Weltweit beeinflusst der Klimawandel eine Vielzahl von Faktoren die Erkrankungen begünstigen, insbesondere in Subsahara-Afrika. Jedoch haben sich nur wenige empirische Studien auf die Auswirkungen des Klimawandels, sowie auf Anpassungsstrategien und entsprechende Interventionen im ressourcenarmen Kotext in Subsahara-Afrika konzentriert. Ein Hauptgrund für diesen Mangel an Studien und wissenschaftlichen Ergebnissen ist, dass die Forschungsinfrastrukturen, die die Gesundheitsforschung in afrikanischen Ländern südlich der Sahara unterstützen - insbesondere innerhalb der HDSS -, es bisher nicht erlauben, viele der dringlichsten Forschungsfragen in Bezug auf Klimawandel und Gesundheit zu untersuchen. In der ersten Phase des Projektes konnten wir neue Erkenntnisse schaffen dahingehend wie ein HDSS erweitert und aufgebaut werden kann um Forschung im Bereich Klimawandel und Gesundheit ebenso selbstverständlich und produktiv durchzuführen wie es bereits für andere empirische Populationsforschung möglich ist. Unser erster methodischer Ansatz begleitet die Übersetzung unserer Machbarkeitsstudie der ersten Projektphase in einen populations-basierten Ansatz - diese Komponente ist begleitet durch einen Mixed-Methods-Ansatz. Dabei werden Erkenntnisse zu Prozessen und Erfahrungen aus verschiedenen Quellen ("technologische Tagebücher", Interviews und HDSS-Routinedaten) gesammelt, die uns helfen die besten Ansätze für klimarelevante Gesundheitsforschung zu finden. Darüber hinaus möchten wir die Performanz einer langzeitig Datensammlung evaluieren, und diese Kohorte, die mit neuen individuellen Sensoren ausgestattet sind erforschen hinsichtlich Hitzestress, den wir mit den Wearable-gemessenen Variablen messen (Herzfrequenz, Lungenfunktion, Aktivität, Schlafdauer). Wir werden weiterhin Forschungsergebnisse zu Klimawandel und Gesundheit in Informationen umsetzen, die politischen Entscheidungsträgern und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, indem wir Dashboards entwickeln, die die Auswirkungen des Klimawandels und der Gesundheit in gefährdeten Bevölkerungsgruppen visualisieren. Diese Dateninfrastruktur, die wir so aus bestehenden HDSS schaffen, kann nun auch überführt in graph-basierte Datenbanken „Big Data“-Analysen ermöglichen, und uns erlauben Methoden der künstlichen Intelligenz anzuwenden. HDSS-Daten können somit wichtige Erkenntnisse liefern, um die Wissenslücke zu schließen und neue Lösungen für einige der kritischsten Klima- und Gesundheitsprioritäten Afrikas zu finden. Zusätzlich zu diesen beschriebenen Studien, liefert das Projekt CP1 zentrale Beiträge zu allen anderen Projekten dieser Forschungsgruppe.
<p> <p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p> </p><p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p><p> Teilnahmerekord zum zehnjährigen Jubiläum des Bundespreises <p>Seit zehn Jahren zeichnen das Bundesumweltministerium (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmukn">BMUKN</a>) und das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) vorbildhafte Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ aus. Zum Jubiläum verzeichnete der Wettbewerb mit 488 Bewerbungen einen Teilnahmerekord. Die Preisverleihung am 17. September 2026 im Bundesumweltministerium bildete den Höhepunkt der bundesweiten <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26">Woche der Klimaanpassung</a>, mit der das Bundesumweltministerium und das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) unter dem Motto „Gemeinsam für Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen in ganz Deutschland die Vielfalt und das große Engagement für die Vorsorge und den Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> präsentierten. </p> <p>Der Bundespreis ebenso wie die Aktionswoche verfolgen das Ziel, gute Beispiele und Vorreiter*innen in der Klimaanpassung sichtbarer zu machen, sodass sich andere Akteure, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, davon zur Nachahmung inspirieren lassen können. Die Bundespreise „Blauer Kompass“ 2026 wurden vergeben für ein Starkregenfrühalarmsystem, eine klimaresiliente landwirtschaftliche Anbaumethode, ein Qualifizierungsmodul für Hebammen zum Umgang mit Hitzebelastung, eine mutmachende interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche sowie zwei Schulprojekte mit einer Baumpflanzaktion und einer Anlage zur Lebensmittelproduktion. </p> <p>Die mit einem Preisgeld von jeweils 25.000 Euro prämierten Gewinnerprojekte zeigen, wie verschiedene gesellschaftliche Akteure wie Kommunen, Unternehmen, Schulen, Bildungseinrichtungen und Vereine in Deutschland auf innovative und vorausschauende Weise mit den Folgen des Klimawandels umgehen und einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaresilienz leisten. Damit haben sie die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Fachjury</a> überzeugt, die fünf Preisträger auswählte. Ein zusätzlicher „Community-Preis“ wurde in einem öffentlichen Online-Voting bestimmt. Der Wettbewerb wurde von co2online organisiert, die eingereichten Bewerbungen wurden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) fachlich bewertet. Das BMUKN und das UBA hatten anschließend <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass#die-nominierten-fr-den-bundespreis-blauer-kompass-2026">25 Projekte für den Bundespreis nominiert</a>, die im Online-Voting und der Jurysitzung antraten.</p> Die Preisträger des „Blauen Kompass“ 2026 Starkregenfrühalarmsystem – Risiken früh erkennen, Menschen wirksam schützen <p><strong>Landkreis Fulda, Hessen | Kategorie: Kommunen</strong></p> <p>Der Landkreis Fulda hat ein Frühalarmsystem entwickelt und eingeführt, das im gesamten Kreis vor <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> warnt. Über 180 mit dem Internet verbundene Sensoren an Gewässern, Kanälen und öffentlichen Gebäuden erfassen Pegelstände und Niederschlagsmengen in Echtzeit. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz werden die Daten ausgewertet und mit Radardaten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. Alle 23 Städte und Gemeinden des Landkreises sind an das System angebunden, das auch Bürger*innen per App, SMS oder Telefonanruf mit Vorwarnzeiten von bis zu 60 Minuten alarmiert. Bei einem Starkregenereignis im Mai 2024 konnte das Frühalarmsystem die örtlichen Feuerwehren erstmals „vor die Lage“ bringen – sie konnten ihre Einsätze also frühzeitig koordinieren. Weitere Landkreise in Hessen entwickeln inzwischen ähnliche Systeme.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/starkregenfruehalarmsystem-risiken-frueh-erkennen">Video: Starkregenfrühalarmsystem </a></p> Schwamm-Acker Gramzow: Systemische Bodenregeneration als Antwort auf Extremwetter <p><strong>Landwirtschaftsbetrieb Stefan Bernickel, Gramzow, Brandenburg | Kategorie: Private und kommunale Unternehmen</strong></p> <p>In der niederschlagsarmen Uckermark hat der Landwirt Stefan Bernickel seinen Familienbetrieb vollständig auf ein regeneratives Bewirtschaftungssystem umgestellt. Er verzichtet beim Ackerbau auf Pflug und Grubber, setzt das bodenschonende Strip-Till-Verfahren zum Säen ein und nutzt eine klimafitte Fruchtfolge mit Kichererbsen und Körnermais. All diese Maßnahmen befähigen den Boden, Wasser zu speichern, anstatt es abfließen zu lassen. Seit der Betrieb die Bewirtschaftung umgestellt hat, stieg die Regenwurm-Population im Boden von ein bis zwei auf 10 bis 20 Würmer pro Spatenaushub – ein messbarer Beleg für die verbesserte Infiltrationsleistung. Das Land Brandenburg hat den Betrieb im Sommer 2026 als offiziellen Konsultationsbetrieb für bodenschonende Bodenbearbeitung anerkannt. Er dient nun offiziell dem Wissenstransfer zwischen Landwirtschaftsbetrieben und bietet dazu regelmäßig fachlichen Austausch zur klimaresilienten Bewirtschaftung an.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/schwamm-acker-gramzow-systemische-bodenregeneration">Video: Schwamm-Acker Gramzow </a></p> Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit – Klimavorsorge und -anpassung im Gesundheitswesen <p><strong>Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München, Bayern | Kategorie: Forschungs- und Bildungseinrichtungen</strong></p> <p>Die Katholische Stiftungshochschule München hat gemeinsam mit den Dualen Hochschulen Baden-Württemberg in Stuttgart und Heidenheim ein Hochschulmodul entwickelt und etabliert, das Hebammen gezielt auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels vorbereitet. Die Studierenden lernen, klimasensible Beratung anzubieten – etwa zu hitzegerechter Alltagsgestaltung in der Schwangerschaft oder zu Risiken für Neugeborene bei Extremwetterlagen. Damit werden besonders vulnerable Personengruppen adressiert. Außerdem wurde das Lehrbuch „Klimasensible Hebammenpraxis“ veröffentlicht. Das Modul soll mittelfristig in alle hebammenwissenschaftlichen Bachelorstudiengänge in Deutschland integriert werden.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/planetary-health-klimasensible-hebammenarbeit">Video: Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit </a></p> Die MutReiferei – Mut als Zukunftskompetenz für das Leben mit dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> <p><strong>Förderverein NaturGut Ophoven e.V., Leverkusen, Nordrhein-Westfalen | Kategorie: Verbände, Vereine und Stiftungen</strong></p> <p>Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 zerstörte weite Teile des Umweltbildungszentrums NaturGut Ophoven ebenso wie das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt in Leverkusen. Aus diesem Schaden entstand ein Neuanfang: Auf dem Gelände einer ehemaligen Bananenreiferei betreibt der Förderverein NaturGut Ophoven seit August 2025 „Die MutReiferei“. Diese modulare Mitmach-Ausstellung adressiert die Klimaangst von Kindern und Jugendlichen. In acht Schiffscontainern auf rund 120 Quadratmetern trainieren sie Mut als Zukunftskompetenz – mit vier Zugängen unter den Titeln „KopfMut“, „OhrMut“, „HerzMut“ und „HandMut“. Bis März 2026 haben bereits 5.080 Personen, darunter 3.569 Kinder, die Ausstellung besucht. Das Konzept der Ausstellung wurde veröffentlicht.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/die-mutreiferei-mut-als-zukunftskompetenz-fuer-das">Video: Die MutReiferei </a></p> Campus Cultiva – Schule baut Lernort für klimaangepasste Lebensmittelproduktion mit Kombination aus Fischzucht und Pflanzenanbau <p><strong>Sankt Mauritius-Sekundarschule, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt | Kategorie: Schulen</strong></p> <p>Die Sankt Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale) hat auf ihrem Schulgelände ein 22 Quadratmeter großes Gewächshaus mit integrierter Aquaponik-Anlage gebaut – ein geschlossenes System, in dem sich Fischzucht und Pflanzenanbau gegenseitig unterstützen. Dank Wasserkreislauf, Regenwassernutzung und Solarenergie arbeitet das System ressourcenschonend sowie weitgehend energieautark und unabhängig von synthetischen Düngern und Pestiziden. Das Projekt trägt zur Klimaanpassung bei, indem es eine ganzjährige, witterungsunabhängige Lebensmittelproduktion ermöglicht, die gegenüber Extremwetterereignissen wie Dürren oder Starkregen resilient ist. Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 haben die Baugrube selbst ausgehoben, die Schalung errichtet und das Betonfundament gegossen. Das Gewächshaus dient als fächerübergreifender Lernort für nachhaltige Lebensmittelproduktion.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/campus-cultiva-schule-baut-lernort-fuer">Video: Campus Cultiva </a></p> OPG-Klimawald und Streuobstwiese <p><strong>Olof-Palme-Gesamtschule, Hiddenhausen, Nordrhein-Westfalen | Community-Preis (Online-Voting)</strong></p> <p>Mit einem selbst organisierten Sponsorenlauf sammelte die Olof-Palme-Gesamtschule (OPG) in Hiddenhausen rund 33.000 Euro – und legte damit eine Streuobstwiese und einen Klimawald mit über 5.000 Bäumen und Sträuchern am Rand des Schweichelner Waldes an. Die Grünflächen dienen nicht nur als CO2-Speicher, sondern halten bei Starkregen das Wasser am Hang zurück sollen so das angrenzende Wohngebiet besser vor Überflutung schützen. Gleichzeitig entstand ein lebendiger Lernort abseits des Schulgeländes: In mehreren Fächern – von Biologie über Hauswirtschaft bis hin zu Kunst – fließen die Ökosysteme Streuobstwiese und Wald direkt in den Unterricht ein. Eine Partnerschule in Schweden hat bereits Interesse bekundet, das Modell zu übernehmen. </p> <p>Mit 4.729 von insgesamt 24.795 gültigen Stimmen hat die Olof-Palme-Gesamtschule aus Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen) das Online-Voting um den Community-Preis gewonnen.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/opg-klimawald-streuobstwiese">Video: OPG-Klimawald und Streuobstwiese </a></p> Über den Wettbewerb „Blauer Kompass“ <p>Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobt. Er zeichnet innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an Klimafolgen in Deutschland aus. Erstmals konnten sich 2026 Schulen in einer eigenen Kategorie bewerben. Die eingegangenen Bewerbungen in dem von co2online organisierten Wettbewerb bewerteten Klimaanpassungsexperten*expertinnen aus dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung entlang der sechs <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kriterien-guter-praxis-der-anpassung#kriterien-guter-praxis-der-anpassung">Kriterien guter Praxis der Anpassung</a> des Umweltbundesamtes:</p> <ul> <li><strong>Wirksamkeit: </strong>Zeigt das Projekt Erfolg bzw. ist es erfolgversprechend hinsichtlich der Vorsorge und des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?</li> <li><strong>Robustheit: </strong>Kann das Projekt mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaaenderung">Klimaänderung</a> umgehen? Wirkt sich das Projekt auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>:</strong> Trägt das Projekt zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?</li> <li><strong>Finanzielle Tragbarkeit: </strong>Weist das Projekt ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?</li> <li><strong>Flexibilität: </strong>Kann das Projekt an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/positive-nebeneffekte">Positive Nebeneffekte</a>: </strong>Generiert das Projekt weitere positive Effekte neben seinem primären Zweck der Klimaanpassung und -vorsorge bezüglich Umwelt und Gesellschaft?</li> </ul> <p>Auf Basis dieser Bewertung hatten das BMUKN und das UBA insgesamt 25 Projekte für den Bundespreis nominiert – jeweils fünf Projekte in den fünf Kategorien a) Kommunen, b) private und kommunale Unternehmen, c) Forschungs- und Bildungseinrichtungen, d) Verbände, Vereine und Stiftungen sowie e) Schulen. Die Auswahl der Preisträger in den fünf Kategorien traf eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Jury</a> mit acht Expertinnen und Experten aus Politik, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaft, Forschung, Kommunikation und Jugendbeteiligung. Zusätzlich wurde unter den 25 Nominierten ein Community-Preis vergeben, den die interessierte Öffentlichkeit in einem Online-Voting bestimmt hat.</p> <p>Mehr erfahren:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass">Alle Informationen zum Bundespreis „Blauer Kompass</a>“</li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I">Aufzeichnung der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/bundespreis-blauer-kompass-2026-highlights-der">Highlights der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I&list=PLGGn1YdKTkHE">Playlist der Preisträgervideos </a></li> </ul> <p><strong>Autoren*Autorinnen</strong>: Richard Harnisch (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Christine Persitzky (co2online)</p> <p> </p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 104 veröffentlicht. </em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter"><em><strong>Hier</strong></em></a><em> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Gesundheit
Methode: Das Forum setzt sich interdisziplinär zusammen und deckt die Fachbereiche Biometeriologie, vektorübertragene Krankheiten, Veterinärmedizin und Infektiologie, Umwelthygiene sowie Pflege und Betreuung ab. Beteiligt sind Fachleute aus wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen in Hessen. Weiter sind neben dem Deutschen Wetterdienst hessische Behörden aus dem Gesundheitswesen und der Betreuungs- und Pflegeaufsicht sowie dem Veterinärwesen vertreten. Ziel: Das Forum dient der Vernetzung und als Plattform des Informationsaustauschs und der Multiplikation über laufende Vorhaben und Forschungsaktivitäten der Mitglieder. Außerdem fungiert es initiierend und begleitend bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten mit Bezug zu Klimawandel und Gesundheit im Rahmen des Forschungsprogramms INKLIM-A (Interdisziplinäre Forschung zu Klimawandel, Folgen und Anpassung in Hessen).
Ziel: Durch eine Anschubfinanzierung des BMU gefördert erfasste die Charité für die medizinische Versorgung wichtige Themen, die durch den Klimawandel beeinflusst werden. Methode: Die Themen werden aus internistischer, pädiatrischer, pneumologischer, allergologischer und dermatologischer Sicht durch Experten (meist aus dem Allergie-Centrum Charité) aufgearbeitet und in Vorträgen, Fort- und Weiterbildung einschließlich E-learning verbreitet (www.klimanapassungsschule.de). Teil 2 des Projektes stellt die Fortführung des ursprünglichen Projektes (siehe Teil 1) dar. Die Arbeit wird 2014 aus eigenen Mitteln der Charité fortgesetzt. Die Aktivität wird durch eine Gemeinschaft aus der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), dem ECARF und dem Allergie-Centrum-Charité geleistet. Methode: Entwicklung von Bildungsmodulen für die Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften und Ärzten zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels, Anpassungs- ,Aufklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Adressaten: Das Angebot zur Aus- und Weiterbildung richtet sich an Ärzte, Schwestern, Pfleger u.a. in medizinischen Bereichen tätige Personen.
Unser Projekt baut auf die erste Förderphase der Forschergruppe auf, welche die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Ernährungszustand von Kindern in der Provinz Kossi (Burkina Faso) und im Siaya County (Kenya) zeigte. Auf dieser Grundlage werden wir in der zweiten Förderphase Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Kosteneffizienz von landwirtschaftlichen Anpassungsstrategien gewinnen, die den negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Ernährungszustand von Kindern entgegenwirken. Wir untersuchen geplante als auch autonome landwirtschaftlichen Strategien und konzentrieren uns dabei auf bereits existente Interventionen in den beiden obigen Settings. Die resultierenden Erkenntnisse werden einen wichtigen Beitrag sowohl zum akademischen als auch politischen Diskurs über die Rolle von landwirtschaftliche Anpassungsstrategien bei der Abschwächung negativer Klimawandelfolgen auf den Ernährungszustand von Kindern leisten. Wir verfolgen dieses übergeordnete Ziel durch vier spezifische Sub-Ziele: 1. Verbesserung von Exposure-Response-Functions (ERF), die Klimaschwankungen mit Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und dem Ernährungszustand von Kindern verknüpfen; 2. Untersuchung der Nutzung und Reichweite geplanter und autonomer landwirtschaftlicher Anpassungsstrategien; 3. Erstellung von Adaptation-Response-Functions (ARF), die Nutzung landwirtschaftlicher Anpassungsstrategien mit Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und dem Ernährungszustand von Kindern verknüpfen; 4. Ermittlung des wirtschaftlichen Wertes ausgewählter landwirtschaftlicher Anpassungsstrategien. Wir arbeiten dabei mit einem mixed and multi methods-Ansatz, der verschiedene Datenquellen in quantitativen und qualitativen Analysen integriert. Haushaltskohorten, darunter 4050 Kinder in der Kossi und 2784 Kinder im Siaya, stehen im Mittelpunkt unseres Projekts. Sie liefern Längsschnittdaten über den Unterernährungszustand der Kinder in Verbindung mit ihrem sozioökonomischen Kontext und lokalen landwirtschaftliche Produktionsverfahren. Zur Verbesserung existenter ERF verknüpfen wir diese Längschnittdaten über einen Zeitraum von fünf Jahren mit den Daten zur Wettervariabilität aus Klimastationen in beiden Untersuchungsgebieten sowie mit Daten zu Ernteerträgen, die durch Fernerkundungsmodelle generiert wurden. Zur Ermittlung der ARF wird derselbe Datensatz auch mit Daten zur Nutzung landwirtschaftlicher Anpassungsstrategien verknüpft, die im gesamten HDSS erhoben und mit Paneldaten-Methoden analysiert werden. Daten zur Wirksamkeit ausgewählter Anpassungsstrategien werden zur Schätzung der Kosteneffizient im Vergleich zum status quo mit Daten zu ihren Kosten verknüpft. Zur Integration der diversen quantitativen Ergebnisse verwenden wir qualitative Methoden, um so zu erklären, welche Umwelt- und Haushaltsfaktoren Entscheidungen zur Anpassung landwirtschaftlicher Praxis und deren Auswirkungen auf den Ernährungszustand der Kinder beeinflussen.
Das Projekt P2 befasst sich mit den prognostizierten landwirtschaftlichen Verlusten basierend auf den aktuellen CO2-Emissionen bis 2050 und deren Folgen für den Ernährungszustand von Kindern unter 5 Jahren, die in zwei ausgewählten Regionen Subsahara-Afrikas leben. P2 ermittelt das Potenzial eines integrierten Landwirtschafts- und Ernährungsprogramms als Anpassungsstrategie zur Verbesserung des Ernährungszustands für klimasensible Nährstoffe im ländlichen Burkina Faso und Kenia, wo der Klimawandel die Landwirtschaft am stärksten beeinträchtigen wird. Die Intervention konzentriert sich auf Biodiversifizierung der Subsistenzlandwirtschaft durch Hausgärten und wird von Ernährungsund Gesundheitsberatung unter Verwendung der 7 Essential Nutrition Action-Botschaften der Weltgesundheitsorganisation begleitet. Für Subsahara-Afrika stellt Biodiversifizierung eine der vielversprechendsten und praktikabelsten Anpassungsstrategien an CO2-bedingte landwirtschaftliche Verluste dar, sowohl für die absoluten Erntemengen als auch für die Pflanzengehalte an Protein, Eisen und Zink. Als Novum identifiziert P2 die kontrovers diskutierten möglichen Auswirkungen eines solchen Landwirtschafts- und Ernährungsprogramms auf das Risiko einer klinischen Malaria bei Kindern unter 5 Jahren. In der ersten Projektphase wurde das Anpassungsprogramm in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Gesundheit und Landwirtschaft des Landkreises Siaya und der Nichtregierungsorganisation Centre for African Bio-Entrepreneurship (CABE) auf die Bedürfnisse der Region Kenia zugeschnitten. Wir definierten die anzubauenden Gartenbaukulturen sowie die Praktikabilität und Akzeptanz des Programms. Eine clusterrandomisierte kontrollierte Studie mit 2 x 600 Haushalten wurde durchgeführt. Wir rekrutierten Haushalte mit Kindern im Alter der Beikosteinführung (6-24 Monate) und stellten Nachbeobachtungen für 1 Jahr lang an. In Phase 2 werden wir die Auswirkungen des Interventionsprogramms auf Änderungen der Ernährungsgewohnheiten, den Status klimasensibler Nährstoffe und das Risiko einer klinischen Malaria bei den Kindern nach 2 Jahren ermitteln. Wir werden die notwendigen Investitionen definieren, um solche Interventionsprogramme auf Provinz-, Landes- und nationaler Ebene auszuweiten. Schließlich werden wir Adaptation Response Functions generieren, die die Auswirkungen des landwirtschaftlichen Biodiversifizierungs- und Ernährungsberatungsprogramms unter zukünftigen Klimaszenarien beschreiben.
Der Klimawandel wird den Druck auf die Ernährungssicherheit in Burkina Faso und Kenia erhöhen. Die stärksten negativen Auswirkungen des Klimawandels werden für die Tropen prognostiziert, wo die Landwirt*innen oftmals nicht über ausreichende Kapazitäten verfügen, um Anbaumethoden im Falle ungünstiger Wetterbedingungen anzupassen. Gleichzeitig können das Bevölkerungswachstum und die rasche Verstädterung zu einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln und einer damit einhergehenden Ausweitung der Anbauflächen führen. Diese Trends können, die Entwicklung von resilienten landwirtschaftlichen Systemen erschweren. Darüber hinaus begünstigen sie Ernährungsunsicherheit und Unter- und Mangelernährung, die eine erhebliche Belastung für die Gesundheit der Menschen darstellen. In Phase I haben wir ein semi-empirisches Erntemodell entwickelt, um klimabedingte Risiken für potenzielle Ernteverluste zu ermitteln. Mithilfe dieses Modells konnten wir die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln in Burkina Faso einen Monat vor der Ernte vorhersagen. Diese Informationen erlauben es, im Falle von drohenden Nahrungsmittelkrisen, vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz eines Überschusses an produzierten Kalorien aus Grundnahrungsmitteln auf nationaler Ebene in Burkina Faso, weite Teile der Bevölkerung von Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Dies deutet darauf hin, dass nicht nur die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, sondern auch die anderen Dimensionen der Ernährungssicherheit - nämlich der Zugang zu Nahrungsmitteln, deren Nutzung und die Stabilität - die Ernährungsunsicherheit in Burkina Faso beeinflussen. Bestehende Literatur hat jedoch einem starken Fokus auf Klimawandeleinflüsse auf die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und deren Produktion. In Phase II werden wir daher alle Dimensionen der Ernährungssicherheit auf Grundlage von physischen und sozioökonomischen Daten analysieren. Dies wird uns ein umfassendes Verständnis der komplexen Ursachen der Ernährungsunsicherheit und der damit verbundenen gesundheitlichen Auswirkungen ermöglichen. Zusätzlich zu den klimatischen Einflüssen auf die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, werden wir daher Haushaltsdaten integrieren. Mithilfe von Maschinellem Lernen - genauer einem Bayesian Belief Network - werden wir (kausale) Wechselwirkungen zwischen Wetter und sozioökonomischen Faktoren quantifizieren, die zur Nahrungsmittelunsicherheit beitragen. Anhand von Klimaprojektionen werden wir dann untersuchen, wie sich der Klimawandel auf die Ernährungssicherheit in Zukunft auswirken wird. Schließlich werden wir den Einfluss von Anpassungsoptionen an den Klimawandel auf die Ernährungssicherheit bewerten. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Einschätzung der Auswirkungen von optimierten Aussaatterminen liegen. Dies kann die Entwicklung und Priorisierung von Anpassungsoptionen an den Klimawandel unterstützen und potenziell zur Verbesserung der Ernährungssicherheit beitragen.
Klimawandel kann die menschliche Gesundheit auf verschiedenen Wegen beeinflussen: Typische Wirkungspfade in Sub-Sahara Afrika sind verringerte Erträge in der Landwirtschaft, Hitzestress und Änderungen in der Malariaprävalenz. Diese biophysikalischen und Gesundheitseffekte haben wiederum Auswirkungen auf ökonomische Systeme, z. B. über Nahrungsmittelmärkte oder Änderungen des Umfangs der Erwerbsbevölkerung oder der Arbeitsproduktivität sowie der Bevölkerungsgröße und -zusammensetzung. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Analyse verschiedener, simultan auftretender Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und damit die Volkswirtschaft sowie entsprechende Anpassungsstrategien im Rahmen eines dynamischen allgemeinen Gleichgewichtsmodells mit einer hohen räumlichen Auflösung sowie differenzierter Darstellung von Haushalten und Produktionsfaktoren. Dieses Ziel basiert auf zwei Beobachtungen bzgl. des Standes der Forschung sowie der Ergebnisse aus der ersten Phase der Forschergruppe: i) Die Zeitdimension ist relevant, weil Anpassungsstrategien häufig frühe Investitionen erfordern, die erst später zu Wohlfahrtsgewinnen führen. ii) Die Auswirkungen von Hitzestress und Malaria sowie die Änderungen der Produktivität von Nutzpflanzen sind sowohl in Bezug auf die Region wie auch auf Haushaltsgruppen differenziert und haben starke Implikationen für die Verteilung der Wohlfahrtswirkungen und damit politische Umsetzbarkeit von Anpassungsstrategien. Eine dynamische Modellspezifikation, die Entwicklungen über die Zeit explizit abbildet, ermöglicht relevante Analysen. So können kurzfristig hohe Investitionen in Anpassungsmaßnahmen langfristig starke Wohlfahrtsvorteile erbringen. Um Ihre Umsetzung zu ermöglichen, müssen allerdings Maßnahmenmixe umgesetzt werden, die auch hinreichend kurzfristige Vorteile beinhalten. Außerdem kann in einem dynamischen Modellrahmen die Veränderung der demographischen Struktur der Bevölkerung abgebildet werden, die sich durch klimainduzierte Veränderungen der Mortalität ergibt. Aus dem übergeordneten Ziel werden zwei Teilziele abgeleitet: 1) Eine Weiterentwicklung des komparativ-statischen Einzelland-CGE-Rahmens zu einem dynamischen Modellansatz, 2) eine verbesserte Analyse der Effektivität und Effizienz ausgewählter Anpassungsstrategien. Das Arbeitsprogramm umfasst vier Projektphasen: 1) Entwicklung eines dynamischen Modellrahmens, 2) Analyse verschiedener Anpassungsstrategien in der komparativ-statischen Modellspezifikation, 3) Analyse verschiedener Anpassungsstrategien in der dynamischen Modellspezifikation, 4) Analyse integrierter Szenarien, die die verschiedenen Wirkungspfade und ausgewählte Anpassungsstrategien simultan umfassen.
Diese interdisziplinäre Forschungsgruppe (FOR) adressiert die erstaunlich große Evidenzlücke zu Klimawandel und Gesundheit in Subsahara-Afrika. In der ersten FOR-Phase konzentrierten wir uns auf die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels, die Bewertung potenzieller Anpassungsstrategien zur Beseitigung dieser Auswirkungen und die Zukunftsprojektionen sowohl der gesundheitlichen Auswirkungen als auch der potenziellen gesundheitlichen Vorteile von Anpassungsstrategien. Wir arbeiten in ländlichen Systemen zur demographischen und gesundheitlichen Berichterstattung (HDSS) im Nordwesten von Burkina Faso und im Südwesten Kenias, wo Unterernährung, kardiovaskulärer Hitzestress und Malaria vorherrschende Gesundheitsprobleme sind. An beiden Standorten haben wir das HDSS zu klimabereiten Bevölkerungsobservatorien mit demografischen, Gesundheits-, Klima-, sozioökonomischen, landwirtschaftlichen und Verhaltensdaten ganzer Bevölkerungskohorten weiterentwickelt. Die bestehenden Modelle für Klimaabschätzungen, Klimafolgen und ökonomische Effekte wurden durch Downscaling, Bias-Korrektur und landesweite Wirtschafts- und Gesundheitsdaten auf die Studienorte zugeschnitten. Historische und zukünftige Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und den drei Gesundheitsendpunkten wurden hergestellt und werden in der zweiten FOR-Phase vorangetrieben. Wir werden zukünftig mehr Fokus auf Anpassungsstrategien legen, um Best-Practice-Beispiele für die Gestaltung, Umsetzung und Bewertung von Anpassungsstrategien bereitzustellen. Das übergeordnete Ziel der zweiten FOR-Phase ist es, ein vertieftes Verständnis über die Wirksamkeit lokaler Anpassungsstrategien auf die Gesundheit in Subsahara-Afrika zu gewinnen - heute und unter zukünftigen Klimaszenarien. Wir haben vier spezifische Zielstellungen: i) Identifizierung und Quantifizierung potenzieller Auswirkungen des zukünftigen Klimawandels auf Unterernährung, Malaria und Hitzestress; ii) Bestimmung der Wirksamkeit und der potenziellen sozioökonomischen Kosten von spezifischen Anpassungsstrategien für die Klimaauswirkungen auf Unterernährung, Malaria und Hitzestress; iii) Quantifizierung der wirtschaftlichen Auswirkungen klimabedingter Gesundheitsfolgen und Anpassungsstrategien auf nationaler Ebene; und iv) Bestimmung der Bedeutung der menschlichen Mobilität für klimawandelbedingte Gesundheitsauswirkungen und Anpassungsstrategien. Wir werden Bevölkerungsmobilität in die Forschungsagenda integrieren, da sie in Subsahara-Afrika eine wichtige Rolle im Nexus „Klimawandel und Gesundheit“ spielt. Unsere konzertierten Bemühungen aus den Gesundheits-, Natur- und Sozialwissenschaften werden einzigartige Evidenz liefern für die Entscheidungsfindung über politische Maßnahmen und Investitionen, um in Subsahara-Afrika die Folgen des Klimawandels einzudämmen, Anpassung an die bestehenden Auswirkungen zu ermöglichen und die lokalen Gesundheitssysteme zu stärken.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 99 |
| Land | 14 |
| Weitere | 12 |
| Wissenschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 47 |
| Text | 67 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 73 |
| Offen | 49 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 122 |
| Englisch | 25 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 17 |
| Dokument | 26 |
| Keine | 47 |
| Webseite | 65 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 88 |
| Lebewesen und Lebensräume | 117 |
| Luft | 118 |
| Mensch und Umwelt | 122 |
| Wasser | 87 |
| Weitere | 117 |