Rheinland-Pfalz ist das relativ waldreichste Bundesland. Jedoch sind Brandereignisse in den Waldökosystemen von Rheinland-Pfalz bislang nicht in relevantem Umfang in Erscheinung getreten. Dank der naturnahen Waldstruktur (laubbaumreiche Mischwälder) hat es in den durch trocken-heiße Witterungsphasen geprägten Jahren 2003, 2015 und zwischen 2018 und 2020 keine größeren zusammenhängenden Brandflächen im Wald gegeben. Menschliches Fehlverhalten ist die Hauptursache für die Entstehung von Brandherden im Wald. Angesichts der dramatischen Dynamik des Klimawandels mit langanhaltenden Dürre- und Hitzeperioden muss für die Zukunft allerdings von einem wieder steigenden Waldbrandrisiko auch in Rheinland-Pfalz ausgegangen werden. Vor diesem Hintergrund streben das MdI und das MKUEM an, die bisherige Zusammenarbeit und Maßnahmen weiter zu intensivieren. Die bisherigen und angestrebten Maßnahmen lassen sich in die drei Aktionsfelder „Waldbrandforschung und –lehre“, „Stärkung der Prävention und Bekämpfung“ und „Schaffen eines größeren Umweltbewusstseins“ unterteilen.
Die Hauptaufgaben der Forschung auf dem Gebiet des Waldbaus bestehen in der wissenschaftlichen Begleitung - des Umbaus von Nadelholzreinbeständen in naturnahe Mischwälder - der Pflege von Waldbeständen und - des Prozessschutzes bzw. der Prozessanalyse in Naturwaldzellen. Für diese Aufgaben wurde in Sachsen ein standorts- und waldstrukturrepräsentative Versuchsflächennetz angelegt. Dieses dient u.a. zur - ressourcenorientierten komplexen Analyse von Waldentwicklung (Bodenvegetation, Waldstruktur, Baumarten, Mischungen etc.) und Umweltdynamik (Mikroklima , Wasser) sowie der Ableitung von entsprechenden Wirkmechanismen bspw. über die - Erarbeitung, Weiterentwicklung und Nutzung von Prognosesystemen zur pflanzenprozess- und waldstrukturabhängigen Abschätzung von Wasserhaushalts- u. Wachstumsdynamiken. - Durchführung verschiedener ökophysiologischer Detailuntersuchungen (bspw. Assimilation, Transpiration, Biomassen, Reservestoffe wichtiger Baumarten/ Pflanzenarten) - waldstrukturorientierten Monitoring der Umweltdynamiken (Meteorologie, Strahlung, Wasserhaushalt etc.) und Umweltauswirkungen (Waldschadenserhebung). Die erforderliche Strukturierung, effektive Verfügbarkeit und Auswertung des erhobenen komplexen Datenpools wird über die Pflege und Weiterentwicklung des FIS Waldökologie, Waldverjüngung, Waldpflege erreicht. Im Rahmen des Waldbaus werden diese Forschungsergebnisse in die forstwirtschaftliche Praxis der Forstämter überführt. Dazu gehören u.a. folgende Teilaufgaben: - Erarbeitung von standorts- und waldstrukturabhängigen praxisorientierten waldbaulichen Bewirtschaftungsempfehlungen zum Waldumbau und zur Waldpflege - Untersuchung von waldbaulichen Rationalisierungsmöglichkeiten (Naturverjüngungen, Pflegeextensivierungen, Einbeziehung von Sukzessionsprozessen) - Zusammenfassung und Überführung der wissenschaftlichen Ergebnisse in Form von Merkblättern, Entwürfen zu Verfügungen und Erlassen für die forstliche Praxis - Durchführung und Weiterentwicklung des waldbaulichen Qualitätsmanagements der Forstbetriebe - Erarbeitung des jährlichen Waldzustandsberichts für Sachsen.
Der Antragsteller plant im Landkreis Teltow-Fläming, Gemarkung Buckow, Flur 2, Flurstück 51, die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Bran-denburg (LWaldG) auf einer Fläche von 3,90 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Antragsteller plant im Landkreis Oder-Spree, Gemarkung Leißnitz, Flur 4, Flurstück 16 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Bran-denburg (LWaldG) auf einer Fläche von 2,9888 ha. (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Antragsteller plant im Landkreis Oberhavel, Gemarkung Bredereiche, Flur 5, Flurstücke 52, 53 und 45/2 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) auf einer Fläche von 21,63 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Vorhabensträger beantragte die Erstaufforstung der Fl.Nr. 484/0 Gmkg. Letzau mit einem Mischbestand.
Der Antragsteller plant im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Gemarkung Ketzür, Flur 3, Flurstücke 47 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) auf einer Fläche von 4,6746 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Antragsteller plant im Landkreis Oder-Spree, Gemarkung Herzberg, Flur 2, Flurstücke 720, 721 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) auf einer Fläche von 7,8828 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Antragsteller plant im Landkreis Oder-Spree, Gemarkung Herzberg, Flur 2, Flurstücke 720, 721 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) auf einer Fläche von 11,406 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Der Antragsteller plant im Landkreis Dahme-Spreewald, Gemarkung Hohendorf, Flur 2, Flurstücke 14, 15, 16/1 die Erstaufforstung gemäß § 9 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg (LWaldG) auf einer Fläche von 3 ha (Anlage eines Mischwaldes mit Waldrandgestaltung).
Origin | Count |
---|---|
Bund | 954 |
Land | 304 |
Type | Count |
---|---|
Bildmaterial | 1 |
Ereignis | 5 |
Förderprogramm | 360 |
Messwerte | 534 |
Taxon | 6 |
Text | 129 |
Umweltprüfung | 130 |
unbekannt | 79 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 842 |
offen | 389 |
unbekannt | 13 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 1228 |
Englisch | 584 |
Resource type | Count |
---|---|
Archiv | 14 |
Bild | 13 |
Datei | 544 |
Dokument | 178 |
Keine | 403 |
Unbekannt | 5 |
Webdienst | 5 |
Webseite | 666 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 1038 |
Lebewesen & Lebensräume | 1244 |
Luft | 730 |
Mensch & Umwelt | 1243 |
Wasser | 754 |
Weitere | 1059 |