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Nuetzlingsfoerderung durch die Gestaltung von Agrarlebensraeumen

Verschiedene Unkrautarten zeichnen sich durch unterschiedlichen Tierbesatz aus. Mit Kenntnis des Tierbesatzes ist es moeglich, ueber die Ansaat bestimmter Ackerkrautstreifen einzelne Tiergruppen zu foerdern. Daneben zeigen bestimmte Analysen der Aufenthaltspraeferenz verschiedener Nuetzlingsgruppen ebenfalls Vorlieben fuer bestimmte Pflanzenarten auf. Mit entsprechenden Saatmischungen fuer Ackerkrautstreifen wurden Ansaaten vorgenommen und in verschiedenen Gebieten ueber mehrere Jahre pflanzensoziologisch betreut. Es wird angestrebt, eine Saatgutmischung zu entwickeln, deren Sukzession auf mehrere Jahre weitgehend vorsehbar ist, so dass die Pflanzengesellschaft sich in einem Bereich entwickelt, der optimal zur Nuetzlingsfoerderung ist. Die Auswirkungen auf verschiedene Schaedlingspopulationen werden analysiert und es wird angestrebt, durch ein optimales Streifenmanagement weitgehend auf Insektizide verzichten zu koennen. Mehrjaehrige ungestoerte Ackerkrautstreifen haben sich als ideale Refugial- und Ausbreitungsgebiete fuer viele Arthropoden-Arten erwiesen, so dass die Monotonie der Agrarlandschaft aufgebrochen werden kann und dem Artenschwund in der Kulturlandschaft entgegengewirkt wird. Betriebsoekonomische Analysen von Ackerkrautstreifen wurden erstellt, der Einbezug in die Praxis auf Betriebsebene wird angestrebt.

Massnahmeprogramm einer umweltgerechten Folgenutzung des ehemaligen Truppenuebungsplatzes 'Gluecksburger Heide' im Landkreis Jessen, Sachsen-Anhalt

Revitalisierung einer umweltgeschaedigten Industrielandschaft zu einer nachhaltigen Kulturlandschaft

Studienlandschaft Schwingbach

Das Einzugsgebiet des Schwingbachs in der Großgemeinde Hüttenberg wird seit Anfang 2009 als Studienlandschaft für Studierende des Fachbereichs Agrarwissenschaften und Umweltmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen genutzt. Insbesondere die Professuren Bodenkunde und Bodenerhaltung , Ressourcenmanagement , sowie Landschaftsökologie und Landschaftsplanung werden Lehrveranstaltungen in der Studienlandschaft durchführen sowie Bachelorund Masterarbeiten in diesem Raum anfertigen lassen. Dabei besteht durch Zusammenarbeit der drei Professuren ein interdisziplinärer Lehransatz, der ein sehr breites Spektrum der Umweltwissenschaften abdeckt. Praxisnahe fachübergreifende Themen, insbesondere zur Bedeutung unterschiedlicher Landnutzungen für Ökosystemdienstleistungen, werden z. B. von studentischen Projektgruppen bearbeitet. Die Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen erlangen durch das Arbeiten in der Gruppe Teamfähigkeit, Organisationstalent sowie Fachwissen, um sich im späteren Berufsleben selbständig behaupten zu können. Zur Unterstützung der Lehre und Forschung werden Untersuchungsflächen, Bodenprofile, Messgeräte sowie ein Landschafts-Lernpfad eingerichtet. Vegetationsökologische, hydrologische, meteorologische, bodenphysikalische und bodenchemische Daten sowie landschaftsökologische Aspekte der kulturhistorischen und landwirtschaftlichen Nutzung dieser Landschaft werden erfasst, dokumentiert und umweltwissenschaftlich bewertet. So wird eine ganzheitliche Betrachtung der ökologischen Zusammenhänge dieser Landschaft ermöglicht. Es bietet sich an, auch der interessierten Öffentlichkeit Informationen über die Lehre und Forschung an der Justus-Liebig-Universität zugänglich zu machen. Hier ist zugänglich machen im Sinne von Wissensvermittlung zu verstehen. Der oben genannte Landschafts-Lernpfad soll auch diesem Zweck dienen. Das Konzept eines solchen Lernpfades beruht darauf, dass neben der rationalen Komponente (Fachwissen) eine emotionale Komponente (sinnliche Wahrnehmung der Natur) wichtig ist, um die Ziele der Umweltbildung zu erreichen. Ziel des Lernpfades ist es, Informationen zu geben und für die Wahrnehmung der Umgebung zu sensibilisieren. Die Informationsvermittlung muss interessant und ansprechend sein. Anstelle langer belehrender Texte sollte sie wechselseitig gestaltet sein. Benutzer und Betrachter können selbst tätig werden. Über interaktive Wissensvermittlung, sinnliche Wahrnehmung und schöne Eindrücke , setzt sich der Mensch handelnd mit der Umgebung auseinander. Ein Lernpfad soll für Natur und Umwelt sensibilisieren und dabei Spaß machen. Schon vor 200 Jahren forderte Johann Heinrich Pestalozzi das Lernen mit Kopf, Herz und Hand . So werden die drei Lernziele der Umweltbildung - Handlungskompetenz, Handlungsbereitschaft und Handlungsausführung - erreicht und damit die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Natur- und Umweltschutz geschaffen. (Text gekürzt)

Stoffumlagerungen in der Landschaft bei Bodenerosionsprozessen und Massnahmen zur Bodenfunktionserhaltung

Seit 1975 wird am Geographischen Institut, Universitaet Basel, die Bodenerosion untersucht. In einer ersten Phase ging es vor allem darum, Methoden zu entwickeln, mit denen der Abtragungsprozess im Feld und unter realen Bedingungen gemessen werden konnte. Ergaenzt wurde dies durch spezifische Untersuchungen einzelner wichtiger Prozessparameter (z.B. experimentell durch kuenstliche Beregnung). Dabei zeigte sich, dass die Bodenerosion auch in der Schweiz ein ernstzunehmendes Umweltproblem darstellt. Gefaehrdet ist dabei nicht nur die Ressource Boden, sondern auch das Gewaessernetz, da durch den Bodenabtrag auch Duenger- und Schaedlingsbekaempfungsmittel verlagert werden. Neben dem langjaehrigen Monitoring stehen daher heute das Entwickeln eines Konzeptes eines integrierten landschaftsoekologischen Bodenschutzes und das Testen entsprechender ackerbaulicher Anbauverfahren im Mittelpunkt. Ebenfalls von grosser Bedeutung ist die Erfassung des stoffhaushaltlichen Aspektes des Bodenabtrags.

Landschaftsentwicklung

Dies ist eine Forschungsgruppe, nicht ein Projekt. Die Projekte, die bearbeitet werden, beziehen sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Landschaft. Schwerpunkte sind Landschaftsschutz, Landschaftspflege, Landschaftssimulation und Vegetationssimulation sowie Landschaftsbild und Perzeptionsforschung.

Naturschutzrelevante Geodaten in Service Learning-Projekten auswerten - das Beispiel Besenderungsdaten pfälzischer Störche

Koordinierungsstellen (m/w/d) im Projekt INAWI ReMooS

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz startet zum 01.02.2026 das ANK-INAWI Projekt „Regionale Moorsteuerung in der Westricher Moorniederung und im Hunsrück (ReMooS)“. Vorbehaltlich der Zusage der Fördermittel besetzen wir für die Durchführung des Projektes zum 01.02.2026 in der Geschäftsstelle in Mainz die Koordinierungsstelle Hunsrück (m/w/d) und die Koordinierungsstelle Westricher Moorniederung (m/w/d) . Für beide Stellen ist eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 in Anlehnung an den TV-L und eine Besetzung in Teilzeit (80%) sowie Befristung auf fünf Jahre mit der Option auf Verlängerung und ggf. Aufstockung vorgesehen. Der Schutz und die Regeneration von Mooren sind wichtige Anliegen der Landesregierung. Sie erfüllen eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen, welche zur Unterstützung der Erreichung Klimaneutralität, zur Klimafolgenanpassung und zur Sicherung der Biodiversität beitragen. Seit 2023 setzt die SNU für die Landesregierung das Moorschutzprogramm Rheinland-Pfalz um. Das Projekt „ReMooS“ soll dazu beitragen, das Thema Moorschutz in den wichtigsten Moorregionen strategisch zu verankern. In enger Anbindung und Kooperation mit dem Moorschutzprogramm sollen in den Regionen Hunsrück und Westricher Moorniederung Netzwerke aufgebaut und vertieft. Umweltbildungs- und Informationsformate sollen konzipiert und umgesetzt werden, mit dem Ziel, sowohl die breite Öffentlichkeit, als auch Schlüsselakteure, z.B. aus Behörden, Verbänden und Landnutzung für das Themenfeld Moorschutz zu sensibilisieren und zu qualifizieren.  Um eine Anbahnung von Maßnahmen zu unterstützen, berät das Team potentielle Maßnahmenträger und hilft bei der Orientierung in der Förderlandschaft. ReMooS koordinieren zudem die Entwicklung von regionalen Moorschutzkonzepten, einschließlich inhaltlicher Erarbeitung, der Auswertung von Bestandsdaten und der Vergabe von Planungsleistungen und Begleitgutachten. Die Konzepte bilden die strategische Grundlage für die langfristige Entwicklung und Sicherung der Moore in beiden Regionen. Neben ihren regionalen Aufgabenbereichen, ist die Koordinierungsstelle für eine reibungslose Verwaltung und Koordination des Gesamtprojektes „ReMoos“ verantwortlich. Zu den Aufgabenbereichen zählen insbesondere: Aufbau und Vertiefung eines Netzwerkes zu den wesentlichen Akteuren in der Region und Etablierung von Beteiligungs- und Abstimmungsformaten Ausarbeiten einer Methodik für ein Moorschutzkonzept, Mitwirkung bei der Erstellung des Konzeptes, einschließlich der Bewertung von Bestandsdaten, der Ableitung von Handlungsempfehlungen, sowie Koordination und Vergabe externer Zuarbeiten (Planungsleistungen und Begleitgutachten) Umgang mit Schlüsselakteuren aus Naturschutzbehörden, Landesämtern und -betrieben, Naturschutzverbänden, Vertreterinnen und Vertretern der Land- und Forstwirtschaft und weiteren Landnutzenden sowie der Kommunalpolitik Beratung potentieller Maßnahmenträger bei der Anbahnung von Moorschutzprojekten (Orientierung in der Förderlandschaft, Bewertung des Maßnahmenpotentials, Begleitung von Projektanträgen, etc.) Konzeption und Umsetzung von öffentlichkeitswirksamen Informations- und Umweltbildungsveranstaltungen (Exkursionen, Fortbildungen, Führungen, Ausstellungen, etc.) und Erarbeitung zugehöriger Lehrmaterialien - in Zusammenarbeit mit externen Referentinnen und Referenten sowie Akteuren und Institutionen aus der Umweltbildung Vorbereitung und Umsetzung der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit, Social-Media, Veranstaltungen, Exkursionen) Verantwortung für sachgerechten Einsatz von Finanzmitteln Abwicklung von Projektmanagement (Unterstützung im Berichtswesen, Kommunikation mit Fördermittelgebern und Projektpartnern) Wir erwarten von ihnen: eine abgeschlossene naturwissenschaftliche Ausbildung z.B. im Bereich Biologie, Landschaftsökologie, Geographie, Landespflege, Agrar-, Forst-, Umweltwissenschaften von Vorteil sind praktische Erfahrung und Spezialwissen im Bereich Natur- und Artenschutz, insb. im Bereich Moore und Hydrologie sowie Artenkenntnis der relevanten Artengruppen und Erfassungsmethoden Methodenkenntnis zur Bewertung und Revitalisierung von Mooren und Feuchtlebensräumen Kompetenz im Umgang mit Naturschutzbehörden, Landesämtern und -betrieben, Forstverwaltung, dem ehrenamtlichen Naturschutz und Interessensverbänden Bearbeitung der Projekte mit Geoinformationssystemen (GIS) Erfahrungen in der Umweltbildung, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit Erfahrungen mit Förderprogrammen und Kenntnisse der öffentlichen Auftragsvergabe Bereitschaft und Fähigkeit zu Außendiensttätigkeit auch in schwierigem Gelände Führerschein Klasse B zum Stellenantritt Ihr Profil wird abgerundet durch Kommunikations- und Teamfähigkeit, ein sicheres Auftreten, Erfahrungen im Projektmanagement sowie gute PC-Kenntnisse. Ergänzend ist die Kenntnis über bodenkundliches und hydrologisches Wissen sowie ein Überblick über die Region und Akteure in Rheinland-Pfalz wünschenswert, ebenso der Zugang zu entsprechenden Netzwerken im Themenfeld auf deutscher und internationaler Ebene. Wir bieten ihnen: eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und die Möglichkeit, ein anspruchsvolles Naturschutzprojekt in einem engagierten Team umzusetzen einen Dienstsitz in der lebendigen Universitäts- und Landeshauptstadt Mainz flexible Arbeitszeitregelung und die Möglichkeit zum Homeoffice 30 Tage Erholungsurlaub pro Kalenderjahr gemäß § 26 TV-L Jahressonderzahlung gemäß § 20 TV-L Betriebliche Altersvorsorge bei der VBL (Zusatzversorgung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst) ein vergünstigtes Jahresticket (Deutschland-Job-Ticket) Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bewerbungsfrist ist der 7. Dezember 2025. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen Unterlagen in einer Datei an: bewerbung(at)snu.rlp.de Ansprechpartner bei Rückfragen sind Moritz Schmitt und Jochen Krebühl Telefon: 06131 - 16 5070 Im Rahmen der Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes sind wir besonders an der Bewerbung von Frauen interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Modelling vegetation dynamics and biomass in semiarid ecosystems (Eastern Africa) using remote sensing multisensor approaches

This pre-study pilot project will be carried out in Kenya and Tanzania and is part of a more extensive remote sensing project (initiated by the European Space Agency, ESA) aiming to develop a monitoring system for the assessment of land cover change of farmlands, rangelands and forest standings (logging, fires, uncontrolled deforestation, new settlements, etc.) at a national regional level. An integrated approach of remote sensing techniques (both through the use of satellite and ground data), physical vegetation models and ground measurements will be adopted. Operatively, the execution will consist of a 6-month period (pre-study) consisting in a ground campaign along a north-south transect, which is almost unknown to the current vegetation cartography. Based on the field results of the pre-study and within an on-going 30 month period (extended study, see Annexed 3), new classification methods and algorithms will be developed for assessment of land use and cover change using ENVISAT-data. An outcoming of this research will be a system capable to monitor and plan the available agricultural food resources for those developing regions.

Landschaftsoekologische und gewaesserkundliche Voruntersuchungen, Konzeption und Planung einer naturnahen Nachreinigungsstufe an der Klaeranlage Ruhbachtal als Pufferzone zwischen Klaeranlage und Naturschutzgebiet

Der Ablauf einer alten kommunalen Klaeranlage fliesst in einen kleine Bach in ein Naturschutzgebiet. Der Ablauf soll zur Qualitaetssteigerung durch ein naturnahes Feuchtgebiet umgeleitet werden. Wie kann dieses naturnahe Feuchtgebiet gestaltet werden? Welche Verbesserung der Wasserqualitaet des Baches ist erreichbar? Wie hoch sind die Kosten?

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