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Maßnahmenvorschläge für ein Aktionsprogramm zur integrierten Stickstoffminderung

Emissionen reaktiven Stickstoffs als Ammoniak, Lachgas, Nitrat und Stickstoffoxid beeinträchtigen Umwelt, ⁠ Klima ⁠ und Gesundheit. Mit einer aufeinander abgestimmten Analyse von sektorübergreifenden Maßnahmen- und Instrumentenoptionen lassen sich negative Wechselwirkungen vermeiden und die Kosteneffizienz von Maßnahmenpaketen steigern. Mit dem Projekt wurde ein umfassender Katalog entwickelt, mit dem sich Maßnahmenoptionen nach einheitlichen Kriterien und Bewertungsstufen auswählen lassen. Erstmals für Deutschland wurde auch eine Kosten-Nutzen-Analyse des Stickstoffkreislaufs vorgelegt, die anzeigt, dass die mit Stickstoffemissionen verbundenen Umwelt- und Gesundheitskosten den ökonomischen Nutzen in Landwirtschaft übersteigen. Veröffentlicht in Texte | 78/2021.

Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer - Kurzbericht

Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben), Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten, die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen. Für zwölf ausgewählte Stoffe wurden die emissionsrelevanten Stoffflüsse analysiert und teilweise zusätzlich der Stoffeintrag modelliert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Ableitung von Emissionsminderungsmaßnahmen.  Dabei wurden auch Untersuchungen zu Kosten und zur Wirksamkeit der Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen und der dabei zu berücksichtigen Rahmenbedingungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten, dass auch quellenorientierte sowie dezentrale Maßnahmen je nach betrachteten Stoffe eine kosteneffiziente Möglichkeit darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verursacherprinzips leisten können. Veröffentlicht in Texte | 86/2014.

Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer

Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben), Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten, die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen. Für zwölf ausgewählte Stoffe wurden die emissionsrelevanten Stoffflüsse analysiert und teilweise zusätzlich der Stoffeintrag modelliert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Ableitung von Emissionsminderungsmaßnahmen.  Dabei wurden auch Untersuchungen zu Kosten und zur Wirksamkeit der Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen und der dabei zu berücksichtigen Rahmenbedingungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten, dass auch quellenorientierte sowie dezentrale Maßnahmen je nach betrachteten Stoffe eine kosteneffiziente Möglichkeit darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verursacherprinzips leisten können. Veröffentlicht in Texte | 85/2014.

Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer

Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben), Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten, die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen. Für zwölf ausgewählte Stoffe wurden die emissionsrelevanten Stoffflüsse analysiert und teilweise zusätzlich der Stoffeintrag modelliert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Ableitung von Emissionsminderungsmaßnahmen. Dabei wurden auch Untersuchungen zu Kosten und zur Wirksamkeit der Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen und der dabei zu berücksichtigen Rahmenbedingungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten, dass auch quellenorientierte sowie dezentrale Maßnahmen je nach betrachteten Stoffe eine kosteneffiziente Möglichkeit darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verursacherprinzips leisten können.<BR>Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/

Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer

Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben), Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten, die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen. Für zwölf ausgewählte Stoffe wurden die emissionsrelevanten Stoffflüsse analysiert und teilweise zusätzlich der Stoffeintrag modelliert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Ableitung von Emissionsminderungsmaßnahmen. Dabei wurden auch Untersuchungen zu Kosten und zur Wirksamkeit der Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen und der dabei zu berücksichtigen Rahmenbedingungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten, dass auch quellenorientierte sowie dezentrale Maßnahmen je nach betrachteten Stoffe eine kosteneffiziente Möglichkeit darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verursacherprinzips leisten können.<BR>Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/

Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer

Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben), Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten, die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen. Für zwölf ausgewählte Stoffe wurden die emissionsrelevanten Stoffflüsse analysiert und teilweise zusätzlich der Stoffeintrag modelliert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Ableitung von Emissionsminderungsmaßnahmen. Dabei wurden auch Untersuchungen zu Kosten und zur Wirksamkeit der Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen und der dabei zu berücksichtigen Rahmenbedingungen vorgenommen. Gleichzeitig zeigen die Arbeiten, dass auch quellenorientierte sowie dezentrale Maßnahmen je nach betrachteten Stoffe eine kosteneffiziente Möglichkeit darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verursacherprinzips leisten können.<BR>Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/

Gesundheitsökonomische Betrachtungen zu Radon Sanierungsmaßnahmen

Hintergrund und Zielsetzung des Forschungsvorhabens: Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das sich in Innenräumen anreichern und bei Inhalation zu einer Erhöhung des Lungenkrebsrisikos führen kann. In Deutschland sterben jährlich etwa 1.900 Personen an radonbedingtem Lungenkrebs. In diesem Forschungsvorhaben wird erstmals für Deutschland eine regionalspezifisch differenzierte Kosteneffektivitätsanalyse (KEA) bezüglich baulicher Sanierungsmaßnahmen zur Minderung der Radonbelastung in bestehenden Wohnhäusern sowie Maßnahmen des radonsicheren Bauens durchgeführt. Schlussfolgerungen: Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird eine Methode aufgezeigt, anhand derer der Entscheidungsträger, entsprechend seiner maximalen Zahlungsbereitschaft für den Interventionseffekt sowie der Präferenz bezüglich des Umfangs regulativer Einflussnahme unter der Nebenbedingung beschränkter Ressourcen, eine individuell optimale, regional differenzierte Strategie zur Verringerung der Radonkonzentration in Wohngebäuden definieren kann. Restriktionen der Untersuchung sind vor allem in der mangelnden regionalen Spezifität bestimmter Modellparameter begründet. Im Modell wurden jedoch stets konservative Schätzwerte berücksichtigt, um mögliche positive Verzerrungen zu minimieren und alle Unsicherheiten in umfangreichen Sensitivitätsanalysen berücksichtigt.

Wirksame und kostengünstige Maßnahmen zur Gewässerentwicklung

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Wirksame und kostengünstige Maßnahmen zur Gewässerentwicklung AKTION BLAU Wirksame und kostengünstige Maßnahmen zur Gewässerentwicklung Landesamt für Wasserwirtschaft Inhalt I N H A LT Vorwort 5 1. Anliegen des Maßnahmenkatalogs6 2. Kosten-Wirksamkeit8 3. Beispielprojekte10 1 2 3 4 5 6 Bieberbach, Verbandsgemeinde Simmern Dierbach, Verbandsgemeinde Kandel Hainbach, Verbandsgemeinde Bellheim Mohrbach, Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach Rothenbach, Stadt Hachenburg Selz, Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim 12 14 16 18 20 22 4. Empfehlenswerte Einzelmaßnahmen24 4.1 Rückbau von künstlichen Entwicklungshindernissen28 1.1 1.2 1.3 Einseitiges komplettes Entfernen des Ufer- und Sohlenverbaus und punktuelles Anhäufen des Materials am gegenüberliegenden Ufer und in der Sohle Punktuelles Entfernen der Ufer- und Böschungsfußsicherung und punktuelles Anhäufen des Materials am gegenüberliegenden Ufer und in der Sohle Punktuelles Aufbrechen der Ufersicherung und Einbringen von Weidensetzpflöcken 4.2 Auslösung von Gewässerentwicklung 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 Einbringen von Störelementen in die Gewässersohle Belassen und Einbringen von Totholz Einbau von Strömungslenkern Aufweitung des Querprofils Punktuelle Initialbepflanzung Einbringen von Weidensteckholz und -setzstangen zur Auslösung einer Gewässerverlagerung 2.7 Gewässerverlegung ins Taltiefste 2.8 Rohmodellierung von Muldenstrukturen zur Schaffung von Überschwemmungsflächen und Rohbodenstandorten 2.9 Anlegen von Gewässergabelungen zur Wiederbespannung von Flutmulden und Reaktivierung der Aue 2.10 Herstellung von Geländemulden und Entfesselung der Verbindungsstellen 2.11 Pflanzung von Prallbäumen 2.12 Naturnahe Sicherung durch Weidenspreitlage bei Gefährdung von öffentlicher Infrastruktur (z. B. Straßen, Eisenbahn) 4.3 Stabilisierung und Verbesserung von Tiefenerosionsgewässern 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 Sohlanhebung durch Anlegen von Geschiebedepots Einbringen von Grundschwellen Mehrmaliges Einbringen von Grundschwellen Herstellen von Sohlengleiten Herstellung eines neuen Gewässerverlaufs mit Laufverlängerung 28 30 32 34 34 36 38 42 44 46 48 50 52 54 56 58 60 60 62 72 74 76 5. Literaturverzeichnis78 6. Verwendete Planunterlagen79 7. Bildnachweis der Fotografien80 Vorwort VORWORT Unter dem Stichwort „Aktion Blau“ ist das Land Rheinland-Pfalz seit einer Reihe von Jahren bestrebt, unsere Gewässer in möglichst naturnahe Zustände zu versetzen – insbesondere dort, wo sie unter den durchaus berechtigen Interessen der Nachkriegszeit begradigt oder ausgebaut wurden. Für viele Maßnah- men der natürlichen Gewässerentwicklung werden den gewässerunterhaltungspflichtigen Körperschaf- ten Finanzmittel zur Verfügung gestellt. In diesem Rahmen führt das Landesamt für Wasser- wirtschaft Grundsatzuntersuchungen durch und infor- miert die Beteiligten (Kommunen, Planer, Öffentlich- keit) durch Erarbeitung von Materialien und Hand- lungsanleitungen. Impressum: Herausgeber: Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz Projektbetreuung: Dipl.-Ing. Ralf Schernikau, LfW Bearbeitung: Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH Malmedyer Str. 30 52066 Aachen Texte: Helmut Berg Roland Dimmer Curt Zester Grafik-Design: Designbüro Eusterbrock und Zepf, Aachen Druck: gzm Grafisches Zentrum Bödige und Partner GmbH, Mainz Als Beispiel ist der „Leitfaden Gewässerentwicklung“ zu nennen, der 2002 veröffentlicht wurde und der den Kommunen aufzeigt, wie man im Hinblick auf eine möglichst erfolgreiche Gewässerentwicklung vorge- hen sollte. In logischer Fortsetzung dieses Leitfadens ist die vor- liegende Broschüre zu sehen; sie soll Informationen geben, welche konkreten Einzelmaßnahmen in Bezug auf die Gewässerentwicklung wirksam und kosten- günstig angewendet werden können. Es ist zu wünschen, dass damit evtl. vorhandene Informationsdefizite beseitigt werden und dass die Wiederherstellung naturnaher Zustände an den Gewässern damit wirklich weiter vorangebracht wer- den kann. In diesem Sinne wünsche ich den Unterhaltungs- pflichtigen und Planern erfolgreiche Anwendung die- ser Veröffentlichung. Bilder: siehe Bildnachweis Auflage: 3000 Exemplare © 2003 Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz, Mainz (Sven Lüthje) Direktor des Landesamtes für Wasserwirtschaft Nachdruck und Wiedergabe nur mit Genehmigung des Herausgebers ISBN 3-933123-15-1 5 1 Anliegen des Maßnahmenkataloges Anliegen des Maßnahmenkataloges 1 1. ANLIEGEN DES M A S S N A H M E N K ATA L O G E S Naturnahe Fließgewässer unterliegen einer von Ero- sions- und Sedimentationsprozessen geprägten Ei- gendynamik. Ständig wird das Gewässerbett neu gestaltet, und es entwickeln sich gewässertypische Formen und Strukturen. Diese natürliche Gewässer- entwicklung geht fast ausschließlich bei Hochwasser vor sich.Wir müssen deshalb nachhelfen und das Hochwasser bei seiner Umgestaltungsarbeit in den Gewässern unterstützen. Im Zuge der Gewässernutzung durch den Menschen wurde die Eigenentwicklung vielerorts künstlich be- hindert oder gar unterbunden. Massive Sohl- und Uferbefestigungen verhindern die natürliche Laufent- wicklung und greifen tief in das Landschaftsbild ein.Im „Leitfaden Gewässerentwicklung“ des Landesam- tes für Wasserwirtschaft ist dargestellt, wie die Gewässerentwicklungsplanung zum Erfolg führt [1]. Wichtig ist die Festlegung des Entwicklungsziels: Das ist ein möglichst naturnaher, struktur- und artenrei- cher Zustand des Baches oder Flusses, der unter den gegebenen Randbedingungen in einem absehbaren Zeitraum von 10 bis 15 Jahren tatsächlich erreicht werden kann. Würde man die befestigten Bäche und Flüsse sich selbst überlassen und ihnen den notwendigen Platz einräumen, so würde das Hochwasser sie von ihren Fesseln befreien. Die Gewässer würden sich hin zu mehr Naturnähe entwickeln. Wie lange es dauert, bis ein annähernd naturnaher Zustand erreicht ist, hängt von den auftretenden Hochwasserereignissen und den dabei herrschenden Strömungsverhältnissen ab, aber auch vom Befestigungs- und Verbauungsgrad durch den Menschen. Es werden aber Jahrzehnte bis Jahrhunderte vergehen müssen. Im Jahr 2000 ist die Europäische Wasserrahmen- richtlinie in Kraft getreten. Ihr Ziel ist u. a. der gute ökologische Zustand der Gewässer. Voraussetzung dafür ist eine weitgehend naturnahe Gewässerstruk- tur. Die Wasserrahmenrichtlinie gibt enge Fristen vor, innerhalb derer ein guter ökologischer Zustand erreicht werden soll. Also ist uns wichtig, dass bald Erfolge bei der Gewässerrenaturierung zu sehen sind. 6 Was ist in absehbarer Zeit überhaupt zu erreichen? Und wie können die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst wirksam eingesetzt werden? Wie realistische Entwicklungsziele festgelegt werden können, ist in der Broschüre „Erreichbare Ziele in der Gewässerentwicklung“ dargestellt, die das Landes- amt für Wasserwirtschaft 2003 veröffentlicht hat [2]. Wenn es dann an die Planung und Umsetzung von Maßnahmen am Gewässer geht, kommt es darauf an, dass die Maßnahmen auch wirksam werden. Sie müssen dem Bach den richtigen Anstoß geben, damit er sich selbst in Richtung auf das angestrebte Ziel entwickelt. Das ist nicht so einfach. In der Vergangen- heit haben etliche misslungene Versuche gezeigt, dass sich die Natur nicht so einfach vorschreiben lässt, was sie machen soll, das gilt auch für die „natürliche Gewässerentwicklung“. Inzwischen liegen Erfahrungen aus vielen erfolgrei- chen Projekten vor, die es auszuwerten galt. Der zweite Aspekt sind die Kosten. Bei den ersten Renaturierungen wurden ganze Gewässerläufe künst- lich „natürlich“ gebaut, mit immensen Ausgaben. Davon ist man schon lange abgekommen. Aber auch heute stellt man bei Projekten immer wieder fest, dass das Geld offensichtlich für falsche, zu teure Maßnahmen ausgegeben wurde. Welche Maßnahmen führen zur Selbstentwicklung des Gewässers bei bezahlbaren Kosten? Auch dazu waren die Erfahrungen aus den durchgeführten Pro- jekten auszuwerten.  Rückbau von künstlichen Entwicklungshinder- nissen  Auslösung der Gewässerentwicklung  Stabilisierung und Verbesserung von Tiefen- erosionsgewässern. Nach den einleitenden Kapiteln 1 und 2 werden in Kapitel 3 der Broschüre sechs Beispielprojekte aus Rheinland-Pfalz vorgestellt, bei denen deutlich sicht- bare Erfolge hinsichtlich der ökologischen Gewässer- entwicklung und somit der Verbesserung der Gewäs- serstrukturgüte erzielt wurden. Ebenso heben sich diese Projekte durch eine kostengünstige Umsetzung der initiierenden Maßnahmen hervor. Neben einer Beschreibung der Projekte wird auf den bisherigen Strukturgütegewinn, die Kosten, die Kosten-Wirksam- keit sowie die Erfahrungen aus diesen Projekten ein- gegangen. Im Hauptteil, dem Kapitel 4, wird die Durchführung von Einzelmaßnahmen beschrieben, mit welchen kostengünstig eine rasche Gewässerent- wicklung erreicht werden kann. In der vorliegenden Broschüre werden die Ergebnisse dieser Auswertungen dargestellt: Kostengünstige und wirksame Maßnahmen. Darin wird schwerpunktmäßig die Umsetzung von Einzelmaßnahmen für kleine bis mittelgroße Gewäs- ser beschrieben. Sie lassen sich folgenden Themen- komplexen zuordnen: 7 2 Kosten-Wirksamkeit Kosten-Wirksamkeit 2 2. KOSTEN-WIRKSAMKEIT Kosten- Wirksamkeit Tab. 1: Übersicht über die Aggregationsebenen (vereinfacht nach [4]) Da Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer- strukturgüte mit sehr unterschiedlichen Kosten ver- bunden sein können, werden Überlegungen zur Kosten-Wirksamkeit immer wichtiger. Zielsetzung von Kosten-Wirksamkeitsanalysen ist es, mit den eingesetzten finanziellen Mitteln eine maxi- male Verbesserung des Umweltzieles bzw. ein gege- benes Umweltziel mit dem minimalen Mitteleinsatz zu erreichen. Zur Aufstellung einer vergleichbaren Kosten-Wirksamkeitsanalyse [3] werden die Projekt- kosten für Erdbau, Wasserbau, Bepflanzungsarbeiten und Grunderwerb, auf die renaturierte Gewässer- strecke bezogen, in Ansatz gebracht. In der Kosten-Wirksamkeitsanalyse werden sowohl die Kosten der Maßnahmen als auch der Strukturgü- tegewinn [∆SGK] der renaturierten Gewässerstrecke durch Gegenüberstellung der Gesamtwertung aller Hauptparameter vor und nach Durchführung der Maßnahme ermittelt. Hierzu ist die Erfassung der Gewässerstrukturgüte vor und in einem gewissen Zeitabstand nach Durchführung der Renaturierung erforderlich. Ausgangspunkt der Ermittlung der Kosten-Wirksamkeit ist mithin die Bewertung des ökologisch-morphologischen Erscheinungsbildes ei- nes Gewässers, seiner Ufer und Auen. Um den mor- phologischen Zustand von Bächen und Flüssen = [KW] bewerten und vergleichen zu können, hat die Länder- arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) ein Bewertungs- verfahren entwickelt [4]. Mit Hilfe der ermittelten Gewässerstrukturgüte ist es möglich, die Verbesse- rung objektiv zu bestimmen. Die Bewertung basiert auf einer jederzeit nachvoll- ziehbaren Erhebung der unterschiedlichen Struktur- elemente des Gewässers und seines Umfeldes anhand eines vorgegebenen Parametersystems. Diese Strukturelemente werden als Einzelparameter bezeichnet. Die 25 Einzelparameter sind nach ihren Indikatoreigenschaften gruppiert und den sechs Hauptparametern Laufentwicklung, Längsprofil, Soh- lenstruktur, Querprofil, Uferstruktur und Gewässerum- feld zugeordnet (Tab.1). Kosten [EUR] Strukturgütegewinn x Gewässerstrecke [ ∆ SGK] [m] Nach HILLENBRAND et al. ergibt sich folgende grobe Einteilung der Kosten-Wirksamkeit [3]. Mäßig> 150 [(EUR /lfm)∆SGK] Mittel150 – 100 [(EUR /lfm)∆SGK] Gut100 – 50 [(EUR /lfm)∆SGK] Sehr gut < 50 [(EUR /lfm)∆SGK] Die Kosten-Wirksamkeitsberechnung ermöglicht so- mit die Vergleichbarkeit von Maßnahmen der Gewäs- serentwicklung. Im Rahmen der Strukturgütekartierung wird jedem dieser Einzelparameter eine Strukturgüteklasse von eins (unverändert) bis sieben (vollständig verändert) zugeordnet. Die Strukturgüteklasse kann wahlweise für die Einzelparameter, die sechs Hauptparameter, die Bereiche -Sohle, Ufer und Land- oder als zusam- menfassende Gesamtbewertung dargestellt werden. Für die Ermittlung des Strukturgütegewinns der im folgenden Kapitel dargestellten Beispielprojekte wur- den die Ergebnisse der Kartierung für die Hauptpara- meter vor und in einem Zeitabstand von 4-8 Jahren nach Bauausführung herangezogen. Aus der Gegen- überstellung der Hauptparameter ergibt sich der Strukturgütegewinn der einzelnen Kartierungsab- schnitte. Die Kosten-Wirksamkeit [KW] errechnet sich aus dem Quotienten der für die Renaturierungsmaßnahmen aufzuwendenden Kosten und dem Produkt aus Struk- turgütegewinn [∆SGK] und der renaturierten Gewäs- serstrecke [m]. 8 9

Stellungnahme zum Bericht der CDM Consult GmbH Bochum: Konzeptstudie zur Erhöhung der Versatzsteifigkeit der mit Salzgrus verfüllten Kammern der Südwestflanke der Schachtanlage Asse II (PDF, nicht barrierefrei)

Stellungnahme zum Bericht der CDM Consult GmbH Bochum: „Konzeptstudie zur Erhöhung der Versatzsteifig- keit der mit Salzgrus verfüllten Kammern der Südwestflanke der Schachtanlage Asse II“ Arbeitsgruppe Optionenvergleich Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) (Kleemann, U., Ranft, M.) Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe – Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE) (Bühler, M. , Pitterich, H.) Sachverständige der Begleitgruppe Asse II des Landkreises Wolfenbüttel Bertram, R. Kreusch, J. Krupp, R. STAND: 21.10.2008 INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS................................................................................................................... 2 1GRUNDLAGEN ....................................................................................................................... 3 1.1Wiedergabe der Aufgabenstellung........................................................................................... 3 1.2Vorbemerkung zur Jahresangabe „2014“ ................................................................................ 3 1.3Bewertungskriterien der AGO .................................................................................................. 5 1.4Allgemeine Bewertung durch die AGO .................................................................................... 5 2AUSGANGSSITUATION IN DER SÜDWESTFLANKE DER ASSE II.................................... 5 2.1Wiedergabe des dargestellten Sachverhalts............................................................................ 5 2.2Bewertung durch die AGO ....................................................................................................... 6 3REDUZIERUNG DER VERFORMUNGSRATEN DER SÜDWESTFLANKE .......................... 7 3.1Wiedergabe des dargestellten Sachverhalts............................................................................ 7 3.2Bewertung durch die AGO ....................................................................................................... 9 4TECHNISCHES KONZEPT ZUR ERHÖHUNG DER VERSATZSTEIFIGKEIT .................... 10 4.1Wiedergabe des dargestellten Sachverhalts.......................................................................... 10 4.2Bewertung durch die AGO ..................................................................................................... 15 5VORUNTERSUCHUNGEN.................................................................................................... 17 5.1Wiedergabe des dargestellten Sachverhalts.......................................................................... 17 5.2Bewertung durch die AGO ..................................................................................................... 19 6KOSTEN UND ZEITAUFWAND ............................................................................................ 19 6.1Wiedergabe des dargestellten Sachverhalts.......................................................................... 19 6.2Bewertung durch die AGO ..................................................................................................... 20 7ZUSAMMENFASSENDE BEWERTUNG .............................................................................. 20 QUELLEN ....................................................................................................................................... 22 2 1 Grundlagen 1.1 Wiedergabe der Aufgabenstellung Die Aufgabenstellung wird von CDM in Kap. 4 behandelt. Im Rahmen der Konzeptstudie zur „Erhöhung der Versatzsteifigkeit der mit Salzgrus verfüllten Kammern der Südwestflanke der Schachtanlage Asse II“ entwickelte CDM Maßnahmen zur Aktivierung und Erhöhung der Versatzsteifigkeit der mit Salzgrus verfüllten Abbaukammern der Südwestflanke. CDM schätzte die technische Realisierbarkeit und kurzfristig aktivierbare geomechanische Wirksamkeit ab und benannte den erforderlichen Zeit- und Kostenrahmen für eine solche Ertüchtigungsmaßnahme. Darüber hinaus schätzte CDM mögliche Auswirkungen auf den bereits geführten Nachweis der Langzeitsicherheit ab. CDM teilte die Bearbeitung des Vorhabens in folgende Arbeitsschritte auf: • Entwicklung eines technischen Konzeptes zur Aktivierung Versatzsteifigkeit, •Beurteilung der technischen Realisierbarkeit, • •Beurteilung der geomechanischen Wirksamkeit, Einschätzung der Auswirkungen auf die Langzeitsicherheit, •Bewertung des entwickelten Konzeptes. und Erhöhung der Im Einzelnen behandelte CDM folgende Punkte: • Recherche der vorhandenen Gegebenheiten in der Schachtanlage Asse II und Aufarbeitung von bestehenden Unterlagen, • Durchführung von überschlägigen Spannungs- und Verformungsanalysen mit Auswahl der zu ertüchtigenden Abbaukammern, Analyse und Darstellung der geomechanischen Wirksamkeit der vorgesehenen Maßnahmen, • Untersuchung und Bewertung der Möglichkeiten für eine Erhöhung der Versatzsteifigkeit mit geeigneten technischen Maßnahmen und der damit beabsichtigten frühzeitigen Reduzierung der Verformungsraten, • Einschätzung des Zeitrahmens und der Kosten für die Durchführung der Maßnahmen, • • 1.2 Einschätzung der Auswirkungen auf das Tragverhalten des Deckgebirges der Südwestflanke und die Führung des Langzeitsicherheitsnachweises, Ggf. Angaben hinsichtlich eines einzuleitenden Genehmigungsverfahrens. Vorbemerkung zur Jahresangabe „2014“ Aus Sicht des IfG Leipzig (IfG2007) ist gegenwärtig eine belastbare Prognose für eine weitere Verlängerung der Betriebsphase bis zur Einleitung des Schutzfluids aus folgenden Gründen nicht möglich: - In einer ersten Rechnung mit dem großräumigen 3D-Modell wurde der Konvergenzprozess ohne technische Maßnahmen bis Anfang 2016 gerechnet. Wie nachstehende Abbildung (IfG2007, Bild 15) zeigt, kommt es ab Anfang 2014 auch ohne Schutzfluideinleitung infolge der oben beschriebenen und in situ nachprüfbaren Entfestigungs- und Bruchprozesse zu einem zunehmenden Tragfähigkeitsverlust und damit einer Erhöhung der Deckgebirgsverschiebungsraten. Diese Rechnung belegt die begrenzte Verlängerungsmöglichkeit der trockenen Betriebsphase und bestätigt die aus der gebirgsmechanischen Zustandsanalyse abgeleitete Empfehlung, das Bergwerk schnellstmöglich zu schließen. - Das großräumige Rechenmodell bzw. alle gebirgsmechanischen Modelle müssen im Rahmen der zukünftigen begleitenden Begutachtung mit In-situ-Messwerten überprüft und ggf. korrigiert werden. 3

Economic Analysis Coordination [ECO 1 / EconomicCoordinationRefe / Linksammlung / Ältere Bewirtschaftungspläne Rhein / Flussgebietseinheit Rhein / WRRL-Berichte an EU]

Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) koordiniert die Planung zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie auf Ebene der Flussgebietseinheit Rhein. Ziel ist dabei die kohärente Interpretation und Umsetzung bzw. Berücksichtigung der WRRL in 9 Anrainerstaaten. Zur Koordinierung der Wirtschaftlichen Analyse wurde eine internationale Expertengruppe eingesetzt, die EG E „Integrierter ökonomischer Ansatz“. Die EG E ist ein multidisziplinäres Forum, das sich aus Experten für Wirtschaft, von den beiden Arbeitsgruppen „Ökologie“ (AG B) und „Gewässerqualität/Emissionen“ (AG S) delegierten Experten sowie anderen Experten für die spezifischen Themenbereiche zusammen setzt. Deutschland ist in dieser Arbeitsgruppe regelmäßig durch Mitarbeiter der Umweltverwaltungen mehrerer Bundesländer vertreten. Die EG E „Integrierter ökonomischer Ansatz“ wurde 2003 gebildet und hat seither ca. 20 Sitzungen abgehalten. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, die ökonomischen Themen bei der Umsetzung der WRRL zu bearbeiten, die sich bei der Bewirtschaftungsplanung stellen und das gesamte Flussgebiet betreffen. Dabei ist es eine wichtige Aufgabe, die gemeinsame Vorgehensweise und Durchführung bei der Bearbeitung spezifischer fachbereichsübergreifender Aufgaben, z.B. Analyse der Kosteneffizienz und Rahmen für Ausnahmen und unverhältnismäßige Kosten, abzustimmen. Referenz: Bewirtschaftungsplan für die internationale Flussgebietseinheit Rhein der IKSR, Kapitel 6 . URL: www.iksr.org

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