Aufgabenbeschreibung: Motorräder und Sportwagen sind immer wieder Ursache von Lärmbeschwerden. Dabei wird regelmäßig die Einhaltung der Geräuschgrenzwerte in Frage gestellt, und zwar auch für unmodifizierte Neufahrzeuge und Original-Ersatzschalldämpfer. Im Vorhaben soll daher für eine Auswahl am deutschen Markt vertretener Motorräder und dafür angebotener Ersatzschalldämpfer sowie Sportwagen die Konformität mit den Geräusch-Zulassungsvorschriften messtechnisch überprüft werden. Neben dem Prüfzyklus sollen die Messungen auch Fahrsituationen umfassen, die häufig den Lärmbeschwerden zugrundeliegen.
Das Teilvorhaben der Firma Luhe-Stahl GmbH liegt hierbei vor allem in der Überprüfung und Verbesserung der Methoden zur Schalldämpferauslegung anhand von Versuchs- und Testschalldämpfern in der Theorie und Praxis. Neben der Einhaltung von Geräuschgrenzwerten für die Arbeitsplätze der Besatzungsmitglieder, die von den Berufsgenossenschaften und Flaggenstaaten gefordert werden, sind zudem Luftschallemissionen der ausgelieferten Schiffe auf ein gesetzeskonformes Niveau zu reduzieren, um Bevölkerung und Umwelt zu schützen. Zudem ist die Geräuschbelästigung von Reisenden auf Passagierschiffen möglichst gering zu halten, um den hohen Komfortanforderungen der Schiffshersteller gerecht zu werden. Die Implementierung von neuen und verbesserten Auslegungswerkzeugen ist deshalb ebenso wichtig wie eine stetige Verbesserung des Verständnisses für das akustischen Gesamtsystemverhalten eines Schalldämpfers. Eine exaktere Auslegung von Schalldämpferkonstruktionen bietet darüber hinaus ein hohes Potential für Material-, Gewichts- und Gegendruckeinsparung sowie für eine Verringerung des Entwicklungsrisikos. - Fertigung von Subsystemen und Versuchsteilen für Körperschallmessung - Fertigung von Stoßstellen und Versuchsteilen für Messungen Ankopplung Luftschall - Auslegung vom Testschalldämpfer/Funkenfänger - Herstellung vom Testschalldämpfer/Funkenfänger - Auslegung eines projektbezogen Testschalldämpfers/Funkenfänger in Originalgröße für konkretes Projekt - Akustische Auslegung auf der Basis der existierenden Berechnungsmodelle - Akustische Auslegung nach der hier neu entwickelten SEA-Beschreibung - Vergleich und Vorbewertung der Ergebnisse - Herstellung des Schalldämpfersystems/Funkenfänger - Auswahl von bereits auf Schiffen existierenden Schalldämpfern - Vergleich und Bewertung der Ergebnisse.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Wirkung von Fluglaerm auf den Schlaf unter Beruecksichtigung der unterschiedlichen Phasen Einschlafen, Durchschlafen und Aufwachen. Dabei handelt es sich um eine Feldstudie, deren Durchfuehrung entsprechend am Wohnort der Betroffenen geschieht. Projektziele: Die Studie soll relevante Ergebnisse im Zusammenhang mit der Festlegung des Bewertungsmasses fuer Nachtfluglaerm wie auch bezueglich der Flugplanung in den Nachtstunden liefern. Die Studie ist Gegenstand einer Dissertation, welche die Grundlage fuer den Schlussbericht darstellt. Daneben sind wissenschaftliche Publikationen vorgesehen.
Ziel des Verbundprojektes ist es die Entwicklung eines dienstleistungsbasierten Logistikkonzeptes für die geräuscharme Nachtlogistik zur Reduzierung der Lärmbelastung, der Verkehrsüberlastung und der Umweltverschmutzung in urbanen Gebieten und die Erprobung in Pilotversuchen. Das Ziel des Teilvorhabens 'Geräuscharme Belieferung mit Obst und Gemüse' liegt in der optimalen Tourenplanung unter Einhaltung vorgegebener kommunaler Restriktionen. Die DOEGO Fruchthandel und Import eG wird mit einer stetig steigenden Anzahl von Nachtanlieferbeschränkungen in urbanen Gebieten konfrontiert. Eine optimale Tourenplanung ist daher nicht möglich, was zur Folge hat, dass zusätzliche Ressourcen im Unternehmen aufgebaut werden müssen. Die Prozesse auf der letzten Meile werden ökonomisch sowie ökologisch nachhaltig ausgerichtet. Im nächsten Schritt wird ein Konzept zur geräuscharmen Belieferung mit speziellem Fokus auf die Tourenplanung entwickelt. Die Doego e.G. wird als verantwortliches Unternehmen Arbeiten des Arbeitspakets '3.0 Lösungen für technische Gestaltungsfelder' leisten, in dem Betriebsmittel und Ladungsträger technisch angepasst werden. Unter dem Arbeitspaket '5.0 Umsetzung in Modellregionen' werde die erstellten Konzepte in die Praxis umgesetzt. Die nächtliche Anlieferung in bewohnten Gebieten erfordert zur Genehmigung Lärmmessungen und -prognosen. Bereits in der ersten Phase wurden auf eigene Kosten Messungen mit den vorgesehenen Lärmminderungsmaßnahmen an LKW und Lademitteln / Ladungsträgern vorgenommen. Entsprechend der Ergebnisse der ersten Lärmmessungen müssen nach ggf. erforderlicher Neukonfiguration nochmal Messungen vor Ort vorgenommen werden. Weiterhin müssen für die konkreten Filialen Geräuschprognosen und Bauakustische Berechnungen in Innenräumen durchgeführt werden, um sicher zu stellen, dass vor Ort Lärmgrenzwerte unterschritten werden.
In den Jahren 1978, 1982, 1986, 1992 und 2000 hat das Umweltbundesamtes die Geräuschemissionen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr mittels statistischer Vorbeifahrtsmessungen bestimmen lassen. Ziel dieser Untersuchungen war es festzustellen, wie sich die seit 1970 in mehreren Schritten gesenkten Geräuschgrenzwerte für Kfz auf die Geräuschemissionen im realen Verkehr ausgewirkt haben. Wichtiges Ergebnis dieser Untersuchungen war, dass die Senkungen der Geräuschgrenzwerte sich nur geringfügig auf die Betriebszustände des realen Verkehrs ausgewirkt haben und dass z.B. durch die Verwendung lauterer Reifen z.T. sogar steigende Emissionen zu verzeichnen waren. Die UNECE nahm diese Erkenntnis zum Anlass, die Vorschriften für die Geräuschtypprüfung von Kfz zu überarbeiten. Ziel des Vorhabens ist es, das Geräuschemissionsverhalten der deutschen Kfz-Flotte in den Jahren 2010/2011 zu ermitteln. Das Vorhaben dient der Fortschreibung einer Zeitreihe gleichartiger früherer Messkampagnen, die wesentliche Grundlage für die Optimierung der Typprüfvorschriften ist und die Erkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht.
Objective: Ground vibration, effected by rail services, is an important environmental concern, affecting European citizens nearby any rail infrastructure. Surveys show that many Europeans are subjected to annoying levels of feelable vibration and vibration-induced noise. Although solutions are available for track in tunnels, tracks at grade are a much more extensive problem even for vibration-induced noise. However, solutions for tracks at grade are lacking: for some problems currently no feasible solutions at reasonable cost are available. A group of railway operators, infrastructure managers, infrastructure and rolling stock manufacturers, and construction companies, end users of vibration mitigation technology, have gathered, to propose a major project for Railway Induced Vibration Abatement Solutions (RIVAS). They aim at providing tools and methods to reduce vibration below the threshold of perception and induced noise below background levels by 2013. The group includes the expertise of research organisations and universities with specialist laboratory and theoretical modelling facilities. The issues are treated in a holistic way with the focus on reducing the annoyance to lineside residents. The project examines all vibration effects and aspects of the system: vehicle, track, propagation, freight and high-speed rail services. WP1 establishes the test procedures to monitor and control the performance of vibration mitigation measures under realistic conditions WP2 develops and evaluates mitigation measures based on reducing the excitation of vibration at the vehicle'track interface by improved maintenance WP3 develops and evaluates mitigation measures for ballasted and slab tracks WP4 will develop and evaluate mitigation measures based on sub-grade improvement and ground barriers within the railway infrastructure WP5 addresses the impact of the vehicle Each of the solutions is to be validated with field tests on the major European rail networks represented in RIVAS. Prime Contractor: Union Internationale des Chemins de Fer - UIC; Paris; France.
Ausgangslage / Zielstellung / Methodik des Vorhabens: Der aktuelle Stand der Technik der Geräuschemissionen europäischer Schienenfahrzeuge ist nicht bekannt. Die neu zugelassenen Fahrzeuge müssen als minimale Anforderung die europäischen Geräuschgrenzwerte erfüllen. In Lastenheften werden teilweise höhere akustische Anforderungen als die europäischen Geräuschgrenzwerte gefordert. Die europäischen Geräuschvorschriften für Schienenfahrzeuge müssen fortgeschrieben werden. Dies sollte mit anspruchsvollen Geräuschwerten erfolgen, da dies eine der effektivsten Lärmminderungsmaßnahmen an der Quelle ist. Zur Vorbereitung der Fortschreibung muss die Datenlage verbessert werden. Ziel des Vorhabens ist eine gute Datenlage bezüglich des Standes der Technik und der Lärmminderungspotentiale im Schienenverkehr zu erstellen und darauf basierend fundierte und umsetzbare Vorschläge für die Fortschreibung der Grenzwerte zu entwickeln. Methodisch soll die notwendige Datenbasis im Wesentlichen durch das Zusammentragen der akustischen Daten der neu zugelassenen Fahrzeuge für alle Schienenfahrzeugkategorien und der akustischen Daten von Lastenheften erfolgen. Diese sollen sowohl durch Befragung der europäischen Betreibern von Schienenfahrzeugen, der Hersteller von Schienenfahrzeugen als auch der für die Zulassung zuständigen Notified Bodies ermittelt werden.
Die Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG und das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) geben nur allgemeine Hinweise darauf, wann im Rahmen der Lärmaktionsplanung Lärmminderungsmaßnahmen entwickelt und durchgeführt werden sollen. Es bestehen keine einzuhaltende Lärmgrenzwerte oder Vorgaben zur Anzahl Lärmbetroffener, ab deren Erreichen Maßnahmen im Lärmaktionsplan vorgesehen werden müssen. Die für den jeweiligen Lärmaktionsplan zuständige Behörde hat also auch die Aufgabe, die Lärmsituation zu bewerten und Kriterien für die Lärmaktionsplanung aufzustellen. Dabei ist die sie in den Lärmkarten dargestellte Höhe der Lärmpegel allein nicht ausreichend, um als Kriterium für die Entscheidung zur Planung und Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung herangezogen zu werden. Entscheidend ist vielmehr die Angabe, wie viele Menschen welchen Lärmpegeln ausgesetzt sind. Neben der Verortung hoher Lärmwerte muss deshalb zur Identifikation von Lärmbelastungsschwerpunkten ("Hotspots") auch eine Berücksichtigung der Anzahl Betroffener erfolgen. Im Arbeitspaket 3 im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde eine detaillierte Literaturanalyse durchgeführt. Hierbei wurden vorrangig die in der 1. Stufe aufgestellten Lärmaktionspläne deutscher Kommunen (insbesondere Ballungsräume) sowie weiterer europäischer Ballungsräume ausgewertet. Ergänzend wurde die einschlägige nationale und internationale Literatur analysiert. Dabei wurde eine Reihe von verwendeten Hotspot-Identifizierungsverfahren ermittelt. Fünf dieser Verfahren wurden an einer Musterstadt mit rund 100.000 Einwohnern erprobt. Die Ergebnisse der verschiedenen Verfahren wurden ermittelt, dargestellt und verglichen. Abschließend wurden die jeweiligen Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren in Datenblättern dargestellt. Quelle: Forschungsbericht
Die Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG gibt nur allgemeine Hinweise darauf, wann im Rahmen der Lärmaktionsplanung Lärmminderungsmaßnahmen geplant und durchgeführt werden müssen. Sie nennt weder einzuhaltende Lärmgrenzwerte, noch legt sie fest, dass Maßnahmen ab einer bestimmten Anzahl von Lärmbetroffenen ergriffen werden müssen. Es ist vielmehr Aufgabe der für die Lärmaktionsplanung zuständigen Behörden, die Lärmsituation im Einzelnen zu bewerten und Kriterien für die Lärmaktionsplanung zu entwickeln. Dabei ist die Höhe der Lärmpegel allein kein hinreichendes Kriterium für die Entscheidung, an welchen Orten die Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung notwendig ist. Zu berücksichtigen ist vielmehr auch, wie viele Menschen welchen Lärmpegeln ausgesetzt sind. Neben diesen quantitativen Kriterien zur räumlichen Identifikation von Lärmbrennpunkten ("Hotspots") erscheint es sinnvoll, auch eine qualitative Bewertung der Lärmsituation vorzunehmen. Im Rahmen des Arbeitspakets (AP) 3 wird eine detaillierte Literaturanalyse durchgeführt. Hierbei werden zum einen die in der 1. Stufe aufgestellten Lärmaktionspläne deutscher Kommunen, insbesondere Ballungsräume, sowie europäische Ballungsräume ausgewertet. Zum anderen wird die einschlägige nationale und internationale Literatur analysiert. Die gefundenen Hotspot-Identifizierungsverfahren werden für ein Testgebiet berechnet und grafisch dargestellt und bewertet. Daraus abgeleitet wird ein Vorschlag für eine zweistufige Herangehensweise entwickelt: Die Berechnung eines Hotspotmaßes (HSM) und eine qualitative Bewertung der Hotspots mit Hilfe eines Indikatorensystems. Quelle: Forschungsbericht
Die Havelländische Eisenbahn AG setzt drei moderne und leistungsstarke Großdieselloks vom Typ 'Blue Tiger' bei Kalksteintransporten in Rübeland (Harz) ein. Der 'Blue Tiger' ist eine 126 Tonnen schwere, sechsachsige Güterzuglok mit einem langsamlaufenden 2,5 MW Dieselmotor und elektrischer Traktion über sechs Fahrmotoren. Obwohl die Loks durch Motorkapselung und Kunststoffklotz-Bremsen bereits vergleichsweise lärmarm sind, kommt es auf der extrem steilen Einsatzstrecke wegen hoher Zug- und Bremskräfte zu einem erhöhten Lärmpegel durch Hilfsaggregate wie Lüfter und Kompressor. Dies führte in der Vergangenheit zu Beschwerden der Anwohner. Das am Vorhaben beteiligte Fachgebiet Schienenfahrzeuge der Technischen Universität Berlin hat zur Vorbereitung der Lärmminderungsmaßnahmen neben Stillstandsmessungen zunächst Vorbeifahrtmessungen, insbesondere bei Langsamfahrten und Anfahrten unter Last durchgeführt, um die Ausgangssituation in den relevanten Betriebszuständen zu ermitteln. Die seit Juni 2006 EU-weit für Neufahrzeuge verbindlichen Lärmgrenzwerte der TSI Noise (Technische Spezifikation für die Interoperabilität des europäischen Bahnsystems) werden beim 'Blue Tiger' durch den Betrieb des Kolbenkompressors zur Bereitstellung des Luftvorrats für die Bremse überschritten, was insbesondere bei hohem Rangieraufkommen und auf Steilstrecken ein Problem darstellt. Zur Verminderung des tieffrequenten Ansauggeräuschs des Kolbenkompressors werden Schalldämpfer eingesetzt. Moderne, luftdurchlässige Absorberjalousien im Kühlerraum sollen die von Traktionslüfter und E-Bremse ausgehenden hochfrequenten Geräusche reduzieren. Die bereits aus dem industriellen Bereich bekannte Technologie der Absorberjalousien muss dazu den besonderen Erfordernissen des Schienenverkehrs wie Witterungsfestigkeit, Haltbarkeit bei Erschütterungen und besondere Beschichtung wegen Abgasen, angepasst werden. Das Vorhaben der HVLE ist ein Beitrag zur Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie und wird mit rund 73 000 Euro im Rahmen des BMU-Umweltinnovationsprogramms gefördert. Es soll beispielhaft gezeigt werden, dass mit relativ geringem finanziellen und Entwicklungsaufwand die anspruchvollen Lärmstandards, die für Neufahrzeuge gelten, auch im bestehenden Schienenfahrzeugpark erreicht werden können.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 30 |
| Europa | 2 |
| Land | 6 |
| Weitere | 46 |
| Wissenschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 22 |
| Text | 14 |
| unbekannt | 46 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 60 |
| Offen | 22 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 78 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Dokument | 54 |
| Keine | 14 |
| Webseite | 21 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 53 |
| Lebewesen und Lebensräume | 75 |
| Luft | 82 |
| Mensch und Umwelt | 82 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 82 |