Das Projekt "Teilprojekt FZJ" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institute of Energy Technologies (IET), Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien durchgeführt. Zentrales Ziel von HyThroughGen ist die signifikante Beschleunigung der Entwicklungszyklen für die PEMWE durch konsequenten Einsatz von Hochdurchsatzverfahren in dem Dreiklang Materialtests, Komponentenherstellung und Vollzelltests. In diesem Teilvorhaben des HyThroughGen Verbundes werden folgende neue Verfahren zur Hochdurchsatzbewertung untersucht und erarbeitet: (i) Membransynthese, (ii) Fertigung von Katalysatorschichten und Membranen für eine beschleunigte Bewertung von Materialeigenschaften auf Komponentenebene (iii) Beschleunigte Materialcharakterisierung und beschleunigte Komponentencharakterisierung.
Das Projekt "Viruszelle - Feinstruktur und IEM" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Robert-Koch-Institut durchgeführt. Feinstruktur und Antigenitaet der virusinfizierten Zelle sollen zunaechst verplant und dann auch hinsichtlich folgender Parameter untersucht werden: Expression virusindizierter Antigene durch Immunofluoreszenz- und Immunelektronenmikroskopie; Auftreten von Aenderungen der Oberflaechenladung, der Verteilung von Membranpartikeln; Suche nach virusspezifischen Antikoerpern, nach RNS-tumorvirusspezifischen Antigenen beim Menschen.
Das Projekt "Wirkung von polychlorierten Bipheylon auf pflanzliche Membranen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bayreuth, Bayreuther Institut für Terrestrische Ökosystemforschung, Lehrstuhl für Pflanzenökologie durchgeführt. Die polychlorierten Biphenyle werden in der Natur nicht abgebaut. Wegen ihrer Lipidloeslichkeit stellen sie eine Gefahr nicht nur fuer tierische und menschliche Gewebe dar, sondern beeinflussen auch pflanzliche Zellen. Die bisher beobachtete Anreicherung in Algen soll durch Untersuchung der Veraenderung von Membraneigenschaften analysiert werden.
Das Projekt "14C content of specific organic compounds in subsoils" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie durchgeführt. Organic matter (OM) composition and dynamic in subsoils is thought to be significantly different from those in surface soils. This has been suggested by increasing apparent 14C ages of bulk soil OM with depth suggesting that the amount of fresh, more easily degradable components is declining. Compositional changes have been inferred from declining ä13C values and C/N ratios indicative for stronger OM transformation. Beside these bulk OM data more specific results on OM composition and preservation mechanisms are very limited but modelling studies and results from incubation experiments suggest the presence and mineralization of younger, 'reactive carbon pool in subsoils. Less refractory OM components may be protected against degradation by interaction with soil mineral particles and within aggregates as suggested by the very limited number of more specific OM analysis e.g., identification of organic compound in soil fractions. The objective of this project is to characterize the composition, transformation, stabilization and bioavailability of OM in subsurface horizons on the molecular level: 1) major sources and compositional changes with depth will be identified by analysis of different lipid compound classes in surface and subsoil horizons, 2) the origin and stabilization of 'reactive OM will be revealed by lipid distributions and 14C values of soil fractions and of selected plant-specific lipids, and 3) organic substrates metabolized by microbial communities in subsoils are identified by distributional and 14C analysis of microbial membrane lipids. Besides detailed analyses of three soil profiles at the subsoil observatory site (Grinderwald), information on regional variability will be gained from analyses of soil profiles at sites with different parent material.
Das Projekt "Teilvorhaben: Forschung und Anwendung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fachhochschule Münster, Fachbereich Energie, Gebäude, Umwelt durchgeführt. Enapter ist Technologieführer bei der Anion-Exchange-Membrane (AEM) Elektrolyse. Die AEM-Technologie vereint die Vorteile der Proton-Exchange-Membran (PEM) und alkalischen Elektrolyse. Die AEM Technologie bietet durch den Einsatz preiswerterer Komponenten ein hohes Kostensenkungspotenzial von über 75 % der Stackkosten. Gleichzeitig erlaubt die AEM-Technologie eine höhere Leistungsdichte, so dass diese Faktoren den Weg zu Wasserstoffkosten von unter 2 Euro/kg und damit zukünftig einer kosteneffizienten Alternative zu fossilen Energieträger ermöglichen. Gegenstand des Projekts 'HY-Core' ist die Entwicklung, das Design und der Bau des ersten AEM-Elektrolyseurs der Megawattklasse, der AEM Multicore. Der Prozess der großskaligen Elektrolyseurentwicklung wird durch die FH Münster in den Prozessschritten begleitet und u.a. durch den Aufbau eines Application-Labs unterstützt. Damit werden Testräume für grüne Wasserstoffsystemtechnologien und Erprobungsmöglichkeiten der Entwicklungsschritte des AEM Multicores errichtet und geschaffen. Neben den konkreten Entwicklungsüberprüfungen in der Wasserstoffproduktion besteht hier auch die Möglichkeit, die Versuchsanlagen in die Ausbildung der Studierenden zu integrieren und damit eine zukunftsgerichtete Ausbildung von Fachkräften in der Region ermöglichen. Die AEM Elektrolyse ist ein innovatives und vielversprechendes aber noch nicht vollständig zu Ende erforschtes Verfahren. Es gibt Verbesserungspotentiale, vor allem in den Bereichen der Membran, der MEA, der Größenskalierung sowie hinsichtlich der Lebensdauer, Stromdichte und Kosten. Im Rahmen des HY-Core Projekts soll das innovative Potential der AEM-Technologie weiter gehoben werden um Wasserstoff als sauberen Energieträger zum Durchbruch zu verhelfen. Insbesondere sollen im Verbundvorhaben einige der technischen Hürden, die eine massenhafte Skalierung in der Leistungsklasse und Größe derzeit noch verhindern, abgebaut werden.
Das Projekt "Chemische Erscheinungsform von Kationen in waessrigen Loesungen und natuerlichen Gewaessern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kiel, Institut für Physikalische Chemie durchgeführt. Im Rahmen des Vorhabens wird untersucht, wie die Permeation von geloesten Kationen durch Membranen beeinflusst wird durch die chemische Erscheinungsform, in der die betrachteten Ionen vorliegen. Insbesondere wird der Einfluss von in natuerlichen Gewaessern auftretenden, moeglichen Komplexbildnern auf die Ionenpermeation gemessen. Ziel des Vorhabens ist eine Aussage ueber den Zustand, in dem bestimmte Ionen in waessriger Loesung vorliegen, wobei auch natuerliche Gewaesser beruecksichtigt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben der Exentis: TV CF10_4.4 3 D-Siebdruckverfahren für die Erzeugung von gedruckten Platten für Membran-Trennmodule" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Exentis Tooling GmbH durchgeführt. Das CAMPFIRE-Umsetzungsprojekt bündelt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Umsetzung der gesamten Transportkette für grünes NH3 am Standort Energiehafen Rostock-Poppendorf in der Region Nord-Ost. Ziel ist die Eröffnung der Vorteile des wirtschaftlichen Wasserstoffträgers Ammoniak. Neben Logistikstrukturen für den Ammoniak-Import und den Betrieb von Schiffen werden Lösungen für die Versorgungs-sicherheit durch regionale Erzeugung und Speicherung, dynamische Wandlungstechnologien für stationäre und mobile Energieversorgung sowie Versorgung von Tankstellen und Leitungen entwickelt. Des Weiteren werden sichere Lösungen für die wirtschaftliche Distribution von Ammoniak im industriellen Umfeld erschaffen. Das Vorhaben hat die Entwicklung einer Anlage zur Erzeugung von betankungsgeeigneten Wasserstoff aus grünem Ammoniak zum Ziel. In kommerziell verfügbaren NH3-Crackern wird ein Gemisch aus H2 und N2 erzeugt, das auch noch Spuren von NH3 enthält. Innovativer Kern ist in CF10-4 ist eine neue Feinstreinigungstechnologie auf der Basis einer Aminsalz-Speicherung und eines kostengünstigen Membrantrennmoduls, die in eine Hochdruck-H2-Betankungsanlage mit NH3-Cracker integriert wird sowie innovative Fertigungsverfahren basierend auf Laserschweißen und 3D Siebdruck für das Modul. Das Feinstreinigungssystem aus Membranmodul und Salzspeicher wird in eine Hochdruck-H2-Betankungsanlage integriert und ein Sicherheitskonzept für die neue Technologie erarbeitet. Ziel des Teilvorhabens der exentis group CF10-4.4 ist die Anpassung des 3D-Siebdruckverfahrens zur Erzeugung von gedruckten Platten für Membran-Trennmodule. Dabei werden verdruckbare Suspensionen und Siebdesign entwickelt und umgesetzt, Druck- und Sinterparameter im Labormaßstab angepasst, ein In-Line-Produktionssystem zur Massenproduktion der Membran-Trennmodule konzipiert und eine Prozessfähigkeitsanalyse sowie Wirtschaftlichkeitsanalyse des Herstellungsprozesses durchgeführt.
Das Projekt "Membranen fuer Nasstrennverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt e.V. durchgeführt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Realisierung und Bau des AEM-Multicore" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Enapter GmbH durchgeführt. Enapter ist Technologieführer bei der Anion-Exchange-Membrane (AEM) Elektrolyse. Die AEM-Technologie vereint die Vorteile der Proton-Exchange-Membran (PEM) und alkalischen Elektrolyse. Die AEM Technologie bietet durch den Einsatz preiswerterer Komponenten ein hohes Kostensenkungspotenzial von über 75 % der Stackkosten. Gleichzeitig erlaubt die AEM-Technologie eine höhere Leistungsdichte, so dass diese Faktoren den Weg zu Wasserstoffkosten von unter 2 Euro/kg und damit zukünftig einer kosteneffizienten Alternative zu fossilen Energieträger ermöglichen. Gegenstand des Projekts 'HY-Core' ist die Entwicklung, das Design und der Bau des ersten AEM-Elektrolyseurs der Megawattklasse, der AEM Multicore. Der Prozess der großskaligen Elektrolyseurentwicklung wird durch die FH Münster in den Prozessschritten begleitet und u.a. durch den Aufbau eines Application-Labs unterstützt. Damit werden Testräume für grüne Wasserstoffsystemtechnologien und Erprobungsmöglichkeiten der Entwicklungsschritte des AEM Multicores errichtet und geschaffen. Neben den konkreten Entwicklungsüberprüfungen in der Wasserstoffproduktion besteht hier auch die Möglichkeit, die Versuchsanlagen in die Ausbildung der Studierenden zu integrieren und damit eine zukunftsgerichtete Ausbildung von Fachkräften in der Region ermöglichen. Die AEM Elektrolyse ist ein innovatives und vielversprechendes aber noch nicht vollständig zu Ende erforschtes Verfahren. Es gibt Verbesserungspotentiale, vor allem in den Bereichen der Membran, der MEA, der Größenskalierung sowie hinsichtlich der Lebensdauer, Stromdichte und Kosten. Im Rahmen des HY-Core Projekts soll das innovative Potential der AEM-Technologie weiter gehoben werden um Wasserstoff als sauberen Energieträger zum Durchbruch zu verhelfen. Insbesondere sollen im Verbundvorhaben einige der technischen Hürden, die eine massenhafte Skalierung in der Leistungsklasse und Größe derzeit noch verhindern, abgebaut werden.
Das Projekt "Alternativmethoden: Etablierung des Monozyten-Aktivierungstests in der Risikoabschätzung maskierter Endotoxine in Arzneimitteln (PyroSafe)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Paul-Ehrlich-Institut Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Abteilung 1 Mikrobiologie - Fachgebiet 1,3 Mikrobiologische Sicherheit durchgeführt. Seit 2013 ist bekannt, dass bestimmte Arzneimittelformulierungen den im Arzneibuch beschriebenen Bakterien-Endotoxintest (BET) so behindern können, dass es zu falsch-negativen Ergebnissen in der Chargenfreigabe kommen könnte (1). Man spricht von Endotoxin-Maskierung oder Low-Endotoxin-Recovery (LER). Es ist weiterhin unklar, ob maskiertes Endotoxin nach Applikation in den Patienten unauffällig bleibt, oder seine unerwünschte Wirkung zeigt oder mit Verspätung wiedererlangt (2). Aktuell fordert z.B. die FDA den RPT zur Abklärung bei stark betroffenen Produkten und Neuzulassungen von Biologika, da der BET hier keine sichere Aussage liefert. Dies steht der Ablösung des RPT durch den Monozyten-Aktivierungstest (MAT) im Wege, einer in Europa seit 2010 im Arzneibuch verankerten Methode. Unsere aktuelle Untersuchungen zeigten, dass eine große Bandbreite aktuell auf dem Markt befindlicher Produkte betroffen ist und somit der LER-Effekt die Patientensicherheit beeinträchtigen kann (Negwer 2021; Promotionsarbeit, Manuskript eingereicht). Zur notwendigen Risikoabschätzung möchten wir nun unsere in vitro gewonnenen Erkenntnisse in vivo verifizieren und vervollständigen. Dazu sollen verschiedene Arzneimittel mit Endotoxin kontaminiert werden (inkl. sog. Naturally Occuring Endotoxins (NOE) in Form von Outer Membrane Vesicles (OMV)) um im RPT, in einem in-vitro Kaninchen-Blutmodell sowie im MAT mit Humanzellen parallel auf Pyrogenität untersucht zu werden. Primäres Ziel ist die Klärung der Frage, ob maskiertes Endotoxin für Patienten gefährlich ist. Weiterhin soll geklärt werden, ob der MAT den LER-bedingten Anstieg der RPT-Versuche beenden kann. Weiterhin soll in-vitro untersucht werden, ob auch Nicht-Endotoxin-Pyrogene (NEP) von solcher Maskierung betroffen sein könnten. Dies wäre für die Etablierung von NEP-Standards für den MAT von erheblicher Bedeutung.
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Bund | 1318 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 1318 |
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