Ein Netzwerk von Umweltbildungseinrichtungen mit unverwechselbarem Profil hilft dabei, der Natur in der Stadt auf die Spur zu kommen. Die vielfältigen Lebensräume des Britzer Gartens und des Tempelhofer Felds können im Umweltbildungszentrum oder im Forscherzelt erkundet werden. Der Naturhof im Bauernhofensemble in Malchow gibt Einblicke in die nachhaltige Produktion unserer Ernährung, im alten Wasserwerk am Teufelssee dreht sich alles um das Thema Wasser und in rustikalen Blockhütten in Spandau und Zehlendorf stehen die Walderlebnisse im Vordergrund. Der Campus Stadt Natur lädt an verschiedenen grünen Orten dazu ein, die Natur zu entdecken: im Umweltbildungszentrum am Kienbergpark, im Park am Gleisdreieck oder im Natur-Park Schöneberger Südgelände. Weitere vielfältige Angebote finden Kinder und Erwachsene bei der landeseigenen Stiftung Naturschutz Berlin. Nemo – Naturerleben mobil – Stiftung Naturschutz Berlin Was machen die naturbegleiter*? – Stiftung Naturschutz Berlin Naturerfahrungsräume NER-Beratungsstelle – Stiftung Naturschutz Berlin Das Netzwerk bietet nicht nur ein umfassendes Bildungs- und Erlebnisprogramm, sondern ist auch engagiert in der Landschafts- und Waldpflege, in der Umweltbildung direkt in Stadtquartieren, im Tier- und Pflanzenschutz und im Vermitteln bewussten Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Die Berliner Waldschulen haben vielfältige Angebote, den Wald und seine Bewohner kennen und schätzen zu lernen. Sämtliche Veranstaltung stehen tagesaktuell im Umweltkalender. Umweltkalender – Stiftung Naturschutz Berlin Der Wald ist für alle da. Und so ist es auch mit den Berliner Waldschulen. Sie locken mit interessanten und vielseitigen Bildungsangeboten nicht nur die Großstadtkinder in den Wald. Es gibt vielfältige Angebote für Jung und Alt, den Wald und seine Bewohner kennen und schätzen zu lernen. Zu den Waldpädagogischen Einrichtungen – Waldschulen und Lehrkabinett – bei den Berliner Forsten In Karte anzeigen Bild: Freilandlabor Britz e.V. Freilandlabor Britz e.V. – Umweltzentrum Die Anfänge des Freilandlabor Britz liegen im Britzer Garten, wo sich der gleichnamige Verein 1986 gründete. Neben Veranstaltungen ist ein Schwerpunkt die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte. Das Freilandlabor kooperiert mit vielen Vereinen, Volkshochschulen und Verwaltungen. Freilandlabor Britz e.V. – Umweltzentrum Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Freilandlabor Britz e.V. Freilandlabor Britz e.V. – Geschäftsstelle und Forscherzelt 2011 wurde mit dem Forscherzelt auf dem Tempelhofer Feld ein neuer Umweltbildungsstandort eingerichtet. Das Umweltbildungsangebot spricht alle Ziel- und Altersgruppen an. Freilandlabor Britz e.V. – Geschäftsstelle und Forscherzelt Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Naturschutz Berlin-Malchow e.V. / Beate Kitzmann Naturhof Malchow 1898 erbaut, wird der Dreiseithof seit 2011 sukzessive saniert. Entdecken Sie die alten Apfelsorten der Streuobstwiesen, grasende Robustrinder, das Storchencafé und den Hofladen mit regionalen Angeboten. In praktischen Beispielen wird im Freiland gezeigt, was Jeder für den Naturschutz beitragen kann Naturhof Malchow Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Freilandlabor Marzahn Naturschutzstation Marzahn Wer Wissenswertes über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge vor seiner Haustür erfahren will, oder Entdeckungsreisen in die Hönower Weiherkette oder ins Wuhletal unternehmen möchte, ist hier richtig. Naturschutzstation Marzahn Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. Auf dem Gelände des historischen Wasserwerks im Grunewald kann Natur in Verbindung mit Industriekultur hautnah erlebt werden. Für alle Altersgruppen werden in Führungen und Workshops die Lebensräume Teich, See, Boden, Wald und Garten erfahrbar gemacht. Ebenso wird die Geschichte und Technik der Trinkwasserförderung in den denkmalgeschützten Gebäudeteilen plastisch aufgezeigt. Ein Bildungsschwerpunkt liegt auf dem Thema „Wasser als Lebensraum und Lebensmittel“. Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Lucia Kühn Naturschutzstation Hahneberg Wer wissen will, wie Landwirtschaft in einer Großstadt funktioniert, mehr über Naturschutz, Landschaftspflege und Beweidungsprojekte mit alten Schaf- und Ziegenrassen sowie Galloway-Rindern erfahren möchte, ist hier richtig. Naturschutzstation Hahneberg Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: Naturschutzstation Marienfelde Naturschutzstation Marienfelde Auf der ehemaligen Mülldeponie dreht sich alles um die hier typische Tier- und Pflanzenwelt und den umweltgerechten Umgang mit Abfällen. Auf dem Gelände wurde eine Trennt:Station eingerichtet. Naturschutzstation Marienfelde Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: NIRGENDWO Berlin NIRGENDWO – Stadtnatur erleben, Biodiversität fördern Bildungs- und Erlebnisort für Natur, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. Mitten im Wriezener Park in Berlin-Friedrichshain liegt das NIRGENDWO – ein nachhaltig zertifizierter und gemeinnütziger Bildungs- und Begegnungsort rund um Stadtnatur, naturnahes Gärtnern und biologische Vielfalt. In Gärten mit Wildblumen, Nisthilfen und Totholzstrukturen zeigt das NIRGENDWO, wie selbst kleinste urbane Flächen Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen bieten können. NIRGENDWO – Stadtnatur erleben, Biodiversität fördern Weitere Informationen In Karte anzeigen Bild: droneyourlife Umweltbildungszentrum Kienbergpark Der zentrale Anlaufpunkt für „grünes Lernen“ im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist das Umweltbildungszentrum Kienbergpark am Wuhlesteg, an dem alles über Natur und Umwelt, Gärtnern und Pflanzen, Welt und Wissen, Ernährung und Gesundheit, Kunst und Medien und Grüne Berufe gelernt werden kann. Umweltbildungszentrum Kienbergpark Weitere Informationen Bild: Konstantin Börner Campus Stadt Natur Der Campus Stadt Natur lädt an verschiedenen grünen Orten dazu ein, die Natur und neue Perspektiven zu erkunden und erleben. Entdecken Sie ein abwechslungsreiche Bildungsprogramme für Jung und Alt in den verschiedenen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH. Weitere Informationen Freilandlabor Britz e.V. – Geschäftsstelle / Forscherzelt und Umweltzentrum Freilandlabor Marzahn Naturhof Malchow Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. Naturschutzstation Hahneberg Naturschutzstation Marienfelde NIRGENDWO Umweltbildungszentrum & Kulturort Umweltbildungszentrum Kienbergpark
Die Datengrundlage für die Naturerfahrungsräume bildet eine Recherche des RVR. Link zum Katalog Grüne Infrastruktur Ruhrgebiet: https://www.rvr.ruhr/fileadmin/user_upload/01_RVR_Home/02_Themen/Umwelt_Oekologie/Offensive_GI/Dokumente/Katalog_Gruene_Infrastruktur.pdf#page=31 Verfügbarkeit in der WebMap: 2024 Aktualisierungszyklus in der WebMap: unregelmäßig Datenquelle: Regionalverband Ruhr, Östliche Biostation
Der Kienbergpark versteht sich als neuartiger Parktypus, der Naherholung und Umweltbildung eng verzahnt. Er ist mit knapp 60 ha direkter Nachbar der Gärten der Welt und schließt an seiner östlichen Flanke an das Wuhletal an. Kernstück ist der Kienberg, eine natürliche Erhebung im Wuhletal, die durch große Schuttüberdeckungen weiter an Höhe gewonnen hat. Die Angebotspalette umfasst u.a. eine Vielzahl an Freitzeitangeboten, einen Naturerfahrungsraum und ein Umweltbildungszentrum (UZB), dessen Bildungsangebote auch überbezirklich Interesse finden. Neben waldähnlichen Gehölzbeständen ist das Gelände von zahlreichen offenen und besonnte Flächen geprägt. In besonderem Maße wird hier der Artenvielfalt Rechnung getragen. Es gibt beispielsweise Obstbaumwiesen mit historischen Sorten oder Wiesen aus gebietsheimischem Saatgut. Ein Pflege- und Entwicklungsplan sorgt dafür, dass der Kienbergpark unter den Folgen des Klimawandels ökologisch zukunftsfähig sein wird. Der folgende virtuelle Rundgang macht die vielfältigen Facetten der biologischen Vielfalt im Kienbergpark deutlich. Kienbergpark Bild: butterfly-photos.org / fotolia.com Tagfalter-Monitoring: Artenvielfalt und Verantwortung für besondere Arten Bereits seit 2015 haben Expertinnen und Experten die Lebensräume für Falter im Wuhletal erfasst. Dabei wurden insgesamt 128 Arten an Tag- und Nachtfaltern gefunden, aber die tatsächliche Anzahl ist sehr wahrscheinlich sogar noch deutlich höher. Tagfalter-Monitoring: Artenvielfalt und Verantwortung für besondere Arten Weitere Informationen Bild: Bernd Machatzi Grasnelken auf der Sandlinse Eine der Zielarten des Florenschutzes ist die Gemeine Grasnelke. Diese auch nach der Bundesartenschutzverordnung gesetzlich besonders geschützte Art wächst vor allem auf trockenen Standorten, wie sie auch auf der sogenannten "Sandlinse" nördlich des Wuhlesteges vorkommen. Grasnelken auf der Sandlinse Weitere Informationen Bild: M. Schuppich / fotolia.com Gebietsfremde Pflanzen Gebietsfremde Arten (Neobiota) kommen in Berlin häufig vor. Da es in der Natur kein "Gut" und "Böse" gibt, sind auch diese neu eingebürgerten Arten nicht per se schlecht. Je nachdem, wo sie vorkommen und wie sie sich ausbreiten, können einige Arten jedoch zu Problemen mit dem Naturschutz führen. Gebietsfremde Pflanzen Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Wechselfeuchte Zone am Wuhleteich: Naturnahe Gewässer Ein bisschen erinnert der Wuhleteich im Wuhletal an eine Miniversion von Berlin: Künstlich angelegt in prächtiger Naturkulisse und das Zuhause einer riesigen Anzahl unterschiedlichster Bewohner. Die alle natürlich eigene Bedürfnisse und Ansprüche haben. Wechselfeuchte Zone am Wuhleteich: Naturnahe Gewässer Weitere Informationen Bild: Jens Scharon Lebensraum für Zauneidechsen: Private Freiflächen Zauneidechsen sind sehr wärmebedürftig und bevorzugen offene oder halboffene, trockene Lebensräume mit viel Sonne, wie Trockenrasen, Waldsäume und -lichtungen, Brachflächen, Aufschüttungen, Dämme oder Böschungen. Lebensraum für Zauneidechsen: Private Freiflächen Weitere Informationen Bild: sid221 / fotolia.com Lebensraum Röhricht Viele Tierarten, darunter Vögel, Fische, Würmer, Krebse und Insekten sind für die neuen Wohnungen und Brutplätze, die sie im Röhricht finden, dankbar. Aufgrund der hohen Bedeutung für den Naturhaushalt sind Röhrichte in Berlin gesetzlich geschützt. Lebensraum Röhricht Weitere Informationen Bild: John Smith / fotolia.com Mischwald für Berlin Bereits seit 2015 haben Expertinnen und Experten die Lebensräume für Falter im Wuhletal erfasst. Dabei wurden insgesamt 128 Arten an Tag- und Nachtfaltern gefunden, aber die tatsächliche Anzahl ist sehr wahrscheinlich sogar noch deutlich höher. Mischwald für Berlin Weitere Informationen Bild: Andrea Wilhelm / fotolia.com Lebensraum Waldrand Berlin ist die waldreichste Metropole Deutschlands und bietet in typischen Mischwäldern zahlreichen Tier- und Pflanzenarten großzügigen Raum zum Leben. Waldränder sind ein wichtiger Bestandteil naturnaher Wälder, insbesondere wenn sie aus möglichst vielen standortgerechten Pflanzenarten bestehen. Lebensraum Waldrand Weitere Informationen Bild: Vladyslav Siaber / fotolia.com Alte Obstsorten Bereits seit 2015 haben Expertinnen und Experten die Lebensräume für Falter im Wuhletal erfasst. Dabei wurden insgesamt 128 Arten an Tag- und Nachtfaltern gefunden, aber die tatsächliche Anzahl ist sehr wahrscheinlich sogar noch deutlich höher. Alte Obstsorten Weitere Informationen Bild: manu / fotolia.com Landschaftspflege mit Weidetieren Berlin hat einen hohen Anteil an offenem und halboffenem Grünland: Dazu gehören traditionell Wiesen und Weiden aber auch Brachflächen, halboffene Waldweidelandschaften und Äcker. Sie alle weisen einen besonderen biologischen Reichtum auf. Berlin möchte diese Offenflächen langfristig sichern. Landschaftspflege mit Weidetieren Weitere Informationen Bild: fotoparus / fotolia.com Kunstnester für die Schwalben – Glücksbringer auf Wohnungssuche Schwalben galten schon immer als Glücksbringer und sind gesetzlich besonders geschützt. Auch wenn sie immer noch eine der häufigsten Vogelarten in Mitteleuropa ist, sinkt ihre Anzahl seit Jahren, auch in Deutschland. Dazu tragen unter anderem die Dachstuhl- und Fassadenmodernisierungen bei. Kunstnester für die Schwalben – Glücksbringer auf Wohnungssuche Weitere Informationen Bild: Friedberg / fotolia.com Bauen mit Glas Viele Vögel, die in der Stadt leben oder dort auf dem Durchzug oder im Winter vorkommen, haben allerdings zunehmend Probleme in diesem Lebensraum. Dazu trägt der Zuwachs an großflächigen Glasfassaden bei, denn Glas kann eine tödliche Falle für Vögel sein. Bauen mit Glas Weitere Informationen Bild: AF Lichtfänger Insektenfreundliche Beleuchtung In Berlin leben viele Arten, die für die grüne Metropole typisch sind. Aber viele dieser Arten nehmen im Bestand ab und ihr Vorkommen wird gefährdet. Ein Grund dafür ist auch die allgegenwärtige künstliche Beleuchtung, die insbesondere für Insekten zur tödlichen Falle werden kann. Insektenfreundliche Beleuchtung Weitere Informationen Bild: amenic181 / fotolia.com Nachhaltige Wälder Nur wenn wir das, was wir verbrauchen auch ohne Raubbau an der Natur erzeugen, können wir die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten erhalten. Dazu bedarf es aber der Zusammenarbeit der gesamten Gesellschaft, z. B. durch die Einführung sogenannter Öko-Siegel. Nachhaltige Wälder Weitere Informationen Bild: Lichtschwärmer Umweltbildungszentrum Kienbergpark Die Vermittlung eines Verantwortungsbewusstseins für unsere Umwelt an Groß und Klein liegt dem Team des Kienbergparks ganz besonders am Herzen. Der zentrale Anlaufpunkt für dieses "grüne Lernen" ist das Umweltbildungszentrum Kienbergpark. Umweltbildungszentrum Kienbergpark Weitere Informationen Bild: famveldman / fotolia.com Naturerfahrungsräume Städtische "Naturerfahrungsräume" sind i.d.R. mindestens einen Hektar große, "wilde" Freiräume, die Kinder und Jugendliche zum Spielen, Toben, Forschen und Erholen eigenständig aufsuchen können. Praktisch also, wenn sie im Wohnumfeld entstehen, so können sie fußläufig und schnell erreicht werden. Naturerfahrungsräume Weitere Informationen
Die Erhaltung biologischer Vielfalt liegt in der Verantwortung der gesamten Gesellschaft. Deshalb baut die Strategie auf dem Engagement vieler Akteurinnen und Akteure auf. Die guten Beispiele machen deutlich, wie sich Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Verbände, einzelne Verwaltungsbereiche und auch Unternehmen einsetzen. Die zahlreichen Umweltbildungsprojekte sensibilisieren für Aspekte der biologischen Vielfalt und regen an, sich zu beteiligen. Ein weiterer gesellschaftlicher Aspekt der Berliner Strategie ist mit dem Ziel verbunden, eine hohe Lebensqualität zu schaffen. Alle Berlinerinnen und Berliner sollen Zugang zur Stadtnatur haben und in den Genuss ihrer positiven Wirkungen gelangen können. Die Umweltwirkungen von Städten reichen weit über die Stadtgrenzen hinaus, denn Städte erzeugen überregionale, teils sogar global wirksame Stoffströme und nutzen Ressourcen aus aller Welt. Daher trägt Berlin als grüne Metropole mit einer hohen Biodiversität Verantwortung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Bild: bgmr Berliner Ökokonto Berlin führt ein bauleitplanerisches Ökokonto. So lassen sich Eingriffe in Natur und Landschaft, die Bauprojekte in der wachsenden Stadt verursachen, früh und gezielt ausgleichen. Das fördert die Biodiversität und hilft, die grüne Stadt gezielt vorzudenken. Berliner Ökokonto Weitere Informationen Bild: Sascha Abendroth Unternehmerische Verantwortung Berlins Unternehmen können die Biodiversität auf vielfältige Weise voranbringen – nicht zuletzt, indem sie ihren Firmensitz naturnah gestalten. Der Leitfaden „Berliner Unternehmen fördern Biologische Vielfalt“ liefert dafür gute Argumente, Ideen und Beispiele. Das regt an mitzumachen. Unternehmerische Verantwortung Weitere Informationen Bild: Stiftung für Mensch und Umwelt Biodiverses Wohnumfeld Wer biologische Vielfalt fördern will, darf vor Wohngebieten nicht haltmachen. Weil mehr Artenvielfalt auch mehr Lebensqualität bedeutet, werden Berlins Wohnungsgenossenschaften und die städtischen Wohnungsbaugesellschaften immer häufiger in dieser Frage aktiv. Biodiverses Wohnumfeld Weitere Informationen Bild: Eike Friederici Naturerfahrungsräume In einem Naturerfahrungsraum kreativ und spielerisch die Stadtwildnis erkunden – für Kinder und Jugendliche in Berlin ist das auch ein Weg, biologische Vielfalt zu begreifen. Die Räume haben sie meist selbst mitgestaltet. In ihnen wachsen die Naturschützerinnen und Naturschützer von Morgen heran. Naturerfahrungsräume Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Berlin 26 Stunden Festival: Der Lange Tag der StadtNatur Am Langen Tag der StadtNatur gehen die Berlinerinnen und Berliner auf Tuchfühlung mit der Artenvielfalt. Hunderte Führungen, Touren und Mitmachaktionen laden jedes Jahr dazu ein, die Natur zu erfahren, und zeigen, wie man sich engagieren kann. 26 Stunden Festival: Der Lange Tag der StadtNatur Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Stadtnatur-Rangerinnen und -Ranger In jedem Bezirk Berlins sind Stadtnatur-Rangerinnen und -Ranger unterwegs. Sie kümmern sich um die biologische Vielfalt in der Stadt. Dazu beobachten, kartieren und schützen sie Tiere und Pflanzen und erklären sie den Menschen. Stadtnatur-Rangerinnen und -Ranger Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Umweltbildung für Kinder und Jugendliche Berlin fördert Umweltbildung in vielen Formen. Naturpädagoginnen und -pädagogen kommen zum Beispiel in die Bildungseinrichtung; andere laden zu offenen Lernwerkstätten ein. Allen Formaten gleich ist nur eins: Sie sprechen jene an, die morgen die biologische Vielfalt schützen sollen. Umweltbildung für Kinder und Jugendliche Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Artenschutz in der Stadtentwicklung Berlin hat eine Artenschutzkonzeption, mit der erste Auswirkungen des weiteren Stadtwachstums auf naturschutzrechtlich geschützte Arten erfasst und Möglichkeiten zur Schaffung von Ersatzlebensräumen aufgezeigt werden. Artenschutz in der Stadtentwicklung Weitere Informationen Bild: bgmr Landschaftsarchitekten Tierfreundliche Beleuchtung Das Licht der Stadt irritiert viele Tiere. Für einige ist es sogar lebensgefährlich. Mit der richtigen Beleuchtung lässt sich das vermeiden. Gefragt ist weniger Licht, das gut ausgerichtet, abgeschirmt und im Ton warm ist, aus Lichtquellen, die nicht zu heiß werden. Tierfreundliche Beleuchtung Weitere Informationen Bild: Maria Reusrath Landschaftspflege für biologische Vielfalt Wie ein Landschaftsraum gepflegt wird, ist mit dafür entscheidend, ob sich die biologische Vielfalt entfalten kann. Wie gut diese Pflege gelingt, hängt vom Engagement vieler ab. Landschaftspflege für biologische Vielfalt Weitere Informationen Bild: Grün macht Schule Grün macht Schule Die Beratungsstelle „Grün macht Schule“ begleitet seit fast 40 Jahren Berliner Schulen und Kindertagesstätten bei der Gestaltung ihrer Freiflächen. Dabei sind viele grüne Oasen entstanden, in denen Kinder täglich Natur erleben und ihr Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt stärken. Grün macht Schule Weitere Informationen Bild: bgmr Landschaftsarchitekten Reichhaltige Umweltbildung In Berlin gibt es viele Angebote zur Umweltbildung, die biologische Vielfalt erlebbar machen. Die Bandbreite reicht von Dauereinrichtungen vor Ort bis zu Exkursionen, Lehrpfaden und digitalen Medien. Reichhaltige Umweltbildung Weitere Informationen
Der Kartendienst (WMS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Kulturlandschaft,Erholungsvorsorge,Freiraumentwicklung dar.:Die Kultur- und Naturerlebnisräume sind aus den dargestellten besonders wertvollen Kulturlandschaften, angrenzenden, thematisch assoziierten Landschaftsabschnitten und besonderen Naturerlebnisorten, die sich entweder in diesem Gebiet häufen oder bereits eine größere räumliche Dimension besitzen, abgeleitet. Sie stellen als herausragende Zeugnisse des Kultur- und Naturerbes des Saarlandes Schwerpunkträume für die landschaftsgebundene Erholung im Saarland dar. s. Landschaftsprogramm Saarland, Kapitel 8.6.1.
Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist seit 2015 durch den Bau der Fuß- und Radwegeverbindung über den Flaschenhals-Park mit dem Park am Gleisdreieck verbunden. Die Vision einer Grüntangente ist damit realisiert. Möglich wurde dies durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die über viele Jahre gezielt in die Entwicklung der Flächen gelenkt wurden. Auch das Gleisdreieck diente lange Jahrzehnte dem Personen- und Güterverkehr. Ein Vierteljahrhundert musste um das Gelände gerungen werden, bis es schließlich zum Park werden konnte. Gewachsene Wildnis und gestalteter Freiraum, erholsamer Rückzugsort und vielseitig nutzbare Freifläche: mit dem Park am Gleisdreieck ist eine Parkanlage neuen Typs entstanden. Pioniercharakter besitzen nicht nur der Interkulturelle Garten und der Naturerfahrungsraum sondern auch die Ökoschotterflächen mit gefährdeten Pflanzenarten. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt spielt die Verbindung von Lebensräumen eine immer größere Rolle. Der Biotopverbund wurde daher als Schutzziel im Naturschutzgesetz verankert. An einem stadtumfassenden Konzept der Vernetzung von Lebensräumen wird gearbeitet. Scheinbar wertlose Brachflächen, wie Bahndämme, sind dabei von Bedeutung. Sie durchziehen das gesamte Stadtgebiet. Sternförmig führen sie aus dem Umland bis in die Berliner City. Pflanzen und Tiere nutzen diese grünen Korridore als Einwanderungswege.
Naturerfahrungsräume sind Orte, die mitten in der Stadt naturnahe Wildnis kultivieren. Sie bringen Kinder in Kontakt mit Stadtnatur und biologischer Vielfalt. Meist sind es Orte, die lange brach lagen. Ihre Vegetation konnte sich dadurch spontan und ungestört entwickeln. Auch jetzt wird sie nur behutsam gepflegt und gelenkt. Zum Beispiel werden Pfade durchs Dickicht geschlagen, Erdhügel und Matschflächen angelegt. Oder es gibt zusätzliche Stöcke und Äste, die dazu einladen, kreativ zu spielen. Klassische Spielgeräte, die man nur auf eine Art nutzen kann, gibt es nicht. Das Konzept wurde seit Ende der 1990er-Jahre in einigen Städten erprobt. Dabei hat sich gezeigt: Der direkte Kontakt zur Natur ist wichtig, um eine Bindung zur Natur aufzubauen. Wissenschaftliche Studien belegen: Natur zu erfahren, ist auch für eine gesunde Entwicklung elementar. Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, solche Räume zu schaffen, wo sie noch fehlen. Berlin hat es sich zum Ziel gemacht, dass es bald in jedem Bezirk einen Naturerfahrungsraum gibt. Bis zum Jahr 2020 wurden fünf Naturerfahrungsräume eingerichtet, je einer im Park am Gleisdreieck, im Robinienwäldchen an der Möckernstraße, sowie in Spandau, Pankow und Marzahn. Sie sind Ergebnis des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ der Stiftung Naturschutz Berlin. Weitere Naturerfahrungsräume sind in Vorbereitung. Die NER-Beratungsstelle der Stiftung Naturschutz Berlin unterstützt die Bezirke bei ihrer Planung. Die meisten Naturerfahrungsräume in Berlin haben Kinder mitgeplant und eingerichtet, die in der Nachbarschaft wohnen oder dort in die Kita oder zur Schule gehen. Exkursionen, Ideen- und Bauworkshops haben den Weg dazu geebnet. Das hat die Kinder zugleich angeregt, sich für die biologische Vielfalt zu engagieren. Webseite der digitalen Ausstellung im Kienbergpark über Naturerfahrungsräume Die Stiftung Naturschutz Berlin über Naturerfahrungsräume
In der Montessori-Grundschule liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der nachhaltigen Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Schulalltag auf vielfältige Weise Zugang zu der Thematik des Umwelt- und Klimaschutzes. Die Clara-Grunwald-Grundschule trägt das Siegel „Faire Schule“, welches dem Lernort Fairness zur Umwelt und Klima, Fairness im Umgang miteinander sowie Fairness zu Menschen rund um den Globus bescheinigt. Klimafreundliche Ernährung im Schulcafé Das Schulcafé wird von den Kindern und Erwachsenen gleichermaßen betrieben. Im Schuljahr 2017/2018 befassten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wettbewerbs mit klimafreundlicher Ernährung. Im Zuge des Projekts, welches einen vierten Preis gewann, wurden unter anderem Kriterien zum Einkauf von Lebensmitteln für das Schulcafé bestimmt, welche bis heute eingehalten werden. So werden dort vornehmlich regionale und biologische Produkte angeboten, die Tier- und Umweltschutzstandards entsprechen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts setzten sich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima auseinander. In breit angelegten Workshops wurden die Klimabilanzen verschiedener Nahrungsmittel miteinander verglichen. Zudem organisierte die Schule einen veganen Kochtag mit den Eltern. Das Projekt setzte somit nicht nur die Weichen für eine möglichst klimafreundliche Ernährung in der Schule, sondern vermittelte jedem einzelnen die Möglichkeiten, den eigenen CO 2 -Fußabdruck mit einfachen Maßnahmen zu verringern. Die Relevanz eines bewussten Konsums für den Klimaschutz wird den Schülerinnen und Schülern der Clara-Grunwald-Grundschule auf vielfältige Weise nähergebracht. In diversen, gezielten Projekten befassten sich die verschiedenen Schulklassen mit relevanten Teilaspekten der Wirkung des menschlichen Konsumverhaltens auf Umwelt und Klima – etwa dem Thema des virtuellen Wassers, der Verschmutzung der Gewässer oder des Fleischkonsums. 2020 entwickelten die Schülerinnen und Schüler durch ihr angeeignetes Wissen zwölf Klimatipps zum Klimaschutz durch weniger Konsum im Schulalltag. Das Projekt ist mit der Ausformulierung der Klimaschutz-Tipps jedoch keinesfalls abgeschlossen: Vielmehr sollen die Erkenntnisse von allen verinnerlicht und sowohl im Schulalltag als auch im privaten Leben möglichst umgesetzt werden. Durch selbstständige Annäherung an diesen zentralen Klimaschutzansatz verinnerlichen die Schülerinnen und Schüler die Prinzipien und fungieren in ihrem eigenen Umfeld als Multiplikatoren. Die Schülerinnen und Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule engagieren sich für die Artenvielfalt in der Hauptstadt – und dies nicht nur auf dem eigenen Schulhof, sondern ebenfalls in der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule. So säen die Kinder der Grundschule etwa alle drei Jahre insekten- und bienenfreundliche Wildblumensamen auf dem Ida-Wolff-Platz. Auf dem Schul- und Hortgelände wurden zudem zwei Blumen- und Naschgärten angelegt. Kirsch- und Apfelbäume sowie Weinreben und Johannisbeersträucher sind ebenfalls auf dem Schulgelände zu finden. Direkt neben der Schule befindet sich zudem das Robinienwäldchen. Der rund 5.500 Quadratmeter große Naturerfahrungsraum bietet weitestgehend naturbelassene Flächen, welche Kindern zum spielen und erkunden viel Freiraum lassen. Mitunter verlagert sich der Unterricht in das anliegende Wäldchen, auf den Schulhof oder den bepflanzten Ida-Wolff-Platz. Die Kinder der Clara-Grunwald-Grundschule erhalten somit auf vielfältige Art und Weise Zugang und Bindung zur Natur. Auf dem gesamten Schulgelände wird der Abfall getrennt. Zudem werden die Kinder durch regelmäßige Müll-Sammelaktionen auf den Grünflächen Berlins für den respektvollen Umgang mit der Natur durch Sauberkeit sensibilisiert. Die enorme Belastung der Umwelt durch die massive Abfallproduktion des menschlichen Konsums wird darüber hinaus in diversen Projekten hervorgehoben. Ökologisches Schulessen | Abfalltrennung | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte Die Clara-Grunwald-Grundschule ist eine öffentliche Halbtagsgrundschule, welche ergänzende Betreuungsangebote am Nachmittag bietet. Rund 300 Kinder werden in der Kreuzberger Schule von 33 Lehrkräften betreut und unterrichtet. Die Bildungsvermittlung stützt sich auf die Montessori-Pädagogik. Die Schülerinnen und Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule lernen jahrgangsübergreifend. In jeder Lerngruppe finden sich drei Jahrgänge wieder (1, 2 und 3 oder 4, 5 und 6). Durch die altersgemischten Gruppen lernen die Kinder voneinander, wiederholen Erlerntes und finden sich mitunter selbst in der Rolle des Wissensvermittlers wieder. Weiteres Kernstück der Bildungsarbeit in der Grundschule ist – der Montessori-Pädagogik folgend – die tägliche, zweistündige Freiarbeit. In dieser Zeit lernen die Kinder selbstständig und frei. 3. Platz beim Wettbewerb Berliner Klima Schulen 2018 Siegel Faire Schule seit 2018 4. Platz beim Wettbewerb Berliner Klima Schulen 2017 Bild: ridofranz/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 70 |
| Land | 47 |
| Wirtschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 63 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| Text | 40 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 50 |
| offen | 66 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 115 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 5 |
| Dokument | 13 |
| Keine | 60 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 44 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 52 |
| Lebewesen und Lebensräume | 116 |
| Luft | 36 |
| Mensch und Umwelt | 115 |
| Wasser | 34 |
| Weitere | 105 |