This dataset comprises drift velocity measurements for 22 morphologically diverse macroalgae species (n = 54), the seagrass Zostera marina (n = 7), and macroplastic particles (n = 6). Samples are divided into positively buoyant samples drifting at the surface, as well as negatively buoyant samples drifting on the bottom. Macroalgae morphologies range from filamentous forms such as Ceramium virgatum to sheet-like species including Ulva, as well as more sturdy species such as Fucus vesiculosus and Ascophyllum nodosum. Detailed morphological descriptions and images for the macrophyte species are provided in DOI: 10.1038/s41598-025-28893-8. Detailed images of the macroplastic particles are provided in the accompanying publication. Macroplastic particle samples are identified by labels beginning with "P-". All measurements were conducted in a racetrack flume at the Royal Netherlands Institute for Sea Research (NIOZ), Yerseke. The drift velocity was measured five times per replicate and calculated by dividing the covered distance (5 m) by the recorded time. Each sample was released 1 – 1.5 m upstream of the measurement start to ensure constant velocity during the measurement. Drift velocity was measured at three current velocities (0.1, 0.2, and 0.4 m/s). For positively buoyant species, measurements at each velocity were additionally conducted with wind applied in the same direction as the current velocity.
Ulva gigantea and the macroplastic particles were collected in June 2024 in Yerseke, Netherlands (51°30'09.0N, 4°02'39.7E). All other macrophytes were collected in June 2024 in the Kiel Fjord, Germany (Schilksee, 54°25'16.3N 10°10'43.1E, Mönkeberg, 54°21'20.92N 10°10'41.97E, and between Strande and Bülk light house, 54°26'57.4N 10°11'37.6E).
Macrophyte species measured: Fucus vesiculosus, Fucus serratus, Gracilaria vermiculophylla, Ceramium virgatum, Polysiphonia stricta, Spermothamnion repens, Ahnfeltia plicata, Furcellaria lumbricalis, Coccotylus truncatus, Delesseria sanguinea, Cladophora flexuosa, Rhodomela confervoides, Pyropia leucosticta, Ulva clathrata, Ulva linza, Kornmannia leptoderma, Bryopsis hypnoides, Acrosiphonia centralis, Ulva gigantea, Chorda filum, Ulva compressa, Ascophyllum nodosum and Zostera marina.
Macroplastic particles measured: Piece of a net, piece of foil, juice pouch, small plastic bottle, and a bottle cap upside and upside down.
Kurzbeschreibung Die europaweite Citizen–Science–Aktion schafft Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen den Meeren und Fließgewässern, sie trägt zur Forschung über die Verbreitung von Makro– und Mikroplastik in und an europäischen Flüssen bei. Das Vorkommen von Plastikmüll in und an europäischen Fließgewässern ist vielerorts noch unerforscht. Die Citizen-Science-Aktion „Plastic Pirates – Go Europe!“ für Jugendliche (Schulklassen und Jugendgruppen) zwischen 10 und 16 Jahren trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. Die „Plastic Pirates“ werden in Deutschland in Aktionsräumen im Frühjahr und/oder Herbst seit 2016 aufgerufen, die Wissenschaft zu unterstützen und auf Expedition zu gehen. Wie echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen und zählen sie Makroplastik wie zerrissene Tüten, weggeworfene Plastikflaschen oder verknotete Angelschnüre und Mikroplastik, kaum wahrnehmbare Kleinstpartikel, und dokumentieren das Ergebnis auf einer digitalen Europakarte. Weiterführende Links: Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte plus Aktionsheft als wissenschaftliche Anleitung zur Datenerhebung für die Jugendgruppen Erklärvideo zur Citizen-Science-Aktion Plastic Pirates – Go Europe! ist eine europäische Citizen-Science-Aktion mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit in Europa zu stärken, das bürgerwissenschaftliche Engagement und die Beteiligung der Gesellschaft am Europäischen Forschungsraum zu fördern sowie für einen bewussten und schonenden Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren. Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020 wurde die Kampagne auf die Länder der Trio-Ratspräsidentschaft ausgeweitet und für den Zeitraum 2020 bis 2021 zu einer gemeinsamen Aktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem portugiesischen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung und dem slowenischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport. Seit Januar 2022 wird die Aktion auf weitere EU-Mitgliedstaaten mit Unterstützung der EU-Kommission ausgeweitet. Ergebnisse Die Ergebnisse werden auf einer digitalen Europakarte dargestellt und zusammenfassend aufbereitet. Ergebnisse online anschauen: https://www.plastic-pirates.eu/de/results/map
Kurzbeschreibung Das Thema Plastik in der Umwelt ist für Kinder besonders gut verständlich, da Plastikprodukte und -abfälle so allgegenwärtig sind. Das im Rahmen des BMBF-Forschungsschwerpunkts " Plastik in der Umwelt " entstandene PIXI-Buch "Flupp aus der Plastikflasche" bringt Kindern genau dieses Thema näher. In der Geschichte von Christian Tielmann entdecken Dario und Milla den kleinen Geist Flupp bei einem Nickerchen in einer Plastikflasche, die ins Gebüsch entsorgt wurde. Die umweltbewussten Kinder erklären dem aufgeschreckten Flaschengeist, dass sein Zuhause in der Umwelt nichts zu suchen hat und erläutern so den richtigen Umgang mit Plastikmüll. Zum Schluss sieht auch Flupp ein, dass sein gemütlicher Rückzugsort nicht ins Gebüsch gehört.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] HOHE QUALITÄT
Sie haben sich sicherlich schon gefragt, ob Leitungs-
wasser bedenkenlos als Alternative zu Mineralwasser
getrunken werden kann.
Die Antwort lautet: Ja. Leitungswasser ist ein gesun-
der und preiswerter Durstlöscher!
■■ In Rheinland-Pfalz versorgen rund 200 öffentliche
Wasserversorgungsunternehmen die Verbrauche-
rinnen und Verbraucher jährlich mit insgesamt
223 Millionen Kubikmeter bestens aufbereitetem
und kontrolliertem Trinkwasser.
■■ Leitungswasser ist in Deutschland und
Rheinland-Pfalz überall von sehr guter
Qualität. Sofern keine Bleileitungen im
Haus sind, können Sie es problemlos
trinken.
■■ An die Qualität des Trinkwassers werden hohe
Anforderungen gestellt: Entsprechend der Trink-
wasserverordnung müssen die Wasserversorger
in regelmäßigen Abständen das Trinkwasser auf
mikrobiologische, physikalische und chemische
Parameter untersuchen. Überwacht wird dies von
den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen.
Dazu wurden landesweit bisher etwa 32.000
Messstellen eingerichtet, die aktiv beprobt werden.
Dazu gehören auch eine Vielzahl von Messstellen in
Hausinstallationen, die sich vornehmlich in öffent-
lichen Gebäuden befinden, wie z. B. in Schulen und
Krankenhäusern.
■■ In Rheinland-Pfalz werden die Ergebnisse der
Trinkwasseranalysen in einer zentralen Datenbank
erfasst und ausgewertet. Die Qualität des Trink-
wassers kann online unter www.trinkwasser.rlp.de
abgerufen werden.
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und
Forsten des Landes Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz
Telefon: 06131 16-0
Unsere Kooperationspartner
■■ Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
■■ Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
■■ Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND)
■■ DWA, Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/
Saarland
■■ Bioland Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
■■ Handwerkskammern Rheinland-Pfalz
■■ Energieagentur Rheinland-Pfalz
■■ Gartenakademie Rheinland-Pfalz
■■ Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz
■■ Landesforsten Rheinland-Pfalz
■■ SGD Nord und SGD Süd
■■ Landesuntersuchungsamt
Weitere Informationen
erhalten Sie unter:
www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de
Impressum
„Umweltschutz im Alltag“ ist eine Initiative des rhein-
land-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie,
Ernährung und Forsten für einen effizienten und nach-
haltigen Umweltschutz.
Redaktion: Sell, LfU
Fotos: Pixabay, MUEEF (Trinkwasserbrunnen)
© Landesamt für Umwelt (LfU); September 2019
UMWELTSCHUTZ IM ALLTAG
TRINKWASSER –
UNSER LEBENSMITTEL NR. 1
KLIMASCHUTZ MIT LEITUNGSWASSERTRINKWASSERBRUNNENHINTERGRÜNDE UND TIPPS
Transportwege: Die Klimabelastung durch Mineral-
wasser in Deutschland ist nach Angaben der Ver-
braucherzentrale im Durchschnitt 600-mal höher
als bei Leitungswasser. Allein im Jahr 2016 sind rund
eine Milliarde Liter Mineralwasser in Flaschen nach
Deutschland importiert worden. Diese Flaschen
benötigen in der Regel überdurchschnittlich lange
Transportwege.Angesichts zunehmender Hitzeperioden ist es beson-
ders wichtig, ausreichend zu trinken. Gut für Körper
und Umwelt ist es, ein eigenes Trinkgefäß immer
wieder mit Leitungswasser aufzufüllen. Das vermeidet
Müll und spart Geld.■■ Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt
als Richtwert 1,5 Liter pro Tag zu trinken. Ideal ist
dabei Wasser aus der Leitung oder Wasser aus der
Mehrwegflasche.
Ressourcen: Die Herstellung von Plastikflaschen
verschlingt jährlich etwa 480.000 Tonnen Rohöl und
Erdgaskondensate.
Einweg = Verpackungsmüll: Einweg-Plastikflaschen
schaden der Umwelt. In Deutschland werden hiervon
immerhin pro Tag rund 45 Millionen Stück verbraucht.
Wiederverwendbare Flaschen: Es ist ressourcen-
schonend und klimaschützend,
wenn möglichst auf Einweg
und kurzlebiges Plastik ver-
zichtet wird und stattdessen
wiederverwendbare Flaschen
genommen werden.
Grundwasser vor Verunreinigungen schützen
In Rheinland-Pfalz wird das Trinkwasser fast aus-
schließlich (98 %) aus Grundwasser gewonnen. Da-
her ist es äußerst wichtig, das Grundwasser und die
Oberflächengewässer vor einem Eintrag von Nitrat,
Pflanzenschutzmitteln oder auch Medikamenten-
rückständen zu schützen. Je aufwändiger die Auf-
bereitungstechnik zur Entfernung von Schadstoffen
ist, desto höher sind die Wasserpreise für den Konsu-
menten. Eine wirksame Vorsorgemaßnahme ist der
ökologische Landbau, da hierbei z. B. keine Mineral-
dünger eingesetzt werden.
Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat im
Juli 2019 das neue Förderprogramm „100 öffentliche
Trinkwasserspender für Rheinland-Pfalz“ ins Leben
gerufen. Damit werden Kommunen und deren Wasser-
versorgungsunternehmen mit einem Betrag von 4.000
Euro für die Aufstellung eines Trinkwasserbrunnens
finanziell unterstützt. Die Betriebskosten sind von den
jeweiligen Unternehmen zu tragen. Die Kommunen
müssen sich mit den Gesundheitsämtern zur Überwa-
chung und Beprobung abstimmen.
■■ Um eine breite regionale Verteilung zu erreichen,
werden max. 2 Brunnen pro Kommune gefördert.
■■ Die Kampagne wird von den kommunalen Spitzen-
verbänden und den wasserwirtschaftlichen Fachver-
bänden unterstützt.
■■ Zu Beginn des Förderprogramms haben rund 50
Kommunen/Wasserwerke Interesse angemeldet.
Die Fördermittel werden in der Reihenfolge des
Antragseingangs berücksichtigt.
„Wir wollen mit dem Förderprogramm
auch das Bewusstsein der
Bürgerinnen und Bürger schärfen,
dass unser Lebensmittel Nummer
1, das Wasser aus der Leitung, eine
hervorragende Qualität hat.“
Ulrike Höfken, Umweltministerin
Rheinland-Pfalz
Weitere Informationen finden Sie auf
www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de
■■ Geld sparen mit Leitungswasser: Es steht uns
ständig frisch, in beliebiger Menge und zu niedrigen
Preisen zur Verfügung.
■■ Lassen Sie das Wasser vor der Benutzung zum
Trinken immer so lange laufen, bis es kühl aus dem
Hahn kommt. Dann ist es frisch.
■■ Wer sich für abgefülltes Mineralwasser entscheidet,
sollte darauf achten, dass er Mehrwegpfandflaschen
kauft und zur Vermeidung langer Transportwege
möglichst auf regionale Anbieter zugreift, von denen
es in Rheinland-Pfalz einige gibt.
Achtung bei Schwermetallen
■■ Für erhöhte Werte bei Blei und anderen Schwerme-
tallen, wie Kupfer oder Nickel, im Wasser aus dem
Hahn liegt die Ursache in der Regel „im eigenen
Haus“.
■■ Wasserleitungen aus Blei werden seit den 70er
Jahren nicht mehr verwendet, sie können aber noch
in Altbauten vorkommen. Trinkwasser aus Bleilei-
tungen sollte vor allem von Schwangeren und Klein-
kindern nicht konsumiert werden. Hauseigentümer
sollten alte Rohre durch neue Leitungen aus zertifi-
zierten Materialien ersetzen und sich hierfür an eine
fachkundige Installationsfirma wenden.
■■ Fragen Sie bei Unklarheit über die Leitungen bei
Ihrem Vermieter oder Hauseigentümer nach. Auch
fachgerechte Labormessungen können Aufschluss
über die Bleibelastung geben. Weitere Informatio-
nen finden Sie dazu auf unserer Webseite oder z. B.
auch auf der Webseite des Umweltbundesamtes.