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Mangan in Buchenblättern aus dem oberbayerischen Tertiärhügelland (Scheyern) und dem Biosphärenreservat/Nationalpark Berchtesgaden

Höhere Mangankonzentrationen in Buchenblättern aus Scheyern Die natürlichen Mangangehalte in Böden hängen stark von dem jeweiligen Bodentyp ab.  Zusätzlich können aber auch anthropogene Aktivitäten die Umweltkonzentrationen beeinflussen. In Buchenblättern von der Probenahmefläche Scheyern finden sich wesentlich höhere Mangangehalte als an der Probenahmefläche Gries oberhalb Schloss im BR/NP Berchtesgaden. Dies dürfte in erster Linie auf Unterschiede in den natürlichen Mangankonzentrationen zurückzuführen sein. Aktualisiert am: 11.01.2022 Datenrecherche Datenrecherche Datenrecherche Datenrecherche

Neuartiger Leichtbaustahl - Errichtung einer Produktionsanlage für Stahlbänder

Das Projekt "Neuartiger Leichtbaustahl - Errichtung einer Produktionsanlage für Stahlbänder" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH durchgeführt. Das Projekt wird an zwei Unternehmensstandorten durchgeführt: Eine neuartige Bandgießanlage zur Herstellung von Vorbändern wird in Peine errichtet. Dort sollen neue, hochfeste Stahlwerkstoffe mit hohem Mangan-, Silizium- und Aluminium-Gehalten hergestellt werden. In Salzgitter wird eine vorhandene Walzanlage zur Weiterverarbeitung der Vorbänder umgebaut. Bei der Herstellung von Leichtbaustählen sollen etwa 170 kg CO2 pro Tonne Warmband eingespart werden. Bezogen auf das Produktionsvolumen der geplanten Anlage (25.000 Tonnen) ergibt das eine CO2-Einsparung von 4.250 Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus werden erhebliche Energieeinsparungspotenziale in der Stahl verarbeitenden Industrie erwartet. Beim Einsatz beispielsweise in Kraftfahrzeugen rechnen Experten mit einer Kraftstoffreduzierung von ca. 0,2 Liter / 100 km bzw. ca. 8 g CO2 / km. Das entspricht umgerechnet auf die produzierte Jahresmenge an Stahl etwa 8 Millionen Kraftstoff jährlich.

Untersuchung von Mangan als Regulator beim Blattstreuabbau und als Wirkungsvariable des CO2 - Minderungspotenzials von deutschen Waldböden

Das Projekt "Untersuchung von Mangan als Regulator beim Blattstreuabbau und als Wirkungsvariable des CO2 - Minderungspotenzials von deutschen Waldböden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Köln, Geographisches Institut, Arbeitsgruppe Bodengeographie,Bodenkunde durchgeführt. Als wichtige Kohlenstoffspeicher sind Wälder für den Klimawandel mit der daraus resultierenden Erderwärmung von großer Bedeutung. Eine bedeutende Rolle im Kohlenstoffkreislauf von Wäldern spielt die organische Auflage von Waldböden. Hier wird einerseits kontinuierlich Kohlenstoff über Streufall, insbesondere über Blattstreu, eingetragen, findet andererseits ein beständiger Abbau von Streu durch Bodenorganismen mit einhergehender Freisetzung von klimawirksamem Kohlendioxid (CO2) statt. Nur ein Teil des streubürtigen Kohlenstoffs wird in sehr stabile Kohlenstoffverbindungen (Humus) umgewandelt und so langfristig der Atmosphäre entzogen. Die Bilanz zwischen Streueintrag und Streuabbau entscheidet über die Kohlenstoffspeicherung in den organischen Auflagen von Wäldern. Somit übt das Ausmaß des Blattstreuabbaus eine zentrale Rolle im CO2-Minderungspotenzial von Waldökosystemen aus. Neuere Forschungen zeigen, dass zwischen dem Mangangehalt der Blattstreu und der Höhe des Streuabbaus ein signifikanter positiver Zusammenhang besteht. Ausgehend von den neuen Erkenntnissen postulieren wir, dass dem Mangan eine ähnlich regulatorische Rolle beim Streuabbau in deutschen Waldböden zukommt. Bisher liegen nach unserem Wissen dazu aber keinerlei Kenntnisse vor. Mit diesem Projekt möchten wir klären, ob die Mangangehalte in der Blattstreu und deren Entwicklung im Laufe der Zersetzung eine wichtige Wirkungsvariable für die Rate des Humusaufbaus und der Kohlenstoffspeicherung in deutschen Wäldern dar-stellen oder nicht. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Streuabbauversuche mit der Netzbeutelmethode ('litter bags' ) über einen Zeitraum von 30 Monaten an 18 repräsentativen Waldstandorten in sechs Bundesländern in situ durchgeführt werden. Wenn unsere Hypothese zutrifft, können baumart- und standortspezifische 'limit values' des Streuabbaus sowie deren Abhängigkeit von der Manganversorgung identifiziert werden und diese Werte in biogeochemische Kohlenstoff-Modelle einfließen.

Eisen-Mangan Ko-Limitierung – ein potenzieller Kontrollfaktor der Phytoplanktonökolgie des Südpolarmeeres

Das Projekt "Eisen-Mangan Ko-Limitierung – ein potenzieller Kontrollfaktor der Phytoplanktonökolgie des Südpolarmeeres" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung - Fachbereich Biowissenschaften - Funktionelle Ökologie durchgeführt. Das Südpolarmeer hat einen starken Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und spielt daher eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem. Antarktische Phytoplankter sind wichtige Motoren des globalen Kohlenstoffkreislaufs, da sie zu 20% zur globalen jährlichen Primärproduktion beitragen. Im Südpolarmeer wird die biologische Aufnahme von Kohlendioxid hauptsächlich über die Verfügbarkeit des Spurenmetalls Eisen (Fe) und Licht gesteuert, die essentiell für die Photosynthese sind. Während sich die meisten Studien zur Zeit damit beschäftigen, wie die Verfügbarkeit von Fe und Licht das Wachstum und die Produktivität von Phytoplankton beeinflusst, weiß man sehr viel weniger darüber, inwiefern andere Spurenmetalle potenziell limitierend oder co-limitierend mit Fe im Südpolarmeer sind. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass Mangan, welches für diverse zelluläre Prozesse in Phytoplanktonzellen benötigt wird, potenziell (ko-)limitierend mit Fe in bestimmten Regionen des Südpolarmeeres sein könnte. Zur Zeit ist nichts über den Einfluss einer Fe-Mn-Ko-Limitierung auf Wachstum, Photosynthese, oxidativen Stress und zellulären Bedarf von Fe und Mn in antarktischen Phytoplanktern bekannt. Dieses Forschungsprojekt hat zum Ziel, den Einfluss von unterschiedlichen Fe- und Mn-Konzentrationen zusammen mit verschiedenen Lichtbedingungen, welche unterschiedliche Klimaszenarien simulieren, auf die Phytoplanktonphysiologie und deren Implikationen auf die Ökologie und Biogeochemie im jetzigen und zukünftigen Südpolarmeer zu untersuchen. Hierzu wird ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, der sowohl Biologie als auch marine Chemie durch Labor- und Feldarbeit miteinander kombiniert, und somit signifikant zu dieser Fragestellung beiträgt. Durch Laborexperimente mit ökologisch und biogeochemisch relevanten Phytoplanktonarten des Südpolarmeeres wird ein mechanistisches Verständnis über physiologische Prozesse wie Photosynthese und der zelluläre Bedarf von Fe und Mn gewonnen. Schiffsmanipulationsexperimente mit natürlichen Phytoplanktongemeinschaften von unterschiedlichen Regionen des Südpolarmeeres werden zudem das Vorkommen von einer Fe-Mn-Ko-Limitierung aufzeigen und Phytoplanktonarten identifizieren, die besonders sensitiv, aber auch tolerant gegenüber veränderten Spurenmetall- und Lichtbedingungen sind. Somit wird das vorgeschlagene Forschungsprojekt helfen, ökophysiologische Erklärungen zu liefern, um das räumliche Vorkommen von Phytoplanktonarten im jetzigen und zukünftigen Südpolarmeer zu verstehen. Ein besseres Verständnis über die Arbeitsweise und die Sensitivität des antarktischen Ökosystems ist fundamental, um unsere bestehenden Vorhersagewerkzeuge wie die Modellierung zu verbessern und unser Verständnis über die Mechanismen, wie das Südpolarmeer wiederum klimatische Prozesse auf globaler Ebene beeinflusst, zu erfassen.

Teilprojekt 1

Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von AUTARCON GmbH durchgeführt. Ziel des geplanten Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Produktpakets zur sicheren Trinkwasserversorgung in arsenkontaminierten Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländer. Es ist notwendig, einfache, energieautarke und dezentral arbeitende Anlagen zur Wasseraufbereitung und Arsenentfernung auf den Markt zu bringen. Eine solar betriebene Anlage zur Trinkwasserdesinfektion wird innerhalb des beschriebenen Projekts für die Arsenentfernung entwickelt und in betroffenen Regionen in Deutschland und im Ausland unter Feldbedingungen getestet. Die Funktion der von den Projektpartnern AUTARCON GmbH gebauten Pilotanlage wird durch Analysen der HTW Dresden überwacht. Zudem werden die Betriebssicherheit, Bedienbarkeit und Wartung der Anlage unter den geplanten Einsatzbedingungen überprüft und Vermarktungsstrategien in den betroffenen Regionen erarbeitet. Das Projekt ist in die fünf Arbeitspakete unterteilt: 1. Theoretische Grundlagen 2. Vorversuche und hydrochemische Untersuchungen 2.1. Aufbau und Validierung der Analytik 2.2. Oxidation des toxischen und schlechter adsorbierbaren As(III) zu AS(V) durch Chlor bzw. andere Reaktionsprodukte der Elektrolyse 2.3 REDOX Wert Analyse 2.4 Adsoprtion von As(V)-Species an verschiedenen Filtermaterialien 2.5 Abhängigkeit der As-Entfernung vom Fe- und Mn-Gehalt des Grundwassers 2.6 Reduktion der Arsenverbindung bei Stillstand des Filters und potenzieller Austrag 2.7 Mögliche Gefahrstoffe (DNPs, Rückspülwasser, Filtermaterial) 3. Prototypenentwicklung und Feldversuche 3.1 Prototypenentwicklung 3.2 Feldversuche Pilotanlage (Deutschland, Costa Rica, Indien) 3.3 Hydrochemische Untersuchungen 4. Systemintegration und Produktentwicklung 4.1 Regelungseinheit 4.2 Produktpaket 4.3 Verbreitungsstrategien und Wirtschaftlichkeit 5. Projektmanagement.

Langzeitspezifische Alterungseffekte in RDB-Stahl

Das Projekt "Langzeitspezifische Alterungseffekte in RDB-Stahl" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Dresden-Roßendorf, Institut für Fluiddynamik durchgeführt. 1. Vorhabenziel Ziel ist es, durch dedizierte Mikrostrukturuntersuchungen einen Beitrag zur Aufklärung langzeitspezifischer Bestrahlungseffekte in RDB-Stählen deutscher Reaktoren und ihrer sicherheitstechnischen Auswirkungen zu leisten. Dazu werden zwei Teilziele verfolgt. Das erste Teilziel besteht in der Überprüfung, Absicherung und werkstoffphysikalischen Erklärung eines bisher singulären Befundes zur Abhängigkeit der Mikrostruktur vom Neutronenfluss. Das zweite Teilziel besteht in der Aufklärung des Late-Blooming-Effektes. 2. Arbeitsplanung Zur Aufklärung des Flusseffektes werden an Probenpaaren mit jeweils ähnlichen Fluenzen, aber unterschiedlichen Neutronenflüssen Clustergrößenverteilungen gemessen und verglichen. Die Bereitstellung des Probenmaterials erfolgt durch AREVA. Die Ergebnisse werden den im Vorhaben CARINA zu messenden mechanischen Eigenschaften gegenübergestellt. Die Befunde sind durch begleitende Modellrechnungen zu erklären. Die Auswirkungen auf das Langzeitverhalten von RDB-Stählen sind mit Bezug auf das KTA-Regelwerk zu beurteilen. Zur Aufklärung des Late-Blooming-Effektes werden speziell die auf höchste Fluenzen bestrahlten Zustände Cu-armer RDB-Stähle mit moderaten bis hohen Ni- und Mn-Gehalten für Mikrostrukturuntersuchungen herangezogen. Neben SANS-Experimenten an hochbestrahlten und thermisch ausgeheilten Materialzuständen sind auch Untersuchungen mit der tomographischen Atomsonde vorgesehen.

Teilvorhaben CONSULAQUA

Das Projekt "Teilvorhaben CONSULAQUA" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CONSULAQUA Hamburg Beratungsgesellschaft mbH durchgeführt. Betriebstechnische und energetische Optimierung einer Pilotanlage zur unterirdischen Enteisenung und Entmanganung, die aufgrund zu hoher Eisen- und Mangangehalte für die Wärmeenergiegewinnung aus Grundwasser über eine Brunnenanlage betrieben werden soll. 1. Planungsleistungen zur Konzeptionierung und Energieoptimierung der Anlage für die unterirdische Enteisenung und Entmanganung (UEE). 2. Ausschreibung und Bauaufsicht für die UEE-Anlage. 3. Durchführen eines Testbetriebes über etwa sechs Monate inkl. Datenerhebung, Vorortmessung, Laständerungen etc. 4. Auswertung, Dokumentation und Bewertung der erhobenen Messdaten.

Aufbereitung huminstoffreicher Wässer im Waldviertel mittels Ultrafiltration

Das Projekt "Aufbereitung huminstoffreicher Wässer im Waldviertel mittels Ultrafiltration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen, Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik durchgeführt. Im nördlichen Waldviertel (Land Niederösterreich) gibt es zahlreiche Wassergewinnungsanlagen deren Wässer durch niedrigen pH-Wert, hohen Eisen- und Mangangehalt, hohe Oxidierbarkeit, hohen SAK (Spektraler Absorptionskoeffizient) und teilweise hohen Huminstoffgehalt gekennzeichnet sind. Zudem kommt es häufig zu Beeinflussungen durch Oberflächenwässer, was zudem immer wieder hohe mikrobiologische Belastungen verursacht. Als gängiges Desinfektionsverfahren kommt bislang häufig Chlordioxid zum Einsatz. Durch die Behandlung der Wässer mit Chlordioxid besteht die Gefahr, dass sich aus den Huminstoffen gesundheitsschädliche Desinfektionsnebenprodukte bzw. Substrate für Wiederverkeimungen im Rohrnetz bilden. Im Projektvorhaben wurde der Einsatz der Ultrafiltration (UF) zur Behandlung solcher Wässer untersucht. Dabei wurden untersucht, ob mittels Flockungsfiltration und UF der SAK bzw. die UV-Durchlässigkeit soweit gesenkt, dass anstatt der Chlordioxid-Dosierung eine Desinfektion mittels UV-Bestrahlung erfolgen kann. Es wurden außerdem Untersuchungen zum Rückhalt von Keimen durch die Membran durchgeführt. Für die Kombination der erforderlichen Aufbereitungsschritte (pH-Einstellung, Enteisenung, Entsäuerung und Aufhärtung, Fällung bzw. Flockung, UF, Desinfektion) wurde die optimale Abfolge ermittelt. In einem Nebenaspekt der Projektes wurde eine Arbeitshilfe zur Ertüchtigung und Überwachung von Anlagen zur Flockenfiltration erarbeitet.

Blattanalysen zur Beweissicherung von Emittenten

Das Projekt "Blattanalysen zur Beweissicherung von Emittenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft durchgeführt. Die Elementgehalte im Laub von markierten Buchen aus verschiedenen Höhen- und Tallagen eines Schutzwaldes im Einflussbereich einer Kehrichtverbrennungsanlage (Niederurnen, GL) werden seit 1971-73 vor Inbetriebnahme der KVA analysiert. Der Chloridgehalt im Buchenlaub spiegelt die Immissionen der KVA. Ab 1992 wurde die eingebaute Filteranlage wirksam. Die erhöhten Werte 1999 zeigen, dass bei steigendem Kehrichtaufkommen die Filteranlage zeitweise ausser Betrieb war, während ab 2002 bei stark erhöhter Kehrichtmenge die Chloridwerte nicht mehr höher waren als vor der Inbetriebnahme der KVA. Die Bäume, welche hinsichtlich der KVA talabwärts stehen, weisen signifikant höhere Chloridkonzentrationen auf als diejenigen talaufwärts (bedingt durch vorherrschende Winde). Im Vergleich mit Literaturdaten war der mittlere Chloridgehalt der Blätter nur in den Jahren 1977 (2420 mg/kg) und 1987 (2249 mg/kg) nahe der Toxizitätsgrenze von 2500 mg/kg. Im Vergleich mit Toxizitätsgrenzen und unabhängig von den Chloridwerten, waren die Bleiwerte der Jahre 1971-1978 (Mittelwert mg/kg 19.95 plus-minus 5.04) an der oberen grenze der Toleranz im Erntegut (5-20 mg/kg) und nicht weit entfernt von der unteren Toxizitätsgrenze von 30 mg/kg. Seit 1984 hat die Bleibelastung jedoch abgenommen und liegt seit 2001 unter der Detektionsgrenze von 3 mg/kg. Hoch sind die Mangangehalte, z. T. doppelt so hoch wie auf Kalkböden mit ihren natürlich hohen Mangangehalten. Die untere Toxizitätsgrenze von 400 mg/kg wurde in den Jahren 1987 (412), 1995 (479) und 1999 (497 mg/kg) überschritten. Kupfer im Buchenlaub war stets höher als die untere Grenze im Erntegut (5 mg/kg), aber vergleichbar den mittleren Gehalten in Moosen von 528 französischen Standorten im Jahre 2000, während Eisen und Zink geringer waren als die französischen Mittelwerte. In Gegensatz zum Chlorid, dessen Ausstoss der KVA mit den Filtern geregelt wird, sind Schwefel 1993 und Aluminium 1999 sprunghaft angestiegen und seither erhöht geblieben, während Kupfer und Eisen im Jahr 1991, sowie Kupfer und Blei in Jahr 1997 Spitzenwerte zeigten. Mit Nährstoffen sind die Buchenblätter gut versorgt, ausser knappem Magnesium (Mangel unter 300 mg/kg) im Jahre 1991 (352 mg/kg). Der Stickstoffgehalt war tief in den Jahren 1993-1996. Erhöhte Ozonkonzentrationen, gebildet aus Vorläufersubstanzen (Abgasen von Verbrennungsprozessen) insbesondere bei Schönwetterlagen, führen zu von Auge sichtbaren Symptomen auf den Blättern. Die Ozonsymptome der Buchenlaubproben werden seit 1996 beobachtet. Es besteht keine Abhängigkeit der Ozonsymptome mit den Chloridgehalten, denn für Ozon sind alle Verbrennungsprozesse (Haushalte, Industrie, Verkehr) gemeinsam verantwortlich, die Ozonsymptome sind jedoch markanter bei den Bäume oberhalb der KVA und nahe bei Niederurnen.

Manganbelastung durch Schweißrauche - Personengebundene Analyse ultrafeiner Stäube (UFP)

Das Projekt "Manganbelastung durch Schweißrauche - Personengebundene Analyse ultrafeiner Stäube (UFP)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführt. Mit den bisherigen im Projekt eingesetzten Staubmessmethoden ist es nicht möglich, eine personengebundene Messung ultrafeiner Stäube durchzuführen. Ultrafeinen Aerosolen - u.a. somit auch Schweißrauchen - wird ein erhöhtes Gesundheitsrisiko angelastet. Das Thermalpräzipitatorverfahren in Kombination mit elektronischer Bildanalyse wird als aussichtsreichste Methode zur Quantifizierung von UFP angesehen. Es ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur personenbezogenen, differenzierten Messung von Schweißaerosolen vorgesehen. Damit soll eine Bewertung der Partikelgrößenverteilung erreicht werden. Gleichzeitig soll der Einfluss der Staubstrukturen (Teilchengröße, -zahl, -gestalt, -oberfläche) auf die Gefährdung durch die Schweißrauche abgeschätzt werden.

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