Die Firma FAWA Fahrzeugwaschanlagen GmbH ist seit über 30 Jahren in der Fahrzeugreinigungsbranche tätig. Aktuell betreibt das Unternehmen zwei maschinelle Fahrzeugwaschanlagen im Stadtgebiet der Universitätsstadt Gießen. Beim Betrieb von Autowaschanlagen werden dem Waschwasser verschiedene Stoffe zugefügt, beispielsweise Tenside, Säuren oder Laugen zur Erhöhung der Reinigungsleistung. Außerdem gelangen bedingt durch den Reinigungsprozess selbst organische und anorganische Substanzen in den Wasserkreislauf. In Deutschland wird die Behandlung von Abwässern aus Autowaschanlagen im Rahmen der Abwasserverordnung geregelt. Zudem wird darin zwar auch festgelegt, dass Waschwasser weitestgehend im Kreislauf zu führen ist, allerdings greift diese Regelung nicht für SB-Waschplätze, da es sich hierbei nicht um eine maschinelle, sondern um eine manuelle Fahrzeugreinigung handelt. Standard-SB-Waschplätze haben allgemein folgenden Aufbau: Die Bodenabläufe der SB-Waschplätze enthalten selbst separate Schlamm- und Sandfänge, oder werden über Rohrleitungen in einen zentralen Schlammfang geführt. Danach ist ein Leichtflüssigkeitsabscheider installiert. Das verbrauchte Waschwasser wird dann in die Kanalisation eingeleitet, da die Qualität des Abwassers für eine Kreislaufführung nicht ausreicht. Im Rahmen dieses UIP-Projekts ist ein Kfz-Waschpark mit SB-Waschplätzen geplant, der mit Regenwassernutzung und einer membranbasierten Wasseraufbereitung ausgestattet ist und so fast komplett ohne Frischwasser auskommt. Darüber hinaus wird ein neutraler CO 2 -Betrieb mit Energieversorgung durch PV-Anlage und Energiespeicher sowie eine innovative Wärmerückgewinnung aus dem Betrieb von speziellen SB-Staubsaugern angestrebt. Durch die Realisierung des Vorhabens werden regenerative Energien effizient genutzt, Regenwasser verwendet und der Einsatz von Chemikalien minimiert. Durch Kreisläufe wird Grauwasser wieder zu Nutzwasser. Anfallende Wärme wird in den energetischen Kreislauf eingebunden und minimiert damit den energetischen Aufwand. Die Nutzung von Regenwasser reduziert im Projekt die projizierte notwendige Menge von Frischwasser auf null, wenn Niederschläge, wie in den vergangenen Jahren fallen. Wenn kein Regenwasser zur Verfügung steht, kann die nötige Qualität auch mittels Umkehrosmose erzeugt werden. Das Wasser, welches normalerweise aufgrund seiner hohen Salzfracht ins Stadtnetz eingeleitet werden würde, kann hier einfach zurück in den Entnahmebehälter geleitet werden. Dort vermischt es sich im Betrieb wieder mit dem Osmosewasser und kann so ohne Weiteres erneut aufbereitet werden. Der Bedarf an Osmosewasser beträgt etwa 20 Prozent des Gesamtbedarfs. Die Bereitstellung des Wassers durch die Aufbereitungsanlage folgt einfachen Regeln, welche in der Steuerung über die Zeit in Abhängigkeit vom Nutzungsverhalten, Wetterdaten und damit u.a. dem PV-Strom Aufkommen optimiert werden. Im weiteren Betrieb optimiert sich die Anlage bezüglich genauerer Vorhersagen, was die täglichen Bedarfsmengen betrifft. Gegenüber einer herkömmlichen Anlage werden voraussichtlich mindestens 1.050 Kubikmeter, gegenüber einer effizienten Anlage immer noch ca. 350 Kubikmeter Frischwasser eingespart. Regenwasser hat eine geringere Härte, dadurch und durch eine Erhöhung der Prozesswassertemperatur um ca. 5 Grad Celsius kann eine Reduzierung von bis zu 35 Prozent der schaumbildenden Chemie erreicht werden. Es können ca. 440 Liter Chemikalien eingespart werden. Trotz der 100-prozentigen Einsparung von Frischwasser kann die innovative Anlage mit dem gleichen Energiebedarf wie eine herkömmliche Anlage betrieben werden. Der Gesamtenergiebedarf reduziert sich bei der Projektanlage um ca. 6.800 Kilowattstunden auf 11.503 Kilowattstunden pro Jahr, was einer Reduktion von etwa 40 Prozent gegenüber einer effizienten Anlage entspricht. Besonders an der Anlage ist vor allem die sehr gute Übertragbarkeit der einzelnen Technologien in der Branche. Die Komponenten können fast alle, teilweise in abgewandelter Form, einfach in bereits bestehende SB-Waschanlagen, Portalanlagen und Waschstraßen integriert und nachgerüstet werden. Branche: Grundstücks- und Wohnungswesen und Sonstige Dienstleistungen Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: FAWA Fahrzeugwaschanlagen GmbH Bundesland: Hessen Laufzeit: seit 2023 Status: Laufend
Für das o.g. Vorhaben ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich, um die Tiefbauarbeiten durchzuführen. Die Grundwasserabsenkung für die Baugrube soll mittels Spülfiltern im Vakuumverfahren erfolgen. Die Bohrstrecke beträgt 4,00m und die Eintauchtiefe bis zu 3,00 m. Es wird ein Ruhewasserpegel von 1,00 m u GOK angenommen. Die Grundwasserabsenkung wird für eine Dauer von sechs Wochen benötigt. Als durchschnittlicher Wasserdrang ergibt sich für die Wasserhaltungsmaßnahme aus den hydraulischen Berechnungen eine Menge von 6,05 m³/h, entsprechend 145,20 m³/d und insgesamt 6.098,40 m³. Es wird eine Gesamtfördermenge von 7.000 m³ beantragt. Die Reichweite des Absenktrichters berechnet sich zu R=63 m. Die Reichweite des Absenktrichters bei einer Absenkung von mindestens 0,5 m gegenüber dem Ruhewasserpegel beträgt R50=28 m. Das bei der Grundwasserabsenkung anfallende Wasser soll nach Passieren eines Sandfangs in den Vorfluter Este eingeleitet werden. Der Beginn der Maßnahme ist kurzfristig geplant. Der Bauherr beantragt die wasserrechtliche Erlaubnis gem. § 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Für das Vorhaben war gem. § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 9 Abs. 4 i.V.m. § 7 Abs. 2 UVPG i.V.m. der Nr. 13.3.3 der Anlage 1 zum UVPG die Durchführung einer standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls erforderlich.
Die Stadt Eckernförde baut den alten Sandfang zurück und Errichtet ein Lamellenklärbecken. Es handelt sich um das Einzugsgebiet R44 mit rund 27 ha abflusswirksamen Gebiet.
Die Samtgemeinde Jesteburg plant an der Brückenstraße, südlich der Seeve, ein Regenrückhaltebecken. Für die Erdarbeiten mit dem Einbau der Dichtungsschicht ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich. Der Ruhe-Grundwasserstand von ca. 21,00 m NHN muss für die Absetzzone auf ca. 16,10 m NHN abgesenkt werden. Um das Vorhaben und die Machbarkeit besser einschätzen zu können, soll im Februar 2025 ein Pumpversuch durch einen Brunnen erfolgen. Der Brunnen soll voraussichtlich 10 – 12 m tief sein. Die Dauer des Pumpversuches ist für eine Woche inklusive Wiederanstieg geplant. Der Pumpversuch soll anhand von zwei verschiedenen Förderraten 50 m³/h und 80-90 m³/h durchgeführt werden. Die Raten sind abhängig von der Ergiebigkeit. Das geförderte Wasser wird nach einem Sandfang in die Seeve wiedereingeleitet. Eine Grund- und Oberflächenwasseranalyse liegen vor. Eine Beweissicherung der im Absenktrichter liegenden Gebäuden ist vorgesehen. Der Grundwasserbrunnen wird nach dem Bau des Regenrückhaltebeckens zurückgebaut, da er in die bauzeitliche Absenkung mit einbezogen wird. Grundwassermessstellen und Datenlogger sind zur Überwachung vorgesehen sowie eine Wasserprobe aus dem Pumpversuch. Insgesamt ist eine Fördermenge von 7.000 m³ durch den Pumpversuch geplant. Die Samtgemeinde Jesteburg beantragt die wasserrechtliche Erlaubnis bzgl. der Grundwasserförderung aus dem Brunnen sowie die Erlaubnis zur Einleitung in die Seeve nach § 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 4 und 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG).
Alfhausen/Bramsche/Cloppenburg. Sie schützen vor zu starken Sandablagerungen und dienen so dem Hochwasserschutz an der Hase – in regelmäßigen Abständen brauchen aber auch sie ein wenig Pflege: Das Absetzbecken am Alfsee bei Alfhausen-Rieste und der Sandfang vor dem Düker am Mittellandkanal stehen aktuell im Fokus des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die seit dem Herbst in Vorbereitung befindlichen Nassbaggerarbeiten zur turnusmäßigen Räumung der beiden Hochwasserschutzeinrichtungen laufen derzeit an. Sie schützen vor zu starken Sandablagerungen und dienen so dem Hochwasserschutz an der Hase – in regelmäßigen Abständen brauchen aber auch sie ein wenig Pflege: Das Absetzbecken am Alfsee bei Alfhausen-Rieste und der Sandfang vor dem Düker am Mittellandkanal stehen aktuell im Fokus des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die seit dem Herbst in Vorbereitung befindlichen Nassbaggerarbeiten zur turnusmäßigen Räumung der beiden Hochwasserschutzeinrichtungen laufen derzeit an. „Die bei den Räumungen zum Einsatz kommenden Saugbaggerschiffe konnten bereits erfolgreich zu Wasser gelassen werden – die ersten Rohrleitungen wurden verlegt“, berichtet Thomas Lamping vom Geschäftsbereich Planung und Bau des Landesbetriebs am Standort Cloppenburg. In Achmer bei Bramsche, wo die Hase den Mittellandkanal unterquert, hat der NLWKN bereits Ende der vergangenen Woche mit dem Pumpen begonnen. Am 12,5 Hektar großen Absetzbecken des Alfsees knapp elf Kilometer weiter nördlich werden die Pumparbeiten voraussichtlich am kommenden Montag (27.01.) anlaufen können. Hier hatte ein Verdacht auf Kampfmittelfund den Start der Arbeiten in der vergangenen Woche zunächst verzögert. „Der an der Überlaufschwelle des Beckens zwischenzeitlich gesichtete Gegenstand hat sich glücklicherweise nicht als Blindgänger, sondern als Objekt aus Ton herausgestellt“, so Ralf Jaspers, für den Betrieb des Hochwasserrückhaltebeckens zuständiger Geschäftsbereichsleiter beim NLWKN. Seit der letzten Räumung des Absetzbeckens vor rund 20 Jahren hatten sich hier knapp 170.000 Kubikmeter Schlamm und Sand angesammelt. Das haben Peilungen ergeben. Das Winterhochwasser 2023/24 alleine hat dabei nach Expertenschätzung zu Sedimentablagerungen im Umfang von über 20.000 Kubikmetern geführt. Und auch der 230 Meter lange Sandfang vor dem Düker unter dem Mittellandkanal war im Rahmen des landesweiten Hochwasserereignisses des vergangenen Winters stark versandet. An beiden Stellen werden nun in den kommenden Wochen Sedimente per Saugkopfbagger aufgenommen und im Spülverfahren in ein vor Ort eingerichtetes Spülfeld transportiert. In Alfhausen wird – auch aufgrund der Mehrmengen – sieben Tage die Woche gepumpt. Sowohl am Alfsee als auch in Achmer ist der Landesbetrieb dabei darum bemüht, Auswirkungen der Spülarbeiten auf Nutzer von Wegen und Flächen möglichst gering zu halten. Thomas Lamping sensibilisiert aber auch für die Beachtung der erforderlichen Absperrungen vor Ort: „Das Betreten eines Spülfeldes ist lebensgefährlich – gerade während und unmittelbar nach laufenden Spülarbeiten“. Bis Ende März sollen die Arbeiten an den beiden Hochwasserschutzeinrichtungen entlang der Hase abgeschlossen sein. Ungewöhnlicher Anblick am Alfsee: In den kommenden Wochen wird ein spezielles Saugbaggerschiff im vorgelagerten Absetzbecken kreuzen (Bild: Lamping/NLWKN). In den vergangenen Wochen wurden am Absetzbecken Rohrleitungen verlegt. Durch sie werden die Sedimente in ein speziell eingerichtetes Spülfeld geleitet, wo sie sich absetzen können (Bild: Lamping/NLWKN).
Die Konstanzer Ach wird im betrachteten Gewässerabschnitt mit einer Lauflänge von rund 220 m auf eine Länge von rund 260 m verlängert, wodurch sich das mittlere Gefälle von 1,3 % auf 1,08 % reduziert. Das Gewässerbett wird aufgeweitet auf eine mittlere Sohlbreite von ca. 3 m, die Uferböschungen werden abgeflacht und standortgerecht be-pflanzt. Das Sohlsubstrat wird in den Kurven mit einem leichten Quergefälle eingebaut, um den natürlichen Eintiefungsprozess auf der Pralluferseite zu unterstützen und bei Niedrigwasser ausreichende Wassertiefen herzustellen. Der Böschungsfuß der Pralluferseite wird überwiegend durch Lebendfaschinen und Raubäume gesichert. Nur in den Zwangspunkten bei der Brücke, am Kies- und Sandfang und am Abschnittsende (Übergang in Bestandsgerinne) kommen Wasserbausteine zur Ufersicherung zum Einsatz. Im restlichen Bereich werden die Böschungen wechselweise mit Setzstangen und Setzhölzer aus standortgerechten, austriebfähigen Gehölzen und auf der Gleithangseite mit Uferstauden langfristig durch Verwurzelung gesichert. Zusätzlich werden Wurzelstöcke punktuell zur Ufer- und Sohlstabilisierung und als Strukturgeber eingebaut. Im westlichen Bereich ist der Bereich des ökologischen Gewässerausbaus an die Zwangspunkte der Brücke und des Kies- und Sandfangs gebunden und der verfügbare Raum für Gewässer- und Auenentwicklung insgesamt schmäler. Der Vorlandstreifen auf der orografisch linken Seite ab der Böschungsoberkante bis zur Flurstücksgrenze wird als extensives Grünland gestaltet und ist mindestens 3,0 m breit, um die Befahrbarkeit für Unterhaltungsmaßnahmen zu gewährleisten. Im östlichen Abschnitt steht der Konstanzer Ach und ihrem Vorland die Fläche bis zur bestehenden Baum-Strauch-Hecke zur Auenentwicklung Verfügung. Entlang der Grundstücksgrenzen im nördlichen Bereich der Konstanzer Ach wird ein Erdwall mit einer Höhe von 5 bis 60 cm (abhängig vom Bestandgelände) hergestellt. Dadurch wird verhindert, dass die nordöstlich angrenzenden Felder häufiger als im Bestand überschwemmt werden. Gleichzeitig wird ein Retentionsraum im Abschnitt erhöht und die wechselnden Wasserspiegellagen wirken sich positiv auf die Auenentwicklung aus. Der Erdwall wird im nordöstlichen Bereich ab dem Bestandsgehölz mit einer Böschungsneigung von 1:10 Richtung Vorland errichtet, damit dieser befahrbar ist. Das alte Bachbett der Konstanzer Ach wird im westlichen Teil mit Aushubmaterial verfüllt und bepflanzt. Im östlichen Teil (ca. Stat. 0+145 bis 0+265) soll das bestehende Bachbett als Flutmulde zum Teil erhalten bleiben. Bei der Ausgestaltung der Flutmulde wird durch ein entsprechendes Gefälle Richtung Einmündung darauf geachtet, dass nach einem Hochwasser keine Fischfalle entsteht. Die Ufer im Bereich der Einmündung der Flutmulde in das Gewässerbett der Konstanzer Ach werden durch Kehrwasserströmungen hydraulisch stärker belastet. Um dem entgegenzuwirken, werden die Uferbereiche durch Kurzbuhnen, Raubäume und Faschinen gesichert. Um eine ausreichende Dynamik im neuen, mäandrierenden Bachbett sicherzustellen und eine langfristige Verlandung zu vermeiden, sollen bettbildende Abflüsse vollständig durch das neu angelegte Bachbett abfließen. Im Bereich der Außenkurve des ersten Mäanderbogens ist daher ein befahrbarer Ableitdamm vorgesehen. Das alte Gewässerbett der Konstanzer Ach wird in diesem Bereich bis auf die Höhe des Bestandsgeländes aufgefüllt. Die Auffüllung dient zusätzlich als barrierefreie Zufahrt zur Wassertretstelle und sowie für Unterhaltungsmaßnahmen im orografisch rechten Vorlandbereich. Die bestehende Kunststoff-Verrohrung (DN 600) des Grabens, der von Süden im Bereich des Baubeginns den Kiesweg quert und in die Konstanzer Ach mündet, wird durch ein DN 600 Betonrohr ersetzt und weiter vor versetzt und somit an die neue Böschung angepasst. Bei dem bestehenden privaten Brückenbauwerk wird die vorhandene und bereits unterspülte Magerbeton-Kolksicherung der beiden Widerlager ausgebaut und saniert. Zusätzlich wird die bestehende Berollung und Sohlsicherung aus Wasserbausteinen erneuert. Das Brückenbauwerk selbst soll erhalten bleiben. Der bestehende Querriegel aus Beton, der in das Absetzbecken des Kies- und Sandfangs führt, ist stark beschädigt und wird durch eine Anrampung mit Wasserbausteinen ersetzt (Gefälle von ca. 1:4, Höhenunterschied von ca. Δh = 0,7 m, s. Anlage 2.8). Dadurch soll die Durchgängigkeit für sohlorientierte Lebewesen verbessert werden. Die bestehenden Böschungen aus Wasserbausteinen im Bereich des Absetzbeckens bleiben erhalten bzw. werden bei lokalen Beschädigungen stellenweise saniert. Die Befahrbarkeit mit einem kleineren Bagger ist weiterhin gewährleistet. Um den Gewässerbereich und den Talraum der Konstanzer Ach erlebbarer zu machen, soll eine kleine seitliche Ausleitung an als Wassertretstelle ausgebildet werden. Diese befindet sich an der Innenkurve ca. bei Stat. 0+230. Bei Niedrigwasser soll der Abfluss aus ökologischen Gründen zum Großteil im Bachbett verbleiben. Durch die Lage in der Innen-kurve besteht jedoch die Gefahr der Verlandung des Einlaufes in die Wassertretstelle. Um das Geschiebe von der Ausleitung weitgehend fernzuhalten, werden fächerartige deklinante Leitelemente aus Wasserbausteinen angeordnet, die bei Mittelwasser knapp überströmt sind. Die Wassertretstelle wird als durchströmtes, naturnahes Becken, ohne Vertiefung in der Sohle, gestaltet. Der Beckenbereich wird mit einem begehbaren, rauen Steinbelag ausgelegt. Trotz der Leitelemente im Bereich der Ausleitung wird sich vs. ein gewisser Anteil an Geschiebe und Feinteilen im Bereich der Wassertret-stelle ablagern. Im Becken angelandetes Feinsediment kann ggf. durch das Ziehen der Dammbalken am unteren Ende des Tretbeckens ausgespült werden. Gröberes Geschiebe, z.B. nach Hochwasserereignissen, wird im Rahmen des Unterhalts auszuräumen sein. Der Zugang zum Wasser wird durch Treppenstufen aus Naturstein umgesetzt. Als Ruhebänke sind Bänke mit über Kopf hochgezogener Lehne geplant, um einen entsprechenden Windschutz im Ost-West ausgerichteten Konstanzer Tal zu gewährleisten. Der Zugang zur Wassertretstelle erfolgt über einen 1,5 m breiten Weg, der barrierefrei ausgeführt wird. Der Weg ist durch eine begrünte Bankette (Schotterrasen) von 2,0 m auch befahrbar für Fahrzeuge zur Gewässerunterhaltung.
Es ist geplant, dass künftig das Abwasser der Kläranlagen Laucha (ca. 6.500 Einwohnerwerte (EW)) und Freyburg (ca. 34.000 EW) zur Kläranlage Karsdorf übergeleitet werden soll. Die Kapazität der Kläranlage Karsdorf liegt derzeit bei 51.500 EW und soll entsprechend auf maximal 95.000 EW erweitert werden. Die Erweiterung soll durch Umstellung der Schlammstabilisierung mittels Faulung unter energetischer Nutzung des Biogases erfolgen. Die erforderlichen Baumaßnahmen finden auf dem ca. 6 ha großen Gelände der KA Karsdorf statt und bestehen aus der Errichtung von 8 Bauwerken, sowie kleinerer Nebenbauwerke wie Gasfackel oder Flüssiggasspeicher. Die nördliche Zuwegung soll mit dem Neubau einer etwa 120 m langen Straße, zu geringem Teil außerhalb des Betriebsgeländes, an die örtliche Breite Straße angebunden werden. Hauptmaßnahmen der Erweiterung sind: - Neubau Vorklärung - Neubau Maschinenhaus - Neubau zweier Faulbehälter - Neubau zweier Gasspeicher - Neubau Gasverwertung BHKW und Fackel - Neubau Rechenanlage - Neubau Schlammentwässerung - Umrüstung Schlammspeicher - Ggf. Modernisierung/ Sanierung Sandfang
Vollzug der Wassergesetze; Errichtung eines Sandfanges am Mühlbach (Seitengewässer der Leubas und Zufluss zur Wasserkraftanlage Gräbelesmühle) und Errichtung von zwei Dämmen zwischen Mühlbach und Leubas; Gemeinde Lauben Antragsteller: Manfred Schäffler Kraftwerk, Lauben
Oldenburg . In der kommenden Woche startet die Räumung des Sandfangs in der Hunte unterhalb der Wardenburger Brücke. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat dazu die Firma Smals Dredging aus Hoogstede beauftragt. Am kommenden Montag beginnt diese mit der Einrichtung der Baustelle. Die eigentliche Räumung des Sandfangs mit einem Schneidkopf-Saugbagger findet Ende kommender Woche statt. D ie Arbeiten sind mit den Behörden vor Ort abgestimmt. Der NLWKN bittet Betroffene wie zum Beispiel Anlieger, Passanten und Wassersportler um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten, weist aber auch darauf hin, die Absperrungen rund um die Baustelle zu respektieren und vorsichtig zu sein. . In der kommenden Woche startet die Räumung des Sandfangs in der Hunte unterhalb der Wardenburger Brücke. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat dazu die Firma Smals Dredging aus Hoogstede beauftragt. Am kommenden Montag beginnt diese mit der Einrichtung der Baustelle. Die eigentliche Räumung des Sandfangs mit einem Schneidkopf-Saugbagger findet Ende kommender Woche statt. D ie Arbeiten sind mit den Behörden vor Ort abgestimmt. Der NLWKN bittet Betroffene wie zum Beispiel Anlieger, Passanten und Wassersportler um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten, weist aber auch darauf hin, die Absperrungen rund um die Baustelle zu respektieren und vorsichtig zu sein. In dem rund 600 Meter langen Sandfang hat sich durch das Winterhochwasser 2023/24 Sand abgelagert. Eine vom NLWKN beauftragte Peilung hatte festgestellt, dass der Sandfang gefüllt ist und geräumt werden muss. „Diese Räumung ist erforderlich, damit auch die nächsten Hochwasser in der Hunte problemlos abgeführt werden können“, erläutert Hergen Oetken, zuständiger Aufgabenbereichsleiter in der NLWKN-Betriebsstelle Brake-Oldenburg. Die im Sandfang befindlichen Sedimente werden dabei im Spülverfahren in das angrenzende Spülfeld umgelagert. Insgesamt sollen 18.000 Kubikmeter Sedimente aus der Hunte entnommen werden. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein; also rechtzeitig vor der nächsten Hochwassersaison.
Bramsche/Cloppenburg . In der Hase bei Bramsche schützt ein 230 Meter langer Sandfang den Düker unter dem Mittellandkanal vor zu starken Sandablagerungen. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Hochwasserschutz. Doch die oberhalb des Kanals gelegene Vorrichtung ist inzwischen weitgehend gefüllt – nicht zuletzt durch das jüngste Winterhochwasser. In der kommenden Woche starten deshalb vorbereitende Arbeiten zur Räumung des Sandfangs. In der Hase bei Bramsche schützt ein 230 Meter langer Sandfang den Düker unter dem Mittellandkanal vor zu starken Sandablagerungen. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Hochwasserschutz. Doch die oberhalb des Kanals gelegene Vorrichtung ist inzwischen weitgehend gefüllt – nicht zuletzt durch das jüngste Winterhochwasser. In der kommenden Woche starten deshalb vorbereitende Arbeiten zur Räumung des Sandfangs. Im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erfolgt dabei zunächst die Einrichtung der Baustelle und Herrichtung des erforderlichen Spülfelds. Hierzu müssen auch Teile des Uferbewuchses am Sandfang entfernt werden. Die Arbeiten sind mit dem Landkreis Osnabrück als untere Naturschutzbehörde eng abgestimmt. Die eigentliche Räumung des Sandfangs mit einem Schneidkopf-Saugbagger findet im Januar statt. In der Vorrichtung hatte sich unter anderem durch das Winterhochwasser 2023/24 Sand abgelagert. Eine vom NLWKN beauftragte Peilung hatte ergeben, dass der Sandfang weitgehend gefüllt ist und geräumt werden muss. „Diese Räumung ist erforderlich, damit sich Sedimente auch künftig nicht im Düker unter dem Mittellandkanal, sondern kontrolliert vor dieser Engstelle ablagern. Dadurch können auch die nächsten Hochwasser der Hase die Engstelle schadlos durchfließen, ohne sich aufzustauen“, erläutert Karsten Hüsing, zuständiger Bearbeiter in der NLWKN-Betriebsstelle Cloppenburg. Der Landesbetrieb ist für die Gewässerunterhaltung an der Hase und den Sandfang Achmer zuständig. Die im Sandfang befindlichen Sedimente werden dabei im Spülverfahren in das angrenzende Spülfeld umgelagert. Insgesamt sollen rund 50.000 Kubikmeter an Sedimenten aus dem Sandfang entnommen werden. Die Planer gehen davon aus, dass die Arbeiten bis März 2025 abgeschlossen sein können – rechtzeitig vor der nächsten Brut- und Setzzeit. Der NLWKN wirbt bei Passanten und Wassersportlern um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten und um besondere Achtsamkeit. Das gilt auch für Verkehrsteilnehmer auf der angrenzenden Achmerstraße (Kreisstraße 165). Er bittet darum, die Absperrungen rund um die Baustelle zu respektieren und vorsichtig zu sein. „Das Betreten eines Spülfeldes ist lebensgefährlich – gerade während und unmittelbar nach den laufenden Spülarbeiten“, so Hüsing.
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