<p>Umweltbelastungen verursachen hohe Kosten für die Gesellschaft, etwa in Form von umweltbedingten Gesundheits- und Materialschäden, Ernteausfällen oder Schäden an Ökosystemen. Im Jahr 2022 betrugen die Umweltkosten in den Bereichen Straßenverkehr, Strom- und Wärmeerzeugung mindestens 301 Milliarden Euro. Eine ambitionierte Umweltpolitik senkt diese Kosten und entlastet damit die Gesellschaft.</p><p>Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Umweltkosten</p><p>Umweltkosten sind ökonomisch höchst relevant. Das zeigte bereits der sogenannte „Stern Report“ im Jahr 2006, der die allein durch den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> entstehenden Kosten auf jährlich bis zu 20 % des globalen Bruttoinlandprodukts bezifferte. Auch fünfzehn Jahre nach Erscheinen des „Stern Reviews“, bekräftigt der Ökonom Nicholas Stern, dass die Kosten des Nichthandelns die Kosten des Klimaschutzes um ein Vielfaches übersteigen und ruft erneut zu entschiedenem Handeln im Kampf gegen den Klimawandel auf (Stern 2006 und Stern 2021). Auch auf Deutschland bezogene Schätzungen zeigen die ökonomische Bedeutung allein der durch Luftschadstoffe und Treibhausgase entstehenden Kosten. So haben die deutschen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Treibhausgas#alphabar">Treibhausgas</a>- und Luftschadstoff-Emissionen in den Bereichen Straßenverkehr, Strom- und Wärmeerzeugung im Jahr 2022 Kosten in Höhe von mindestens 301 Milliarden Euro verursacht (siehe Abb. "Umweltkosten durch Treibhausgase und Luftschadstoffe für Strom-, Wärmeerzeugung und Straßenverkehr").</p><p>* Basierend auf Kaufkraft 2024<br> **Klimaschadenskosten ab 2020 basieren auf dem GIVE-Modell, Werte vor 2020 auf dem Vorgänger Modell FUND</p><p>Zeitreihen zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien sowie Energiedaten, TREMOD 6.53</p><p>Umweltkosten der Strom- und Wärmeerzeugung</p><p>Bei der Strom- und Wärmeerzeugung entstehen hohe Umweltkosten. Sie unterscheiden sich in Abhängigkeit von den eingesetzten Energieträgern deutlich. Stromerzeugung mit Braunkohle verursacht die höchsten Umweltkosten, gefolgt von den fossilen Energieträgern Öl und Steinkohle. Bereits deutlich niedriger liegen die Umweltkosten der Stromerzeugung aus Erdgas. Am umweltfreundlichsten ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (siehe Tab. „Umweltkosten der Stromerzeugung“).</p><p>Auch bei der Wärmeerzeugung ist der eingesetzte Energieträger ein maßgeblicher Faktor für die Höhe der entstehenden Umweltkosten (siehe Tab. „Umweltkosten der Wärmeerzeugung der privaten Haushalte“). Heizen mit Kohle und Strom verursacht mit Abstand die höchsten Umweltkosten. Schon mit deutlichem Abstand folgen die Fernwärmeversorgung und das Heizen mit Heizöl und Erdgas. Die Umweltkosten der erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung liegen noch deutlich darunter. Dies zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien auf dem Wärmemarkt die entstehenden Umweltkosten deutlich verringert.</p><p>Die Kostensätze der Strom- und Wärmeerzeugung berücksichtigen dabei lediglich die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> von Luftschadstoffen und Treibhausgasen, die Kosten infolge der Emission toxischer Stoffe (Quecksilber etc.) oder der Zerstörung von Ökosystemen infolge von Landnutzungsänderungen sind auf Grund fehlender Datenverfügbarkeit nicht eingeschlossen.</p><p>Umweltkosten des Verkehrs</p><p>Verkehr verursacht neben Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen auch Lärmbelastung und negative Effekte auf Natur und Landschaft, beispielsweise durch die Zerschneidung der Landschaft. Um die Kostensätze für den Straßenverkehr in Deutschland zu bestimmen, werden zunächst die Emissionen aus dem Betrieb der verschiedenen Fahrzeugtypen ermittelt. Diese Emissionen entstehen bei der Verbrennung der Kraftstoffe sowie durch Reifenabrieb und Staubaufwirbelungen. Im Anschluss daran werden die indirekten Emissionen, d. h. Emissionen aus den anderen Phasen des Lebenszyklus geschätzt (zum Beispiel Herstellung, Wartung, Entsorgung sowie die Bereitstellung der Kraftstoffe). Während die meisten Emissionen der konventionellen Antriebe beim Fahren entstehen, sind bei der Elektromobilität die indirekten Emissionen bedeutender. Die Unterschiede zwischen den ermittelten Umweltkosten der einzelnen Verkehrsträger sind beträchtlich (siehe Tab. „Umweltkosten für verschiedene Fahrzeugtypen“).</p><p>Umwelt- und Gesundheitsschäden aus Luftschadstoffemissionen sind in Städten höher als in ländlichen Gebieten. Das zeigt der Vergleich der verkehrsbezogenen Kostensätze in Stadt und Land. Um diese Kostensätze – also die Kosten pro Personen- oder <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Tonnenkilometer#alphabar">Tonnenkilometer</a> – zu bestimmen, müssen die jeweiligen Emissionen pro Fahrzeugtyp und die Anteile von Fahrleistungen in städtischen und ländlichen Gebieten berücksichtigt werden. Die Unterschiede zwischen den Fahrzeugtypen sind zum Teil beträchtlich: So sind zum Beispiel Linienbusse zu rund 57 Prozent (%) in der Stadt unterwegs, Reisebusse hingegen nur zu 9 %.</p><p>Die Kostenschätzungen verdeutlichen beispielsweise die Vorteile eines Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs: PKW mit einem Benzin-Motor verursachten 2024 Umweltkosten von 7,66 Eurocent pro <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Personenkilometer#alphabar">Personenkilometer</a> (Pkm), Nahverkehrszüge 4,88 Eurocent pro Pkm und Linienbusse nur 4,60 Eurocent pro Pkm.</p><p>Umweltkosten der Landwirtschaft</p><p>Ein weiteres wirtschaftliches Feld mit hohen Umweltwirkungen ist die Landwirtschaft. Durch die Produktion von Lebensmitteln und Energieträgern aber auch mit ihrem Potenzial, Kulturlandschaften zu prägen und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=Biodiversitt#alphabar">Biodiversität</a> zu erhalten, erfüllt die Landwirtschaft wichtige Funktionen für die Gesellschaft. Demgegenüber stehen aber auch zentrale negative Umweltwirkungen der Landwirtschaft. Zu diesen gehören neben Landnutzungsänderungen und der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> von Treibhausgasen auch die Emission von Stickstoff und Phosphor. Der Kostensatz für die Ausbringung eines Kilogramms (kg) Phosphor beträgt dabei 5,33 Euro2024. Bei der Ausbringung von Stickstoff fallen Umweltkosten in Höhe von durchschnittlich 11,23 Euro2024 pro kg an.</p><p>Wozu dienen Umweltkostenschätzungen?</p><p>Schätzungen von Umweltkosten sind vielseitig nutzbar. Sie zeigen, wie teuer unterlassener Umweltschutz ist und untermauern die ökonomische Notwendigkeit anspruchsvoller Umweltziele. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch die Kosten und Nutzen von umwelt- und klimapolitischen Maßnahmen besser ermitteln. Dies gilt beispielsweise für die Bewertung von Maßnahmen zum Ausbau Erneuerbarer Energien oder zum Schutz von Ökosystemen, die einen beträchtlichen Nutzen in Form von vermiedenen Umwelt- und Gesundheitsschäden haben.</p><p>Die Schätzung von Umweltkosten ist auch bei Entscheidungen über den Ausbau der Infrastruktur wichtig, etwa bei der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans, in den Umweltkostenschätzungen bereits einfließen. Ohne Berücksichtigung der Umweltkosten würden Investitionen in umweltfreundliche Verkehrssysteme systematisch benachteiligt und das Verkehrsnetz stärker ausgebaut, als dies gesamtwirtschaftlich sinnvoll wäre. Darüber hinaus können Umweltkostenschätzungen auch im Rahmen der Gesetzesfolgenabschätzung wertvolle Informationen liefern.</p><p>"Methodenkonvention zur Ermittlung von Umweltkosten" des Umweltbundesamtes</p><p>Es gibt eine Fülle von Studien auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, die Umweltkosten schätzen. Die Schätzungen unterscheiden sich dabei je nach nationalen Gegebenheiten und methodischer Herangehensweise.</p><p>Eine seriöse und verlässliche Schätzung der Umweltkosten erfordert, wissenschaftlich anerkannte Bewertungsverfahren zu nutzen. Die Bewertungsmaßstäbe sollten begründet und möglichst für alle Anwendungsfelder identisch sein. Annahmen und Rahmenbedingungen müssen transparent gemacht werden. Dadurch lassen sich auch die Bandbreiten der Schätzungen in vielen Fällen erheblich eingrenzen.</p><p>Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> hat daher auf Grundlage der Arbeiten von Fachleuten mehrerer Forschungsinstitute (INFRAS, Fraunhofer ISI, EIFER, UFZ, CE Delft, David Anthoff (UC Berkeley)) die Methodenkonvention zur Ermittlung von Umweltkosten erarbeitet. Die derzeit aktuellste Version stellt die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/methodological-convention-32-for-the-assessment-of">Methodological Convention 3.2 for the Assessment of Environmental Costs</a> (derzeit nur in englischer Sprache verfügbar) dar, bei der es sich um eine Teilaktualisierung der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/methodenkonvention-umweltkosten">Methodenkonvention 3.1: Kostensätze</a>. Im Zuge der Teilaktualisierung wurden insbesondere die beiden Kapitel zur <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> von Treibhausgasen und Luftschadstoffen überarbeitet: Die hier veröffentlichten Kostensätze basieren auf einem neuen Modell (Treibhausgase) bzw. auf aktualisierten Berechnungen und Annahmen (Luftschadstoffe). Auch in den übrigen Kapiteln wurden die neu ermittelten Kostensätze für Luftschadstoffe und Treibhause berücksichtigt. Abgesehen davon bilden die übrigen Kapitel jedoch weiterhin den Stand der Methodenkonvention 3.1 ab. Für 2025 ist die Veröffentlichung der umfassend überarbeiteten Methodenkonvention 4.0 geplant, welche dann sowohl in Deutsch wie auch in Englisch erscheinen soll.</p><p>Internalisierung von Umweltkosten</p><p>Umweltkosten sollten grundsätzlich internalisiert – also den Verursachern angelastet – werden. Da dies bisher nur unzureichend geschieht, gibt es keine hinreichenden wirtschaftlichen Anreize, die Umweltbelastung zu senken. Preise ohne vollständige Internalisierung der Umweltkosten sagen nicht die ökologische Wahrheit. Dies verzerrt den Wettbewerb und hemmt die Entwicklung und Marktdiffusion umweltfreundlicher Techniken und Produkte. Die Umweltkosten müssen vor allem in Bereichen die besonders hohe Umweltschäden verursachen, stärker als bisher in Rechnung gestellt werden. Dies würde beispielsweise den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker fördern, die Anreize zur Energieeffizienz erhöhen und wesentlich zu einer nachhaltigen Mobilität beitragen. Aber auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der Landwirtschaft und im Baugewerbe würde die Berücksichtigung der Umweltkosten dazu führen, dass nachhaltigere Produktions- und Konsummuster auch wirtschaftlich lohnender werden.</p><p>Methodik zur Schätzung von Klimakosten </p><p>Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sind der Hauptverursacher des Klimawandels. Das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>) empfiehlt auf Grundlage der Methodenkonvention für im Jahr 2024 emittierte Treibhausgase einen Kostensatz von 300 Euro2024 pro Tonne Kohlendioxid (t CO2) zu verwenden (1% Zeitpräferenzrate). Bei einer Gleichgewichtung klimawandelverursachter Wohlfahrtseinbußen heutiger und zukünftiger Generationen (0% Zeitpräferenzrate) ergibt sich ein Kostensatz von 880 Euro2024 pro Tonne Kohlendioxid. Dabei bezeichnet Euro2024 jeweils die Kaufkraft des Euro zu Beginn des Jahres 2024. Auch für die Treibhausgase Methan und Lachgas können basierend auf dem Greenhouse Gas Impact Value Estimator (GIVE) Modell Klimakostensätze ermittelt werden, welche in der Tabelle „UBA-Empfehlung zu den Klimakosten“ dargestellt sind. Die Kosten infolge der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Emission#alphabar">Emission</a> anderer Treibhausgase können mit Hilfe des Treibhausgaspotenzials (Global Warming Potential) ermittelt werden.</p><p>Die Schäden, die durch die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Treibhausgas#alphabar">Treibhausgas</a>-Emissionen entstehen, steigen im Zeitablauf, beispielsweise da der Wert von Gebäuden und Infrastrukturen, die durch Extremwetterereignisse geschädigt werden, steigt. Daher steigen auch die anzusetzenden Kostensätze im Zeitablauf (siehe Tab. „UBA-Empfehlung zu den Klimakosten“). Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/methodological-convention-32-for-the-assessment-of">Methodenkonvention 3.2: Kostensätze</a> (aktuell nur in englischer Sprache verfügbar).</p>
Mindestens 145 Milliarden Euro Schäden sind zwischen 2000 und 2021 durch die Folgen des Klimawandels entstanden. Je nachdem, wie der Klimawandel fortschreitet, liegen die zukünftigen Kosten bis 2050 zwischen 280 und 900 Milliarden Euro. Nicht mit eingerechnet sind zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen, Todesfälle durch Hitze und Überflutungen, die Belastung von Ökosystemen, der Verlust von Artenvielfalt und eine schlechtere Lebensqualität. Flusshochwasser und Überschwemmungen durch Starkregen sind bisher die teuersten Extremwetterereignisse in Deutschland. Betroffen hiervon waren nicht nur Gebäude und der Verkehr, sondern auch Industrie, Gewerbe und Lieferketten, deren Schäden seit 2000 mindestens 70 Milliarden Euro umfassten. Sogenannte „Jahrhunderthochwasser“ finden zudem immer häufiger statt: 2002 an der Elbe, Donau, und Saale, später im Jahr 2013 in weiten Teilen Süd-, Mittel- und Norddeutschlands, und 2021 in Ahrtal. Die Flut im Ahrtal und der Erft im Juli 2021 war mit 40,5 Milliarden Euro das Extremwetterereignis mit den größten Schäden in der deutschen Geschichte. Laut späteren Berichten machte der Klimawandel die Flut wesentlich wahrscheinlicher und trug zudem zu erhöhtem Niederschlag bei. Des Weiteren kommen die „stillen“ Extremwetter Hitze und Dürre hinzu. Ihre Folgen werden häufig unterschätzt, daher liegen hier weniger Untersuchungen vor. Die Land-, Wald- und Forstwirtschaft leiden unter den Ereignissen besonders: Hier wird der Schaden beispielsweise am Ertragsverlust von Getreide oder an der Qualität und Verfügbarkeit von Wasser gemessen – letzteres ist insbesondere für den Erhalt des Waldes von hoher Bedeutung. Schätzungen für die Jahre 2018 und 2019 kommen auf etwa 35 Milliarden Euro an Schäden. Auch hier ist der Klimawandel maßgeblich dafür verantwortlich, dass diese Phänomene zugenommen haben. Große immaterielle Schäden wie Einbußen in Gesundheit, Lebensqualität und Zufriedenheit lassen sich schwieriger berechnen. Bei Hitze sinkt nicht nur die Erwerbsproduktivität durch Krankheit oder Hitzestress massiv – Hitze ist für 99 Prozent der Extremwettertoten in Deutschland seit 2000 verantwortlich. Auch indirekte Kosten durch Klimawandelfolgen im Ausland haben einen starken Einfluss auf die deutsche Wirtschaft: Lieferketten verzögern sich, weil Infrastruktur in anderen Teilen der Welt überschwemmt wurde, bei Hitze arbeiten Menschen weltweit weniger produktiv. Diese Kosten können durch starke Handelsverflechtungen sogar deutlich größer sein als solche, die direkt in Deutschland anfallen. Welche gesamtwirtschaftlichen Kosten kommen also aufgrund des Klimawandels auf Deutschland zu? Sie liegen, abhängig von der Intensität des Klimawandels, bis 2050 allein monetär zwischen 280 und 900 Milliarden Euro. Rein statistisch gesehen bedeutet dies pro Jahr mindestens eine Katastrophe mit denselben Kosten wie die Ahrtalflut 2021. Wie hoch die Kosten genau ausfallen, hängt vor allem davon ab, wie der Klimawandel voranschreitet – und wie gut wir es schaffen, uns an das veränderte Klima anzupassen und damit unsere Verletzlichkeit reduzieren. Um Schäden gering zu halten oder ganz zu vermeiden, sind neben Klimaschutzmaßnahmen auch wirkungsvolle Anpassungsmaßnahmen dringend erforderlich. Quelle: Die Bundesregierung Ein Merkblatt zur Studie finden Sie hier .
Die Folgen des Klimawandels sind bereits spürbar und werden in ihrer Intensität weiter zunehmen. Eine starke Versiegelung verstärkt die negativen Effekte des Klimawandels. Die Belastungen durch Hitze und Starkregen stellen dabei sowohl jede und jeden Einzelnen vor Herausforderungen, aber auch unser Wirtschafts- und Sozialsystem insgesamt. Wo und wie gebaut wird, entscheidet darüber, inwieweit sich die die Folgen der Klimakrise weiter verschärfen. In einer Studie des Gesamtverbandes der Versicherer (GDV) wurde der Versiegelungsgrad ermittelt. Danach liegt der Versiegelungsgrad in den Siedlungsgebieten bundesweit bei durchschnittlich 44%. Spitzenreiter nach Ländern ist dabei Baden-Württemberg mit rund 50,5%. Den geringsten Versiegelungsgrad weist Brandenburg mit knapp 36% auf. Große Unterschiede bestehen auch zwischen den Kommunen. Bundesweiter Spitzenreiter ist die Stadt Ludwigshafen am Rhein mit fast 67% Versiegelungsgrad im Siedlungsbereich. Am anderen Ende sind es gerade einmal knapp 30% in der Stadt Suhl. Problematisch ist die hohe Versiegelung, da hier Regenwasser nicht versickern kann und es bei Starkregenereignissen leichter zu Überschwemmungen kommt. Bei Hitzeereignissen und längeren Hitzeperioden heizen sich versiegelte Flächen auf und erhöhen die Temperaturen nochmals merklich. Problematisch ist dabei, dass diese Flächen nur langsam abkühlen und dort auch nachts hohe Temperaturen zu verzeichnen sind. Die Kosten aller Extremwetterschäden belaufen sich seit dem Jahr 2000 nach Schätzungen auf mindestens 145 Mrd. Euro. Danach liegt der Versiegelungsgrad in den Siedlungsgebieten bundesweit bei durchschnittlich 44%. Spitzenreiter nach Ländern ist dabei Baden-Württemberg mit rund 50,5%. Den geringsten Versiegelungsgrad weist Brandenburg mit knapp 36% auf. Große Unterschiede bestehen auch zwischen den Kommunen. Bundesweiter Spitzenreiter ist die Stadt Ludwigshafen am Rhein mit fast 67% Versiegelungsgrad im Siedlungsbereich. Am anderen Ende sind es gerade einmal knapp 30% in der Stadt Suhl. Problematisch ist die hohe Versiegelung, da hier Regenwasser nicht versickern kann und es bei Starkregenereignissen leichter zu Überschwemmungen kommt. Bei Hitzeereignissen und längeren Hitzeperioden heizen sich versiegelte Flächen auf und erhöhen die Temperaturen nochmals merklich. Problematisch ist dabei, dass diese Flächen nur langsam abkühlen und dort auch nachts hohe Temperaturen zu verzeichnen sind. Die Kosten aller Extremwetterschäden belaufen sich seit dem Jahr 2000 nach Schätzungen auf mindestens 145 Mrd. Euro. Ergebnisse der Versiegelungsstudie Überblick zu den Kosten der Klimawandelfolgen
<p>Bei der landwirtschaftlichen Produktion – insbesondere bei der Produktion tierischer Nahrungsmittel – entstehen hohe Umwelt- und Klimaschäden, deren Folgekosten sich aktuell nicht in den Preisen widerspiegeln. Um die Landwirtschaft klima- und umweltfreundlicher zu gestalten, braucht es einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen. Eine CO₂-Abgabe auf Rinder empfiehlt das UBA gegenwärtig nicht.</p><p><p>Anders als in aktueller Berichterstattung dargestellt, fordert das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> keine CO2-Steuer auf Rinder und hat diese auch nie gefordert. UBA-Präsident Dirk Messner hat eine solche Steuer in einem Interview mit dem Journalisten Tilo Jung lediglich eine „folgerichtige Idee“ genannt. Messner sagt jedoch im gleichen Interview, dass er so eine CO2-Steuer aktuell nicht empfiehlt. Anderslautende Meldungen sind falsch. Das Interview ist online hier verfügbar, das entsprechende Thema wird ab Minute 54 besprochen: <a href="https://www.jungundnaiv.de/2022/07/25/praesident-des-umweltbundesamtes-dirk-messner-teil-2-folge-584/">Jung & Naiv Folge 584</a>.</p></p><p>Anders als in aktueller Berichterstattung dargestellt, fordert das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> keine CO2-Steuer auf Rinder und hat diese auch nie gefordert. UBA-Präsident Dirk Messner hat eine solche Steuer in einem Interview mit dem Journalisten Tilo Jung lediglich eine „folgerichtige Idee“ genannt. Messner sagt jedoch im gleichen Interview, dass er so eine CO2-Steuer aktuell nicht empfiehlt. Anderslautende Meldungen sind falsch. Das Interview ist online hier verfügbar, das entsprechende Thema wird ab Minute 54 besprochen: <a href="https://www.jungundnaiv.de/2022/07/25/praesident-des-umweltbundesamtes-dirk-messner-teil-2-folge-584/">Jung & Naiv Folge 584</a>.</p><p>Eine CO2-Abgabe auf Rinder wäre ein Instrument die Klimakosten der Rinderhaltung zu internalisieren und ist daher ein theoretisch interessanter Ansatz. Aus folgenden Gründen empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) diesen Ansatz jedoch gegenwärtig nicht:</p><p><strong>Nichtsdestotrotz müssen die Auswirkungen der Tierhaltung auf Umwelt und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klima#alphabar">Klima</a> signifikant gesenkt werden, denn die Produktion tierischer Nahrungsmittel sowie der Konsum sind gegenwärtig weder unter Umwelt- und Klimagesichtspunkten noch unter gesundheitlichen und Tierwohlaspekten nachhaltig.</strong></p><p>Gelingen kann das indem ein langfristiger, strategischer Ansatz verfolgt wird, der immer beide Ebenen – die der Produktion und die des Konsums – berücksichtigt.</p><p>Dabei gibt es das eine perfekte Instrument nicht – wir benötigen einen Instrumentenmix, der auf verschiedenen Ebenen ansetzt. Dazu arbeitet das UBA in einem Forschungsprojekt, um einen effizienten Instrumentenmix zu konzipieren.</p><p>Beispiele für Instrumente, die darin u.a. eine Rolle spielen sollten:</p><p>Produktion:</p><p>Konsum:</p><p>Sind Rinder wirklich klimaschädlich und wenn ja, warum?</p><p>Beim Verdauungsprozess von Wiederkäuern wird Methan freigesetzt, das als Klimagas (CH₄) rund 25-mal klimaschädlicher ist als CO2. Anthropogenes Methan wird zum größten Teil in der Landwirtschaft ausgestoßen. Die deutsche Landwirtschaft emittierte im Schätzjahr 2021 insgesamt 54,8 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente. Den Hauptanteil innerhalb des Landwirtschaftssektors machten die Methan-Emissionen mit 56,4 Prozent an den landwirtschaftlichen THG-Emissionen aus, die zu anteilig 76 Prozent aus der Verdauung stammen und nahezu vollständig auf die Rinder- und Milchkuhhaltung (95 Prozent) zurückzuführen sind. Weitere Emissionen entstehen bei der Futtermittelproduktion. Letztere sind besonders hoch, wenn die Rinder verstärkt vom Acker und nicht vom Grünland ernährt werden (siehe dazu auch: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/sichtbarmachung-versteckter-umweltkosten-der">https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/sichtbarmachung-versteckter...</a>). Daher sind im Bereich der Rinderhaltung Maßnahmen sinnvoll, die neben einer generellen Reduktion der Tierbestände zum Ziel haben, die Tiere verstärkt vom Grünland zu ernähren.</p><p> </p>
SLICE quantifiziert die kurz- und langfristigen Einflüsse von Klimaextremen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von Entwicklungs-, Schwellen-, und Industrieländern und identifiziert Ansatzpunkte für effektive Anpassungsstrategien, die die Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft langfristig erhöhen. Ein erstes Ziel des Projektes ist es, durch eine Kombination von empirischen Methoden und dynamischer Modellierung vom Haushalts- bis zum makroökonomischen Level ein tiefgreifendes Verständnis für den Einfluss von Extremereignissen auf wirtschaftliche Entwicklungspfade zu gewinnen. Die im ersten Projektteil gewonnenen Erkenntnisse werde dann verwendet, um die Effizienz von Anpassungsmaßnahmen zu untersuchen. Dabei sollen sowohl physikalische Anpassungsmaßnahmen (wie z.B. Deiche) als auch politische Steuerungsinstrumente, wie z.B. Klimarisikoversicherungen oder nationale und internationale Wiederaufbauprogramme, untersucht werden. Zudem ist es ein projektübergreifendes Ziel, zukünftige Klimafolgekosten, die bei mit dem Pariser Abkommen in Einklang stehenden niedrigen Erwärmungsniveaus von 1,5-2°C auftreten werden, abzuschätzen. Anschließend sollen diese Kosten mit den bei höheren Erwärmungsniveaus zu erwartenden Folgekosten verglichen werden. Dadurch können besonders verwundbare Regionen und Länder identifiziert und die Effizienz von Anwendungsmöglichkeiten von Anpassungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Während des gesamten Projektverlaufes sollen Entscheidungsträger von internationalen Organisationen (z.B. Weltbank und IFAD), Rückversicherungen (z.B. Munich Re und Suisse Re) und Ratingagenturen (z.B. S&P), sowie Experten aus der Wissenschaft kontinuierlich in das Projekt eingebunden werden.
SLICE quantifiziert die kurz- und langfristigen Einflüsse von Klimaextremen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von Entwicklungs-, Schwellen-, und Industrieländern und identifiziert Ansatzpunkte für effektive Anpassungsstrategien, die die Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft langfristig erhöhen. Ein Ziel des Gesamtprojektes ist es, durch eine Kombination von empirischen Methoden und dynamischer Modellierung vom Haushalts- bis zum makroökonomischen Level ein tiefgreifendes Verständnis für den Einfluss von Extremereignissen auf wirtschaftliche Entwicklungspfade zu gewinnen. Dabei wird auch die Effizienz von Anpassungsmaßnahmen untersucht zu denen sowohl physikalische Anpassungsmaßnahmen (wie z.B. Deiche) als auch politische Steuerungsinstrumente zählen. Zudem ist es ein projektübergreifendes Ziel, zukünftige Klimafolgekosten, die bei mit dem Pariser Abkommen in Einklang stehenden niedrigen Erwärmungsniveaus von 1,5-2°C auftreten werden, abzuschätzen. Anschließend sollen diese Kosten mit den bei höheren Erwärmungsniveaus zu erwartenden Folgekosten verglichen werden (Counterfactual/Scenario Analysis). Während des gesamten Projektverlaufes werden Entscheidungsträger von internationalen Organisationen, sowie Experten aus der Wissenschaft kontinuierlich in das Projekt eingebunden.
Trotz Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen wird sich der Klimawandel fortsetzen. Gemäss der Klimaszenarien CH2011 der MeteoSchweiz werden die mittlere Jahrestemperatur in der Schweiz bis Ende des 21. Jahrhunderts um 1.5 bis 4.4°C zunehmen und die Sommerniederschläge um 10 bis 20% abnehmen. Es wird mit einer Zunahme von Extremereignissen und mit deutlichen Veränderungen des Wasserkreislaufs gerechnet. Obwohl viele Details zu den Auswirkungen des Klimawandels noch nicht geklärt sind, müssen bereits heute Anpassungsmassnahmen geplant und eingeleitet werden, um die volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels einzudämmen. Im Rahmen dieses Projekts sollen die für die Anpassungsmassnahmen notwendigen hydrologischen Grundlagen wie hydrologische Daten, hydrologische Szenarien und hydrologische Vorhersagen erarbeitet werden. Projektziele: Vertiefte Kenntnisse des Wasserkreislaufes und dessen Entwicklung sind wichtige Grundlagen für Anpassungsmassnahmen in den Sektoren Wasserwirtschaft, Umgang mit Naturgefahren, aber auch in den Sektoren Landwirtschaft, Energie und Tourismus. Viele der erforderlichen Grundlagen fehlen aber noch immer (vgl. Motion 13.4267 Amherd). Ein kontinuierliches Monitoring und Vorhersagen der Wasserkreislaufkomponenten ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Hochwasser-, Niedrigwasser- und Trockenheitssituationen und sind relevante Informationen für Entscheidungsträger. Zudem sind sie auch ein wichtiger Input für Informationsplattformen, wie sie im Rahmen des BR-Beschlusses zum Postulat 10.3533 Walter geprüft werden. Langfristige Veränderungen im Wasserhaushalt müssen durch periodisches Erstellen von hydrologischen Szenarien antizipiert werden. Um dies sicherzustellen, muss auch das Wassermonitoring immer wieder den sich ändernden klimatischen und sozioökonomischen Gegebenheiten angepasst werden. Im Rahmen dieses Projekts sollen die für die Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel notwendigen hydrologischen Grundlagen erarbeitet werden. Dazu soll bestehendes hydrologisches Wissen gesammelt und so aufbereitet werden, dass es für Stakeholder nutzbar wird (transfer knowledge), offenen Forschungsfragen im Bereich Auswirkungen des Klimawandels auf Gewässer untersucht werden und sichergestellt werden, dass die notwendigen hydrologischen Daten und Vorhersagen zur Verfügung stehen.
Die Deutsche Anpassungsstrategie (DAS) wurde 2008 verabschiedet und verfolgt das Ziel, die Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt widerstandsfähiger gegenüber Klimawandelfolgen zu machen. Nachdem erste Kataloge von Maßnahmen und Instrumenten definiert worden sind, folgt im Rahmen des Forschungsvorhabens 'Vertiefte ökonomische Analyse einzelner Politikinstrumente und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel' eine gesamtwirtschaftliche Analyse. Die Übersetzung von Klimaschäden in Geldeinheiten, die Bewertung von Anpassungsreaktionen und die Zusammenschau in einer Kosten-Nutzen-Analyse der Klimafolgenanpassung trägt dazu bei, die gewählten Maßnahmen und Instrumente auch ökonomisch zu begründen. Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) wird in dem Forschungsvorhaben zusammen mit dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die folgenden Forschungsfragen beantworten: 1. In welcher Höhe kann Anpassung erwartbare Schadenskosten durch den Klima-wandel reduzieren und welche Kosten sind damit verbunden? 2. Welche Wechselwirkungen zwischen Maßnahmen und Politikinstrumenten der Klimaanpassung treten auf? Welche Nebeneffekte auf andere Politikbereiche? 3. Wie können ökonomische Analyseansätze genutztwerden, um geeignete Politikinstrumente zur Klimaanpassung zu identifizieren? 4. Wie wirkt Klimaanpassung auf Wachstum, Beschäftigung und regionale sowie sektorale Wertschöpfung und - in erweiterter Perspektive - welche relevanten an-deren gesellschaftlichen Wirkungen werden erzeugt? Das Arbeitsprogramm ist methodisch breit gefächert. Essetzt sich zusammen aus Literaturrecherche, Modellentwicklung, modellgestützter Analyse als Modellanwendung, Kosten-Nutzen-Analyse und Techniken zur Expertenbefragung. Zunächst wird der Möglichkeits-raum für die Maßnahmen und Politikinstrumente auf Basis der bereits vorliegenden Literatur aufgespannt und in einem Excel-Tool erschlossen. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Spezifizierung des zugrunde liegenden gesamtwirtschaftlichen Modells PAN-TA RHEI für die Abbildung von Klimaschäden und Anpassungsstrategien. Abschließend wird die umfassende Ausgestaltung eines zukünftigen Policy Mix in den Blick genommen und trägt damit auch unmittelbar zur Weiterentwicklung der DAS bei.
a) Im Projekt soll die vorhandene Literatur im Bereich der globalen Schadenskostenmodelle und der globalen sowie regionalen (Deutschland bzw. EU) Vermeidungskostenmodelle für den Klimabereich aufgearbeitet, analysiert und detailliert dargestellt werden. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen u.a. bei der Ermittlung des Klimakostensatzes der UBA-Methodenkonvention verwendet werden. Zu analysieren sind neben einer übersichtlichen Darstellung der jeweiligen Studien und Ergebnisse u.a. die folgenden Punkte, wobei die Aufzählung beispielhaft und nicht abschließend zu verstehen ist: - Welche normativen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und klimapolitischen Annahmen liegen den jeweiligen Studien zu Grunde? Wie sind diese begründet und wie gut sind sie vor dem Hintergrund der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung (noch) vertretbar? - Die vorhandenen Studien liefern sowohl für Schadenskosten als auch für Vermeidungskosten Ergebnisse mit einer beträchtlichen Bandbreite. Welcher Teil dieser Bandbreite lässt sich welchen Annahmen zuordnen? Gibt es wissenschaftliche Übereinkünfte, die die Annahmen vereinheitlichen und so die Bandbreite reduzieren? Basieren diese auf modelltechnischen oder auf inhaltlichen Überlegungen? Für welchen Anwendungsbereich lokal/regional/global, betriebswirtschaftlich/volkswirtschaftlich/ politisch etc.) sind die jeweiligen Modelle geeignet? Reflektieren die Modellannahmen (bspw. globale vs. regionale Optimierung, Wahl des Diskontsatzes) diesen Anwendungsbereich? b) Erstellung von Sachstandspapieren und Broschüren zu den o.g. Fragestellungen. Die Sachstandspapiere bilden die Grundalge für die Erweiterung der Methodenkonvention 3.0. Das Projekt entstand durch Teilung des Vorhabens ''Erweiterung der Methodenkonvention 3.0 zur Schätzung von Umweltkosten.
Both the models concerning the future climate evolution and its impacts, as well as the models assessing the costs and benefits associated with different mitigation pathways face a high degree of uncertainty. There is an urgent need to not only understand the costs and risks associated with climate change but also the risks, uncertainties and co-effects related to different mitigation pathways as well as public acceptance (or lack thereof) of low-carbon (technology) options. The main aims and objectives of TRANSrisk therefore are to create a novel assessment framework for analysing costs and benefits of transition pathways, that will integrate well-established approaches to modelling the costs of resilient, low-carbon pathways with a wider interdisciplinary approach including risk assessments. In addition TRANSrisk aims to design a decision support tool that should help policy makers to better understand uncertainties and risks and enable them to include risk assessments into more robust policy design.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 60 |
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