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Entdeckerheft - Auf dem Acker ist was los

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Dieses Heft gehört: Acker Ein Entdeckerheft über Artenvielfalt in der Landwirtschaft ist was los ... Hey Feldhamster, willst du den Bau mit Mohn dekorieren? Nein, den futtern meine Kinder. e iel verschiedene Räts Expe el, rime Spie nte, le V Auf dem einstadt? rf oder in einer Kl Do m ne ei wa die Hälfte in du t Wohns cht weit. Denn et ni t m im st be r ke Ac enn du in Da ist der nächste kern. Aber auch w Äc s au t eh st be zu tun – hlands endwie mit Äckern der Fläche Deutsc irg g di än st du st nst, ha der Großstadt woh etwas isst ... des Mal, wenn du je st fa zum Beispiel 2. Bestimmt hast du bei Aufgabe 1 auch Sachen aus Getreide gefunden. Welche Arten von Getreide hast du entdeckt? Male oder schreibe. Tipp: Auf Verpackungen steht meist eine Zutatenliste. Hafer- flocken 1. Finde die Paare! Dann erweitere das Spiel: Male oder schreibe Produkte und Zutaten dazu, die von Acker oder Weide stammen. Suche in Küche und Kammer. Frage deine Freund*innen, ob sie alle Paare finden können. 3. Ordne die Getreidearten den Bildern zu. b = Weizen („dicke Ähren“) = Reis („Perlenketten“) So ein Durcheinander! Hilf mir beim Sortieren! 3 = Roggen („schimmert blau“) = Hafer („hängende Glöckchen“) 10 = Reis wächst nicht bei uns, sondern vorwiegend in Asien. a b c d e Getreide e Gummibärch n Kuh n riesigen Backentaschen in Feldhamster tragen Nahrung in ihre ern“. Von September bis März den Bau. Das nennt man auch „hamst sich von ihrem großen Vorrat. halten sie Winterruhe und ernähren Brö tche n Joghurt Zuckerrübe Ui, der Weize spr n ießt! Wie n asst i viel p ntaschen? lein Backe deine re es mit k e Probi hnittenen e g sc n oder e Gurk en. ö M hr 4. Kannst du mit vollen Backen ein Lied singen? Pfeifen? Einen Zungenbrecher aufsagen? Wenn andere es erkennen und verstehen, gibt es einen Punkt. Geht auch mit zwei Teams. rasen Auf dem Rasen rasselnd en m at , e s n Ha . durch die Nasen . i.. hih i H Zwischen zwei Zwetschgen- zweigen sitzen zwei zwitschernde Schwalben. rn. n und Baue sorgen Bäuerinne el itt m ns be Le re Für unse Landwirtin. er Landwirt oder Heute sagt man eh n will, braucht: Wer etwas anbaue Weiz ins B enkörne Blum eet ode r Körn entopf r den streu er er und nten, tro en. im M ckn Meh örser zu en l ma len. Sonne, WAsser, Erde 5. Zum Wachsen brauchen Pflanzen Sonnenlicht. Jede Pflanzenart braucht unterschiedlich viel. Wo hast du diese Pflanzen gesehen? Welche beiden brauchen ... Backe doch em Brot mit dein . eigenen Mehl 12 ... viel Sonne: ... wenig Sonne: b Feld-forschung 8. Untersuche einen Acker vom Feldweg aus. Vergleiche die Ergebnisse zu verschiedenen Jahreszeiten und bei unterschiedlichem Wetter. Datum des Besuchs: _________________ Jahreszeit: ____________________________ Wetter: _______________________________ Uhrzeit: _______________________________ Was wird auf dem Acker angebaut: ___________________________________________ Wie groß sind diese Pflanzen? ________________________________________________ Entdeckt! Tiere oder ihre Spuren: c Sammle Zeic h u Fundstücke n ngen, Fotos, u einer Acker-Snd Notizen in chatzkiste. Auf den nächsten Seiten siehst du, wen du entdecken kannst. Säugetiere: _____________________________________________________________________ Insekten: _______________________________________________________________________ Spinnen: _______________________________________________________________________ Braunes Matsch- wasser oben rein. 6. Wenn es regnet, versickert das Wasser im Boden. Natürlicher Schmutz bleibt im Boden hängen. Was sich ganz unten sammelt, ist sauberes Grundwasser. Es wird geprüft und kann als Leitungswasser getrunken werden. Wie viele Wasserhähne gibt es in deiner Wohnung? ________________ er: rfilt astik- e s s Wa iner Pl iden, hne l en e Bod he absc Decke n c . e s n fla h in d efülle c b o , L ren boh KKiieess EErrd dee Sa d Sand Ein Stück Stoff oder Küchenpapier Ton ode r Hu 14 Vögel: __________________________________________________________________________ Regenwürmer: __________________________________________________________________ Wachsen auch wilde Pflanzen auf dem Acker?   Ja   Nein Erkennst du, welche? __________________________________________________________ Besuche einen Bauernhof und erfahre mehr über die Arbeit dort. 7. Fruchtbare Erde enthält: mus Schnecken: _____________________________________________________________________ Lehm e Humus wird von Regenwürmern und anderen winzigen Tierchen produziert. Er besteht aus zersetzten Pflanzen. ----> Die können auch ganz klein sein (Kies) oder winzig (Sand). Samen braucht man auch! Klugscheißer! Fü etwa lle s Erd ein Sc hraub e in g Wass er. S las mit Lange chütteln. Erken warten. nst Schic du drei hten? Faaaaauch Seh’ ich Boah, entspann dich! Fuchs? in e e wi vielleicht aus ! lt er sich auf die Hinter- Fühlt sich ein Hamster bedroht, stel weißen Pfoten sieht dann beine. Sein schwarzer Bauch mit den s gefährlichen Tieres! aus wie das aufgerissene Maul eine Alles hängt zusammen... der Erde. 11. Der Baum nimmt Nährstoffe aus den Boden Im Herbst fallen seine Blätter auf rbeiten sie zu und die Lebewesen im Boden vera ist ein frischer, nährstoffreicher Erde. Es 4 f . 9. So viele Verbindungen! Die meisten Pfeile bedeuten: ist Nahrung für Welche drei Pfeile bedeuten: produziert ? Markiere sie rot. Fliege Feldlerche Zeichne weitere Tiere, Pflanzen und Pfeile ein. Male alles bunt aus. Blüte Frucht Marienkäfer Fuchs 7 Näh Rotmilan ffe Zerkleinerer Laub Biene to rs Mensch Zersetzer Fliegenlarve Wildblume Blattlaus Rebhuhn Gras Köttel Verwelkte Blüte Weizen Feldmaus Humus Regenwurm Maulwurf Feldhamster W z 15 Scho n seit Jahre 15.00 0 n betr eiben Mens die chen Acker bau! Mikroorganismen , kann man Wenn man die Ernte vom Acker holt dem Feld auf stattdessen andere Pflanzenreste etwas zum verteilen, damit die Bodentierchen nächsten Fressen haben. Dadurch ist auch im kann Jahr die Erde nährstoffreich und man e Ernte gut und n aue immer wieder etwas anb g“. alti chh haben. Das nennt man „na 10. Die Tiere und Pflanzen im Bild oben erfüllen noch andere wichtige Aufgaben. a) Welche 5 machen den Boden locker? __________________________________________ en lass b) Welche 3 fressen „Schädlinge“ (Tiere, die der Ernte schaden)? fen of _________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________________ c) Welche 2 bestäuben Blüten? __________________________________________________ Sei lieb zu uns! rde, chte E u e f e l l Fü nzen- nd Pfla ten in u d n a S h n Schic reste i s Glas. Ein ße us ein gro enwürmer a g e s paar R n dazu. Wa te r a G dem ss die du? La inem siehst he er nac Würm er frei. ed Tag wi mit l CO . So eichert vie 2 icht nur n r Humus sp e würm wir Regen auch machen dern helfen son , e d r E a l. m e d i pr Klimawan gegen den Voll cool! >>> nicht mehr uf ig >> 12. Schaue vom Feldweg aus. Kreuze an, was du entdeckt hast. Male oder schreibe dazu, was fehlt. 179 098–1 1 ingen Ich habe Wissen über Heilkräuter in die Medizin gebracht. Bis heute basieren viele unserer Medikamente auf Wirkstoffen aus Pflanzen. Was kannst du hören? Vögel? Den Fuchs? Wind? Weg mit Pflanzen von B >>> sehr häufig h ä uf ig Baum H eck e Hilde rd ga >>> nicht mehr so Reh > Mäusebussard Mehlschwalben Ich bin versteckt! Weißt du, warum? ufig so hä Sie fliegt auf der Stelle, hoch im Him- mel und singt ohne Pause. Brütet auf den Feldern am Boden. Frisst viele Insekten. Sie braucht: freie Stellen zum Brüten, Insekten. hä n e z n a l Pf d n u e r entdecke Tie Feldsperling >>> recht häufig Ro htelh alm >>> recht hä Ackerschac >>> rech ufig Kamille t häufig Es blüht im Mai und Juni. Die Wurzel geht tief in den Boden. So übersteht es auch Trockenheit. Es braucht: locker gepflanztes Getreide. >>> nur noch sehr selten >>> insch häu web fliege fig >>> nicht mehr so häufig Ko rnb >>> lume hä u fig h >>> rec ch s tfu äufig Dieser Schmetterling fliegt von Juni bis August von Blüte zu Blüte. Die Raupen ernähren sich von Gräsern. Er braucht: Wildblumen und Gräser. el umm Ackerh ht häufig > >> Ha Wa s k riec annst h e Jede n? B du lu Und duftet men? and das e Die Getreid rs. Erd e? e? M o hn >>> häufig >>> n ur n och Findest du drei weiße Mäuse? Male sie an! uh n Rebh och ur n ten >>> nsehr sel Viel Tie e sich re vers . Ka teck n Spu ren nst du en entd ihre Suc h do ecken? mal ch ! Deutscher Sandlauf k >>> nu äfer r noc sehr s h elten Er ist bis zu 80 km/h schnell und kann Haken schlagen. Die Hasen- kinder sitzen in Mulden am Boden. Er braucht: Verstecke, Wildkräuter. sel te n

Effektive Bekämpfung von Schermaus und Feldmaus im Grünland Bayerns

Ziele: Erfassung der Populationen/Populationsschwankungen von Schermaus, Feldmaus und Maulwurf im Grünland Bayerns. Vergleich der verschiedenen Bekämpfungsmethoden hinsichtlich Effektivität, Anwendbarkeit bei versch. Populationsstärken und der Wirtschaftlichkeit. Methoden: Fallenfang, Lochtret-Methode, Köderfang, (Drohneneinsatz).

Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz Mecklenburg-Vorpommern

Zusammenstellung der Planungsvorhaben sowie der vorhandenen Küstenschutzbauwerke. Einordnung des Küsten- und Hochwasserschutzes in M-V. Geomorphologische Verhältnisse und hydrodynamische Situation.

INCOPA LCA Study: Carbon footprint and LCA study for different coagulants produced from INCOPA member companies

Carbon foot-printing, the basic scope of this study, is a sub-set of a full lifecycle assessment (LCA). While LCA is a method of systematically assessing the environmental impacts associated with a product over its entire lifetime - from cradle to grave -, the proposed enhanced study focuses on a cradle to gate LCA, where the gate is defined as the entrance to the wastewater treatment plant. In accordance to DIN EN ISO 14040:2009-11 and DIN EN ISO 14044:2006-10 a carbon labeling for coagulants (PAC, Al2(SO4)3, Fe2(SO4)3, Fe2SO4, FeClSO4, NaAl(OH)4) will be performed using SimaPro LCA software. The outcome of this study will be the amount of carbon dioxide equivalents per mole of active ingredient (kg CO2 eq./ mole Fe3+ or Al3+).

New Field Method for the In-Situ Assessment of Microbial Methane Oxidation in Soils

Methane (CH4) is, after carbon dioxide (CO2), one of the largest contributors to global warming. Atmospheric CH4 concentrations are strongly influenced by soils, which can act as a source or sink. Biological CH4 oxidation occurs at the aerobic-anaerobic interface of diverse anaerobic environments like peat bogs, rice field soils, the vadose zone of contaminated aquifers, and landfills. Current field methods to measure biological CH4 transformations in soils mainly focus on gas flux measurements, which only describe net geochemical changes and do not give direct in-situ turnover rates of CH4 oxidation and production. The latter data are required to better interpret, and eventually predict future net CH4 fluxes into the atmosphere. Hence, there is a need to develop and implement robust methods for the in-situ measurements of microbial activities in soils. During our SNF project, we developed and implemented an in-situ method called Gas Push-Pull Test (GPPT) to assess microbial processes in soils with particular emphasis on CH4 oxidation. Our research shows that our method is robust, reproducible and that it can be applied to diverse environments. So far we have successfully used the GPPTs to estimate biological methane oxidation in an alpine peat bog in Eigenthal, Switzerland and above a petroleum-contaminated aquifer in Studen, Switzerland. One of our last research objectives is to investigate methane oxidation in landfills. Landfills are man-made environments that contribute significantly to atmospheric CH4 budgets. Since (i) on a mole basis CH4 infrared activity is about 25 times that of CO2, and (ii) the relative CH4 residence time in the atmosphere is shorter (7-10 yr) as compared to CO2 (100 yr), actions to mitigate CH4 emissions, in landfills for example, would have a fast response in the abatement of global warming. In this context and by using our GPPT as key tool, we are investigating the efficiency of landfill cover-soils to mitigate CH4 emissions. The investigated landfill is located in Liestal (BL), Switzerland. There the main goal is to investigate spatial and temporal variability in CH4 oxidation rates in the cover soil, and to estimate CH4 fluxes from the landfill surface. This information may allow us to compute CH4 mass balances.

Talpa europaea Linné, 1758 Maulwurf Säugetiere Ungefährdet

Durch den Rückgang des Grünlands und die Intensivierung der Güllebewirtschaftung sind auch bei dieser Art Rückgänge wahrscheinlich. Derzeit wird aber noch nicht von einer Gefährdung ausgegangen.

Artenschutzrechtliche Ausnahme zu Europäischen Maulwurf

Anfrage zu Anzahl und Gründe zu Artenschutzrechtlichen Ausnahmen zum Europäischen Maulwurf

Anfrage zur begasung des Sportplatzes Kirchenbollenbach

Anfrage zur Rechtmäßigkeit der Begasung des Sportplatzes Kirchenbollenbach in Idar-Oberstein wegen Maulwürfen

Storchennachwuchs auf der Maulohe

Verden (Aller) / Lüneburg – Der Weißstorchbeauftragte des Landkreis Verden, Hans-Joachim Winter, hatte dieser Tage eine erfreuliche Nachricht zu vermelden: Zwei Jungstörche erblickten in der Maulohe in der Allerniederung bei Verden das Licht der Welt. Damit brütete zum ersten Mal ein Weißstorchpaar auf dem Kunsthorst, den der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) 2015 auf einem Mast in luftiger Höhe errichten ließ. Einer der beiden Jungvögel wurde allerdings kurz darauf tot aufgefunden. “Das kommt leider öfters vor“, sagt Winter. „Insbesondere in einem trockenen Frühjahr wie diesem“. Um die Zukunft des zweiten Jungstorchs macht sich der Weißstorchbeauftragte keine Sorgen. Dieser sehe gesund und vital aus. Damit die Weißstörche ausreichend Nahrung finden, legte der NLWKN 2015 auf der Maulohe auch mehrere Tümpel an. Zudem wurde ein Graben gestaut. Darüber hinaus lässt der Landesbetrieb seit 2011 die Wiesen extensiv bewirtschaften, das heißt ohne Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. „Wir haben den Kunsthorst bauen lassen, damit Besucher die Störche beim Brüten und Füttern ihrer Jungen beobachten können“, berichtet Bernhard Stutzmann, beim NLWKN Lüneburg zuständig für die Pflege und Entwicklung von Landesnaturschutzflächen. Gemeinsam mit Frank Erdtmann, dem damaligen Weißstorchbeauftragten des Landkreises Verden, wurde die Wiese nahe dem Klärwerk als geeigneter Standort ausgewählt. Zwar ließ sich auch bereits 2015 ein Weißstorch dort nieder, leider kam es bis in diesem Jahr aber nicht zum erfolgreichen Brüten. „Nun freuen wir uns ganz besonders, dass der Horst angenommen wird und seine Funktion erfüllt“, so die beiden Naturschützer Stutzmann und Winter. Der Weißstorch ist in Niedersachsen in den zum Teil noch überschwemmten Niederungen von Elbe, Weser und Aller vorrangig verbreitet. Als Lebensraum bevorzugt er offene bis halboffene Landschaften mit nicht zu hoher Vegetation, feuchte Niederungen und Auen mit Feuchtwiesen, Teichen und Altwässern. Besonders wichtig ist artenreiches Grünland mit Sichtkontakt zum Nest. Ackerland suchen die Störche nur während der Bodenbearbeitung zur Nahrungssuche auf. Als Nahrung dienen ihnen Mäuse, Insekten und deren Larven, Regenwürmer, Frösche, gelegentlich Maulwürfe, Fische und Reptilien. Bei der Nahrungssuche schreitet der Weißstorch auf Flächen mit kurzer oder lückenhafter Vegetation, aber auch im flachen Wasser findet er seine Beute. In den 1980er Jahren stand der Weißstorch durch Eindeichung und Entwässerung von Feuchtwiesen, Beseitigung von Tümpeln und Bejagung auf den Zugrouten kurz vor dem Aussterben. Durch Flächenankauf, Erhalt und Wiederherstellung von artenreichen Grünlandflächen mit Tümpeln und Flachgewässern konnten behördliche und ehrenamtliche Naturschützer dazu beitragen, dass sich die Bestandszahlen wieder erholen. Dennoch zählt der Weißstorch in Niedersachsen nach wie vor zu den stark gefährdeten Vogelarten. In der Allerniederung sind Weißstörche noch relativ häufig zu beobachten. Im letzten Jahr schlüpften allein im Landkreis Verden etwa 200 Jungstörche. Hans-Joachim Winter rechnet in diesem Jahr mit 20 Prozent weniger Nachwuchs. Doch das wäre auch noch ein zufriedenstellendes Ergebnis. Winter und Stutzmann hoffen, dass sich die Besucher der Maulohe rücksichtsvoll verhalten. „Dazu gehört selbstverständlich auch, dass der Müll wieder mitgenommen und das Naturschutzgebiet nicht zur Müllhalde gemacht wird“, so Bernhard Stutzmann. „Glasscherben, Grillreste und Plastik gehören nicht in die Landschaft, sie sind sogar gefährlich für Haus- und Wildtiere.“ Wichtig ist aber auch, dass Hunde in diesem Naturschutzgebiet nur an der Leine gehen, denn dort gilt eine ganzjährige Anleinpflicht. Freilaufende Hunde stören nicht nur die Weißstörche bei ihrer Nahrungssuche, sondern gefährden auch andere Vögel wie Feldlerche und Wiesenpieper oder die wenigen verbliebenen Rebhühner. Auch Feldhasen und Rehe, die sich regelmäßig im Ostteil der Maulohe aufhalten, sind dadurch gefährdet.

Die gefährdete Vielfalt unserer Heu- und Fangschrecken

In Baden-Württemberg leben 70 Heu- und Fangschreckenarten. 30 der 70 Arten sind bestandsgefährdet. Damit sind im Vergleich zur Roten Liste 1998 zwar nur unwesentlich mehr Arten gefährdet, doch mit Blick auf die einzelnen Arten werden Verschiebungen deutlich. So gibt es Arten, die von den Klimaveränderungen profitieren, wohingegen andere aufgrund zunehmender Hitze- und Dürreperioden aus tieferen Lagen verschwinden und in ihrer Verbreitung zurückgehen. Der Verlust von Lebensräumen ist nach wie vor der Hauptgrund, der zur Gefährdung führt. Gezielte Schutzmaßnahmen sind daher unumgänglich, um die Vielfalt der Heuschrecken zu erhalten. Drei besonders interessante Vertreter aus der Ordnung der Heuschrecken sind die Maulwurfsgrille, der Warzenbeißer und die Alpine Gebirgsschrecke. Grafik zeigt: Anzahl der baden-württembergischen Heu- und Fangschreckenarten in der jeweiligen Gefährdungskategorie der Roten Liste (Stand 2020). Bildnachweis: LUBW Versteckt und nur in der Nacht ist die Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa) aktiv. Dicht unter der Oberfläche legt die bis zu fünf Zentimeter große Grille Gänge an, in denen sie fast ihr ganzes Leben verbringt. Nicht nur die Lebensweise und das Aussehen ähneln dem Maulwurf, auch ihre Ernährung hat die Grille mit dem Säugetier gemein: Sie ernährt sich vorwiegend von Würmern, Schneckeneiern und anderen Bodenlebewesen. Nur selten bekommt man das außergewöhnliche Tier zu Gesicht, was ihre Erfassung sehr schwierig macht. In Folge gezielter Aufrufe wurden 2018 und 2019 aber 100 neue Funde gemeldet. Viele ehemalige Vorkommen konnten jedoch nicht mehr bestätigt werden, sodass eine Gefährdung unbekannten Ausmaßes anzunehmen ist. Die Grille bevorzugt vor allem lockere und feuchte Böden, wie sie zum Beispiel an Bächen oder unter frisch-feuchten Wiesen vorkommen. Durch Bachbegradigungen und Entwässerung von Wiesen und Mooren verliert die Maulwurfsgrille ihren Lebensraum. Bild zeigt: Maulwurfsgrille, Bildnachweis: Juliane Saar Der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus) kann beißen, wenn man versucht ihn zu fangen. Dieser Eigenschaft verdankt er auch seinen Namen. Früher wurden die Tiere zur Warzenbehandlung verwendet. Durch den Biss in die Warze sollte diese besser heilen. Zu finden ist die Heuschrecke auf Heideflächen und extensiv genutzten Weiden. Doch diese Lebensräume werden immer seltener, was die Population der Heuschrecke gefährdet. Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Spinnen und weichen Kräutern. Werden die Flächen nicht mehr extensiv bewirtschaftet, verfilzt die Vegetation wodurch dem Warzenbeißer ein Teil seiner Nahrung und Orte zur Eiablage entzogen werden. Viele Vorkommen der Art leiden unter einer fortschreitenden Verkleinerung und Verinselung ihrer Lebensräume. Die Beweidung mit Schafen und Rindern bietet aber die Möglichkeit, geeignete Flächen offenzuhalten und damit zum Erhalt der beeindruckenden Art beizutragen. Bild zeigt: Warzenbeißer, Bildnachweis: Torsten Bittner Wie der Name schon erahnen lässt, bevorzugt die Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina) die Berge und Lagen über 600 Höhenmeter. In Baden-Württemberg ist sie daher fast ausschließlich im Schwarzwald anzutreffen und insbesondere in feuchten Wiesen, Mooren und lichten Nadelwäldern verbreitet. Sie ernährt sich von Gräsern, Flechten und Moosen. Im Gegensatz zu anderen Schrecken oder Grillen können die Männchen nicht mit den Beinen oder Flügeln zirpen.  Um die Weibchen anzulocken knarren und klicken sie daher mit ihren Mundwerkzeugen. Da die Art nicht fliegen kann, benötigt sie eine gute Vernetzung der Lebensräume. Durch die Klimaveränderungen und zunehmend heiße und trockene Sommer ist die Art bereits aus tiefer gelegenen Flächen verschwunden. Bild zeigt: Alpine Gebirgsschrecken, Bildnachweis: Joachim Wimmer

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