s/nachhaltiger-konsum/Nachhaltiger Konsum/gi
<p>Im Schnitt nutzt jede Person in Deutschland täglich 126 Liter Trinkwasser im Haushalt. Für die Herstellung von Lebensmitteln, Bekleidung und anderen Bedarfsgütern wird dagegen so viel Wasser verwendet, dass es 7.200 Litern pro Person und Tag entspricht. Ein Großteil dieses indirekt genutzten Wassers wird für die Bewässerung von Obst, Gemüse, Nüssen, Getreide und Baumwolle benötigt.</p><p>Direkte und indirekte Wassernutzung</p><p>Jede Person in Deutschland verwendete im Jahr 2022 im Schnitt täglich 126 Liter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasserwirtschaft/oeffentliche-wasserversorgung">Trinkwasser</a>, etwa für Körperpflege, Kochen, Trinken, Wäschewaschen oder auch das Putzen (siehe Abb. „Trinkwasserverwendung im Haushalt 2023“). Darin ist auch die Verwendung von Trinkwasser im Kleingewerbe zum Beispiel in Metzgereien, Bäckereien und Arztpraxen enthalten. Der überwiegende Anteil des im Haushalt genutzten Trinkwassers wird für Reinigung, Körperpflege und Toilettenspülung verwendet. Nur geringe Anteile nutzen wir tatsächlich zum Trinken und für die Zubereitung von Lebensmitteln.</p><p>Die tägliche Trinkwassernutzung im Haushalt und Kleingewerbe ging von 144 Liter pro Kopf und Tag im Jahr 1991 lange Jahre zurück bis auf täglich 123 Liter pro Kopf im Jahr 2016. 2019 wurden von im Schnitt täglich 128 Liter pro Person verbraucht, 2022 waren es 126 Liter. Der Anstieg im Vergleich zu 2016 begründet sich durch den höheren Wasserbedarf in den jeweils heißen und trockenen Sommermonaten (siehe Abb. „Tägliche Wasserverwendung pro Kopf“).</p><p>Doch wir nutzen Wasser nicht nur direkt als Trinkwasser. In Lebensmitteln, Kleidungstücken und anderen Produkten ist indirekt Wasser enthalten, das für ihre industrielle Herstellung eingesetzt wurde oder für die Bewässerung während der landwirtschaftlichen Erzeugung. Dieses Wasser wird als virtuelles Wasser bezeichnet. Virtuelles Wasser zeigt an, wie viel Wasser für die Herstellung von Produkten benötigt wurde.</p><p>Deutschlands Wasserfußabdruck</p><p>Das virtuelle Wasser ist Teil des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wasserfussabdruck">„Wasserfußabdrucks“</a>, der die direkt und indirekt verbrauchte Wassermenge einer Person, eines Unternehmens oder Landes angibt. Das Besondere des Konzepts ist, dass die Wassermenge, die in den Herstellungsregionen für die Produktion eingesetzt, verdunstet oder verschmutzt wird, mit dem Konsum dieser Waren im In- und Ausland in Verbindung gebracht wird. Der Wasserfußabdruck macht deutlich, dass sich unser Konsum auf die Wasserressourcen weltweit auswirkt. Der durch Konsum verursachte, kurz konsuminduzierte Wasserfußabdruck eines Landes, wird auf folgende Weise berechnet; in den Klammern werden die Werte des Jahres 2021 für Deutschland in Milliarden Kubikmetern (Mrd. m³) ausgewiesen:</p><p><strong>Nutzung heimischer Wasservorkommen – Export virtuellen Wassers (= 30,66 Mrd. m³) + Import virtuellen Wassers (188,34 Mrd. m³) = konsuminduzierter Wasserfußabdruck (219 Mrd. m³)</strong></p><p>Bei einem Wasserfußabdruck von 219 Milliarden Kubikmetern hinterlässt jede Person in Deutschland durch ihren Konsum einen Wasserfußabdruck von rund 2.628 Kubikmetern jährlich – das sind 7,2 Kubikmeter oder 7.200 Liter täglich. 86 % des Wassers, das man für die Herstellung der in Deutschland konsumierten Waren benötigt, wird im Ausland verbraucht. Für Kleidung sind es sogar nahezu 100 %.</p><p>Grünes, blaues und graues Wasser</p><p>Beim Wasserfußabdruck wird zwischen „grünem“, „blauem“ und „grauem“ Wasser unterschieden. Als „grün“ gilt natürlich vorkommendes Boden- und Regenwasser, welches Pflanzen aufnehmen und verdunsten. Als „blau“ wird Wasser bezeichnet, das aus Grund- und Oberflächengewässern entnommen wird, um Produkte wie Textilien herzustellen oder Felder und Plantagen zu bewässern. Vor allem Agrarprodukte haben einen großen Anteil am blauen Wasserfußabdruck von Deutschland (siehe Abb. „Sektoren mit den höchsten Beiträgen blauen Wassers zum Wasserfußabdruck von Deutschland“). Der graue Wasserfußabdruck veranschaulicht die Verunreinigung von Süßwasser durch die Herstellung eines Produkts. Er ist definiert als die Menge an Süßwasser, die erforderlich ist, um Gewässerverunreinigungen so weit zu verdünnen, dass die Wasserqualität die gesetzlichen oder vereinbarten Anforderungen einhält.</p><p>Bei den nach Deutschland eingeführten Agrarrohstoffen und Baumwollerzeugnissen sind die Anteile an grünem, blauem und grauem Wasser auch bei gleichen Produkten je nach Herkunft unterschiedlich hoch:</p><p>Bei der Entnahme von blauem Wasser zur Bewässerung von Plantagen kann es zu ökologischen Schäden und lokalen Nutzungskonflikten kommen. Ein bekanntes Beispiel ist der Aralsee: Der einst viertgrößte Binnensee der Erde war im Jahr 1960 mit einer Fläche von 67.500 Quadratkilometern nur etwas kleiner als Bayern. Heute bedeckt er aufgrund gigantischer Wasserentnahmen für den Anbau von Baumwolle und Weizen nur noch etwa 10 % seiner ehemaligen Fläche. Bis 2014 verlor er 95 % seines Wasservolumens bei einem gleichzeitigen Anstieg des Salzgehalts um das Tausendfache. Auch in weiteren Gebieten auf der ganzen Welt trägt der Konsum in Deutschland dazu bei, dass deren Belastbarkeit überschritten wird (siehe Karte „Hotspots des Blauwasserverbrauchs mit Überschreitung der Belastbarkeitsgrenzen durch Konsum in Deutschland“).</p>
Ziel des Verbundprojekt 'EnerVi - Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen' ist es, im Rahmen von partizipativ-gesellschaftlichen Prozessen systemübergreifend Innovationen zu entwickeln, um Stakeholder:innen und Verbraucher:innen die Folgen der Energiewende transparent zu machen, nachhaltiges Verhalten zu aktivieren und zu festigen. Das Vorhaben umfasst technische, soziale, institutionelle und organisationale Innovationen in den Modellregionen (Stadt Berlin und die Ortsgemeinde Neuerkirch). Die Modellregionen unterscheiden sich sehr deutlich in den soziokulturellen Lebensbedingungen und den energiewirtschaftlichen Voraussetzungen und bilden damit eine große Spannweite der in Deutschland vorhandenen gesellschaftlichen und energetischen Milieus ab. Ein zentrales Element des Vorhabens ist die Entwicklung eines Webtools, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) individualisiert auf die konkrete Person die Folgen der Energiewende in den Modellregionen visualisiert. Es werden die Potentiale der Energiewende und mögliche Klimaveränderungen im regionalen Umfeld anhand von mit KI 'gemorphten' Bildern mittels unterschiedlicher Zukunftsszenarien transparent gemacht. Dabei werden auch die Auswirkungen eigener persönlicher und kollektiver Entscheidungen (z.B.eigene/kommunale Energieversorgung, eigene/kommunale Energienutzung, Konsumverhalten, etc.) berücksichtigt und die Auswirkungen etwa auf die persönlichen Energiekosten, den Energieverbrauch oder auch von nachhaltigen Konsummöglichkeiten dargestellt.
Klimaschutzstaatssekretär Michael Hauer übergibt Förderbescheid für Effizienzcheck der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH „Der Dinosaurierpark Teufelsschlucht blickt 600 Millionen Jahre zurück in der Erdgeschichte, aber die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, die den Park betreibt, denkt auch an die Zukunft. Im Park ergreift sie verschiedene Maßnahmen für Nachhaltigkeit, zum Beispiel die Stromgewinnung durch eine Photovoltaikanlage. Mit der Teilnahme am EffCheck will sie nun weitere Potenziale für Ressourceneinsparung identifizieren. Der effiziente Umgang mit Ressourcen ist wichtig für unsere Wirtschaft, um mit den tiefgreifenden Veränderungen von Klima und Lebensräumen innerhalb weniger Jahrzehnte umgehen zu können, die der Klimawandel mit sich bringt. Um die Unternehmen, auch im ländlichen Raum, dabei zu unterstützen, übernehmen wir 80 Prozent der Beratungskosten für den EffCheck“, so Umwelt- und Klimaschutzstaatssekretär Michael Hauer bei der Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 8.000 Euro an die Aufsichtsratsvorsitzende der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH und Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel, Anna Carina Krebs. Die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH betreibt seit 2015 mit über 180 Dinosauriermodellen den größten Urzeitpark im Südwesten Deutschlands, der Familien und Schulklassen aus der ganzen Region nach Rheinland-Pfalz zieht. Seinen Besucherinnen und Besuchern vermittelt der Park, wie sensibel ökologische Systeme sind und wie folgenreich schnelle Veränderungen sein können. Im Park werden schon seit Langem Maßnahmen für Nachhaltigkeit umgesetzt. Im Jahr 1991 wurde das Naturparkzentrum Teufelsschlucht als erste Station für schulnahe Umweltbildung – heute „LernOrt Nachhaltigkeit“ – anerkannt. Seit April 2023 ist der Dinosaurierpark nach der Teilnahme an dem Projekt „European Tourism Going Green 2030“ nach den Nachhaltigkeitskriterien von Green Key zertifiziert. Seit letztem Jahr ist eine Photovoltaikanlage in Betrieb, die einen Teil des Stroms erzeugt, den der Park verbraucht. Mit dem EffCheck möchte der Dinosaurier-Park von weiteren Einsparpotenzialen profitieren. „Das nachhaltige Engagement der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, des Naturparkzentrums und des Dinosaurierparks Teufelsschlucht in Umweltbildung und Wirtschaftsförderung verdient große Anerkennung. Besonders erfreulich ist, dass der Dinosaurierpark als überregionales Top-Ausflugsziel seine Ressourceneffizienz stetig steigert und damit eine Vorreiterrolle unter Freizeitparks einnimmt. Noch immer wird unterschätzt, dass ökologische Effizienz auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Der EffCheck ist dafür ein ideales Instrument: Er ermöglicht Unternehmen, ihren Betrieb mit fachlicher und finanzieller Unterstützung zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Wünschenswert ist, dass weitere Unternehmen in der Region diesem Beispiel folgen“, sagte die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel, Anna Carina Krebs. Der EffCheck zeigt Unternehmen mittels einer unabhängigen Beratung auf, wo und wie sie Energie, Material und Kosten einsparen können – und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz liefern. Einem ganzheitlichen Ansatz folgend können auch Effizienzpotenziale in der Produktgestaltung oder durch Digitalisierung untersucht werden. Die Landesregierung übernimmt 80 Prozent der Beratungskosten bis zu einem Höchstbetrag von 8.000 Euro. Seit dem Start im Jahr 2007 wurden bereits in über 250 Betrieben Potenziale identifiziert. Eine Evaluation bei 47 dieser Unternehmen ergab, dass 72 Prozent der vorgeschlagenen Maßnahmen in den ersten drei Jahren umgesetzt wurden. Durch diese Maßnahmen wurden im Durchschnitt 200 Tonnen CO2 und 55.000 Euro pro Jahr pro Unternehmen eingespart. Die Amortisationszeiten der Maßnahmen liegen regelmäßig unter drei Jahren. Pro Unternehmen wurden Investitionen in Höhe von 125.000 Euro ausgelöst, die meist regional ausgegeben wurden und somit die Wirtschaft vor Ort weiter stärken. Der EffCheck ist Teil des Effizienznetzes (EffNet®), dem zentralen Ansprechpartner für Beratungsangebote zum Thema Ressourceneffizienz und Förderungen in dem Bereich. Um diese Angebote bereitzustellen sind im EffNet® über 40 Partner vernetzt, darunter die Energie- und Klimaschutzagentur, die Handwerkskammern (HWK) und die Industrie- und Handelskammern. „Der Dinosaurierpark beschränkt sich nicht darauf, Klimaschutz zu erklären, sondern setzt selbst Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit um. Genau diese Haltung brauchen wir für eine zukunftsfähige Wirtschaft, denn: Klimaschutz funktioniert nur, wenn wir Wissen mit konkreten Maßnahmen verbinden. Nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg stärken sich gegenseitig. Der Dinosaurierpark ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie nachhaltiger Tourismus in Rheinland-Pfalz gelingen kann. Mit seiner Teilnahme am EffCheck zeigt der Dinosaurierpark: Auch ein Urzeitpark kann Zukunftsträger sein“, schloss Klimaschutzstaatssekretär Michael Hauer.
Increasing population pressure is leading to unsustainable land use in North Vietnamese highlands and destruction of natural habitats. The resulting loss of biodiversity includes plant genetic resources - both wild (= non-cultivated) species and cultivated landraces - adapted to local conditions, and local knowledge concerning the plants. A particularly important group among endangered plants are the legumes (1) because Southeast Asia is a major centre of genetic diversity for this family, and (2) because the potential contribution of legumes to sustainable land use is, due to their multifunctionality (e.g., soil improvement, human and livestock nutrition), especially high. The project aims to contribute to the conservation and sustainable use of genetic resources of legumes with an integrated approach wherein a series of components are combined: (1) A participatory, indigenous knowledge survey complemented by information from the literature; (2) germplasm collection missions (for ex situ conservation) complemented by field evaluation and seed increase; (3) genetic diversity analysis of selected material by molecular markers; and (4) GIS based analysis of generated data to identify areas of particular genetic diversity as a basis for land area planning and in situ preservation recommendations. Project results are expected to be also applicable to similar highlands in Southeast Asia.
Umweltpsychologische Forschung hat mit Blick auf die letzten 50 Jahre wesentliche Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Faktoren für umweltfreundliches und nachhaltiges Verhalten förderlich sind. Die entsprechenden Erkenntnisse können deshalb einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden sozial-ökologischen Transformation hin zu nachhaltigeren und naturverträglicheren Lebens- und Wirtschaftsweisen leisten. Der Beitrag stellt nach einer Einordung der notwendigen Integration umweltpsychologischen Wissens in den Transformationsdiskurs zentrale Theorien und Erkenntnisse zu umweltfreundlichem Verhalten vor. Hierzu gehören grundlegende Konzepte wie die Theorie des geplanten Verhaltens und das Norm-Aktivations-Modell sowie integrativere Ansätze wie das comprehensive action determination model oder die Berücksichtigung kollektiver Einflüsse und sozialer Identitäten in moderneren Ansätzen. Anschließend wird die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die praktische, transformationsorientierte Umwelt- und Naturschutzarbeit beleuchtet und im Rahmen eines Praxisbeispiels veranschaulicht. Der Beitrag schließt mit einer Reflexion über die Zukunftsaufgaben des Forschungsfelds Umweltpsychologie, um eine gelingende sozial-ökologische Transformation befördern zu können.
<p>Das Haus der Nachhaltigkeit Münster ist die städtische Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger rund um Fragen zu nachhaltigen Konsum- und Lebensweisen.</p> <p>Im Haus der Nachhaltigkeit wurde eine Liste mit Orten zusammengetragen, an denen man nicht mehr benötigte Dinge spenden, in Zahlung geben, verkaufen oder tauschen kann.</p> <p>Im Rahmen der Open-Data-Initiative der Stadtverwaltung Münster erhalten Sie die Liste auf dieser Seite in maschinenlesbaren Formaten zum Download. Sie können die Daten unten entweder im Excel- oder GeoJSON-Format herunterladen.</p> <p>In der Liste werden folgende Kategorie-Kürzel verwendet:</p> <table> <tbody> <tr> <td><strong>Name</strong></td> <td><strong>Kürzel</strong></td> </tr> <tr> <td>Kleidung</td> <td>K</td> </tr> <tr> <td>Elektrogeräte</td> <td>E</td> </tr> <tr> <td>Möbel</td> <td>M</td> </tr> <tr> <td>Kinderspielzeug und Spiele</td> <td>S1</td> </tr> <tr> <td>PC Spiele, CDs, DVDs…</td> <td>S2</td> </tr> <tr> <td>Dekoartikel</td> <td>D</td> </tr> <tr> <td>Haushaltsgegenstände</td> <td>H</td> </tr> <tr> <td>Bücher</td> <td>B</td> </tr> <tr> <td>Fahrräder</td> <td>F</td> </tr> <tr> <td>Sonstiges</td> <td>W</td> </tr> </tbody> </table> <p>Alle Daten sind ohne Gewähr.</p> <p>Stand der Daten: 01/2024</p> <p>Die Geokoordinaten der Standorte wurden mit Hilfe der OpenStreetMap ermittelt.<br /> (© OpenStreetMap contributors, Open Database License, <a href="https://www.openstreetmap.org/copyright">https://www.openstreetmap.org/copyright</a>)</p>
<p>Mit #WareWunder initiiert das Umweltbundesamt (UBA) ab Juni 2025 eine Kampagne, um nachhaltige Produkte stärker in den Alltag der Verbraucher*innen zu integrieren. Fokussiert werden sieben umweltentlastende Produkte, die weitere Vorteile bieten, wie Kostensparen, Komfort und Gesundheit. Kommunen, Unternehmen und NGOs werden dazu aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen.</p><p>Im Rahmen der Multi-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stakeholder#alphabar">Stakeholder</a>-Kampagne #WareWunder werden sieben Produkte präsentiert, die im Alltag und in Sachen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a> wahre Wunder vollbringen. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit Qualität und Alltagstauglichkeit und sind ein Gewinn für jeden Einzelnen und die Welt. Zudem können sie als Türöffner dienen und Verbraucher*innen dazu motivieren, sich auch in anderen Bereichen nachhaltiger zu verhalten.</p><p>Das Umweltbundesamt stellt für interessierte Akteure – sowohl aus öffentlichen Institutionen wie Kommunen, der Privatwirtschaft oder NGOs – kostenfrei professionell gestaltete Kommunikationsmaterialien zur freien Verwendung bereit. Die Kampagne ist dezentral konzipiert. Auf der Website <a href="https://www.umweltbundesamt.de/warewunder">www.umweltbundesamt.de/warewunder</a> können interessierte Akteure die Materialien downloaden, ggf. an das eigene Design anpassen und für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Umso mehr Multiplikatoren sich an der Kampagne beteiligen, desto größer wird die Ausstrahlungskraft sein.</p><p>Von Juni 2025 bis März 2026 wird <strong>monatlich eins von sieben nachhaltigen Produkten</strong> fokussiert, mit einer Sommer- und Weihnachtspause.</p><p>Durch diesen gemeinsamen Zeitrahmen wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Verbraucher*innen auf verschiedenen Kanälen mit den nachhaltigen Produkten in Berührung kommen – sei es durch Online-Beiträge, Plakate in Geschäften oder Gespräche im Bekanntenkreis. Zu den bereitgestellten Materialien gehören:</p><p>Der Hashtag #WareWunder sorgt zudem für eine Vernetzung in den sozialen Medien, sodass Verbraucher*innen ihre eigenen Erfahrungen teilen und sich gegenseitig inspirieren können.</p><p>Die Kampagne #WareWunder bietet maximale Flexibilität für alle teilnehmende Akteure. Die Multiplikatoren können selbst entscheiden, bei welchen der sieben nachhaltigen Produkte sie mitwirken möchten – sei es nur in einem einzelnen Aktionsmonat oder über alle sieben Produkte hinweg. Auch der Umfang der Beteiligung ist individuell anpassbar:</p><p>Alle Kampagnenmaterialien stehen kostenfrei zur Verfügung, um die Teilnahme so einfach wie möglich zu gestalten.</p><p>Mit #WareWunder setzt das Umweltbundesamt einen wichtigen Impuls zur Umsetzung der <a href="https://unric.org/de/17ziele/">UN-Nachhaltigkeitsziele</a> (SDG 12). Laut der <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte-der-bundesregierung/nachhaltigkeitspolitik/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846?enodia=eyJleHAiOjE3MzkxODYxNDgsImNvbnRlbnQiOnRydWUsImF1ZCI6ImF1dGgiLCJIb3N0Ijoid3d3LmJ1bmRlc3JlZ2llcnVuZy5kZSIsIlNvdXJjZUlQIjoiMTkzLjE3NC4xNjkuNjYiLCJDb25maWdJRCI6IjhkYWRjZTEyNWZkMmMzOTMyYjk0M2I1MmU5ZDJjZDY1MDU3NTRlMTYyMjEyYTJjZTFiYjVhZjE1YzBkNGJiZmUifQ==.XfnT-layyoSmGZL5jdrEbtZ8BKaNkwb909EOaaqLZo0=">Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie</a> und dem <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/nationales-programm/ueber-das-knk">Nationalen Programm für Nachhaltigen Konsum </a>soll der Konsum in Deutschland umweltschonender und sozial gerechter gestaltet werden. Allerdings empfinden viele Verbraucher*innen nachhaltigen Konsum oft als kompliziert oder teuer. Hier setzt die Kampagne an: Statt langer Erklärungen bietet sie konkrete, alltagstaugliche Lösungen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch andere Vorteile bieten, wie Kosten sparen, Komfort und Gesundheit.</p><p>Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, nachhaltige Produkte in den Mainstream zu bringen! Materialien und Informationen sind kostenfrei auf der Webseite des Umweltbundesamtes verfügbar.</p><p>Weitere Informationen: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/warewunder">www.umweltbundesamt.de/warewunder</a></p><p>Kontakt: warewunder [at] uba [dot] de</p><p>Telefon: 0340 2103-22 00</p><p> </p>
Das Vorhaben soll der Frage nachgehen, welche finanziellen und nichtfinanziellen Hemmnisse für Haushalte mit niedrigen Einkommen und vulnerable Gruppen bestehen, sich an verursacherorientierte Instrumente des Umwelt- und Klimaschutzes durch den Umstieg auf nachhaltige Konsum- und Lebensweisen anzupassen. Der Fokus soll hierbei auf den Bedürfnisfeldern Wohnen, Verkehr und Ernährung liegen. Dabei soll u.a. untersucht werden, wie Förderprogramme stärker auf einkommensschwache Haushalte und vulnerable Gruppen ausgerichtet werden können, in welchen Bereichen noch Förderlücken bestehen und wie diese sinnvoll geschlossen werden können.
Die Bundesregierung macht seit vielen Jahren Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik. Um nachhaltiges Handeln im Bausektor zu fördern, wurde das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes entwickelt, welches um die Variante 'Forschungs- und Laborgebäude' ergänzt wurde. Deren Praktikabilität soll im Zuge dieses Forschungsprojektes erprobt und optimiert sowie deren Anwendung wissenschaftlich begleitet und unterstützt werden. Ausgangslage: Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes (BNB) beschreibt die Systemregeln und Berechnungsgrundlagen für das nachhaltige Bauen in Steckbriefen auf der Grundlage von Kriterien. Neben der bereits vorliegenden Systemvariante für Büro- und Verwaltungsgebäude des BNB wurde in einem vorangegangenen Forschungsprojekt ein speziell angepasster Satz von Kriteriensteckbriefen für die Gebäudekategorie 'Forschungs- und Laborgebäude - Neubau' (BNB LN) entwickelt. Anhand des als Entwurf vorliegenden Steckbriefsatzes wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) bereits eine Pilotzertifizierung von fünf Gebäuden öffentlicher Einrichtungen durchgeführt. Die Auswertung einschließlich der Konformitätsprüfung befindet sich in Bearbeitung. Ziel: Das Modul BNB-LN 'Neubau von Forschungs- und Laborgebäuden' soll im Rahmen dieses Projektes hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft und ggf. nachjustiert werden. Die Erprobung betrifft sowohl die Anwendbarkeit der einzelnen Kriteriensteckbriefe als auch des Gesamtsystems einschließlich der vorgeschlagenen Gewichtung. Es sind daraus Vorschläge für notwendige Nachjustierungen zu formulieren. Auf Basis der bei der Anwendungserprobung gewonnenen Erkenntnisse ist der Entwurf des BNB LN 'Neubau von Forschungs- und Laborgebäuden' in Abstimmung mit dem Auftraggeber und den Experten des eingesetzten Begleitkreises zu optimieren.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 1112 |
| Kommune | 1 |
| Land | 91 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 10 |
| Förderprogramm | 781 |
| Lehrmaterial | 3 |
| Repositorium | 1 |
| Text | 266 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 140 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 404 |
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|---|---|
| Deutsch | 1019 |
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|---|---|
| Boden | 1207 |
| Lebewesen und Lebensräume | 893 |
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