API src

Found 906 results.

Related terms

Textteil Regionalplan, Gesamtfortschreibung

Inhaltsverzeichnis 0 Vorbemerkungen Allgemeine Grundsätze der Regionalentwicklung 1 Leitbild für die nachhaltige Ordnung und Entwicklung der Region Überfachliche Ziele und Grundsätze der Raumordnung 2 Regionale Raum- und Siedlungsstruktur 2.1 Zentrale Orte und Verbünde 2.2 Gemeinden mit besonderen Gemeindefunktionen 2.3 Verbindungs- und Entwicklungsachsen 3 Regionalentwicklung 3.1 Gebiete mit besonderem landesplanerischen Handlungsbedarf 3.2 Transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit Fachliche Ziele und Grundsätze der Raumordnung 4 Schutz, Pflege, Sanierung und Entwicklung von Natur und Landschaft 4.1 Landschaftsentwicklung und -sanierung 4.1.1 Sanierungsbedürftige Bereiche der Landschaft 4.1.2 Bereiche der Landschaft mit besonderen Nutzungsanforderungen 4.1.3 Wiedernutzbarmachung von Rohstoffabbauflächen 4.2 Landschaftsbild und Landschaftserleben 4.3 Arten- und Biotopschutz, ökologisches Verbundsystem 4.4 Regionale Grünzüge und Grünzäsuren 4.5 Wasser, Gewässer und Hochwasserschutz 4.6 Siedlungs- und Freiflächenklima 5 Gewerbliche Wirtschaft und Handel 5.1 Gewerbliche Wirtschaft 5.2 Handel und Dienstleistungen 6 Rohstoffsicherung 7 Freizeit, Erholung, Tourismus 8 Land- und Forstwirtschaft 9 Verkehr 10 Energieversorgung und erneuerbare Energien 11 Verteidigung Regionale Besonderheiten 12 Sorbisches Siedlungsgebiet Anhang 1 Anhänge zu den einzelnen Plankapiteln zu Kap. 2.1 Zentrale Orte und Verbünde zu Kap. 4.2 Landschaftsbild und Landschaftserleben zu Kap. 4.5 Wasser, Gewässer und Hochwasserschutz zu Kap. 6 Rohstoffsicherung zu Kap. 7 Freizeit, Erholung, Tourismus zu Kap. 9 Verkehr zu Kap. 10 Windenergienutzung zu Kap. 11 Verteidigung zu Kap. 12 Sorbisches Siedlungsgebiet Anhang 2 Glossar Anhang 3 Hinweise auf gesetzliche Bestimmungen, Abkommen, Verordnungen und Pläne Anhang 4 Fachplanerische Inhalte des Landschaftsrahmenplanes

Danpower GmbH – Wesentliche Änderung der Biogasanlage Wanzleben

Die Danpower GmbH plant im Rahmen einer Änderungsgenehmigung nach § 16 BImSchG am Standort der Biogasanlage (BGA) Wanzleben neben einer Inputanpassung die künftigen Nutzungsänderungen der bereits vorhandenen Behälter, die Erneuerung Gasspeicher auf den beiden vorhandenen Gärrestbehältern, die Aufstellung weiterer technischer Anlagen und die Errichtung eines weiteren Stahlbetonbehälters (2. Fermenter), inkl. Technikanbau. Diese Maßnahme dient der Schaffung besserer Voraussetzungen zur Bewirtschaftung und Effektivität der BGA Wanzleben, um auch zukünftig zur effizienten und nachhaltigen Energieversorgung beizutragen. Für die Modernisierung des Heizkraftwerks (HKW) Wanzleben werden die beiden bisher vorhandenen Blockheizkraftwerke (BHKW) am Standort des HKW (ca. 200 m nördlich der BGA) aus der Bestandsgenehmigung herausgelöst. Für die Aufstellung eines neugeplanten BHKW wird separat ein Genehmigungsantrag bei der zuständigen Behörde (Landkreis Börde) gestellt. Geplante Änderungen sind: -Änderung der Eingangsstoffe; Errichtung und Betrieb eines neuen Fermenters (2) mit gasdichter Betondecke und Technikanbau; -Umnutzung Güllevorgrube als Prozesswasserbehälter; -Errichtung und Betrieb eines Separators auf der geplanten Abwurfbox mit Lagerfläche für den separierten Gärrest; -Umnutzung des Anmaischbehälters als Fermenter (1) mit gasdichter Betonabdeckung; -Errichtung eines neuen Pumpenhauses zwischen dem Fermenter (1) und dem Prozesswasserbehälter; -Umnutzung des Fermenters als Gärrückstandsbehälter (1) mit neuem Gasspeicher; Errichtung und Betrieb einer Abfüllfläche; -Umnutzung des Nachgärbehälters als Gärrückstandsbehälter (2) mit neuem Gasspeicher; -Errichtung und Betrieb einer neuen Biogasreinigungsanlage und Kühlung; -Rückbau der alten Biogasreinigung am Standort

Beteiligungsprojekt „Datenwerkstatt Rheinland-Pfalz: Stromnetz 2045

Für den erfolgreichen Umbau zu einer klimaneutralen Energieversorgung ist eine frühzeitige und abgestimmte Planung der verschiedenen Infrastrukturen entscheidend. Dafür braucht es möglichst einheitliche Annahmen zur künftigen Entwicklung von Energieerzeugung und -verbrauch, sowohl im örtlichen Stromnetz, als auch in Verteilnetzen und Übertragungsnetz. Genau hier setzt das bundesweit einmalige Beteiligungsprojekt „Datenwerkstatt Rheinland-Pfalz: Stromnetz 2045“ des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität an, das ergänzend zu der auf Bundesebene verantworteten Netzentwicklungsplanung stattfindet. In der seit 13. Mai 2024 eröffneten Datenwerkstatt Rheinland-Pfalz wurden für die Energiewende maßgebliche Akteure eingeladen, ihre jeweiligen Planungsdaten zur Energieerzeugung sowie zur Entwicklung der industriellen wie kommunalen Strom-, Wasserstoff- und Wärmebedarfe zusammen zu führen und mit den Planungsannahmen für die Stromnetzplanung abzugleichen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in die weiteren Planungsprozesse für die Stromnetzentwicklungsplanung im Land und in Konsultationsbeiträge an die zuständige Bundesebene einfließen. Der Abschlussbericht wird am 9. Oktober 2024 vorgestellt und die Werkstattergebnisse in Form eines interaktiven Dashboards über die Website des Klimaschutzministeriums veröffentlicht.

Mit Energie für Deutschland: Das war die Energieministerkonferenz 2023 in Sachsen-Anhalt Aufgaben der EnMK Rolle der EnMK Organisation und Koordination der EnMK Termine der EnMK Energieversorgung als zentrales Thema Vorgeschichte der EnMK: das Energieministertreffen bis 2022

Die Energieministerkonferenz (EnMK) ist ein wichtiges Instrument der deutschen Bundesländer, schnell und effizient energiepolitische Fragen miteinander zu besprechen. 2023 fand sie erstmals statt. Zweimal im Jahr kommen ab jetzt die für Energiepolitik verantwortlichen Ressortchefinnen und -chefs der Länder zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und politische Schritte zu beschließen, die eine zukunftsorientierte und nachhaltige Energiepolitik fördern. Auch die Bundesministerin oder der Bundesminister für Energie nimmt, ohne Stimmrecht, als Gast daran teil. Der Vorsitz der EnMK wird jährlich in alphabetischer Reihenfolge unter den 16 Bundesländern wechseln. Den Auftakt machte Sachsen-Anhalt mit dem Vorsitz der ersten EnMK 2023. Vorsitzender war Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Zu einzelnen Tagesordnungspunkten wurden Gäste wie der Präsident der Bundesnetzagentur oder Vertreter der Netzbetreiber eingeladen. Die EnMK dient dem fachlichen und politischen Meinungsaustausch der in Bund und Ländern für den Bereich Energie zuständigen Ressortleitungen. Die Konferenz berät und beschließt über wichtige und grundsätzliche Angelegenheiten. Damit ist sie ein wichtiges Forum für aktuelle Diskussionen und längerfristige energiepolitische Weichenstellungen. 2023 befasste sie sich mit Themen rund um Netzausbau, Solarindustrie, Energiepreise, erneuerbare Energien, Strommarkt und Versorgungssicherheit. Wie alle Fachministerkonferenzen ist auch die EnMK ein freiwilliges Koordinationsgremium der Bundesländer. Ihre Beschlüsse entfalten keine unmittelbare Rechtswirkung. Sie geben aber maßgebliche Impulse für die rechtspolitische Entwicklung. Mehr dazu im Gespräch mit Minister Prof. Dr. Armin Willingmann Organisiert wird die EnMK jährlich wechselnd von einem der 16 Bundesländer in Deutschland, in alphabetischer Reihenfolge. 2023 hatte Sachsen-Anhalt den Vorsitz. 2024 ist es Schleswig-Holstein. Jede EnMK wird durch eine Konferenz der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre bzw. Staatsrätinnen und Staatsräte – die Amtschefkonferenz (ACK) – inhaltlich vorbereitet. 2023 kamen die Teilnehmenden der ACK jeweils eineinhalb Tage unmittelbar vor der EnMK zusammen. Mehr dazu im Gespräch mit Staatssekretär Thomas Wünsch Die Geschäftsstelle der EnMK ist beim Fachministerium des jeweiligen Vorsitzlandes angesiedelt. Sie koordiniert die Kommunikation zwischen den Ländern und mit dem Bund sowie mit den anderen Fachministerkonferenzen und dient als Ansprechpartner für Verbände, Vereine, Behörden sowie Bürgerinnen und Bürger. Mehr dazu im Gespräch mit EnMK23-Geschäftsstellenleiter Michael Czogalla Die Energieministerkonferenz findet turnusmäßig zweimal im Jahr statt; 2023 tagten die Ressortchefinnen und -chefs im März in Merseburg (Saalekreis) und im September in Wernigerode (Landkreis Harz). Die gemeinsam gefassten Beschlüsse wurden jeweils in einem Ergebnisprotokoll zusammengefasst und sind öffentlich zugänglich. Gemäß der Geschäftsordnung kann auch eine außerordentliche Sitzung der EnMK einberufen werden, wenn dies die Mehrheit der Bundesländer beantragt. 2023 war dies bereits zweimal der Fall. Zum einen gab es erstmals ein gemeinsames Treffen der drei Fachministerkonferenzen für Energie, Umwelt und Wirtschaft in Berlin, um Querschnittsthemen zu erörtern, die sich insbesondere aufgrund des Krieges in der Ukraine abzeichneten. Es führte zu gemeinsam definierten Eckpunkten einer erneuerbaren, energieeffizienten, resilienten, umwelt- und naturverträglichen und sicheren Energieversorgung, die ebenfalls öffentlich zugänglich sind. Zum anderen haben im November 2023 die Energie- und Wirtschaftsministerinnen und -minister gemeinsam mit Bundesminister Robert Habeck in Berlin getagt, um die Auswirkungen des Bundesverfassungsgerichtsurteils zum Klima- und Transformationsfonds zu besprechen. Inhaltlich ging es bei der EnMK 2023 vor allem darum, sich intensiv mit akuten Fragen der Energiesicherheit, Energieversorgung und Energiewende zu befassen. „Sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung wird 2023 das zentrale Thema der Energieministerkonferenz sein“, sagte Willingmann zum Auftakt. Mehr zu den Ergebnissen Bis 2022 gab es bereits das Energieministertreffen, auf dem die Ressortchefinnen und -chefs der Länder zusammenkamen. Aufgrund der Wichtigkeit des Themas Energie haben sie auf ihrer Sitzung in Hannover 2022 entschieden, das Treffen zu einer Konferenz aufzuwerten. Sachsen-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann wurde zum ersten Vorsitzenden dieser neuen Fachministerkonferenz.

Bedeutung der erneuerbaren Energien für die Energiewende Die Energiewende gemeinsam gestalten Schwerpunkte Solarenergie Bürgerenergie Windenergie Wertschöpfungsrechner Allgemeine Informationen zu den erneuerbaren Energien:

Ziel der Energiewende ist es, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit in einen neuen Einklang zu bringen, um eine zuverlässige, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Dabei spielen die erneuerbaren Energien (EE) wie z.B. Wind, Sonne und Biomasse eine entscheidende Rolle für eine klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung. Schon heute kommen mehr als 61,5 % der Bruttostromerzeugung in Sachsen-Anhalt aus erneuerbaren Energien. Neben der Energieerzeugung werden die Energieversorgungsnetze angepasst, um- und ausgebaut, verschiedene Sektoren intelligent miteinander verbunden und die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt. Dabei ist es wichtig sicherzustellen, dass der Strom aus erneuerbaren Energien effizient genutzt wird, beispielsweise durch die Flexibilisierung des Energiesystems. Zentrale Flexibilitätsoptionen sind Sektorenkopplung, Wärme-, Strom- und Gasspeicher.

Erfolgreiche Bilanz des 8. ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt Impressionen zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt

Mit über 180 Teilnehmern, renommierten Referenten und 16 Ausstellern aus ganz Sachsen-Anhalt sowie vielen interessierten Besuchern ging das 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt am Abend des 19. Juni 2017 im Magdeburger Jahrtausendturm erfolgreich zu Ende. Organisiert wurde das ENERGIEFORUM von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Energien Sachsen-Anhalt e.V. (ZERE e.V.) und stand unter dem Motto „Energiegewinner Wirtschaft: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Unternehmen.“ Nach der Begrüßung durch LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und dem Vorstandsvorsitzenden des ZERE e.V., Prof. Maik Koch, ging die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, in ihrem Grußwort auf die verantwortungsvolle Rolle Sachsen-Anhalts in Bezug auf eine zukunftsfähige Energiewirtschaft ein. „Wir wollen Vorreiter bleiben“, betonte sie und griff die ambitionierten Zielsetzungen auf, die sich das Land Sachsen-Anhalt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt hat. „Die Energiewende ist mindestens eine so große Herausforderung wie der wirtschaftlich-gesellschaftliche Umbau nach der Wiedervereinigung“, so Ministerin Dalbert. Es folgte ein Referat  von Dr. Dirk Biermann, Geschäftsführer Märkte und Systembetrieb der 50Hertz Transmission GmbH, zum Thema  „Die ostdeutschen Länder – Pilotregion der Energiewende“, in dem er betonte, dass „Energiewende nur als Gemeinschaftsprojekt aller beteiligten Partner gelingen kann“. Bezug nehmend darauf, stellte er das Projekt WindNODE - die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie - vor, das alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin umfasst und an dem rund 50 Verbundpartner beteiligt sind. Dass der Erfolg der Energiewende unter anderem nur durch eine umfassende intelligente Vernetzung möglich ist, zeigte auch Dr. Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand der envia Mitteldeutsche Energie AG, in seinem Vortrag „Zukunft der Energiedienstleistungen“ auf. „Die Basis bildet das Internet der Energie“, so Dr. Auerbach. Weiterhin stellte er fest, dass „die Zukunft der Energiedienstleistungen längst begonnen hat, partnerschaftlich und kooperativ ist, eine Herausforderung für das Verteilnetz darstellt und eine agile Arbeitsweise erfordert.“ Am Nachmittag folgten die interessierten Teilnehmer weiteren praxisorientierten Vorträgen von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in den beiden Themenblöcken „Erneuerbare Energien und Zukunftskonzepte im Energiesektor“ und „Energieeffizienz“. Parallel wurden im Jahrtausendturm innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung im Rahmen einer Begleitausstellung und eines Beraterforums präsentiert. Abschließend zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt erhalten Sie hier die Fachvorträge zum Download: Dr. André Naumann (ZERE e.V.) - Vernetzung von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft - Baustein zum Gelingen der Energiewende Andrea Grahl (dena) - Energieeffizienzpotenziale durch Abwärmenutzung und Optimierung der Querschnittstechnologien Oliver Prietze (ILICO GmbH) - Energieeffiziente Beleuchtungslösungen im Unternehmen Thomas Micka (LENA) - Energieeffizienz in Unternehmen Dr. Dirk Biermann (50Hertz) - Die ostdeutschen Länder - Pilotregion der Energiewende Dr. Karl-Heinz Küsters (Fraunhofer CSP) - Photovoltaik und Speicherlösungen: Wie ist ihr Beitrag zur künftigen Energieversorgung und zur Eigenversorgung von KMU? Dr. Andreas Auerbach (envia M) - Zukunft der Energiedienstleistungen Weitere Vorträge stellen wir Ihnen nach Erhalt zur Verfügung.

INFORMIEREN. MOTIVIEREN. INITIIEREN.

Die Themen Energieeffizienz, Energieeinsparung, nachhaltige Energieversorgung und Ressourcenschonung gewinnen gerade in einem Industrie- aber auch Flächenland wie Sachsen-Anhalt zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund hat die Landesregierung Sachsen-Anhalt im Oktober 2012 entschieden, die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) zu gründen. Die LENA ist mittlerweile ein Dienstleister für die Wirtschaft, den öffentlichen Sektor und die privaten Verbraucher. Die Aufgaben der Agentur liegen in der Beratung, Information, Motivation, Kommunikation, Weiterbildung und Netzwerkarbeit auf allen Gebieten der Energieerzeugung, -versorgung und -verwendung. Dazu führt sie, zum Beispiel mit dem Fachbeirat, die Fachkompetenz in Sachsen-Anhalt zusammen und initiiert Projekte beziehungsweise Best-Practice-Beispiele. Unternehmen, Kommunen und Bürger, die eine Vorbildfunktion bei der Verbesserung der Energieeffizienz, der energetischen Eigenversorgung und der Ressourcenschonung übernehmen wollen, finden bei der LENA GmbH Unterstützung. Vordringliche Aufgaben der Landesenergieagentur sind darüber hinaus die fachliche Begleitung der Energiewende in Sachsen-Anhalt und der Know-how-Transfer aus anderen Bundesländern, aber auch aus der Forschung und Entwicklung für die praktische Anwendung. Hierbei sollen vor allem die technischen und gesellschaftlichen, aber auch die ökonomischen und ökologischen Chancen und Herausforderungen der Energiewende aufgezeigt werden.

Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg 2024 verliehen Seehotel Wiesler GmbH, Titisee-Neustadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) e.systeme21 GmbH, Ulm (Alb-Donau-Kreis) EDELRID GmbH & Co. KG, Isny im Allgäu (Landkreis Ravensburg) Chemische Werke Kluthe GmbH, Heidelberg (Rhein-Neckar-Kreis) J. Schmalz GmbH, Glatten (Landkreis Freudenstadt) Luisenklinik, Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) Brauerei Clemens Härle KG, Leutkirch (Landkreis Ravensburg) colordruck Baiersbronn W. Mack Gmbh & Co. KG, Baiersbronn (Landkreis Freudenstadt)

Von den insgesamt 104 Unternehmen, die sich beworben haben, hat die Jury im Sommer 2024 19 Betriebe besucht, die im Anschluss nominiert wurden. Allein die Nominierung für den Umweltpreis ist als würdige Auszeichnung zu bewerten. Bild zeigt: Das Logo für den Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg, Bildnachweis: Umweltministerium Baden-Württemberg Die Preise wurden in unterschiedlichen Kategorien durch Frau Ministerin Walker vergeben. Zusätzlich wurden die zwei Jurypreise „Herausragendes Engagement für Nachhaltigkeit“ verliehen. Die Unternehmen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, welches wiederum in Umweltschutzmaßnahmen investiert werden muss. Bild zeigt: Umweltministerin Thekla Walker (vorne achte von rechts) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Umweltpreises für Unternehmen 2024. Bildnachweis: Martin Stollberg Ausgezeichnet wurden die folgenden Unternehmen. Überzeugt hat der konsequent gelebte Umweltschutz. Hervorzuheben ist ein innovatives Energiekonzept, das sich aus einer Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 60 Kilowattpeak und einem Batteriespeicher mit einer Kapazität von 200 Kilowattstunden, einer Energiezentrale mit zwei Holzkesseln und zwei Holzkraftwerken zusammensetzt, die das Hotel zu mindestens 90 Prozent mit Strom versorgen. Ein Neubau wird als „kreislauffähiges Gebäude“ umgesetzt und das Hotel führt eine innovative Zimmerreinigung mit Wasserdampf durch. Ausgezeichnet wurde der Betrieb für ein innovatives dezentrales Energieversorgungssystem. Dabei kommen Photovoltaik, beispielsweise durch vertikal ausgerichtete Photovoltaik-Systeme, Elektrolyse (Erzeugung von Wasserstoff), Wasserstoffspeicherung und Brennstoffzellen-Nutzung (Rückverstromung von Wasserstoff) zum Einsatz. Das firmeneigene Gebäude dient als „Reallabor“ und Vorzeigeprojekt und hat Strahlkraft in die Region. Als Hersteller von Kletter-, Outdoor- und Arbeitssicherheits-Ausrüstung werden nachhaltige Innovationen vorangetrieben und der Kreislaufgedanke konsequent umgesetzt. Außergewöhnlich ist beispielsweise die Entwicklung PFAS-freier Seile, Seile aus biobasierten Kunststoffen (z. B. Rizinusöl), Seile aus Garnresten und Rezyklaten oder auch Karabiner mit Stahleinlagen für eine längere Haltbarkeit. Überzeugt hat das Unternehmen unter anderem mit dem Thema Lösemittel-Recycling. Die Lösemittel werden in einem vollständig geschlossenen Recycling-Kreislauf zurückgenommen, aufbereitet und erneut verwendet. Für mehr als 80 Prozent der Produkte hat Kluthe nachhaltige Alternativen entwickelt, wie beispielsweise Wasserbasierte Schmierstoffe oder Reinigungsmittel. Im Umgang mit Kunden sind Nachhaltigkeitsberatungen fester Bestandteil. Der Marktführer im Bereich Automatisierung mit Vakuum und ergonomische Handhabungssysteme punktet in mehreren Bereichen. Beispielsweise wurde ein rein elektrischer Vakuum-Erzeuger für druckluftfreie Fertigung und Montage entwickelt. Aktuell entwickelt und produziert das Unternehmen Stacks für Redox-Flow-Batterien, das Herzstück dieser Stromspeichertechnik. Bei der Energieversorgung am Standort stehen erneuerbare Energien im Fokus. Die Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen setzt stark auf Klimaschutz und eigene kreative Lösungen. Hierzu gehören beispielsweise eine ansprechende Fahrradstation mit Photovoltaik für E-Bikes und E-Roller sowie eine Lademöglichkeit, die das Klimaschutzteam selbst entwickelt und gebaut hat. Photovoltaik ist auf nahezu allen Dächern installiert. Zudem gibt es Fassaden-Photovoltaik als ein Experimentierfeld in der schneereichen Region. Nachhaltiges Denken ist fest im Familienunternehmen verankert und wird durch vielfältiges Engagement in die Tat umgesetzt. Dazu zählen z. B. die Umstellung auf E-LKW zur Auslieferung der Ware, Stärkung der regionalen Wirtschaft und Öko-Landwirtschaft durch feste und langfristige Lieferverträge, konsequenter Einsatz erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärme- und Strombedarfs, Pilotversuche mit Kipp-Photovoltaik-Anlagen auf einer Blühwiese und das Engagement für migrierte Mitarbeitende, zum Beispiel durch Wohnungsvermittlungen. Das Unternehmen ist rundum nachhaltig ausgerichtet. Neben einem ausgefeilten Energiekonzept ist besonders die Umstellung der Druckvorstufe von den bisherigen konventionellen Offsetdruckplatten auf die neue Technologie der „prozesslosen Druckplatten“ hervorzuheben. Dadurch kann auf Chemikalien und Entwickler verzichtet sowie der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden. Wöchentliche Nachhaltigkeits-Newsletter, ein „Green Friday“ auf Social Media, Biohof-Lieferungen für Mitarbeitende und die Teilnahme an den „World Clean-Up Days“ sind weitere Beispiele für aktives nachhaltiges Engagement. Bild zeigt: Jury des Umweltpreises für Unternehmen Baden-Württemberg 2024 (von links): Martin Förster (Bankenverband Baden-Württemberg), Uwe Bechnika (Verband Unternehmer Baden-Württemberg), Gunter Müller (Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg), Sascha Jost (Handelsverband Baden-Württemberg), Umweltministerin Thekla Walker MdL, Dr. Christian Graf (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg), Kai Baudis (BUND Landesverband Baden-Württemberg), Monika Grübel (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg), Peter Schürmann (Handwerkskammer Konstanz), Carl-Otto Gensch (Öko-Institut). Bildnachweis: Martin Stollberg Die LUBW begleitet den Umweltpreis für Unternehmen bereits seit vielen Jahren in fachlicher und organisatorischer Hinsicht und ist als Mitglied in der Jury vertreten. Zu den Aufgaben gehören dabei insbesondere die Auswertung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, die Mitarbeit bei der Durchführung der Jurysitzungen sowie die Unterstützung des Umweltministeriums bei den Unternehmensbereisungen.

LANUV unterstützt Kommunen mit neuen Daten zum Ausbau der Windenergie

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat im Fachinformationssystem www.energieatlas.nrw.de aktualisierte Zahlen zum Ausbaupotenzial der Windenergie in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Auf Grundlage der 2023 vom LANUV erstellten Studie „Flächenanalyse Windenergie NRW“ wurden nun auch mögliche Anlagenzahlen, die installierbare Leistung sowie potenzielle Stromerträge berechnet. Die Ergebnisse der Modellierung sind in der Karte „Planung Wind“ des Energieatlas NRW für alle Verwaltungseinheiten im Land dargestellt ( www.planungwind.nrw.de ). Dies ermöglicht einen Überblick über die jeweiligen Ausbaupotenziale der Windenergie – von der einzelnen Gemeinde über den Landkreis oder die Planungsregion bis hin zur Landesebene. Die Berechnung von möglichen Anlagenzahlen, installierbarer Leistung und potenziellen Stromerträgen erfolgte mit Hilfe verschiedener Algorithmen, zum Beispiel zur Platzierung von möglichen Standorten auf den Potenzialflächen oder zur Berechnung standortabhängiger Stromerträge. Dadurch wurden die Ergebnisse der Flächenanalyse Windenergie NRW um maßgebliche Kennzahlen zu den Möglichkeiten des Windenergieausbaus im Land erweitert. Die Ergebnisse liefern Städten und Gemeinden, Planungsträgern, Akteuren der Energiewende sowie Bürgerinnen und Bürgern vor Ort wichtige und hilfreiche Informationen zu den Möglichkeiten des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen auf Basis aktueller Rahmenbedingungen. Dadurch werden auch Kommunen bei eigenen Konzepten und Planungen für eine klimafreundliche Energieversorgung unterstützt. Dies betrifft beispielsweise die sogenannte „Positivplanung“, bei der Städte und Gemeinden durch eigene Initiativen Flächen für die Windenergie ausweisen, die über die in den Regionalplänen festzulegenden Windenergiebereiche hinausgehen. Auf Grundlage der ermittelten Windenergiepotenziale wurde auch der Planungsrechner des Energieatlas NRW aktualisiert. Das Tool bietet Gemeinden oder Kreisen in Nordrhein-Westfalen wichtige Informationen für die strategische Ausrichtung der zukünftigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Dabei werden Daten wie die Fläche, die Bevölkerungszahl, die Anzahl der Wohngebäude oder der Stromverbrauch von Städten, Regionen oder dem ganzen Land verknüpft mit Daten zum Bestand sowie den Ausbaumöglichkeiten der erneuerbaren Energien. Dies ermöglicht ein zielorientiertes Monitoring zu verschiedenen Parametern, wie zum Beispiel vermiedenen CO?-Emissionen. Für die ausgewählten Verwaltungseinheiten können Energiesteckbriefe erstellt und heruntergeladen werden, die unter anderem den derzeitigen Anteil der Windenergie am Stromverbrauch darstellen und mit dem möglichen Anteil vergleichen, der sich aus den Ausbaupotenzialen der Windenergie vor Ort ergibt. Hintergrund: Das Fachinformationssystem Energieatlas NRW des LANUV stellt umfangreiche Informationen zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, unter anderem sind dort in verschiedenen Themenkarten landesweit verfügbare Planungsdaten veröffentlicht. Die Karte „Planung Wind“ im Energieatlas stellt zahlreiche raum- und planungsrelevante Grundlagendaten für den Ausbau der Windenergie dar und dient so der Unterstützung des Windenergieausbaus in Nordrhein-Westfalen. In den Karten sind nun auch die neu modellierten Ausbaupotenziale für die verschiedenen Verwaltungseinheiten in NRW zu finden, unter www.energieatlas.nrw.de www.planungwind.nrw.de www.energiedaten.nrw.de Der Abschlussbericht der Flächenanalyse Windenergie NRW, die Ergebnisse der Studie in Kartenform oder als Geodaten sowie weitere Informationen zum Ausbau der Windenergienutzung in NRW können heruntergeladen werden unter https://www.energieatlas.nrw.de/site/wind zurück

Willingmann warnt vor nachlassenden Anstrengungen beim Klimaschutz

Klimaschutz im Fokus: Beim 15. Energiewende-Kongress der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin hat Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute vor nachlassenden Anstrengungen bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen in Deutschland gewarnt. „Angesichts der aktuellen Krisen in unserer Wirtschaft, der Ukraine oder in Nahost ist der Klimaschutz zuletzt zwar etwas in den Hintergrund getreten. Die geringere Wahrnehmung ändert aber nichts an der Brisanz. Die Starkregenkatastrophe im spanischen Valencia hat jüngst wieder beispielhaft gezeigt, was droht, wenn wir den CO2-Ausstoß nicht schnell und konsequent senken“, betonte Willingmann. Deshalb müsse man weiter intensiv daran arbeiten, fossile Brennstoffe in allen Bereichen durch klimafreundliche Energieträger zu ersetzen. Sachsen-Anhalt sieht Willingmann beim Klimaschutz auf einem guten Weg. Die Treibhausgasemissionen im Land sind 2023 das dritte Jahr in Folge deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 26,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2-äq) ausgestoßen; 14,0 Prozent weniger als 2021. „Um hier weiter voranzukommen, haben wir 2024 gleich mehrere millionenschwere Förderprogramme gestartet, um Investitionen in eine klimafreundliche Energieversorgung anzuschieben und damit auch die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern. Wir bezuschussen Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso wie Investitionen in den Aufbau der Infrastruktur und Produktion von grünem Wasserstoff. Seit Jahren nehme Sachsen-Anhalt eine Vorreiterrolle bei der Energiewende in Deutschland ein. Rund zwei Drittel des im Land erzeugten Stroms kommen bereits heute aus erneuerbaren Quellen. Bei der Windenergie liegt das Land mit 2.730 Anlagen und einer Leistung von gut 5,4 Gigawatt im Bundesländer-Ranking auf Platz 5. In Sachsen-Anhalt drehen sich damit deutlich mehr Windräder als in Bayern und Baden-Württemberg zusammen – und das auf nicht mal einem Fünftel der Fläche. Willingmann warnte vor dem Hintergrund vor Rückschritten in der Energiepolitik. „Auf dem energiepolitischen Holzweg ist, wer Windkraft zur Brückentechnologie erklärt und Atomkraftwerken das Wort redet. Windkraft ist nicht nur klimafreundlich. Sie wird künftig auch Geld in die Kassen der Kommunen spülen und langfristig eine günstigere Stromversorgung sicherstellen“, erläuterte der Minister. „Wer auf Windkraft verzichten will, wird dann auf Wertschöpfung vor Ort verzichten und mit Atomkraft neue, völlig unnötige und teure Risiken eingehen.“ In Sachsen-Anhalt berät aktuell der Landtag über ein von Energieminister Willingmann vorgelegtes Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz. Geplant ist, dass Betreiber neuer Wind- und Solaranlagen jährlich eine an die Nennleistung gekoppelte Abgabe zahlen müssen, die die Kommunen dann frei verwenden können, etwa für einen vergünstigten Bürgerstromtarif, für die Kita oder fürs Freibad. Der Minister warb darüber hinaus für den weiteren Hochlauf der klimaneutralen Wasserstoffwirtschaft: „Unser Bundesland liegt im Herzen des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Damit wird Sachsen-Anhalt zum Kraftzentrum der grünen Wasserstoffwirtschaft und zu einem zentralen Drehkreuz für Transport und Speicherung des klimafreundlichen Energieträgers in Europa.“ Der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft birgt auch großes Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung: Durch den Aufbau von Produktions-, Speicher- und Transportkapazitäten sowie durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien könnten bis 2045 in Sachsen-Anhalt rund 27.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Das geht aus einer Studie des Kölner Beratungsunternehmens r2b energy consulting hervor, die im Auftrag des Energieministeriums erstellt und im Januar 2024 veröffentlicht wurde. In dem Gutachten wird zudem ab 2045 ein Zuwachs an Wertschöpfung von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr prognostiziert. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X

1 2 3 4 589 90 91