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Messnetz Bodenwasser/ Lysimeterstation Brandis

Das Messnetz "Bodenwasserhaushalt" dient der kontinuierlichen Erfassung der Interaktion zwischen Witterung, Bewuchs und Bodenwasserhaushalt. Es umfasst 21 wägbare Lysimeter mit natürlichen Ackerböden, 5 wägbare Lysimeter mit Böden von der Kippe der ehemaligen Tagebaue Espenhain und Witznitz sowie 2 nichtwägbare Lysimeter im Forst Naunhof. Desweiteren werden am Standort Brandis unterschiedliche Niederschlagsmesser, eine Klimastation und Bulksammler (zur Messung der Gesamtdeposition) betrieben. Die Datenerfassung sowie -auswertung erfolgt derzeit ausschließlich in der UBG (GB3). Arbeitsschwerpunkte der Auswertung sind: - Transport- und Umsatzprozesse in der ungesättigten Zone - Auswirkung von landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsstrategien auf die GW-Beschaffenheit - Klimawandel und Bodenwasserhaushalt - Bereitstellung der Daten für Simulationsmodelle WH-Verfahren.

Berichte zu Grundwasser und Lysimeter

Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2024 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2024) mit Steckbriefen download pdf [ca. 4,3 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2024 (2024) download pdf [ca. 4,4 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2023 (2023) download pdf [ca. 5,8 MB] Björnsen Beratnde Ingenieure Erfurt GmbH  im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Altersbestimmung von Grundwasser durch Tritium/Helium-Methode und hydraulische Altersberechnungen im Jahr 2023 - Erläuterungsbericht (2023) download pdf [ca. 4,3 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2023 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2023) mit Steckbriefen download pdf [ca. 7,7 MB] Björnsen Beratnde Ingenieure Erfurt GmbH  im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Altersbestimmung von Grundwasser durch Tritium/Helium-Methode und hydraulische Altersberechnungen (2023) download pdf [ca. 3,6 MB] Forschungszentrum Jülich im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Fortführung und Weiterentwicklung der Nährstoffmodellierung Sachsen-Anhalt (2023) download pdf [ca. 15,7 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2022 (2022) download pdf [ca. 4,0 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2021-2022 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2022) Textteil [pdf ca. 1,9 MB] Steckbriefe [pdf ca. 3,8 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2021 (2021) download pdf [ca. 4,1 MB] Rinke (Helmholtz Zentrum für Umweltforschung), Mietz (Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH), Schneppmüller (Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft); Fachbeitrag aus der Zeitschrift "WASSERWIRTSCHAFT", Ausgabe 11/2021: Auswirkungen der Dürreverhältnisse 2018-2020 auf die Grundwasserstände in Mitteldeutschland download pdf [ca. 2,7 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2020 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2020) download pdf [ca. 2,7 MB] INL - Privates Institut für nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektabschlussbericht zum Projekt eines PBSM-Wirkstoffranking Sachsen-Anhalt (2020) download pdf [ca. 2,9 MB] GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH & HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt (2020) download pdf [ca. 5,4 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2020 (2021) download pdf [ca. 2,5 MB] Arbeitskreis Grundwasserbeobachtung (Herausgeber): Merkblatt Funktionsprüfung an Grundwassermessstellen (2018) download pdf [ca. 1,6 MB] HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Charakterisierung der Milieubedingungen im Grundwasser als Voraussetzung für die Quantifizierung des Nitratabbauvermögens in Sachsen-Anhalt (2017) download pdf [ca. 9,2 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Monitoring Grundwasserfauna Sachsen-Anhalt 2016 & 2017 - Referenzmonitoring und Biomonitoring Nitrat (2017) download pdf [ca. 2,3 MB] HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Geogene Hintergrundwerte für das Grundwasser in Sachsen-Anhalt und Ableitung von Schwellenwerten (2017) zum Bericht hier klicken Forschungszentrum Jülich im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Räumlich differenzierte Quantifizierung der Nährstoffeinträge in Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt unter Anwendung der Modellkombination GROWA-WEKU-MEPhos (2014) zum Bericht hier klicken BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Umweltgeologie im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Genetische Interpretation erhöhter Ammonium-Konzentrationen zur Überprüfung der Grundwassergüte und der Analyse anthropogener und geogener Einflüsse (2015) download pdf [ca. 20 MB] Dr. J. Hagenau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Wasser- und Stoffhaushalt der wägbaren Lysimeterstation Colbitz (2013) download pdf [ca. 4,5 MB] Arbeitskreis Grundwasser (Herausgeber): Merkblatt Bau von Grundwassermessstellen (2012) download pdf [ca. 1,1 MB] LHW Sachsen-Anhalt: Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt (2001 - 2010) Textteil [pdf ca. 9,0 MB] Anlagen [pdf ca. 7,2 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Erhebung und Bewertung der Grundwasserfauna Sachsen-Anhalts 2012 (2010-2012) download_pdf [ca. 1,4 MB] LHW Sachsen-Anhalt (Herausgeber): Merkblatt Rückbau von Grundwassermessstellen (2010) download pdf [ca. 1,5 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Eignungsprüfung zur Auswahl von ungefassten Quellen als Grundwasser-Gütemessstellen (2009) download pdf [ca. 1,2 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Probenahme an Stollen - repräsentative Entnahmepnkte und Schwebstoffverhalten (2008) download pdf [ca. 1,9 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Probenahme an ungefassten Quellaustritten - Schwebstoffverhalten (2007) download pdf [ca. 0,3 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Erhebung und Bewertung der Grundwasserfauna Sachsen-Anhalts (2008 - 2009) download pdf [ca. 1,4 MB] LAU Sachsen-Anhalt / LHW Sachsen-Anhalt: Urankonzentrationen im Grundwasser von Sachsen-Anhalt (2002 - 2005) download pdf [ca. 0,6 MB] LHW Sachsen-Anhalt: Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt (1997 - 2001) download pdf [ca, 8,4 MB] Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie, LHW Sachsen-Anhalt, LAGB Sachsen-Anhalt, UfZ Leipzig-Halle GmbH: Merkblatt Grundwasserprobenahme (2004) download pdf [ca. 2,6 MB]

Grundwasser im November

null Grundwasser im November Baden-Württemberg/Karlsruhe. „Wenn es tagelang regnet, dann sprechen wir von Landregen. Über dieses Ereignis konnten wir uns in diesem November freuen“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg und ergänzt: „Für Viele ist tagelanger Regen kein Grund zur Freude, für unser Grundwasser schon. Erst wenn der Boden gut durchtränkt ist, kann die Neubildung des Grundwassers einsetzen. Die Grundlage hat der häufige Regen schon ab Mitte Oktober gelegt. Nun entscheiden die Niederschläge in den kommenden Wintermonaten darüber, wie gut gerüstet unser Grundwasser in den nächsten Sommer geht.“ Lysimeter in der Rheinebene zeigt: Ende November kommt Sickerwasser an Die LUBW beobachtet mithilfe eines wägbaren Lysimeters in Stutensee-Büchig, wie sich die Bodenfeuchte im Untergrund der nördlichen Rheinebene entwickelt. Seit Donnerstag, den 23. November, tropft es in dieser Messvorrichtung wieder. „Das bedeutet, dass der Boden ausreichend mit Wasser durchtränkt ist und die Grundwasserneubildung beginnt. Voraussetzung für eine gute Neubildung des Grundwassers ist, dass wir ausreichend Regen oder Schneefälle in diesem Winter haben. Ideal wäre auch eine dicke Schneedecke, die langsam abtaut. So hat das Wasser ausreichend Zeit in den Boden einzusickern. Kurzzeitige Starkregenereignisse helfen leider wenig, da dabei der Niederschlag größtenteils oberirdisch abfließt“, erläutert Michel Wingering, zuständiger Mitarbeiter der LUBW für die Überwachung des Lysimeters in Büchig und zahlreicher weiteren Grundwasserstellen und Quellen in Baden-Württemberg. Mit dem Lysimeter in Büchig dokumentiert die LUBW die Bodenfeuchte in einer Tiefe von 2,50 Metern. In Berechnungen mit Wassermodellen wird der Versickerungsprozess für eine Bodentiefe von einem Meter ermittelt. Der Vergleich der aus den Modellen berechneten Karten von Anfang und Ende November macht die Zunahme der relativen Bodenfeuchte deutlich. Karten zeigen: Verbesserungen der Ausgangssituation für die Grundwasserneubildung im Herbst anhand der Bodenfeuchte im Vergleich Anfang und Ende November 2023. Quelle: LUBW. Zu Beginn des Winters: Grundwasservorräte auf überdurchschnittlichem Niveau Nach steilen Anstiegen im November 2023 bewegen sich die Grundwasserstände und Quellschüttungen in Baden-Württemberg zum Monatsende auf überdurchschnittlichem, bei jeder vierten Messstelle sogar auf hohem Niveau. In diesem November fiel mehr als doppelt so viel Niederschlag wie in der Referenzperiode 1961-1990. Die Bodenfeuchte hat sich dadurch sehr schnell erholt, am Lysimeter Büchig mehr als in jedem anderen Monat seit 30 Jahren. Die Grundwasserverhältnisse sind im Monatsmittel an rund 80 % der Messstellen deutlich angestiegen, besonders markant in der zweiten Monatshälfte. Neben den schnell reagierenden Quellschüttungen und gewässernahen Messstellen war Ende November eine Entspannung der Grundwasserverhältnisse in allen Landesteilen zu beobachten. Dargebot an Grundwasser geht seit rund 20 Jahren zurück Bis Anfang dieses Jahrtausends war die Situation des Grundwassers noch ausgewogen. Nasse und trockene Perioden haben sich abgewechselt. Seit dem Jahr 2003 haben sich Trockenjahre gehäuft und die Grundwasserstände sind vielerorts in Baden-Württemberg nach und nach gesunken. Lediglich einzelne Jahre wie beispielsweise 2021 verzeichneten seitdem eine durchschnittliche Neubildungsmenge von landesweit etwa 190 Millimetern. Eine sichtbare Auswirkung ist, dass in den letzten Jahren zunehmend in den Sommermonaten einzelne Quellen versiegen – vor allem in Höhenlagen des Schwarzwalds. „Auf der Basis von Berechnungen der Kooperation ‚Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft‘, KLIWA, müssen wir uns darauf einstellen, dass in manchen Teilen des Landes die Quellschüttungen in Folge des Klimawandels weiter zurückgehen und etwa 20 Prozent weniger Grundwasser in Baden-Württemberg neu gebildet wird“, so Maurer. „Umso mehr freuen wir uns über einen November 2023, der seit Beginn der Wetteraufzeichnungen den drittmeisten Niederschlag gebracht hat. Nur in den Jahren 1882 und 1944 wurden mehr Niederschläge gemessen. Wer diesen November als sehr grau empfunden hat, hat dies richtig eingeordnet, denn in Bezug auf die Sonnenscheindauer ist der November 2023 der drittdüsterste November seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1951. Gleichzeitig entwickelte sich der Herbst 2023 mit durchschnittlich 11,6 Grad Celsius zum wärmsten Herbst seit Aufzeichnungsbeginn.“ Hintergrundinformation Grundwasser entsteht durch Versickerung von Niederschlägen und Infiltration von Wasser aus Flüssen und Seen. Es fließt in unterirdischen Hohlräumen und tritt vereinzelt in Form von Quellen, artesischen Brunnen oder Baggerseen zutage. In Baden-Württemberg werden über 70 % des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen. Erkenntnisse zu Beschaffenheit und Bewirtschaftung sind Grundlage für einen nachhaltigen Grundwasserschutz. Die Landesanstalt für Umwelt ist die zentrale Managementstelle der Grundwasserüberwachung in Baden-Württemberg für rund 1900 Beschaffenheitsmessstellen, 2000 Grundwasserstandsmessstellen, 150 Quellschüttungsmessstellen und 30 Lysimeter zur Erfassung der Sickerwassermenge. Seit dem Jahr 1991 werden die Ergebnisse jährlich im Bericht zum Grundwasserüberwachungsprogramm veröffentlicht. Die Ergebnisse der Grundwasserüberwachung sind auch Grundlage für die Bewertung des chemischen und mengenmäßigen Zustands der Grundwasserkörper gemäß Wasserrahmenrichtlinie . Informationen und Bewertungen zur Entwicklung der Grundwassermenge finden Sie als Karte, mit verschiedenen Ganglinien und als Tabelle unter Grundwasserstände und Quellschüttungen . Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

LUBW-Webseite "Grundwasser und Quellschüttungen" neu aufgelegt

null LUBW-Webseite "Grundwasser und Quellschüttungen" neu aufgelegt Baden-Württemberg/Karlsruhe. Die Webseite „ Grundwasser und Quellschüttungen " (GuQ) des Grundwasserüberwachungsprogramms Baden-Württemberg präsentiert sich ab sofort in einem neuen und verbesserten Design. Seit über 23 Jahren informiert die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg über die GuQ-Webseite zuverlässig jeden Monat über den quantitativen Zustand des Grundwassers in Baden-Württemberg und erstellt eine Prognose für den Folgemonat. Datengrundlage sind Messungen aus dem LUBW-Trendmessnetz mit derzeit 60 ausgewählten repräsentativen Grundwasserstands-Messstellen und Quellen in Baden-Württemberg. Webseite bietet: Übersicht – Bewertungskarten – Kernaussagen Technisch bedingt wurde die Webseite nun aktualisiert, dabei übersichtlicher gestaltet und die Darstellung auch für Smartphones deutlich verbessert. Nun steht die Bewertungskarte mit den Kernaussagen im Vordergrund. Ergebnisse werden für Laiinnen und Laien verständlicher und prägnanter dargestellt. Die Grafik für den Normalbereich einer Messstelle ermöglicht eine schnelle Einordnung des aktuellen Ganglinienverlaufs in das langjährige Geschehen aufgrund von einfach verständlichen Ampelfarben. Die aktuellen Bewertungen der überregionalen Grundwasserverhältnisse basieren auf langjährigen und belastbaren Datenreihen, teilweise bis zu 30 Jahren. Erfassung der Grundwasserwerte in der Regel wöchentlich Die Erfassung der Grundwasserstände und Quellschüttungen wird in der Regel wöchentlich am Montag durchgeführt. An manchen Messstellen werden die Daten bereits mit Hilfe elektronischer Datensammler täglich automatisch erfasst. Die Automatisierung wird schrittweise erweitert. Nach der letzten Monatsmessung werden die Werte in der Grundwasserdatenbank erfasst, geprüft und plausibilisiert. Sie werden dann zeitnah im Internet des Landes (GWDB) bereitgestellt, meist 2 bis 3 Arbeitstage nach Monatsende. Blick zurück: Im Jahr 2001 galt die Situation des Grundwassers noch als stabil Die erste Ausgabe der Webseite GuQ wurde im Januar 2001 veröffentlicht. Damals wurden 20 Messstellen aus den wasserwirtschaftlich bedeutendsten Grundwasservorkommen in Baden-Württemberg berücksichtigt. Die Grundwasserverhältnisse galten in Baden-Württemberg zu dieser Zeit noch als stabil.  Aufgrund des Klimawandels hat sich dies jedoch verändert. Über 70 % des Trinkwassers werden damals wie heute noch aus Grundwasser gewonnen. Trockenjahre nehmen seit dem Jahr 2003 zu Die Grundwasserstände sind aufgrund der Häufung der Trockenjahre seit dem Jahr 2003 vielerorts nach und nach gesunken. Eine sichtbare Auswirkung ist auch, dass in den letzten Jahren zunehmend Quellen versiegen. Die monatlichen Berichte und Prognosebetrachtungen des Folgemonats dienen heute auch als Gradmesser für die Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser. Die Webseite GuQ hat entsprechend einen wachsenden Nutzerkreis. Hintergrundinformation Tabellarische Übersicht der Entwicklung der Grundwasserüberwachung in Baden-Württemberg 01/2001 - Startschuss mit 20 repräsentativen Messstellen - Anpassung Datenbetrieb (Telefon) 12/2003 Erste Datenlogger mit Datenfernübertragung 11/2004 Systemintegration des wägbaren Lysimeter Büchig 08/2006 Prognose als eigenständiges Diagramm 2007 - 2013 schrittweise Erweiterung des Kontingents auf rd. 40 Messstellen / verbesserte Abdeckung relevanter GW-Vorkommen 12/2013 - Trocken-Nass-Ganglinie - Einbau der Prognose in die Normalbereichsgraphik 06/2014 - Tendenzsymbole in Bewertungskarte - Kontingenterweiterung auf 54 Messstellen 07/ 2015 Ergänzung Verdichtungskarte 12/2015 Einführung Newsletter bis 2020 Kontingenterweiterung auf 60 Grundwasser-Messstellen 07/2023 Startschuss modernisierte „neue“ GuQ Den GuQ-Newsletter kann über die E-Mail-Adresse: GuQ@lubw.bwl.de bestellt werden. Zeichenlänge: 2.970 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Hydrologisches Winterhalbjahr 2020/21

null Hydrologisches Winterhalbjahr 2020/21 „Die Grundwasserstände in Baden-Württemberg bewegen sich weiterhin auf einem unterdurchschnittlichen Niveau“, so Eva Bell, Präsidentin der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. Grund hierfür seien die extremen Niedrigwasserstände des Jahres 2018, die sich bis heute auswirken. Die im Durchschnitt ausreichenden, aber sehr wechselhaften Niederschlagsmengen der letzten drei Winterhalbjahre konnten die extreme Trockenheit des Jahres 2018 bislang nicht ausgleichen. „Das zeigt: Extremereignisse lassen sich auch Jahre danach im Grundwasser nachweisen“, so Bell. Hydrologisches Winterhalbjahr zu Beginn und am Ende zu trocken Im Winterhalbjahr 2020/2021 blieben in den Monaten November und Dezember 2020 zunächst größere Niederschläge aus. Erst mit den überdurchschnittlichen Niederschlägen im Januar 2021 wurden die Böden wieder ausreichend mit Wasser gesättigt, sodass die Niederschläge im Februar zu einem deutlichen Anstieg der Grundwasserstände führten. An manchen Messstellen wurden sogar überdurchschnittliche Werte erreicht. Auch die abtauenden Schneerücklagen ließen die Grundwasservorräte im Land ansteigen. Unterdurchschnittliche Niederschläge im März und vor allem im April verhinderten dann allerdings eine weitere Erholung der Grundwasservorräte. LUBW-Lysimeter dokumentiert: Erst nach drei Wintermonaten gibt der Boden Wasser an das Grundwasser ab Die LUBW beobachtet mit ihrem wägbaren Lysimeter in Büchig bei Karlsruhe die Entwicklung der Wassermenge im Boden. In diesem Winter benötigte der Bodenwasserspeicher drei regenreiche Monate in Folge, ehe er ausreichend gefüllt Sickerwasser an das Grundwasser abgab. Dieser Prozess begann erst Ende Januar 2021, also zu einem späten Zeitpunkt im Winterhalbjahr. Hydrologisches Winterhalbjahr wichtig für das Grundwasser Die Grundwasserstände füllen sich generell im hydrologischen Winterhalbjahr, also in den Monaten November bis April. Aufgrund der niedrigen Temperaturen verdunstet deutlich weniger Niederschlag als im Sommerhalbjahr, auch die meisten Pflanzen benötigen weniger oder gar kein Wasser. Entsprechend kommt mehr Niederschlag beim Grundwasser an.

Einzugsgebietsmodell des Landes Brandenburg auf der Grundlage von ArcEGMO

Dieses Einzugsgebietsmodell wurde mit Hilfe des Modellierungssystems ArcEGMO erstellt. ArcEGMO ist ein öko-hydrologisches Modellierungssystem zur räumlich und zeitlich hoch aufgelösten, physikalisch fundierten Simulation aller maßgeblichen Prozesse des Gebietswasserhaushaltes und des Abflussregimes. - in unterschiedlichen Maßstabsbereichen vom Einzelstandort (Lysimeter) über Kleinsteinzugsgebiete von wenigen km² bis hin zu großen Flussgebieten (wie z.B. dem Haveleinzugsgebiet), - in unterschiedlichen Regionen vom Tiefland über das Mittel- bis hin zum Hochgebirge und - für unterschiedliche Zielstellungen mit verschiedenen Modellbausteinen.

Grundwasserneubildung: 50 Jahre Lysimetermessnetz

Die LUBW betreibt seit über 50 Jahren ein Lysimetermessnetz. Damit kann abgeschätzt werden, wie sich das Grundwasser aus Niederschlägen neu bildet. Angesichts des Klimawandels werden diese Erkenntnisse immer wichtiger. Der versickernde Anteil der Niederschläge (im Fachjargon: die Grundwasserneubildung aus Niederschlägen) ist eine der wichtigsten Komponenten des Grundwasserhaushalts und von entscheidender Bedeutung für die Wiederauffüllung der Grundwasservorräte nach Trockenzeiten. Dieses Sickerwasser kann anhand von sog. Lysimetern gemessen werden. Funktionsweise eines Lysimeters Lysimeter sind oben offene Zylinder, die mit Boden gefüllt und senkrecht in den Erdboden eingelassen werden. Das Sickerwasser aus Niederschlägen wird am Boden des Zylinders aufgefangen und zu einer Messvorrichtung gelenkt. Links: Messstelle in Büching zeigt mit Gras bewachsenen Lysimeteranlage. Rechts: Messstelle in Sankt Georgen zeigt Lysimeteranlage mit Bodenaufsatz. (Bildquellen LUBW) Ergebnisdokumentation und Nachschlagewerk Der neue Fachbericht 50 Jahre Lysimeternetz erläutert die Bedeutung von Lysimetern und den Aufbau des Lysimetermessnetzes in Baden-Württemberg. Daneben werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem langjährigen Messnetzbetrieb dargestellt und die Auswertungen von Lysimeterdaten erläutert. Im Anhang werden die Messanlagen und deren Messergebnisse ausführlich beschrieben. Mehr zum Thema:

Grundwasseruntersuchungen (StALU MS Neubrandenburg)

Betrieb des gewässerkundlichen Landesmeßnetzes zur Überwachung des Grundwasserstandes und der Grundwasserbeschaffenheit.

Landesmessnetz Grundwasserstand, Quellen, Lysimeter (StALU MS Neubrandenburg)

Betrieb des quantitativen Landesgrundwasserdienstes mit dem Schwerpunkt der Grundwasserstandserfassung und statistischen Auswertung der Meßdaten.

UBA aktuell - Nr.: 5/2014

Liebe Leserin, lieber Leser, die Verstromung von Braun- und Steinkohle steht in der Kritik – zu Recht. Denn die von ihr verursachten Umwelt- und Gesundheitsschäden und die Subventionen kommen uns teuer zu stehen. Fakten finden Sie in unserem Hintergrundpapier. Aber auch andere umweltschädliche Subventionen belasten den Staatshaushalt. Wir haben erneut Bilanz gezogen. Wo Investitionen gut für Umwelt und Wirtschaft angelegt sind, zeigt das Umweltinnovationsprogramm. Wir stellen Ihnen erfolgreiche Projekte vor. Interessante Lektüre und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes Klimaschädlich, ungesund, teuer: Das Auslaufmodell Kohle UBA-Präsidentin Krautzberger: „Die Kohle wird bis 2040 oder 2050 keine große Rolle mehr spielen.“ Quelle: blumenkind / Fotolia.com Rund 45 Prozent der Bruttostromerzeugung stammen in Deutschland immer noch aus Braun- und Steinkohle. Doch Kohle ist der Brennstoff mit der schlechtesten Klimabilanz. Bei ihrer Verbrennung werden außerdem gesundheitsgefährdende Luftschadstoffe und giftige Metalle freigesetzt. Die Kohleverstromung verursacht deshalb hohe Kosten durch Umwelt- und Gesundheitsschäden. Im Jahr 2012 waren es mehr als 27 Milliarden Euro. Weitere Kosten in Milliardenhöhe entstehen der Allgemeinheit durch Subventionen für die Kohlewirtschaft. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger ruft deshalb dazu auf, mit dem Ausstieg aus der Kohle zu beginnen und diesen Prozess mit seinen großen sozialen und politischen Interessenskonflikten aktiv zu gestalten. Dabei geht es vor allem darum, neue Perspektiven für die Menschen zu schaffen, deren Arbeitsplätze von der Kohle abhängen. Dass es sinnvoll ist, langfristig aus der Kohleverstromung auszusteigen, verdeutlicht ein neues UBA-Hintergrundpapier. Es beleuchtet die Rolle des fossilen Energieträgers aus energiewirtschaftlicher, ökonomischer und umweltpolitischer Sicht. 27 Etwa 27 Prozent der deutschen Grundwasserkörper sind aufgrund zu hoher und/oder steigender Nitratwerte in keinem guten Zustand. Die Einhaltung des Trinkwasser-Grenzwerts von 50 Milligramm Nitrat pro Liter ist zwar noch gewährleistet, wird damit jedoch aufwändiger. Im Körper kann Nitrat unter bestimmten Bedingungen in das gesundheitlich bedenkliche Nitrit umgewandelt werden und die Bildung von als krebserregend geltenden Nitrosaminen begünstigen. Grund für die hohe Nitrat-Belastung des Grundwassers ist vor allem Überdüngung, besonders in Regionen Nordwestdeutschlands, wo durch räumlich konzentrierte Intensivtierhaltung viel Gülle pro Fläche anfällt. Hinzu kommt seit einigen Jahren das Ausbringen von Gärresten aus Biogasanlagen. Wie Deutschland sein Nitrat-Problem in den Griff bekommen kann, erklärt die Kommission Landwirtschaft beim UBA (KLU) in Ihrem neuen Positionspapier zur anstehenden Novellierung der Düngeverordnung. … das UBA Berlin-Marienfelde mit einer Abwasserzuleitung? Hier wird Abwasser aus dem Berliner Leitungsnetz angeliefert; im Vordergrund eine Siebanlage. Quelle: Claus-Gerhard Bannick / UBA Normale Häuser haben einen Anschluss, um Abwasser abzuleiten. Im UBA Berlin-Marienfelde dagegen wird es extra angeliefert – direkt aus dem Leitungsnetz der Berliner Wasserbetriebe. Denn für das UBA ist Abwasser ein wichtiger Forschungsgegenstand. Zentrale Forschungsfragen sind: Welche für Umwelt und Gesundheit unerwünschten Stoffe stecken im Abwasser? Wie lassen sie sich entfernen? Welche Stoffe können wieder genutzt werden und wie (zum Beispiel energetisch)? Aber auch der Werdegang von Stoffen, die mit (gereinigtem) Abwasser in die Umwelt gelangen, wird in Marienfelde erforscht. Etwa, ob Arzneimittelrückstände, Mikroplastik oder Krankheitserreger während der Passage durch einen Fluss oder Bodenschichten zurückgehalten, abgebaut oder umgewandelt werden oder doch wieder durch den Wasserhahn zu uns Verbrauchern zurückgelangen können. Dafür stehen den rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Doktoranden, Master- und Bachelorstudenten in einer großen Halle und im angrenzenden Freiland künstliche Still- und Fließgewässer, ein Wasserwerk, und so genannte Lysimeter mit verschiedenen Bodentypen zur Verfügung. So ist es möglich, wichtige Abschnitte des „kleinen Wasserkreislaufes“ (Bodenpassage von Niederschlags- und Bewässerungswasser, Grundwasserneubildung, Trinkwassergewinnung und -nutzung, Abwasserbehandlung, Oberflächengewässer) unter kontrollierten Bedingungen zu untersuchen. Eine neue Broschüre stellt den Forschungsstandort vor.

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