Die Zunahme von Wärmepumpen bei der Realisierung einer klimaneutralen Wärmeversorgung führt zu einer signifikaten Zunahme und Änderung der elektrischen Lasten in den Verteilnetzen. Daher gilt es, Wärmepumpen so zu steuern, dass sie Verteilnetze wenig belasten oder sogar unterstützen. Im Projekt sollen Wärmepumpen, die gemeinsam mit PV-Anlagen betrieben werden, durch prädiktive Algorithmen in Kombination Wolkenkamera-basierte Kürzestfristvorhersagen für die PV-Erzeugung netzdienlich gesteuert werden. Auf Basis realer Betriebserfahrungen sollen das Potential aus Netzsicht abgeschätzt und Erkenntnisse für eine flächendeckende Nutzung abgeleitet werden (Details im Rahmenplan). Die Beiträge des Instituts für Energiesystemtechnik (INES) der HSO sind neben der (0) Projekt-koordination (1) die Bereitstellung der prädiktiven Algorithmen, die zuvor aus Basis einer Analyse historischer Betriebsdaten ausgelegt wurden, (2) die Implementierung von Vorhersagesystem und Algorithmen in die Realumgebung sowie (3) die Skalierung und Bewertung der Ergebnisse auf Netzebene.
Das Ziel des Projektes mobileVIEW ist die Kombination von Sensordaten aus fahrenden KFZ mit stationsgebundenen Daten sowie Radardaten zur Erfassung von Niederschlag und Satellitendaten. Die wesentliche Aufgabe liegt darin, aus den erfassten Einzelinformationen (Big Data) eine Gesamtinformation zu erzeugen, die einen Mehrwert gegenüber den Einzeldaten aufweist (Smart Data). Im Ergebnis werden Kürzestfristvorhersagen für Niederschlagsereignisse erzeugt, die der Wasserwirtschaft für Prognosen dienen und im Fall von Starkregen auch Feuerwehr und Katastrophenschutz wertvolle Informationen liefern können. Im Zusammenhang mit weiteren - z.B. beim BMVI vorliegenden - Echtzeitdaten im Bereich Verkehr sollen die so erfassten Informationen auch zur unmittelbaren Verkehrsinformation eingesetzt werden. Zusätzlich zu den obigen Aspekten sollen die Ergebnisse für EGLV eine Verdichtung von Niederschlagsinformationen und damit eine bessere Vorhersage von Abflussereignissen liefern. Hierauf aufbauend soll die Steuerung wasserwirtschaftlicher Anlagen optimiert werden. Außerdem soll eine Einbeziehung der Bevölkerung in relevante Prozesse der Wasserwirtschaft (Akzeptanz/Sensibilisierung) und eine Wechselwirkung zwischen Wasserwirtschaft, Verkehrswirtschaft und weiteren Bereichen (z.B. Energiewirtschaft) erreicht werden.
Ziel des Projektes StucK ist, ein Sektor übergreifendes Konzept der küstennahen Gewässerbewirtschaftung für urban geprägte Fließgewässer zu erarbeiten. Schwerpunkt ist die Entwässerung bei Extremwetterereignissen. Es gilt nachhaltige, allgemeingültige Lösungsansätze zu finden. Hierbei wird die Informationskette von der kleinräumigen Vorhersage bis zur optimierten Entwässerung vollständig methodisch erarbeitet und in die Praxis umgesetzt. Die Bearbeitung enthält auch die Untersuchung der ökologischen und die ökonomischen Konsequenzen. Die Ergebnisse aus Planungs- und Bewirtschaftungsaktivitäten sollen in den operationellen Betrieb des LSBG eingeführt werden und in ein zu erstellendes Merkblatt einfließen. Das Projekt gliedert sich in 8 Arbeitspakete: Im AP1 erfolgt die Verbesserung der Kurzzeitvorhersage des Niederschlages -durch Niederschlagsmessung und -modellierung mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung. In AP2 Hydrologie und Flächenmanagement werden aus den Ergebnissen aus AP1 Abflüsse und Überschwemmungsflächen berechnet. AP3, Hochwassermanagement, analysiert die Hydrologie und Meteorologie über lange Zeiträume. Hier wird eine Bewirtschaftungsstrategie erstellt, die in AP2 auf Wirksamkeit verifiziert wird. Dieser Vorgang wird iteriert bis zu einer optimierten Bemessung und einer Optimierung der Entwässerung. In AP4 'Ökologie' wird der Zusammenhang zwischen Steuerung und ökologischen Konsequenzen erstellt. Die Ergebnisse fließen in die Optimierung der Steuerung ein. AP6 Ökonomische Analyse betrachtet die monetär darstellbaren Auswirkungen von Steuerung, Ökosystemdienstleitungen und Überflutungsrisiko. In AP5 erfolgt die Umsetzung der Ergebnisse in den zwei unterschiedlichen urbanen Projektgebieten. AP7 ist für die Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, und in AP8 wird das Projekt gesteuert und die Ergebnisse in einen zeitlich zielführenden Ablauf gebracht.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von innovativen Regelungsstrategien und Geschäftsmodellen sowie die Entwicklung einer selbstlernenden Steuerung für Biogasanlagen (BGAs) zur Vermeidung kurzfristiger, tageszeitlich auftretender Netzüberlastung im ländlichen Verteilnetz. Die Steuerung soll die lokalen Bedürfnisse des Verteilnetzes mit hohem Anteil fluktuierender Energieerzeuger ins Zentrum der vorausschauenden Fahrplanerstellung für BGAs rücken. Die Steuerung soll auf Schwankungen von Photovoltaikanlagen (PV) kurzfristig und selbstlernend reagieren. Hierzu werden laufend Wetterprognosen aus Modellen und modernen Nowcasting-Verfahren sowie PV-Strom-Einspeiseprofile, realer am Stromnetz angeschlossener PV-Anlagen, in den Steuerungsablauf integriert. Es werden Verbesserungen bisher verfügbarer Wetterprognosen hinsichtlich kleinräumiger und kurzfristiger Schwankungen bei sehr kurzen Vorhersagehorizonten auf Basis hochaufgelöster Satelliten- und Wetterkameradaten integriert. Die Stromerzeugung und die gleichzeitige Versorgung von Wärmenetzen durch BGAs werden untersucht. Zusätzlich soll die Steuerung der BGA Zellerfeld auf Netzbedürfnisse sensibilisiert und verbessert sowie das bestehende Monitoring weitergeführt werden.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von innovativen Regelungsstrategien und Geschäftsmodellen sowie die Entwicklung einer selbstlernenden Steuerung für Biogasanlagen (BGAs) zur Vermeidung kurzfristiger, tageszeitlich auftretender Netzüberlastung im ländlichen Verteilnetz. Die Steuerung soll die lokalen Bedürfnisse des Verteilnetzes mit hohem Anteil fluktuierender Energieerzeuger ins Zentrum der vorausschauenden Fahrplanerstellung für BGAs rücken. Die Steuerung soll auf Schwankungen von Photovoltaikanlagen (PV) kurzfristig und selbstlernend reagieren. Hierzu werden laufend Wetterprognosen aus Modellen und modernen Nowcasting-Verfahren sowie PV-Strom-Einspeiseprofile, realer am Stromnetz angeschlossener PV-Anlagen, in den Steuerungsablauf integriert. Es werden Verbesserungen bisher verfügbarer Wetterprognosen hinsichtlich kleinräumiger und kurzfristiger Schwankungen bei sehr kurzen Vorhersagehorizonten auf Basis hochaufgelöster Satelliten- und Wetterkameradaten integriert. Die Stromerzeugung und die gleichzeitige Versorgung von Wärmenetzen durch BGAs werden untersucht. Zusätzlich soll die Steuerung der BGA Zellerfeld auf Netzbedürfnisse sensibilisiert und verbessert sowie das bestehende Monitoring weitergeführt werden.
Die Zunahme von Wärmepumpen bei der Realisierung einer klimaneutralen Wärmeversorgung führt zu einer signifikaten Zunahme und Änderung der elektrischen Lasten in den Verteilnetzen. Daher gilt es, Wärmepumpen so zu steuern, dass sie Verteilnetze wenig belasten oder sogar unterstützen. Im Projekt sollen Wärmepumpen, die gemeinsam mit PV-Anlagen betrieben werden, durch prädiktive Algorithmen in Kombination Wolkenkamera-basierte Kürzestfristvorhersagen für die PV-Erzeugung netzdienlich gesteuert werden. Auf Basis realer Betriebserfahrungen sollen das Potential aus Netzsicht abgeschätzt und Erkenntnisse für eine flächendeckende Nutzung abgeleitet werden (Details im Rahmenplan). Die Beiträge des Instituts für Energiesystemtechnik (INES) der HSO sind neben der (0) Projekt-koordination (1) die Bereitstellung der prädiktiven Algorithmen, die zuvor aus Basis einer Analyse historischer Betriebsdaten ausgelegt wurden, (2) die Implementierung von Vorhersagesystem und Algorithmen in die Realumgebung sowie (3) die Skalierung und Bewertung der Ergebnisse auf Netzebene.
In küstennahen urbanen Gewässern ist der Abfluss oft durch Rückstau beeinträchtigt - mit negativen Auswirkungen auf die Binnenentwässerung. Ein Rückstau kann mehrere Ursachen haben: entweder direkt durch den Einfluss der Tide, wenn zu Hochwasserzeiten nicht entwässert werden kann, oder indirekt durch die Regelung von Binnenwasserständen in tiefliegenden Gebieten, die zu Rückstau im Oberlauf der Gewässer führen können. Dieser Rückstau tritt beispielsweise in Hamburg bei der Entwässerung von Nebenflüssen in die Elbe auf. Ein durch Starkniederschläge hervorgerufenes Binnenhochwasser und zeitgleich erhöhte Tidewasserstände sind für die betroffenen Städte ein ernstes Problem. Der Klimawandel birgt die Gefahr, dass sich dieser Trend weiter verstärkt. Der Schwerpunkt des Verbundprojekts StucK liegt deshalb auf der Analyse der hydrologischen Zusammenhänge dieser Ereignisse und deren Auswirkungen, bis hin zur Entwicklung von Bewirtschaftungsstrategien für die Gewässer. Im Rahmen des Projekts soll eine Informationskette von der kleinräumigen Vorhersage bis zur optimierten Entwässerung vollständig methodisch erarbeitet und in die Praxis umgesetzt werden. Neben hydrologischen Faktoren werden auch ökologische und ökonomische Konsequenzen untersucht und bewertet. Die Ergebnisse aus Planungs- und Bewirtschaftungsaktivitäten sollen im operationellen Geschäft des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer in Hamburg eingeführt werden und die Bewirtschaftungspraxis nachhaltig unterstützen. Ziele: Ziel von StucK ist es, sektorübergreifende, nachhaltige und allgemeingültige Lösungsansätze für die Gewässerbewirtschaftung küstennaher urbaner Fließgewässer zu entwickeln. Weitere Ziele sind: - Vertiefung des Wissensstandes zu hydrologischen und hydrodynamischen Prozessen bei erhöhten Tidewasserständen und gleichzeitigem Binnenhochwasser unter besonderer Berücksichtigung der Hydrodynamik von urbanen Entwässerungssystemen - Optimierte Bemessung von Schöpfwerken und Deichsielen unter Berücksichtigung der lokalen Abfluss- und Tideverhältnisse - Verbesserte Steuerung von Wehren, Deichsielen, Schöpfwerken und ihren Pumpen unter Berücksichtigung von Hochwasserschutz, Ökologie und Ökonomie - Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Bewirtschaftung urbaner küstennaher Vorfluter.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 31 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 5 |
| Land | 10 |
| Wissenschaft | 16 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 31 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 31 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 26 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 13 |
| Webseite | 18 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 14 |
| Lebewesen und Lebensräume | 19 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 31 |
| Wasser | 13 |
| Weitere | 31 |