Flaechenrecycling ehemals militaerisch genutzter Standorte in Staedten der Bundeslaender Hessen, Niedersachsen, Thueringen, Nordrhein-Westfalen. Probleme von Planung, Organisation, Vermarktung.
Halogenradikale spielen eine Schlüsselrolle in der Chemie der polaren Grenzschicht. Alljährlich im Frühjahr beobachtet man riesige Flächen von mehreren Millionen Quadratkilometern mit stark erhöhten Konzentrationen von reaktivem Brom, welches von salzhaltigen Oberflächen in der Arktis und Antarktis emittiert werden. Dieses Phänomen ist auch als Bromexplosion bekannt. Des Weiteren detektieren sowohl boden- als auch satellitengestützte Messungen signifikante Mengen von Jodoxid über der Antarktis, jedoch nicht in der Arktis. Die Gründe für diese Asymmetrie sind nach wie vor unbekannt, aber das Vorhandensein von nur wenigen ppt reaktiven Jods in der antarktischen Grenzschicht sollte einen signifikanten Einfluss auf das chemische Gleichgewicht der Atmosphäre haben und zu einer Verstärkung des durch Brom katalysierten Ozonabbaus im polaren Frühjahr haben. Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Rahmen von HALOPOLE III wird auf der Untersuchung von wichtigen Fragestellungen liegen, die im Rahmen der Vorgängerprojekte HALOPOLE I und II im Bezug auf die Quellen, Senken und Transformationsprozesse von reaktiven Halogenverbindungen in Polarregionen aufgetreten sind. Basierend sowohl auf der synergistischen Untersuchung der bislang gewonnen Daten aus Langzeit - und Feldmessungen sowie auf neuartigen Messungen in der Antarktis sind die wesentlichen Schwerpunkte: (1) Die Untersuchung einer im Rahmen von HALOPOLE II aufgetretenen eklatanten Diskrepanz zwischen aktiven und passiven Messungen DOAS Messungen von IO. (2) Eine eingehende Analyse der DOAS Langzeitmessungen von der Neumayer Station und Arrival Heights (Antarktis) sowie Alert (Kanada) bezüglich Meteorologie, Ursprung der Luftmassen, Vertikalverteilung, sowie des Einflusses von Schnee, Meereis und Eisblumen auf die Freisetzung von reaktiven Halogenverbindungen. (3) Die Untersuchung der kleinskaligen räumlicher und zeitlichen Variation von BrO auf der Basis einer detaillierten Analyse der flugzeuggebundenen MAX-DOAS Messungen während der BROMEX 2012 Kampagne in Barrow/Alaska. (4) Die Analyse der kürzlich in der marginalen Eiszone der Antarktis auf dem Forschungsschiff Polarstern durchgeführten Messungen im Hinblick auf die horizontale und vertikale Verteilung von BrO und IO, sowie den Einfluss der Halogenchemie auf den Ozon- und Quecksilberhaushalt. (5) Weitere detaillierte Untersuchungen des Einflusses von Halogenradikalen, insbesondere Chlor und Jod, auf das chemische Gleichgewicht der polaren Grenzschicht auf der Basis einer Messkampagne in Halley Bay, Antarktis. (6) Detailliertere Langzeit-Messungen von Halogenradikalen und weiteren Substanzen auf der Neumayer Station mittels eines neuen Langpfad-DOAS Instruments welches im Rahmen dieses Projektes entwickelt wird. Zusätzlich zu den bereits existierenden MAX-DOAS Messungen werden diese eine ganzjährige Messungen des vollen Tagesganges sowie die Untersuchung nicht nur der Brom- und Jodchemie, sondern auch der Chlorchemie ermöglichen.
Untersuchung der Landschaftsveraenderungen auf den Truppenuebungsplatz Baumholder, Umfang der historischen Kontinuitaet der Landschaft auf einer militaerisch genutzten Liegenschaft.
Die Konversion der 'verbotenen Stadt Wünsdorf' - ehemaliges sowjetisches Hauptquartier der Westgruppe - ist sowohl unter inhaltlichen Aspekten wie hinsichtlich der Dimension eine Herausforderung ohne Beispiel in der Bundesrepublik. Eine ehemals rein militärisch genutzte Stadt für etwa 35.000 Soldaten soll in eine zivile Regionalstadt für bis zu 15.000 Menschen umgebaut werden. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung wie auch die beteiligten Planungsbüros werden hierbei mit komplexen Planungsproblemen wie der Erarbeitung eines tragfähigen Nachnutzungskonzeptes, der Schaffung von verträglichen Arbeitsplätzen, der Bewältigung der Altlastenproblematik, des Brach-flächenrecyclings oder der umweltverträglichen und familiengerechten Verkehrserschließung konfrontiert. Festlegungen, die über die Akzeptanz der künftigen Bewohner oder die ökologisch nachhaltige Entwicklung entscheiden werden. Hinzu kommen gerade in Wünsdorf/Waldstadt so sensible Fragen wie die Wahrung der bedeutenden geschichtlichen Spuren und die Sicherung und Weiterentwicklung des Gebäudebestandes und der äußerst reizvollen Lage in der waldartigen Landschaft.
Die Biotopkartierung (Flachland) beinhaltet die im Rahmen der Biotopkartierung Bayern erfassten Biotope außerhalb der Alpen, kreisfreien Städte und der Militärgebiete.
Im Rahmen des Gesamtvorhabens soll in Nachnutzung der Fläche des stillgelegten Fliegerhorsts in Oldenburg ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt werden, in dem der Energiebedarf zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt wird. Hierfür wird ein physisches Infrastrukturkonzept umgesetzt, das die Sektoren Strom, Wärme und Elektromobilität mit Hilfe von Energiekopplern miteinander zu einem sektorenübergreifenden Versorgungsnetz integriert. Ergänzend hierzu wird eine digitale Service-Plattform für ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement auf Quartiersebene erforscht. In einem transdisziplinären Ansatz werden Bürger in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energiegenossenschaften und der daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für Dienstleister zum Aufbau und Betrieb eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers einbezogen. Im Rahmen der Erschließung einer ca. 3,5 ha großen Konversionsfläche auf dem Oldenburger Fliegerhorst wird die GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH die Sanierung ausgewählter Bestandsgebäude sowie die Errichtung von Neubauten übernehmen. Als Partnerin des Verbundvorhabens ENaQ wird eine möglichst CO-2-neutrale Bauweise angestrebt. Ziel ist es, allen zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein weitestgehend ökologisches und klimafreundliches Wohnen zu ermöglichen. Die Organisation einer 'energetischen Nachbarschaft' soll im Rahmen von Reallaboren konzipiert und begleitet werden. Die anschließende Evaluation dient der Ermittlung der Bewohnerzufriedenheit und dem Ermitteln von Chancen und Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf weitere Wohnquartiere.
Im Rahmen des Gesamtvorhabens soll in Nachnutzung der Fläche des stillgelegten Fliegerhorsts in Oldenburg ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt werden, in dem der Energiebedarf zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt wird. Hierfür wird ein physisches Infrastrukturkonzept umgesetzt, das die Sektoren Strom, Wärme und Elektromobilität mit Hilfe von Energiekopplern miteinander zu einem sektorenübergreifenden Versorgungsnetz integriert. Ergänzend hierzu wird eine digitale Service-Plattform für ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement auf Quartiersebene erforscht. In einem transdisziplinären Ansatz werden Bürger in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energiegenossenschaften und der daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für Dienstleister zum Aufbau und Betrieb eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers einbezogen. Bei DLR VE wird im Rahmen des Projekts ein Simulationsmodell für die vernetzte Infrastruktur erstellt, das es ermöglicht verschiedene Energieversorgungsszenarien abzubilden. Innerhalb dieses Modells können weitere Komponenten wie zum Beispiel ein elektrochemischer Energiespeicher dem Quartier hinzugefügt und dimensioniert werden. Die Ergebnisse der Simulation fließen in die Planung des Quartiers ein. Eine Nachbildung des Quartiers im Labor ermöglicht es, das Quartier und seine Wechselwirkung mit dem übergeordneten Versorgungsnetz abzubilden. Dazu zählen insbesondere kritische Netzsituationen, die die Versorgungssicherheit im realen Quartier gefährden könnten. Die im Quartier gemessen Daten werden ausführlich analysiert. Aus ihnen werden typische Nutzerprofile für diese Siedlung abgeleitet und Prognosemodelle entwickelt. Aus der Planung für das vorliegende Quartier am Fliegerhorst werden Konzepte entwickelt, die eine Übertragbarkeit auf andere Quartiere ermöglicht. Dies beinhaltet die Zu- und Mitarbeit in Gremien zur Standardisierung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 111 |
| Europa | 6 |
| Kommune | 1 |
| Land | 14 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 18 |
| Wissenschaft | 16 |
| Zivilgesellschaft | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 106 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 17 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 11 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 23 |
| Offen | 115 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 133 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 1 |
| Dokument | 16 |
| Keine | 87 |
| Unbekannt | 3 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 38 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 119 |
| Lebewesen und Lebensräume | 138 |
| Luft | 86 |
| Mensch und Umwelt | 133 |
| Wasser | 77 |
| Weitere | 134 |