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Gas- und Wärmeabgabe seit 1990

<p>Dieser Datensatz gibt die Gas- und Wärmeabgabe in der Stadt Oldenburg wieder. Es handelt sich um die abgerechnete nutzbare Wärmeabgabe, die durch einen Wärmedirektservice oder Nahwärme bereitgestellt wurde.</p> <p>Alle Werte sind in Millionen Kilowattstunden (kWh) angegeben.</p> <p>Quellen: EWE AG, EWE Netz GmbH, vorläufige Angaben</p> <p><em>Hinweise:</em></p> <ul> <li>Gradtagzahl: bis zum Jahr 2018 in Kelvin-Tage/Jahr für Oldenburg. (Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)), ab Jahr 2019 in Kelvin-Tage/Jahr auf Basis nächster DWD-Wetterstation Friesoythe-Altenoythe (Quelle: Institut für Wohnen und Umwelt GmbH, 2023)</li> <li>Das Jahr 1990 ist als Bezugsjahr für den Klimaschutz in Oldenburg und im Bund von Bedeutung</li> <li>Der Wert für die Gasabgabe 1991 stammt aus dem Klimaschutzbericht 1997 für die Stadt Oldenburg</li> </ul>

Gebäudeeignung für ein zentrales oder dezentrales Wärmeversorgungssystem

Betrachtet wurde der gesamte Wohngebäudebestand ohne Berücksichtigung der Nichtwohngebäude im Land Berlin. Es erfolgte eine Unterscheidung des Wohngebäudebestandes nach seiner potenziellen Eignung für ein zentrales oder dezentrales Wärmeversorgungssystem in zwei Szenarien: im Ur-Zustand sowie unter Annahme eines Modernisierungszustandes gemäß der Energieeinsparverordnung von 2014.

Versorgung mit Energie und Wasser

Versorgung mit Energie (Erdgas, Strom, Fernwärme, Nahwärme) und Wasser in Dortmund in Tonnen pro Jahr  von 1994 - 2020.Seit 2000 (Strom) bzw. 2002 (Gas) gibt es zwischen der Summe der Lieferungen an Privat- und Geschäftskunden und dem Verkauf insgesamt eine Differenz. Es handelt sich dabei um die Leistungen von Fremdanbietern.

Errichtung von Fernwärmeleitungen in Straßlach durch die Infrastruktur-Gesellschaft Straßlach-Dingharting

Die Infrastruktur-Gesellschaft Straßlach-Dingharting (ISD) plant ein mehr als 5 km langes Nahwärmenetz für die Nahwärmeversorgung des Ortsteils Straßlach. Hierfür ist gemäß § 65 UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung) grundsätzlich eine Planfeststellung oder Plangenehmigung erforderlich. Im Rahmen einer allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalles ist vorab festzustellen, ob die Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht (§ 5 Abs. 1 i.V.m. § 7 Abs. 1 UVPG und Nr. 19.7.1 der Anlage 1 zum UVPG)

Ansprechpartner Abwärme

Ansprechpartner, die zum Thema "Abwärme" informieren und/oder beraten und/oder Auskünfte zur Förderung erteilen.

Praxisbeispiele Abwärme

Praxisbeispiele, die bislang zum Thema Abwärme im Energie-Atlas Bayern erfasst wurden. Die Projekte wurden vor Ort von Bürgern, Kommunen oder Unternehmen umgesetzt.

Abwärmequellen

Standorte von Anlagen für Produktion und Energieumwandlung, an denen Potenziale für Abwärmenutzung bestehen. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Weitere Anbieter von Abwärme können jederzeit in diese Darstellung aufgenommen werden.

Technische Aspekte

Unter Nahwärme verstehen wir eine Wärmeversorgung über Wärmenetze, die kurze Distanzen überbrücken und außerhalb der etablierten Berliner Fernwärmenetze (vgl. Karte „Fernwärmenetze“ im Energieatlas Berlin) bestehen oder in Zukunft realisiert werden. Der Begriff Nahwärme wird zwar häufig gebraucht, lässt sich aber nicht durch klare technische oder juristische Kriterien von der Fernwärme abgrenzen. Diese Form der Wärmeversorgung bietet insbesondere in urbanen, dicht bebauten Siedlungsstrukturen Vorteile, da durch den Anschluss an ein Wärmenetz nicht für jedes Einzelgebäude eine individuelle Lösung gefunden werden muss, die die gesetzlichen Anforderungen an neue Heizungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024 erfüllt. Beim Anschluss an ein Wärmenetz ist der Betreiber des Netzes verpflichtet, die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an dieses Wärmenetz zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil von Nahwärmenetzen besteht darin, dass lokal verfügbare erneuerbare Wärmequellen wie zum Beispiel Erdwärme oder Abwärme aus Abwasser durch sie nutzbar gemacht werden können. In unserem interaktiven Leitfaden wird unterschieden zwischen Niedertemperatur-Nahwärmenetzen und kalten Nahwärmenetzen. Unter Niedertemperatur-Nahwärmenetzen verstehen wir ein System zur Versorgung von Gebäuden mit thermischer Energie zu Heizzwecken, zur Warmwasserbereitung oder der Bereitstellung von Prozesswärme. In einem Niedertemperatur-Nahwärmenetz wird die Wärme i.d.R. über eine zentrale Heizzentrale bereitgestellt und dann über ein isoliertes Rohrsystem in Form von erwärmtem Wasser zu den Wärmeverbrauchern transportiert. Teilweise sind mehrere unterschiedliche Wärmeerzeuger und auch Speichersysteme eingebunden. Von kalter Nahwärme sprechen wir, wenn die Betriebstemperatur auf dem Temperaturniveau der genutzten Umwelt- oder Abwärmequelle liegt, das heißt im Temperaturbereich 5–35 °C. In den Gebäuden sind dezentral Wärmepumpen verbaut, welche anstatt Luft das Netz als Wärmequelle nutzen und das Temperaturniveau je nach individuellen Bedarf zum Heizen und für die Warmwasserversorgung anheben. Bild: dgdimension / Depositphoto.com Konventionelle Nahwärmenetze Informationen zu konventionellen Wärmenetzen, die in der Regel über Verbrennungstechnologie gespeist und mit Vorlauftemperaturen von über 70 °C betrieben werden. Weitere Informationen Bild: caifas / Depositphoto.com Niedertemperatur-Nahwärmenetze Informationen zu Low-Ex- oder Niedertemperatur-Wärmenetzen, die häufig unterschiedliche erneuerbare Quellen einbinden und deren Vorlauftemperaturen zwischen 50 und 70 °C liegen. Weitere Informationen Bild: AL-creativ / Depositphoto.com Kalte Nahwärmenetze Informationen zu sogenannten Kalten Wärmenetzen, die Umweltwärme, wie beispielsweise Erdwärme oder Wärme aus Abwasser auf ihrem vorhandenen Temperaturniveau in die Gebäude transportiert. Ihre Vorlauftemperaturen liegen typischerweise unter 25 °C. Weitere Informationen Bild: Toniflap / Depositphoto.com Erneuerbare Wärme Informationen zu den Möglichkeiten, Abwärme oder erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Geothermie oder Biomasse zur Wärmeeinspeisung in Nahwärmenetzen zu nutzen. Weitere Informationen

Kalte Nahwärmenetze

Bei der sogenannten kalten Nahwärme, also den Wärmenetzen der 5. Generation, wird kein erhitztes Wasser durch die Leitungen transportiert, sondern das Wärmeträgermedium im Netz nimmt Wärme aus den Umweltwärmequellen auf dem verfügbaren Temperaturniveau auf und transportiert diese direkt in die angeschlossenen Gebäude. Dort wird die Wärme von dezentralen Wärmepumpen auf das gewünschte Temperaturniveau gebracht. Durch die niedrigen Temperaturen von typischerweise unter 25 °C muss das Leitungsnetz nicht gedämmt werden und statt Wärmeverlusten können sich in der Jahresbilanz sogar Wärmegewinne ergeben, da die erdverlegten Rohre Wärme aus dem Erdreich aufnehmen können. Das erfordert aber auch den Einsatz von Frostschutzmittel, sodass man bei dem eingesetzten Wärmeträgermedium von einem Wasser-Glykol-Gemisch oder kurz Sole spricht. Die Wärmequellen werden an den Orten mit dem höchsten Potenzial unmittelbar an das Netz angeschlossen. Als Wärmequellen eignen sich insbesondere oberflächennahe Geothermie, Abwasserwärme und Solarthermie, z.B. in Form von PVT-Modulen. Aber auch Konzepte mit unvermeidbarer Abwärme und Eisspeichern oder eine Kombination aus verschiedenen Quellen sind möglich. Bei kalten Nahwärmenetzen gilt für die versorgten Gebäude: je niedriger die Heiztemperaturen sind, desto effizienter arbeiten die dezentralen Wärmepumpen. Sanierte Gebäude mit einer guten Dämmung benötigen verhältnismäßig geringe Heizleistungen um die Wohnraumtemperatur zu halten. Die Leistung des Heizsystems zur Bereitstellung der Nutzwärme im Raum ist neben der Temperaturdifferenz zwischen Wärmeträgermedium und Raumluft sowie einem material- und stoffspezifischen Wärmeübertragungskoeffizienten direkt abhängig von der Heizkörperfläche. Große Heizflächen in Form von Fußboden- oder Wandflächenheizung oder große Radiatoren eignen sich daher besonders. In Kombination aus guter Gebäudedämmung und großen Heizflächen lassen sich geringe Vorlauftemperaturen realisieren, die zu einem sehr effizienten Betrieb der dezentralen Wärmepumpen führen. Teilweise macht es dann Sinn, die Warmwasserbereitung separat beispielsweise über ein direktelektrisches System zu realisieren. Ein Vorteil ist, dass kalte Nahwärme auch zur Gebäudekühlung eingesetzt werden kann. Hierbei wird die geringe Netztemperatur genutzt, um im Sommer Wärme aus den Gebäuden über die passiven Wärmeübertrager aus den Gebäuden abzuführen. Die aus dem Gebäude abgeführte Wärme kann zur Regeneration von Geothermiefeldern oder zum Laden von Eisspeichern eingesetzt werden. Informationen zu kalter Nahwärme mit Übersicht zu Quartieren mit kalter Nahwärme

2. Konzeptphase

Wenn sich herausgestellt hat, dass das Gebiet sich grundsätzlich für eine Nahwärmeversorgung eignet, geht es darum, zu konkretisieren, wie das zukünftige Nahwärmenetz aussehen kann und welche Schritte notwendig sind, um es zu realisieren. Dabei sind sowohl technische als auch wirtschaftliche und organisatorische Aspekte zu analysieren. Einen guten Überblick über die technischen Fragestellungen, die in dieser Phase relevant sind, liefert die “Checkliste Gebäude- und kleine Wärmenetze” der dena. Kurz zusammengefasst sind Informationen zu den folgenden Themen zusammenzutragen: Potenzielle Wärmeabnehmer und deren Wärmebedarfe: gibt es ggf. Ankerkunden wie öffentliche Gebäude (z.B. Schulen) Mögliche Trassenführung und notwendige Querung von Straßen bzw. Öffentlichen Grünflächen Bestehende Infrastruktur (einschließlich Stromleitungen) Möglicher Standort der Energiezentrale Potenzial von Umweltwärmequellen (z.B. oberflächennahe Geothermie, Gewässer, Abwasserkanäle …) Potenzial von Abwärme aus lokalen Industrie- oder Gewerbebetrieben Solarpotenzial (Solarthermie, Photovoltaik) Mögliche Wärmespeicherung Notwendiges/ sinnvolles Temperaturniveau: ggf Sanierungsbedarf bei Gebäuden Kaltes oder warmes Netz Ob ein kaltes Nahwärmenetz infrage kommt, ist abhängig von dem Potential der Umweltwärmequellen und der Abwärme vor Ort. Ist kein ausreichendes Potential vorhanden, um den Wärmebedarf zu decken, kann ein kaltes Nahwärmenetz nicht realisiert werden. Wird stattdessen ein Niedertemperatur-Nahwärmenetz in Betracht gezogen, muss vor allem ein geeigneter Standort für die Aufstellung der zentralen Wärmeerzeuger gefunden werden. Die Klärung dieser Fragestellung ist durch qualifizierte Fachplanerinnen und Fachplaner oder Unternehmen durchzuführen. Die Ergebnisse sollten in Form einer Machbarkeitsstudie oder eines Konzepts zusammengefasst werden, die als Grundlage für die nächsten Schritte dienen. Die Erarbeitung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch gefördert werden. Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier (Link zu Fördermöglichkeiten). Neben den technischen Fragen sollte in dieser Phase auch geklärt werden, welches Betreibermodell für das zukünftige Wärmenetz angestrebt wird und welche Verantwortung unterschiedliche Akteure übernehmen sollen oder können (beispielsweise öffentliche Hand, Energieversorgungsunternehmen, Bürgerenergiegenossenschaft). Im Konzept sollten auch Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für die darauffolgenden Phasen untersucht und die wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft sowie ggf. Preismodelle durchdacht werden. Weiter zur Planungsphase

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