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UBA-Prognose: Treibhausgasemissionen sanken 2022 um 1,9 Prozent

Quelle: Umweltbundesamt 10.03.2023 ⁠Umweltbundesamt-Präsident Dirk Messner: „Um die Ziele der Bundesregierung bis 2030 zu erreichen, müssen nun pro Jahr sechs Prozent Emissionen gemindert werden. Seit 2010 waren es im Schnitt nicht einmal zwei Prozent. Trotz des insgesamt rückläufigen Energieeinsatzes vor allem in der Industrie hat sich der Anstieg der Treibhausgasemissionen aufgrund des erhöhten Einsatzes von Stein- und Braunkohlen in der Energiewirtschaft seit dem Sommer 2022 abgezeichnet. Dem wird die Bundesregierung jetzt mit einem⁠ wirksamen Programm entgegenwirken müssen – die Aufgabe ist aber von der gesamten Gesellschaft zu bewältigen. A & O ist ein wesentlich höheres Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Wir müssen es schaffen, dreimal so viele Kapazitäten wie bisher zu installieren, um den Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Eine Hängepartie wie in den letzten Jahren darf es dabei nicht mehr geben. Wir können uns diese fatale Abhängigkeit von fossilen Energieträgern schlicht nicht leisten. Jeder Stolperstein auf dem Weg zu mehr Wind- und Sonnenkraft muss zügig aus dem Weg geräumt werden. Die Dekarbonisierung muss alle Bereiche umfassen – von der Industrieproduktion über den Gebäudebereich bis hin zur Mobilität und der Landwirtschaft. Und wir müssen die soziale Balance wahren; der Abbau klimaschädlicher Subventionen kann hier wichtige Gelder freisetzen, die wir dafür sinnvoll einsetzen können.“ Im Sektor Energiewirtschaft sind die Treibhausgasemissionen mit rund 10,7 Millionen Tonnen bzw. 4,4 Prozent abermals angestiegen. Zum zweiten Jahr in Folge stiegen die Stein- und Braunkohleeinsätze zur Gewinnung von Strom und Wärme und damit auch die daraus resultierenden Emissionen an. Ebenso stiegen die Einsätze von Mineralölen in der Energiewirtschaft, insbesondere von leichtem Heizöl. Hintergrund für diese Anstiege ist insbesondere die Kompensation des gesunkenen Erdgasverbrauches, welcher 10,8 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Eine erhöhte Stromproduktion war auch als Beitrag für die Versorgungssicherheit im europäischen Ausland nötig, als etwa die Hälfte der französischen Kernkraftwerke im Sommer ausfielen. Im Verkehr wurden im Jahr 2022 rund 148 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Damit liegen die Treibhausgasemissionen dieses Sektors rund 1,1 Millionen Tonnen (0,7 Prozent) über dem Wert von 2021 und rund neun Millionen. Tonnen über der im Bundesklimaschutzgesetz für 2022 zulässigen Jahresemissionsmenge von 138,8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Der Verkehr ist der einzige Sektor, der gleichzeitig sein Ziel verfehlt und einen Emissionsanstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Trotz der besonders hohen Kraftstoffpreise im Jahr 2022 und der befristeten Einführung des 9-Euro-Tickets im ÖPNV sind die Emissionen des Straßenverkehrs wieder gestiegen. Nachdem die Corona-Einschränkungen weitgehend aufgehoben wurden, hat der Pkw-Verkehr wieder leicht zugenommen. Außerdem wurden die hohen Kraftstoffpreise durch den „Tankrabatt“ gemindert. Obwohl 2022 bei den Neuzulassungen von Elektroautos ein Rekordjahr war, reicht der Zuwachs nicht aus, um die Zunahme der Emissionen auszugleichen. Nachdem 2021 im Sektor Industrie die nach dem Bundesklimaschutzgesetz festgelegte Höchstmenge noch knapp überschritten wurde, sanken die Emissionen 2022 deutlich um 19 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalente bzw. 10,4 Prozent auf 164 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. Hier wirken sich die durch den Krieg in der Ukraine stark gesunkenen Energieeinsätze, insbesondere in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie aus. Hauptgrund für die gesunkenen Energieeinsätze und damit die gesunkenen Emissionen in der Industrie sind die Energiekosten, welche im Vergleich zum Vorjahr inflations- und krisenbedingt stark angestiegen sind. Mit Ausnahme von Steinkohlen, deren Einsatz sich nahezu auf dem Niveau von 2021 bewegt, sanken die Energieeinsätze der anderen fossilen Energieträger. In Folge dessen sind auch die Produktionszahlen teilweise rückläufig, insbesondere bei den energieintensiven Industrien. Bei den Gebäuden kam es 2022 zu einer Emissionsminderung von knapp sechs Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalenten (minus 5,3 Prozent) auf rund 112 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalenten. Trotz dieser Emissionsminderung überschreitet der Gebäudesektor, wie bereits im Vorjahr, die erlaubte Jahresemissionsmenge gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz, die bei 107,4 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalenten liegt. Die Emissionsreduzierung liegt auch im Gebäudesektor wesentlich in den gestiegenen Energiepreisen begründet, welche zu einer Einsparung der Energieeinsätze führte. Die milde ⁠ Witterung ⁠ unterstützte diese Einsparung. Lediglich die Absätze von leichtem Heizöl stiegen 2022 um rund neun Prozent an, um die Lagerbestände nach den geringen Heizölkäufen 2021 wieder aufzufüllen, auch in Erwartung einer möglichen Energiekriese. Im Sektor Landwirtschaft gingen die Treibhausgasemissionen um gut 0,9 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalente (minus 1,5 Prozent) auf 62 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalente zurück. Der Sektor bleibt damit deutlich unter der für 2022 im Bundes-Klimaschutzgesetz festgelegten Jahresemissionsmenge von 67,6 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalenten. Der Rückgang ist insbesondere auf einen weiteren Rückgang der Schweinezahlen und einen geringeren Einsatz von Mineraldünger zurückzuführen. Die Emissionen des Abfallsektors sanken gegenüber dem Vorjahr um rund 4,5 Prozent auf gut 4,3 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalente. Damit bleibt der Abfallsektor erneut unter der im Bundes-Klimaschutzgesetz festgelegten Jahresemissionsmenge von 8,5 Millionen Tonnen CO ₂ -Äquivalenten. Der ⁠Trend⁠ wird im Wesentlichen durch die sinkenden Emissionen aus der Abfalldeponierung infolge des Verbots der Deponierung organischer Abfälle bestimmt. Die Emissionsdaten des Jahres 2022 werden nun, wie im Gesetz vorgesehen, vom Expertenrat für Klimafragen geprüft . Der Expertenrat legt innerhalb eines Monats eine Bewertung der Daten vor. Danach haben die jeweils zuständigen Ministerien laut Gesetz drei Monate Zeit, ein Sofortprogramm vorzulegen, das Vorschläge für Maßnahmen enthält, die den Gebäudesektor und Verkehrssektor in den kommenden Jahren auf den vorgesehenen Zielpfad bringen. Die Bundesregierung arbeitet allerdings bereits an einem Klimaschutz⁠-Sofortprogramm, das diese Anforderungen so weit wie möglich erfüllen soll. [...] Quelle: Umweltbundesamt

Recycling von Schweröl zu Basisöl, Heizöl und Petrolkoks

Die Puralube GmbH betreibt mehrere Raffinerien zur Aufbereitung von Altöl zu hochwertigem Basisöl. Bei diesem Prozess fallen anteilig Rückstände an, die zu großen Teilen in Form von Schweröl als Schifffahrtsbrennstoff eingesetzt werden. Dieser Verwertungsweg ist seit dem 01.01.2020 eingeschränkt, da seitdem strengere Grenzwerte für den Schwefelgehalt in Schiffsbrennstoffen gelten. Mit dem Vorhaben plant das Unternehmen, Schweröl zukünftig am unternehmenseigenen Standort zu verwerten und gleichzeitig höherwertige Komponenten (Naphtha, Leichtes Heizöl, Basisöl) zu erzeugen. Die technische Umsetzung des Projekts basiert auf einer Pyrolyse des Schweröls. Dabei werden in einem beheizten Drehrohrofen langkettige Bestandteile des Schweröls zu kurzkettigen, flüssigen und gasförmigen Bestandteile gespalten. Die flüssigen Bestandteile werden abgezogen und zu Naphtha, Leichtes Heizöl und Basisöl weiterverarbeitet. Aus dem Basisöl werden Schmierstoffe (z.B. Motorenöle) hergestellt, Naphtha an die chemische Industrie verkauft und Leichtes Heizöl als Brennstoff abgegeben. Die gasförmigen Bestandteile aus dem Spaltprozess werden aufgefangen, aufbereitet und zur Erwärmung des Rohrofens genutzt. Eine parallele Anordnung von zwei miteinander verbundenen Öfen gewährleistet dabei einen quasi kontinuierlichen Betrieb. Auch ist die Anlage so konzipiert, dass sie an einen anderen Standort transportiert werden kann. Insgesamt können mit dem Vorhaben aus der Aufbereitung von 20.000 Tonnen Schweröl jährlich ca. 3.300 Tonnen Basisöl und Naphtha, 5.200 Tonnen Leichtes Heizöl, 2.000 Tonnen Petrolkoks sowie 5.000 Tonnen Gas gewonnen werden. Durch die stoffliche Nutzung des Schweröls ergibt sich eine Minderung der CO 2 -Äquivalenten von ca. 38.000 Tonnen pro Jahr. Branche: Sonstiges verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: PURALUBE GmbH Bundesland: Sachsen-Anhalt Laufzeit: 2020 - 2020 Status: Abgeschlossen

Recycling von Schweröl zu Basisöl, Heizöl und Petrolkoks

Die Puralube GmbH betreibt mehrere Raffinerien zur Aufbereitung von Altöl zu hochwertigem Basisöl. Bei diesem Prozess fallen anteilig Rückstände an, die zu großen Teilen in Form von Schweröl als Schifffahrtsbrennstoff eingesetzt werden. Dieser Verwertungsweg ist seit dem 01.01.2020 eingeschränkt, da seitdem strengere Grenzwerte für den Schwefelgehalt in Schiffsbrennstoffen gelten. Mit dem Vorhaben plant das Unternehmen, Schweröl zukünftig am unternehmenseigenen Standort zu verwerten und gleichzeitig höherwertige Komponenten (Naphtha, Leichtes Heizöl, Basisöl) zu erzeugen. Die technische Umsetzung des Projekts basiert auf einer Pyrolyse des Schweröls. Dabei werden in einem beheizten Drehrohrofen langkettige Bestandteile des Schweröls zu kurzkettigen, flüssigen und gasförmigen Bestandteile gespalten. Die flüssigen Bestandteile werden abgezogen und zu Naphtha, Leichtes Heizöl und Basisöl weiterverarbeitet. Aus dem Basisöl werden Schmierstoffe (z.B. Motorenöle) hergestellt, Naphtha an die chemische Industrie verkauft und Leichtes Heizöl als Brennstoff abgegeben. Die gasförmigen Bestandteile aus dem Spaltprozess werden aufgefangen, aufbereitet und zur Erwärmung des Rohrofens genutzt. Eine parallele Anordnung von zwei miteinander verbundenen Öfen gewährleistet dabei einen quasi kontinuierlichen Betrieb. Auch ist die Anlage so konzipiert, dass sie an einen anderen Standort transportiert werden kann. Insgesamt können mit dem Vorhaben aus der Aufbereitung von 20.000 Tonnen Schweröl jährlich ca. 3.300 Tonnen Basisöl und Naphtha, 5.200 Tonnen Leichtes Heizöl, 2.000 Tonnen Petrolkoks sowie 5.000 Tonnen Gas gewonnen werden. Durch die stoffliche Nutzung des Schweröls ergibt sich eine Minderung der CO2-Äquivalenten von ca. 38.000 Tonnen pro Jahr.

Aufgabenstellung Prüfungsteil Reiseplanung

Musterprüfung für den Prüfungsteil Reiseplanung der Unionspatent-Prüfung Sie sollen mit dem Motorschiff „ES-QIN“ (Länge 86 m, Breite 9,50 m) Futtermittel von Antwerpen nach Budapest transportieren. Planen Sie hierzu den Reiseabschnitt von Antwerpen bis nach Aschaffenburg. Die „ES-QIN" ist gemäß des Standards S2 ausgerüstet. Das Fahrzeug erreicht im stehenden Gewässer und maximaler Beladung eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16 km/h; das Schiff wird in der Betriebsform der ununterbrochenen Fahrt betrieben. Die Besatzung ist 14 Tage an Bord und hat danach 14 Tage frei; die derzeitige Besatzung ist bereits seit 10 Tagen an Bord. Sie als Schiffsführer sind heute den ersten Tag an Bord. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Besatzung gerade erst alle erforderlichen Ruhezeiten genommen hat. Das zu befördernde Futtermittel hat ein spezifisches Gewicht von 0,65 t/m³. Der einzige Laderaum hat ein Volumen von 2.000 m³ bis zur Süllkante. Die Beladung wird in Kürze beginnen. Das Schiff verwendet Gasöl als Treibstoff, die Bunkerkapazität des Fahrzeugs für die Hauptantriebsmaschine beträgt 25.000 Liter und verteilt sich auf 2 Bunkertanks an Bord. Derzeit sind noch insgesamt 4.000 Liter Gasöl in beiden Bunkertanks. Das Fahrzeug verbraucht durchschnittlich 180 Liter pro Stunde bei maximaler Leistung der Maschinen. Gehen Sie bei der Erstellung Ihrer Reiseplanung insbesondere auf die folgenden Aspekte ein: I. II. III. Fahrtroute und Navigation 1.Beschreiben Sie die Fahrtroute: Welche Wasserstraßen benutzen Sie? Welche Polizeivorschriften gelten für Sie auf welchen Abschnitten der Reise? Wie viel Zeit planen Sie für welchen Streckenabschnitt und warum? 2.Berücksichtigen Sie bei Ihrer Routenplanung auch ökologische und ökonomische Aspekte. 3.Mit welchen Abmessungen (Länge, Breite) dürfen die von Ihnen gewählten Wasserstraßen höchstens befahren werden? Wie sind die Brückendurchfahrtshöhen für Ihren Reiseabschnitt und was müssen Sie bei der Durchfahrt von Brücken beachten? 4.Wie ermitteln Sie die maßgeblichen Fahrrinnentiefen auf Ihrer Strecke und wie berücksichtigen Sie die Wettersituation der letzten und der kommenden Tage bei der Festlegung des Tiefganges Ihres Fahrzeuges? Ladung 1.Wovon hängt die Ladungsmenge ab und wie ermitteln Sie die höchstens mitführbare Ladungsmenge? Was ist bei der Beladung im Hinblick auf die Wasserstände zu beachten? Wie viel Ladung dürfen Sie an Bord nehmen? 2.Stellen Sie dar, wie Sie auf gegebenenfalls auftretende starke Wasserstandsreduzierungen reagieren. 3.Wie und wo müssen Sie die Ladung an Bord stauen? Stellen Sie dar, wie Sie im Hinblick auf einen nautisch wirtschaftlichen Trimm des Fahrzeuges eine optimale Auslastung der Laderäume erreichen. Stellen Sie dar, wie Sie Ihr Fahrzeug optimal trimmen. 4.Was müssen Sie während der Reise mit Blick auf die Ladung beachten? 5.Was müssen Sie beim Be- und Entladen beachten? Besatzung 1.Welche und wie viele Besatzungsmitglieder müssen während der Reise an Bord sein? 2.Wie lange dürfen Besatzungsmitglieder grundsätzlich Dienst an Bord tun und wann müssen sie grundsätzlich eine Arbeits- bzw. Ruhepause nehmen? Wie lang müssen diese Pausen jeweils sein? IV. Dokumente V. 1.Welche Schiffs-, Ladungs- und/oder Besatzungsdokumente müssen Sie an Bord haben? 2.Was müssen Sie mit Blick auf deren Gültigkeit beachten? 3.Welche Dokumentationen müssen Sie während der Reise im Alltagsbetrieb vornehmen? Treibstoff 1.Berechnen Sie den Treibstoffverbrauch für den von Ihnen zu planenden Reiseabschnitt und wo Sie wieviel Treibstoff bunkern. Wie wird sich der Treibstoffverbrauch in einem stauregulierten Bereich oder Kanal gegenüber dem in einem freifließenden Fluss entwickeln? 2.Welche Vorsichtsmaßnahmen treffen Sie während der Bunkervorgänge? VI. Technik und Ausrüstung an Bord 1.Woraus ergibt sich, welche technischen Geräte für die Reise an Bord sein müssen und welche sind das? 2.Welche Wartungen oder Überprüfungen von technischen Geräten müssen Sie ggf. während der Reise durchführen? 3.Was müssen Sie hinsichtlich der Verwendung von Seilen und Drähten an Bord beachten? VII. Leben an Bord und Arbeitssicherheit 1.Wie organisieren Sie die Versorgung der Besatzung an Bord mit Lebensmitteln während der Reise? 2.Welche Vorgaben zur Arbeitssicherheit müssen Sie auf der Reise beachten, z.B. mit Blick auf dem Zugang zum Fahrzeug, die Verwendung von gefährlichen Stoffen oder die Reinigung geschlossener Räume? 3.Welche Einweisungen müssen Sie gegenüber der Besatzung vornehmen? 4.Welche Vorsorgemaßnahmen treffen Sie mit Blick auf eventuelle Notsituationen an Bord? 5.Welche Maßnahmen ergreifen Sie im Alltagsbetrieb, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden und welche Maßnahmen ergreifen Sie im Falle eines Wassereinbruchs? 6.Was müssen Sie mit Blick auf den Umweltschutz beachten? Sollten Sie neben den dieser Aufgabe beigefügten Dokumente weitere Dokumente für erforderlich halten, unterstellen Sie, dass diese an Bord vorhanden sind, gültig sind und zudem den notwendigen Inhalt haben. Organisatorische Hinweise Die folgenden Schiffsdokumente bzw. Informationen werden Ihnen in der Prüfung zur Verfügung gestellt: - Binnenschiffszeugnis - Eichschein - Sicherheitsrolle - Elektronischer Zugang zu allen einschlägigen Vorschriftenwerken (RheinSchPV, BinSchPersV, BinSchUO, arbeitszeitrechtliche Vorschriften etc.) - Übersichtskarte des europäischen Wasserstraßennetzes einschließlich Informationen zu Fahrwassertiefen, Brückendurchfahrtshöhen und zulässigen Abmessungen oder Zugang zu Webseiten mit Informationen zum europäischen Wasserstraßennetz Bei dieser Aufgabenstellung handelt es sich um eine Musterprüfung, d.h. in Ihrer Prüfung werden Sie nicht die gleiche Aufgabe erhalten. Es werden z.B. Fahrzeugart, Fahrtgebiet, Ladegut variiert. Es werden aber stets vergleichbare Fragestellungen verwendet. Sie werden zunächst 60 Minuten haben, um sich nach Erhalt der Aufgabenstellung auf das Prüfungsgespräch vorzubereiten. Das Prüfungsgespräch schließt sich unmittelbar an die Vorbereitungszeit an. Es wird ca. 60 bis 90 Minuten dauern und als Einzelprüfung vor einer dreiköpfigen Prüfungskommission abgelegt.

Das Konzept von Brennstoffemissionen im nationalen Emissionshandel

Mit dem 2019 verabschiedeten Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) wurde in Deutschland ein nationales Emissionshandelssystem (nEHS) eingeführt, welches seit 2021 Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus der Verbrennung von Heiz- und Kraftstoffen erfasst, mit einem Preis belegt und begrenzt. In den Jahren 2021 und 2022 (Startphase) betrifft dies die Brennstoffe Benzin, Flugbenzin, Gasöl (Diesel und Heizöl EL), Heizöl Schwer, Flüssiggas und Erdgas. Ab dem Jahr 2023 werden weitere Brennstoffe wie z.B. Kohle hinzukommen. Der vorliegende Bericht konzentriert sich in diesem Zusammenhang auf Fragen der Definition von im nEHS erfassten Emissionen, erläutert dazu das im BEHG niedergelegte Konzept der 'Brennstoffemissionen' sowie die Abgrenzung des nEHS vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) und liefert eine quantitative Abschätzung und Einordnung der vom nEHS erfassten Emissionen. Quelle: Forschungsbericht

Investition in eine innovative Anlagentechnologie zum erstmaligen Recycling von Schweröl zu Basisöl, Heizöl und Petrolkoks

Als erstes Unternehmen in der Branche ist es der PURALUBE GmbH gelungen, umweltschädliches Schweröl in nahezu schwefelfreies Basisöl, Leichtes Heizöl und Petrolkoks im sogenannten HyRes TM-Verfahren aufzubereiten. Diese Technologie ermöglicht es, Schweröl mit hohen Schwefelgehalten nicht mehr thermisch verwerten zu müssen, sondern dieses recyceln zu können, wodurch sich kumuliert jährlich nahezu 27.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Anlage einsparen lassen. Zudem wird durch dieses Verfahren ein wesentlicher Beitrag zum Abbau der immensen Überbestände von Schweröl geleistet, nachdem dieses im Zuge der Verschärfung der Emissionsrichtlinien in der Schifffahrt aufgrund dessen hohen Schwefelgehalts als Brennstoff nicht mehr uneingeschränkt verwendet werden darf. Quelle: Forschungsbericht

Öl-leicht-Kessel-EU-2005 (Endenergie)

Kessel für leichtes Heizöl ohne REA, NOx-Minderung nach TA Luft, ohne Hilfsstrom+Tank, ohne Materialvorleistungen nach #1; Daten hier für 100% Nutzungsgrad zur direkten Verwendung von Brennstoff-Input (End-Energie)-Daten. Auslastung: 4500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-fossil-Öl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2005 Lebensdauer: 20a Leistung: 10MW Nutzungsgrad: 100% Produkt: Wärme - Prozess

Öl-leicht-Kessel-Tropen-2000

Kessel für leichtes Heizöl ohne REA, NOx-Minderung nach TA Luft, Daten nach #1 Auslastung: 6500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-fossil-Öl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 20a Leistung: 100MW Nutzungsgrad: 85% Produkt: Wärme - Prozess

NG-Handel\EU-Brennstoff-mix-2030

Brennstoffmix Lebensmittel Einzelhandel Quelle: stat. Bundesamt, Jahr 2000 2000 [MJ] 2000 [%] Kohle leichtes Heizöl schweres Heizöl Gas-Ho* Stromverbrauch Summe

NG-Handel\EU-Brennstoff-mix-2010

Brennstoffmix Lebensmittel Einzelhandel Quelle: stat. Bundesamt, Jahr 2000 2000 [MJ] 2000 [%] Kohle leichtes Heizöl schweres Heizöl Gas-Ho* Stromverbrauch Summe

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