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Overview of hazardous substances potentially emitted from offshore industries to the marine environment - Part 4: Emissions from offshore energy industry and other sea-based activities

The report for authorities and scientists provides an overview of substances that can be released into the marine environment from various offshore industries and estimates the quantities of pollutant inputs. These may be relevant as additional contaminants according to European Commission Decision (EU) 2017/848 for Descriptor 8, Criterion D8C1. In addition to the potential hazardous substances from the offshore wind and offshore oil and gas industries, which were published in sub-reports 1 and 2 of the RESOW project, three other offshore sources are considered in this report: Mariculture, maritime transport and (historically) dumped munitions. Veröffentlicht in Texte | 62/2024.

Overview of hazardous substances potentially emitted from offshore industries to the marine environment

Im Rahmen des RESOW Projekts werden Einträge von gefährlichen Stoffen aus Offshore Industrie Quellen in die Meeresumwelt von Nord- und Ostsee untersucht. Dieser Bericht gibt einen Überblick über potentielle Emissionen von Schadstoffen aus der Offshore Öl- und Gasindustrie, die infolge der Arbeitsprozesse auf Offshore Plattformen zustande kommen können. Dabei werden Emissionen aus Bohrflüssigkeiten, Schneidölen, Produktionswasser sowie unfallbedingte Emissionen und Korrosionsschutzmaßnahmen untersucht. Die in den verschiedenen Eintragsquellen enthaltenen individuellen Substanzen werden weiterhin auf ihre Schadhaftigkeit für die Meeresumwelt analysiert. Da Informationen zu künstlich hergestellten Chemikalien nur in hoch aggregierter Form verfügbar waren und keine Informationen über individuelle Substanzen den aggregierten Daten entnommen werden konnten, war die Untersuchung künstlich hergestellter Chemikalien nicht möglich. Nur für Produktionswasser konnten individuelle Substanzen identifiziert werden. Die Bewertung des Gefährdungspotenzials basiert auf PBT-Kriterien (Persistenz, Bioakkumulation und Toxizität), Gefahrensätzen in Bezug auf aquatische Toxizität, der SIN-Liste (Substitute It Now), der OSPAR-Liste potentiell gefährlicher Stoffe, der OSPAR Liste von priorisierten Stoffen, der ECHA-Liste (European Chemical Agency) für endokrin wirksame Substanzen und den Wasserrahmenrichtlinien flussgebietsspezifischen Stoffen sowie prioritären Stoffen, welche in den Anhängen 6 und 8 der deutschen Oberflächengewässerverordnung gelistet sind, die eine nationale Implementierung der Wasserrahmenrichtlinie darstellt. Quelle: Forschungsbericht

WMS für "Human activities" und Belastungen im Bereich des deutschen Festlandssockels der Nord- und Ostsee

Dieser Dienst stellt Layer zu folgenden Themen bereit: - Kabel- und Leitungsbau (beeinflusste Flächen) - Offshore Windenergie (Lage, Ausdehnung, Anzahl, Größe, Fundament-Typ) - Küstenschutzmaßnahmen (Lage, Ausdehnung, beeinflusste Flächen) - Sonstige Flächeninanspruchnahmen (Lage, Ausdehnung, Art und Zeitpunkt der Herstellung), z. B. Plattformen - Baggerungen, Sandentnahmen (Volumen m³/a, betroffene Flächen) - Verklappungen (Volumen m³/a, betroffene Flächen) - Wellen- bzw. strömungsinduzierte Sedimentumlagerung (shear stress) - Schifffahrt - Fischereidruck - Marikulturen (Lage, Ausdehnung, Menge pro Fläche und Art) - Muschelfang und Muschelkulturflächen (Zeit/Fläche pro Jahr, Menge pro Fläche und Art)

"Human activities" und Belastungen im Bereich des deutschen Festlandssockels der Nord- und Ostsee (WFS)

Dieser WFS-Dienst stellt Layer zu folgenden Themen bereit: - Kabel- und Leitungsbau (beeinflusste Flächen) - Offshore Windenergie (Lage, Ausdehnung, Anzahl, Größe, Fundament-Typ) - Küstenschutzmaßnahmen (Lage, Ausdehnung, beeinflusste Flächen) - Sonstige Flächeninanspruchnahmen (Lage, Ausdehnung, Art und Zeitpunkt der Herstellung), z. B. Plattformen - Baggerungen, Sandentnahmen (Volumen m³/a, betroffene Flächen) - Verklappungen (Volumen m³/a, betroffene Flächen) - Wellen- bzw. strömungsinduzierte Sedimentumlagerung (shear stress) - Schifffahrt - Fischereidruck - Marikulturen (Lage, Ausdehnung, Menge pro Fläche und Art) - Muschelfang und Muschelkulturflächen (Zeit/Fläche pro Jahr, Menge pro Fläche und Art)

Geflügelte Geister der Ozeane: die globale räumliche Ökologie und Schutz der kleinsten und schwer erfassbaren Seevögel der Welt, der Sturmschwalben (Hydrobatidae & Oceanitidae), im Mittelmeer und im Nordostatlantik

Das Projekt "Geflügelte Geister der Ozeane: die globale räumliche Ökologie und Schutz der kleinsten und schwer erfassbaren Seevögel der Welt, der Sturmschwalben (Hydrobatidae & Oceanitidae), im Mittelmeer und im Nordostatlantik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Bei den globalen Veränderungen und deren Mitigation durch Umstellung auf erneuerbare Energiequellen (z. B. Offshore-Wind- und Solarparks) müssen nachteilige Auswirkungen auf die Lebensräume im Meer besser erkannt und vermieden werden. So hat die internationale Fischereipolitik in letzter Zeit der marinen Aquakultur Vorrang eingeräumt, um die globale Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit vieler Staaten zu gewährleisten, ohne deren tatsächliche Auswirkungen auf die Meeresumwelt zu kennen. Das Verständnis der räumlichen Ökologie freilebender Tiere, einschließlich ihrer Verbreitung, Bewegungen und Wanderungen, ihrer Phänologie und ihrer Ernährung, führt zu einer besseren Bewirtschaftung und Erhaltung. So können beispielsweise Bemühungen zur Erhaltung wandernder Populationen, die sich ausschließlich auf Brutgebiete konzentrieren, diese Populationen nicht vor Bedrohungen entlang der Wanderrouten oder in Nicht-Brutgebieten schützen. Tierbewegungen und Wanderungen sind auch deshalb wichtig, weil sie das Verhalten, die Lebensweise und sogar die Anatomie vieler Arten beeinflussen. Darüber hinaus kann sich das Wander- und Ernährungsverhalten innerhalb und zwischen den Arten und Populationen unterscheiden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die auf jeder dieser Ebenen genutzten Routen und Nichtbrutgebiete zu ermitteln, zumal sie auch mit unterschiedlichen Bedrohungen verbunden sein können. Darüber hinaus kann die Untersuchung verschiedener Populationen auch dazu beitragen, zu verstehen, ob die räumliche Ökologie der Art durch genetischen und/oder Umweltvariablen bestimmt wird. Eine Möglichkeit, die Bewegungen und die Verteilung außerhalb der Fortpflanzungszeit bei wandernden Arten zu bestimmen, und zwar neuerdings auch bei den kleinsten Arten, ist der Einsatz von Geolokatoren auf Lichtniveau. Darüber hinaus können feinräumige Bewegungen mit dem kleinsten GPS-Gerät von nur 0,95 g verfolgt werden. Sturmschwalben (Familien Hydrobatidae und Oceanitidae) sind die kleinsten Seevögel und für die Forscher normalerweise nur zugänglich, wenn sie während der Brutzeit in den Kolonien an Land sind. Daher ist es besonders schwierig, sie außerhalb dieses Zeitraums zu untersuchen, wenn sie sich irgendwo auf dem Meer aufhalten und während dieser Zeit wandern und normalerweise ihr Gefieder mausern. Von den meisten Arten ist bekannt, dass sie sich während der Brutzeit bevorzugt von Ichthyoplankton und Zooplankton ernähren, und oft wird diese Beute zusammen mit einem relevanten Anteil an Mikroplastik verzehrt. Obwohl die Interaktion von Sturmschwalben mit anthropogenen Offshore-Aktivitäten teilweise untersucht wurde, zielt der vorliegende Vorschlag darauf ab, wichtige Erkenntnisse über die globale räumliche Ökologie dieser wenig erforschten Taxa zu sammeln und dazu beizutragen, Wissenslücken in Bezug auf die biologische Vielfalt der Meere und die anthropogenen Einflüsse auf sie entlang der europäischen Meere zu bewerten.

Vorhaben: Entwicklung eines plasmonischen Messsystems zum Nachweis von Entlausungsmitteln

Das Projekt "Vorhaben: Entwicklung eines plasmonischen Messsystems zum Nachweis von Entlausungsmitteln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, Institutsteil Dresden-Klotzsche durchgeführt. Die Lachslaus ist eines der größten Probleme in den Aquakulturen an norwegischen und europäischen Küsten. Zu ihrer Bekämpfung werden die Fische durch entlausende Badekuren auf pharmazeutischer Basis an Bord von Servicebooten (Wellboats) und/oder in den Käfigkulturen behandelt. Danach wird das Abwasser bisher zusammen mit den verbleibenden Medikamenten bzw. entstandenen Nebenprodukten wieder ins Meer geleitet. Einige dieser freigesetzten Chemikalien sind schädlich für die aquatische Umwelt und fördern u.a. das Auftreten arzneimittelresistenter Lachsläuse. Um diesem Problem Einhalt zu gebieten, werden insbesondere die nationalen Vorschriften in Bezug auf Handhabung und Einleitung der Entlausungsmittel zunehmend verschärft und somit die Aufbereitung solcher arzneimittelhaltiger Prozesswässer unumgänglich. Daher verfolgt dieses Forschungsvorhaben das Ziel einen umweltfreundlichen Aufbereitungsprozess zu entwickeln, bei dem die Arzneimittel und deren Nebenprodukte vor Ort aus dem Entlausungsabwasser entfernt/neutralisiert werden und das Abwasser nur in geprüfter Qualität ins Meer gelangt.

Entwicklung eines ökologischen Futtermittels für karnivore Fischarten unter Ausschluss von Fischmehl und Sojaproteinen

Das Projekt "Entwicklung eines ökologischen Futtermittels für karnivore Fischarten unter Ausschluss von Fischmehl und Sojaproteinen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Professur für Marine Aquakultur durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist es, ein nachhaltiges und ökologisches Futtermittel für karnivore Fischarten zu entwickeln, welches in Gänze auf die Verwendung von Fischmehl und Sojaprotein verzichtet. Ökologische Eiweißfuttermittel werden nicht nur durch die Verordnung (EU) Nr. 2018/848 für Geflügel und Schwein verpflichtend, sie bilden auch die Grundlage für eine nachhaltige Futterversorgung anderer Nutztiere. So ist in der ökologischen Fischproduktion die Futtermittelherstellung, insbesondere im Hinblick auf eiweißreiche Futtermittel, bereits streng reglementiert. Durch eine innovative Verarbeitung und Verwendung von Proteinen aus ökologisch angebautem Raps, kombiniert mit verarbeitetem tierischen Nichtwiederkäuer-Protein, sollen Fischmehl und Sojaprotein gegen diese nachhaltigen Alternativen ausgetauscht werden. Im Fokus steht dabei vor allem das Aminosäureprofil, welches sowohl durch das anzupassende Verhältnis der beiden im Raps enthaltenen Speicherproteine Albumin und Globulin, als auch durch die Verwendung von verarbeitetem tierischen Nichtwiederkäuer-Protein optimal an die Bedürfnisse der Fische abgestimmt werden soll. Vor allem der Effekt einer angepassten Aminosäurezusammensetzung auf die Futteraufnahme und Futteraufnahmeregulation ist hierbei von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung, da vorherige Untersuchungen zeigen konnten, dass dies das aktuell größte Hindernis beim Austausch von Fischmehl gegen pflanzliche Alternativen darstellt. Da es sich dabei um eine Prozesslösung für die nachhaltige und ökologische Tierernährung handelt, ist das Vorhaben in der Ausschreibung Projekte zur Sicherung einer nachhaltigen Tierernährung dem Modul B - Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) des BMEL zuzuordnen.

MarTERA-WeBoat - Entwicklung von Aufbereitungstechnologien zur Entfernung von Entlausungsmitteln aus Prozesswässern der marinen Aquakultur

Das Projekt "MarTERA-WeBoat - Entwicklung von Aufbereitungstechnologien zur Entfernung von Entlausungsmitteln aus Prozesswässern der marinen Aquakultur" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HYDAC Process Technology GmbH durchgeführt. Die Lachslaus (Lepeophtheirus salmonis) ist eines der größten Probleme in den Aquakulturen entlang der norwegischen und europäischen Küsten. Zur Bekämpfung von Lachsläusen werden die Fische durch entlausende Badekuren auf pharmazeutischer Basis an Bord von Serviceschiffen, sogenannten Wellboats und/oder unmittelbar in den Käfigkulturen in den Seebuchten behandelt. Nach der Behandlung wird das Abwasser bisher zusammen mit den verbleibenden Medikamenten und anderen Chemikalien, die bei der Behandlung der Läuse im Wasser entstehen, wieder ins Meer geleitet. Einige dieser freigesetzten Chemikalien sind schädlich für die aquatische Umwelt und fördern das Auftreten von immer mehr arzneimittelresistenten Lachsläusen. Um diesem Problem Einhalt zu gebieten, werden insbesondere die nationalen Vorschriften in Bezug auf Handhabung und Einleitung der Entlausungsmittel zunehmend verschärft. Damit wird die Aufbereitung solcher arzneimittelhaltiger Prozesswässer unumgänglich. Daher verfolgt dieses Forschungsvorhaben das Ziel einen umweltfreundlichen Aufbereitungsprozess zu entwickeln, bei dem die Arzneimittel und deren Nebenprodukte aus dem Entlausungsabwasser entfernt bzw. neutralisiert werden. Gegenstand des Vorhabens ist die Entwicklung des sogenannten WeBoat-Prozesses. Dieses zweistufige Verfahren gewährleistet die Neutralisierung von im Prozesswasser gelösten Arzneimittelrückständen und besteht - analog der Ballastwasserbehandlung - aus einer Vorfiltration und einer nachfolgenden Oxidationsstufe. Ziel des HYDAC Teilvorhabens ist dabei die Entwicklung eines automatischen Rückspülfiltersystems inklusive einer geeigneten Rückspülmengenaufbereitung (RSMA) auf Basis der vorhandenen Ballastwasserfiltertechnologien. Die automatische Vorfiltration ist die erste Stufe des WeBoat Prozesses und dient maßgeblich der Abtrennung grober suspendierter Wasserinhaltsstoffe. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für den effizienten oxidativen Stoffabbau der molekular gelösten Wasserinhaltsstoffe.

Vorhaben: Entwicklung von Filtersystemen für marine Aquakulturen

Das Projekt "Vorhaben: Entwicklung von Filtersystemen für marine Aquakulturen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HYDAC Process Technology GmbH durchgeführt. Die Lachslaus (Lepeophtheirus salmonis) ist eines der größten Probleme in den Aquakulturen entlang der norwegischen und europäischen Küsten. Zur Bekämpfung von Lachsläusen werden die Fische durch entlausende Badekuren auf pharmazeutischer Basis an Bord von Serviceschiffen, sogenannten Wellboats und/oder unmittelbar in den Käfigkulturen in den Seebuchten behandelt. Nach der Behandlung wird das Abwasser bisher zusammen mit den verbleibenden Medikamenten und anderen Chemikalien, die bei der Behandlung der Läuse im Wasser entstehen, wieder ins Meer geleitet. Einige dieser freigesetzten Chemikalien sind schädlich für die aquatische Umwelt und fördern das Auftreten von immer mehr arzneimittelresistenten Lachsläusen. Um diesem Problem Einhalt zu gebieten, werden insbesondere die nationalen Vorschriften in Bezug auf Handhabung und Einleitung der Entlausungsmittel zunehmend verschärft. Damit wird die Aufbereitung solcher arzneimittelhaltiger Prozesswässer unumgänglich. Daher verfolgt dieses Forschungsvorhaben das Ziel einen umweltfreundlichen Aufbereitungsprozess zu entwickeln, bei dem die Arzneimittel und deren Nebenprodukte aus dem Entlausungsabwasser entfernt bzw. neutralisiert werden. Gegenstand des Vorhabens ist die Entwicklung des sogenannten WeBoat-Prozesses. Dieses zweistufige Verfahren gewährleistet die Neutralisierung von im Prozesswasser gelösten Arzneimittelrückständen und besteht - analog der Ballastwasserbehandlung - aus einer Vorfiltration und einer nachfolgenden Oxidationsstufe. Ziel des HYDAC Teilvorhabens ist dabei die Entwicklung eines automatischen Rückspülfiltersystems inklusive einer geeigneten Rückspülmengenaufbereitung (RSMA) auf Basis der vorhandenen Ballastwasserfiltertechnologien. Die automatische Vorfiltration ist die erste Stufe des WeBoat Prozesses und dient maßgeblich der Abtrennung grober suspendierter Wasserinhaltsstoffe. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für den effizienten oxidativen Stoffabbau der molekular gelösten Wasserinhaltsstoffe.

Insektenbasierte nachhaltige Aquakultur (Teilprojekt E) - Umsetzungsphase

Das Projekt "Insektenbasierte nachhaltige Aquakultur (Teilprojekt E) - Umsetzungsphase" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Royal-Exclusiv Aquarien-Anlagenbau Christian Walter GmbH & Co. KG durchgeführt. Das hier beantragte anwendungsorientierte Projekt InA (Insektenbasierte nachhaltige Aquakultur) baut auf dem Projekt InFeed (Maßgeschneiderte Futtermittel für eine nachhaltige Ernährung) auf, welches den theoretischen Grundstein der Nutzung regionaler Nebenströme für eine insektenbasierte Fütterungsstrategie von hochwertigen marinen Lebensmitteln (blue food) legte. Das Projekt InA hat zum Ziel, die in InFeed gewonnenen Ergebnisse im Rahmen eines Referenzprojektes umzusetzen und eine flexible, modulare, skalierbare und smarte Pilotanlage für die nachhaltige Binnenland-Produktion von blue food (Weißbeingarnelen) auf der Basis von regionalen Nebenströmen und unter Nutzung von Futterinsekten (Schwarze Soldatenfliege) zu etablieren. In enger Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft soll eine geschlossene Polykultur-Anlage errichtet werden, die sich an natürlichen biobasierten Stoffkreisläufen orientiert. Diese Plattformtechnologie soll unter zwei Szenarien betrieben werden - einem 'high sustainability' Szenarium (IPCC Mitigation Pathways Compatible with 1,5°C) und einem 'moderate sustainability' Szenarium (IPCC Mitigation Pathways Compatible with 2,0°C). Die Justus-Liebig-Universität Gießen, die den Verbund koordiniert, etabliert dabei optimale Hälterungs- und Aufzuchtbedingungen für Weißbeingarnelen und koordiniert den Aufbau der Pilotanlage für die nachhaltige Garnelenproduktion. Die Evonik Operations GmbH analysiert und optimiert relevante biogene Nebenströme für die Nutzung als Insekten-Futtermittel. Die Fraunhofer Gesellschaft ist für die nachhaltige Insektenzucht verantwortlich und entwickelt optimierter Futtermittel für die Weißbeingarnele. Die Technische Hochschule Mittelhessen unterstützt das Projekt mit Technologien zum nachhaltigen Abluft- und Abwassermanagement. Die Royal Exclusiv Aquarien - Anlagenbau, Christian Walter GmbH & Co. KG setzt die angestrebten Nachhaltigkeitskriterien im Bereich der smarten Aquakulturtechnik um.

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