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Weiterentwicklung der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung (MBA) mit den Zielen der Optimierung der Ressourceneffizienz und Minimierung von Treibhausgasemissionen

Die Studie beschreibt den aktuellen Stand der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung in Deutschland und stellt die Weiterentwicklung seit 2005 dar. Für die verschiedenen Anlagenkonzeptionen werden die Durchsatzmengen, der Anlageninput und die Stoffbilanz mit dem Verbleib der ausgeschleusten Stoffströme sowie die Betriebsverbräuche und Emissionen beschrieben. Anhand eigener anlagenspezifischer Berechnungen werden die Energieeffizienz sowie die Klimagasbilanz von MBA-Anlagen bewertet. Am Beispiel konkreter Anlagen werden die Möglichkeiten zur technischen Optimierung und Neuausrichtung von MBA-Anlagen für die verschiedenen Anlagenkonzepte aufgezeigt und dargelegt, wie durch diese Optimierungen noch weitergehende Umweltentlastungen generiert werden können. Die aufgezeigten Potenziale zur Weiterentwicklung betreffen eine verstärkte Ausschleusung recycelbarer Fraktionen, die Anlagenkonzeption (Integration einer Vergärungsstufe, Umstellung auf Trocknung), die Verbesserung der Klimagasbilanz bei Restabfall-Vergärungsanlagen sowie Maßnahmen im Bereich der Abluftbehandlung. Unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen werden Perspektiven unter Einbeziehung von Power-to-Gas- und Wasserstoffstrategien, Methanisierung des CO2 aus Biogas sowie Abscheidung und Speicherung bzw. Nutzung von CO2 (CCS bzw. CCU) aufgezeigt. Quelle: Forschungsbericht

Errichtung und Betrieb einer Elektrolyse mit Methanisierung, Gaslager und BHKW (PtX Lübesse)

Die Lübesse Energie GmbH (Schelfstraße 35, 19055 Schwerin) plant die Errichtung und den Betrieb einer Power to X-Anlage, Gemarkung Lübesse, Flur 2: Flurstück 37/65. Für das Errichten und Betreiben der Anlage ist eine Genehmigung nach § 4 BImSchG beantragt.

Microsoft PowerPoint - Exytron_Merseburg_20.10.2016_KS

Kommerzielle, dezentrale, emissionsfreie Power-to-Gas-Anlage zur emissionsfreien Energieversorgung am Beispiel einer Wohnsiedlung in Alzey/Rheinland-Pfalz Merseburg, 20. Oktober 2016 1. Dezentrale, emissionsfreie, standortunabhängige (auch autarke) PtG-Anlage mit hohem Nutzungsgrad (70-80 %) 1. Ein Elektrolyseur erzeugt mit Strom aus erneuerbaren Energien Wasserstoff und Sauerstoff 2. Aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid wird durch den von EXYTRON entwickelten Katalysator Methan (hochwertiges Erdgas) erzeugt 3. Das hochwertige Erdgas kann z.B. mit Brennwertthermen oder einem BHKW zur Strom- und Wärmeerzeugung bei Bedarf verbrannt werden 4. Der Klimakiller CO2 wird aus den Abgasen separiert und im Kreislauf als Wertstoff direkt wieder in den Katalysator geführt. Eine CO2-Quelle wird nicht benötigt. Durch die EXYTRON ZeroEmissionTechnology werden kein schädliches CO2 und keine Stickoxide an die Umwelt abgegeben. 5. Bei der Elektrolyse, Methanisierung und durch Energiewandler fällt zusätzliche Wärme an, die zu Heizzwecken oder zur Kälteerzeugung genutzt werden kann. 2 2. Kommerzielle Realisierung- beispielhaft im Bereich der Gebäude- und Kraftwerkstechnik der nächsten Generation Wirtschaftliche Vorgaben in der Gebäudetechnik: • Strompreis rd. 0,22 € / kWh brutto • Wärmepreis rd. 0,80 € - 1,00 € / m² • Jährliche Rendite ca. 5 % - 8 % Weitere Vorgaben: • Emissionsfreiheit • Autarkie 3

160309_LENA-Tangeln.pdf

Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Vorwort Sachsen-Anhalt gehört zu den aktiven Gestaltern der Energiewende. Seine Vorreiterrolle unterstreicht der gesamtdeutsche Vergleich. So kann das Land einen hohen Anteil an erneu- erbaren Energien im Energiemix vorweisen, bei der Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien zählt es gar zu den Spitzenreitern. Das ist beispielhaft und gilt es, mit Weitblick und Augenmaß weiter auszubauen. Dazu Ideen zu entwickeln und Projekte anzustoßen, die helfen, das Klima nachhaltig zu schützen, Energie zu sparen und den Ausstoß klimare- Tangeln zeigt, wie es geht.levanter Gase deutlich zu reduzieren, heißt der eindringliche Appell. Ein Dorf stellt (wieder) auf erneuerbare Energien umVielerorts ist diese Botschaft bereits angekommen. Manche waren der Zeit auch voraus. So wie das altmärkische Tangeln. In dem landwirtschaftlich geprägten Dorf im Norden der 3 5 Inhaltsverzeichnis Altmark hat man früh die Chance für eine „selbstgemachte Energie“ erkannt, erzeugt man heute Strom und Wärme aus Biomasse und stellt jetzt die Weichen für einen Bürgerwindpark samt einem Demonstrationsprojekt zur biologischen Methanisierung von überschüssigem Wind- und Sonnenstrom. Tangeln gilt deshalb als eines der Vorzeigebeispiele in Sachsen- Anhalt und steht dafür, wie in genossenschaftlicher Gemeinschaft die Gestaltung der Ener- giewende gelingen kann. Dass die Produktion von Nahrungsgütern dabei Vorrang vor der Biogasgewinnung hat, steht außer Frage und zielt auf die vorrangige künftige Nutzung von Reststoffen bei der alternativen Energieerzeugung. : : Chronik des Bioenergiedorfes Tangeln ................................................................................ Seite 06 Tangeln : : Blicke übers Land ..................................................................................................................... Seite 11 : : Schritt 1: Strom aus Biogas − Chance erkannt: „Stroh zu Gold“ .................................... Seite 19 : : Energiewende weiterführen und ausweiten − Interview mit Marko Mühlstein, Geschäftsführer Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA)........................ Seite 24 : : Schritt 2: Wärme aus Biogas − Win-win: Wie alle gewinnen ........................................... Seite 29 Der Erfolg der Energiewende hängt von der aktiven Mitwirkung vieler ab. Mit der Gründung von vier energetischen Modellregionen, fünf energetischen Kernkommunen und der Gewin- nung von sechs Kommunen für die Einführung des European Energy Award (eea) im Juli 2014 : : Es lohnt sich, es den Tangelnern nachzumachen! − Claudia Wolfgram, Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH................................................................................ Seite 36 : : Das Wagnis ist geglückt − Interview mit Heinrich Schmauch, ist es der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt LENA im engen Zusammenwirken mit derBürgermeister Gemeinde Beetzendorf................................................................................. Seite 38 Investitionsbank Sachsen-Anhalt und der Förderung aus dem Programm „Sachsen-Anhalt: : Schritt 3: Windstrom und ein Modellprojekt − Kooperation auf Höhe der Zeit............ Seite 45 KLIMA“ des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt gelungen, Menschen und Ideen: : Innovativ: Pilotprojekt Power-to-Gas − Henning Kipp, Bioenergie-Region Altmark .... Seite 51 zusammenzubringen, engagiert Projekte zu entwickeln und Netzwerke zu knüpfen. Verwal-: : Tangeln ist Vorreiter und Vorbild − Interview mit Michael Ziche, tungen, Unternehmen und Institutionen engagieren sich hier gemeinsam für einen effizientenLandrat Altmarkkreis Salzwedel............................................................................................. Seite 52 und sparsamen Energieeinsatz und somit für den Klimaschutz. Die Landesenergieagentur: : Wirtschaftspreis Altmark........................................................................................................ Seite 56 wird die Akteure fachlich begleiten sowie Know-how und best-practice-Beispiele für alle Re-: : Beteiligte am Projekt „Bioenergiedorf Tangeln“ ................................................................ Seite 58 gionen und Kommunen für die Gestaltung der Zukunft erschließen. Tangeln gehört zu diesen: : Informations- und Arbeitsmaterial, Quellen ....................................................................... Seite 59 Erfolgsgeschichten Sachsen-Anhalts, Tangeln zeigt, wie es geht.: : Impressum ................................................................................................................................ Seite 61 6 7 Bis in das 20. Jahrhundert war Tangeln bereits ein „Dorf der erneuerba- ren Energien“: zwei Wassermühlen , eine Windmühle , umfängliche Wald- und damit Holzbestände sowie ausreichend Weideland für den früheren Transport mit einem PS. Kartennachweis: Kartografische Abteilung der Königl. Preuß. Landesaufnahme 1904 Chronik des Bioenergiedorfes Tangeln :: Nachweis frühester Besiedlung durch zahlreiche noch erhaltene Großstein- bzw. Hünengräber sowie Urnenfunde aus vor- bzw. frühchristlicher Zeit :: 6. November 1182 – erste urkundliche Erwähnung im Zusammenhang mit der Weihe der Kirche Riestedt :: Kirchenbau 15. Jahrhundert/Anfang des 16. Jahrhunderts :: Keine Nachrichten aus der Zeit der großen Pest (1347-1353), des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) oder der Napoleonischen Kriege (1792-1815) :: 1818 – 105 Einwohner :: 1828 – Bau der Wassermühle Tangeln unter Erhalt älterer Gebäudeteile :: 27. Dezember 1831 – großer Brand im Altdorf Tangeln, danach Ausdehnung des Dorfes in Richtung Beetzendorf : : nach 1831/1838 – Bau der Backstein­k irche unter Erhalt des Ostturmes aus Feldstein :: nach 1840 – Einbau der Orgel :: 1843 – 317 Einwohner :: 1891 – Bau eines Schulhauses :: keine Nachrichten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges :: 1938 – Bau des Schlosses Neu­ mühle, erbaut vom Wolfsburger Zweig derer von der Schulenburg als einer der letzten großen Schloss- bauten im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Architekt Paul Bonatz :: keine Nachrichten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges :: 1960 – Einstellung des Betriebes der Wernstedtschen Wassermühle :: 1960 – Errichtung der Gebäude für die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Tangeln (LPG Tangeln) :: 1989 – politische Wende in der DDR :: 1990 – Umbildung der ehemaligen LPG in das Landwirtschaft­ liche Unternehmen Tangeln eG :: 2006 – Realisierungsbeginn der Biogasanlage :: 2007 – Fertigstellung der Biogasanlage durch das Landwirtschaftliche Unternehmen Tangeln eG :: 1. Januar 2009 – Eingemeindung Tangelns in die Gemeinde Beetzendorf, seither Ortsteil der Gemeinde Beetzendorf :: 2009 – Erweiterung der Biogasanlage, Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes, des Notfall-BHKW und der Photovoltaik- Anlagen :: 2013 – Aufbau der „kleinen Windkraft“ auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Unternehmens Tangeln eG :: 2014 – Planung der Windkraftanlagen :: 2015 – Gründung der Bürgerwindgenossenschaft Tan­ geln eG, Vorbereitung des Baus der Windkraftanlagen Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Tangeln; Literaturnachweis: „Die Schlacht am Tangelnschen Bach und andere Geschichten aus der Tangelner Dorfgeschichte“, Rolf Wernstedt, dr. ziethen verlag, Oschersleben, 2009

Fabrik\PtG-Wind-DE-2030-onshore

Methanisierung von H2 aus Windstrom inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2; CO2-Input wird nicht extra bilanziert, da aus biogenen Quellen angenommen! Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Sonstige Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Sonstige

Fabrik\PtG-Wind-DE-2020-onshore

Methanisierung von H2 aus Windstrom inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2; CO2-Input wird nicht extra bilanziert, da aus biogenen Quellen angenommen! Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Sonstige Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2020 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Sonstige

Fabrik\PtG-Wind-DE-2030-offshore

Methanisierung von H2 aus Windstrom inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2; CO2-Input wird nicht extra bilanziert, da aus biogenen Quellen angenommen! Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Sonstige Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Sonstige

Fabrik\Bio-SNG-Holz-Wald-DE-2030

Methanisierung von Holzgas inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2 Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Bio-Gase Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Bio-Gase

Fabrik\Bio-SNG-Holz-Wald-DE-2050

Methanisierung von Holzgas inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2 Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Bio-Gase Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2050 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Bio-Gase

Fabrik\Bio-SNG-Holz-KUP-DE-2030

Methanisierung von Holzgas inkl. Gasnetzeinspeisung; Daten nach #1 + #2 Auslastung: 8000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Brennstoffe-Bio-Gase Flächeninanspruchnahme: 50000m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2030 Lebensdauer: 20a Leistung: 50MW Nutzungsgrad: 90% Produkt: Brennstoffe-Bio-Gase

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