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Berlin investiert in die Zukunft des Stadtgrüns – Senatorin gibt Startschuss für die Modernisierung der Klimakammern des Pflanzenschutzamtes

Senatorin Ute Bonde besuchte heute gemeinsam mit Tatjana Adams, Mitglied der Geschäftsleitung der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), das Pflanzenschutzamt Berlin, um sich über die technische Ertüchtigung der Klimakammern zu informieren und gab den Startschuss für die Modernisierung der Anlagen. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) modernisiert zusammen mit der BIM die Klimakammern des Pflanzenschutzamtes grundlegend. Die neuen Anlagen schaffen künftig optimale Voraussetzungen für Versuche und Untersuchungen zur klimaangepassten Entwicklung des Berliner Stadtgrüns. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Klimaanpassung beginnt dort, wo Wissen entsteht – und genau das schaffen wir hier im Pflanzenschutzamt neu. Mit den modernisierten Klimakammern können wir künftig testen, welche Baumarten Hitze und Trockenheit standhalten und wie wir unser Stadtgrün gezielt darauf vorbereiten. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes ein. Berlin zeigt damit: Wir schaffen die wissenschaftliche Grundlage für ein Stadtgrün, das dem Klima von morgen gewachsen ist.” Die Klimakammern ermöglichen unter anderem die Simulation möglicher zukünftiger Klimabedingungen. Hierdurch können zum Beispiel die Auswirkungen steigender Temperaturen, längerer Trockenperioden und weiterer Klimafolgen auf Stadtbäume, Gehölze sowie auf Schädlinge und Pflanzenkrankheiten wissenschaftlich untersucht werden. Tatjana Adams, Geschäftsleitung der BIM GmbH : „Die Erneuerung spezialisierter Klimakammern gehört für uns keineswegs zum Tagesgeschäft. Gerade deshalb ist diese Maßnahme mit einem Gesamtbudget von rund 1,7 Millionen Euro etwas Besonderes. Sie zeigt, dass auch sehr spezifische Nutzeranforderungen erfolgreich umgesetzt werden können, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten. Mit der Maßnahme schaffen wir eine moderne technische Grundlage für Untersuchungen und Versuche, die angesichts des Klimawandels, neuer Schadorganismen und der Anforderungen an ein zukunftsfähiges Stadtgrün zunehmend an Bedeutung gewinnen.“ Der gemeinsame Besuch unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen SenMVKU, BIM und Pflanzenschutzamt bei der Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur für die Herausforderungen des Klimawandels. Im Rahmen des Termins erhielten die Gäste einen Einblick in den Baufortschritt der Klimakammern sowie in die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der Anlagen. Mit der Investition setzt das Land Berlin ein deutliches Zeichen für den Schutz und die langfristige Sicherung des urbanen Grüns sowie für eine wissenschaftlich fundierte Umsetzung des Berliner Klimaanpassungsgesetzes.

WFS Positivnetz Lang-LKW Hamburg

Dieser Web Feature Service (WFS), Positivnetz Lang-LKW, stellt den Teil des Hamburger Straßennetzes zum Download bereit, der für die Befahrung mit Lang-Lkw freigegeben ist (Positivnetz). In Hamburg beschränkt sich dieses Straßennetz auf die Bundesautobahnen für den Transit zwischen den Bundesländern, auf einige Strecken im Hafenbereich sowie auf ausgewählten Stadtstraßen zu Gewerbe- und Industriegebieten. Das Befahren außerhalb der angegebenen Stadtstraßen ist nicht gestattet. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

WMS Positivnetz Lang-LKW Hamburg

Dieser Web Map Service (WMS), Positivnetz Lang-LKW, stellt den Teil des Hamburger Straßennetzes dar, der für die Befahrung mit Lang-Lkw freigegeben ist (Positivnetz). In Hamburg beschränkt sich dieses Straßennetz auf die Bundesautobahnen für den Transit zwischen den Bundesländern, auf einige Strecken im Hafenbereich sowie auf ausgewählten Stadtstraßen zu Gewerbe- und Industriegebieten. Das Befahren außerhalb der angegebenen Stadtstraßen ist nicht gestattet. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Positivnetz Lang-LKW Hamburg

Der Datensatz beinhaltet den Teil des Hamburger Straßennetzes, der für die Befahrung mit Lang-Lkw freigegeben ist (Positivnetz). In Hamburg beschränkt sich dieses Straßennetz auf die Bundesautobahnen für den Transit zwischen den Bundesländern, auf einige Strecken im Hafenbereich sowie auf ausgewählten Stadtstraßen zu Gewerbe- und Industriegebieten. Das Befahren außerhalb der angegebenen Stadtstraßen ist nicht gestattet. Zusätzliche Informationen zu dem dazugehörigen Feldversuch des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie zu der zugrundeliegenden Verordnung und Ausnahmen für spezielle Lang-Lkw-Typen können unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.hamburg.de/lang-lkw/

Sachstand Umsetzung Bundes-Klimaanpassungsgesetz (KAnG)

Klimaanpassungsstrategie des Bundes, Maßnahmen und Konzept für Land Rheinland-Pfalz sowie für Kommunen, Umsetzung, Finanzierung, Personalbedarf; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

REFOPLAN 2026 - Ressortforschungsplan 2026, Klimaresiliente kritische Infrastrukturen: Management und Prozessdesign unter Berücksichtigung des Vorrangs für naturbasierte Lösungen

Klimaanpassungsgesetz (KAnG) und -strategie 2024 (DAS) zielen u.a. auf Klimaresilienz für kritische Infrastrukturen. Vorrang sollen naturbasierte Lösungen (NbL) haben, die multifunktionale Nutzen erzielen. Die Planung von NbL bedarf der Konkretisierung durch Mindestanforderungen. Mit Bezug zum Katastrophenschutz müssen gleichzeitig Möglichkeiten und Grenzen von NbL für die Resilienzsteigerung von kritischen Infrastrukturen eruiert werden. Für das kommunale Klimaanpassungsmanagement ist zu ergründen, welche rechtlichen und administrativen Hindernisse bestehen und welche Allianzen mit dem Katastrophenschutz relevant sind. Auf technischer Seite bedeutet das ebenfalls, das Zusammenspiel von grün-blauen und grauen Infrastrukturen zu harmonisieren. Hierzu sollen die Ergebnisse der bundesweiten Krisenübung "LÜKEX 2026" zum Szenario mehrjährige Dürre plus extreme Hitze ausgewertet werden. Das Projekt soll daraus Handreichungen und unter Anwendung akteursbasierter Formate, Begründungen und Vorsorgekriterien für kommunale Entscheidungsträger*innen entwickeln. Neben Governancefragen sollen auch haushaltsrechtliche und technische Aspekte behandelt werden. Ein Fokus soll auf dem multifunktionalen Nutzen von NbL liegen.

REFOPLAN 2026 - Ressortforschungsplan 2026, Wasser, Boden, Klimawandel – Entwicklung von Modellen, Indikatoren und Bewertungsansätzen

Mit dem im Juli 2024 verabschiedeten Klimaanpassungsgesetz (KAnG) besteht die rechtliche Verpflichtung, Bodenindikatoren weiterzuentwickeln und konkrete messbare Ziele für den Bodenschutz zu formulieren, um im Monitoringbericht 2027 für den Boden im Cluster Land und Landnutzung über die Zielerreichung bei der Klimaanpassung berichten zu können. In der DAS 2024 fehlen für das Handlungsfeld Boden quantifizierbare Zielwerte und verbindliche Aussagen zur Zielerreichung bei der Klimaanpassung. Laut KAnG müssen in einer vorsorgende Klimaanpassungsstrategie des Bundes messbare Ziele formuliert werden und mindestens ein Indikator pro Ziel soll die Messung der Zielerreichung dokumentieren. Seit Veröffentlichung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) 2024 wurden die Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) von der Bundesregierung veröffentlicht, die inhaltliche Querbezüge zu Bodenindikatoren im weiteren DAS-Prozess und insbesondere zu Monitoringberichte beinhalten. Es gilt diese Strategien im Fortschreibungsprozess der DAS im Blick zu behalten. Die messbaren Ziele für den Bodenschutz müssen auf Bundesebene weiterentwickelt, konkretisiert und abgestimmt werden. Im Vorhaben soll der Schwerpunkt auf der Indikatorentwicklung für die Erosion (Bodenerosion durch Starkregenereignisse, Modellierung des quantitativen Bodenabtrags) und neuen Methoden zur Erfassung der Versiegelung liegen. Fachliche Grundlage bilden die seit dem Frühjahr vorliegenden Forschungsergebnisse aus den beiden UBA-Projekten "Erosionsgefährdung von Böden durch Wind – Aktualisierung der bundesweiten Betrachtung" und "Erheblichkeit von erosivem Bodenabtrag – Entwicklung eines methodischen Bewertungsansatzes". Bei den Arbeiten wird der Ansatz verfolgt, dass strategieübergreifend anwendbare Indikatoren entwickelt werden, beispielsweise hinsichtlich der Wasserspeicherung in Böden in Bezug auf Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel.

REFOPLAN 2025 - Ressortforschungsplan 2025, Begleitforschung zur Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Mit dem neuen Klimaanpassungsgesetz des Bundes, welches im Sommer 2024 in Kraft treten wird und einen Bewertungs-mechanismus im Hinblick auf die messbaren Ziele der DAS 2.0 verlangt, stellt sich die Frage der Evaluierungsmethodik und der Erarbeitung eines Rahmenwerkes für die Evaluation und Fortschrittsbewertung. 2015 hat die Bundesregierung im ersten Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS ) beschlossen, den Anpassungsprozess in Deutschland sowie die Umsetzung der Aktionspläne Anpassung (APA / NAP) alle 4 Jahre zu evaluieren. Die erste Evaluation deren Ergebnisse seit Anfang 2019 vorliegen, beschäftigte sich mit dem Aufbau der Governance zur DAS. Die Untersuchung der Wirksamkeit stand nicht im Fokus. Im Vorhaben sollen daher folgende Punkte konzeptionell weiterentwickelt und für die DAS-Evaluation operationalisiert werden: (1) Entwicklung eines Rahmenwerkes für Monitoring, Evaluierung, Berichterstattung und Lernen (MERL) für die neue vorsorgende Deutsche Klimaanpassungsstrategie (DAS 2.0), in dem aufgezeigt wird wie die Ergebnisse aus dem bestehenden DAS Monitoring als wissenschaftliche Grundlagen der Bewertung einfließen und anschließend für die Berichterstattung und Lernen genutzt werden. (2) Ex-ante und Ex-post Wirkungsmessung der Maßnahmen der neuen DAS 2.0. (3) Beteiligungsprozess zur Fortschreibung der Ziele der DAS Die Evaluation soll dem BMUV als federführendem Ressort Auskunft geben, an welchen Stellen Nachsteuerungsbedarf für eine wirksame und vorsorgende Klimaanpassung in Deutschland besteht und Empfehlungen für Lösungen aussprechen.

REFOPLAN 2025 - Ressortforschungsplan 2025, Adaptation Estimates: Schäden durch Extremereignisse und Finanzierung von Klimaanpassung durch den Bund

Das bisher vorliegende Konzept soll zukünftig, im Rahmen des gesetzlichen Auftrages aus dem Klimaanpassungsgesetz, zur Operationalisierung der Erfassung von Schadensdaten fungieren. Dadurch unterstützt das Vorhaben die Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der DAS. Dabei soll dieses Projekt unter anderem die Datenbasis des Klimaschadenskatasters erweitern. Der Fokus des Vorhabens liegt unter anderem auf der Verbesserung der Methoden zur Schadenserfassung und der damit einhergehenden, notwendigen Methoden zur Schadensmonetarisierung. Insbesondere sollen Methoden entwickelt werden, welche die bisherigen methodischen Ansätze zur Erfassung von Schäden durch Extremwetterereignisse an kulturellem Erbe sowie Ökosystemen (Land- und Forstwirtschaft usw.) verbessern und ggf. weiterentwickeln. Dies umfasst die Verbesserung von Methodiken zur Monetarisierung der zuvor genannten Schadensfelder. Die Erarbeitung von Methoden zur Verbesserung der Schadensmonetarisierung als auch die Methoden zu Erfassung von Schäden können in Zusammenarbeit mit Bundesbehörden, z.B. Statistischen Bundesamt, Bundesamt für Naturschutz, erfolgen, die sich thematisch mit diesem Feld beschäftigen, mit dem Ziel, pilothafte Anwendungen zu verstetigen und weiter zu betreiben. Durch die methodische Weiterentwicklung wird es ermöglicht, im nationalen Kontext die Klimawandel induzierten Schäden besser zu erfassen und die heterogene Datenlage zu verbessern, mit dem Ziel eine operative Umsetzung des Klimaschadenskatasters zu ermöglichen. Das Vorhaben unterstützt bei einer langfristigen nationalen Schadenserfassung. Dies umfasst die Unterstützung beim Aufbau eines Datenbezugsnetzwerkes mit den datenhaltenden Stellen sowie die regelmäßige Datenabfrage-/Lieferung. Weiterhin kann eine verbesserte Schadenserfassung weiteren Handlungsbedarf in einigen Handlungsfeldern der DAS-Strategie aufzeigen und zur weiteren Klimawandelanpassung beitragen.

Berlins Klimaanpassung nimmt weiter Gestalt an: Breit besetzter Steuerungskreis beginnt seine Arbeit

„Mit der gestrigen konstituierenden Sitzung des Steuerungskreises haben wir zum Start der bundesweiten Woche der Klimaanpassung einen weiteren wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes und zu einem klimaangepassten Berlin erreicht“, so Umweltstaatssekretär Andreas Kraus. Im hochrangig besetzten Steuerungskreis planen Zivilgesellschaft, Bezirke, Unternehmen, Wissenschaft und Senat unter dem Vorsitz von Staatssekretär Kraus gemeinsam, wie Berlin bis 2040 grüner und kühler wird. Die Ziele des Gesetzes sind ehrgeizig: Bis Ende 2027 soll Berlin wieder 440.000 Straßenbäume haben und bis 2040 im Durchschnitt mindestens alle 15 Meter ein Straßenbaum stehen. Zusätzlich sollen in den Hitzevierteln Kühlinseln und klimawirksame Grünflächen entstehen. Der Steuerungskreis sorgt dafür, dass die ambitionierten Ziele fristgerecht gemäß gesetzlichem Auftrag in der Stadt umgesetzt werden. Dafür sollen die Voraussetzungen geschaffen und die Hürden zur Umsetzung beseitigt werden. Innerhalb von 18 Monaten wird im Umsetzungsplanungsprojekt festgelegt, wer was bis wann leistet. Senatsverwaltungen und Bezirke klären Zuständigkeiten, Personal, Investitionen und Kosten werden bis 2040 durchgerechnet. Auch die Bau- und Sanierungspläne der Leitungs- und Versorgungsunternehmen werden auf die Ziele des Gesetzes ausgerichtet, damit Baumpflanzungen, Leitungsbau und Straßensanierung Hand in Hand gehen. Für Wissenschaft und Zivilgesellschaft bringen sich Prof. Dr. Hartmut Balder von der Stiftung Zukunft Berlin, einer der profiliertesten Baumexperten der Stadt, sowie Heinrich Strößenreuther, Vorstand BaumEntscheid e.V., ein. Stellvertretend für die Leitungsbetriebe ist die Technikvorständin der BWB, Dr. Gesche Grützmacher, Teil des Steuerungskreises. Die Bezirke haben Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen, Umwelt und Naturschutz in Treptow-Köpenick, sowie Sebastian Pieper, Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und Verkehr in Reinickendorf entsandt. Neben der Umweltverwaltung sind die Senatsverwaltungen für Finanzen, für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sowie für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen jeweils durch die Staatssekretäre vertreten: Andreas Kraus als Vorsitzender sowie Henry Marx, Tanja Mildenberger und Alexander Slotty. Für die Senatskanzlei wirkt zudem Julia Beckel im Steuerungskreis mit. Das Berliner Klimaanpassungsgesetz (KAnGBln) ist im November 2025 in Kraft getreten. § 22 regelt das Umsetzungsplanungsprojekt und die Einrichtung des Steuerungskreises bei der zuständigen Senatsverwaltung. Die Ergebnisse, darunter ein Umsetzungsplan, ein Zeitplan bis 2040 und der Ressourcenbedarf, werden Senat und Abgeordnetenhaus im Rahmen der Haushaltsberatungen vorgelegt.

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