3 Tage Vorhersage. Wind, Temperatur, Bodendruck, Bedeckung, Konvektionswolken und Niederschlag. - 3 days forecast. Wind, temperature, pressure mean sea level, cloud cover, convective clouds and precipitation.
Der CLEVER Cities Guidance ist ein praxisorientierter Online-Leitfaden, der Stadtverwaltungen, Planende und lokale Akteure bei der Planung, Umsetzung und Bewertung naturbasierter Lösungen (NbS) unterstützt. Er wurde im Rahmen des EU-Horizon-2020-Projekts CLEVER Cities („Co-designing Locally tailored Ecological solutions for Value added, socially inclusivE Regeneration in Cities“) entwickelt, das in neun Partnerstädten weltweit innovative NbS-Projekte zur klimaresilienten Stadtentwicklung erprobt hat – darunter Hamburg, London und Mailand. Der Leitfaden ist frei zugänglich, interaktiv aufgebaut und dient als Wissensportal und Netzwerkplattform zur Förderung naturbasierter, resilienter und lebenswerter Städte. Er bietet strukturierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Integration von NbS in städtische Transformationsprozesse und ist in sieben Module gegliedert – von der Bedarfsanalyse und Politikplanung über Co-Design und Umsetzung bis hin zur Evaluation und Skalierung. Jedes Modul enthält bewährte Methoden, Tools, Fallbeispiele und Checklisten, die auf realen Erfahrungen der Partnerstädte beruhen. Ziel des Instruments ist es, lokal tätige Personen mit Entscheidungsbefugnis und aus der Praxis dabei zu unterstützen, NbS effektiv zu planen und sozial inklusiv umzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf Governance-Ansätzen, Co-Kreation, Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der Integration von sozialer Gerechtigkeit in Klimaanpassungsstrategien. Zielgruppe Kommunale Personen mit Entscheidungsbefugnis, Stadtplanende, Forschende, Umwelt- und Sozialorganisationen sowie Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die an der Entwicklung klimaresilienter und lebenswerter Städte beteiligt sind. Wissenschaftlicher Hintergrund Der CLEVER Cities Guidance basiert auf den wissenschaftlichen und praxisorientierten Erkenntnissen des EU-Projekts CLEVER Cities (2018-2023), das naturbasierte Lösungen als Werkzeuge für nachhaltige Stadttransformation erforschte und erprobte. Das Instrument integriert interdisziplinäre Forschung zu Urban Governance, sozialer Innovation, Co-Creation, Partizipation und Monitoring naturbasierter Lösungen. Die Inhalte des Leitfadens beruhen auf empirischen Erfahrungen aus neun Partnerstädte und deren NbS-Pilotprojekten, begleitenden Evaluationsstudien sowie Stakeholder-Workshops in Europa und Lateinamerika. Die Materialien wurden gemeinsam mit Fachleuten aus der Wissenschaft, aus Städten und aus der Praxis entwickelt und validiert. Damit verbindet der Leitfaden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Umsetzbarkeit.
Bild: CIM Cávado METREX ist das Netzwerk der europäischen Metropolregionen und kooperiert mit Stadt-Land-Plus seit 2020. Die Herbstkonferenz 2023 in Braga widmete sich der EU-Kohäsionspolitik und Stadt-Land-Partnerschaften mit Blick auf den EU-Pakt für den ländlichen Raum. Rural Pact Platform homepage | Rural Pact Platform (europa.eu) Die Session „Von der EU-Vision zu lokalen Strategien und Praktiken für stärkere, vernetzte, wohlhabende und widerstandsfähige Metropolregionen“ wurde von Uwe Ferber, BMBF-Netzwerk Stadt-Land-Partnerschaften, Leiter der METREX Metropolitan Landscape Expert Group, moderiert. Beiträge kamen aus den SLP Projektergebnissen (REPROLA, OLGA, KOPOS und WertVoll) sowie aktuellen Praxisbeispielen aus den Metropolregionen Lissabon, Straßburg, Turin, Bukarest, Stettin, Lyon und Mailand. METREX Autumn Conference 2023 - METREX (eurometrex.org) Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier .
Ziel des BarPLUS-Konsortiums ist es, die Blatt- und Sproßarchitektur, sowie die Photosynthese bei Gerste so zu modifizieren, dass die Gesamtbiomasse-Produktion bei mindestens gleichbleibendem Kornertrag gesteigert werden kann. Diese erhöhte Biomasseproduktion soll den Einsatz von Gerste als Mehrfachnutzungsgetreide (Körner z.B. für Brauerei oder Tierfutter; Biomasse z.B. für Bioenergieerzeugung) wirtschaftlicher machen. Das Teilprojekt an der Universität Potsdam hat zum Ziel, neuartige Gene und funktional unterschiedliche Allele von diesen zu identifizieren, die die Blattgröße als wichtigen Parameter für Biomasseproduktion und Kornertrag kontrollieren. Das Teilprojekt an der Universität Potsdam stützt sich auf eine Reihe von klassischen Gerstenmutanten mit breiteren Blättern. Der Phänotyp dieser Mutanten wird sowohl unter kontrollierten Bedingungen als auch in Feldversuchen detailliert beschrieben werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf etwaiger höherer Biomasseproduktion und dem Kornertrag im Feld liegen. Parallel dazu werden die verantwortlichen Gene für drei ausgewählte Mutanten isoliert werden. Zu diesem Zweck werden die Mutanten mit Wildtyp-Pflanzen anderer Sorten gekreuzt werden, und die grobe Lage der mutierten Gene aus den segregierenden F2-Populationen mittels Pool-Seq bestimmt werden. In einem nächsten Schritt wird die Lage der Gene mittels Hochdurchsatz-Genotypisierung einer großen Population genauer eingegrenzt. Für plausible Kandidaten werden in einem dritten Schritt unabhängige Mutationen (in Zusammenarbeit mit der Universität in Katowice) identifiziert werden, um so beweisen, dass die gefundenen Gene für die mutanten Phänotypen verantwortlich sind. Parallel dazu werden in Zusammenarbeit mit Modellierern von der Universität in Mailand ökophysiologische Modelle und LCA-Analysen durchgeführt werden, um die wirtschaftliche Einsetzbarkeit der zu erzeugenden Idiotypen abschätzen zu können.
Das fünfjährige Projekt startete im April 2013 in den Städten Aachen (Deutschland), Bratislava (Slowakei), Mailand (Italien), Sestao (Spanien), Tampere (Finnland) und Wien (Österreich). Assoziierte Städte sind Göteborg (Schweden) und Gaziantep (Türkei). Ziel ist es, in der Stadt nachhaltige Energielösungen im Gebäudesektor zu demonstrieren und in Zukunft hochwertigen Komfort zu liefern. Unter dem Label EU-GUGLE wird in Wien ein interdisziplinäres Stadtquartierskonzept als zukunftweisendes Geschäftsmodell entwickelt. In enger Kooperation mit Wiener Wohnen und den kommunalen Einrichtungen soll die Renovierung von Wohngebäuden auf Niedrigstenergiestandard und gebäudeintegrierten Energiedienstleistungen umgesetzt werden. Intension ist es, mit profund analysierten Projektergebnissen und abgeleiteten Handlungsempfehlungen Wien sehr gut in die Liga europäischer smarter Städte zu positionieren.