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Hausbrand / Kleingewerbe

Die Quellgruppe Hausbrand beschreibt die Emissionen aus nicht genehmigungsbedürftigen Feuerungsanlagen für Berlin. Zu den nicht genehmigungsbedürftigen Feuerungsanlagen zählen alle Feuerungsanlagen entsprechend der Verordnung über kleinere und mittlere Feuerungsanlagen der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Den Hauptteil der nicht genehmigungsbedürftigen Feuerungsanlagen bilden die Haushalte, aber auch Feuerungsanlagen öffentlicher Einrichtungen und gewerblicher Unternehmen werden dazugezählt. Die Emissionen aus Kleinfeuerungsanlagen werden anhand des Endenergieeinsatzes berechnet, wobei der Heizwärmebedarf in Wohn- und Nichtwohngebäuden bestimmt wird, der durch unterschiedliche Energieträger gedeckt wird. Die Emissionen ergeben sich dann aus dem Produkt des Endenergieeinsatzes der einzelnen Energieträger in den Kleinfeuerungsanlagen mit entsprechenden Emissionsfaktoren. Als Basis wurden die Emissionsfaktoren der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz von 2013 verwendet. Zudem wurden neuere Erkenntnisse zu Emissionseigenschaften aus der Erstellung des Emissionskatasters “Kleinfeuerungsanlagen für Brandenburg” mit Stand 2015 berücksichtigt. Die Berechnung der Emissionen beruht auf Daten zum Gebäudebestand mit beheizbarer Fläche, Angaben zu den Anteilen verschiedener Beheizungsarten und dem Brennstoffverbrauch. Bei der Berechnung der Emissionen der Quellgruppe Hausbrand werden Fernwärmeheizungen nicht berücksichtigt, da die mit der Produktion von Fernwärme verbundenen Emissionen in der Quellgruppe der genehmigungsbedürftigen Anlagen enthalten sind. Die Datengrundlage ist vielfältig: Es wurden Daten, die im Rahmen des Zensus 2011 zum Gebäudebestand und zur vorwiegenden Heizungsart verwendet. Zudem wurden aktuelle Gebäudedaten aus dem Allgemeinen Liegenschaftskataster mit Stand 2014, Daten zur Gebäudenutzung, Daten zu den Gas- und Fernwärmeversorgten Gebieten mit Stand 2011 bzw. 2007, Daten der Schornsteinfeger mit Stand 2012 sowie Daten zum Absatz von Kohle und Öl mit Stand 2014 verwendet. Der durch Fernwärme beheizte Anteil wurde bei der Berechnung des Endenergieeinsatzes subtrahiert, übrig blieb der lokal zu deckende Heizwärmebedarf. Gas ist mit einem Beitrag von knapp 80 % der dominierende Energieträger in Berlin, gefolgt von Heizöl mit einem Beitrag von knapp 17 %. Die Beiträge der Festbrennstoffe (Kohle, Holz und Pellets) tragen mit Werten unter 3 % nur gering zum Endenergieeinsatz bei. Beim Verbrauch von Kohle ist eine starke Abnahme festzustellen. Seit 2000 ist in Deutschland jedoch ein starker Anstieg von Holz- sowie von Holzpelletheizungen registriert worden. In Berlin ist dieser Trend auch vorhanden. Obwohl die Verkaufszahlen von Brennholz in Berlin seit Jahren relativ konstant liegen, ist damit zu rechnen, dass deutlich mehr Holz aus Wäldern Berlins und Brandenburgs in Feuerstätten verbrannt wird, dies aber in den offiziellen Verkaufszahlen nicht erfasst wird. Bei der Betrachtung der aus den Endenergieeinsätzen für alle Gebäude Berlins berechneten Emissionen wird deutlich, dass Festbrennstoffe besonders hohe spezifische Emissionen von Feinstaub (PM 10 und EC) und Benzo[a]pyren (BaP) pro Energieeinsatz aufweisen. Obwohl nur ca. 3,4 % der Wärmeenergie durch Kohle, Holz und Pellets gedeckt wird, stammen die Staubemissionen fast ausschließlich von diesem Energieträger, weil bei der Verbrennung von Festbrennstoffen pro Tonne etwa 1 kg Staub, bei der Verbrennung von einer Tonne Heizöl aber nur etwa 0,064 kg Staub entsteht. Die Verbrennung von Festbrennstoffen ist außerdem in Berlin die mit Abstand wichtigste Quelle für Benzo[a]pyren und Ruß (EC). Auch die SO 2 -Emissionen aus dem Kleinfeuerungssektor stammen zu 87 % aus den Festbrennstoffanlagen. Die Karten zeigen die räumliche Verteilung der Emissionen von Stickoxiden bzw. Feinstaub (PM 10 ) aus dem Hausbrand mit maximalen Werten in Gebieten mit hoher Altbauten- und Bevölkerungsdichte. Besonders niedrige Emissionen weisen Gebiete auf, in denen die Gebäude überwiegend mit Fernwärme geheizt werden, z.B. die Plattenbausiedlungen im Ostteil der Stadt. Karte im Geoportal Berlin ansehen

Senkung des Bedarfs an fossilem Brennstoff durch Kreislaufentlastung

Das Projekt "Senkung des Bedarfs an fossilem Brennstoff durch Kreislaufentlastung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zement- und Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG durchgeführt. Das Vorhaben zielt auf die Reduzierung des Anteils fossiler Brennstoffe in der Zementherstellung ab. Es werden verstärkt Sekundärbrennstoffe mit hohem biogenem Anteil eingesetzt, die Braunkohlenstaub substituieren. Durch das Vorhaben können CO2-Emissionen im Umfang von ca. 4.500 Tonnen pro Jahr eingespart werden.

Teilprojekt 2: Entwicklung eines Biomasse-Staubmessgeräts für den Einsatz in staubgefeuerten Feuerungsanlagen

Das Projekt "Teilprojekt 2: Entwicklung eines Biomasse-Staubmessgeräts für den Einsatz in staubgefeuerten Feuerungsanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Heat and Power Engineering GmbH durchgeführt. Die Verwendung von Biomasse und Bio-Abfällen in kohlebefeuerten Kraftwerken ist ein anerkannter und wichtiger Weg, die international abgestimmten Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen zu erreichen. In diesem Projekt zur Nachhaltigkeitsforschung mit 2 deutschen (Uni Stuttgart und Heat and Power Engineering GmbH) und 2 polnischen Partnern (Silesian University of Technology Gliwice und PTH Intermark), jeweils einer Universität und einem KMU aus beiden Ländern, sollen Methoden entwickelt werden zur Vorbehandlung von Biomasse für Treibhausgas-reduzierende Technologien, insbesondere für Verbrennungsprozesse mit Biomasse in der Stromerzeugung. Die Verwendung von Abfall-Biomasse anstelle von hochwertiger holzartiger Biomasse macht Vorbehandlungen erforderlich, um negative Auswirkungen zu reduzieren. Die zähe und faserige Beschaffenheit der Biomasse erschwert den Mahlvorgang und die Mitverbrennung in bestehenden Kohlestaubmühlen und -Verbrennungssystemen. Weitere Probleme, wie Verschlackung und Ablagerungen, gehen mit dem signifikanten Gehalt an Alkali-Metallen in der Biomasseasche einher. Diese Einschränkungen erfordern die Entwicklung einer Vorbehandlungstechnik für Biomasse, die die Qualität als festen Ersatzbrennstoff für Kohle verbessert und standardisiert.

Teilprojekt 4

Das Projekt "Teilprojekt 4" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DGFZ Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V. durchgeführt. Die Halbinsel Hon Gai, Vietnam, ist geprägt von konkurrierenden Land- und Oberflächenwasser-Nutzungen durch Kohlebergbau, Industrie und Tourismus, durch ein klimabedingt stark schwankendes Wasserdargebot und damit einhergehender ökologischer Probleme. Aufbauend auf der Erfassung der gesetzlichen, administrativen, naturräumlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen sowie einer umfassenden hydrologischen Systemanalyse des Ist-Zustandes wird am Beispiel eines Flusseinzugsgebietes ein Konzept zur effizienteren Nutzung und zum schonenderen Umgang mit der Ressource Wasser entwickelt. Kernelemente des zu erarbeitenden Wasserressourcenmanagements sind die Kreislaufführung und bedarfsgerechte Wiederverwendung bergbaulicher Abwässer und die Rückgewinnung von nutzbaren Reststoffen (Kohlestäube). Aufbauend auf planungsrelevanten Gelände-, Fließgewässer- und Stofftransportmodellen werden technische Konzepte erarbeitet und im Feld in Form von Pilotanlagen exemplarisch implementiert. Vorhabensziele sind der Einsatz technisch möglichst einfacher und robuster Technologien, die von den lokalen Stakeholdern angenommen werden, die Integration der Maßnahmen in die Struktur der Einzugsgebiete und die bestehenden Nutzungen. Es soll für die Aufbereitungsprozesse weitgehend auf zusätzliche Energiequellen zu verzichtet werden. Zur einzugsgebietsübergreifenden Steuerung der einzelnen Komponenten soll ein flexibles Mess-, Steuerungs- und Regelungssystem erstellt werden. Aufbauend auf einer Datenerhebung durch Materialsichtung und Feldarbeiten erfolgt die Auswahl des Einzugsgebietes sowie die Ausarbeitung des technischen Konzeptes. Vorversuche in Labor- und Technikumsmaßstab liefern die Grundlage für die Bemessung konkreter technischer Elemente. Nach Auswahl möglicher Standorte für technische Elemente und Abstimmung mit Stakeholdern erfolgt die objektkonkrete Planung der wasserbaulichen Elemente, die wissenschaftliche Begleitung der baulichen Realisierung und der Inbetriebnahme.

Teilprojekt 2

Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ribeka GmbH durchgeführt. Der Fokus des Projektes liegt auf dem Aspekt der Kreislaufführung bergbaulicher Abwässer und von Sümpfungswässern mit hohen Stoffkonzentrationen (Kohlestäube) und Salzgehalten im Steinkohlenbergbau ebenso wie auf der bedarfsgerechten Wiederverwendung bergbaulicher Abwässer und von Sümpfungswässern für bergbauliche Zwecke sowie Trinkwasser- und Brauchwasserzwecke. Im TP 3,' Fachinformationssystem Monitoring' werden die im Projektrahmen erhobenen Daten und Informationen in einem integrierten 'Fachinformationssystem Monitoring' basierend auf den Programmen GW-Base und GW-Web systematisch erfasst, ausgewertet und bereitgestellt. Das System wird in der Lage sein, neben den in TP 1 und 2 erhobenen Daten, auch Informationen durch Monitoring mit Sensoren mit GSM/GPRS Datenübertragung in Echtzeit zu erfassen und sowohl lokal (Desktopsystem), als auch im Internet (benutzerkontengesteuertes Websystem) bereitzustellen und auszuwerten. Das System wird die Darstellung aller erhobenen Daten auf Karten, in Tabellen, Zeitreihen, fachspezifischen Diagrammen, Statistiken, Reports und auch in Themen- und Isolinienkarten ermöglichen. Besondere Beachtung finden hierbei die speziellen, sowie an die Rahmenbedingung im Zielgebiet angepassten Anforderungen, im Bereich des Monitorings und der Auswertung von Bergbau- und Minenwässern. Das System stellt die Grundlage für eine Stoffstrombetrachtung und die angestrebte nachhaltige Verbesserung der Wasseraufbereitung sowie Wiederverwendung dar. - Aufbau und Implementierung der Datenbank mit Grundlagendaten / Übersicht Datenstatus - Einbinden der zur Projektlaufzeit erhobenen Daten - Implementierung des Echtzeitmonitorings - Entwicklung und Implementation der innovativen Funktionen und Schnittstellen - Entwicklung einer installierbaren Pilotanwendung - Capacity Building.

Teilprojekt 1: Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Bestimmung der Mahlbarkeit von Biomasse und Verbrennungsuntersuchungen mit Additiv-behandelter Biomasse

Das Projekt "Teilprojekt 1: Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Bestimmung der Mahlbarkeit von Biomasse und Verbrennungsuntersuchungen mit Additiv-behandelter Biomasse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik durchgeführt. Die Verwendung von Biomasse und Bio-Abfällen in kohlebefeuerten Kraftwerken ist ein anerkannter und wichtiger Weg, die international abgestimmten Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen zu erreichen. In diesem Projekt zur Nachhaltigkeitsforschung mit 2 deutschen (Uni Stuttgart und Heat and Power Engineering GmbH) und 2 polnischen Partnern (Silesian University of Technology Gliwice und PTH Intermark), jeweils einer Universität und einem KMU aus beiden Ländern, sollen Methoden entwickelt werden zur Vorbehandlung von Biomasse für Treibhausgas-reduzierende Technologien, insbesondere für Verbrennungsprozesse mit Biomasse in der Stromerzeugung. Die Verwendung von Abfall-Biomasse anstelle von hochwertiger holzartiger Biomasse macht Vorbehandlungen erforderlich, um negative Auswirkungen zu reduzieren. Die zähe und faserige Beschaffenheit der Biomasse erschwert den Mahlvorgang und die Mitverbrennung in bestehenden Kohlenstaubmühlen und -Verbrennungssystemen. Weitere Probleme wie Verschlackung und Ablagerungen gehen mit dem signifikanten Gehalt an Alkali-Metallen in der Biomasseasche einher. Diese Einschränkungen erfordern die Entwicklung einer Vorbehandlungstechnik für Biomasse, die die Qualität als festen Ersatzbrennstoff für Kohle verbessert und standardisiert.

Brennstoff- und verbrenungstechnologische Bewertung der Verschlackungsneigung Niederlausitzer Kesselkohlen für den Einsatz in den Kraftwerken Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde - Ergänzungsuntersuchungen

Das Projekt "Brennstoff- und verbrenungstechnologische Bewertung der Verschlackungsneigung Niederlausitzer Kesselkohlen für den Einsatz in den Kraftwerken Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde - Ergänzungsuntersuchungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Zittau,Görlitz, Institut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik durchgeführt. Bearbeitungsstand / Ergebnisse: Schwerpunkt der Untersuchungen ist die vergleichende Bestimmung der Abhängigkeit des Verschlackungs- und Verschmutzungsverhaltens fünf verschiedener Braunkohlenstäube von ausgewählten feuerungstechnischen Parametern, wie Verbrennungstemperatur und Luftverhältnis am Brenner mit dem Ziel, das Einsatzrisiko der Brennstoffe in einer Kohlenstaubfeuerung zu prognostizieren. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag auf der Bewertung des tendenziell zu erwartenden Ansatzverhaltens: - Prognose Hochtemperatur-Ansatzbildung in der Brennkammer (Verschlackungsneigung) - Prognose Verschmutzungsneigung (Fouling) im Bereich der Nachschaltheizflächen.

Senkung der CO2-Emissionen durch die Nutzung von Sekundärenergie zur Vorwärmung von Blaskohlen mit dem Ziel der Optimierung des Hochofenbetriebes

Das Projekt "Senkung der CO2-Emissionen durch die Nutzung von Sekundärenergie zur Vorwärmung von Blaskohlen mit dem Ziel der Optimierung des Hochofenbetriebes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von E.S.C.H. Engineering Service Center und Handel GmbH durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Ziel des geplanten FuE-Projektes besteht in der Entwicklung einer neuen, effektiveren Technologie zur Vorwärmung des in den Hochofen einzublasenden Kohlenstaubes auf Temperaturen von 200 220 °C. Die Umsetzung des eingesetzten Kohlenstaubes wird dadurch erheblich verbessert und folglich der Koksverbrauch sowie die CO2-Emission gesenkt. Zur Verminderung des Verbrauchs an fossilen Energieträgern soll für die Erhitzung des Wärmeträgers Sekundärenergie in Form von Gichtgas genutzt werden, welches für diesen Zweck in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Zum Erreichen des o. g. Projektzieles müssen im Rahmen der Projektdurchführung folgende Schwerpunkte bearbeitet werden: (1) Zunächst wird die optimale Kohleeinblastemperatur für den Hochofenprozess aus metallurgischer Sicht ermittelt, d. h. welche Kohleart bei welcher Vorwärmtemperatur die beste Verbrennung erzielt. Dazu müssen in einer vorhandenen Anlage, die zur Bestimmung der Kohlenstaubumsetzung dient und die Bedingungen von der Einblaslanze bis zum Eintritt in die Wirbelzone eines Hochofens simuliert, Versuche mit verschiedenen Kohlen durchgeführt werden. (2) Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung der wirtschaftlich erreichbaren Vorwärmtemperaturen unter den Randbedingungen einer hohen technischen Stabilität und Anlagenverfügbarkeit. Dazu sollen zwei Versuchsanlagen zur Vorwärmung konzipiert und gebaut werden, an denen dann die entsprechenden Vorwärmversuche durchzuführen sind. (3) Bei der Zusammenführung der Ergebnisse aus den Projektpunkten 1 und 2 ist das Ziel, die - möglicherweise von der Kohleart abhängige - Vorwärmtemperatur zu ermitteln. Diese ist aus den optimalen Kohletemperaturen aus metallurgischer Sicht und aus den verfahrenstechnisch möglichen und wirtschaftlich sinnvollen Vorwärmtemperaturen zu bestimmen. Auf dieser Basis kann dann das Anlagenkonzept für eine Pilotanlage erstellt werden. Fazit: Es wird eingeschätzt, dass die Vorwärmung von Blaskohlen technisch möglich und sinnvoll ist. Durch die Vorwärmung kann das Ersatzverhältnis der Kohlenstäube deutlich erhöht werden, was zu einer Kokseinsparung führt. Damit sind sowohl ökonomische als auch ökologische Effekte verbunden, welche den technischen und energetischen Aufwand der Vorwärmung rechtfertigen. Ziel der zweiten Projektphase muss es nun sein, eine Pilotanlage an einem Hochofen zu installieren und zu betreiben. Dazu müssen in weiteren Versuchen noch einige technischen Fragen, wie zum Beispiel die des Druckeinflusses auf die Vorwärmung, geklärt werden.

Unterverbund Staubverminderung und -monitoring - Teilprojekt: Untersuchungen und Entwicklung von Konzepten zur Verminderung und zum Monitoring von Staubemissionen entlang der Prozesskette Entsorgung (Standort Nui Beo)

Das Projekt "Unterverbund Staubverminderung und -monitoring - Teilprojekt: Untersuchungen und Entwicklung von Konzepten zur Verminderung und zum Monitoring von Staubemissionen entlang der Prozesskette Entsorgung (Standort Nui Beo)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Fachgruppe für Rohstoffe und Entsorgungstechnik, Institut für Bergbaukunde I durchgeführt. Vorhabenziele: 1.Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Staubverminderung in VN unter Beachtung der Restriktionen Kosten, Technik, Klima. 2. Entwicklung und Umsetzung von Monitoringkonzepten für Staubmessungen in VN zur Erhebung. 3. Entwicklung und Erarbeitung eines Best Practice Guides. 4.Entwicklung und Erarbeitung eines Decision Support Systems. 1. Datenaufnahme des Status Quo bei der Prozesskette 'Entsorgung', 2. Analyse der aufgenommenen Daten sowie Entwicklung von Emissionsfaktoren, 3. Definieren der zu erreichenden Ziele, 4. Entwicklung und Auswahl von Lösungen zum erreichen der definierten Ziele sowie Vorversuche, 5. Umsetzung der Maßnahmen, 6. Wirkungskontrolle und eventuell notwendige Anpassung der ausgewählten Maßnahmen, 7. Monitoringkonzept, 8. Best Practice Guide, 9. Decission Support System, 10. Datenmanagement, 11. Weiterbildung Ergebnisverwertung: Erstellung eines Monitoringnetzes, Erstellung eines Best Practice Guides und Entwicklung eines Decision Support Systems. Vorbereitung eines Liefermarktes für dt. Firmen. Diplomarbeiten und Dissertationen.

Unterverbund Staubverminderung und -monitoring (RAME) - Teilprojekt: Untersuchungen und Entwicklung von Konzepten zur Verminderung und zum Monitoring von Staubemissionen entlang der Prozesskette Gewinnung (Standort Nui Beo)

Das Projekt "Unterverbund Staubverminderung und -monitoring (RAME) - Teilprojekt: Untersuchungen und Entwicklung von Konzepten zur Verminderung und zum Monitoring von Staubemissionen entlang der Prozesskette Gewinnung (Standort Nui Beo)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CBM GmbH - Gesellschaft für Consulting, Business und Management mbH durchgeführt. Der Abbau von Steinkohle in der Provinz Quang Ninh (Vietnam) ist mit erheblichen Auswirkungen auf das lokale und regionale Umfeld verbunden. Durch den Tagebaubetrieb werden diffuse Staubemissionen aus unterschiedlichen Quellen freigesetzt. Diese luftgetragenen Partikeln breiten sich weit aus und stellen eine Belastung und zum Teil Gefährdung für Menschen, Umwelt und Sachgüter dar und verstärken den Nutzungsanspruchskonflikt (Siedlung, Gewerbe, Landwirtschaft, Tourismus und Bergbau) in der Region. Im Rahmen des Unterverbundes IVc führte die CBM GmbH folgende Arbeiten durch: - Detaillierte Aufnahme und Analyse des Status Quo entlang der Prozesskette Gewinnung - Analyse und Beurteilung der Daten - Erarbeitung von kurz-, mittel- oder langfristig greifenden Lösungen und Maßnahmen - Begleitung der Implementierung von Maßnahmen durch VINACOMIN - Überprüfung der kurzfristigen technischen und organisatorischen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit - Unterstützung bei der Entwicklung eines Best Practice Guides und Decision Support Tool (Minderungsmaßnahmen und Wirtschaftlichkeit). Als wesentliche Ergebnisse sind zu nennen: - Auf der Prozesskettenanalyse aufbauend wurden angepasste Messverfahren zu Staubmessungen an den einzelnen Prozessschritten entwickelt und umfangreiche Staubmessungen durchgeführt. - eben technischen Verfahrensdaten wurden die bereits vorhandenen Maßnahmen zur Staubverminderung erfasst und bewertet, um diese im Minderungskonzept zu berücksichtigen. Weiterhin wurden für die Staubemission und -ausbreitung relevante Klimadaten und Materialeigenschaften der Steinkohle erhoben und ausgewertet. - Das stationäre Monitoringsystem der Staubimmissionen wurde ebenfalls an die Situation vor Ort angepasst und ermöglichte die Entwicklung und Verifizierung einer Staubausbreitungsmodellierung für die Region Halong. - Es wurden Staubemissionsfaktoren für Tagebaubetriebe in Nordvietnam entwickelt, die auf Betriebe mit ähnlichen Rahmenbedingungen übertragen werden können. - Aufbauend auf diesen Emissionsfaktoren und der Prozesskettenanalyse wurde eine Hierarchie der Staubquellen aufgestellt und bei der Entwicklung von Maßnahmen berücksichtigt. - Bei der Beratung, Konzeption und Implementierung von spezifischen, Kosten-Nutzen-orientierten Staubminderungsmaßnahmen und Wirksamkeitsabschätzungen für den untersuchten Betrieb der NBCC erfolgte daher auch eine Konzentration auf die Transportvorgänge, da diese den größten Staubemittenten mit über 62 Prozent darstellen. Des Weiteren erfolgte eine detaillierte Ausarbeitung von Maßnahmen zur Staubvermeidung an den Aufbereitungsanlagen, da diese an den besonders sensiblen Punkten am Rand des Tagebauareals in Nähe der Siedlungen zu verorten waren, zudem war dort die höchste Anzahl an Arbeitsplätzen vorhanden. usw.

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