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Re-Use Berlin

Das ist Re-Use Berlin Re-Use Berlin ist eine Initiative der Berliner Senatsumweltverwaltung. Sie startete in 2018 mit Sammeltagen auf Märkten sowie Verkaufsstellen in einem Pop-up-Store im Rollbergkiez und in Sozialkaufhäusern und eröffnete 2020 den Re-Use Superstore in der Galerie Herrmannplatz. Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Weitere Informationen Bild: SenMVKU / PEPERONI Der Re-Use Superstore Es gibt sie im gesamten Stadtgebiet: Geschäfte, die Gebrauchtwaren oder daraus hergestellte Produkte anbieten und gleichzeitig als Plattform für den Austausch über nachhaltigen Konsum wirken. Weitere Informationen Bild: SenMVKU / Nils Stelte Ideenwettbewerb – Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest! Im Jahr 2023 haben wir über unseren Ideenwettbewerb Mehrweglösungen für den Transport von Lebensmitteln gesucht. Unter allen Einsendungen wurden die drei besten Ideen von einer 5-köpfigen Jury hinsichtlich konkreter Kriterien ausgewählt. Die Preisverleihung fand im September statt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Re-Use Projekt: Haus der Materialisierung Das Haus der Materialisierung ist ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen und Institutionen, die zu den Themen des nachhaltigen Wirtschaftens und klimagerechter Ressourcennutzung forschen, praktizieren und zum Mitmachen einladen. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Sammelboxen Re-Use hat eine Box zur Sammlung von gebrauchten Druckerpatronen und -kartuschen entwickelt. Die gespendeten Patronen und Kartuschen werden einer Aufbereitung zugeführt. Den Patronen und Kartuschen wird ein zweites Leben geschenkt, wertvolle Ressourcen können dem Rohstoffkreislauf erhalten bleiben. Sie finden hier ebenfalls Standorte von Boxen für den Tausch und die Wiederverwendung von Versandmaterial. Weitere Informationen Bild: Andrea Bos Projekt: A–GAIN GUIDE Der A–GAIN GUIDE ist der persönliche Wegweiser zur Wiederverwendung und zum Recycling von gebrauchter Kleidung in Berlin. Mittels einer digitalen Karte werden die kreativsten und effizientesten Wege zur Reparatur, zur Wiederverwendung, zum Up-/Recycling von gebrauchten Kleidungsstücken aufgezeigt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Textile Stoffkreisläufe Die Re-Use Initiative liefert viele gute Antworten auf die Frage, wie Berlinerinnen und Berliner gemeinsam mit Politik und Wirtschaft die Mode- und Textilverschwendung stoppen und eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft aufbauen können. Einen Überblick bietet das Video „Zirkuläre Textilwirtschaft in Berlin“. Weitere Informationen Bild: BUND Berlin e.V. Projekt: ReMap Berlin Auf der ReMap des BUND sind die Akteure und Veranstaltungen von Re-Use Berlin auf einen Blick mit ihren Standorten abgebildet. Außerdem bietet die ReMap einen Überblick über viele weitere Re-Use Angebote und Akteure in Berlin. Weitere Informationen Fachdialoge Schwindende Rohstoffvorräte und steigende Abfallmengen zeigen, dass ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Rohstoffen und Abfällen notwendig ist: weg vom Prinzip „nehmen, nutzen, entsorgen“ hin zum zirkulären Wirtschaften. Weitere Informationen Weitere Partner Re-Use Berlin ist ein Projekt, das von vielen unterschiedlichen Partnern unterstützt wird. Weitere Informationen

Re-Use im Lebensmitteltransport – der Ideenwettbewerb

Fast ein Drittel aller Verpackungsabfälle in Deutschland sind sogenannte Transportverpackungen wie Wickelfolien, Pappkartons oder Luftpolster. Sie dienen zum Transport von Waren aus der Fabrik oder einem Lager in den Groß- oder Einzelhandel. Darüber hinaus gibt es Verpackungen, die im Online-Handel oder beim Lieferservice verwendet werden, um Lebensmittel vom Auslieferungslager sicher zu den Endkundinnen und Endkunden nach Hause zu transportieren. Aktuell werden dafür meist Einweg-Verpackungen eingesetzt, die nach einmaliger Nutzung zu Abfall werden. Da diese Abfälle überwiegend bei den Händlerinnen und Händlern anfallen, werden sie kaum öffentlich wahrgenommen und hinterfragt. Gleichzeitig wird das vorhandene Potenzial für den Einsatz von Mehrwegverpackungen bei weitem nicht ausgeschöpft. Im diesjährigen Re-Use Ideenwettbewerb wurden Lösungen gesucht, die genau diese Verpackungsabfälle im Lebensmittelhandel reduzieren helfen und gleichzeitig einen sicheren Transport der Ware gewährleisten. Nun stehen die drei ersten Plätze fest. Die mit 1.000, 1.500 und 2.500 Euro dotierten Preise überreichte Staatssekretärin Britta Behrendt am Abend in der Cafeteria des Neuköllner Impact Hub, dem Sitz der Zero-Waste-Agentur Berlin. Und diese Ideen wurden ausgezeichnet: HOCHLEISTUNGSTEXTIL STATT EINWEGFOLIE G.RETURN GIURIATO PACKAGING GmbH, Stella Giuriato Die erstplatzierte Idee substituiert Einwegplastik im Lebensmitteltransport durch den Einsatz von flexiblen Gurten und Hauben als Material der Palettenverpackung. Die Robustheit der Verpackungslösung ermöglicht es, Waren auf dem Transportweg effektiv zu schützen und zu lagern. Durch die Substitution von Einwegplastik in der industriellen Logistik können Abfallmengen reduziert und durch die Mehrfachnutzung Kostenvorteile gegenüber herkömmlich genutzter Einwegfolie realisiert werden. Die Hauben- und Gurtsysteme sind individuell auf Unternehmen und Produkte anpassbar. Kontakt: Stella Giuriato E-Mail: info@greturn.de DER TEXTILE WICKELMANTEL Nadine Michailow Der “Textile Wickelmantel” ersetzt herkömmliche Wickelfolien für Palettenware und Rollwagen. Die Idee bietet eine nachhaltige, individuell anpassbare Lösung, die in verschiedenen Branchen einsetzbar ist. Dadurch kann der Einsatz von Einwegplastik beim Transport von Waren drastisch verringert werden. Der “Textile Wickelmantel” soll ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit vereinen, indem er eine rentable und umweltfreundliche Alternative für Unternehmen bietet. Der Mantel besteht aus strapazierfähigem, wasserabweisendem Recyclingmaterial oder ökologisch produzierten Materialien. Farbe und Designs lassen sich dabei individuell anpassen. Kontakt: Nadine Michailow E-Mail: Nadine.Michailow@posteo.de PRIMÄR- UND SEKUNDÄRVERPACKUNG FÜR UNVERPACKT-EINKAUF SYKELL GmbH, Michael Kappler Bei dieser Idee handelt es sich um eine einfache Refill-Lösung, um den verpackungsfreien Einkauf auch für den klassischen Lebensmittel-Einzelhandel attraktiver zu gestalten. Die Vision des Projektteams war es, ein praktikables und kostengünstiges System zu entwickeln, das für den Lebensmittel-Einzelhandel einfach zu handhaben ist und von Verbraucherinnen und Verbrauchern angenommen wird. Das System “SACKWORKS” zeichnet sich gegenüber gängigen Systemen durch die Kompatibilität mit am Markt vorhandenen Displays aus. Dies macht die Installation günstiger und ermöglicht eine Skalierung für den Lebensmittel-Einzelhandel. Kontakt: Michael Kappler E-Mail: mk@sykell.com

Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa basierend auf einer Lebenszyklusanalyse - Aktualisierung 2009

Das Projekt "Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa basierend auf einer Lebenszyklusanalyse - Aktualisierung 2009" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stiftung Initiative Mehrweg durchgeführt. Die Stiftung Initiative Mehrweg hat erstmals im Jahr 2006 eine Studie zur Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa basierend auf einer Lebenszyklusanalyse in Auftrag gegeben, mit dem Ziel gebräuchliche Verpackungssysteme für Obst und Gemüse in Europa auf die mit ihrer Verwendung verbundenen Umweltauswirkungen zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Darüber hinaus sollten Erkenntnisse zu den Kosten und zu ausgewählten sozialen Faktoren gewonnen werden, um dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Die Ergebnisse der ersten Studie wurden 2009 nochmals überprüft und aktualisiert. Die Studie wurde von der Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung (GaBi) der Universität Stuttgart und der PE International erstellt. Es handelt sich bei der Untersuchung der ökologischen Auswirkungen um eine vergleichende Ökobilanz im Sinne der DIN EN ISO 14040 ff, was durch einen Critical Review bestätigt wurde. Die Ergebnisse zeigen deutliche ökologische und ökonomische Vorteile für die Mehrwegsysteme.

Teilprojekt D

Das Projekt "Teilprojekt D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Naturkost Erfurt GmbH durchgeführt. Die angestrebte Innovation ist ein Wärmedämmsystem als Ersatz derzeit genutzter EPS und EPP-Dämmungen in Lebensmitteltransportboxen auf Basis von Materialien, die unter natürlichen Bedingungen in bestehende Naturstoffkreisläufe einfließen und damit das Problem der Mikroplastikbildung von synthetischen Massenkunststoffen auf Erdölbasis umgehen. Grundmerkmal der angestrebten Innovation ist eine wärmedämmende, poröse Basisschicht unter Nutzung marktverfügbarer Grundmaterialien, die mit natürlich abbaubaren Bindern und Folien kombiniert und industriell gefertigt werden kann. Zur Risikominderung sollen mehrere potenzielle Lösungsansätze parallel hinsichtlich Eignung, resultierender Produkteigenschaften und Industrialisierbarkeit untersucht werden. Die Arbeiten des FuE-Projektes werden vom Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem späteren Produktproduzenten und interessierten Vermarktern betrieben. Bereits während der Entwicklungsarbeiten erfolgen in gemeinsamen Abstimmungen die Arbeiten so, dass Richtungen untersucht werden, die a) sich technisch industrialisieren lassen und b) Thermoisolierboxen resultieren, die in Funktion und Preisgestaltung gut vermarktbar sind. Wissenschaftliche Ziele sind: - Produktentwicklung (geeignete Ausgangsmaterialien, Herstellung, Design), - Test verschiedener Grundfertigungsprinzipien, - Erarbeitung von Fertigungsparametern, - Nachweis der Produkteignung und Prototypentest im praktischen Gebrauch, - Entwicklung von Konzepten zur Industrialisierung, - Vorbereitung einer industriellen Fertigung und Vermarktung. Technische Ziele sind: - Wärmedämmeigenschaften auf dem Niveau von EPS und EPP, - variable Dickengestaltbarkeit, - nass reinigbare, glatte Oberflächen, - biologisch im natürlichen Milieu abbaubar, - Nutzung als Warmhaltetransportboxen für Lebensmittel sowie - als Isolationshaubenmaterial für Rollcontainer beim Lebensmitteltransport.

Teilprojekt C

Das Projekt "Teilprojekt C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ökotrend Projekt- und Marketing GmbH durchgeführt. Die angestrebte Innovation ist ein Wärmedämmsystem als Ersatz derzeit genutzter EPS und EPP-Dämmungen in Lebensmitteltransportboxen auf Basis von Materialien, die unter natürlichen Bedingungen in bestehende Naturstoffkreisläufe einfließen und damit das Problem der Mikroplastikbildung von synthetischen Massenkunststoffen auf Erdölbasis umgehen. Grundmerkmal der angestrebten Innovation ist eine wärmedämmende, poröse Basisschicht unter Nutzung marktverfügbarer Grundmaterialien, die mit natürlich abbaubaren Bindern und Folien kombiniert und industriell gefertigt werden kann. Zur Risikominderung sollen mehrere potenzielle Lösungsansätze parallel hinsichtlich Eignung, resultierender Produkteigenschaften und Industrialisierbarkeit untersucht werden. Die Arbeiten des FuE-Projektes werden vom Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem späteren Produktproduzenten und interessierten Vermarktern betrieben. Bereits während der Entwicklungsarbeiten erfolgen in gemeinsamen Abstimmungen die Arbeiten so, dass Richtungen untersucht werden, die a) sich technisch industrialisieren lassen und b) Thermoisolierboxen resultieren, die in Funktion und Preisgestaltung gut vermarktbar sind. Wissenschaftliche Ziele sind: - Produktentwicklung (geeignete Ausgangsmaterialien, Herstellung, Design), - Test verschiedener Grundfertigungsprinzipien, - Erarbeitung von Fertigungsparametern, - Nachweis der Produkteignung und Prototypentest im praktischen Gebrauch, - Entwicklung von Konzepten zur Industrialisierung, - Vorbereitung einer industriellen Fertigung und Vermarktung. Technische Ziele sind: - Wärmedämmeigenschaften auf dem Niveau von EPS und EPP, - variable Dickengestaltbarkeit, - nass reinigbare, glatte Oberflächen, - biologisch im natürlichen Milieu abbaubar, - Nutzung als Warmhaltetransportboxen für Lebensmittel sowie - als Isolationshaubenmaterial für Rollcontainer beim Lebensmitteltransport.

Teilprojekt B

Das Projekt "Teilprojekt B" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Baur Nonwoven GmbH durchgeführt. Die angestrebte Innovation ist ein Wärmedämmsystem als Ersatz derzeit genutzter EPS und EPP-Dämmungen in Lebensmitteltransportboxen auf Basis von Materialien, die unter natürlichen Bedingungen in bestehende Naturstoffkreisläufe einfließen und damit das Problem der Mikroplastikbildung von synthetischen Massenkunststoffen auf Erdölbasis umgehen. Grundmerkmal der angestrebten Innovation ist eine wärmedämmende, poröse Basisschicht unter Nutzung marktverfügbarer Grundmaterialien, die mit natürlich abbaubaren Bindern und Folien kombiniert und industriell gefertigt werden kann. Zur Risikominderung sollen mehrere potenzielle Lösungsansätze parallel hinsichtlich Eignung, resultierender Produkteigenschaften und Industrialisierbarkeit untersucht werden. Die Arbeiten des FuE-Projektes werden vom Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem späteren Produktproduzenten und interessierten Vermarktern betrieben. Bereits während der Entwicklungsarbeiten erfolgen in gemeinsamen Abstimmungen die Arbeiten so, dass Richtungen untersucht werden, die a) sich technisch industrialisieren lassen und b) Thermoisolierboxen resultieren, die in Funktion und Preisgestaltung gut vermarktbar sind. Wissenschaftliche Ziele sind: - Produktentwicklung (geeignete Ausgangsmaterialien, Herstellung, Design), - Test verschiedener Grundfertigungsprinzipien, - Erarbeitung von Fertigungsparametern, - Nachweis der Produkteignung und Prototypentest im praktischen Gebrauch, - Entwicklung von Konzepten zur Industrialisierung, - Vorbereitung einer industriellen Fertigung und Vermarktung. Technische Ziele sind: - Wärmedämmeigenschaften auf dem Niveau von EPS und EPP, - variable Dickengestaltbarkeit, - nass reinigbare, glatte Oberflächen, - biologisch im natürlichen Milieu abbaubar, - Nutzung als Warmhaltetransportboxen für Lebensmittel sowie - als Isolationshaubenmaterial für Rollcontainer beim Lebensmitteltransport.

Teilprojekt A

Das Projekt "Teilprojekt A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. durchgeführt. Die angestrebte Innovation ist ein Wärmedämmsystem als Ersatz derzeit genutzter EPS und EPP-Dämmungen in Lebensmitteltransportboxen auf Basis von Materialien, die unter natürlichen Bedingungen in bestehende Naturstoffkreisläufe einfließen und damit das Problem der Mikroplastikbildung von synthetischen Massenkunststoffen auf Erdölbasis umgehen. Grundmerkmal der angestrebten Innovation ist eine wärmedämmende, poröse Basisschicht unter Nutzung marktverfügbarer Grundmaterialien, die mit natürlich abbaubaren Bindern und Folien kombiniert und industriell gefertigt werden kann. Zur Risikominderung sollen mehrere potenzielle Lösungsansätze parallel hinsichtlich Eignung, resultierender Produkteigenschaften und Industrialisierbarkeit untersucht werden. Die Arbeiten des FuE-Projektes werden vom Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem späteren Produktproduzenten und interessierten Vermarktern betrieben. Bereits während der Entwicklungsarbeiten erfolgen in gemeinsamen Abstimmungen die Arbeiten so, dass Richtungen untersucht werden, die a) sich technisch industrialisieren lassen und b) Thermoisolierboxen resultieren, die in Funktion und Preisgestaltung gut vermarktbar sind. Wissenschaftliche Ziele sind: - Produktentwicklung (geeignete Ausgangsmaterialien, Herstellung, Design), - Test verschiedener Grundfertigungsprinzipien, - Erarbeitung von Fertigungsparametern, - Nachweis der Produkteignung und Prototypentest im praktischen Gebrauch, - Entwicklung von Konzepten zur Industrialisierung, - Vorbereitung einer industriellen Fertigung und Vermarktung. Technische Ziele sind: - Wärmedämmeigenschaften auf dem Niveau von EPS und EPP, - variable Dickengestaltbarkeit, - nass reinigbare, glatte Oberflächen, - biologisch im natürlichen Milieu abbaubar, - Nutzung als Warmhaltetransportboxen für Lebensmittel sowie - als Isolationshaubenmaterial für Rollcontainer beim Lebensmitteltransport.

Umweltverträgliches Thermoisoliersystem für den Transport von Lebensmitteln

Das Projekt "Umweltverträgliches Thermoisoliersystem für den Transport von Lebensmitteln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. durchgeführt. Die angestrebte Innovation ist ein Wärmedämmsystem als Ersatz derzeit genutzter EPS und EPP-Dämmungen in Lebensmitteltransportboxen auf Basis von Materialien, die unter natürlichen Bedingungen in bestehende Naturstoffkreisläufe einfließen und damit das Problem der Mikroplastikbildung von synthetischen Massenkunststoffen auf Erdölbasis umgehen. Grundmerkmal der angestrebten Innovation ist eine wärmedämmende, poröse Basisschicht unter Nutzung marktverfügbarer Grundmaterialien, die mit natürlich abbaubaren Bindern und Folien kombiniert und industriell gefertigt werden kann. Zur Risikominderung sollen mehrere potenzielle Lösungsansätze parallel hinsichtlich Eignung, resultierender Produkteigenschaften und Industrialisierbarkeit untersucht werden. Die Arbeiten des FuE-Projektes werden vom Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem späteren Produktproduzenten und interessierten Vermarktern betrieben. Bereits während der Entwicklungsarbeiten erfolgen in gemeinsamen Abstimmungen die Arbeiten so, dass Richtungen untersucht werden, die a) sich technisch industrialisieren lassen und b) Thermoisolierboxen resultieren, die in Funktion und Preisgestaltung gut vermarktbar sind. Wissenschaftliche Ziele sind: - Produktentwicklung (geeignete Ausgangsmaterialien, Herstellung, Design), - Test verschiedener Grundfertigungsprinzipien, - Erarbeitung von Fertigungsparametern, - Nachweis der Produkteignung und Prototypentest im praktischen Gebrauch, - Entwicklung von Konzepten zur Industrialisierung, - Vorbereitung einer industriellen Fertigung und Vermarktung. Technische Ziele sind: - Wärmedämmeigenschaften auf dem Niveau von EPS und EPP, - variable Dickengestaltbarkeit, - nass reinigbare, glatte Oberflächen, - biologisch im natürlichen Milieu abbaubar, - Nutzung als Warmhaltetransportboxen für Lebensmittel sowie - als Isolationshaubenmaterial für Rollcontainer beim Lebensmitteltransport.

E! 115242: Neuartiges tragbares Gerät zur kontinuierlichen Überwachung der Luftverschmutzung durch ultrafeine Partikel und damit verbundenen Risiken

Das Projekt "E! 115242: Neuartiges tragbares Gerät zur kontinuierlichen Überwachung der Luftverschmutzung durch ultrafeine Partikel und damit verbundenen Risiken" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von VITROCELL Systems GmbH durchgeführt. Ultrafeine Partikel (UFP) und Nanopartikel werden durch die Verwendung von alltäglichen Verbrauchsgütern wie Kosmetika, Lebensmitteln und Kleidung sowie durch viele Formen des Transports, Kraftwerke und andere Industrien und sogar durch Heizungen in Wohnungen freigesetzt. Durch die Atemwege können diese Partikel in den Körper gelangen und kurzzeitige toxische Auswirkungen haben oder längerfristigen gesundheitlichen Schaden, wie Entzündungen, Fibrose oder Krebs anrichten. Es ist daher notwendig, diese Partikel in direktem Zusammenhang mit ihrer Wirkung auf den Menschen untersuchen zu können. VITROCELL entwickelt das Expositionssystem zum AirToxMonitor (ATM). NanoLockin wird das neuartige Analysegerät Calorsito so überarbeiten, dass es in die Zellexpositionsstation integriert werden kann. Der ATM ist ein hochinnovatives, tragbares Gerät zur kontinuierlichen Vor-Ort-Überwachung der Luftverschmutzung durch (ultra)feine Partikel. Der ATM weist potenziell toxische Wirkungen von UFP auf lebende Zellen nach und liefert damit Informationen für den Einsatz von Präventivmaßnahmen in kontaminierten Umgebungen in der Industrie und anderen Bereichen. Am Adolphe Merkle Institute soll die Funktion des ATM nachgewiesen werden.

FH-Kooperativ 2-2019: Resource Optimized Forming (ROForm)

Das Projekt "FH-Kooperativ 2-2019: Resource Optimized Forming (ROForm)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Campus Rheinbach, Fachbereich 05 Angewandte Naturwissenschaften durchgeführt. Kunststoffverpackungen sind im Alltag von Konsumenten wie Industrie unverzichtbar: In großen Stückzahlen leicht und kostengünstig herstellbar, vereinfachen sie deutlich die Handhabung beim Transport und erhöhen die Haltbarkeit von Lebensmitteln, was die Menge weggeworfener Nahrungsmittel reduziert. Verbrauch und Verwendung von Kunststoffen werden vor dem Hintergrund der verursachten Umweltprobleme zunehmend öffentlich kritisiert und haben in der EU zu ersten Verboten von Einwegkunststoffprodukten geführt. In der EU trägt der Verpackungssektor derzeit knapp 40% zum Kunststoffverbrauch bei. ROForm adressiert zentrale FuE-Fragestellungen gemeinsam mit den beteiligten Industriepartnern in diesem Handlungsfeld: Primärziel des Projektes ist die Entwicklung von Verfahren zur Minimierung des Energie- und Materialeinsatzes bei dünnwandigen Kunststoffverpackungen, die entweder im Extrusionsblasformverfahren (Flaschen, Kanister, IBCs) oder im Tiefziehprozess (Blisterverpackungen) hergestellt werden. Schwindung und Verzug blasgeformter und thermogeformter Artikel sollen durch Verbesserung der Simulationsmodelle auf Grundlage einer deutlich genaueren Modellierung des Materialverhaltens mit hoher Genauigkeit vorhergesagt werden. Die Verwendung der verformten Geometrie in Verbindung mit verbesserten Materialbeschreibungen steigert ferner die Vorhersagegenauigkeit von Folgesimulationen und führt zu ressourcenoptimierter Auslegung, Energieeinsparung im Produktionsprozess und niedrigeren Entwicklungskosten.

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