In Anbetracht des zu erwartenden Zeithorizontes für den langfristigen Durchbruch der Elektromobilität ist es von entscheidender Bedeutung für die Zukunft dieser Zukunftstechnologie, die Kinder und Jugendlichen bereits heute über diese Art der Mobilität zu informieren und damit zu begeistern. Mit dem Fokus auf die Zielgruppen werden nachstehende Zielsetzungen verfolgt:1. Analyse der Lehr-/Ausbildungsinhalte von Berufsbildern im Zusammenhang mit der Elektromobilität und angrenzender Technologien 2. Vermittlung der wesentlichen Aspekte der Elektromobilität und angrenzender Technologien im Sinne der Berufsorientierung und Berufsentscheidung 3. Entwicklung eines didaktischen Konzeptes für höhere Jahrgangsstufen unter Einsatz modernster Medientechniken inkl. einer Experimentierwerkstatt 4. Auf Grundlage der Analyse der Lehr-/Ausbildungsinhalte und der festgelegten Kernfeldern der Elektromobilität sowie des projektbegleitenden Evaluierungsprozesses werden die bestehenden Lehr-/Ausbildungsinhalte i. S. der Elektromobilität weiter entwickelt Die Nachwuchssicherung und die Fachkräfteentwicklung werden durch das Mobile Schulungszentrum Elektromobilität maßgeblich unterstützt, indem ein zielgruppenspezifisches didaktisches Konzept entwickelt wird. Ein derartiges didaktisches Konzept ist derzeit nicht vorhanden und kann ebenfalls in anderen Schaufenstern zum Einsatz kommen bzw. langfristig ebenfalls mit Adaptionen für weitere technologische Bereiche genutzt werden.
Das Projekt 'Wasserstofftankstelle Düsseldorf' umfasst Planung, Entwicklung, Realisierung und wissenschaftliche Evaluierung einer Wasserstofftankstelle und zielt - mit der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zum Betrieb von 10 HydroGen4-Brennstoffzellenfahrzeuge auf eine Anbindung an nationale und internationale Großprojekte (CEP, Project Driveway). - auf die Bereitstellung einer innovativen 700 bar fähigen Wasserstofftankstelle in Düsseldorf im Verbund mit dem NRW Hydrogen Highway. Der Betrieb der Wasserstofftankstelle erlaubt die Erprobung der Technik unter Alltagsbedingungen. - mit der Entwicklung eines Logistikkonzeptes auf eine attraktivere und kostengünstigere Wasserstoffversorgung. Gleichzeitig soll mit der Untersuchung alternativer Bereitstellungspfade die Möglichkeit der Betankung mit 'Grünem Wasserstoff' aufgezeigt werden, um die Verwendung der regenerativen Energien im Mobilitätssektor mittelfristig voranzutreiben. - mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes auf die Optimierung der Technologie (Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Wirtschaftlichkeit). - des Weiteren darauf ab, die Öffentlichkeit und ausgewählte Zielgruppen (Personen aus öffentlichen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und andere Multiplikatorengruppen) mit dem Themenfeld Wasserstofftechnologie, insbesondere wasserstoffbetriebene Pkw und Tankanlagen, bekannt zu machen. Es soll eine auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Informations- und Kommunikationsstrategie entwickelt werden. Das Wuppertal Institut bringt seine Expertise auf den Gebieten von nachhaltiger Mobilität und Bildung für Nachhaltigkeit in das Projekt ein. Es wird schwerpunktmäßig mit der Erstellung des Informations- und Kommunikationskonzeptes, der Durchführung von Einstellungs- und Akzeptanzanalysen sowie der Entwicklung von Qualifizierungsmaterialien an dem Projekt beteiligt sein.
Ziel ist die Schaffung einer nachhaltigen Mobilität für Menschen mit geistiger Behinderung, die sich auf Mobilitätserziehung und Barrierefreiheit des Verkehrssystems stützt. Ausgehend von einer förderpädagogischen Untersuchung der Teilnehmer werden curriculare Elemente eines kontinuierlichen Mobilitätsunterrichts erstellt. Die Praktische Umsetzung der Lehrinhalte erfolgt durch die tägliche Schülerbeförderung im ÖPNV. Zur Unterstützung der Trainingsphase und zur Erhöhung der Sicherheit werden technische Hilfsmittel entwickelt. Die Universität Dortmund führt den diagnostischen Teil der förderpädagogischen Untersuchung durch. Neben der Mitarbeit an der Erarbeitung des Mobilitätsunterrichts werden die projektbegleitende Evaluation von Verkehrstechnik und Pädagogik sowie die Abschlussevaluation durchgeführt. Ferner werden die Randbedingungen für die Übertragbarkeit der Ergebnisse festgelegt. Die Ergebnisse werden durch Fachveröffentlichungen und Workshops, insbesondere im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Ziel ist die Schaffung einer nachhaltigen Mobilität für Menschen mit geistiger Behinderung, die sich auf Mobilitätserziehung und Barrierefreiheit des Verkehrssystems stützt. Ausgehend von einer förderpädagogischen Untersuchung der Teilnehmer werden curriculare Elemente eines kontinuierlichen Mobilitätsunterrichts erstellt. Die Praktische Umsetzung der Lehrinhalte erfolgt durch die tägliche Schülerbeft5rderung im ÖPNV. Zur Unterstützung der Trainingsphase und zur Erhöhung der Sicherheit werden technische Hilfsmittel entwickelt. Die Abteilung Verkehrswesen übernimmt die Projektsteuerung sowie die Gesamtkoordination der Aktivitäten. Sie gestaltet die Öffentlichkeitsarbeit bei Eltern, Behörden und Politik. Die Vechtetalschule führt den Mobilitätsunterricht durch. Beide Stellen entwickeln ein nachhaltiges Umsetzungs-. und Finanzierungskonzept für den Dauereinsatz der Projektergebnisse. Der Mobilitätsunterricht und die technischen Hilfsmittel werden nach Projektende im Einsatz bleiben und auf andere Fördereinrichtungen übertragen. Durch interkommunale Kooperation wird die Verbreitung der Ergebnisse verfolgt.
Integration von Schülern mit geistiger Behinderung in den ÖPNV. Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Dies gilt auch für Menschen mit geistiger Behinderung. Doch diese Bevölkerungsgruppe ist überwiegend in ihrer Mobilität eingeschränkt, denn für sie bestehen noch erhebliche Zugangshemmnisse zu vielen Verkehrsmitteln. Kenntnisse darüber, was für Menschen mit geistiger Behinderung tatsächlich eine Barriere im Verkehrssystem darstellt, fehlen. Ferner werden durch die übliche Beförderung in gesonderten Fahrdiensten grundlegende Fähigkeiten zur selbstständigen Fortbewegung nicht erlernt. Ziele dieses Projektes ist es daher eine im Schulalter beginnende Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und ihre langfristige Befähigung zur selbstständigen Mobilität. Eine Pilotanwendung findet in der Vechtetalschule (Förderschule Geistige Entwicklung) in Niedersachsen statt. Der tägliche Weg zur Schule wird dabei als Trainingsraum zur Erlangung wichtiger Fähigkeiten im Umgang mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt.
Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder ist vielerorts noch gleich-bleibend hoch. Auch in der Stadt Kaiserslautern verunglücken im Straßenverkehr viel zu viele Kinder - zwischen 40 und 60 pro Jahr. Die Situation für Kinder in den Straßenräumen Kaiserslauterns sicherer zu gestalten ist das Ziel der Kinderunfallkommission Kaiserslautern (KUK). Diese besteht aus vielen Partnern aus der Stadtverwaltung, Polizei, Unfallkasse, Deutsche Verkehrswacht, TÜV, Kinderschutzbund, ADFC und ADAC sowie imove, dem Institut für Mobilität & Verkehr. Die Arbeit der KUK wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Mobilität & Verkehr. Die Zielrichtung der KUK umfasst die Sicherheit von Kindern als aktive sowie als passive Verkehrsteilnehmer. Die Aktivitäten der KUK sollen Kinderverkehrsunfälle strategisch verhindern. Sie umfassen sowohl Maßnahmen im Bereich 'Engineering' (baulich-planerische Maßnahmen), 'Education' (Verkehrsaufklärung/Mobilitätserziehung) als auch 'Enforcement' (restriktrive Maßnahmen/Kontrollen). Die Maßnahmen und Aktionen sprechen gleichermaßen Kinder, Eltern und Autofahrer an. Die wissenschaftliche Begleitung gliedert sich in folgende Arbeitsschritte: Die ersten beiden Arbeitspakete - Städtevergleich und Analyse der Kinderunfallsituation - erfolgte bis 2004. Zurzeit wird am dritten Arbeitspaket - Maßnahmen-Konzept und -Begleitung - gearbeitet. Das letzte Arbeitspaket - Evaluation - wird voraussichtlich 2007/2008 durchgeführt.
Nach jahrzehntelangem Wachstum der Personenverkehrsnachfrage in Deutschland zeichnete sich in den 1990er Jahren erstmals eine Trendwende ab. Die Zunahme der Verkehrsleistung hat sich deutlich abgeschwächt. Den Sättigungstendenzen der Gesamtnachfrage im Alltagsverkehr standen jedoch sehr unterschiedliche Entwicklungen in einzelnen Personengruppen gegenüber. Während die Pkw-Verfügbarkeit und Pkw-Nutzung für Senioren und Seniorinnen weiterhin zugenommen hat, zeigte sich bei den jungen Personen eine gegenläufige Entwicklung. Ausgangspunkt für die Untersuchung war daher die Fortschreibung der relevanten Entwicklungen bei den betrachteten Altersgruppen der jungen Erwachsenen und der Senioren und Seniorinnen. Die Analysen münden in Handlungsempfehlungen für die Förderung von nachhaltigem Verkehrsverhalten. Die vorliegende Studie basiert auf umfangreichen Sekundärstatistiken und relevanten Mobilitätserhe-bungen (Deutsches Mobilitätspanel, Mobilität in Deutschland). Berücksichtigt wurden zudem aktuelle Veröffentlichungen zu Fahrzeugbestand und Führerscheinbesitz des Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Für die Analyse des Verkehrsverhaltens speziell von jungen Erwachsenen und Senioren und Seniorinnen werden erstmals die Daten der Erhebung Mobilität in Deutschland 2017 (MiD 2017) genutzt. Sie wurden ergänzt durch eine im Rahmen der Untersuchung durchgeführte Befragung zu den verkehrsbezogenen Einstellungen von jungen Erwachsenen und Senioren und Seniorinnen. Die Analysen liefern aktuelle und konsolidierte Befunde zur Mobilitätsentwicklung und den damit im Zusammenhang stehenden Einstellungen. Als Rahmen für die Untersuchung des Mobilitätsverhaltens wurde das Konzept der Mobilitätskultur herangezogen, das neben den Rückschlüssen aus den beo-bachteten Verhaltensänderungen eine der Grundlagen für die Ableitung von Handlungsempfehlungen liefert. Zu den Ergebnissen der Studie gehört unter anderem die Erkenntnis, dass die Förderung einer nach-haltigen Mobilität von jungen Erwachsenen, sowohl auf Verkehrsvermeidung als auch auf Verkehrsverlagerung abzielen sollte. Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität von Senioren und Seniorinnen sollten hingegen vor allem auf Verkehrsverlagerung setzen. Grundsätzlich gilt: Für die Umsetzung einer nachhaltigen Mobilität in einer bestimmten Lebensphase müssen rechtzeitig, das heißt in den davorliegenden Lebensphasen, die Grundlagen gelegt werden. Quelle: Forschungsbericht
In den Städten Ostdeutschlands haben sich in den vergangenen Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 gravierende Entwicklungen in der Einwohnerstruktur ergeben. Die Überlagerung von Tendenzen der Stadt-Umland-Wanderung, der innerdeutschen Migration in Abhängigkeit der Wirtschaftslage, des Geburtendefizits sowie weiterer demografischer Faktoren hat in verschiedenen Städten und Regionen zu einem gravierenden Einwohnerverlust in historisch kurzen Zeiträumen geführt.In den Städten Ostdeutschlands haben sich in den vergangenen Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 gravierende Entwicklungen in der Einwohnerstruktur ergeben. Die Überlagerung von Tendenzen der Stadt-Umland-Wanderung, der innerdeutschen Migration in Abhängigkeit der Wirtschaftslage, des Geburtendefizits sowie weiterer demografischer Faktoren hat in verschiedenen Städten und Regionen zu einem gravierenden Einwohnerverlust in historisch kurzen Zeiträumen geführt. Im Vorhaben werden die Zusammenhänge von Bevölkerungsentwicklung, Stadtstruktur und Mobilität in verschiedenen Städtekategorien untersucht. Aus den Erkenntnissen der Untersuchungen sollen Anforderungen an die Erarbeitung zukünftiger Konzepte für die Entwicklung und den Betrieb der Verkehrsinfrastruktur in den Städten abgeleitet werden. Diese liegt insbesondere darin, dass die in Gang befindlichen Stadtumbauprozesse einer stärkeren fachlichen Begleitung aus verkehrsplanerischer Sicht bedürfen, um eine adäquate und nachhaltige Anpassung der Verkehrsinfrastruktur an die sich fundamental ändernden Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Durch eine über den üblichen Prognosehorizont (derzeit 2015) hinausgehende Betrachtung ist abzusichern, dass sehr kostenträchtige und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dauerhaft nicht finanzierbare Fehlentwicklungen und -investitionen vermieden werden. Anhand des Experimentierfeldes Stadtumbau Ost werden Erkenntnisse für den Stadtumbau frühzeitig auch für die alten Bundesländern gewonnen. Durch die Einbeziehung von diesen Städten in das vorliegende Forschungsprojekt wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse und Erkenntnisse ermöglicht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 1 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 13 |
| Text | 5 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 6 |
| Offen | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 18 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 6 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 15 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 19 |
| Wasser | 4 |
| Weitere | 19 |