Bauhaus der Erde - Initiative für eine Bauwende Durch Errichten, Nutzung und Rückbau von Gebäuden ist der Bausektor ein bedeutender Treiber des Klimawandels. Das muss sich schleunigst ändern, soll das Pariser Klima-Abkommen nicht scheitern. Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber fordert deshalb von allen Verantwortlichen eine Bauwende. Die weltweite Substitution von Stahlbeton durch organische Baustoffe wie Holz oder Bambus würde erhebliche Mengen an klimaschädlichen Emissionen vermeiden. Darüber hinaus würde sogar eine mächtige CO 2 -Senke entstehen. Vor diesem Hintergrund hat Schellnhuber jetzt zusammen mit der Architektin Annette Hillebrandt und rund 20 weiteren Persönlichkeiten die „Bauhaus der Erde“ gGmbH gegründet. Der UBA -Präsident Dirk Messner hat das „Bauhaus der Erde“ fachlich mitinitiiert und unterstützt die Initative auch weiterhin fachlich. Als Keimzelle einer globalen Bewegung hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, die gebaute Umwelt nachhaltig zu transformieren. In Anlehnung an die Bauhaus-Bewegung des 20. Jahrhunderts wählt das „Bauhaus der Erde“ einen ganzheitlichen Ansatz. Es will einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anstoßen, der eine neue Vision der gebauten Umwelt hervorbringt. Es gilt, diese Vision, die sich an den Begriffen Nachhaltigkeit , Teilhabe und Ästhetik orientieren sollte, in den nächsten Jahrzehnten umzusetzen. Für die entsprechenden Aktivitäten hat das „Bauhaus der Erde“ eine Startförderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro von der „Laudes Foundation“ erhalten. Mehr Informationen zur Initiative: https://www.bauhausdererde.org .
Baukosten ökologischer Gebäude 10. Energieforum Sachsen-Anhalt Ulrich Steinmeyer, Vorstand Ökoplus AG Baukosten ökologischer Gebäude Gliederung Vortrag: 1) Was macht ökologische Gebäude aus? 2) Durchschnittliche Baukosten in Deutschland 3) Erfahrungswerte mit ökologischen Gebäuden 4) Fazit 10. Energieforum Sachsen-Anhalt Ulrich Steinmeyer, Vorstand Ökoplus AG Baukosten ökologischer Gebäude 1) Was macht ökologische Gebäude aus? a. Gute Dämmung (KFW 40 Standard oder besser) b. Gute regenerative Haustechnik ( viel Solarenergie, Lüftung mit Wärmerückgewinnung,…) c. Naturbaustoffe, die sich mit wenig Energie herstellen lassen und möglichst viel CO-2 einlagern (Holzkonstruktion, Naturdämmstoffe, Balkendecken, Holzböden, etc) d. Minimierung von Stahlbeton und Aluminium und von bedenklichen Stoffen wie PVC, PU, etc. 10. Energieforum Sachsen-Anhalt Ulrich Steinmeyer, Vorstand Ökoplus AG
Das neue Gebäude der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe wurde überwiegend mit Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut und ist ein überzeugendes Referenzprojekt für die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Das Gebäude entstand in moderner Holzbauweise. Für die Fassade kam recyceltes Eichenholz ehemaliger landwirtschaftlicher Gebäude zum Einsatz. Für den Ausbau mit zahlreichen Naturbaustoffen fiel ein finanzieller Mehraufwand von lediglich rund 4 % gegenüber einem konventionellen Bau an. Weiterhin wurde mit Hilfe einer konsequenten Wärmedämmung der Energieverbrauch so weit wie möglich reduziert. Dabei kamen überwiegend Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz. Der geringe Rest-Energiebedarf für die Heizung wird über eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Wärmepumpe gedeckt, die neben Erdwärme die in der Löschwasserzisterne gespeicherte Abwärme des Computerservers nutzt. Insgesamt können durch die verwendten Baustoffe der Atmosphäre dauerhaft 175 Tonnen CO2 entzogen werden.
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 161/05 Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 161/05 Magdeburg, den 21. November 2005 Brandschutz-Experten aus aller Welt trafen sich Magdeburg Eine leistungsstarke Forschung ist eine wichtige Vorraussetzung, damit die Gesellschaft den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist. Das trifft in der gegenwärtigen Zeit im besonderen Maße für die Gefahrenabwehr zu, bei der Probleme durch den globalen Terrorismus genauso zu bewältigen sind wie die Anforderungen eines modernen Bauens mit Atrien und viel Glas, Stahl oder natürlichen Baustoffen. Immer stärker wachsen die Ansprüche durch die modernen Transport- und Verkehrsbedingungen, wofür beispielsweise die Schwierigkeiten mit der Sicherheit in Tunneln stehen. Aus diesem Grunde treffen sich jährlich die führenden Experten der Welt auf dem Gebiet der Brandschutzforschung zu einem einwöchigen Gedankenaustausch. Sie sind im ¿The International FORUM of Fire Research Directors¿ organisiert und haben sich kürzlich auf Einladung des Instituts der Feuerwehr Sachsen-Anhalt in Magdeburg getroffen, dessen Direktor Prof. Dr. Reinhard Grabski der deutsche Vertreter in diesem Gremium ist. Die Brandschutz-Experten haben neueste Entwicklungen in der Gefahrenabwehr, verbesserte Methoden für wissenschaftliche Untersuchungsmöglichkeiten sowie weitere Schritte für eine engere internationale Kooperation beraten. Dabei kann sich jeweils das Gastgeberland besonders präsentieren. So wurden die deutschen Bemühungen in der Brandschutzforschung, insbesondere auch die gewachsenen Möglichkeiten durch die modernen, erst im Frühjahr fertig gestellten Großversuchsanlagen in Heyrothsberge, genauso wie die enge Kooperation mit den Feuerwehren und der Brandschutz-Industrie demonstriert. Die Feuerforscher zeigten sich vom Leistungsstand der Forschung tief beeindruckt. Sie brachten zum Ausdruck, dass hier in Deutschland und besonders in Sachsen-Anhalt auf diesem Gebiet vieles beispielgebend für die Welt läuft. Die Gäste aus der ganzen Welt, beispielsweise aus Neuseeland, USA, Kanada, Japan, China und Taiwan sowie verschiedenen europäischen Ländern, hat beeindruckt, dass Sachsen-Anhalt mit seinem Beitrag zur Brandschutzforschung am Institut der Feuerwehr in Heyrothsberge eine gewichtige Rolle in Deutschland spielt, die auch international Beachtung findet, so der Chairman des FORUM Dr. Paul Croce aus Boston/USA auf dem Empfang Sachsen-Anhalts Innenminister Klaus Jeziorsky. Deutschland ¿ vertreten durch Sachsen-Anhalt- hat sich mit dieser Veranstaltung erfolgreich den Repräsentanten der internationalen Brandschutzforschung vorgestellt und mit seinen Versuchsanlagen und den deutschen Forschern gezeigt, dass vor allem auch das Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt als interessanter und potenter Partner gut aufgestellt ist. Eine engere wissenschaftliche Kooperation ist deshalb ein naheliegender Gedanke. So ist beispielweise für 2006 in Beijing/China das 2. Chinesisch-Deutsche Brandschutzforschungsseminar geplant, auf dem zweiseitig Erfahrungen und Ergebnisse ausgetauscht werden und ein Know-how-Transfer für die Praxis vorbereitet wird. China ist mit seiner aufstrebenden Wirtschaft für deutsche Unternehmen besonders interessant. Dieses bilaterale Treffen knüpft an das erfolgreiche erste Seminar im Jahr 2003 in Heyrothsberge an. Für Fragen bzw. weiteres Bildmaterial steht Herr Prof. Dr. Grabski unter 039292/ 61-600 zur Verfügung. Impressum: Verantwortlich: Dr. Matthias Schuppe Pressestelle Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni 39112 Magdeburg Tel: (0391) 567-5516/5517 Fax: (0391) 567-5519 Mail: pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
Anlagenbezogenes Dioxinmeßprogramm in Sachsen-Anhalt 1993 - 1996 - Ergebnisbericht - SACHSEN-ANHALT Landesamt für Umweltschutz Dioxinbericht LSA Landesamt für Umweltschutz Sachsen - Anhalt Ergebnisbericht Anlagenbezogenes Dioxinmeßprogramm in Sachsen-Anhalt 1993 - 1996 verantwortliche Mitarbeiter : Dr. Christian Ehrlich Wigbert Albrecht Wolf-Dieter Kalkoff Ernst Wusterhausen beteiligte Institute : - Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Abteilung Immissionsschutz / Chemikaliensicherheit Abteilung Umweltplanung / Umweltanalytik 06009 Halle (Saale) , PSF 200 841 - Gesellschaft für Arbeitsplatz- und Umweltanalytik mbH 48065 Münster-Roxel , Postfach 410128 - Institut Fresenius, Luft- und Umweltschutz GmbH 91058 Erlangen-Tennenlohe , Am Weichselgarten 19a - TÜV Ostdeutschland Sicherheit und Umweltschutz GmbH, Regionalbüro Halle 06118 Halle (Saale) , Köthener Str. 33 Das Untersuchungsprogramm wurde im Auftrag des Ministeriums für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt. 2 Dioxinbericht LSA Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangssituation Seite 4 2Entstehung von Dioxinen und Furanen4 3Anlagenauswahl für das Meßprogramm7 4 4.1 4.2 4.3 4.3.1 4.3.2 4.3.3 4.3.4Emissionsmessungen Aufgabenstellung und Meßplanung Meßinstitute Probenahme und Analyse Probenahme und Analyse hochtoxischer organisch chemischer Verbindungen Probenahme und Analyse anorganischer Gase und Gesamtkohlenstoff Probenahme und Analyse von Staub, Staubinhaltsstoffen Qualitätssicherungsmaßnahmen8 8 18 18 18 22 24 25 5 5.1 5.2 5.3Darstellung der Ergebnisse Industrielle Emissionen Kleinfeuerungsanlagen - Hausbrand Dioxinemissionen aus dem Verkehr27 27 42 44 6 6.1 6.2 6.346 46 50 6.4 6.5Auswertung Ergebnisse einzelner Anlagentypen Anlagenvergleich PCDD/F - Kongeneren/Homologen-Verteilung in Bezug auf die Anlagentypen „Dioxinähnliche“ PCB Bewertung von Rückständen7 7.1 7.2Abschätzung der jährlichen Emissionen Istzustand Prognose93 93 94 8 8.1 8.2 8.3 8.494 96 96 98 8.5 8.6Maßnahmen zur Emissionsminderung Mitverbrennen von Holz in einer kohlegefeuerten Anlage Holzfeuerungsanlagen Sonstige Verbrennungsanlagen Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von Stahl, Eisen und sonstigen Metallen Anlagen im Bereich Steine, Erden, Glas, Keramik, Baustoffe Krematorien98 99 100 9Zusammenfassung100 54 85 86 Anhang:Literaturverzeichnis 101 Anlagenband :Detaillierte Aufstellung der Meßwerte zu jeder Anlage Der Anlagenband ist nicht Bestandteil des Ergebnisberichtes und kann auf Anfrage beim Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Abt. Immissionsschutz/Chemikaliensicherheit abgefordert werden. 3
Die Ressourcen für konventionelle Baustoffe sind endlich, was etwa für den Zuschlagsstoff Sand für Beton in einigen Regionen schon deutlich wird. Wissenschaftler des Fachgebiets Nachhaltiges Bauen an der Fakultät für Architektur des Karlsruher Institut für Technik (KIT) stellten daher auf der "Seoul Biennale of Architecture and Urbanism 2017" einen neuen Baustoff mit entsprechend angepasster Konstruktion vor. Basis des Baustoffs sind Holzspäne oder andere pflanzlichen Abfälle, gemischt mit dem Wurzelwerk von Pilzen, dem sogenannten Myzelium. Dessen fadenförmige Zellen bilden ein schwammartiges, stabiles Gebilde aus. Die Mischung wird in Formen gefüllt, die den Geometrien der späteren Konstruktion entsprechen, wo sie sich durch das Pilzwachstum erst weiter verdichtet. Ein Trocknungsprozess tötet den Pilz anschließend ab. So entstehen leichte Bausteine, die zusammen mit Verbindungselementen aus Bambus zusammengesetzt werden können. Die Konstruktionsmethodik der grafischen Statik berücksichtigt die geringe Druck- und Zugbelastbarkeit des Baustoffs durch gezielte Gestaltung der geometrischen Form und des inneren Kräfteflusses. Das auf der südkoreanischen Biennale gezeigte Tragwerk "MycoTree" erinnert daher an einen Baum.
Das Projekt "Entwicklung eines kompostierbaren, hochfesten organischen Klebers und dessen Anwendung zur Bindung von Makropartikeln aus der Blattmasse von Rohrkolben" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Institutsteil Holzkirchen durchgeführt. Der Ausgangspunkt zur Entwicklung eines neuartigen Klebers ist das Typhaboard, das derzeit mittels des anorganischen Bindemittels Magnesit zum Baustoff gefertigt wird. Um die vorhandenen Schwachstellen des Materials Magnesitboard (vor allem die Absenkung der Wärmeleitfähigkeit und die Erhöhung der Festigkeit ist wünschenswert) zu überwinden, ist es ein Schwerpunktziel des Projektes ein neues Klebersystem für Rohrkolben (lat. Typha) zur Herstellung Natur basierender Baustoffe zu entwickeln. Ganz wesentlich für die Entwicklung des neuartigen nachhaltigen Klebers ist die Berücksichtigung der ganz speziellen Eigenschaften des Blattmaterials Typha. Wichtig ist dabei auch, dass mit dem neu entwickelten Klebstoff ein Material entwickelt werden kann, das den speziellen bauphysikalischen Anforderungen für einen Einsatz im Baubereich genügt. Oberstes Kriterium bei der Bindemittelentwicklung ist die Rückführbarkeit in den Stoffkreislauf. Weitere Aspekte für die Wahl und Optimierung des Klebstoffes sind Brandschutz, Schimmelpilzresistenz und Festigkeitseigenschaften.
Das Projekt "Teilvorhaben 3: Mithilfe und Beratung sowie Herstellung der erforderlichen Prüfkörper" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von typha technik Naturbaustoffe durchgeführt. Der Ausgangspunkt zur Entwicklung eines neuartigen Klebers ist das Typhaboard, das derzeit mittels des anorganischen Bindemittels Magnesit zum Baustoff gefertigt wird. Um die vorhandenen Schwachstellen des Materials Magnesitboard (vor allem die Absenkung der Wärmeleitfähigkeit und die Erhöhung der Festigkeit ist wünschenswert) zu überwinden, ist es ein Schwerpunktziel des Projektes ein neues Klebersystem für Rohrkolben (lat. Typha) zur Herstellung Natur basierender Baustoffe zu entwickeln. Ganz wesentlich für die Entwicklung des neuartigen nachhaltigen Klebers ist die Berücksichtigung der ganz speziellen Eigenschaften des Blattmaterials Typha. Wichtig ist dabei auch, dass mit dem neu entwickelten Klebstoff ein Material entwickelt werden kann, das den speziellen bauphysikalischen Anforderungen für einen Einsatz im Baubereich genügt. Oberstes Kriterium bei der Bindemittelentwicklung ist die Rückführbarkeit in den Stoffkreislauf. Weitere Aspekte für die Wahl und Optimierung des Klebstoffes sind Brandschutz, Schimmelpilzresistenz und Festigkeitseigenschaften.
Das Projekt "Bewertung natürlicher, organischer Faserdämmstoffe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Büro für Technischen Umweltschutz durchgeführt. An der Notwendigkeit eines verstärkten Einsatzes von Wärmedämmstoffen im Hochbau zur Reduzierung der CO2 -Emissionen besteht seit dem Klimaschutzgipfel von Rio de Janeiro 1992 kein Zweifel mehr. Deutschland verpflichtete sich dort, die CO2 -Emissionen bis zum Jahr 2005 um 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1987 zu verringern. Mit Einführung der Wärmeschutzverordnung WschVO 1994 wurde der Heizenergiebedarf um 30 Prozent, mit seit 2001 gültigen Energieeinsparverordnung EnEV um weitere 25-30 Prozent verringert. Die gestiegenen Anforderungen an den Wärmeschutz bewirkten ein Wachstum des deutschen Dämmstoffmarkts von 1992 bis 1997 um ca. 50 Prozent. Zeitgleich entwickelte sich bei den Verbrauchern ein Bedürfnis nach natürlichen, ökologischen und gesunden Baustoffen, das die Markteinführung einer Reihe von natürlichen, organischen Faserdämmstoffen (NOFD) zusätzlich begünstigte. Diese Dämmstoffe basieren aus der Rohstoffbasis von (Alt-) Papier, Schafwolle, Baumwolle, Holz, Kokos, Flachs, Hanf, etc. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Dämmstoffen, wie z.B. Mineralwollen und Hartschäume, sind die Emissionen bei der Herstellung, Verarbeitung und in der Nutzungsphase der natürlichen Dämmstoffe noch nicht restlos geklärt. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, Informationsdefizite abzubauen und für die einzelnen Dämmstoffgruppen und Einbaumethoden eine exemplarische Datenbasis über Belastungen beim Einbau und in der Nutzungsphase zu schaffen. In den Untersuchungsumfang aufgenommen wurden Produkte, die über eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik verfügen bzw. genormt sind. Für die gesamte Bandbreite der natürlichen, organischen Faserdämmstoffe wurden in der reellen Baupraxis die unterschiedlichen Einbringmethoden (offenes Aufblasen feucht und trocken, Sprühverfahren, Einblasen, manueller Einbau von Matten und Platten) in die verschiedenen Einbaustellen (Boden, Wand, Decke, Dach) erfasst.
Das Projekt "Neue Technologien zur Wiederverwertung von Altbaustoffen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Karlsruhe GmbH Technik und Umwelt, Institut für Technische Chemie, Bereich Wasser- und Geotechnologie, Technische Mineralogie durchgeführt. Experimentelle Arbeiten zur Verwertung mineralischer Altbaustoffe. Beeinflussung der Bildung und Aufloesung von Mineralen in Baustoffen durch organische Bauzusatzstoffe. Rueckgewinnung von Betonzuschlag und Sekundaerrohstoff zur Zementherstellung aus Altbeton. Versuche zur Zerlegung des Betons in die Hauptkomponenten Sand, Kies und Zementstein insbesondere mit Ultraschall. Untersuchung zur Verwertung der Feinfraktion.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 87 |
Land | 3 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 84 |
Text | 4 |
unbekannt | 2 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 6 |
offen | 84 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 88 |
Englisch | 4 |
Resource type | Count |
---|---|
Dokument | 1 |
Keine | 56 |
Webseite | 33 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 77 |
Lebewesen & Lebensräume | 90 |
Luft | 43 |
Mensch & Umwelt | 90 |
Wasser | 25 |
Weitere | 87 |