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Klimaschutzpolitik in Berlin

Bild: SenUMVK / travelwitness - Fotolia.com Ziele und Grundlagen der Klimaschutzpolitik in Berlin Der Berliner Senat verfolgt das langfristige Ziel, Berlin bis zum Jahr 2045 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln. Weitere Informationen Bild: 1xpert - stock.adobe.com Klimanotlage in Berlin Am 10. Dezember 2019 hat der Berliner Senat als erstes Bundesland die Klimanotlage anerkannt. Der Senat stellt damit ausdrücklich fest, dass die fortschreitende Erderhitzung eine Klimanotlage darstellt, die zusätzliche Anstrengungen zugunsten des Klimaschutzes auch auf Berliner Landesebene erforderlich macht. Weitere Informationen Bild: Michael Danner Das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz Das Klimaschutz- und Energiewendegesetz gewährleistet einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz. Es legt fest, dass das Land Berlin bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden soll. Weitere Informationen Bild: Bokstaz/depositphotos.com Machbarkeitsstudie „Berlin Paris-konform machen“ Wie kann der Beitrag Berlins zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens aussehen? Die Studie im Auftrag der Senatsverwaltung legt in verschiedenen Szenarien dar, wie Berlin schon vor 2050 klimaneutral werden kann, um dem Zielpfad des Pariser Abkommens gerecht zu werden. Weitere Informationen Bild: Nils Stelte Klimaschutzrat Berlin Der Klimaschutzrat berät als unabhängiges Gremium den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus auf dem Gebiet der Klimaschutz- und Energiepolitik. Weitere Informationen Bild: C40 Cities Climate Leadership Group Internationales Engagement Berlins Klimaschutz braucht internationale Netzwerke! Berlin beteiligt sich intensiv an internationalen Kooperationen, in kommunalen Bündnissen und innerhalb der Europäischen Union. Weitere Informationen

Re-Use Berlin

Das ist Re-Use Berlin Re-Use Berlin ist eine Initiative der Berliner Senatsumweltverwaltung. Sie startete in 2018 mit Sammeltagen auf Märkten sowie Verkaufsstellen in einem Pop-up-Store im Rollbergkiez und in Sozialkaufhäusern und eröffnete 2020 den Re-Use Superstore in der Galerie Herrmannplatz. Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Weitere Informationen Bild: SenMVKU / PEPERONI Der Re-Use Superstore Es gibt sie im gesamten Stadtgebiet: Geschäfte, die Gebrauchtwaren oder daraus hergestellte Produkte anbieten und gleichzeitig als Plattform für den Austausch über nachhaltigen Konsum wirken. Weitere Informationen Bild: SenMVKU / Nils Stelte Ideenwettbewerb – Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest! Im Jahr 2023 haben wir über unseren Ideenwettbewerb Mehrweglösungen für den Transport von Lebensmitteln gesucht. Unter allen Einsendungen wurden die drei besten Ideen von einer 5-köpfigen Jury hinsichtlich konkreter Kriterien ausgewählt. Die Preisverleihung fand im September statt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Re-Use Projekt: Haus der Materialisierung Das Haus der Materialisierung ist ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen und Institutionen, die zu den Themen des nachhaltigen Wirtschaftens und klimagerechter Ressourcennutzung forschen, praktizieren und zum Mitmachen einladen. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Sammelboxen Re-Use hat eine Box zur Sammlung von gebrauchten Druckerpatronen und -kartuschen entwickelt. Die gespendeten Patronen und Kartuschen werden einer Aufbereitung zugeführt. Den Patronen und Kartuschen wird ein zweites Leben geschenkt, wertvolle Ressourcen können dem Rohstoffkreislauf erhalten bleiben. Sie finden hier ebenfalls Standorte von Boxen für den Tausch und die Wiederverwendung von Versandmaterial. Weitere Informationen Bild: Andrea Bos Projekt: A–GAIN GUIDE Der A–GAIN GUIDE ist der persönliche Wegweiser zur Wiederverwendung und zum Recycling von gebrauchter Kleidung in Berlin. Mittels einer digitalen Karte werden die kreativsten und effizientesten Wege zur Reparatur, zur Wiederverwendung, zum Up-/Recycling von gebrauchten Kleidungsstücken aufgezeigt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Textile Stoffkreisläufe Die Re-Use Initiative liefert viele gute Antworten auf die Frage, wie Berlinerinnen und Berliner gemeinsam mit Politik und Wirtschaft die Mode- und Textilverschwendung stoppen und eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft aufbauen können. Einen Überblick bietet das Video „Zirkuläre Textilwirtschaft in Berlin“. Weitere Informationen Bild: BUND Berlin e.V. Projekt: ReMap Berlin Auf der ReMap des BUND sind die Akteure und Veranstaltungen von Re-Use Berlin auf einen Blick mit ihren Standorten abgebildet. Außerdem bietet die ReMap einen Überblick über viele weitere Re-Use Angebote und Akteure in Berlin. Weitere Informationen Fachdialoge Schwindende Rohstoffvorräte und steigende Abfallmengen zeigen, dass ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Rohstoffen und Abfällen notwendig ist: weg vom Prinzip „nehmen, nutzen, entsorgen“ hin zum zirkulären Wirtschaften. Weitere Informationen Weitere Partner Re-Use Berlin ist ein Projekt, das von vielen unterschiedlichen Partnern unterstützt wird. Weitere Informationen

Hightech im sanierten Einfamilienhaus: Grüne Hausnummer PLUS

LENA GmbH Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg www.lena.sachsen-anhalt.de Wir machen Energiegewinner. Pressekontakt: Anja Hochmuth E-Mail hochmuth@lena-lsa.de Tel. 0391 5067-4045 Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressemitteilung Magdeburg | 17. Februar 2023 Hightech im sanierten Einfamilienhaus: Grüne Hausnummer PLUS in Muldestausee verliehen Familie Kremser aus Muldestausee, einer Gemeinde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, darf sich nun über eine „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt PLUS“ freuen. Das individuell angefertigte Haus- nummernschild aus Emaille sowie eine Urkunde zur Würdigung ihres Engagements in Sachen Klimaschutz wurden der Familie am Freitag, dem 17. Februar 2023, überreicht. Das ausgezeichnete Einfamilienhaus von Familie Kremser wurde 2022 umfassend saniert. Neben der umfangreichen Dachsanierung erfolgte die Erneuerung der Wärmedämmung durch Holzfaser- dämmplatten. Darüber hinaus wurde eine kontrollierte Wohnraumbelüftung nachgerüstet, eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 17,49 kWp sowie eine Luft-Wärmepumpe installiert. Innovatives Wasserstoff-Solar-System bildet Kern der umfangreichen Sanierung Den eigentlichen Kern der Sanierung und ausschlaggebender Grund für die Verleihung des Zusatz- prädikats „PLUS“ stellt die Verwendung des innovativen Systems „PICEA“ der Firma HPS Home Power Solutions dar. Dabei handelt es sich um das erste Solar-Wasserstoff-System für den Privat- gebrauch. Im Sommer wird mittels eines Elektrolyseurs und unter Zuhilfenahme des überschüssi- gen Stroms grüner Wasserstoff produziert und in eigenen Tanks gespeichert. Die dabei anfallende Abwärme wird dem Brauchwasserkreislauf zugeführt. Im Winter wird mittels einer Brennstoffzelle und dem verfügbaren Wasserstoff Strom erzeugt. Durch Kopplung von Brennstoffzelle, Wärme- pumpe und Pufferspeicher wird eine Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers erwirkt, die den externen Energiebezug auf ein Minimum reduziert. Überreicht wurde die Grüne Hausnummer PLUS durch den Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Armin Willingmann, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Halle, Dirk Neumann, den Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA), Marko Mühlstein, sowie Nils Boenigk als Vertreter der HPS Home Power Solutions AG. Energie- und Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann betonte: „Das umfassend modernisierte Eigenheim von Familie Kremser zeigt, wie man sich mit einem guten Mix aus innovativer Anlagen- technik nahezu unabhängig von fossilen Energieträgern machen kann. Mit der Grünen Haus- nummer würdigen wir dieses beispielhafte Engagement für bezahlbare, sichere und klimafreund- liche Energie in Sachsen-Anhalt.“ LANDESENERGIEAGENTUR SACHSEN-ANHALT Wir machen Energiegewinner. „Erstmals wurde in Sachsen-Anhalt ein Gebäude mit einer Grünen Hausnummer ausgezeichnet, bei dem Wasserstoff einen maßgeblichen Beitrag zur Energieautarkie leistet. Wir hoffen, dass noch viele weitere solcher Beispiele im Land folgen werden“, ergänzt LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein. Hintergrund zum Auszeichnungswettbewerb „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt“ Der von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) ins Leben gerufene Auszeich- nungswettbewerb um die „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt“ und die „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt PLUS“ startete im November 2017 und würdigt Gebäudeeigentümerinnen und - eigentümer, die nach dem 1. Dezember 2009 besonders innovativ, energieeffizient, nachhaltig oder wohngesund saniert oder gebaut haben. Seit 2021 richtet sich der Wettbewerb nicht mehr ausschließlich an private, sondern auch an gewerbliche Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden. Alle Bewerberinnen und Bewerber, die von einer Jury geprüfte Qualitätskriterien erfüllen, erhalten ein individuell angefertigtes Hausnummernschild. Bei der Auszeichnung von Familie Kremser handelt es sich um die insgesamt 34. Verleihung einer „Grünen Hausnummer“ oder einer „Grünen Hausnummer PLUS“ in Sachsen-Anhalt und um die dritte Auszeichnung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Bewerbung erhalten Sie unter www.gruene- nummer.de.

Athletinnen und Athleten ins „Team Sachsen-Anhalt für Paris 2024“ berufen

Sportministerin Dr. Tamara Zieschang hat heute in Magdeburg gemeinsam mit der Präsidentin des Landessportbundes Sachsen‑Anhalt, Silke Renk-Lange, sowie dem Trägervereinsvorsitzenden des Olympiastützpunktes Sachsen‑Anhalt, Prof. Dr. med. Jörg Franke, 25 Athletinnen und Athleten aus 13 olympischen und paralympischen Sportarten in das „Team Sachsen-Anhalt für Paris 2024“ berufen. Die XXXIII. Olympischen Sommerspiele werden vom 26. Juli bis 11. August 2024 in Paris ausgetragen. Die XVII. Paralympischen Sommerspiele folgen vom 28. August bis 8. September 2024. Dr. Tamara Zieschang: „Die Olympischen Spiele und Paralympics gehören zu den größten Träumen aller Sportlerinnen und Sportler. Nicht nur deshalb drücke ich beide Daumen, dass von den heute berufenen Athletinnen und Athleten möglichst viele das Ticket für Paris 2024 lösen werden und im kommenden Jahr für Sachsen‑Anhalt an den Start gehen. Die bisherigen herausragenden sportlichen Leistungen und Erfolge haben gezeigt, dass sie berechtigte Chancen auf eine Teilnahme haben. Dafür wünsche ich allen viel Erfolg, eine optimale Vorbereitung und vor allem, dass sie von Verletzungen verschont bleiben.“ Silke Renk-Lange: „Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Athletinnen und Athleten des Teams für Paris mit der heutigen Berufung einen weiteren wichtigen Impuls geben konnten, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Gemeinsam freuen wir uns doch jetzt schon darauf, viele Sportlerinnen und Sportler im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen wettstreiten zu sehen. Und ich glaube fest daran, dass sie sich viel vornehmen, tolle Leistungen zeigen und vielleicht auch die ein oder andere Medaille mit nach Hause bringen werden. Dafür wünsche ich auf dem Weg nach Paris eine gelungene und vor allem verletzungsfreie Vorbereitung. Dass die heutige Veranstaltung gemeinsam mit der Berufung des Juniorteams Sachsen-Anhalt in ein gemeinsames Konzept gepackt wurde, ist nicht ohne Grund der Fall. Viele Athletinnen und Athleten haben über diesen Weg den Sprung in die Weltspitze geschafft. Allein neun der 25 Sportlerinnen und Sportler, welche wir in das Team Paris berufen konnten, sind diesen Weg gegangen. Natürlich wünsche ich auch den heute 45 Berufenen des Juniorteams weiterhin maximale Erfolge auf ihrem Weg. Ihnen gehört die Zukunft.“ Prof. Dr. med. Jörg Franke: „Wir hoffen, dass möglichst viele unserer heute berufenen Athletinnen und Athleten durch die jeweiligen Spitzenfachverbände nominiert und durch den DOSB bestätigt werden. Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wird in den verbleibenden 485 Tagen bis zum Beginn der Olympischen Spiele und den anschließenden Paralympischen Spielen im Bereich der Service- und Betreuungsleistungen alles für unsere Kandidaten aus Sachsen-Anhalt geben.“ Die Berufung der Sportlerinnen und Sportler der jüngeren Jahrgänge in das Juniorteam Sachsen-Anhalt 2023 rundete die Veranstaltung im Palais am Fürstenwall ab. Die insgesamt 45 jungen Athletinnen und Athleten aus olympischen und paralympischen Sportarten haben im vergangenen Jahr an Juniorenwelt- oder Junioreneuropameisterschaften teilgenommen oder sind im Jugendbereich Sieger bei Jugendwelt- oder Jugendeuropameisterschaften geworden. Die 25 Mitglieder des „Team Sachsen-Anhalt für Paris 2024“: Handball Philipp Weber – SC Magdeburg Lukas Mertens – SC Magdeburg Judo Miriam Butkereit – SV Halle Kanu-Rennsport Moritz Florstedt – SC Magdeburg Michael Müller – SC Magdeburg Para Kanu Anja Adler – SV Halle Johanna Pflügner – HKC 54 Halle Leichtathletik Sara Gambetta – SV Halle Shanice Craft – SV Halle Ringen Erik Thiele – KAV Mansfeld Rudern Max Appel – SC Magdeburg Tabea Kuhnert – SC Magdeburg Para Radsport Andrea Eskau – USC Magdeburg Rollstuhlrugby Jens Sauerbier –  SV Eiche 05 Biederitz Steffen Wecke – SV Eiche 05 Biederitz Sitzvolleyball Daniela Cierpka – HSV Medizin Magdeburg Sebastian Vollmer – HSV Medizin Magdeburg Schwimmen Florian Wellbrock – SC Magdeburg Lukas Märtens – SC Magdeburg Isabel Gose – SC Magdeburg Rob Muffels – SC Magdeburg Laura Riedemann – SV Halle Turnen Nils Dunkel – SV Halle Wasserspringen Timo Barthel – SV Halle Moritz Wesemann – SV Halle Athletinnen und Athleten, die an den Stützpunkten in Sachsen-Anhalt trainieren, aber kein Erststartrecht für Sachsen-Anhalt bzw. keine Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik Deutschland besitzen: Leichtathletik Maryna Romantschuk-Bekh – UKR Schwimmen Sarah Wellbrock – SG Frankfurt Mychajlo Romantschuk – UKR Sharon van Rouwendaal – NED Oliver Klement – SG Frankfurt Celine Rieder – Neckarsulmer Sport-Union Turnen Lukas Dauser – TSV Unterhaching Para Kanu Anas Al Khalifa – SV Halle Impressum: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Verantwortlich: Franziska Höhnl Pressesprecherin Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni" 39112 Magdeburg Telefon: 0391 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5542 Fax: 0391 567-5520 E-Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

Rhenus IT Cycle GmbH (2014 - 2022)

Berichtsjahr: 2022 Adresse: Steinrinnenweg 1 87745 Eppishausen Bundesland: Bayern Flusseinzugsgebiet: Donau Betreiber: Nils Thiemann Haupttätigkeit: Beseitigung oder Verwertung v. gefährlichen Abfällen > 10 t/d

Bundespreis „Blauer Kompass“ 2022: Verleihung bricht Rekorde

Bundespreis „Blauer Kompass“ 2022: Verleihung bricht Rekorde Die Wörter „dringend“ und „müssen“ fielen auffallend häufig während der Preisverleihung des „Blauen Kompass“, wenn es um den Handlungsbedarf zur Klimawandelanpassung ging. Zum Abschluss der „Woche der Klimaanpassung“ dankte Umweltministerin Steffi Lemke daher nicht allein den Preisträgern, sondern allen Bewerbern für ihre Ideen: „Nichts davon wird verloren sein, alles fließt in unsere Arbeit ein.“ Sicher hatten die rund 100 Gäste im Lichthof des Bundesumweltministeriums am 16. September 2022 bei der Verleihung des „Blauen Kompass“ noch die Bilder dieses Sommers im Kopf: ⁠ Dürre ⁠, Hitzewellen, Wasserknappheit und Waldbrände prägten die Jahreszeit. Ein Sommer der Extreme und in Zukunft womöglich die Regel. „Wir sehen erneut die daraus resultierende Übersterblichkeit, die Schäden für die Infrastruktur und die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Wir Wissenschaftler sind gerne als Übertreiber wahrgenommen worden. Aber wir haben die Situation eher unter- als überschätzt“, erklärte Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (⁠ UBA ⁠), in seiner Eröffnungsansprache. Das bekräftigte auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Das Ausmaß der Klimakrise und die Folgen, die uns ganz offensichtlich doch früher und heftiger erreichen als die Wissenschaft, als wir selbst das angenommen haben, zeigt, dass wir handeln müssen.“ 50 Prozent mehr Bewerbungen und höhere Publikumsbeteiligung Die Folgen des Klimawandels werden für immer mehr Menschen spürbar – und immer mehr versuchen, ihnen entgegenzuwirken, sie abzufedern und im bestmöglichen Fall auf diesem Wege auch Vorsorge und zusätzlich ⁠ Klimaschutz ⁠ zu betreiben. Mit 240 Bewerbungen für den „Blauen Kompass“ stieg die Anzahl der Einreichungen in diesem Jahr von zuletzt 160 um 50 Prozent – auch dank der erfolgreichen Arbeit des Wettbewerbsbüros der co2online gGmbH. Anhand von sechs Kriterien – Wirksamkeit, finanzielle Tragbarkeit, ⁠ Nachhaltigkeit ⁠, positive Nebeneffekte, Flexibilität und Robustheit – bewertete das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung die Einreichungen. Auf dieser Grundlage nominierten das ⁠ BMUV ⁠ und das Umweltbundesamt 20 Projekte für vier Kategorien sowie für einen Publikumspreis. Eine achtköpfige, interdisziplinäre Jury wählte im Juni die vier Preisträger aus, für den Publikumspreis fand das Voting online – unter Rekordbeteiligung – statt. Viel Neues bei der vierten Verleihung Die höchste staatliche Auszeichnung für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen eines Wettbewerbes verliehen ⁠ BMUV ⁠ und ⁠ UBA ⁠ erstmalig gemeinsam. Die Veranstaltung markierte den feierlichen Abschluss der ersten „Woche der Klimaanpassung“, mit der BMUV und das ZentrumKlimaAnpassung die Vielfalt lokaler und regionaler Klimaanpassungslösungen sichtbar machten. Erstmals wurde der Bundespreis „Blauer Kompass“ in diesem Jahr auch in der Kategorie „Kommunen“ verliehen. Neu ist außerdem ein Preisgeld in Höhe von 25.000 € für jedes Gewinnerprojekt. Für eine Premiere sorgte Popsänger Tim Bendzko, der per Videostream seinen neuen Song „Wer rettet die Welt für mich“ vorstellte. Er schickte vorab eine Grußbotschaft zur Verleihung: „Mir liegt das Weltretten sehr am Herzen und ich bin sehr froh, dass ich nicht mehr allein kämpfen muss, sondern dass es jetzt so viele gibt, die sich dafür einsetzen, damit wir von diesem Planeten noch eine Weile etwas haben.“ Tolles Vorhaben auf dem „Hof Tolle“ Nils Tolle, ⁠ Klimawandel ⁠-Manager und Landwirt vom Hof Tolle, sieht es ganz ähnlich wie Tim Bendzko: „Wir müssen es schaffen, ansonsten wird die nächste Generation es ganz, ganz schwierig haben“, sagt er. Tolle reichte zusammen mit drei Freunden, mit denen er den Hof führt, das Projekt „Integrierte und dynamische Agrarplanung für den Klimawandel“ ein. Hierfür überreichte ihm Ministerin Lemke den „Blauen Kompass“ in der Kategorie „Private und kommunale Unternehmen“. Auf 60 ha Landfläche betreibt der Hof Tolle klimaangepassten Ackerbau und dazu eine Rinder- und Pferde-Pension. Der wissenschaftlich basierte Prozessansatz in dem Betrieb kombiniert Erkenntnisse aus der Anpassungsforschung sowie dem Wassermanagement mit Methoden der strategischen landwirtschaftlichen Betriebsplanung. Das hierfür eingesetzte Tool – IDAP-CC für Integrated and Dynamic Agricultural Planning for Climate Change – hob Prof. Dr. Andrea Heilmann von der Hochschule Harz in ihrer Laudatio hervor: „Wissenschaftliche Erkenntnisse aus einer Masterarbeit haben einen Weg in die Landwirtschaft gefunden und sind hier nun ein Instrument zur Entscheidungsunterstützung.“ Das Tool könne zudem auch für andere Bäuerinnen und Bauern hilfreich sein. Darauf wies Nils Tolle abschließend hin: „Die meisten Kolleginnen und Kollegen arbeiten 12-14 Stunden am Tag, da bleibt nicht viel Platz für Klimaanpassung. Damit sich für viele von uns im Großen etwas ändert, müssen wir politisch aktiv sein.“ Dem Handwerk Wissen an die Hand geben Politisch und finanziell vom Hamburger Senat gefördert wird der Preisträger aus der Kategorie Bildungs- und Forschungseinrichtungen – gewonnen hat das EnergieBauZentrum der Handwerkskammer Hamburg mit ihrem Projekt „Präventive ⁠ Klimafolgenanpassung ⁠ mit dem Hamburger Handwerk“. Handwerker aus allen Gewerken werden hierbei darin geschult, wie sie Gebäude in der Planung oder bei der Sanierung an die Folgen des Klimawandels anpassen können. „Das Projekt versucht, die große Zielgruppe der Handwerksbetriebe heranzuführen an die notwendigen Kompetenzen, um Gebäude sicherer zu machen. Sicherer gegen Starkregenereignisse, sicherer vor sommerlicher Überhitzung“, erklärt Dr. Kai Hünemörder, Leiter Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik ZEWU. Die Handwerkerinnen und Handwerker agieren als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunden und sollen dabei nicht nur ihren eigenen Bereich, sondern die Aufgabe ganzheitlich betrachten. Das erfolgreiche Projekt ist auch Bestandteil des Hamburger Klimaplans. Hochdiverse Miniwälder als kleine Grünoasen Benannt nach dem japanischen Hochschullehrer und Pflanzensoziologen Akira Miyawaki bezeichnet die Miyawaki-Methode die Pflanzung hochdiverser Miniwälder, um angepasste Waldökosysteme auf kleinsten Flächen vorrangig im urbanen Raum zu schaffen. Rund 1000 dieser sogenannten „Tiny Forests“ bestehen weltweit bereits, in Deutschland verbreitet sie der Verein MIYA e.V. seit 2020. Für seine „Tiny Forests – von nachhaltiger Bildung zu klimaresilienten Städten“ erhielt der Verein den „Blauen Kompass“ in der Kategorie Vereine, Verbände, Stiftungen. „Unsere Vision ist, dass in jeder Schule und Kita in Deutschland ein Tiny Forest steht“, sagt Gründer Lukas Steingässer. Den kleinen Wäldchen könnte eine große Zukunft bevorstehen: Sie haben den heißen Sommer fast ausnahmslos gut überstanden. Hochwasserschutz über kommunale Grenzen hinweg „Hochwasser kennt keine Grenzen“, konstatierte die Borkener Bürgermeisterin Mechtild Schulze-Hessing. Darum haben die Kommunen im ⁠ Einzugsgebiet ⁠ der Bocholter Aa ein gemeinsames Hochwasserschutzkonzept entwickelt: die „Hochwasserallianz Bocholter Aa“. Für dieses durften sie den Bundespreis „Blauer Kompass“ in der neuen Kategorie Kommunen entgegennehmen. Das Konzept beinhaltet sowohl Grundlagen für die technischen und ökologischen Umsetzungen als auch die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit, wie Leben im Katastrophenfall zu schützen und zu retten ist. Neu angelegte ⁠ Retentionsflächen ⁠ steigern außerdem die ⁠ Biodiversität ⁠ und schaffen zusätzliche Erholungsgebiete. Als „unglaublich vielfältig und interdisziplinär“ bezeichnete Laudatorin Dr. Christine Wilcken vom Deutschen Städtetag das Gewinnerprojekt. Vom Industriedenkmal zum Zentrum für Klimaanpassung Die Lausitzer Brikettfabrik ist die älteste der Welt – und bildete sich dank des Freundeskreises Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V. vom Braunkohleabbau zu einem Lehr- und Lernort für die Folgen des Klimawandels um. „Wir nehmen die Probleme aus der Region auf. Dazu gehören die Themen Wasser, Hitze, Waldumbau und klimaangepasste Bewässerung. Aus der Mitte der Gesellschaft heraus entwickeln wir dann Projekte, um uns dem ⁠ Klimawandel ⁠ anzupassen“, erläutert Projektmanager Andreas Claus. Mit fast 14.000 Stimmen beim Online-Voting geht „Leuchtturm LOUISE – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten“ als Sieger des Publikumspreises hervor und trägt gleichzeitig zu einem neuen Beteiligungs-Rekord bei der Abstimmung bei. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten alle Nominierten auf der Bühne jeweils eine Urkunde als Auszeichnung. Prof. Dr. Dirk Messner machte beim diesjährigen Wettbewerb zwei Gemeinsamkeiten aus: „Nahezu alle Projekte setzen auf naturbasierte Lösungen zur Klimawandelfolgenanpassung, wodurch gleichzeitig auch der ⁠ Klimaschutz ⁠ anvisiert wird. Außerdem sind in allen Projekten unterschiedliche Akteure zusammengekommen, die gemeinsam nach Lösungen suchten. Sie sind Beispiel und vorbildlich dafür, wie Governance organisiert werden kann und gesellschaftliche Lernprozesse angestoßen werden.“ Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 80 veröffentlicht. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Verkehrsrecht

Verkehrsrecht Ein umfassendes Konzept für eine nachhaltige Mobilität braucht auch rechtliche Instrumente. Diese können nicht nur im Verkehrsrecht, sondern auch in anderen Regelungen, zum Beispiel in den umweltrechtlichen Vorgaben zur Planung und Zulassung von Straßen enthalten sein. Das Verkehrsrecht und alle anderen betreffenden Regelungen können daher die Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität unterstützen. UBA-Studie zur Analyse des Verkehrsrechts auf seine Zukunftstauglichkeit Um Mobilität nachhaltig gestalten zu können, braucht es innovative Veränderungen, die für Ballungsräume anders aussehen werden als in ländlichen Räumen. Wir müssen vom Auto besetzten Straßenraum zurückgewinnen, Parkraum stärker bewirtschaften, alternative Konzepte wie nachhaltiges Carsharing testen und umsetzen und den ÖPNV zukunftsfähig umbauen und fördern, mit attraktiven Angebotsarten auch auf dem Land. Dafür bedarf es, wie die auf einer vom ⁠ UBA ⁠ in Auftrag gegebenen Studie „Rechtliche Hemmnisse und Innovationen für eine nachhaltige Mobilität – untersucht an Beispielen des Straßenverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs in Räumen schwacher Nachfrage“ anhand der genannten Beispiele aufzeigt, konsequenter Veränderungen im Recht. Die Autoren der Studie sehen einen Paradigmenwechsel im Verkehrsrecht für überfällig an – „einzelne Kleinkorrekturen an der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), wie sie  vom Bundesverkehrsminister Scheuer vorgeschlagen werden, reichen nicht aus.“ Das Leitprinzip des Verkehrsrechts sollte nicht mehr die Befriedigung der „Verkehrsbedürfnisse“ (insbesondere mit Autos) sein, sondern die Gewährleistung einer möglichst großen Mobilität für alle bei möglichst geringen Gefahren und Belastungen für Menschen und Umwelt zum Ziel wird. Die Studie wurde durchgeführt vom Öko-Institut (geleitet von Andreas Hermann) und Prof. Dr. Stefan Klinski, der an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin) Umweltrecht lehrt (federführend für das Straßenverkehrsrecht). Festlegung von Flugrouten Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) legt Flugrouten nach den Regelungen des Luftverkehrsgesetzes [LuftVG (2007)] und der Luftverkehrs-Ordnung [LuftVO (1999)] durch Rechtsverordnung fest. Soweit die Flugrouten von besonderer Bedeutung für den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm sind, geschieht dies im Benehmen mit dem Umweltbundesamt (⁠ UBA ⁠). Das UBA hat zum Beispiel eine "Lärmfachliche Bewertung der Flugrouten für den Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg (BER) für die Benehmensbeteiligung nach §32 Luftverkehrsgesetz" abgegeben. Anlässlich dieses Verfahrens ließ das UBA von Prof. Dr. Eckhard Pache ein rechtswissenschaftliches Gutachten mit dem Titel "Die Prüfung von formell- und materiell-rechtlichen Aspekten bei der Benehmensregelung zur Festlegung von Flugrouten nach §32 LuftVG zwischen UBA und BAF" erstellen. Dieses stellt die rechtlichen Grundlagen der Flugroutenfestlegung dar und bewertet sie. Das Gutachten behandelt dabei nicht nur die rechtlichen Grundlagen sowie formellen und inhaltlichen Anforderungen bei der Benehmensbeteiligung des UBA zur Festlegung von Flugrouten nach §32 LuftVG, sondern thematisiert auch grundlegende Fragen, wie zum Beispiel das Verhältnisses der Routenfestlegung zur ⁠ Planfeststellung ⁠. In einem weiteren Gutachten haben das Ökoinstitut e.V. und Prof. Dr. Elmar Giemulla formell- und materiellrechtliche Möglichkeiten zur Verbesserung der Festlegung von Flugrouten untersucht. Möglichkeiten der Verringerung von Emissionen des Schienenverkehrs Eine Möglichkeit, die Lärmemissionen im Schienenverkehr zu verringern, ist es, Trassenpreise zu erheben, die emissionsbezogen gestuft werden. Ein emissionsabhängiges Trassenpreissystem setzt ökonomische Anreize für Eisenbahnverkehrsunternehmen, statt der alten, lauten Güterwaggons emissionsärmere Fahrzeuge einzusetzen. Ein im Auftrag des Umweltbundesamtes von Prof. Dr. Eckhard Pache erstellte Rechtsgutachten zur "Minderung der Umweltbelastungen im Schienenverkehr durch emissionsabhängige Trassenpreise" zeigt, dass emissionsabhängige Trassenpreise in Deutschland rechtlich möglich sind und in welcher Form sie erhoben werden können. Das ⁠ UBA ⁠ empfiehlt außerdem auch den Einbau von Partikelfiltern in Dieselloks, um deren Schadstoffausstoß zu verringern. Nutzungsentgelte für globale Umweltgüter Die Meere und der Luftraum sind klassische Beispiele für Globale Gemeinschaftsgüter (so genannte "Open Access-Güter"). Jeder kann sie nutzen – nahezu unbegrenzt und kostenfrei. Globale Gemeinschaftsgüter unterliegen keiner staatlichen Hoheitsgewalt. Internationale Abkommen regeln bislang nur sehr unzureichend die Nutzungsrechte für diese Güter. Immer mehr Flugzeuge bevölkern jedoch den Himmel, der Schiffsverkehr auf den Weltmeeren wächst. Folge: Die Umweltbelastungen – wie etwa der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase – nehmen ebenfalls stark zu. Sie machen vor nationalen Grenzen nicht Halt; die Effekte sind global. Bisher kommen die direkten Verursacher für die Folgekosten nicht auf. Um dies zu ändern, sind verschiedene finanzpolitische Instrumente in der Diskussion. Eines dieser Instrumente ist die Einführung von Nutzungsentgelten auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Nutzungsentgelte sollen das ⁠ Verkehrsaufkommen ⁠ lenken und zur Entwicklung von umweltverträglicheren Techniken beitragen. Denkbar sind etwa Abgaben auf Flugtickets oder Frachtgebühren, Wasserstraßen- und Hafengebühren, zweckgebundene Abgaben auf Treibstoff, Mautgebühren sowie emissionsorientierte Nutzungsentgelte (z.B. CO 2 -Abgabe). Die Studie „Rechtliche Ausgestaltung von Nutzungsentgelten für globale Umweltgüter” von Dr. Nils Meyer-Ohlendorf, Michale Mehling, LL.M., Alexander Neubauer, Prof. Dr. Astrid Epiney, LL.M. und Prof. Dr. jur. Stefan Klinski untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und präsentiert konkrete Vorschläge zur Gestaltung der Nutzungsentgelte. Sie ist im Erich-Schmidt-Verlag erschienen. Die Integration des Schiffverkehrs in den europäischen Emissionshandel analysierten Tim Bäuerle, Jakob Graichen, Kristin Meyer, Stefan Seum, Dr. Margareta Kulessa, Dr. Matthias Oschinski aus der ökologischen, der ökonomischen und der juristischen Sicht. Die englische Studie „ Marine Transport into the European Emissions Trading System “ ist mit einer deutschen Zusammenfassung online erschienen. Ebenfalls mit diesem Thema beschäftigte sich die UBA-Konferenz zur Internalisierung der flughafennahen externen Umweltkosten am 13./14.05.2008. Strategiepapier Ticketabgabe für Flugverkehr in Deutschland Mit dem Flugverkehrssteuergesetz wurde in Deutschland erstmals eine Steuer auf Flugreisen eingeführt. Damit reagiert der Bundesgesetzgeber darauf, dass der Flugverkehr – im Gegensatz zu anderen Verkehrsträgern wie Schienenverkehr und Straßenverkehr – bisher weitgehend von einer Abgabenlast befreit war. Das Umweltbundesamt ließ bereits vor einigen Jahren die Möglichkeit zur Erhebung einer Ticketabgabe prüfen. Das daraus entstandene Strategiepapier „Rechtliche Ausgestaltung einer Ticketabgabe auf den Flugverkehr” gibt Empfehlungen für die Einführung einer Ticketabgabe. Das Positionspapier ist in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht (s. Dokumente). Attraktivität der Bahn durch Steuersenkung steigern Obwohl die Bahn vor allem auf langen Strecken erhebliche ökologische Vorteile gegenüber dem Flugverkehr bietet, genießt sie nicht die gleichen steuerlichen Privilegien wie dieser. Folge ist eine ungleiche Kostenverteilung zu Lasten der Schiene. Eine Möglichkeit, diese Ungleichbehandlung zu mindern, ist, den Mehrwertsteuersatz für den Schienenverkehr zu reduzieren. Ein Gutachten der Rechtsanwälte Dr. Dieter Sellner und Dr. Ulrich Karpenstein zu "Gemeinschaftsrechtliche Zulässigkeit einer Mehrwertsteuerreduzierung im Schienenverkehr" zeigt die Rahmenbedingungen auf, unter denen eine solche Mehrwertsteuerreduktion rechtlich zulässig ist. So wäre es nach den derzeit geltenden rechtlichen Vorgaben möglich, bei Distanzen bis ca. 400 km über eine reduzierte Mehrwertsteuer die Attraktivität der Schiene maßgeblich zu steigern. Mehr Lebensqualität durch Geschwindigkeitsmanagement Werden städtische Geschwindigkeitsvorgaben nicht eingehalten, beeinträchtigt dies die städtische Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie die Verkehrssicherheit. Ein Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes untersuchte den Einfluss von Höchstgeschwindigkeiten auf die Umweltqualität an Hauptverkehrsstraßen. Es betrachtete Schadstoffemissionen, Lärm, Wohn- und Umweltqualität, Nebenwirkungen und Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger und Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer. Wichtigstes Ergebnis: Städteökologisch vorteilhaft ist ein stetiger Verkehrsfluss mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 50 km/h. Um Geschwindigkeitsniveaus zu erreichen, die zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen, ist ein Zusammenwirken von konzeptionell-planerischen und regulativ-juristischen Maßnahmen notwendig. Die Studie von Hunger et al. „Verbesserung der Umweltqualität in Kommunen durch geschwindigkeitsbeeinflussende Maßnahmen auf Hauptverkehrsstraßen” (⁠ UBA ⁠-TEXTE 09/07) ist im Internet veröffentlicht.

210216_Flyer_zum_Bussgeldkatalog.pdf

Der neue Bußgeldkatalog soll helfen In Sachsen-Anhalt gibt es seit 2021 einen neuen Bußgeldkatalog „zur Ahndung der illegalen Beseitigung von Abfällen“. Dieser schafft landesweit einen einheitlichen und transparenten Rahmen, um illegale Beseitigung zu ahnden. Der gesetzte Bußgeldrahmen soll die Auswirkung falscher Handlungen verdeutlichen und dafür sorgen, illegale Beseitigung von Abfällen zukünftig besser zu begrenzen. Zigarettenrückstände auf Spielplätzen sind ein erhebliches Gesund- heitsrisiko für Kinder. Informationen zum Bußgeldkatalog können auf der Webseite des MULE heruntergeladen werden: https://lsaurl.de/EGJL Abfall gefährdet Mensch und Umwelt Wer denkt, dass Kleinigkeiten keine Auswirkungen nach sich ziehen, der irrt. Laut der Weltgesundheits- organisation können Zigarettenreste bis zu 7.000 Chemikalien wie zum Beispiel Arsen, Blei, Cadmium und Chrom enthalten. Viele dieser Stoffe sind gefährlich, manche gar krebs- erregend. In Deutschland landen jeden Tag Millionen an Zigarettenfiltern auf dem Boden und verschmutzen unsere Umwelt. Dabei gelangen diese schlimmstenfalls über Felder und Flüsse wieder in die menschliche Nahrungskette. Illegale Beseitigung führt allerdings auch zu direkten Gefahren: an Scherben auf dem Spiel- platz kann sich ein Kind verletzen, scharfkantige Metallreste auf dem Gehweg gefährden Hundepfoten und Glasreste können zu Böschungs- oder Waldbränden führen. Kontakt: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE) Leipziger Straße 58 39112 Magdeburg poststelle@mule.sachsen-anhalt.de Bilder: Dr. Nils Richter, eyetronic / AdobeStock Stand: 02/2021 @umwelt.lsa @UmweltLSA @umwelt.lsa Bekämpfung illegaler Abfallbeseitigung Gemeinsam für ein sauberes Sachsen-Anhalt Bei illegaler Beseitigung droht Bußgeld Abfälle am Straßenrand und Plastik- müll auf den Wegen sind kein Kava- liersdelikt, sondern eine ernstzuneh- mende Umweltverschmutzung. Illegale Abfallbeseitigung stellt eine Ordnungs- widrigkeit dar. Zum Schutz unserer Umwelt und zur Schonung endlicher Ressourcen müssen Abfälle ordnungs- gemäß entsorgt werden. Nutzen Sie die dafür bestehenden Möglichkeiten. Sie haben die Pflicht, die Umwelt sauber zu halten. Abfälle müssen in den hei- mischen Abfalltonnen, den städtischen Mülleimern oder auf Wertstoffhöfen entsorgt werden. Wer seinen Abfall ordnungsgemäß entsorgt, schützt aktiv die Umwelt. Da die meisten Plastikprodukte nicht verrotten, liegen sie noch jahrelang später in der Landschaft herum. Richtig entsorgen schont die Umwelt. Die Allgemeinheit muss aufkommen Illegale Beseitigung von Abfällen ver- ursacht neben Umwelt- und Gesund- heitsgefahren auch zusätzliche Kosten. Diese müssen durch die Allgemeinheit getragen werden, wenn niemand auf frischer Tat ertappt wird. Leider han- delt es sich dabei nicht um ein lokales, sondern ein allgegenwärtiges Prob- lem, dessen Lösung sehr teuer werden kann. In Sachsen-Anhalt müssen daher jedes Jahr die Kommunen allein rund 1.000.000 Euro aufwenden, um die unbedacht weggeworfenen Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Diese Kosten wiederum müssen alle Bürge- rinnen und Bürger durch höhere Abfall- gebühren stemmen. Das kostet es Die Tabelle zeigt fünf Beispiele für mögliche Rahmensätze von Geldbußen nach dem neuen Bußgeldkatalog. Im Einzelfall können Rahmensätze auch über- oder unterschritten werden, denn illegale Beseitigung soll sich nicht lohnen! Illegale Beseitigung von Zigarettenkippe/ Zigarettenfilter Rahmensatz 20 - 40 € Hausmüllsäcke80 - 400 € Waschmaschine250 - 700 € Auto Asbesthaltige Bauabfälle 800 - 3.500 € 1.500 - 15.000 €

Sieger im Fotowettbewerb ?Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt? stehen fest

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 Die Sieger im Fotowettbewerb ?Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt? stehen fest. Ermittelt wurden sie von einer fünfköpfigen Jury, die sich aus Vertretern des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, des SC Magdeburg, des Sportlernetzwerkes SamForCity, der Hochschule Magdeburg-Stendal und des Sportkeglervereins Rot-Weiß Zerbst 99 zusammensetzte. Beteiligen konnten sich Einzelpersonen, Duos oder Teams. Sie hatten vom 12. September bis 12. Oktober Zeit, sich mit Foto und passendem Slogan zu präsentieren. Der Wettbewerb war Teil der Kampagne ?Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt?, mit der vom 10. August bis 15. November 2016 für Sachsen-Anhalt als weltoffenes, internationales und solidarisches Bundesland geworben wird. Gesichter der Kampagne sind Olympia- und Paralympics Teilnehmer sowie bekannte Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen. Die Erstplatzierten unseres Fotowettbewerbs in den einzelnen Kategorien: Einzelwertung: Maximilian Zabel (SV Turbine Halle) mit dem Slogan ?So sehen Sieger aus!? gewinnt einen Interrail-Benelux-Pass für zwei Personen. Damit können er und eine Begleitperson in Brüssel das Europäische Parlament und das Verbindungsbüros Sachsen-Anhalts besuchen. Es ist ein Preis der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur. Maximilian Zabel (18 Jahre) ist einer der erfolgreichsten Special Olympics Sportler. In diesem Jahr gewann er in Hannover dreimal Gold bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung. Er trainiert mit 15- bis 20-jährigen Sportlern ohne Behinderung und ist dort voll integriert. Im vergangenen Jahr war er bei den Special Olympics World Summer Games in Los Angeles als einziger Vertreter aus Sachsen-Anhalt dabei und gewann beim Rollerskating Gold und Silber. Franziska Petry (TSG Aufbau Union Dessau) mit dem Slogan ?Mal gewinnt man, mal lernt man? gewinnt einen Preis des SC Magdeburg: ein T-Shirt ?Willkommen-Weltoffen? mit Unterschriften der SCM-Spieler. Franziska Petry (15 Jahre) von der TSG Aufbau Union Dessau, Abteilung Speedskating, ist 2016 dreifache Norddeutsche Meisterin im Speedskating geworden, erkämpfte zwei Bronze- und eine Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Auch im Europacup war sie erfolgreich. In Gera gelang ihr ein zweiter Platz in der Langstreckenwertung sowie der Sieg über 300 Meter und im Punktelauf. Bei der European Cadetten Challenge ? einer Art Ersatz-EM für die 14- bis 15-jährigen Sportler ? im belgischen Ostende gelangen ihr als Teil der deutschen Nationalmannschaft zwei sehr gute 12. Plätze. Nils Klebe (Da Rookies) mit dem Slogan ?Die Kunst, Menschen zu bewegen? kann sich über signierte Boxhandschuhe mit Unterschriften der Boxer des SES Sport Events Steinforth freuen, die das Sportlernetzwerk SamForCity spendiert. Klebe vom Breakdance-Weltmeister Da Rookies aus Magdeburg hat mit seinen Tanzkollegen schon beim Bundespräsidenten getanzt. Als einzigartige Performance-Künstler sind sie mit Titeln reichlich geehrt worden ? in Europa und in der Welt. Nils Klebe ist einer ihrer besten und ein Garant für den Weltmeistertitel. Duos: Das Team Oeltze aus Magdeburg mit dem Slogan ?Es gibt keine Wunder, nur harte Arbeit? gewinnt vom Sportlernetzwerk SamForCity 2 Tickets für ein Heimspiel des SC-Magdeburg und vom 1.FCM ein handsigniertes FCM-Trikot. Der Magdeburger Daniel Oeltze ist nach einem Badeunfall teilweise gelähmt. Er kämpft seinen persönlichen Kampf und will wieder laufen können. Dafür schwitzt er täglich. Sein Vater Holger Oeltze begleitet ihn als Therapeut. Die Rettungsschwimmer der DLRG Magdeburg mit dem Slogan ?Wir ziehen jeden an Land!? gewinnen vom Sportlernetzwerk SamForCity zwei Freikarten für ein Heimspiel des 1. FC Magdeburg. Die DLRG Magdeburg gehört zu den erfolgreichsten Rettungsschwimmer-Gruppen Deutschlands. Beim Freigewässerwettkampf ?Trophy? im Sommer 2016 waren sie wieder vorn dabei. Die Speedskater des Turbine Halle mit dem Slogan ?So sehen Sieger aus!? erhalten zwei Karten für ein Heimspiel im VIP-Bereich mit einer Übernachtung in Zerbst von den nun achtmaligen Kegel-Weltpokalsiegern des Sportkeglervereins Rot-Weiß Zerbst 99. Mannschaften: Die Niegripper Kanu-Kids mit ihrem Slogan ?Olympiasieger von morgen? erhalten vom 1. FC Magdeburg 11 Freikarten für das Heimspiel 1. FC Magdeburg gegen den Halleschen FC am 26. November 2016, sowie ein Poloshirt und ein Plakat vom Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt mit Unterschriften der diesjährigen Olympiateilnehmer aus Sachsen-Anhalt. Die Niegripper-Kanu Kids sind seit Mitte des letzten Jahres begeisterte Kanufahrer. Trainiert wird in zwei Gruppen. Jeweils zwei- bis dreimal die Woche und am Wochenende sind spannende Wettkämpfe. Die Jugendfeuerwehr Stegelitz mit ihrem Slogan ?Europa- das sind wir? gewinnt ein Meet and Greet mit den Spielern des 1. FC Magdeburg, einschließlich Besuch beim Training, Fotos, Autogrammen ? alles bereit gestellt von SamForCity ? sowie ein handsigniertes Mannschaftsposter des 1. FC Magdeburg, das der Drittligist als Preis bereitstellt. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Möckern OT Stegelitz besteht derzeit aus 18 Mitgliedern zwischen 10 und 18 Jahren. Insgesamt betreuen acht Erwachsene das Team. Der SV ?Eintracht? Gröbers e.V. mit dem Slogan ?100 Jahre stark verein(t)? gewinnt vom Halleschen Fußballclub 11 Freikarten für das Spiel HFC gegen VfL Osnabrück, ein handsigniertes Mannschaftsposter und einen Spielersatz Autogrammkarten. Der SV "Eintracht" Gröbers e. V. hat mittlerweile eine über 100-jährige Tradition. Aktuell treiben in den Sektionen Fußball, Gymnastik, Volleyball, Badminton, Kegeln und Nordic Walking über 380 Mitglieder aller Altersgruppen regelmäßig Sport. /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman",serif;} Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Bildungsminister überbrachte Glückwünsche Magdeburger Nachwuchshandballer erkämpften bei ?Jugend trainiert für Olympia? die Goldmedaille

v:* {behavior:url(#default#VML);} o:* {behavior:url(#default#VML);} w:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} Gleich drei Mannschaften aus Sachsen-Anhalt erreichten beim diesjährigen Frühlingsfinale von ?Jugend trainiert für Olympia? ein Platz auf dem Treppchen. Die Handballer der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2001 bis 2004) vom Sportgymnasium Magdeburg holten in diesem Wettbewerb die Goldmedaille. Sie konnten sich im Endspiel mit einem 18:11-Sieg gegen die Sportschule Potsdam ?Friedrich-Ludwig-Jahn? durchsetzen. Je eine Silbermedaille erkämpften sich die Mädchen und Jungen der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1999 bis 2002) im Basketball der Sportschulen Halle.   Bildungsminister Marco Tullner  besuchte heute (4. Mai) die erfolgreichen Sportler der Magdeburger Goldmedaillen-Mannschaft in der Schule, um ihnen persönlich zum Bundessieg zu gratulieren: ?Der Sieg der Mannschaft beim größten Schulsportwettbewerb der Welt ist ein Beweis für die  gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen und von der optimalen Verbindung von Schule und Sport?, lobt der Minister. Zudem unterstreiche Magdeburg mit diesem Sieg des Handballnachwuchses ? ebenso wie der Gewinn des DHB-Pokals durch den SC Magdeburg ? den Ruf der Landeshauptstadt als Handball-Hochburg, so Tullner weiter.   Sachsen-Anhalt war mit insgesamt 22 Mannschaften aus 15 Schulen beim Frühlingsfinale angetreten. Über 200 Schülerinnen und Schüler des Landes hatten sich für das Bundesfinale qualifiziert, insgesamt waren 5.000 angetreten.       Bildunterschrift: Bildungsminister Marco Tullner (2.v.l.) freute sich mit der Mannschaft, dem Landesschulsportkoordinator Bernd Plater (li.), der Schulleiterin des Sportgymnasiums Anke Misch, Tobias Krull, Mdl, und dem Mannschaftsbetreuer Nils Reckenbeil (v.l.n.r.) über den Sieg der Magdeburger Handballer. 800x600 Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman","serif";} Impressum:Ministerium für Bildung des LandesSachsen-AnhaltPressestelleTurmschanzenstr. 3239114 MagdeburgTel: (0391) 567-7777mb-presse@sachsen-anhalt.dewww.mb.sachsen-anhalt.de

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