API src

Found 193 results.

Related terms

Energetische Optimierung einer Energie-Plus-Siedlung auf Systemebene, Teilvorhaben: Digitaler Zwilling einer Energie Plus Siedlung

Bewertung eines Ausstiegs aus der Kernenergie aus klimapolitischer und volkswirtschaftlicher Sicht

Economic Growth and Climate Change in Africa

Supported by UNEP, UNECA and the African Development Bank (AfDB), the Economic Growth and Climate Change in Africa research evaluates how GDP forecasts would be affected under future climate change scenarios, using statistically established climate analogues. The research analyses how climate impacts are transmitted from the microeconomic to the macroeconomic levels. In addition, the research also focuses on the relation between future climate change and poverty risks in Africa. To better inform the policy debate on adaptation to limit the adverse impacts of climate change on development, the research also estimates future adaptation costs in 10 different regions in Africa in two different warming scenarios. Finally, it assesses the development and economic opportunities arising from implementing adaptation and mitigation options in African countries.

Kosteneffiziente CO2-Minderungsmassnahmen im Rahmen des Clean Development Mechanism - dargestellt am Beispiel von Deutschland und Indien

Problemstellung: Durch die Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphaere, die hauptsaechlich durch die Verbrennung fossiler Energietraeger verursacht wird, befuerchten zahlreiche Wissenschaftler, dass sich das Klima auf der Erde veraendern wird, was zu gravierenden sozialen, oekologischen und oekonomischen Problemen fuehren wuerde. Es setzt sich deshalb immer mehr die Ansicht durch, dass diesem Risiko durch eine Verringerung der CO2-Emissionen begegnet werden muss. Da es sich um ein globales Problem handelt, spielt es keine Rolle, in welchem Land bzw. welcher Region der CO2-Ausstoss reduziert wird. Aufgrund unterschiedlicher Technologien sowie klimatischer Gegebenheiten in Entwicklungs- und Industrielaendern unterscheiden sich die Kosten einer CO2-Reduktion zum Teil erheblich, so dass es aus oekonomischer Sicht sinnvoll erscheint, CO2-Minderungsmassnahmen dort durchzufuehren, wo die Grenzvermeidungskosten am geringsten sind. Zielsetzung: Am Beispiel von Indien und Deutschland sollen Moeglichkeiten aufgezeigt werden, wie vorgegebene CO2-Minderungsziele unter Beruecksichtigung von Joint-Implementation-Massnahmen zu minimalen Kosten erreicht werden koennen. Dabei sollen auch makrooekonomische sowie oekologische Externalitaeten moeglicher Joint-Implementation-Massnahmen in Indien beruecksichtigt werden.

Cost-Optimal-Level: Modellrechnungen - Begleituntersuchung zur europäischen Berichterstattung

Ziel des im Rahmen des Forschungsprogramms Zukunft Bau geförderten Projektes 'Cost Optimal-Level - Modellrechnungen' war es, das deutsche kostenoptimale Niveau- von Neubau und Bestandsgebäuden zu bestimmen und mit dem gültigen Mindeststandard (EnEV (Energieeinsparverordnung) und EEWärmeG) zu vergleichen. Dies beinhaltete neben einer Betrachtung der makro- und mikroökonomischen Perspektive auch eine Sensitivitätsanalyse, um den Einfluss wesentlicher Parameter zu bestimmen. Das von Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) finanzierte Grundlagenforschungsprojekt ermöglicht einen sehr tiefen Einblick in die aktuellen und künftigen EnEV-Anforderungen, sowie den Einfluss der unterschiedlichen Parameter und Berechnungsarten. Mit der seitens der EU geforderten wirtschaftlichen Überprüfung der nationalen Umsetzungen der Gebäuderichtlinie sollen die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Anforderungsniveaus gestellt werden.

Kernkraftwerksscharfe Analyse im Rahmen des Projekts: Bewertung eines Ausstiegs aus der Kernenergie aus klimapolitischer und volkswirtschaftlicher Sicht. Kraftwerks und unternehmensscharfe Analyse

Nichtlineare Dynamiken, Schwarmverhalten und Emergenzphänomene im sozio-ökonomischen und sozio-ökologischen Kontext

Die zu bearbeitende Dissertation soll einen wesentlichen Beitrag betreffend Fragestellungen zum Entstehen sogenannter emergenter Phänomene im organisationalen und gesellschaftlichen Umfeld leisten. Besonderes Interesse gilt dabei nichtlinearen Dynamiken und der wechselseitigen Beeinflussung zahlreicher Individuen. Ein anschauliches Alltagsszenario hierfür ist bspw. das Entstehen eines Staus 'aus dem Nichts'. Die Arbeit wird sich mit Komplexitätsphänomenen beschäftigen, die dem Muster 'Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile' entsprechen. Diese Prinzipien lassen sich ebenfalls auf ganze Gesellschaften übertragen. Neuer Ansatz der Dissertation ist die Einbeziehung der Mikroebene von Gesellschaften (einzelne Individuen und deren Handlungen) sowie ihrer Umwelt (Umweltgüter wie bspw. Wasser, Luft, sonstige Ressourcen, Abfälle) bei ihrer Modellierung und Analyse. Aus Sicht des Emergenzgedanken lässt sich nur so ein schlüssiges Bild über die Entwicklung dieser Systeme mit ihren komplexen Zusammenhängen schaffen. Bisherige Ansätze perfekter Information und individual-rationaler Entscheidungen, sowie das automatische Entstehen eines Gleichgewichtszustands werden aufgrund plausibler Schlüsse und empirischer Erfahrungen in Frage gestellt. Die Existenz dynamischer, komplexer Entwicklungen wird akzeptiert und entgegen den bisherigen, v.a. In der Makroökonomie verbreiteten, mathematischen Ansätzen der Gleichgewichtsfindung mit einbezogen. Die Untersuchungen sollen letztendlich zeigen, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen (möglichst einfachen) Anreizsystemen sich eine nachhaltige Gesellschaft innerhalb akzeptabler Schranken der dynamischen Entwicklung erreichen ließe. Dazu müssen insbesondere Fragen im Zusammenhang mit der korrekten Bewertung von Umweltgütern sowie der Einführung dieser Bewertungssysteme untersucht werden. Dabei sollen sehr einfache Anreizmechanismen und Regeln im Sinne des Schwarmgedanken gefunden werden. Den methodischen Ansatz hierfür bildet eine sogenannte Multiagentensimulation, die mit Hilfe vieler tausender, autonomer Bausteine (Agenten), denen ein psychologisches Verhaltensmodell zugrunde liegt, die Abbildung einer gesamten Gesellschaft im Detail ermöglicht. Umfangreiche Parameterläufe werden durchgeführt, um Schwellenwerte im Zusammenhang mit der Verfestigung gesellschaftlichen Handelns und makroökonomischer Verlaufsmuster zu finden.

SÖF-R2-D2 - Zwischen Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen: Herausforderungen der Entkopplung von Umweltverbrauch und Wirtschaftswachstum am Beispiel der Digitalisierung von Dienstleistungen, Teilprojekt 2: Wirtschaftspolitik & Konsum

Industrie 4.0' und das 'Internet der Dinge' werden als neue Wachstumsstrategie für Deutschland gepriesen, doch die Bedeutung der bereits begonnenen 'vierten industriellen Revolution' wird noch zu wenig sozial-ökologisch erforscht. Diese Nachwuchsgruppe fokussiert auf die Bereitstellung und den Konsum digitaler Dienstleistungen. Die am IÖW an der Nachwuchsgruppe beteiligten Wissenschaftler/Innen fokussieren bei ihren Analysen auf die volkswirtschaftlichen und individuellen Chancen und Risiken der Digitalisierung von Dienstleistungen mit Blick auf Rebound und Suffizienz und loten Handlungsansätze aus. Das Forschungsdesign umfasst die Mikro- und die Makroebene. Zum einen werden Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen digitaler Dienstleistungen in den drei Bedarfsfeldern Mobilität, Ernährung/Handel und Wohnen (Smart Home) empirisch anhand prototypischer Beispiele und in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praxispartnern insbesondere aus der Wirtschaft untersucht. Eins der zwei Dissertationsvorhaben, welches am IÖW angesiedelt ist, analysiert, wie sich im Zuge der Digitalisierung menschliche Bedürfnisse verändern (Psychologie). In der anderen Dissertation (Soziologie) wird untersucht, wie sich gesellschaftliche Leitbilder im Bereich Mobilität aufgrund der Digitalisierung verändern. Die Habilitationsstelle der Volkswirtschaftslehre forscht u.a. zu Fragen, welche Wirkung die zunehmende Digitalisierung auf die Komposition der Wirtschaft, die Zukunft der Arbeit und das Wirtschaftswachstum hat. Dabei werden gemeinsam mit der gesamten Nachwuchsgruppe und in Kooperation mit Praxispartnern insbesondere aus Gewerkschaften und Politik Steuerungsinstrumente für wirtschafts-, arbeitsmarkt- und umweltpolitische Rahmenbedingungen sowie sektorale und konsumorientierte Handlungsvorschläge entwickelt, die an den Herausforderungen und Grenzen der Entkopplung von Wachstum und Naturverbrauch ansetzen.

SÖF-R2-D2 - Zwischen Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen: Herausforderungen der Entkopplung von Umweltverbrauch und Wirtschaftswachstum am Beispiel der Digitalisierung von Dienstleistungen, Teilprojekt 1: Gesellschaftspolitik und Produktion

'Industrie 4.0' und das 'Internet der Dinge' werden als neue Wachstumsstrategie für Deutschland gepriesen, doch die Bedeutung der bereits begonnenen 'vierten industriellen Revolution' wird noch zu wenig sozial-ökologisch erforscht. Diese Nachwuchsgruppe fokussiert auf die Bereitstellung und den Konsum digitaler Dienstleistungen. Einerseits unternimmt sie eine kritische Analyse möglicher Rebound-Risiken der Digitalisierung von Dienstleistungen ('R2-D2'), andererseits lotet sie Suffizienz-Chancen der Digitalisierung aus und erarbeitet Handlungsansätze und Steuerungsvorschläge, wie deren Potentiale gehoben werden können. Das Forschungsdesign umfasst die Mikro- und die Makroebene. Zum einen werden Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen digitaler Dienstleistungen in den drei Bedarfsfeldern Mobilität, Ernährung/Handel und Wohnen (Smart Home) empirisch anhand prototypischer Beispiele und in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praxispartnern insbesondere aus der Wirtschaft untersucht. Die vier Dissertationsvorhaben der Gruppe werden dabei erforschen, wie sich im Zuge der Digitalisierung Energieverbräuche verschieben (Ingenieurwissenschaft), menschliche Bedürfnisse verändern (Psychologie), Geschäftsfelder wandeln (Marketing) und gesellschaftliche Leitbilder entwickeln (Soziologie). Zum anderen werden diese Befunde durch zwei angestrebte Habilitationen in Volkswirtschaftslehre und Soziologie in die Makro-Fragen eingebettet, welche Wirkung die zunehmende Digitalisierung auf die Komposition der Wirtschaft, die Zukunft der Arbeit, das Wirtschaftswachstum und die Sozialstrukturen hat. Dabei werden in Kooperation mit Praxispartnern insbesondere aus Gewerkschaften und Politik Steuerungsinstrumente für wirtschafts-, arbeitsmarkt- und umweltpolitische Rahmenbedingungen sowie sektorale und konsumorientierte Handlungsvorschläge entwickelt, die an den Herausforderungen und Grenzen der Entkopplung von Wachstum und Naturverbrauch ansetzen.

Integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung von Energiesystemen, Teilvorhaben: Methodenentwicklung und technische Szenariovalidierung

Ziel des Vorhabens InNOSys ist die integrierte Analyse und Vergleich aktueller, existierender Energieszenarien für Deutschland in Hinblick auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsindikatoren sowie die Optimierung des Ausbaus des Energiesystems unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Basis für die Bewertung aktueller Energieszenarien ist das Szenarienentwicklungstool MESAP (DLR), das konsistent vollständige Mengengerüste für Transformationsszenarien des Energiesystems darstellen kann. MESAP wird einerseits mit Life-Cycle-Assessment(LCA)-Daten und -Modellen gekoppelt, die aus gängigen Datenbanken stammen oder im Rahmen des Projektes neu entwickelt werden (INEC). Eine Kopplung mit dem makroökonomischen Simulationsmodell Panta Rhei (GWS) ermöglicht die Bestimmung von makroökonomischen Effekten der untersuchten Transformationsszenarien wie Auswirkungen auf BIP, BWS und Arbeitsplätze. Die Kopplung mit dem Strommarktsimulationsmodell Ökoflex (INATECH) ermöglicht eine Bestimmung des zusätzlichen Flexibilitätsbedarfs, der Versorgungssicherheit, von Strombörsenpreisen und ggf. nötigen Förderkosten für systemrelevante Technologien. Soziale Nachhaltigkeitsaspekte wie Akzeptanz werden einerseits durch Diskussion in Fokusgruppen ermittelt (ZIRIUS), anderseits werden auch Ansätze des social LCA berücksichtigt (INEC). Die Optimierung des Ausbaus des Energiesystems unter Nachhaltigkeitsaspekten erfolgt mit dem Optimierungsmodell REMIx (DLR). Die Bestimmung von Nachhaltigkeitsindikatoren erfolgt mit ähnlicher Methodik wie zuvor zur Bewertung aktueller Szenarien. In REMix können Nachhaltigkeitsindikatoren entweder als zusätzliche Constraints bei einer kostenminimierenden Ausbauoptimierung berücksichtigt werden oder aber als Bestandteil der Zielfunktion. Eine integrative, interdisziplinäre Analyse der Ergebnisse ermöglicht es, wissenschaftlich, energiepolitisch und gesellschaftlich relevante Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

1 2 3 4 518 19 20