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Zustandsgeregelte mikrobiologische Klärschlammbehandlung zur Steigerung der Phosphor- und Energieausbeute in Kläranlagen, Teilprojekt 3

Zustandsgeregelte mikrobiologische Klärschlammbehandlung zur Steigerung der Phosphor- und Energieausbeute in Kläranlagen, Teilprojekt 2

Zustandsgeregelte mikrobiologische Klärschlammbehandlung zur Steigerung der Phosphor- und Energieausbeute in Kläranlagen, Teilprojekt 1

Optimierung der Schlammstabilisierung und Untersuchung der Entwaesserbarkeit des Ueberschussschlammes

Modellierung anaerober Umsetzungsprozesse mit dem Anaerobic Digestion Modell No. 1 (ADM1)

Für die mathematische Beschreibung anaerober Prozesse wurde von der IWA das Anaerobic Digestion Modell No. 1 (ADM1) entwickelt. Das ADM1 berücksichtigt einen allgemein gültigen Satz von Substraten und biochemischen Prozessen und wurde zunächst für die anaerobe Schlammstabilisierung entwickelt. Für die kinetischen Parameter werden Größenordnungen vorgegeben, die jedoch hohe Schwankungen aufweisen. Kalibrierte Stoffdaten und Angaben für die Zulaufcharakterisierung und -fraktionierung unterschiedlicher Abwässer fehlen. Eine Abbildung von reaktorspezifischen Bedingungen zur Behandlung industrieller Abwässer (z.B. für UASB-Reaktoren oder EGSB-Systeme) erfordert den Aufbau von mehrstufigen angepassten Modellen, die neben dem vierstufigen Prozess auch die entsprechenden verfahrenstechnischen Stufen abbilden. Die Ziele des Vorhabens sind:1.Modellentwicklung für verfahrenstechnische Varianten der anaeroben Industrieabwasserbehandlung zur verbesserten Abbildung aller Umsetzungsprozesse (z.B. UASB-Reaktor, zweistufiger Prozess; Verlängerungsphase des Antrages: EGSB-Reaktors, Modellkalibrierung, Übertragbarkeit auf großtechnische Anlagen),2. Bestimmung der wesentlichen Modellparameter und ihren Schwankungsbreiten durch Sensitivitätsanalysen, Kalibrierung und Validierung der Modelle mit Daten aus anaeroben Batchuntersuchungen und kontinuierlich betriebenen anaeroben Laborversuchen,3. Ermittlung von abwasser- und biomassenspezifischen Stoffdaten für eine Fraktionierung der Inhaltsstoffe industrieller Abwässer und von kinetischen Parametern der Biomasse im Rahmen von Laboruntersuchungen zur Anpassung des ADM1.

Erteilung einer Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Abwasserbehandlungsanlage auf dem Gelände der Kläranlage Augustdorf gem. § 57. II LWG

Die Gemeindewerke Augustdorf haben bei der Bezirksregierung Detmold die Erteilung einer Genehmigung zur Erweiterung der Kläranlage Augustdorf durch Nachrüstung einer anaeroben Schlammstabilisierung auf dem Gelände der Kläranlage Augustdorf in der Gemeinde: Augustdorf Gemarkung: Augustdorf, Flur 12, Flurstück 600 gemäß § 57 Abs. 2 des Wassergesetztes des Landes Nordrhein-Westfalen (LWG) beantragt. Die Erweiterung der Kläranlage Augustdorf dient der allgemeinen Ertüchtigung der Anlage und insbesondere der Sicherstellung der ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung unter Berücksichtigung eines prognostizierten Bevölkerungszuwachses und der steigenden Ableitung aus der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne.

Thermischer Zellaufschluss zur Optimierung der Stabilisierung von Klaerschlamm

Forschungsprojekt Klaerschlamm

Klaerschlamm ist das wichtigste Nebenprodukt der Abwasserreinigung. Man hatte lange gehofft, den ausgefaulten Klaerschlamm als Duenger verwenden und die Schlamminhaltsstoffe so wieder in die Naturkreislaeufe zurueckfuehren zu koennen. Die Schadstoffe, die der Schlamm enthaelt, Schwermetalle und xenobiotische organ. Verbindungen stellen jedoch die landwirtschaftl. Wiederverwertung des Schlamms immer mehr in Frage. Es gibt keine Rezepte fuer die Verwertung oder 'Beseitigung' des Schlammes. Die anaerobe Ausfaulung hat sich fast ueberall durchgesetzt. Fuer die meisten Beseitigungsarten braucht es zusaetzliche Behandlungsverfahren. Sowohl die Verbrennung als auch die Deponierung des Schlammes sind mit signifikanten Umweltbelastungen (Belastung der Atmosphaere mit Schwermetallen, Verbrennungsprodukten; Infiltration von Schadstoffen in Grundwasser und Gewaessern) verbunden. Die Verfahrenstechnik Schlamm (biol. Stabilisierung, Flockung, Elutriation, Hygienisierung, Entwaesserungs- und Filterungsprozesse) ist sehr vielseitig. Leider fehlen der EAWAG bisher die Mittel zur Aneignung einer umfassenden Kompetenz in diesen Techniken.

Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg (ELW) - Neubau eines Faulbehälters u. Erweiterung des Maschinenhauses am Standort Wittenberg

Der Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg (ELW) betreibt südlich der Stadt Wittenberg eine zentrale Kläranlage zur vollbiologischen Behandlung des im Stadtgebietes sowie den um-liegenden Gemeinden des Wasser- und Abwasserzweckverbands (WAZV) Elbaue/ Heiderand anfallenden Abwassers. Die Anlage wurde in den 1990er Jahren errichtet und 1995 in Betrieb genommen. Die Kläranlage hat eine Ausbaugröße von 360.000 Einwohnerwerten (EW). Die maximal zu-lässige Belastung der biologischen Reinigung wurde in der Bauphase reduziert und beträgt aktuell 180.000 EW. Konzipiert wurde die Anlage als einstufige Belebungsanlage mit Vorklärung und aerober Schlammstabilisierung. Im Jahr 2011 erfolgte die Erweiterung der Kläranlage um einen neuen Faulbehälter und ein Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Verwertung des Faulgases. Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen den Neubau eines zweiten Faulturms und dessen Anbindung an den leitungsführenden Treppenturm und die Erweiterung des Maschinenhauses. Geplant ist eine Spiegelung des vorhandenen Faulturmbehälters (Höhe 13 m, Außendurchmesser 15,9 m) an der Achse des nebenstehenden Treppenturmes, um ein einheitliches Bild in der Bauwerksaufstellung zu erreichen.

Bau einer zentralen Klärschlammfaulung Zentralkläranlage Silstedt

Der Wasser- und Abwasserverband Holtemme – Bode plant eine zentrale Anlage zur anaeroben Schlammstabilisierung zu errichten. Hierfür soll die biologische Stufe der Kläranlage von einer aeroben Schlammstabilisierung auf eine anaerobe Stabilisierung umgestellt werden. Der Umbau und die Erweiterungsmaßnahmen beinhaltet folgende Teilprojekte: - Neubau einer Vorklärung - Neubau einer Faulung - Erweiterung des Technikgebäudes (EMSR-Raum, BHKW, Peripherie Faulung etc.) - Neubau eines Speicherbehälters inkl. Co-Substratannahmestation - Umnutzung des vorh. Schlammspeichers - Errichtung eines Gasspeichers - Errichtung einer Notfackel - Errichtung von Schlammeindickungsaggregaten im bestehenden Technikgebäude - Ergänzung Überdachung der Schlammverladung - Überdachung der Schlammverladung. Neben den zur Funktion notwendigen Anlagenteilen werden die Bauteile mit Sicherheitseinrichtungen entsprechend der neuesten Vorschriften und Regelungen ausgestattet. Das Vorhaben dient der energetischen Verbesserung des Kläranlagenbetriebes. Quantitative und qualitative Änderungen der nach §§ 8 – 10 WHG erlaubten Abwassereinleitmenge in die Holtemme sind nicht geplant. Für das Vorhaben ist gemäß § 9 Abs. 4 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit Nr. 13.1.2 der Anlage 1 - Errichtung und Betrieb einer Abwasserbehandlungsanlage, die für organisch belastetes Abwasser von 600 kg/d bis weniger als 9 000 kg/d BSB5 ausgelegt ist - UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. März 2021, BGBl. I S. 540, zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 22. Dezember 2023, BGBl. 2023 I Nr. 409) eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zur Feststellung der UVP-Pflicht durchzuführen.

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