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Herpetologie: Anthropogene Einflüsse auf eine Herpetofauna des peruanischen Amazonasbeckens, Peru

Population biology of Common Toads

IANB-Monitoring BL: IANB = Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung, BL = Kanton Basel-Landschaft

Überwachung der Bestandesgrösse ausgewählter Amphibienarten durch Fangwiederfang. Nachweis aller anderen Amphibienarten auf dem Niveau Präsenzabsenz. Die überwachten Objekte sind Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung.

Rheinlachs-Wiedereinsetzungsaktion Basel

Aufzucht (Ausbruetung) beaeugter schwedischer Lachseier. - in der Fischzuchtanstalt Klingental Basel - in den Soemmerlingsbach-Gewaessern Langenerlen (Wiese) - Markierung der Aussetzungsbereiten Laechslinge - Kontrollen der Laichplaetze in der Wiese - Kontrolle des Lachsaufstiegs im Rhein (Verwendung von Mikrosonden) - Entwicklung von 'Starterfutter' Lachsfutter fuer Soemmerling - Kooperation mit franzoesischen und deutschen fischereiwissenschaftlichen Stellen - Ausbau der Aufzuchtgewaesser - Dauerkontrolle der Rheinwasserqualitaet - Versuchsbeginn 1982 - Lachsaussetzung in den Rhein Sommer 1984 - Erste Aufstiegserwartungen markierter Lachse 1986/87.

Untersuchung zur Optimierung der Revitalisierung kleiner und mittlerer Fließgewässer in Sachsen-Anhalt mit besonderem Fokus auf die Fischfauna unter Bedingungen des Klimawandels (Fischfokus)

Vor dem Hintergrund des Klimawandels stehen unsere heimischen Gewässer vor enormen Herausforderungen. Damit einhergehend ändern sich die Bedingungen für alle Lebewesen, welche dauerhaft oder temporär im oder am Wasser ihren Lebensraum haben. Im Rahmen des vorangegangenen KLIMSA-Projektes mussten wir feststellen, dass es um die Fischfauna in sachsen-anhaltischen Fließgewässern besonders schlecht bestellt ist. Die Defizite sind durch multiple Stressoren (Struktur, Klima, invasive Arten, Prädatoren) bedingt. Aus fischökologischer Sicht sind die entscheidenden Faktoren des Klimawandels die steigenden Wassertemperaturen und die sinkenden Wasserpegel. Beide Faktoren bedingen zusätzlich weitere Effekte, wie beispielsweise ein geringeres Sauerstoffangebot oder eine begrenztere Vernetzung mit Auengewässern (laterale Durchgängigkeit). Hinzu kommen Probleme die kumulativ mit den vorgenannten klimatischen Einflussfaktoren wirken, wie durch Begradigungen, Feinsediment- und Nährstoffeinträge, wasserbauliche Maßnahmen, Wasserkraftnutzung und verstärkter Druck durch Prädatoren. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen unter anderem Fragestellungen wie 1) eine mögliche Verschiebung der Fischregionen, 2) eine zeitliche Verschiebung der Laichzeiten oder 3) gegensteuernde Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaresilienz heimischer Fließgewässer untersucht werden. Ziele des Fischfokus-Projektes sind: 1. Bewertung der Folgen des Klimawandels auf die biologische Qualitätskomponente Fischfauna 2. Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen zur Reduzierung der Folgen des Klimawandels auf die aquatische Biodiversität (Fischfokus) und Erhöhung der resilienten Eigenschaften von Fließgewässern 3. Ermittlung und Erhaltungsmaßnahmen potenzieller Rückzugs- und Laichgebiete zur Sicherung der Biodiversität 4. Erweiternde Untersuchungen zu den Veränderungen des Wasserhaushaltes und der Gewässerökologie im Nationalpark Harz sowie die Erarbeitung gegensteuernder Maßnahmen

Immissionsorientierte Feinsedimentuntersuchungen in den Lachsgewässern von NRW

Zielsetzung und Anlass: Immissionsorientierte Feinsedimentuntersuchungen in den Lachsgewässern von NRW (Kurztitel: IMI Lachs) Das Projekt widmet sich der Habitatqualität von Lachslaichgewässern des Wanderfischprogramms Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkt bilden in-situ-Versuche mit Lachsbrut sowie die Anwendung und Weiterentwicklung innovativer Feldmethoden in Kombination mit chemischer Laboranalytik. Mit den Ergebnissen sind neue Erkenntnisse zur 'Qualitätskomponente Fisch' in Zusammenhang mit Feinsedimentbelastungen des Interstitials zu erwarten (Kolmation und Schadstoffanreicherung). Außerdem wird ein Beitrag für die Beurteilung der betreffenden Gewässer als Lebensraum für rheophile Fischarten geleistet. Die Motivation der durch die Antragssteller durchgeführten und angestrebten Untersuchungen resultieren aus einer unbefriedigenden Situation hinsichtlich der autochthonen Reproduktion v. a. von Lachsen in den Gewässern des im Jahre 1998 gestarteten Wanderfischprogramms NRW und einer mangelnden Kenntnis zu den Ursachen. Die Fragestellung knüpft an die Ergebnisse mehrjähriger, methodisch ausgerichteter Arbeiten des Planungsbüro Zumbroich im Gewässersystem der Sieg an (DBU AZ 35211-01 sowie div. universitäre Abschlussarbeiten). Während dabei die Abhängigkeit von Bruterfolg und Kolmationsintensität im Vordergrund stand, wird nunmehr der Fokus gelegt auf die Frage: in welchem chemischen Zustand sind die kolmatierenden Feinsedimente und lassen sich Abhängigkeiten zur Entwicklung des Lachslaiches in den Laichgruben feststellen? Somit wird ein wesentlicher Schwerpunkt auf die qualitative, schadstofforientierte Untersuchung des kolmatierenden Materials gelegt. Dazu werden Dhünn und Eifgenbach (Einzugsgebiet Wupper), Agger und Bröl (EZG Sieg) sowie Vichtbach und Wehebach (Einzugsgebiet Eifel-Rur) in die Untersuchungen miteinbezogen. Für das in-situ-Untersuchungsprogramm wird durch die Landesfischereianstalt NRW Lachsbrut zur Verfügung gestellt. Die Probebereiche (simulierte Laichplätze mit Brutmaterial zzgl. Probenahmestellen für Interstitialwasser und suspendierte Feinsedimente) werden so verortet, dass sich möglicherweise Aussagen zu Eintragspfaden bestimmter Schadstoffgruppen sowie deren Auflösung im weiteren Gewässerverlauf treffen lassen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Immissionen von Straßenabläufen gelegt werden, da diese, insbesondere nach Starkregenereignissen, durch Überläufe nur gering behandelt in die Gewässer gelangen und oftmals schadstoffbelastet sind. Möglicherweise lassen sich aus den Ergebnissen gezielte Entwicklungs- und Schutzmaßnahmen zur Habitatqualität ableiten und auch die Priorisierung der Gewässer für die Wiederansiedlung des Lachses justieren. Mit dem Projekt sind außerdem weitergehende Erkenntnisse zur Eignung der neuartigen Samplermethode für das investigative Gewässermonitoring gem. EG-WRRL zu erwarten. Antragsteller - Planungsbüro Zumbroich – Landschaft und Gewässer, Prof. Dr. Thomas Zumbroich Kooperationspartner - Geographisches Institut, Universität Bonn (GIUB), Prof. Dr. Mariele Evers Assoziierte Partner bzw. Berater - Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V. (Wanderfischprogramm NRW, Fachbearbeitung Lachs) - Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Abteilung Fischereiökologie und Aquakultur (LANUV) - Aggerverband, Gummersbach - Wasserverband Eifel-Rur (WVER), Düren - Wupperverband, Wuppertal - Verbändeübergreifendes Kooperations- und Forschungsprojekt 'Lebendige Alster' Hamburg (NABU, BUND und Aktion Fischotterschutz) Das Projekt wird zudem von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Lurch des Jahres 2018 ist der Grasfrosch

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und ihre Partnerorganisationen haben den Grasfrosch (Rana temporaria) zum Lurch des Jahres 2018 ernannt. Die DGHT teilt mit, obwohl der Grasfrosch in Deutschland noch weit verbreitet und vielerorts häufig ist, ist es gerade bei dieser Amphibienart zu starken Bestandsrückgängen gekommen. Der Grasfrosch gilt derzeit als ungefährdet, doch werden seine Populationen in der Roten Liste Deutschlands mit „mäßig zurückgehend“ eingestuft. So steht die vermeintliche Allerweltsart in den regionalen Roten Listen der meisten deutschen Bundesländer schon auf der Vorwarnliste, in drei Bundesländern gilt sie gar als „gefährdet“. Der Grasfrosch ist besonders durch die Veränderung und Zerstörung seiner Lebensräume gefährdet. Gerade in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind die einst großen Grasfroschbestände mit Laichplätzen, die im Frühjahr oft hunderte oder tausende von Individuen umfasst haben, stark zurückgegangen; mancherorts sind die Populationen fast völlig zusammengebrochen. Zu den direkten Gefährdungsursachen zählen der Einsatz umweltschädlicher Stoffe wie Pestizide oder die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen, mit teilweise erheblichen Verkehrsverlusten vor allem zur Zeit der Wanderungen.

Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern

"Allen Unkenrufen zum Trotz" - der Name ist Programm für ein Projekt, das die Verbesserung der Lebensbedingungen der bundesweit stark gefährdeten Gelbbauchunke zum Ziel hat. Die Auftaktveranstaltung fand am 24. Januar 2017 im oberbayerischen Freising statt. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt fast 495.000 Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich. Die Gelbbauchunke ist selbst in ihren Hauptverbreitungsgebieten in Bayern gefährdet. Das Projekt beinhaltet für alle bayerischen Kernareale der Unke verschiedene Maßnahmen zum Schutz der kleinen Froschlurche. Dazu gehört unter anderem das Schaffen von neuen Verbreitungskorridoren, um der zunehmenden Isolation der Tiere entgegen zu wirken. Zudem wird das Angebot an Laichplätzen durch das regelmäßige Anlegen neuer Kleingewässer als kurzzeitige Lebensräume erhöht. Ein wesentlicher Projektbestandteil ist dabei die Kooperation mit den Beteiligten aus Land- und Forstwirtschaft. Die Gefährdung der Gelbbauchunken resultiert aus dem fortschreitenden Verlust von nur zeitweilig Wasser führenden Klein- und Kleinstgewässern wie zum Beispiel kleine flache Tümpel oder Pfützen in Traktorspuren, welche die Gelbbauchunken zur Eiablage benötigen. Ein weiteres Problem ist die zunehmende Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege und andere Infrastruktur, wodurch die Lebensräume verschiedener Populationen immer stärker voneinander getrennt werden.

Fisch des Jahres 2016 ist der Hecht

Der Hecht (Esox lucius) ist der Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Ausgewählt wurde der Hecht gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF). Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, ver­antwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten verbessert.

Kooperation zur Vereinbarkeit von Aalschutz und Kraftwerksbetrieb

Das Saarländische Umweltministerium und die RWE-Tochter innogy SE unterzeichneten am 19. September 2016 einen Vertrag zur Aalschutzkooperation an der (saarländischen) Saar. Ziel ist es, Aale in der Saar gezielt mit Reusen abzufischen, um sie anschließend nach Linz wieder in den Rhein zu setzen. Von hier aus können die Tiere ungehindert von Turbinen in Wasserkraftwerken in Richtung ihrer Laichgebiete in der Sargassosee abwandern. Mit dieser Aalschutzinitiative soll ein wichtiger Beitrag zum Arten- und Tierschutz für eine Fischart, die weltweit zu den gefährdetsten Arten gehört, geleistet werden. Die RWE-Tochter innogy finanziert die Aalschutzmaßnahmen an der Saar zunächst bis 2018 und unterstützt die projektbegleitende Arbeitsgruppe bei der Analyse der Projektergebnisse.

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