Mit Hilfe von Kamerafallen und Direktbeobachtungen erforschen wir die terrestrische Säugetierfauna im brasilianischen Pantanal, einem großen Feuchtgebiet im Herzen Südamerikas. Als eine wichtige Charakterart für diesen Biodiversitäts-Hotspot steht der Große Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla) dabei in unserem Fokus. Diese Tierart spielt eine wichtige Rolle bei der Etablierung von Ökotourismus als Alternative zur intensiven Landnutzung. Bis heute gibt es jedoch kaum Forschung zu Verhalten und Ökologie Großer Ameisenbären. Die Ergebnisse unseres Projektes sollen zur Entwicklung effektiver Schutzkonzepte für die Art und das Ökosystem beitragen, denn auf der Roten Liste der IUCN wird der Große Ameisenbär als 'gefährdet' geführt. Wir sind Teil des interdisziplinären Wissenschaftsnetzwerks CO.BRA (Computational Bioacoustics Research Unit), das in Brasilien an der UFMT (Universität von Mato Grosso) angesiedelt ist. Ziel der Arbeit dieses Netzwerks ist die Entwicklung eines akustischen Monitoring-Systems für Vogel- und Säugetierarten (cobra.ic.ufmt.br).
Verzeichnis der Anlagen des Fachbeitrages Landschaftsrahmenplan i.d.F. des erteil-ten Einvernehmens der höheren Naturschutzbehörde vom 08.05.2007: Anlage 1 Gebiete des europäischen ökologischen Netzes "Natura 2000" in der Region Südwestsachsen Anlage 2 Regionalspezifische Leitarten der Biotophauptgruppen Anlage 3 Ökologische Profile der Leitarten Anlage 4 Maßnahmenschwerpunkte Arten- und Biotopschutz
Die Bestände des Rebhuhns, früher eine häufige Vogelart unserer Agrarlandschaft, sind seit 1980 europaweit um 94 Prozent zurückgegangen. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird das Rebhuhn als „stark gefährdet“ eingestuft. Im Anschluss an das zweijährige vorbereitende Projekt, in dem das verfügbare Wissen analysiert, relevanten Akteure des Rebhuhnschutzes vernetzt und Projektgebiete ausgewählt wurden, sollen nun im Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern! Das Rebhuhn als Leitart für eine artenreiche Agrarlandschaft“ Maßnahmen zum Schutz des Rebhuhns in acht Bundesländern umgesetzt werden.
In dieser Kartenanwendung erfahren Sie mehr über die Arten und Lebensräume am Meeresboden der deutschen Nord- und Ostsee. Das marine Benthos ist die Gesamtheit aller Organismen, die am und im Meeresboden leben. Dazu zählen sowohl Pflanzen als auch Tiere. In dieser Anwendung liegt der Fokus auf den tierischen Bodenbewohnern (Makrozoobenthos). Dazu gehören Muscheln, Krebse und viele andere Wirbellose. Die unterschiedlichen Strukturen am Meeresboden wie Sande, Steine und Schlickgründe formen zusammen mit den für sie typischen Arten des Makrozoobenthos (Charakterarten) die Biotope. Sowohl die Biotope mit all ihren Bestandteilen, als auch ausschließlich das Makrozoobenthos werden seit Jahren durch das BfN und seine AuftragnehmerInnen im Rahmen unterschiedlicher Aufgaben und Forschungsvorhaben untersucht, beobachtet, analysiert und kartiert. Die bei diesen Untersuchungen erhobenen Daten aus Nord- und Ostsee werden im Rahmen dieser Anwendung dargestellt.
Konzept zur Förderung der Vielfalt der Insekten im Wald [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] INSEKTENVIELFALT IM WALD Konzept zur Förderung der Vielfalt der Insekten im Wald „Die Vielfalt der Arten und auch die genetische Viel- falt innerhalb der Arten ist ein großer Schatz der Natur, von dem wir zum Teil noch gar nicht wissen, wie wertvoll er sein kann, etwa wenn es darum geht, Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu nutzen. Denn jede Art ist ganz einzigartig und an bestimmte Bedingungen angepasst. Die Vielfalt der Arten sichert unser Über- leben. Sie sichert unsere Nahrungsgrundlage, schützt unser Wasser und unsere Böden und letzt- endlich unser gesamtes Ökosystem. Der Erhalt der Biodiversität ist eine zentrale Menschheitsauf- gabe, die keinen Aufschub duldet.“ Katrin Eder Staatsministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz 2 INHALT Leitbild4 Insekten – Kernelement des Ökosystems6 Insektenvielfalt im Wald7 Gefährdung und Verantwortung8 „Reichtum ist Vielfalt.“Zielsetzung10 Friedensreich HundertwasserMaßnahmenmodule12 Raupe des Pappelschwärmers 1. Baumartenvielfalt e rhöhen14 2. Lichte Wälder schaffen18 3. Historisch alte Wälder wertschätzen20 4. Baummikrohabitate erkennen22 5. Altbäume und Totholz: BAT-Konzept umsetzen24 6. Eichen erhalten und freistellen 26 7.28 Waldränder h erstellen 8. Wege und Lagerplätze einbinden30 9. Kalamitätsflächen und Windwürfe nutzen32 10. Ameisen s chützen34 11. Verkehrssicherung an Straßen als Chance36 12. Gas- und Stromtrassen gestalten38 13. Waldwiesen p flegen40 14. Felsen, B lockhalden, L ehmwände f reistellen 42 15. Dienstgebäude, Waldhütten und Wirtschaftshallen einbeziehen 44 16. Waldquellen b ewahren46 17. Bachufer g estalten48 18. Waldweiher b ehandeln50 19. Tümpel – t emporäre G ewässer a nlegen 52 Seminare besuchen 54 3 Leitbild 4 Angesichts der Unterschiedlichkeit der rheinland-pfälzischen Wälder, bezogen auf die standörtlichen Gegebenheiten, die Baumarten- zusammensetzung und die Wald struktur, und nicht zuletzt ange- sichts der klimawandelbedingten Veränderungen des Waldes sind ein- heitliche Rezepte für das gesamte Land wenig sinnvoll. Insekten – die artenreichste Klasse der Tiere unseres Planeten – sind zugleich als Bestäuber, Zersetzer, Transporteure und als Kernelemente von Nahrungsketten unverzichtbare Bestandteile des Ökosystems Wald. Unsere Wertschätzung kann nicht hoch genug sein. Nur Bruchteile der Funktionen der einzelnen Arten im Wirkungsgefüge sind erforscht, ein deutschlandweites Monitoring beginnt erst. Dennoch wollen wir bei Landesfors- ten bereits jetzt handeln. Der Erhalt der Biodiversität ist eine zentrale Menschheitsaufgabe unserer Zeit, die keinen Aufschub duldet. Anhand bekannter Grundkenntnisse gilt es, die Vielfalt der Insektenarten im Wald zu unterstützen, indem eine Diversität an Lebensräumen gewährleistet wird. Hier wird ein Modulsystem vorgestellt, dessen Elemente sich in die örtlichen Gegebenheiten einpassen können. Hier wird ein Modulsystem vorge- stellt, dessen Elemente sich in die örtlichen Gegebenheiten einpas- sen können. Es gilt, fehlende oder unterrepräsentierte Lebensräume an der richtigen Stelle zu schaffen, auszubauen oder zu schonen. Das können ein paar Baumstümpfe sein, die an besonnter Stelle bewusst höher geschnitten wurden, oder ein systematisches Anlegen von Wald- innenrändern, die sich als Biotop- verbund durch das Revier hindurch zusammenfügen. Das Konzept orientiert sich nicht an Leitarten und hat auch nicht gesetz- lich geschützte Arten im Fokus, sondern stützt sich generell auf Maßnahmen der Waldentwicklung und vermittelt Chancen für eine aktive Insektenförderung in diesem Kontext. Es liegt also in Ihrer Entscheidung als Forstwirt*in, als Revierleitung, als Forstamtsleitung oder als Wald- besitzende*r, die „richtigen“ insek- tenfördernden Maßnahmen umzu- setzen. Ihr Tun reicht von gezielten Hand- griffen, die nur Ihre Aufmerksamkeit kosten, bis hin zu größeren inves- tiven Maßnahmen. Mit bestehen- den Förderprogrammen können Maßnahmen finanziell unterstützt werden. Dieses Konzept zeigt zahlreiche Möglichkeiten zur Förderung der Insektenvielfalt im Wald auf. Lassen Sie uns anfangen! 5
Die Feature-Class setzt sich aus den folgenden Themen zusammen: • Vorkommen Biber (Stand Dezember 2014)• Vorkommen Fischotter (Stand Dezember 2015) • Vorkommen Weißstorch (Stand Dezember 2014)• Vorkommen Schwarzstorch (Stand Dezember 2014)Bei der Erarbeitung der landesweiten Programmkulisse und deren Konkretisierung auf der regionalen Ebene sind bestimmte charakteristische Tier- und Pflanzenarten des Anhangs II FFH-RL mit Vorkommen in niedersächsischen Gewässerlandschaften zu berücksichtigen, für deren Schutz die Erhaltung oder Verbesserung des Wasserzustandes und des Wasserhaushaltes ein wichtiger Faktor ist. Beispielhaft zu nennen sind dabei insbesondere die Zielarten der bisherigen Naturschutzprogramme: Biber und Fischotter sind prioritäre und besonders schutzbedürftige Charakterarten großräumiger und vielgestaltiger naturnaher Flusslandschaften. Schutz und Entwicklung dieser wassergebundenen Arten sind Kernziele des Naturschutzes in Niedersachsen. Die Schwerpunkträume ihrer Verbreitung in Gewässerlandschaften einschließlich ihrer z. T. außerhalb der Aue oder in Auenrandbereichen gelegenen Nahrungsreviere und Aktionsräume spielen eine wesentliche Rolle bei der Festlegung und Konkretisierung der Programmkulisse und sind bei der Schwerpunktsetzung zu berücksichtigen. Beim Fischotter entsprechen diese Gewässerauen den Förderkulissen des (bisherigen) Fischotterprogramms. Weißstorch und Schwarzstorch sind ebenfalls prioritäre und schutzbedürftige Arten mit starker Bindung an Wasser und Feuchtigkeit geprägte Lebensräume. Der Weißstorch hat seine Verbreitungsschwerpunkte v. a. in den Stromtälern von Elbe, Weser und Aller. Hier ist in erster Linie die enge Verzahnung von Bruthabitaten und Grünland dominierten Nahrungshabitaten in den Auen, aber auch außerhalb, besonders hervorzuheben. Die Aktionsräume der Weißstörche, ihre Brutstandorte und ihre bekannten Nahrungsreviere auch außerhalb der Auen werden deshalb bei der Programmentwicklung mitberücksichtigt. Der Schwarzstorch ist v. a. hinsichtlich seiner Nahrungshabitate stärker auf Gewässerläufe angewiesen als der Weißstorch. Da der Schwarzstorch auch kleinere Bachtäler (u. a. im Bergland) als Nahrungshabitate nutzt, werden neben bekannten Bruthabitaten v. a. die Nahrungshabitate in die Kulisse mit einbezogen.
1. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist der nachhaltige Schutz und die Entwicklung der heimischen Rotmilanpopulation im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön und dessen unmittelbaren Umfeld. Dabei soll vor allem auf eine umsetzungsorientierte Schutz- und Entwicklungskonzeption geachtet werden. Der Rotmilan soll als Leitart in der Region etabliert werden. Um diese Ziele zu erreichen sollen die Rotmilanbestände gesichert, restabilisiert und ausgeweitet werden. Weiteres Gesamtziel ist diese Population als Quell- und Spenderpopulation für andere Regionen im Zentrum der Weltverbreitung zu etablieren. 2. Im Projekt ist der Aufbau eines ehrenamtlichen Beobachternetzwerks für die Kartierung der Horste und eine Erfassung der Rotmilan-Reviere vorgesehen. Die Erarbeitung eines länderübergreifenden Schutz- und Entwicklungskonzepts dient als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Brutplatzqualität und zur Optimierung der Nahrungshabitate. Durch die Integration des Rotmilanprojekts in andere Fachplanungen sollen die Projektziele verstetigt werden. Um den Rotmilan in der Region als Leitart zu etablieren sind umfangreiche Maßnahmen der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsleistungen vorgesehen.
Der Maßnahmenkatalog des Naturschutz und der Landschaftspflege enthält eine regionale Schutzgebietskonzeption (Planungs- und Untersuchungsgebiete für Natur- und Landschaftsschutzgebiete), regionale Schwerpunktsmaßnahmen des Biotop- und Artenschutzes (Erfassungsmaßnahmen sowie Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen für ausgewählte Lebensräume und Arten) sowie eine Auswahl von regionalen Leitarten (Artentabelle Tiere und Artentabelle Pflanzen)
Das regionale Waldschutzgebiet Schwetzinger Hardt, geprägt durch das Vorkommen postglazialer Binnendünen sowie einen hohen Anteil an Kiefernwäldern, soll im einem Pflege- und Entwicklungsplan der FVA in Richtung lichte und halblichte Wälder entwickelt werden. Dabei fokussiert dieses (Teil-)Projekt zum einen auf Waldstrukturaufnahmen entlang eines Nutzungsgradienten, wobei Bannwald, Schonwald und Wirtschaftswald (insbesondere Kiefernschirmschlagbewirtschaftung) bezüglich der Strukturen analysiert werden. Die Strukturaufnahmen werden in Zusammenhang mit dem Vorkommen von lichtliebenden Waldzielarten ausgewertet. Im Fokus steht der Ziegenmelker, Leitart für lichte Kiefernwälder. Neben strukturellen Habitatansprüchen werden Nahrungsgrundlagen (Nachtfalter) und Prädationsdruck in Abhängigkeit von waldstrukturellen Parametern untersucht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 66 |
| Kommune | 1 |
| Land | 57 |
| Weitere | 49 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Förderprogramm | 53 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Kartendienst | 1 |
| Taxon | 5 |
| Text | 70 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 30 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 95 |
| Offen | 64 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 162 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 25 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 54 |
| Keine | 65 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 52 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 106 |
| Lebewesen und Lebensräume | 162 |
| Luft | 51 |
| Mensch und Umwelt | 159 |
| Wasser | 97 |
| Weitere | 152 |