Das GeoPortal Bremen ist ein webbasiertes Kartenportal und wird durch das Landesamt GeoInformation Bremen bereitgestellt. Es basiert auf der OpenSource Software Masterportal.
Es ist ein zentraler Einstiegspunkt über den man auf Geodaten der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven sowie des Landes Bremen zugreifen kann. Geobasisdaten und Luftbilder als Hintergrundkarten sowie Kartenlayer zu folgenden Fachthemenfeldern sind im Geoportal verfügbar:
• Bevölkerung und Gesellschaft
• Geographie, Geologie und Geobasisdaten
• Infrastruktur, Bauen und Wohnen
• Kinder, Bildung und Wissenschaft
• Gesundheit
• Justiz
• Öffentliche Verwaltung
• Kultur
• Politik und Wahlen
• Sicherheit und Ordnung
• Transport und Verkehr
• Umwelt und Klima
Das Geoportal enthält zusätzliche Werkzeuge für das Suchen, Zoomen, Messen, Koordinaten abfragen oder Drucken. Eine Navigation ist über die Adresssuche oder über Mausnavigation möglich. Darüber hinaus ist eine 3D-Darstellung von Gebäuden integriert.
Die von der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung ('Rio-Konferenz') 1992 verabschiedete Agenda 21 soll dazu beitragen, die gesellschaftliche Entwicklung beim Eintritt in das neue Jahrhundert in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht angemessen auszugestalten. Hierbei ist Gesundheit ein wichtiges Thema, welches ausdrücklich in Kapitel 6 sowie in zahlreichen weiteren Kapiteln der Agenda 21 behandelt wird. Zu den auf der Rio-Konferenz getroffenen Vereinbarungen gehört, daß alle Kommunen eine örtlich angepaßte 'Lokale Agenda 21' formulieren und umsetzen. Auch in Deutschland nehmen gegenwärtig Agenda-Beschlüsse und -Aktivitäten rasch zu. Der Agenda-Prozeß ist also schließlich 'ins Laufen' gekommen und dürfte auf längere Zeit ein wichtiges Element gesellschaftlicher Entwicklungen darstellen. Bei der Umsetzung der Agenda 21 in der Praxis, z.B. auf kommunaler Ebene, wird Gesundheit bisher meist nur am Rande behandelt. Obwohl Themen wie z.B. Verkehr, Umweltschutz oder Kinder und Jugendliche, die im Rahmen des Agenda-Prozesses behandelt werden, deutliche Verbindungen zum Thema Gesundheit aufweisen, existieren nur wenige ausgewiesene Gesundheitsprojekte. Allerdings bewegt sich die Diskussion von bisher 'impliziten' Gesundheitsthemen stärker hin zu 'expliziten' Gesundheitsthemen. Damit entsteht zunehmender Bedarf an Sachverstand für Gesundheitsthemen im Agenda-Prozess. Aufgrund seiner Kompetenz bietet sich der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) als Partner an, das Thema Gesundheit in den Agenda-Prozess einzubringen. Seine vorhandenen Konzepte, Ressourcen und Erfahrungen können sinnvoll im Agenda-Prozess genutzt werden. Vor diesem Hintergrund entstand ein zunächst vom MFJFG und jetzt vom MUNLV gefördertes Kooperationsprojekt zwischen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld (Gruppe 'Umwelt und Gesundheit') und der Abteilung Umweltmedizin, -hygiene des Landesinstitutes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW. Ziele Grundlegendes Ziel ist die verstärkte Berücksichtigung des Themas 'Gesundheit' in der Agenda-Umsetzung und eine intensivere Beteiligung des ÖGD am Agenda-Prozess. Spezifische Ziele des Projektes sind: die Sensibilisierung aller Akteure des Agenda-Prozesses für Gesundheitsthemen die Erleichterung der Beteiligung am Agenda-Prozess für den ÖGD und andere Akteure aus dem Gesundheitsbereich und zusätzlich die Unterstützung bei der Entwicklung, Umsetzung und Konsolidierung umweltmedizinischer Aspekte im Agenda-Prozess.
Die hier dargestellten gesundheitlichen Beratungs- und Präventionsangebote umfassen folgende Angebote:
Essstörungsberatung: Beratung von Menschen, die an einer Essstörung erkrankt sind oder sich ggf. auf dem Weg dorthin befinden sowie deren Zugehörige.
Gesundheitsförderung und Prävention: Soziallagenbezogene Gesundheitsförderung und Prävention im Stadtteil, in der Familie, Kita, Schule, im Betrieb oder im Alter.
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung: Allgemeine Schwangerenberatung nach § 2 SchKG und Konfliktberatung nach § 5 SchKG.
Gesundheitskommunikation für und mit Migrantinnen und Migranten: Verbesserung des Zugang von in Hamburg lebenden Migrantinnen und Migranten zum deutschen Gesundheitssystem.
Kindergesundheit / Frühe Hilfen: Ansprache sowie psychosoziale und gesundheitsbezogene Unterstützung von Familien mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren, Stärkung der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen.
Ambulante Krebsberatung: Ambulante psychologische Beratung, kurzfristig und unbürokratisch für Krebserkrankte und ihre Angehörigen.
Beratung zu Spina bifida und Hydrocephalus: Beratung, Angebote und Projekte für Menschen mit Spina bifida und Hydrocephalus und ihre Angehörigen.
HIV/AIDS-Beratung: Beratung von Menschen, die gefährdet sind, an HIV zu erkranken oder an HIV/AIDS erkrankt sind sowie Angehörige und Multiplikatoren.
Kontakt und Information für Selbsthilfegruppen: Beratung von Menschen, die eine Selbsthilfegruppe gründen wollen oder eine Selbsthilfegruppe suchen.
Struktureller Wandel und die schrittweise Verschiebung von Arbeitskräften aus der Landwirtschaft in die Industrie und den Servicesektor sind integrale Bestandteile der wirtschaftlichen Entwicklung. In einigen Ländern Afrikas kommt hinzu, dass der Export von Gartenbauprodukten - wie Schnittblumen, Südfrüchte und Gemüse - boomt, und in diesem Bereich neue Arbeitsplätze insbesondere für ungelernte Landarbeiter entstehen. Gartenbauprodukte für den Export werden vor allem von größeren Firmen produziert, aber die Produktion ist sehr arbeitsintensiv. Insbesondere Frauen aus armen Haushalten im ländlichen Raum werden häufig für Tätigkeiten auf dem Feld, in den Gewächshäusern und in der Verarbeitung eingesetzt. Frühere Studien haben gezeigt, dass diese Art der Beschäftigung für Frauen zu höheren Haushaltseinkommen, Emanzipation, geringerer Armut und verbesserter Ausbildung für Kinder beitragen kann. Allerdings können durch diese Beschäftigung von Frauen auch wichtige Ernährungs- und Gesundheitseffekte entstehen, die bisher kaum untersucht worden sind. Beispielsweise kann die Ernährung von Kindern durch Einkommenseffekte positiv beeinflusst werden, gleichzeitig können sich durch die verringerte verfügbare Zeit für die Kinderbetreuung aber auch negative Effekte ergeben. Die Gesundheit der Frauen selbst kann durch den Kontakt mit chemischen Pestiziden und andere Mechanismen beeinflusst werden. Das gilt insbesondere für den Schnittblumensektor, weil dort besonders viele Pestizide zum Einsatz kommen. In diesem Forschungsprojekt werden die Auswirkungen der Beschäftigung von Frauen im Schnittblumensektor auf die Ernährung und Gesundheit der Frauen selbst und ihrer Kinder analysiert. Hierzu werden Daten in Äthiopien erhoben und mit Hilfe ökonometrischer Modelle analysiert. Ernährungseffekte werden unter anderem mit anthropometrischen Indikatoren bewertet. Für die Analyse von Gesundheitseffekten werden sowohl subjektive Gesundheitsdaten als auch objektive Parameter erfasst und ausgewertet. Über ein quasi-experimentelles Design und statistische Methoden zur Reduktion von Endogenitätsproblemen sollen vorsichtig kausale Wirkungszusammenhänge identifiziert werden. Der Schnittblumensektor in Äthiopien ist in den letzten Jahren rasch gewachsen. Ähnliche Entwicklungen werden auch in einigen anderen afrikanischen Ländern beobachtet. Da die hier genannten Zusammenhänge bisher nirgends umfassend untersucht wurden, kann die Forschung über das empirische Beispiel hinaus zur Forschungsrichtung beitragen. Ebenso können wichtige politische Handlungsoptionen abgeleitet werden.
Elterninformation [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] SIE ALS ELTERN WISSEN:
Eine vollwertige Ernährung ist für die Entwicklung von
Kindern wichtig, um alle wichtigen Nährstoffe für ihre
täglichen Aktivitäten bereitzustellen. Wenn Kitas und
Schulen sowie Eltern sich gemeinsam stark machen,
steigen die Erfolgschancen für eine Verbesserung der
Ernährungsgewohnheiten der Kinder. Das heißt: Es
kommt auch auf Sie an!
Wir freuen uns, wenn Sie
■■ zuhause mitmachen und viel Obst, Gemüse und
Salate sowie Milch und Milchprodukte auf den
Tisch und in die Brotdose bringen.
■■ 5 Portionen Obst und Gemüse, davon 1 Glas Saft
am Tag anbieten; die Portionsgröße für Kinder
misst eine „Kinderhand voll“.
■■ Wegwerfen von Resten und unnötigen Plastik-
müll vermeiden und dadurch einen Beitrag zur
Lebensmittelwertschätzung und Umwelt leisten.
■■ beim Einkauf von Lebensmitteln, insbesondere
von Obst, Gemüse, Salat sowie bei Milch und
Milchprodukte auf saisonale, regionale und ökolo-
gisch erzeugte Produkte zurückgreifen.
Weitere Informationen zum EU-Schulprogramm
www.rheinland-pfalz-isst-besser.de
www.bmel.de
Informationen zum Thema Gesunde Ernährung
mit Obst, Gemüse und Milch:
www.fze.rlp.de
www.bzfe.de/bildung
Ansprechpartner/Herausgeber:
EU-SCHULPROGRAMM
IN RHEINLAND-PFALZ
Elterninformation
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz
kita-schulprogramm@mkuem.rlp.de
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9, 55116 Mainz
schulprogramm@mwvlw.rlp.de
Mit finanzieller Unterstützung
der Europäischen Union
und des Landes Rheinland-Pfalz
Comic: Atelier Wilinski, Mainz
Fotos: E. Cleres-Thein (MKUEM), 5 am Tag/
www.5amtag.de
Satz: Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
© MKUEM November 2023
Rheinland-Pfalz
ISST BESSER
LIEBE ELTERN,WELCHE KOSTEN ENTSTEHEN?
die regelmäßige Begeisterung für Obst, Gemüse und
Milchprodukte sind der Schlüssel zu einer ausgewo-
genen Ernährung.Ein Erfolgsfaktor für das Programm ist die kostenfreie
Abgabe der Produkte an alle Kinder. Die entstehenden
Kosten werden mit Mitteln der Europäischen Union und
des Landes Rheinland-Pfalz finanziert.
Entscheidend ist, dass diese
Lebensmittel von klein auf
zum täglichen Essen dazu
gehören. Wenn Kinder diese
mit Spaß und Freude kennen-
lernen, greifen sie meist auch
im Erwachsenenalter darauf
zurück.
Genau das ist eine wesentliche Voraussetzung für die
Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowohl von
Kindern als auch von Jugendlichen und Erwachsenen.
Ein gesunder Lebensstil mit einer bedarfsgerechten
Ernährung ist für die körperliche und geistige Entwick-
lung sowie Leistungsfähigkeit von Kindern besonders
wichtig. Deshalb beteiligt sich Rheinland-Pfalz von
Anfang an am EU-Schulprogramm.
DAS EU-SCHULPROGRAMM
IN RHEINLAND-PFALZ
Mit dem EU-Schulprogramm lernen Kinder
in Kitas sowie Grund- und Förderschulen
spielerisch und erlebbar vieles über Obst,
Gemüse und Milch. Die teilnehmenden
Einrichtungen werden wahlweise mit frischem Obst,
Gemüse bzw. ungesüßter Trinkmilch beliefert. Akti-
vitäten zur Ernährungsbildung mit Kindern gehören
genauso dazu wie die wöchentliche Produktlieferung.
Über 90 Prozent aller Grund- und Förderschulen und
85 Prozent aller Kitas in Rheinland-Pfalz nehmen am
EU-Schulprogramm teil.
WIE HÄUFIG ERHALTEN DIE KINDER OBST,
GEMÜSE UND MILCH?
Vom Land beauftragte Lieferanten bringen das wöchent-
lich wechselnde Angebot an Obst und Gemüse in die
Kitas und Schulen. Die Einrichtungen werden einmal
wöchentlich im Zeitraum von Montag bis Donnerstag
vormittags zu einer festen Lieferzeit mit frischem Obst
und Gemüse beliefert.
Bei der Milch können die Einrichtungen zwischen halt-
barer und frischer Trinkmilch wählen. Die Abgabe der
Milch erfolgt in Großgebinden, um Verpackungsmüll zu
vermeiden.
Die Produktvielfalt ist groß: möglichst saisonal, regional
und ökologisch. Ein Drittel der gelieferten Waren
stammt aus ökologischer Erzeugung.
WAS TUN BEI EINER UNVERTRÄGLICHKEIT?
Bitte informieren Sie die Einrichtung, falls ihr Kind aus
irgendeinem Grund bestimmte Obst- und Gemüsearten
nicht essen oder keine Milch trinken darf.
WELCHE AUFGABE HAT DIE KITA/SCHULE?
Die Kitas und Schulen melden sich rechtzeitig vor Beginn
eines neuen Kita- bzw. Schuljahres für die Teilnahme am
EU-Schulprogramm an.
Die Einrichtung ist für die Verteilung der angelieferten
Produkte in den Gruppen bzw. Klassen selbst
verantwortlich.
Obst, Gemüse und Milch werden am gleichen Tag, in
der Regel während einer gemeinsamen Frühstücks-
pause, verzehrt.
Die Kinder lernen dadurch eine große Vielfalt an
Obst- und Gemüsesorten sowie Milch mit allen
Sinnen und Genuss kennen. Neben der Produkt-
lieferung steht auch die Ernährungsbildungsarbeit
mit den Kindern im Fokus des Programms. Zum
einen erfahren sie auf spielerische Weise, welche
Bedeutung diese Produkte für ihre Entwicklung und
Leistungsfähigkeit haben. Zum anderen vermitteln
anschauliche Ernährungsbildungsangebote den Klei-
nen umfangreiches Wissen über Erzeugung, Verar-
beitung und Zubereitung von Lebensmitteln. Viele
Lerninhalte werden den Kindern praxisnah durch
Besuche auf Bauernhöfen oder Wochenmärkten
beigebracht. Somit lernen sie, über die Bedeutung
des Essens nachzudenken, den Lebensmitteln wie-
der mehr Wertschätzung entgegenzubringen sowie
einen direkten Bezug zur Landwirtschaft und zu
unseren heimischen Produkten aufzubauen.
WARUM GIBT ES KOSTENFREI OBST, GEMÜSE
UND MILCH?
Gesundheitförderung ist der Landesregierung ein
besonderes Anliegen. Knackig, bunt und lecker – in
Deutschland wird noch zu wenig Gemüse und Obst
verzehrt, dabei sind sie der ideale Frühstücks- und
Pausenpowersnack. Sie halten den Körper fit und
machen das Gehirn wieder munter. Die wöchent-
liche Extraportion Obst, Gemüse und Milch liefert
wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Kombiniert
mit einem Bildungsangebot werden so Anreize für
ein gesundheitsförderliches Essverhalten für die
Kinder geschaffen.
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