Vor dem Hintergrund globaler Umweltveränderungen gewinnt die professionelle Schutzgebietsbetreuung durch Rangerinnen und Ranger zunehmend an Bedeutung. Sie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Umsetzung nationaler und internationaler Naturschutzziele. Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick über die aktuelle Situation der Schutzgebietsbetreuung in Deutschland zu geben und erste Impulse zu setzen für die inhaltliche Präzisierung sowie Weiterentwicklung der Qualitätsstandards, die durch die Dachverbände Nationale Naturlandschaften e. V. und Verband Deutscher Naturparke e. V. sowie durch das deutsche MAB-Nationalkomitee (MAB = „Der Mensch und die Biosphäre“) erarbeitet wurden. Die Analyse zeigt eine fortschreitende Professionalisierung: Die Zahl hauptamtlich Beschäftigter nimmt zu und das Aufgabenprofil erweitert sich u. a. hinsichtlich der Anwendung digitaler Erfassungsmethoden oder steigender didaktischer Anforderungen an Bildungsarbeit und Besucherservice. Während Nationalparke auf etablierte Strukturen zurückgreifen, entstehen in Naturparken und außerhalb der Nationalen Naturlandschaften neue, innovative Betreuungskonzepte. Gleichzeitig bestehen deutliche Unterschiede zwischen Bundesländern und Schutzgebietskategorien. Vor diesem Hintergrund wird der Bedarf an strukturellen und qualitativen Verbesserungen in der Gebietsbetreuung deutlich. Die bestehenden Qualitätskriterien reichen nicht aus, um eine bundesweit einheitlich hochwertige Schutzgebietsbetreuung sicherzustellen. Erforderlich sind insbesondere eine strategische Personalentwicklung sowie die Definition eines einheitlichen Mindestanforderungsprofils für das Berufsbild von Rangerinnen und Rangern. Interdisziplinär besetzte Teams mit berufspraktisch und akademisch qualifiziertem Personal gelten dabei als besonders leistungsfähig. Die im Beitrag formulierten vorläufigen Empfehlungen geben praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung von Qualitätskriterien – als Grundlage für eine flächendeckend wirksame, umfassende und zukunftsfähige Schutzgebietsbetreuung in Deutschland.
Im Interview sprachen Sheila Ashong, Koordinatorin des Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) in Ghana und Leiterin der Abteilung Natürliche Ressourcen der Environmental Protection Agency (EPA) in Ghana, und Barbara Engels, Leiterin der Geschäftsstelle für das Nationalkomitee des MAB-Programms in Deutschland und Leiterin der Abteilung „Ökonomie, Gesellschaft und internationaler Naturschutz“ im Bundesamt für Naturschutz, am Rande eines Treffens im Hauptquartier der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) in Paris im März 2025 über die Rolle der UNESCO-Biosphärenreservate in Ghana und über die Herausforderungen und Chancen in der Zusammenarbeit zwischen dem Biosphärenreservat Lake Bosomtwe und dem Biosphärenreservat Schaalsee.
Das Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft" besteht rechtskräftig seit Inkrafttreten der Verordnung vom 18. Dezember 1997. Schutzzweck ist gemäß § 18 (1) SächsNatSchG die Erhaltung, Pflege und Entwicklung einer großräumigen traditionsreichen Kulturlandschaft mit reicher Naturausstattung. Die unterschiedlichen Aufgaben von Biosphärenreservaten erfordern eine räumliche Zonierung des gesamten Gebietes, wobei in jeder Zone spezifische Ziele verfolgt werden. Die Schutzzone III (Entwicklungszone / Harmonische Kulturlandschaft) schließt Siedlungsbereiche als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum ausdrücklich mit ein. Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (BR) gehört zu den weltweit ausgewiesenen Schutzgebieten als Grundlage eines Netzwerkes der UNESCO mit dem Titel "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB). Gemäß des MAB-Programmes werden folgende Zielstellungen für die Biosphärenreservate formuliert: Aufbau eines Schutz- und Modellgebietes - zur Demonstration nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, - für eine ökologische Umweltforschung und -beobachtung, - für eine aktive Umweltbildung und -erziehung. Daraus leiten sich folgende Aufgaben des Biosphärenreservates ab: - Stabilisierung und Schutz von Ökosystemen - Entwicklung der Landnutzung - Umweltforschung und- monitoring - Ausbildung und Umwelterziehung Aus der Verordnung über die Festsetzung des Biosphärenreservates OLHTL vom 18.12.1997 wird als Schutzzweck die Erhaltung, Pflege und Entwicklung einer großräumigen traditionsreichen Kulturlandschaft mit reicher Naturausstattung, abgeleitet, welche den Voraussetzungen des § 18 Abs. 1 SächsNatSchG entspricht. Seit August 2008 umfasst die Biosphärenreservatsverwaltung neben den Fachreferaten Öffentlichkeitsarbeit (mit der Naturwacht) sowie Gebietsentwicklung weiterhin das Referat Betrieb/Dienstleistungen, das für für die Wahrnehmung von forstwirtschaftliche Aufgaben im Biosphärenreservat zuständig ist. In der Biosphärenreservatsverwaltung ist auch die Stelle des sächsischen Wolfsbeauftragten verankert. Der Sachbearbeiter Wolfsmanagement ist primär für die Koordination der Schadenskompensation und des präventiven Herdenschutzes zuständig. Daher liegen detaillierte Daten zu den Nutztierschäden durch den Wolf in Sachsen und durchgeführte, geförderte Herdenschutzmaßnahmen vor. Weitere kooperierende Partner im Wolfsmanagement sind das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, das wildbiologische Büro LUPUS für den Bereich Monitoring und die Landratsämter für den Vollzug vor Ort.
Zusammenstellung der wesentlichen Überblicksinformationen für das Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft", d.h. zu Schutzstatus, Lage, Größe, Flächenstatistik (Angaben zur räumlichen Ausdehnung, Fläche, Landschaftsraum, Flüssen, Teichen, Forst, Landwirtschaft, Mooren, Dünen, Gemeinden, Einwohnern, Verkehrsanbindung, Fremdenverkehrsvereinen, Gaststätten, Pensionen); Wirtschaft; Flora, Fauna; Abiotik; Vertragsnaturschutz. Weiterhin sind Informationen zu Biosphärenreservaten weltweit verfügbar (Geschichte, Netz, Aufgaben - weltweites Netz der Biosphärenreservate deutscher Beitrag) sowie zum MAB-Programm der UNESCO, und der (internationale) Zusammenarbeit der Großschutzgebiete bzw. Biosphärenreservate.
Untersuchungen ueber den Einfluss des Menschen auf den Neusiedlersee. U.a. Eutrophierungseffekte und deren Auswirkungen (durch Badebetrieb, Siedlungs- und Industrieabwaesser, Duengung von Weingaerten etc.). Weitere Auswirkungen auf den See durch Einsatz exotischer Fischarten.
Le projet vise a mettre en evidence la diversite microbienne associee a la rhizosphere des vegetaux des ecotones entre ecosystemes aquatiques et terrestres. Cette diversite s'exprime a la fois par la diversite genetique des taxons bacteriens et par la diversite des fonctions qui leur sont associees (fixation de l'azote moleculaire, nitrification, sulfo-oxydation, hydrogenotrophie, entre autres). Elle est conditionnee par les gradients multiples (oxygene, nutriments) et par l'aspect d'interface oxique/anoxique de la rhizosphere en milieu immerge. Ce projet a fait l'objet jusqu'ici de deux travaux de diplome portant sur la fixation rhizospherique de l'azote chez le roseau. Sa poursuite fait l'objet d'une requete dans le cadre du programme MAB sur les ecotones entre ecosystemes terrestres et aquatiques, deposee dans le cadre SPP environnement/biodiversite. (FRA)
Dieser Dienst stellt für das INSPIRE-Thema Schutzgebiete aus den Geofachdaten umgesetzte Daten bereit.:Die Schutzgebiete verfügen über eine Bezeichnung gemäß dem UNESCO-Programm Der Mensch und die Biosphäre.
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