Ziel: Untersuchung von Ursachen und landschaftsoekologischen Folgen unterschiedlicher Nutzungsformen der Inseln des Archipels zur Erarbeitung und Umsetzung einer 'Sustainable Development Strategy'. Methoden: Geooekologische Kartierungen, Landnutzungsaufnahmen, sedimentologische Beprobung, ozeanographisch-sedimentologische Aufnahmen, Verwendung historischer Karten und Einsatz analoger und digitaler SPOT-Satellitenbilddaten, Einsatz eines GIS.
Das Projekt DICES analysiert und entwickelt für kleine Inselstaaten (SIDS) Optionen der lokalen Implementierung von Küstenschutzstrategien als notwendige Anpassungsmaßnahmen im Zuge des projektierten Meeresspiegelanstiegs in ihrer ganzen gesellschaftlichen Breite. In Kooperation zwischen Küsteningenieuren, Umweltökonomen und Integrativen Geographen werden kommunales Handeln (societal action) in seiner kulturellen Rahmung untersucht, potentiell einsetzbare 'low-regret'- Strategien im Küstenschutz ermittelt und die Bereitschaft des bürgerlichen Engagements vor Ort an ausgewählten Fallstudien analysiert. Formelle und informelle Institutionen spielen bei der aktiven Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen eine genauso wichtige Rolle wie die Bereitschaft der betroffenen Küstengemeinden, sich an alternativen, lokalen Konzepten und darauf fußenden möglichen infrastrukturellen Vorkehrungen zum Küstenschutz zu beteiligen. Daher wird ein besonderer Fokus auf den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen (political reaction) liegen, unter denen Klimaanpassungsmaßnahmen überhaupt wahrgenommen und ergriffen werden können. Das Projekt verbindet auf methodischer und auf inhaltlicher Ebene die aktuelle Diskussion über einen klimawandelbedingten bzw. relativen Anstieg des Meeresspiegels und seine Auswirkungen auf lokaler Ebene mit der Diskussion über Handeln vor Ort als lokale Anpassungsstrategie an global bedingte Veränderungsprozesse. Im Rahmen der Untersuchung von zwei unterschiedlichen kleinen Inselstaaten werden existierende Governance-Strukturen analysiert und mit potentiellen, auf Basis probabilistischer Ansätze entwickelten Handlungsoptionen abgeglichen. Die Fallstudie Malediven wird dabei stellvertretend für einen eher top-down induzierten Governance-Ansatz untersucht, während Papua-Neuguinea mit seiner spezifischen politischen und gesellschaftlichen Organisation für den entgegen gesetzten, vornehmlichen bottom-up Ansatz des bürgerlichen Engagements steht. Die eingesetzte methodische Bandbreite reicht von Haushaltsbefragungen, Choice- und Feldexperimenten über numerische Modellierungen bis hin zu Fokusgruppen-Diskussionen mit Schlüsselpersonen (policy entrepreneurs) des Küstenschutzes. Die unterschiedlichen methodischen Instrumentarien werden integrativ entwickelt und weitgehend parallel in beiden Fallstudien eingesetzt. In der Synthesephase des Projektes werden die Ergebnisse auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht und die interdisziplinäre Verschränkung des eingesetzten Methodenkanons kritisch evaluiert. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur fallstudienorientierten Analyse von Hemmnissen und Potentialen zum Umgang mit dem Meeresspiegelanstieg als eine Art lokale Bewältigungsstrategie. Die gewonnenen Ergebnisse werden auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft und für die internationale SIDS Diskussion fruchtbar gemacht.
<p> So können Sie Flug-Reisen vermeiden: <p>Umwelt ist alles um uns herum. </p> <p>Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.</p> <p>Zum Schutz der Umwelt sollen Sie Flug-Reisen vermeiden.</p> <ul> <li>Nutzen Sie andere Verkehrsmittel. <br>Sie können oft Bahn oder Bus nehmen.</li> <li>Im Beruf können Sie Treffen im Internet machen. <br>Anstatt Dienst-Reisen zu machen.</li> <li>Sie können auch näher Urlaub machen. <br>Europa hat viele schöne Urlaubs-Orte.</li> </ul> <p><strong>Wenn Sie fliegen, können Sie den Schaden ausgleichen.</strong></p> <p>Beim Fliegen entstehen schädliche Gase.</p> <p>Zum Ausgleich können Sie freiwillig Geldbezahlen.</p> <p>Das Geld geht an gute <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>-Schutz-Maßnahmen.</p> <p>Fliegen Sie 2. Klasse.</p> <p>Das ist günstiger und besser für das Klima.</p> <p> </p> <p><strong>Fliegen ist die schädlichste Art zu reisen.</strong></p> <p>Ein Flug von Deutschland zu den Malediven und zurück verursacht 2,8 Tonnen CO₂ pro Person.</p> <p>Mit dem Auto können Sie 26 Mal von Berlin nach München fahren, bis Sie so viel CO₂ ausstoßen.</p> <p> </p> <p><strong>Fliegen hat auch Auswirkungen vor Ort.</strong></p> <p>Viele Menschen in Deutschland leiden unter Flug-Lärm.</p> <p>Flug-Lärm erhöht das Risiko für Herz-Krankheiten</p> <p>Kinder in der Nähe von Flug-Häfen haben Probleme mit Aufmerksamkeit und Lernen.</p> <p>Die Luft wird schlechter.</p> <p>Flug-Häfen brauchen viel Platz.</p> <p>Der Bau und die Verwendung von Flug-Häfen belasten die Umwelt.</p> </p><p> So können Sie Flug-Reisen vermeiden: <p>Umwelt ist alles um uns herum. </p> <p>Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.</p> <p>Zum Schutz der Umwelt sollen Sie Flug-Reisen vermeiden.</p> <ul> <li>Nutzen Sie andere Verkehrsmittel. <br>Sie können oft Bahn oder Bus nehmen.</li> <li>Im Beruf können Sie Treffen im Internet machen. <br>Anstatt Dienst-Reisen zu machen.</li> <li>Sie können auch näher Urlaub machen. <br>Europa hat viele schöne Urlaubs-Orte.</li> </ul> </p><p> <p><strong>Wenn Sie fliegen, können Sie den Schaden ausgleichen.</strong></p> <p>Beim Fliegen entstehen schädliche Gase.</p> <p>Zum Ausgleich können Sie freiwillig Geldbezahlen.</p> <p>Das Geld geht an gute <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>-Schutz-Maßnahmen.</p> <p>Fliegen Sie 2. Klasse.</p> <p>Das ist günstiger und besser für das Klima.</p> <p> </p> <p><strong>Fliegen ist die schädlichste Art zu reisen.</strong></p> <p>Ein Flug von Deutschland zu den Malediven und zurück verursacht 2,8 Tonnen CO₂ pro Person.</p> <p>Mit dem Auto können Sie 26 Mal von Berlin nach München fahren, bis Sie so viel CO₂ ausstoßen.</p> <p> </p> <p><strong>Fliegen hat auch Auswirkungen vor Ort.</strong></p> <p>Viele Menschen in Deutschland leiden unter Flug-Lärm.</p> <p>Flug-Lärm erhöht das Risiko für Herz-Krankheiten</p> <p>Kinder in der Nähe von Flug-Häfen haben Probleme mit Aufmerksamkeit und Lernen.</p> <p>Die Luft wird schlechter.</p> <p>Flug-Häfen brauchen viel Platz.</p> <p>Der Bau und die Verwendung von Flug-Häfen belasten die Umwelt.</p> </p><p>Informationen für...</p>
<p> Wie Sie Flugreisen vermeiden können <ul> <li>Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.</li> <li>Kompensieren Sie Ihre Flugreisen mittels Spenden an hochwertige Klimaschutzprojekte freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen auszugleichen.</li> </ul> Gewusst wie <p>Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a> von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>).</p> <strong>Galerie: Flugverzicht - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel1_0.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption <p><strong>Alternativen nutzen: </strong>Weit entfernte Reiseziele lassen sich nur in Ausnahmefällen ohne Flugzeug erreichen. Innerhalb Deutschlands oder auch Europas gibt es aber häufig umweltfreundlichere Alternativen mit Bahn oder Bus (z.B. Schnellverbindungen oder Nachtzüge). Im Beruf können Sie mit Videokonferenzen in der Regel mehr Flugreisen überflüssig machen, als gemeinhin vermutet wird. Häufig sind bisherige Routinen oder fehlende technische Vertrautheit die Ursachen dafür, dass weiterhin das Flugzeug benutzt wird. Nicht zuletzt können auch die Reisewünsche selbst hinterfragt werden. Auch in Europa gibt es mehr spannende Sehenswürdigkeiten und Reiseziele, als wir in unserem Leben jemals entdecken können.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt <p><strong>Freiwillige </strong><strong>Kompensation:</strong> Es gibt verschiedene Anbieter für sogenannte CO2-Kompensationsdienstleistungen. Dabei zahlt der Reisende einen zusätzlichen Betrag zum Flugticket und unterstützt damit konkrete Klimaschutzprojekte in Form eines Klimabeitrags. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a> realistisch berechnet und die Klimaschutzprojekte von hoher Qualität sind. Orientierung bietet der "Gold Standard" (siehe Abbildung). Es spricht natürlich nichts dagegen, Klimaschutzprojekte auch ohne Flugreisen finanziell zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Umwelttipp <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Kompensation von Treibhausgasemissionen</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/gs_logo_stacked_b775_uba-web.jpg"> </a> <strong> The Gold Standard </strong> Quelle: The Gold Standard Foundation <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Beachten Sie auch unsere Umwelttipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/44459">Urlaubsreisen</a> und zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus & Bahn fahren</a>.</li> <li>Fliegen Sie "Economy": Das ist nicht nur billiger, sondern verursacht auch weniger Treibhausgase als "Business" oder "1. Klasse".</li> <li>Setzen Sie sich für klimafreundliche Dienstreiseregelungen z.B. auf ihrer Arbeitsstelle oder bei Schulfahrten ein.</li> </ul> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> Hintergrund <p>Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beruht nicht nur auf dem Ausstoß von CO2. Auch andere bei der Verbrennung von Kerosin entstehenden Substanzen wie Stickoxide, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aerosole">Aerosole</a> und Wasserdampf tragen zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Diese Stoffe wirken sich in typischen Reiseflughöhen von etwa 10 Kilometern stärker aus als am Boden und vergrößern den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhauseffekt">Treibhauseffekt</a> entsprechend:</p> <ul> <li>In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Eissättigung führt der Ausstoß von Wasserdampf zur Bildung von Kondensstreifen und Zirruswolken.</li> <li>Stickoxide bauen unter der Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in Reiseflughöhe als starkes <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a> wirkt.</li> <li>Diese verschiedenen Effekte summieren sich derart, dass die Treibhauswirkung des Fliegens im Durchschnitt etwa zwei- bis fünfmal höher ist als die alleinige Wirkung des ausgestoßenen CO2 (siehe Abbildung).</li> </ul> <p>Der Luftverkehr belastet jedoch nicht nur das globale <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>, er hat auch lokale Auswirkungen. So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Bei Kindern im Umkreis von Flughäfen wurden Konzentrations- und Lernschwierigkeiten festgestellt. Auch verschlechtert sich die lokale Luftqualität durch den Ausstoß von z.B. Stickoxiden. Weitere Umweltbelastungen ergeben sich durch den Flächenverbrauch beim Bau und Betrieb von Flughäfen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsstandards/luftverkehr">Luftverkehr</a></li> <li>UBA (2023): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>. Wissenschaftlicher Kenntnisstand, Entwicklungen und Maßnahmen (Broschüre).</li> </ul> <strong>Galerie: Treibhausgasemissionen von Flugreisen</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild1.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/klimawirkung-fluege_2022-04-13_web.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/VTV%202024%20PV%20Abb%20PNG.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/vtv_2024_pv_tab_png.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> Wie Sie Flugreisen vermeiden können <ul> <li>Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.</li> <li>Kompensieren Sie Ihre Flugreisen mittels Spenden an hochwertige Klimaschutzprojekte freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen auszugleichen.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a> von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>).</p> <strong>Galerie: Flugverzicht - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel1_0.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_fliegen_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> <p><strong>Alternativen nutzen: </strong>Weit entfernte Reiseziele lassen sich nur in Ausnahmefällen ohne Flugzeug erreichen. Innerhalb Deutschlands oder auch Europas gibt es aber häufig umweltfreundlichere Alternativen mit Bahn oder Bus (z.B. Schnellverbindungen oder Nachtzüge). Im Beruf können Sie mit Videokonferenzen in der Regel mehr Flugreisen überflüssig machen, als gemeinhin vermutet wird. Häufig sind bisherige Routinen oder fehlende technische Vertrautheit die Ursachen dafür, dass weiterhin das Flugzeug benutzt wird. Nicht zuletzt können auch die Reisewünsche selbst hinterfragt werden. Auch in Europa gibt es mehr spannende Sehenswürdigkeiten und Reiseziele, als wir in unserem Leben jemals entdecken können.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> <p><strong>Freiwillige </strong><strong>Kompensation:</strong> Es gibt verschiedene Anbieter für sogenannte CO2-Kompensationsdienstleistungen. Dabei zahlt der Reisende einen zusätzlichen Betrag zum Flugticket und unterstützt damit konkrete Klimaschutzprojekte in Form eines Klimabeitrags. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawirkung">Klimawirkung</a> realistisch berechnet und die Klimaschutzprojekte von hoher Qualität sind. Orientierung bietet der "Gold Standard" (siehe Abbildung). Es spricht natürlich nichts dagegen, Klimaschutzprojekte auch ohne Flugreisen finanziell zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Umwelttipp <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Kompensation von Treibhausgasemissionen</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/gs_logo_stacked_b775_uba-web.jpg"> </a> <strong> The Gold Standard </strong> Quelle: The Gold Standard Foundation </p><p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Beachten Sie auch unsere Umwelttipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/44459">Urlaubsreisen</a> und zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus & Bahn fahren</a>.</li> <li>Fliegen Sie "Economy": Das ist nicht nur billiger, sondern verursacht auch weniger Treibhausgase als "Business" oder "1. Klasse".</li> <li>Setzen Sie sich für klimafreundliche Dienstreiseregelungen z.B. auf ihrer Arbeitsstelle oder bei Schulfahrten ein.</li> </ul> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> </p><p> Hintergrund <p>Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beruht nicht nur auf dem Ausstoß von CO2. Auch andere bei der Verbrennung von Kerosin entstehenden Substanzen wie Stickoxide, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aerosole">Aerosole</a> und Wasserdampf tragen zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. Diese Stoffe wirken sich in typischen Reiseflughöhen von etwa 10 Kilometern stärker aus als am Boden und vergrößern den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhauseffekt">Treibhauseffekt</a> entsprechend:</p> <ul> <li>In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Eissättigung führt der Ausstoß von Wasserdampf zur Bildung von Kondensstreifen und Zirruswolken.</li> <li>Stickoxide bauen unter der Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in Reiseflughöhe als starkes <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a> wirkt.</li> <li>Diese verschiedenen Effekte summieren sich derart, dass die Treibhauswirkung des Fliegens im Durchschnitt etwa zwei- bis fünfmal höher ist als die alleinige Wirkung des ausgestoßenen CO2 (siehe Abbildung).</li> </ul> <p>Der Luftverkehr belastet jedoch nicht nur das globale <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>, er hat auch lokale Auswirkungen. So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Bei Kindern im Umkreis von Flughäfen wurden Konzentrations- und Lernschwierigkeiten festgestellt. Auch verschlechtert sich die lokale Luftqualität durch den Ausstoß von z.B. Stickoxiden. Weitere Umweltbelastungen ergeben sich durch den Flächenverbrauch beim Bau und Betrieb von Flughäfen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsstandards/luftverkehr">Luftverkehr</a></li> <li>UBA (2023): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>. Wissenschaftlicher Kenntnisstand, Entwicklungen und Maßnahmen (Broschüre).</li> </ul> <strong>Galerie: Treibhausgasemissionen von Flugreisen</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild1.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/bild2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/530/bilder/klimawirkung-fluege_2022-04-13_web.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/VTV%202024%20PV%20Abb%20PNG.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/vtv_2024_pv_tab_png.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p>Informationen für...</p>
Das übergeordnete Ziel dieses Vorhabens ist es, Signale von paläozeanographischen Veränderungen und von Meeresspiegelschwankungen im sedimentären Archiv der Malediven zu entschlüsseln. Die dabei zu validierende Hypothese ist, dass paläozeanographische Veränderungen ein wichtiger Kontrollfaktor der Fazies und Stratigraphie der Karbonatplattform sind. Daher werden es die Resultate dieser Studie erlauben die Malediven-Karbonatplattform zu einem Referenzfall zu entwickeln, der die duale Kontrolle von Meeresspiegel und Paläozeanographie auf Karbonatplattformen zeigt. Dieses Ziel wird durch die Analyse der Kerne, Sedimentproben und Bohrlochmessungen, die während der IODP Expedition 359 gewonnen wurden, erreicht. Die so generierten Daten sollen mit der seismischen Stratigraphie korreliert werden. Die Plattform durchlief eine Entwicklung, die durch drei relevante Ereignisse bzw. Umschwünge charakterisiert ist: ein partielles Ertrinken während des späten Oligozäns, ein partielles Ertrinken während des mittleren Miozäns sowie ein Umschwung in der Geometrie der Plattformkante von einer wohldefinierten zu einer hängenden Kante während des Mittelmiozäns. Der Zusammenhang zwischen diesen Phasen und der globalen Entwicklung des Meeresspiegels ist nicht eindeutig, was belegt, dass Meeresspiegelschwankungen nicht die einzigen Auslöser dieser Entwicklung waren. Das oligozäne Ertrinken wurde vermutlich durch einen Meeresspiegelanstieg und durch erhöhte Produktivität ausgelöst, während dem das miozäne Ereignis mit dem Einsatz der Monsun-kontrollierten Strömungen korreliert. Dieses Ereignis führte zu einem permanenten Ertrinken und dem Schrumpfen der Plattform-Areale. Das weitere Schlüsselereignis der Plattform-Entwicklung, der Umschwung in der Plattformkanten-Geometrie ist an das Einsetzen des miozänen Klimaoptimums gebunden. Diese Veränderung geht einher mit einer Rekonfiguration der Zirkulation im Becken, wie es durch Litho- und Ichnofazies belegt ist. Die integrierte Untersuchung der Ichno- und Mikrofazies, der XRF Daten, der Bohrlochmessungen und der seismischen Profile wird es erlauben eine Rekonstruktion der Paläomilieus durchzuführen und die entsprechenden Veränderungen mit den Prozessen in Verbindung setzen, welche die Karbonatplattform beeinflussten. Wir werden auch belegen, dass es unterschiedliche Szenarien für das Ertrinken von Karbonatplattformen gibt, und dass diese Prozesse zum Teil reversibel sind. Die Arbeitshypothese ist, dass nicht nur Nährstoffe sondern auch Strömungen ein gewichtiger Faktor für die Prägung von Karbonatplattformen sind. Die aus diesem Projekt zu erwartenden Ergebnisse gehen daher über das Verständnis der regionalen Sedimentologie hinaus und liefern ein Beitrag für Modelle der Karbonatsedimentologie im Allgemeinen.
Norwegen ratifizierte als erstes Industrieland den Pariser Klimavertrag. Am 20. Juni 2016 hinterlegte UN-Botschafter Geir Pedersen das entsprechende Dokument bei den Vereinten Nationen in New York, nachdem das norwegische Parlament das entsprechendes Gesetz angenommen hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt haben 18 von 197 Mitgliedern der UN-Klimarahmenkonvention dem Klimavertrag ratifiziert. Darunter sind vor allem kleine Inselstaaten wie Palau, Fidschi und die Malediven. Die 18 Staaten einschließlich Norwegens stehen nur für 0,18 Prozent des globalen Treibhausgas-Ausstoßes. Erst wenn 55 Staaten, die 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen auf sich vereinen, das Klimaabkommen ratifiziert haben, tritt es in Kraft.
Am 8. Oktober 2015 schlossen sich die zwanzig am stärksten durch den Klimawandel bedrohten Staaten zur Gruppe der V20 zusammen. Die Finanzminister der Staaten Afghanistan, Äthiopien, Bangladesch, Barbados, Bhutan, Costa Rica, Ghana, Kenia, Kiribati, Madagaskar, die Malediven, Nepal, Osttimor, die Philippinen, Ruanda, St. Lucia, Tansania, Tuvalu, Vanuatu und Vietnam gründeten ihre Allianz in Lima, Peru als Gegengewicht zur G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer. Die V20 beschlossen die Einrichtung eines Versicherungsmechanismus gegen extreme Wetterphänomene und Naturkatastrophen, der aus privaten und öffentlichen Quellen finanziert werden soll. Für ihr Eröffnungstreffen wählten die V20 die peruanische Hauptstadt Lima, wo in dieser Woche auch die Jahrestreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) stattfanden. In einer Erklärung hieß es, die V20 seien „Heimat von fast 700 Millionen Menschen, und wir sind vereint in unserer geteilten Verletzlichkeit und Gefährdung durch den Klimawandel.“
Fuer insulare Kleinstaaten stellt der Tourismus oftmals die einzige Moeglichkeit dar, wirtschaftlichen Wohlstand fuer die Bevoelkerung zu erreichen. Verfolgt werden beispielsweise Ziele wie die Schaffung von Arbeitsplaetzen, die Erhoehung von Deviseneinnahmen und die Verbesserung der Infrastruktur. Haeufig fehlen Alternativen zum Ausbau des Fremdenverkehrs. Fuer die Mehrzahl der Mikrostaaten ist die Ansiedlung einer Industrie aufgrund fehlender Ressourcen und wegen des kleinen Binnenmarktes wirtschaftlich nicht lohnend. Nutzbares Agrarpotential ist aufgrund der kleinen Landflaeche und der zumeist schlechten Bodenqualitaet (Sandboeden) oft nur in geringem Umfang vorhanden. Hinzu kommt in vielen Faellen die Zersplitterung des Staatsgebietes in kleine Inseln oder Inselgruppen, die untereinander eine unzureichende Verkehrsanbindung aufweisen. Fuer jeden im Indischen Ozean gelegenen Inselstaat sind eine Reihe der aufgefuehrten Eigenschaften charakteristisch. Insbesondere die Seychellen, die Malediven und Mauritius haben sich vor annaehernd drei Jahrzehnten dazu entschlossen, an der weltweiten touristischen Entwicklung zu partizipieren. Zentrale Ziele waren dabei: den Wohlstand der Bewohner zu mehren, der zahlenmaessig ansteigenden Bevoelkerung Arbeitsplaetze zu bieten und die raeumlichen Disparitaeten zu mildern. Alle Destinationen verfuegen ueber von vielen Touristen geschaetzte Attraktionen wie 'Sonne, Sand und See', die heutzutage beinahe unverzichtbar sind, um Besucher anzuziehen. Darueber hinaus besitzt jeder Inselstaat ein charakteristisches Naturraumpotential, mit welchem er sich von den anderen Staaten differenzieren kann. So sind die Malediven durch korallinen Ursprung gepraegt, die Inseln sind klein und erheben sich nur wenige Meter aus dem Meer. Mauritius hingegen ist eine Vulkaninsel. Basaltfelsen, Krater, Gebirgsketten und Hochebenen praegen das Landschaftsbild. Eine Besonderheit verleiht den Seychellen Attraktivitaet, denn hier sind die einzigen Granitinseln inmitten eines Ozeans zu finden. Immergruene, tropische Vegetation und ein stark zerklueftetes Relief sind charakteristisch. Darueber hinaus existieren eine Vielzahl Koralleninseln. Die Inseln des Indik konkurrieren zum einen untereinander: Jeder Staat versucht, sich von den Mitbewerbern abzusetzen, indem eine eigenstaendige Strategie zur Positionierung im internationalen Tourismusmarkt entwickelt wird, mit der die zukuenftige Entwicklung positiv beeinflusst werden soll. Die drei genannten Mikrostaaten konkurrieren jedoch zum anderen auch weltweit mit immer mehr tropischen Destinationen, die ueber ein aehnlich attraktives fremdenverkehrswirtschaftliches Potenzial verfuegen. Besonders in der Karibik, aber auch im Pazifik bemuehen sich Inselstaaten intensiv, die touristische Entwicklung einzuleiten oder zu beschleunigen, den Standard der Unterkuenfte zu heben und neue Attraktionen zu entwickeln.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 20 |
| Wissenschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 6 |
| Förderprogramm | 12 |
| Text | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 18 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 19 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Datei | 6 |
| Keine | 4 |
| Webseite | 16 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 17 |
| Lebewesen und Lebensräume | 20 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 19 |
| Wasser | 17 |
| Weitere | 17 |