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Gründächer 2016

Ahrendt, J. (2007): Historische Gründächer: Ihr Entwicklungsgang bis zur Erfindung des Eisenbetons, Teil I. Promotion an der Fakultät VI der TU Berlin. Internet: depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/1846/1/Dokument_1.PDF (Zugriff am: 15.03.2017) Ansel, W., Zeidler, J., Esch, Th. (2015): Fernerkundliche Identifizierung von Vegetationsflächen auf Dächern zur Entwicklung des für die Bereiche des Stadtklimas, der Stadtentwässerung und des Artenschutzes aktivierbaren Flächenpotenzials in den Städten. Abschlussbericht des Entwicklungsprojekts des Deutschen Dachgärtner Verbands e.V. (DDV) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Az 30299), Nürtingen / Oberpfaffenhofen. Internet: www.dbu.de/OPAC/ab/DBU-Abschlussbericht-AZ-30299.pdf (Zugriff am: 03.02.2017) BauGB (Baugesetzbuch) Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 20. 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(2016b): Versiegelungskartierung Berlin – Anwendung und Weiterentwicklung des hybriden Auswertungsverfahrens für das Jahr 2016 sowie Kartierung von Veränderungen. Abschlussbericht. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Hrsg.). Download: /umweltatlas/_assets/literatur/ab_versiegelung_2016.pdf (Zugriff am: 31.03.2017) DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) (2011): Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen-Nutzen, Fördermöglichkeiten, Praxisbeispiele-. Abschlussbericht Oktober 2011. Download: https://cms.dbu.de/media/29071409182171pn.pdf (Zugriff am: 15.05.2023) DDV (Deutscher Dachgärtner Verband e. V.) (2016): Kommunale Gründach-Strategien. Inventarisierung, Potenzialanalyse, Praxisbeispiele. Reichmann, B. (2009): Stadtökologische Modellvorhaben und Gebäudebegrünung. In: Tagungsband – Internationaler Gründach-Kongress 2009 “Dachbegrünung in der modernen Städtearchitektur”, S. 135-144. 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KURAS „Konzepte für urbane Regenwasserbewirtschaftung und Abwassersysteme“. SenStadtWohn (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) (2017b): Nachhaltiges Bauen. Ökologisches Bauen / Ökologische Gebäudekonzepte. Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/oekologisches_bauen/index.shtml (Zugriff am: 04.05.2017) SenStadtWohn (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) (2017c): Ökologisches Bauen – Ökologische Gesamtkonzepte / Ökologische Bausteine. Baustein Grün. Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/oekologisches_bauen/de/bausteine/gruen.shtml (Zugriff am: 04.05.2017) SenUVK (Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) (o. J.): Grüne Innenstadt – BFF – Biotopflächenfaktor. 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Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Wissenschaftliche Auswertung ausgewählter Gebäude bezüglich der Nachhaltigkeit in der Nutzungsphase

Ziel des Forschungsprojektes ist die wissenschaftliche Auswertung von drei ausgewählten Bauten der öffentlichen Hand hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit in der Nutzungs- und Betriebsphase. Dies erfolgt anhand von 42 Schlüsselindikatoren in Vorbereitung der SB Challenge im Rahmen der globalen Konferenz 'World Sustainable Building WSB 2014' in Barcelona. Die Ergebnisse werden auf der WSB14 im Oktober in Barcelona vorgestellt. Anlass und Ziel: Seit Jahren macht die Bundesregierung Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik. Um den zukünftigen Anforderungen an ganzheitlich optimierte Gebäude gerecht zu werden, hat das Bundesbauministerium für Bundesgebäude verbindliche Qualitätsvorgaben erarbeitet, die im Leitfaden Nachhaltiges Bauen und im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) fortentwickelt werden. Dem Anwender stehen die BNB-Module 'Neubau', 'Nutzen und Betreiben' und 'Komplettmodernisierung' zur Verfügung, sodass ein Gebäude über den gesamten Lebenszyklus bewertet werden kann. Denn ein Gebäude ist nur so nachhaltig, wie es auch nachhaltig genutzt und betrieben wird. Mit der Teilnahme an der SB Challenge 2014 beteiligt sich das Bundesbauministerium am internationalen Diskurs zum nachhaltigen Nutzen und Betreiben. Die Veranstalter der SB Challenge haben für den internationalen Vergleich 42 Schlüsselindikatoren (Key Performance Indicators, KPI) entwickelt, anhand derer nachhaltig geplante Gebäude hinsichtlich ihrer entsprechenden Nachhaltigkeit in der Phase der Gebäudenutzung untersucht werden sollen. Für Deutschland werden die KPI für das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde, das Hauptzollamt Hamburg und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin ausgewertet. Einzelne Kriterien des Moduls 'Nutzen und Betreiben' sollen im Zuge der Erhebung ebenfalls berücksichtigt werden.

Strategien und Instrumente zum Erreichen klimaneutraler Gebäude und Gebäudebestände. Deutscher Beitrag zu IEA EBC Annex 89: Ways to implement net-zero whole life carbon building

Bis zu 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen (THG) sind dem Handlungsfeld 'Errichtung, Erhalt und Betrieb von Gebäuden' zuzuordnen. Diese als Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu mindern ist Ziel von Projekten der Internationalen Energie-agentur (IEA). Wurden im Vorläuferprojekt IEA EBC Annex 72 unter deutscher Mitwirkung die Grundlagen für die Bewertung der THG-Emissionen im Lebenszyklus von Gebäuden erarbeitet wird mit dem IEA EBC Annex 89 das Ziel verfolgt, umsetzungsorientierte Strategien und Instrumente für den Klimaschutz im Bau- und Gebäudebereich zu entwickeln und einzuführen. Forschungsthemen und die dabei in Deutschland verfolgten Ansätze sind (1) Zeit- und Stufenpläne für die sektorübergreifende Minderung von THG-Emissionen im Handlungsfeld, die in Deutschland die Umstellung auf THG-Emissionen als Ziel- und Nachweisgröße befördern und verbleibende THG-Budgets definieren; (2) praxistaugliche, zielführende und rechtssichere Anforderungen und Nachweisverfahren, die national eine Basis für die Einführung einer ökobilanziellen Bewertung im Ordnungsrecht liefern können; (3) spezifische Instrumente zur Ermittlung und Beeinflussung von THG-Emissionen, die in Deutschland nicht nur die Planung von Gebäuden unterstützen sondern sämtliche Entscheidungsprozesse durchdringen sowie (4) Ansätze zur Überwindung von Hemmnissen und Stärkung der Handlungsbereitschaft bei ausgewählten Akteursgruppen, darunter Immobilien- und Finanzwirtschaft. Hier sind national Umfragen und Workshops geplant, mit dem Ziel, die in (3) entwickelten Instrumente zur Anwendung zu bringen. Im engen Austausch mit dem nationalen Spiegelprojekt LezBAU (FKZ 03EN1074A, C, D) sollen als deutscher Beitrag zu (2) und (3) u.a. Hilfsmittel erarbeitet werden, die einen niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik der ökobilanziellen Bewertung (z.B. Bauteilkataloge) erlauben. Ein Ziel ist die Stärkung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit beim Klimaschutz im Bau- und Gebäudebereich.

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Entwicklung und Erprobung des Moduls BNB Komplettmodernisierung Unterrichtsgebäude

Für das seit 2011 in der Anwendung befindliche Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes wird das Modul 'Unterrichtsgebäude Komplettmodernisierung' auf der Basis der Module 'Unterrichtsgebäude Neubau' und 'Büro- und Verwaltungsgebäude Komplettmodernisierung' entwickelt, erprobt und finalisiert. Ausgangslage: Um den zukünftigen Anforderungen an ganzheitlich optimierte Gebäude gerecht zu werden, hat das Bundesbauministerium für Bundesgebäude verbindliche Qualitätsvorgaben erarbeitet, die im Leitfaden Nachhaltiges Bauen und im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) fortentwickelt werden. Das BNB betrachtet den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und ermöglicht eine ausgewogene Bewertung verschiedener Gebäudequalitäten im Sinne der Nachhaltigkeit. 2013 wurde der Leitfaden Nachhaltiges Bauen unter anderem um das Kapitel 'Bauen im Bestand' ergänzt. Parallel dazu wurde zunächst für Büro- und Verwaltungsgebäude das Modul Komplettmodernisierung (BNB BK) eingeführt. Im Bereich der Unterrichtsgebäude werden Komplettmodernisierungen bestehender Gebäude in den nächsten Jahren eine wichtige Bauaufgabe für Bund, Länder und Kommunen darstellen. Derzeit sind rund 70% der Baumaßnahmen im Bereich der Unterrichtsgebäude Modernisierungsmaßnahmen. Mit dem zu entwickelnden BNB-Modul Komplettmodernisierung für Unterrichtsgebäude (BNB UK) wird das BNB um einen wichtigen Anwendungsbereich erweitert. Ziel: Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung und Erprobung des BNB-Moduls Komplettmodernisierung für Unterrichtsgebäude (BNB UK). Dafür werden die konsolidierten Module Neubau für Unterrichtsgebäude (BNB UN) und Komplettmodernisierung für Büro- und Verwaltungsgebäude (BNB BK) dahingehend überprüft, welche Kriterien übernommen bzw. angepasst werden können und welche neu zu entwickeln sind. Auf der Grundlage der gewonnen Erkenntnisse erfolgt die Entwicklung einer Entwurfsfassung des Moduls Komplettmodernisierung für Unterrichtsgebäude. Anschließend wird das entwickelte Modul anhand von drei Projekten auf Stimmigkeit und Praxistauglichkeit erprobt, ggf. nachjustiert sowie für die Anwendung finalisiert.

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Energieeffizientes und klimagerechtes Bauen', Entwicklung einer Strategie zur Unterstützung des Energieeinsparverhaltens von Nutzern in Büro- und Verwaltungsgebäuden

Der Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden kann durch die Veränderung des Nutzerverhaltens um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Strategien zur Beeinflussung bzw. Optimierung des Energieeinsparverhaltens der Nutzerinnen und Nutzer in Bürogebäuden zu erarbeiten. Durch die direkte Einbindung der Beschäftigten sollen alltagstaugliche und leicht umsetzbare Strategien entwickelt und die praktische Anwendbarkeit dieser untersucht und in der Heizperiode 2018/2019 in einer Pilotphase umgesetzt werden. Ausgangslage: Um die Energieeffizienz von Büros und Bürogebäuden zu steigern, werden viele technische Lösungen entwickelt und angewandt. Die tatsächliche Wirksamkeit und Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen entsprechen allerdings häufig nicht den Erwartungen. Insbesondere bei der Energieeffizienz in Bürogebäuden ist die tatsächlich erreichte Nachhaltigkeitsleistung technikzentrierter Effizienzmaßnahmen oft geringer als die vorhergesagte Leistung. Dies liegt vor allem daran, dass der Einfluss von Nutzerinnen und Nutzern auf den Gebäudebetrieb - etwa Angestellte, Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Gebäudemanagerinnen und -manager etc. - nicht beachtet wird. Alltägliche Verhaltensmuster und Routinen führen vielfach zu Rebound-Effekten, die Energie verbrauchen und damit Kosten verursachen. Studien zeigen, dass durch die gezielte Veränderung des Nutzerverhaltens ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und damit zum Erreichen der Klimaziele in Bürogebäuden geleistet werden kann. Ziel: Ziel des Forschungsprojekts ist es, Strategien zur Beeinflussung und Optimierung des Energieeinsparverhaltens von Nutzerinnen und Nutzern in Büro- und Verwaltungsgebäuden zu erarbeiten. Mithilfe sozialempirischer Methoden werden mögliche Strategien zur Unterstützung des Energieeinsparverhaltens eruiert, wobei die Nutzerakzeptanz und eine dauerhafte intrinsische Motivation im Fokus der Betrachtung stehen. Das Monitoring des Raumklimas in den Büros ermöglicht zudem die Validierung der Strategien anhand quantitativer Indikatoren. Die entwickelten Strategien sollen weiterhin auf ihre praktische Anwendbarkeit geprüft sowie in der Heizperiode 2018/2019 in einer Pilotphase umgesetzt werden. Abschließend soll eine Potenzialabschätzung der verschiedenen Strategien vorgenommen werden.

Innovation aus Tradition - Transferstrukturen für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege, TP1: Denkmalforschung, Entwicklung und Innovation

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Wissenschaftliche Begleitung der Erstanwendung der BNB-Systemvariante 'Nachhaltige Forschungs- und Laborgebäude'

Die Bundesregierung macht seit vielen Jahren Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik. Um nachhaltiges Handeln im Bausektor zu fördern, wurde das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes entwickelt, welches um die Variante 'Forschungs- und Laborgebäude' ergänzt wurde. Deren Praktikabilität soll im Zuge dieses Forschungsprojektes erprobt und optimiert sowie deren Anwendung wissenschaftlich begleitet und unterstützt werden. Ausgangslage: Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes (BNB) beschreibt die Systemregeln und Berechnungsgrundlagen für das nachhaltige Bauen in Steckbriefen auf der Grundlage von Kriterien. Neben der bereits vorliegenden Systemvariante für Büro- und Verwaltungsgebäude des BNB wurde in einem vorangegangenen Forschungsprojekt ein speziell angepasster Satz von Kriteriensteckbriefen für die Gebäudekategorie 'Forschungs- und Laborgebäude - Neubau' (BNB LN) entwickelt (weitere Informationen). Anhand des als Entwurf vorliegenden Steckbriefsatzes wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) bereits eine Pilotzertifizierung von fünf Gebäuden öffentlicher Einrichtungen durchgeführt. Die Auswertung einschließlich der Konformitätsprüfung befindet sich in Bearbeitung. Ziel: Das Modul BNB-LN 'Neubau von Forschungs- und Laborgebäuden' soll im Rahmen dieses Projektes hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft und ggf. nachjustiert werden. Die Erprobung betrifft sowohl die Anwendbarkeit der einzelnen Kriteriensteckbriefe als auch des Gesamtsystems einschließlich der vorgeschlagenen Gewichtung. Es sind daraus Vorschläge für notwendige Nachjustierungen zu formulieren. Auf Basis der bei der Anwendungserprobung gewonnenen Erkenntnisse ist der Entwurf des BNB LN 'Neubau von Forschungs- und Laborgebäuden' in Abstimmung mit dem Auftraggeber und den Experten des eingesetzten Begleitkreises zu optimieren.

Re-Use von Bauteilen

Nicht nur Mehrwegverpackungen oder Kleidungsstücken, auch ganzen Bauteilen – wie Parkettböden, Stahlträgern oder Türen – kann ein zweites Leben geschenkt werden. Einige Pioniere in Berlin haben bereits spannende Projekte umgesetzt oder sind noch mittendrin. Aufgrund der Berliner Zero Waste Strategie , der enormen Ressourcenschonungspotentiale, des Beitrags zum Klimaschutz und der Eröffnung neuer Geschäftsfelder fördert das Land Berlin aktiv den Hochlauf dieses Sektors. Spannende Beispiele, Materialien und hilfreiche Links werden im Folgenden vorgestellt. Das Land Berlin hat sich im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzepts 2030 dem Leitbild „Zero Waste“ verpflichtet – also einer weitestgehenden Reduktion der Abfallmengen. Gerade im Gebäude- und Bausektor, wo mengenmäßig die größten Abfallströme anfallen, ist es notwendig, neue Wege zur Ressourcenschonung zu suchen und zu gehen. In den Richtlinien der Regierungspolitik 2023–2026 des Berliner Senats ist festgelegt, dass die landeseigenen Gebäude etwa beim nachhaltigem Bauen und Kreislaufwirtschaft für den gesamten Gebäudebestand vorbildhaft sein sollen. Bestehende Materialien und Produkte will der Senat im Sinne einer modernen Kreislaufwirtschaft so lange wie möglich teilen, reparieren, tauschen und recyceln. Ein zentraler Ansatz ist die Wiederverwendung ganzer Bauteile, die aus bereits bestehenden Bauwerken aus- und in neue Bauwerke eingebaut werden: etwa Ziegel, Pflastersteine oder Fenster. Wiederverwendung – oder auch „Re-Use“ – ist ein wichtiges Instrument der Abfallvermeidung, da so verhindert werden kann, dass noch nutzbare Gebraucht-Bauteile zu Abfall werden. Zudem wird so der Abbau neuer Rohstoffe und die Produktion neuer Güter sowie damit verbundene Umweltbelastungen erst einmal vermieden. Zum jetzigen Zeitpunkt werden Ausbau, Lagerung und Verwendung von Second-Hand-Bauteilen nahezu ausschließlich in Pilotprojekten umgesetzt. Sie sind in der Systematik eines typischen Bauablaufs schlichtweg nicht abgebildet. Um das zu ändern, sind einige Anforderungen zu meistern, etwa organisatorischer, rechtlicher und auch finanzieller Art. Für das öffentliche Planungs- und Bauwesen besteht bereits eine Reihe von Hilfsmitteln, mit denen bei Neubau-, Sanierungs- und Rückbauaufträgen u. a. die Wiederverwendung von Bauteilen gestärkt wird. Weitere Informationen Bei der Befassung mit dem Thema wird schnell klar, dass es – abhängig vom jeweiligen Kontext – grundlegende Unsicherheiten rechtlicher Art beim Umgang mit gebrauchten Bauteilen gibt, und zwar in ganz verschiedenen Rechtsbereichen. Um tatsächlich für eine wesentliche Stärkung der Bauteilwiederverwendung zu sorgen, ist möglichst weitgehende Klarheit zur Rechtslage bei der Umsetzung neuer Wege im Bauwesen unabdingbar. Deshalb wurde von der Berliner Senatsumweltverwaltung eine besondere rechtliche Analyse beauftragt, die zum einen die aktuelle Rechtslage in Berlin darstellen und zum anderen gleichzeitig möglichst praxisgängige Lösungswege zur Bewältigung eventueller Hürden aufzeigen sollte. Denjenigen im Land Berlin, die motiviert sind, sich diesem baukulturell, ökologisch und ökonomisch vielversprechendem Thema zu widmen, stehen nun zwei Dokumente mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verfügung: ein umfassendes Gutachten mit mehr rechtlichen Hintergrundinformationen sowie ‑erörterungen und ein kürzerer, dazugehöriger Praxis-Leitfaden, der die komplexen rechtlichen Sachverhalte und vor allem Lösungswege möglichst knapp, so konkret wie machbar und teils auch auf grafischem Weg herunterzubrechen versucht. Haupt-Zielgruppe sind die Akteure der öffentlichen Hand in Berlin, die Bauaufgaben wahrnehmen bzw. beaufsichtigen, wie etwa die Senatsbauverwaltung, die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und die Bezirke. Die erarbeiteten Dokumente werden im Folgenden allen Interessierten zum Download bereitgestellt und geben auch zur bundesweiten Rechtslage bzw. für nicht-öffentliche Akteure interessante Hinweise. Bei der Erarbeitung wurde zweierlei deutlich: mit der richtigen Herangehensweise lassen sich die allermeisten Herausforderungen lösen, aber da Rechtssystematik und Baupraxis sich am Bauen mit Neuware orientieren, bedeutet dies zusätzliche Aufwände. Soll das Ziel sein, neue, (wirtschaftliche) Geschäftsmodelle des Bauteil-Re-Use zu etablieren, benötigt es Diskussionen und Weiterentwicklung durch die zuständigen Akteure in Land, Bund und Europa. Den Praktikerinnen und Praktikern, die aktiv zur Erstellung der Dokumente beigetragen haben, wird an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wurde im Jahr 2023 der ‚Urban Mining Hub‘ durch die beiden Unternehmen ALBA und Concular aus der Taufe gehoben. Der Urban Mining Hub Berlin , oder auch UMH, ist in dieser Form deutschlandweit der erste seiner Art gewesen und erfüllt eine wichtige Scharnierfunktion beim Einsatz gebrauchter Bauteile: er dient als Umschlagplatz für bereits Ausgebautes, das auf seinen Einbau am nächsten Ort wartet. Damit schließt er ein wichtiges Nadelöhr dort, wo traditionelle Bauabläufe und die Wiedergewinnung noch nutzbarer Bauprodukte in Konflikt geraten. Besonders beeindruckend – der Urban Mining Hub – zwischenzeitlich der ALBA UMH – wird wirtschaftlich betrieben und hat bisher bereits bei über 135 Projekten Bauteilen wie etwa Klinker, Fassadenelementen und Inneneinrichtungen ein vorübergehendes Zuhause angeboten und damit ca. 6.700 Tonnen CO 2 gegenüber der Nutzung von Neuware eingespart – und das bei einer Grundfläche von gerade einmal 1.000 m 2 . Um diesen Erfolg auf ein dauerhaftes Fundament zu stellen, wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit durch eine gezielte Fokussierung auf Produkte und Bedarfe mit hoher Marktnachfrage und über eine passende digitale Vermittlungsplattform sichergestellt. Zwischenzeitlich folgen einige weitere Städte dem Beispiel Berlins. Gemeinsam mit den Städten Düsseldorf, Detmold, Aachen, München und Wien arbeitet Concular im Rahmen von Förderprojekten daran, weitere lokale Hubs zu etablieren und so das zirkuläre Bauen regional zu verankern. Ziel ist es, das Konzept des Urban Mining Hubs als wirtschaftlich tragfähiges Modell so zu optimieren, sodass ein Netzwerk entsteht und aus dem Berliner Pilotprojekt eine praxistaugliche, skalierbare Lösung für die zirkuläre Bauwende wird. Im Folgenden werden – ausschnitthaft – Pilotprojekte und Vorreiterprojekte verlinkt, die das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen vereinfachen, erproben und skalieren: Die Berliner Immobilienmanagement (BIM) – Liegenschaftsverwalterin des Landes – ist in Berlin mit an der Speerspitze der Bauteil-Wiederverwendung. In Ermangelung einer für ihre Zwecke geeigneten Plattform, die Suchende und Anbieter zusammenbringt, hat sie kurzerhand die Bauteilauktion der Berliner Immobilienmanagement GmbH geschaffen. Auch in ihrem Portfolio hat die BIM die Wasserrettungsstation Friedrichshagen – statt eines Abrisses hat sie die Station erhalten und in ein Reallabor für Re-Use und Recycling umgewandelt. Neben Bauteilen der alten Rettungsstation kommen dort alte Bauteile aus dem Dragonerareal als Fassadenpaneele und R-Beton zum Einsatz. Im Tragwerk von Gebäuden stecken aus Ressourcenschutz- und Klimasicht die besonders relevanten Massen. Im Reallabor B(e) Ware(Reallabor B(e) Ware) wird an dieser Königsdisziplin des Secondhandbaus geforscht. Im Haus der Materialisierung werden viele spannende Ideen umgesetzt – unter anderem gibt es dort einen Markt für wiederverwendete Materialien ( Kunst-Stoffe ), auch für den Kleinstanwender. Auf dem Campus der Technischen Universität Berlin entsteht derzeit ein absolutes Vorzeigeprojekt des ressourcenschonenden Bauen, der TULUM Museumsbau Pavillon , etwa mit lokal verfügbaren, wiederverwendeten Altholz-Bauteilen aus Berliner Bau- und Abbruchabfällen. Wiederverwendung heißt ausprobieren – wie das gelingen kann und wie man auch aus Rückschlägen lernen kann, zeigt das Beispiel der Staakener Zuversichtskirche . Auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln ist ein moderner Ort des Arbeiten und Wohnens entstanden – ganz im Sinne der Zirkularität auch unter Nutzung von Re-Use-Baumaterial – das CRCLR-Haus . Ein weiteres Beispiel ist der Modell-Camus ringberlin, hier entsteht ein Reallabor zum zirkulären Bauen – etwa zur Wiederverwendung von Stahlträgern. Die Handreichung „Rückbaupfad“ wendet sich an Bauherrschaft und Planende selbst. Der Pfad stellt dabei einen auf Ressourcenschonung optimierten Umgang mit dem Gebäudebestand dar. Er ordnet die Schritte den Leistungsphasen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und der Anweisung Bau (ABau) zu und macht notwendige Schritte mit Checklisten deutlich. Rückbaupfad: Vom Bestandserhalt bis zum Wiedereinsatz: Handreichung für Bauherr:innen und Planer:innen zum kreislaufgerechten Bauen in Berlin Vor der Wiederverwendung von Bauteilen steht immer ein selektiver Rückbau. Um diesen in der Praxis ideal zu organisieren, hilft ein Rückbaukonzept. Eine knappe Einleitung zu rechtlichen und organisatorischen Fragen gibt der Berliner Leitfaden zu dessen Erstellung. Leitfaden zur Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes und seine Anlagen

Interreg-Projekt NonHazCity 3

<p> <p>NonHazCity 3 ist ein europäisches Drittmittelprojekt im Ostseeraum-Interreg-Programm der EU. NonHazCity 3 will gefährliche Stoffe im Bauwesen zum Schutz der Umwelt und Gesundheit verringern und nachhaltiges Bauen im Bestand unterstützen. Im Projektteam waren 21 Partner aus allen acht EU-Ländern rund um die Ostsee beteiligt, darunter Städte, Forschungsinstitute, NGOs, Architekturbüros und das UBA.</p> </p><p>NonHazCity 3 ist ein europäisches Drittmittelprojekt im Ostseeraum-Interreg-Programm der EU. NonHazCity 3 will gefährliche Stoffe im Bauwesen zum Schutz der Umwelt und Gesundheit verringern und nachhaltiges Bauen im Bestand unterstützen. Im Projektteam waren 21 Partner aus allen acht EU-Ländern rund um die Ostsee beteiligt, darunter Städte, Forschungsinstitute, NGOs, Architekturbüros und das UBA.</p><p> <p>Gefährliche Stoffe in Gebäuden lassen sich nur vermeiden, wenn bei der Auswahl der Materialien und Bauprodukte, der Planung, dem Bau, der Renovierung und dem möglichen Abriss des Gebäudes auf gefährliche Stoffe geachtet wird. Das Projekt NonHazCity 3 hilft Gemeinden, Unternehmern und Privatpersonen, sich der Chemikalien in Bauprodukten bewusst zu werden und Entscheidungen zu treffen, die Schadstoffe und mit ihnen verbundene Risiken in Gebäuden minimieren. Im Projekt wurden Wissensangebote auf drei Ebenen umgesetzt:</p> <ul> <li>strategische Lösungen für Managementverfahren im Bauwesen (Empfehlungen, Vorschriften, Normen),</li> <li>praktische Lösungen für die Bauenden (technische Anleitungen, Merkblätter) und</li> <li>Kommunikations- und Bildungslösungen (Wissenskampagnen, Schulungsmaterial).</li> </ul> <p>Im Fokus waren neben Schadstoffen klimaneutrales und ressourcenschonendes Sanieren und Bauen.<br><br>Pilotprojekte in den Partnerstädten dienten dazu, die entwickelten Lösungsvorschläge zu testen und zu validieren. Die Pilotprojekte umfassten die folgenden Schwerpunkte:</p> <ul> <li>Entwicklung öffentlicher Beschaffungsprozesse zur Reduzierung gefährlicher Stoffe,</li> <li>Planung und Bau von schadstofffreien, klimaneutralen und kreislauforientierten Gebäuden sowie</li> <li>Bereitstellung von Informationen und Instrumenten zum schadstofffreien, klimaneutralen und kreislauforientierten Bauen und Renovieren.</li> </ul> <p>Das Umweltbundesamt leitete die Gruppenaktivitäten, die die Projektergebnisse in konkrete Politikempfehlungen (siehe unten unter Dokumenten) umwandelte. Die resultierenden Handlungsoptionen adressieren Entscheidungsträger*innen auf EU-, nationaler und kommunaler Ebene. Die Politikempfehlungen sind mit der Implementierung der „Zero Pollution Ambition“-Ziele der EU im Bausektor verknüpft.</p> <p>Projektkoordinatorin war die Stadtverwaltung Riga (Lettland). Das Projekt hatte eine Laufzeit von 36 Monaten (2023 - 2025) und ein Budget von 5 Millionen Euro.</p> <p><a href="https://interreg-baltic.eu/project/nonhazcity-3">Weitere Informationen</a></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Katrin Eder: „Das Selbstbauprojekt GOLDEN HOUSE verfolgt einen innovativen Ansatz zur Erforschung von Stroh als nachhaltigem Baustoff“

Klimaschutzministerium fördert Forschungsprojekt der Hochschule Kaiserslautern mit rund 24.000 Euro – Bauen mit Stroh als Beitrag zur Bauwende wird erforscht „Im Bausektor fallen rund 50 Prozent des weltweiten Rohstoffverbrauchs an und er verursacht etwa 40 Prozent aller CO 2 -Emisisonen. Hier müssen wir ansetzen und eine Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz schaffen. Mit ihrem Forschungsprojekt zum Bauen mit Stroh verfolgt die Hochschule Kaiserslautern einen interessanten und innovativen Ansatz, um einen regional verfügbaren und klimafreundlichen Baustoff in die Baupraxis zu integrieren“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich einer Förderung in Höhe von 24.220 Euro für das studentische Selbstbauprojekt GOLDEN HOUSE. Im Herbst 2025 präsentierten Masterstudierende der Hochschule Kaiserslautern in der Architekturgalerie die Ausstellung GOLDEN CORN. Hier wurden die Ergebnisse des Fachs „Nachhaltige Konstruktionen“ aus dem Sommersemester 2025 vorgestellt, in dem die Potenziale von Stroh als nachwachsendem, regional verfügbaren und CO2-bindenden Baustoff untersucht wurden. Im Wintersemester 2025/2026 haben die Studierenden Entwürfe für einen temporär nutzbaren Pavillon für Besuchende des Schweinstals im Pfälzerwald entwickelt. Dieser Pavillon soll nun im Sommersemester 2026 gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis in einem studentischen Selbstbauprojekt realisiert werden. Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum Jahresende. Das akademische Wissen um Stroh als nachhaltigem Baustoff wird so in die architektonische Praxis eingebunden und soll nach und nach auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Lehrgebiet „Nachhaltiges Konstruieren und Entwerfen im Bestand“ erforschen Studierende, unter Begleitung von Prof. Sabrina Wirtz und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Nils Fischer, den sich bedingenden Zusammenhang zwischen Entwerfen und Konstruieren. „Ein Schwerpunkt liegt dabei auf kreislauffähigen Konstruktionen. Mit der konkreten Anwendung von biobasierten Baustoffen wollen wir mit den Studierenden einen sichtbaren Beitrag zur Bau- und Ressourcenwende leisten“, erklärte Prof. Sabrina Wirtz die Ziele des Projekts. „Über das Klimabündnis Bauen übernehmen wir alle im Projekt anfallenden Kosten. Hier lernen die Studentinnen und Studenten, was es bedeutet innovative Ideen auf die Praxis zu übertragen“, zeigte sich Katrin Eder begeistert von dem Projekt. Hintergrund zu Projekten des „Klimabündnis Bauen“ Seit der Beschlussfassung durch den Ministerrat am 24. Mai 2022 über das Konzept „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken“ wurden nachstehende Projekte über dieses Programm durch das Klimaschutzministerium finanziell unterstützt (Stand 18. November 2025): Forschungsprojekte zur Stärkung der Verwendung nachwachsender Rohstoffe Im Bereich der Forschung wurden insgesamt sechs Forschungsprojekte finanziell mit rund zwei Millionen Euro unterstützt: "Erstellung eines Bauwerks mit einem neuartigen Tragsystem aus Eichenschwachholz“ (Hochschule Trier) „HIVE HOME“ (Hochschule Koblenz) „Kreislaufeffizientes Bauen mit Holz/Re-Use-Holzbauelemente“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Gewachsene Dorfstrukturen stärken – Aufwertung der Bausubstanz mit Methoden der seriellen Sanierung“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) „Reversibler Holzmodulbau in einer Bestandshalle“ – Landesgartenschau 2027 (Stadt Neustadt an der Weinstraße) „PV-Parkplatzüberdachung aus acetylierter Buche“ – Landesgartenschau 2027 (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) Machbarkeitsstudien Eine Machbarkeitsstudie ist eine systematische Voruntersuchung, die prüft, ob ein Sanierungsvorhaben technisch, wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch realisierbar ist. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Bauherren, bevor detaillierte Planungen beginnen: „Machbarkeitsstudie über die energetische und serielle Sanierung der Skatehalle in Trier“ (Stadt Trier) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung und evtl. Erweiterung der Kindertagesstätte in der Gemeinde Morscheid (Verbandsgemeinde Ruwer) „Leuchtturmprojekte“ des Holzbaus Ein weiterer Schwerpunkt vom Klimabündnis besteht in der Förderung von hoch innovativen und musterhaften Holzbauten, die Vorbildcharakter für den modernen Holzbau haben. Insgesamt wurden rund 2,4 Millionen Euro an Förderung an folgende Projekte ausgereicht: „Neubau von drei Feuerwehrhäusern als Systembaukasten mit regionalem Holz in den Gemeinden Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach“ (Verbandsgemeinde Winnweiler) „Mörs:DORF - Neubau eines generationsübergreifenden Dorfzentrums in Holzbauweise als Begegnungs- und Lernort in der Gemeinde Mörsdorf“ (Verbandsgemeinde Kastellaun) „Bau einer Wetterschutzhütte“ als Ergebnis eines Studierendenwettbewerbs im Forstamt Westrich“ „Nachhaltige Sanierung der Dachlandschaft der Grundschule in der Gemeinde Essenheim” (Verbandsgemeinde Nieder-Olm) „Neubau multifunktionaler Forsthof in Annweiler“ (Trifels Natur GmbH) „Neubau eines Gesundheitszentrums in Holz in Bad Kreuznach“ (Unternehmen Enk Verwaltung GmbH/Langenlonsheim) „Bau von innovativen Fahrzeughallen in Holz-Beton-Hybridbauweise für die Betriebsfahrzeuge der Stadtwerke und der Stadt Trier im Energie- und Technikpark“ (Stadtwerke Trier) „Neubau eines vierstöckigen energieeffizienten Verwaltungsgebäudes aus Holz in Ingelheim“ (Kreisverwaltung Mainz-Bingen) „Neubau einer Interimsschule für das Regino-Gymnasium Prüm in demontierbarer Holz-Modulbauweise“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) „Neubau eines Aussichtsturms auf dem Idarkopf bei Stipshausen“ (Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen) „Sanierung der Fassade und energetische Komplettsanierung der Grundschulturnhalle in der Gemeinde Körperich“ (Verbandsgemeinde Südeifel) „Neubau von zwei Feuerwehrgerätehäusern in modularer Holzbauweise als Prototyp in den Gemeinden Palzem und Lampaden“ (Verbandsgemeinde Saarburg-Kell) Öffentlichkeitsarbeit Eine weitere wichtige Säule des Klimabündnisses ist die Vermittlung von Wissen an die verschiedenen Zielgruppen zur Steigerung des klimafreundlichen Bauens. Dafür wurde unter anderem eine eigene Homepage aufgebaut und verschiedene Veranstaltungen finanziell unterstützt: „Westerwälder Holztage 2025“ in Oberhonnefeld-Gierend Zweitägiges Fachsymposium zum Thema „Kommunales Bauen, Serielles Sanieren und kostengünstiges Bauen mit Holz“ in Saarburg und Konz Preisverleihung „Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024“ in Mainz "7. Trierer Waldforum – Auf dem Holzweg!? Mit Holznutzung und verstärktem Holzbau unterwegs zu mehr Klimaschutz und gesunden Wäldern“ Außerdem setzt sich das Klimabündnis für die Umsetzung des eingeführten Umweltlabels „Holz von Hier®“ ein. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen finden Sie unter https://klimabuendnis-bauen.rlp.de

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