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Spezial Extrusionsverfahren im Einsatz für medizintechnische Halbzeuge (EXT4Med)

Die Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH stellt in Vreden (Nordrhein-Westfalen) thermoplastische Werkstoffe unter anderem für die Medizintechnik her. Sie ist eine Tochter des japanischen Konzerns „Mitsubishi Chemical Corporation“. Das Unternehmen stellt dabei unter anderem medizintechnische Produkte aus Polyethylen her. Beim bisher üblichen Herstellungsverfahren für diese Produkte kommt es in der Fertigung zu erheblichem Nachbearbeitungsbedarf und damit zu hohen Produktionsabfällen. In dem von der Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH am Standort Vreden geplanten Hochtechnologiezentrum soll erstmalig in Deutschland die Produktion dieser medizintechnischen Teile mittels einer neu entwickelten Extrusionsanlage erfolgen. Diese innovative Verfahrenstechnik steigert die Ressourceneffizienz in der Produktion erheblich. Die aufwändige Nachbearbeitung entfällt. Weiterhin erlaubt das Verfahren erstmals die Verwertung von Produktionsabfällen, da diese direkt beim Hersteller anfallen. Schließlich zeichnet sich das neue Verfahren durch eine höhere Energieeffizienz aus, da eine Kühlung der Produktionsstücke bei der Extrusion entfällt. Der Energiebedarf sinkt von 6,7 Kilowattstunden pro Kilogramm Rohmaterial auf 4,4 Kilowattstunden pro Kilogramm Rohmaterial. Es kommt insgesamt zu einer Umweltentlastung von 400 Tonnen CO 2 pro Jahr. Branche: Chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Gummi- und Kunststoffwaren Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Mitsubsihi Chemical Advanced Materials GmbH Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: seit 2020 Status: Laufend

Hochschulmedizin Universitätsmedizin Halle Universitätsmedizin Magdeburg

Die Universitätsmedizin Halle bildet in enger Kooperation zwischen der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Universitätsklinikum Halle (Saale) in ihrem Aufgabenverbund von Forschung, Lehre und Krankenversorgung das Fundament einer modernen und bedarfsorientieren Gesundheitsversorgung für die Menschen im südlichen Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Mit rund 5.500 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Halle mit 58 Kliniken, Departments und Instituten eine der größten Arbeitgeberinnen im Land Sachsen-Anhalt. Von der Expertise eines universitären Maximalversorgers profitieren vor allem Patienten mit schwierigen, schwersten und seltenen Erkrankungen sowie Verletzungen. Durch die Nähe von Forschung und Krankenversorgung fließen neuste wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Therapie ein und ermöglichen so eine bestmögliche Behandlung. Jedes Jahr werden am Universitätsklinikum Halle (Saale) rund 35.000 stationäre sowie 212.000 ambulante Patienten versorgt. Die Forschenden der Medizinischen Fakultät steuern besonders auf den Gebieten der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Onkologie Innovationen für Therapie und Diagnostik bei. Die Medizinische Fakultät blickt als eine der Gründungsfakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf eine mehr als 300-jährige Geschichte in der halleschen Medizin zurück. Sie verfügt mit Medizin, Zahnmedizin, Evidenzbasierte Pflege (B.Sc.), Gesundheits- und Pflegewissenschaften (M.Sc.) sowie Hebammenwissenschaften (B.Sc.) für insgesamt 2.200 Studierende über fünf attraktive Studiengänge, die fächerübergreifend und praxisbezogen gelehrt werden. Sachsen-Anhalt ist vom demografischen Wandel als Bundesland mit der ältesten Bevölkerung besonders betroffen. Die Medizinische Fakultät nimmt diese Gegebenheit zum Anlass, in den Bereichen Altersmedizin und Versorgungsforschung neue Schwerpunkte zu setzen. An der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) bilden hochspezialisierte Krankenversorgung, Forschung und Lehre eine untrennbare Einheit, die in enger Kooperation zwischen der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Universitätsklinikum Magdeburg als Anstalt öffentlichen Rechts geführt wird. Mit den Forschungsschwerpunkten der „Neurowissenschaften“, „Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung“ sowie dem Bereich Medizintechnik gilt die UMMD als international anerkannter Wissenschaftsstandort mit einer herausragenden Stellung im Bereich der bildgebenden Verfahren. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit jährlich über 40.000 stationär und teilstationär sowie etwa 160.000 ambulant behandelten Patientinnen und Patienten umfasst die UMMD 47 interdisziplinär arbeitende Kliniken und Institute sowie zahlreiche Serviceeinrichtungen. Die UMMD ist einer der wichtigsten Nachwuchsförderer in der Region. Mehr als 1.500 Studierende der Medizin und Immunologie sowie rund 340 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden an der UMMD ausgebildet. Mit rund 4.850 Mitarbeitenden ist die UMMD zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und damit ein wichtiger Innovationsmotor.

CDs und DVDs

CDs und DVDs auf den Wertstoffhof statt in die Tonne So gelingt ein umweltbewusster Umgang mit CDs und DVDs CDs und DVDs sind zu wertvoll für die Mülltonne: Entsorgen Sie die wertvollen Scheiben am besten über Rücknahmesysteme oder in der Wertstofftonne. Kaufen Sie größere Rohling-Stückzahlen erst, wenn Sie sicher sind, dass Brenner und Abspielgerät damit harmonieren. Nutzen Sie mehrfach beschreibbare CDs. Gewusst wie CDs und DVDs bestehen überwiegend aus Polycarbonat, einem hochwertigen und verhältnismäßig teuren Kunststoff. CDs und DVDs lassen sich mit geringem Aufwand recyceln. Aus dem aufbereiteten Polycarbonat können zum Beispiel Produkte für die Medizintechnik, die Automobil- und die Computerindustrie, aber auch wieder CDs und DVDs hergestellt werden. Eine Verwertung ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern hilft auch Erdöl zu sparen. Richtig entsorgen: Entsorgen Sie die wertvollen Scheiben über speziell dafür vorgesehene Rücknahmesysteme, damit sie recycelt werden können. Erfragen Sie bei ihrer örtlichen Abfall- und Umweltbehörde, ob eine Rückgabemöglichkeit in Ihrer Nähe besteht. In Gebieten, in denen es eine Wertstofftonne gibt, können CDs und DVDs auch in dieser entsorgt werden. Sie werden dann zwar keinem Recycling zugeführt, aber es erfolgt in der Regel eine hochwertige energetische Verwertung in Zementwerken, bei der wesentlich mehr der in den Kunststoffen enthaltenen Energie genutzt wird als in Müllverbrennungsanlagen. Bei sensiblen Daten empfiehlt es sich, die Scheiben durch mehrere Kratzer über die Breite der lesbaren Seite unbrauchbar zu machen. Bei hochsensiblen Daten besteht die Möglichkeit, diese mit Hilfe eines geeigneten Aktenvernichters zu zerkleinern. Achtung: Angesichts der geringen Menge an Kunststoff ist es nicht sinnvoll, extra mit dem Auto irgendwo hinzufahren, um CDs und DVDs zu entsorgen. Auf diese Weise würde man mit dem Auto mehr Erdöl verbrauchen, als man durch die Wiederverwertung der CDs/DVDs einsparen kann. Pfleglich behandeln: CDs und DVDs sind empfindliche Scheiben. Bei pfleglicher Behandlung können Sie die Lebenszeit der Scheiben verlängern und damit auch Ihre Daten länger sichern: Rohlinge immer am Rand oder an der Öffnung in der Mitte anfassen. Fingerabdrücke, Kratzer und Staub verringern die Lebensdauer. Nur mit wasserfesten Faserschreibern ohne Lösungsmittel beschriften. Verwenden Sie keine Etiketten, da hierdurch Daten unleserlich werden können. Lagerung an einem kühlen, dunklen Ort, um die Daten langfristig auslesen zu können. Reinigung mit einem weichen, fusselfreien Baumwolltuch. Bei starker Verschmutzung kann auch etwas Wasser benutzt werden. Was Sie noch tun können: Nutzen Sie mehrfach beschreibbare CDs: Achten Sie auf den Zusatz „RW“ für „wiederbeschreibbar“ (rewriteable). Achten Sie darauf, dass der Rohling zum Brenner und Abspielgerät passt. Die Hersteller der Geräte geben in der Bedienungsanleitung oder auf ihrer Website an, mit welcher Rohlingmarke die Geräte am besten harmonieren. Falls beim Brennen Probleme auftreten, reduzieren Sie die Brenngeschwindigkeit. Initiieren Sie gegebenenfalls eine lokale Sammelstelle. Folgende Firmen nehmen CDs/DVDs kostenlos zurück: Newcycle Kunststofftechnik GmbH , Ruperti Werkstätten .

Studieren in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist ein attraktiver Hochschulstandort: aufgeweckt und modern, romantisch, laut, pulsierend oder auch beschaulich und leise. Das großstädtische Studentenleben lockt genauso wie das familiäre, überschaubare Umfeld. Die Hochschulen bieten eine breite Palette an Studienfächern: von „Agrarwissenschaften“ über „Internationales Management“  und „Medizintechnik“ bis hin zur „Wissenschaft vom Christlichen Orient“ oder „Mensch-Technik-Interaktion“.

Weiter im Rennen um Exzellenzcluster: Uni Magdeburg Herausragende Forschung: Neurowissenschaften, Dynamische Systeme, Medizintechnik und Automotive Forschungsinfrastruktur und regionale Verzahnung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen Umfassende Internationalisierung von Forschung und Lehre Exzellenzcluster-Initiative „SmartProSys“ Exzellenzcluster-Initiative „Cognitive Vitality“ Exzellenzcluster-Initiative „Productive Teaming“

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzt sich mit der Vielfalt nationaler und globaler gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander. Das betrifft technische, gesundheitliche und ökologische ebenso wie ethische, kulturelle, soziale und ökonomische Fragen. Durch die Kooperation mit zahlreichen Partnerinstitutionen regional und weltweit entsteht an der Universität Magdeburg Spitzenforschung auf international wettbewerbsfähigem Niveau. Im Rennen um die begehrte Exzellenzförderung konnte sich die Uni Magdeburg in der ersten Runde mit der Projektskizze „SmartProSys“ durchsetzen. Mit dem Forschungsprojekt wird das Ziel verfolgt, die chemischen und biotechnologischen Produktionsprozesse nachhaltig umzugestalten − auf der Grundlage einer grünen Kreislaufwirtschaft für Kohlenstoff. Es geht vor allem um die Frage, wie sich Plastikmüll und biogene Rest- und Abfallstoffe systematisch und effizient in wertvolle Moleküle für neue Produkte umwandeln lassen. „SmartProSys“ sowie die zwei nicht erfolgreichen Projektskizzen der Universität Magdeburg sind aus bereits erfolgreichen und zukunftsstarken Forschungsschwerpunkten hervorgegangen: Stärkung der Hirngesundheit, nachhaltige Chemieindustrie sowie bessere Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Produktionsprozess. Aus den erfolgreichen Kooperationen der früheren Exzellenzcluster-Initiative „Productive Teaming“ ist beispielsweise erst kürzlich der deutschlandweit einzigartige Studiengang AI Engineering – Künstliche Intelligenz in den Ingenieurwissenschaften hervorgegangen, ein interuniversitärer Studiengang von fünf Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Durch die Kooperation mit zahlreichen Partnerinstitutionen regional, national und weltweit entsteht an der Uni Magdeburg Spitzenforschung auf international wettbewerbsfähigem Niveau. Der Campus der Universität ist ein attraktives innerstädtisches Areal geworden. Direkt an der Elbe, in unmittelbarer Nähe zum Unicampus, beispielsweise, entwickelt sich mit dem Wissenschaftshafen ein neues Quartier für Forschungstransfer und innovative Unternehmen . Im Geist einer weltoffenen Universität unterhält die Universität Magdeburg über 300 Partnerschaften mit 245 Institutionen in 60 Ländern auf Universitäts-, Fakultäts- und Institutsebene. Ziel ist es, die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität zu erhöhen, um für hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus aller Welt ein attraktiver Lern- und Arbeitsort zu bleiben. Bereits jetzt liegt die Universität Magdeburg mit einem Anteil von über 30 Prozent an ausländischen Studierenden aus mehr als 111 Nationen über dem Bundesdurchschnitt. Etwa 11 Prozent der Lehrenden kommen aus dem Ausland . Im Rennen um Exzellenzcluster war die Uni Magdeburg mit der Antragsskizze „SmartProSys“ - Transformation der chemischen Produktion: Zirkuläre Wirtschaft durch Kreisläufe für Kohlenstoff erfolgreich. Nicht erfolgreich waren die Antragsskizzen „Cognitive Vitality“ und „Productive Teaming“ .

Willingmann: Forschungscampus STIMULATE hat sich zum Innovationsmotor der Medizintechnik entwickelt

Innovative Medizintechnik der Spitzenklasse – dafür steht der Magdeburger Forschungscampus STIMULATE. Am Mittwoch hat Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann zum 10-jährigen Bestehen gratuliert. „Mit der Entwicklung bildgestützter, minimalinvasiver Verfahren für die Behandlung von Volkskrankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Herzerkrankungen hat sich der Forschungscampus STIMULATE national wie international einen Namen gemacht“, betonte der Minister. „Der Campus zeigt beispielhaft auf, wie eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft erfolgreich gelingen kann. Er hat sich auf die Weise zu einem Innovationsmotor der Medizintechnik entwickelt.“ Das „Solution Center for Image Guided Local Therapies – STIMULATE“ wurde an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Form einer Public-Private Partnership eröffnet. Finanziell beteiligten sich Bund, Land, EU sowie Medizintechnikunternehmen wie die Siemens Healthineers AG. Akademische und industrielle Partner arbeiten seither gemeinsam an innovativen Projekten. Dazu zählen unter anderem auch die weltweit erste Mikrowellenabtragung eines Tumors in einem Magnetresonanztomografen und die Entwicklung eines Assistenzroboters für die Abtragung eines Tumors in der Wirbelsäule. Für die Unterstützung von Forschungsprojekten bei STIMULATE hat das Wissenschaftsministerium zwischen 2014 und 2020 rund 10 Millionen Euro aus dem EU-Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt, ergänzend dazu eine Million Euro aus der Landesforschungsförderung. 2020 zog der Forschungscampus mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums in den Magdeburger Wissenschaftshafen. Für die Sanierung des ehemaligen Zuckerspeichers in unmittelbarer Nähe zum Unicampus wurden mehr als 21 Millionen Euro seitens des Landes investiert. Auf insgesamt 3.300 Quadratmetern Fläche sind 17 hochmoderne Labore entstanden, ausgestattet mit Großgeräten wie einem 3 Tesla Magnetresonanztomografen (MRT). 65 Unternehmen sowie weitere Forschungspartner gehören inzwischen zum engen Netzwerk von STIMULATE. Die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft hat auch zu Unternehmensgründungen geführt, dazu zählen die Startups Neoscan Solutions, RAYDIAX und mediMESH. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich STIMULATE auch in den kommenden Jahren hervorragend entwickeln wird. Der Forschungscampus kann sich dabei weiterhin auch auf die Unterstützung des Landes verlassen“, erklärte der Minister abschließend. „Wir wollen weiter konsequent in den Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt investieren und setzen deshalb auch die Forschungsförderung entsprechend fort.“ 416 Millionen Euro wird das Wissenschaftsministerium bis 2028 aus drei verschiedenen EU-Fonds bereitstellen. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Mastodon und X (ehemals Twitter).

Willingmann eröffnet Erweiterungsbau von Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum in Schkopau

Sachsen-Anhalts Forschungsinfrastruktur wächst: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute die Erweiterung des Fraunhofer-Pilotanlagenzentrums für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ) in Schkopau (Saalekreis) offiziell eingeweiht. In den Neubau wurden gut sieben Millionen Euro aus Mitteln von EU, Bund und Wissenschaftsministerium investiert. Das zweigeschossige Gebäude bietet auf rund 550 Quadratmetern Platz für neue Anlagen zur Entwicklung innovativer Synthesekautschuke, die etwa in Autoreifen zum Einsatz kommen. Durch die Erweiterung wurden sechs neue Stellen geschaffen; damit hat das Fraunhofer PAZ insgesamt rund 50 Beschäftigte. Willingmann sagte: „Auch beim Thema Kunststoff vereint Sachsen-Anhalt Tradition und Moderne. In Schkopau werden seit gut 85 Jahren Polymere hergestellt und verarbeitet; auch heute noch gehört unser Land zu den weltweit führenden Kompetenzzentren auf diesem Gebiet. Ein ganz zentraler Baustein dabei ist das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum, das mit internationaler Strahlkraft an den Kunststoffen der Zukunft forscht. Im Fokus der Forschenden in Schkopau steht dabei vor allem die Nachhaltigkeit. Die Erweiterung des Fraunhofer PAZ stärkt damit unsere Forschungslandschaft und ist darüber hinaus auch eine Investition in eine klimaschonendere Wirtschaft.“ Das Fraunhofer PAZ bündelt die Kompetenzen zweier Fraunhofer-Institute aus Potsdam (IAP) und Halle (IMWS) im Bereich von Polymersynthese und -verarbeitung. In Schkopau werden innovative Kunststoffe für Industriezweige wie Automobilbau, Elektronik, Medizintechnik oder Verpackung entwickelt. Dabei schlägt das Fraunhofer PAZ eine Brücke zwischen Labor und industrieller Anwendung. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Mastodon und X (ehemals Twitter).

Wissenschaftsministerium stellt mehr als 400 Millionen Euro für Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land bereit

Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt können in der neuen EU-Förderperiode von 2023 bis 2028 deutlich mehr Mittel für Projekte unter anderem zu Forschung, Qualifizierung oder Nachwuchsförderung beim Land beantragen. 416 Millionen Euro stellt das Wissenschaftsministerium in den kommenden fünf Jahren aus drei verschiedenen EU-Fonds bereit. Im Vergleich zur vorangegangenen EU-Förderperiode ist das ein Zuwachs von 146 Millionen Euro. „Eine erstklassige Wissenschaftslandschaft ist für die Entwicklung des Landes von zentraler Bedeutung“, betonte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am Montag. „Im Wettbewerb um kluge Köpfe und zukunftsweisende Ideen brauchen wir ein attraktives, leistungsfähiges Forschungsumfeld. Unternehmen, insbesondere Konzerne wie Intel, machen Ansiedlungsentscheidungen zunehmend davon abhängig, ob es vor Ort Fachkräfte sowie Expertise für Forschung und Entwicklung gibt. Vor diesem Hintergrund werden wir auch in der neuen EU-Förderperiode konsequent in unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen investieren.“ Das Gros der Mittel, rund 300 Millionen Euro, wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt, weitere 53 Millionen Euro sind im Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) vorgesehen. Neu hinzu kommen 63 Millionen Euro im Just Transition Fonds (JTF) für Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Strukturwandelregion. Für die Hochschulen des Landes stehen aber nicht nur mehr Mittel bereit. Auch die Förderbedingungen sind attraktiver. So entfällt für Hochschulen in der Regel die Kofinanzierung der Vorhaben, da das Land die Projekte verstärkt anteilig mitfinanziert. Zu den inhaltlichen Förderschwerpunkten werden in der neuen Förderperiode unter anderem die Bereiche Medizin und Medizintechnik, Bioökonomie, Chemie, Erneuerbare Energien, Automotive, Künstliche Intelligenz und IKT-Technologien zählen. „Die Leitmärkte Sachsen-Anhalts werden auch angesichts großer Umbrüche und Entwicklungschancen im Zusammenhang mit der Energiewende und dem digitalen Wandel im Fokus stehen“, kündigte Willingmann an. Großes Potenzial habe zudem der Bereich Halbleiter im Zusammenhang mit der geplanten Ansiedlung der Chip-Fabriken des Intel-Konzerns in Magdeburg. Über den ESF+ wird das Ministerium Projekte in den Bereichen Gleichstellung, Qualifizierung und Nachwuchs unterstützen. „Hier wird es unter anderem darum gehen, den Anteil von Frauen insbesondere in technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen, dem so genannten MINT-Bereich, zu erhöhen und bessere Perspektiven für Promotionen und Berufungen für Professuren zu schaffen“, erläuterte Willingmann. Förderfähig seien unter anderem entsprechende Forschungsstellen, Stipendien sowie flankierende Personalmaßnahmen. Das Wissenschaftsministerium geht davon aus, dass Antragsformulare bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) ab Anfang Oktober online abgerufen werden können. Aktuell laufen noch letzte Abstimmungen zu den Förderprogrammen innerhalb der Landesregierung und mit dem Landesrechnungshof. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanäle n des Ministeriums bei Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und Twitter .

Sioux Technologies, weltweit renommierter Technologie-Beschleuniger, folgt Intel: Wirtschaftsminister Sven Schulze begrüßt weiteres High-Tech-Unternehmen in Sachsen-Anhalt

Barleben. Das 1996 in Eindhoven, Niederlande gegründete und international agierende Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, Sioux Technologies, hat heute auf Einladung von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze , der im März 2023 den Erstkontakt zum Unternehmen hatte, sein ambitioniertes Projekt und seine Planungen für Sachsen-Anhalt vorgestellt. Sioux Technologies – entwickelt mit seinen rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern strategische High-Tech-Lösungen für internationale High-Tech-Unternehmen verschiedenster Märkte wie Halbleiter, Labor- und Medizintechnik, Mechatronik, Bildgebung, Mobilität und Clean Energy. In Barleben will das Unternehmen rund 20 Millionen Euro in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum investieren und schrittweise rund dreihundert hochqualifizierte Dauerarbeitsplätze schaffen. Gebraucht werden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fachbereiche Mikromechanik, Mechatronik, Softwareentwicklung, Physik sowie anderer technischer Disziplinen. Mit der aktiven Personalrekrutierung hat das Unternehmen bereits begonnen. Leon Giesen, Geschäftsführer Sioux Technologies , sagte: „Wir sind stolz darauf, zu den Ersten zu gehören, die sich im Intel-Technologieumfeld Sachsen-Anhalts etablieren. In den kommenden Jahren werden wir in Barleben mehr als 300 Arbeitsplätze schaffen. Wir sind dankbar für die großartige Zusammenarbeit mit der Regierung, der Universität und den Fachhochschulen dieser Region.“ „Die Ansiedlung von Sioux Technologies ist ein großer Erfolg für Sachsen-Anhalt. Sie bestätigt uns auf unserem Weg, rund um Intel herum ein wirtschaftliches Ökosystem aufzubauen. Gleichzeitig stellt die Ansiedlung unter Beweis, dass es uns gelingt, hochwertige Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung in unserem Land anzusiedeln“, betonte Wirtschaftsminister Sven Schulze. Nach einer Interimslösung im Technologiepark Ostfalen ist für das erste Quartal 2024 der Baustart für einen rund fünftausend Quadratmeter Neubau in räumlicher Nähe mit hochwertigen Büro-, Werkstatt- und Reinraumflächen geplant. Die Inbetriebnahme soll bereits im ersten Quartal 2025 stattfinden. Barlebens Bürgermeister, Frank Nase, sagte: „Mit der Standortentscheidung für Barleben siedelt sich mit SIOUX ein weiteres High-Tech-Unternehmen im Technologiepark Ostfalen (TPO) an. Damit lässt sich neben dem Center for Method Development (CMD) und dem Institut für Kompetenz in AutoMobilität - IKAM GmbH der Universität Magdeburg eine weitere Forschungseinrichtung in unserer Gemeinde nieder. Mit dieser Neuansiedlung von SIOUX wird der Technologiepark Ostfalen im Herzen Barlebens ein landesbedeutsamer Nukleus für echte Invente und Innovation. Die entstehenden hochwertigen Wertschöpfungsketten strahlen in die Region, das Land und auf den Globus aus.“ Dr. Robert Franke, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG), die die Ansiedlung des Unternehmens weiter aktiv begleiten wird, betonte: „Das Unternehmen Sioux Technologies entwickelt innovative Lösungen für Unternehmen in vielen Branchen wie Mikroelektronik, Automotive und Medizintechnik. In diesem Umfeld schafft das Unternehmen hochqualifizierte Arbeitsplätze und trägt damit maßgeblich zum weiteren Wachstum des Hightech-Standortes Sachsen-Anhalt bei.“ Zu den Kunden des Privatunternehmens Sioux Technologies gehören Weltmarktführer wie ASML, ZEISS, ASMPT, BESI, NXP, Thermo Fisher Scientific, Philips Healthcare oder Siemens. Gemeinsam mit seinen Kunden trägt das Unternehmen zur Technologieentwicklung im Halbleitermarkt bei, in dem Intel, TSMC, Infineon und Samsung zu den Hauptakteuren gehören. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich ab sofort melden bei: Jack Houet Chief Recruitment Manager Sioux Technologies jack.houet@sioux.eu Über Sioux Technologies Sioux Technologies ist ein strategischer High-Tech-Lösungspartner, der komplexe High-Tech-Systeme mit fortschrittlicher Software, Mathematik, Elektronik und Mechatronik innoviert, entwickelt und zusammenbaut.  Mit mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt oder fungiert Sioux als Forschungs- und Entwicklungsabteilung führender High-Tech-Unternehmen. Sioux übernimmt gerne Verantwortung; vom Mitdenken in der Konzeptphase bis hin zur Auslieferung der Serienfertigung. Mit Technologie tragen wir zu einer gesunden, sicheren, intelligenten, nachhaltigen und unterhaltsamen Gesellschaft bei. Wir schaffen Hightech-Lösungen mit Seele. Sioux verfügt über 13 Niederlassungen in mehreren Teilen Europas und Asiens. Wir sind stolz darauf, diese ab dem 1. Oktober 2023 um eine neue Betriebsstätte in Deutschland, gelegen in Magdeburg/Barleben, zu erweitern. We bring high-tech to life. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Twitter , Facebook und Linkedin

BENSELER Beschichtungen Sachsen GmbH & Co. KG (2011 - 2022)

Betreiberinformation für die Öffentlichkeit: KTL - Kathodische Tauchlackieranlage für automobile Karosserie- und Strukturbauteile aus Metall. Seit mehr als 50 Jahren ist die BENSELER-Firmengruppe Partner für anspruchsvolle Lösungen in den Bereichen Beschichtung, Oberflächenveredelung, Entgratung und Formgebung von Serienteilen. Unsere Kernprozesse entwickeln wir stetig weiter und ergänzen sie um vor- und nachgelagerte Leistungen. Wir beschichten, lackieren, entgraten und reinigen Teile insbesondere aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik und der Elektronikindustrie. In Verbindung mit Qualität, Prozesssicherheit und Systempartnerschaften schaffen wir als Dienstleister echten Mehrwert. 10 Standorte in Deutschland stellen die räumliche Nähe zu unseren Kunden sicher. Berichtsjahr: 2022 Adresse: Chemnitzer Straße 61 b 09669 Frankenberg/Sa. Bundesland: Sachsen Flusseinzugsgebiet: Elbe/Labe Betreiber: BENSELER Beschichtungen Sachsen GmbH & Co. KG Haupttätigkeit: Oberflächenbehandlung durch elektrolytische oder chemischen Verfahren >30 m³

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