„Atomare Demokratie“ – Die Kernkraft in Deutschland als Lehr- und Lernstück für die Demokratie. Einladung zur Lesung mit Professor Frank Uekötter im BASE Berlin am 30. Mai 2024, 18 Uhr Anfang 30.05.2024 18:00 Uhr Ende 30.05.2024 20:00 Uhr Sehr geehrte Damen und Herren, die Nutzung der Atomkraft beschäftigt die Bundesrepublik seit Gründungstagen. Das Für und Wider hat eine Gesellschaft gespalten in ein oft fundamental vorgetragenes „Nein Danke“ und „Ja Bitte“ – bis heute, so hat es etwa die Ausstiegsdiskussion 2023 einmal mehr gezeigt – löst das Thema starke Reaktionen aus. Kernenergie ist ein Definitionsmoment in der politischen Verortung. Frank Uekötter hat in seinem Buch „Atomare Demokratie“ eine Bilanz dieser sehr bundesdeutschen Auseinandersetzung vorgelegt. Er schaut auf die Entstehungsgeschichte der Atomkraftnutzung, ordnet ein und stellt vor allem Zusammenhänge her: Das Verhältnis von Staat und gesellschaftlicher Opposition, das Entstehen einer informierten Zivilgesellschaft, die kritisch etwa Sicherheits- und Finanzierungsversprechen hinterfragt, die langen Verhandlungen um einen Atomkonsens. In vielen kleinen Schritten, so Uekötter, haben beide Seiten, Gegner wie Befürworter, eine hitzige Debatte auf eine demokratisch verträgliche Temperatur gebracht und damit Lernprozesse ermöglicht. Uekötter schaut auch auf die Atomgeschichte der DDR , in der es an den Gegenkräften von Marktwirtschaft und Demokratie fehlte. Im April 2023 hat Deutschland seine letzten Meiler abgeschaltet, aber an Wiedereinstiegsforderungen fehlt es genauso wenig wie an Hoffnungen auf die Erneuerbaren Energien. Was bleibt von der „atomaren Demokratie“ – wie sieht der Bochumer Technik- und Umwelthistoriker die weitere Entwicklung in Deutschland? Am 30. Mai 2024 um 18 Uhr lädt das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zu einer Lesung des Historikers Professor Frank Uekötter in die Wegelystrasse 8, 10623 Berlin, ein. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Ausklang bei Getränken ein. Donnerstag, den 30. Mai 2024 18:00 bis 20:00 Uhr Adresse Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Wegelystr. 8 10623 Berlin
Diese Fallstudie untersuchte den durch den Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft ausgelösten Strukturwandel in der Lausitz im Zeitraum 1990-2015. Mit Hilfe verschiedener qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung analysierte sie den Strukturwandelprozess und die in Reaktion auf diesen Prozess umgesetzte Strukturpolitik mit dem Ziel, dieses Wissen für zukünftige Strukturwandelprozesse in anderen (Kohle-)Regionen zur Verfügung zu stellen. Eine Diskursanalyse half zu erkennen, wer warum welche strukturpolitischen Ansätze unterstützte – und gibt damit Hinweise auf die mögliche Relevanz von Erfahrungen für andere Regionen. Veröffentlicht in Climate Change | 31/2021.
Gegenstand der vorliegenden Fallstudie ist der durch den Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft ausgelöste Strukturwandel in der Lausitz im Untersuchungszeitraum 1990-2015. Prägend war vor allem eine starke Deindustrialisierung. Hiervon war auch die Lausitzer Braunkohlewirtschaft in starkem Maße betroffen. Die Fallstudie beschreibt den historischen Strukturwandelprozess und analysiert die in Reaktion auf diesen Prozess umgesetzte Strukturpolitik mit dem Ziel, dieses Wissen für in Zukunft anstehende Strukturwandelprozesse in anderen (Kohle-)Regionen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck kategorisiert die Fallstudie die strukturpolitischen Interventionen in "konservierend", "nachsorgend" und "vorausschauend" und bewertet ihre (intendierten) Wirkungen anhand der Dimensionen "Ökonomie", "Soziales", "Ökologie" und "regionale Identität". Die Wirtschaftspolitik des Bundes und der beteiligten Länder entwickelte im Laufe der Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher strukturpolitischer Interventionen. Dies geschah lange mit einem Fokus auf den Wirtschaftsraum "Ostdeutschland" insgesamt und nicht spezifisch für die Lausitz. Die Strukturpolitik in der Lausitz wird insgesamt als nur mäßig erfolgreich bewertet. Die Politik des "Aufbau Ost" (1990-1998) kann im Rückblick zumindest aus ökonomischer Sicht als erfolgreich bezeichnet werden. Allerdings haben sich neue Strukturmuster vor allem an solchen Standorten herausgebildet, die eine hinreichende Attraktivität für externe Investoren aufwiesen. Die Strukturpolitik war insoweit eher begleitend, nicht (struktur-)gestaltend ausgerichtet. Auch heute gilt die Lausitz noch als strukturschwach. Wie die Analysen dieser Fallstudie zeigen, war die Politik vor allem in den frühen 1990er Jahren darauf bedacht, die negativen Auswirkungen des transformationsbedingten Strukturumbruchs auf den Arbeitsmarkt abzufedern. Erst gegen Ende der 1990er Jahre wurde diese "nachsorgende" Strukturpolitik auf eine stärker auf die Unterstützung struktureller Anpassungsprozesse ausgerichtete (und damit vorausschauende) Strukturpolitik ersetzt, die sich vor allem auf die Innovationsförderung stützte und bis heute fortgeführt wird. Legt man die vom Projektkonsortium entwickelten Wirkungsdimensionen zugrunde, so lassen sich die strukturpolitischen Interventionen in der Lausitz vor allem den Wirkungsdimensionen "Ökonomie" und (zumindest bis zum Ende der 1990er Jahre) "Soziales" zuordnen. Dies spiegelt sich auch in den gesellschaftlichen Diskursen in den ostdeutschen Bundesländern und in der Lausitz wider. Die Dimension "Ökologie" spielte am ehesten bei den notwendigen Renaturierungsmaßnahmen in den von der Stilllegung des Braunkohletagebaus betroffenen Gebieten bzw. bei der Sanierung altindustrieller Flächen eine Rolle. Die "regionale Identität" spielte als Wirkungsdimension in den strukturpolitischen Programmen keine Rolle. Quelle: Forschungsbericht
Liebe Leserin, lieber Leser, am 3. Oktober können wir auf 30 Jahre Deutsche Einheit zurückblicken. Was in dieser Zeit beim Umweltschutz passiert ist, erfahren Sie in dieser Newsletterausgabe. Außerdem haben wir für Sie zusammengetragen, worauf es beim umweltfreundlich Leben ankommt. Interessante neue Zahlen gibt es unter anderem zur sozial-ökologischen Gerechtigkeit unseres heutigen Verkehrssystems, zum Treibhausgasausstoß des Video-Streamings und zum Stand der Energiewende. Zum Thema Coronavirus finden Sie in diesem Newsletter sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Empfehlungen. Interessante Lektüre wünscht Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes 30 Jahre Deutsche Einheit: Auch für die Umwelt ein Gewinn Der Brocken im Harz, früher zu Spionagezwecken genutzt, liegt heute im Waldnationalpark Harz. Quelle: ohenze / Fotolia.com Am 3. Oktober jährt sich die Deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal. Im Umweltschutz ist seitdem viel Positives passiert, zieht das UBA Bilanz. UBA-Präsident Dirk Messner: „Wir können mit Recht stolz darauf sein, was die neuen Bundesländer nach 1990 beim Umweltschutz erreicht haben. In viele Flüsse, die damals ökologisch tot waren, ist das Leben zurückgekehrt. Die Luft, die vor 30 Jahren in manchen Regionen beißend war, ist heute wieder fast überall unter den geltenden Grenzwerten.“ Vor allem im Industriegebiet um Leipzig/Halle/Weißenfels/Bitterfeld wurden in den 1980er Jahren extrem hohe Schwefeldioxid-Konzentrationen gemessen. Mit Werten über 400 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im Jahresdurchschnitt war hier die Belastung in etwa viermal so hoch wie im westdeutschen Ruhrgebiet. Heute liegen die höchsten Werte nur noch um 10 µg/m³ und seit dem Jahr 2000 gibt es keine Unterschiede mehr zwischen den Konzentrationen in ost- und westdeutschen Industriegebieten. Die ostdeutschen Flüsse gehörten vor 1990 zu den am stärksten mit Abwässern belasteten Gewässern Europas – Schaumberge an Stauwerken und von Chemikalien gefärbte Flüsse waren keine Ausnahme, sondern die Regel. Heute hat sich die Wasserqualität vieler Flüsse sichtbar und messbar verbessert. So sank zum Beispiel die Belastung mit Schwermetallen wie Quecksilber und persistenten organischen Chemikalien in vielen größeren ostdeutschen Flüssen seit Anfang der 1990er um mehr als 95 Prozent. Und doch gibt es – in Ost und West – noch viel zu tun. UBA-Präsident Dirk Messner: „Nach der Wende hin zu Marktwirtschaft und Demokratie während der Wiedervereinigung stehen nun erneut anspruchsvolle Veränderungsprozesse an. Wir müssen unsere Wirtschaft zukunftstauglich machen, um Klima- und Umweltwandel so weit wie möglich abzumildern und beherrschbar zu halten: Energiewende, Mobilitätswende, nachhaltigere Städte, zukunftstaugliche Landwirtschaft und zirkuläres Wirtschaften sind die Stichworte.“ Umweltbundesamt fordert Recht auf Reparatur von Elektrogeräten Handys sollten so gebaut sein, dass man sie reparieren kann, sagt UBA-Präsident Dirk Messner im Tagesspiegel. Außerdem fordert er eine längere Garantie. Richtig lüften – Corona stoppen! Das Coronavirus wird vor allem durch die Luft über feinste Tröpfchen und Aerosole übertragen. Richtig Lüften ist also eine wichtige Maßnahme in der kalten Jahreszeit, wenn sich Menschen nun wieder hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten. Dr. Heinz-Jörn Moriske, Geschäftsführer der Kommission Innenraumlufthygiene des UBA in der Sendung zibb des RBB-Fernsehen. Güterzüge: Schlaflos an der Schiene Für lärmgeplagte Anwohner von Bahnstrecken muss mehr getan werden. Die durch den Schienenverkehr verursachte Lärmbelastung ist die ökologische 'Achillesferse' der Bahn, sagt UBA-Verkehrslärmexperte René Weinandy. Damit mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden kann, müssten die Möglichkeiten zur Lärmminderung vollständig ausgeschöpft werden. Artikel in der Süddeutschen Zeitung. 1/2 Was landet in der Restmülltonne? Quelle: Umweltbundesamt Deutschlands Restmüll hat sich in 35 Jahren fast halbiert. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Siedlungsrestabfällen in Deutschland für das Umweltbundesamt. Viel mehr Wertstoffe wie Glas, Papier und Plastik werden heute getrennt gesammelt. Dennoch enden noch immer viele Wertstoffe in der Restmülltonne, obwohl sie dort nicht hingehören. Bioabfälle machen mit durchschnittlich 39 Prozent den größten Teil davon aus.
Am 8. September 2016 stellte das Umweltbundesministerium (BMUB) in Berlin sein "Integriertes Umweltprogramm 2030" vor. Es enthält Vorschläge für eine umweltgerechte Wirtschafts- und Finanzpolitik, für eine Stärkung der Umweltpolitik des Bundes, für ein neues Wohlfahrtsverständnis und zur Unterstützung nachhaltigen Handelns von Bürgern und Unternehmen. In der Finanzpolitik spricht sich das Umweltprogramm für eine Weiterentwicklung der ökologischen Steuerreform aus. Dies sei ein "wesentlicher Baustein" zur Verwirklichung einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft. Auch im Falle anderer knapper Ressourcen oder bedrohter Umweltgüter wie seltene Erden, Phosphor oder feinstaub-, hormon- oder stickstoffbelasteter Ökosysteme fehle es an Steuerungsmöglichkeiten. Mit der Sicherung und Verbesserung der Einnahmenseite öffneten sich Spielräume für die steuerliche Entlastung etwa bei den unteren und mittleren Einkommen und für den Faktor Arbeit. Zur Stärkung der Umweltpolitik des Bundes schlägt das BMUB vor, dem Bundesumweltministerium ein Initiativrecht in anderen Geschäftsbereichen der Bundesregierung einzuräumen. Ein solches Initiativrecht sei bereits heute für das Familienministerium und das Verbraucherschutzministerium in der Geschäftsordnung der Bundesregierung verankert. Zudem spricht sich das Umweltprogramm für eine deutliche Stärkung der naturnahen und ökologischen Landwirtschaft aus. Konkret schlägt das BMUB eine Beschränkung für Intensivtierhaltungsanlagen, die Erarbeitung einer Stickstoffstrategie und eine Absenkung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln vor. Durch mehrere Maßnahmen soll zudem nachhaltiges Konsumverhalten gestärkt werden. So sollen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Hilfe eines "zweiten Preisschilds" über die Umweltkosten von besonders umweltrelevanten Produkten und Dienstleistungen (zum Beispiel Elektrogeräte) informiert werden.
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 einen Massenmarkt für Elektrofahrzeuge zu schaffen. Zur Umwelt- und Ressourcenbewertung der verschiedenen Konzepte sind Analysen notwendig, die den gesamten Lebensweg eines Fahrzeugs betrachten. Dabei wird in dieser Studie der methodische Blick stärker als bisher auf eine Gesamtbetrachtung von input-bezogenen Ressourcenaspekten erweitert.Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Im Jahr 2000 hat die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. den 12. September zum „Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft“ ausgerufen. Durch den Abbau umweltschädlicher Subventionen und die Erhöhung der Energiebesteuerung sollen günstige Bedingungen für ökologisches Handeln geschaffen sowie die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft fortentwickelt werden.
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 542/10 Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 542/10 Magdeburg, den 2. Oktober 2010 Ministerpräsident Böhmer: Ausgestaltung der Einheit ist kein Kurzstreckensprint ¿Die Ausgestaltung der deutschen Einheit ist kein Kurzstreckensprint, sondern eher ein Marathonlauf. Auch wir in Sachsen-Anhalt brauchen noch einen längeren Atem. Wir haben aber auch alle Chancen, es zu schaffen.¿ Das erklärte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer in seiner aktuellen Videobotschaft zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober. Das Land Sachsen-Anhalt habe seit 1990 deutliche Fortschritte gemacht, es verfüge über eine moderne Infrastruktur, effektiv arbeitende Unternehmen und auch das Bild der Städte und Dörfer sei freundlicher geworden. Der Ministerpräsident wies auf den schwierigen Prozess des Umbaus unmittelbar nach der Wiedervereinigung hin: ¿Die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung haben uns im Osten einiges abverlangt. Mit der Einführung der D-Mark allein war es nicht getan. Die Älteren wissen, wie schlecht es um die Infrastruktur in der DDR bestellt war, um das Straßen- und das Telefonnetz, die Ausstattung der Betriebe, den baulichen Zustand der Häuser. Die Planwirtschaft hatte auf der ganzen Linie versagt. Das war nicht die Schuld der Menschen hier, doch sie mussten es ausbaden, denn natürlich konnten wir so unter den Bedingungen der Marktwirtschaft nicht bestehen.¿ Die neuen Länder hätten gegenüber Ländern wie Polen oder Tschechien jedoch einen großen Vorteil gehabt. Rund 85 Mrd. ¿ seien seit 1991 allein nach Sachsen-Anhalt aus Mittel des Bundes, dem Länderfinanzausgleich und der EU geflossen. Böhmer erinnerte daran, dass 20 Jahre nach der deutschen Einheit eine junge Generation herangewachsen sei, für die die deutsche Einheit völlig selbstverständlich sei. ¿Ihnen müssen wir erklären, warum die Menschen im Herbst 1989 in der DDR auf die Straßen gegangen sind: Weil eine Mauer mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen sie daran hinderte, in den anderen Teil Deutschlands zu gelangen. Weil öffentliche Kritik an der Partei- und Staatsführung zu Repressionen führte und nicht selten auch ins Gefängnis. Weil die Menschen die Mangelwirtschaft satt hatten und nicht mehr 15 Jahre auf die Auslieferung eines bestellten Autos warten wollten. Viele weitere Gründe könnten wir nennen. Alle zusammen führten zur friedlichen Revolution von 1989 und zur Öffnung der Mauer in Deutschland, ohne die es auch die Einheit nicht gegeben hätte¿, so der Ministerpräsident. Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 131/10 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 131/10 Magdeburg, den 26. Juli 2010 Gute Zeiten für Leckermäulchen Aeikens: Milchwerk Weißenfels ist eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte Anlässlich des Tages des offenen Milchwerkes hat Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens beim Besuch des frischli Milchwerkes in Weißenfels dessen Bedeutung für die Ostdeutsche Milch- und Molkereiwirtschaft gewürdigt. Bekannt sind die frischli Milchwerke Weißenfels vor allem durch die Produktion des Fruchtquarks ¿Leckermäulchen¿. Beliefert wird inzwischen das gesamte Bundesgebiet mit wachsendem Marktanteil. Bei den Fruchtquarkprodukten nimmt Leckermäulchen bundesweit mittlerweile Platz drei ein, der Absatz nahm in den vergangenen zwei Jahren um acht Prozent zu, angeboten werden über 25 verschiedene Sorten. Aeikens: ¿Damit gehört Leckermäulchen zu den wenigen Erfolgsmarken aus Ostdeutschland, die es auch in die Listung des Lebensmitteleinzelhandels in den alten Bundesländern geschafft haben¿. Zugleich gratulierte dem langjährigen Geschäftsführer des Milchwerkes, Dieter Gorzki, zum 60. Geburtstag. Bereits im Jahr 1980 war er Betriebsdirektor der Weißenfelser Molkerei geworden. Im Jahr 1990 führte er diese in die Marktwirtschaft. Neben seiner beherzten und zielstrebigen Art würdigte Aeikens die vielseitigen Aktivitäten des Jubilars in verschiedenen Verbänden und Institutionen der Milchwirtschaft, unter anderem als Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Milchwirtschaft und Vorsitzender des Landesverbandes der Milchwirtschaftler in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In diesem Zusammenhang äußerte sich Aeikens auch zu jüngsten Vorschlägen auf EU-Ebene für den Milchbereich. Neben dem deutschen Kartellamt haben sich auch einige EU- Mitgliedsstaaten mit der Frage der Wettbewerbssituation zwischen Milcherzeugern, Verarbeitern und dem Lebensmittelhandel befasst. Im Ergebnis werden Maßnahmen diskutiert, die eine Preisverhandlung dieser Marktpartner auf Augenhöhe ermöglichen sollen. ¿Es ist im Interesse Aller, wenn eine nachhaltige Milcherzeugung in Deutschland für die Zukunft gesichert wird¿ hob Aeikens hervor. Die vorgeschlagenen Erzeugerzusammenschlüsse im Rahmen von Preisverhandlungen hielte er für einen möglichen Weg. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: pr@mlu.lsa-net.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 565/09 Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 565/09 Magdeburg, den 21. Oktober 2009 Ministerpräsident Böhmer überreichte Bundesverdienstorden an vier Sachsen-Anhalter Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute vier Sachsen-Anhaltern Bundesverdienstorden überreicht, die diesen von Bundespräsident Horst Köhler verliehen worden waren. Der Ministerpräsident würdigte die Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements für das Funktionieren der Demokratie: ¿Freiwilliges Engagement ermöglicht uns ein sinnreiches Leben und sichert den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ohne dieses Engagement würden viele Bereiche unseres Gemeinwesens gar nicht funktionieren.¿ Bundesverdienstorden erhielten: Heinz Förster (Uchtspringe) - Verdienstmedaille Der 87-jährige Rentner war über Jahrzehnte hinweg Verwaltungsleiter der damaligen Bezirksnervenklinik Uchtspringe. Besondere Verdienste hat er sich durch sein ehrenamtliches Engagement im Bereich des Sports erworben. Im Jahre 1950 gründete er die Betriebssportgemeinschaft ¿Medizin¿ Uchtspringe, heute SV ¿Medizin¿, und leitete deren Geschicke als Geschäftsführer fast sechs Jahrzehnte lang bis zum März 2009. Neben seiner Geschäftsführertätigkeit übernahm Heinz Förster auch die Leitung der Sektion Fußball. Der Vater von fünf Kindern engagierte sich vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit. So haben sich die Kinder- und Jugendmannschaften des Vereins auch über die Landesgrenzen hinweg einen guten Ruf erworben. Für sein Engagement im Bereich des Fußballs wurde Heinz Förster mehrfach geehrt, u. a. mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Fußballbundes. Ingrid Häußler (Halle/Saale) - Verdienstkreuz am Bande Die 65-jährige Diplomchemikerin und frühere Oberbürgermeisterin der Stadt Halle hat sich besondere Verdienste sowohl auf kommunal- wie landespolitischen Gebiet erworben. Die ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Chemischen Werke Buna wurde 1994 Mitglied des Landtages und zugleich dessen Vizepräsidentin. Sie wirkte als Regierungspräsidentin des Regierungsbezirkes Halle und als Ministerin für Raumordnung und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, bevor sie im Jahr 2000 zur Oberbürgermeisterin der Stadt Halle gewählt wurde. Dieses Amt hatte sie bis 2006 inne. Über ihre politische Tätigkeit hinaus hat sich Ingrid Häußler in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert, ob in der Stiftung Umwelt- und Naturschutz, im Regionalen Fremdenverkehrsverband Halle-Saale-Unstrut oder innerhalb der EXPO 2000-Gesellschaft. Besondere Verdienste hat sie sich als Präsidentin des Vereins Hallesche Leichtathletik-Freunde erworben. So ist es auch ihr zu danken, dass sich die hallesche Leichtathletik über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus einen guten Ruf erworben hat. Ulrich Nitsch (Salzhemmendorf) ¿ Verdienstkreuz am Bande Der 71-jährige Unternehmer konnte auf eine langjährige erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit im Bereich der Ernährungswirtschaft zurückblicken, als er im Jahr 1992 von der Treuhand die Halberstädter Würstchenfabrik übernahm. Seinem unternehmerischen Geschick ist es ganz wesentlich zu danken, dass das Unternehmen den Sprung in die Marktwirtschaft geschafft hat und sich am Markt erfolgreich behaupten kann. Seiner unternehmerischen Verantwortung wird Ulrich Nitsch u. a. durch die hohe Ausbildungsquote im Unternehmen gerecht. So werden in der Halberstädter Würstchenfabrik Ausbildungsplätze in acht verschiedenen Ausbildungsberufen angeboten und der Anteil der Auszubildenden liegt bei 10% der Gesamtbeschäftigten. Damit liegt die Ausbildungsquote deutlich über dem deutschen Durchschnitt. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit hat sich Ulrich Nitsch immer wieder auch als Sponsor und Förderer im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich hervorgetan. So unterstützt das Unternehmen sowohl den 1. FC Magdeburg wie auch die Fußballer von Germania Halberstadt. Siegfried Scholz (Bad Schmiedeberg) - Verdienstmedaille Der 62-jährige gelernte Kühlanlagenbauer hat sich große Verdienste um die Entwicklung des Heilbades Bad Schmiedeberg erworben. Nachdem er bis 1990 im Eisenmoorbad als Technischer Leiter tätig war, war er 1991 an der Gründung der Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur GmbH federführend beteiligt. Er wurde zu ihrem Geschäftsführer und zugleich vom Stadtrat von Bad-Schmiedeberg zum Kurdirektor berufen. In seiner Zeit als Geschäftsführer wurden rund 160 Mio. ¿ in das Kurbad investiert. Die Verleihung mehrerer Gütesiegel und des Prädikates ¿Kneipp-Heilbad¿ zeugen vom hohen Qualitätsanspruch im Bad. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer hat sich Siegfried Scholz auf vielfältige Weise ehrenamtlich engagiert, so z. B. durch die Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen des Deutschen Heilbäderverbandes, als stellvertretender Vorsitzender des Heil- und Kurortverbandes Sachsen-Anhalt und als Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus hat er über mehrere Jahre hinweg im Stadtrat von Bad Schmiedeberg und im Kreistag des Landkreises Wittenberg gewirkt. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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