Bedeutung des Projekts für die Praxis: Landwirtschaft: Das Projekt ist für den Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft in der Region, dem Erhalt der Artenvielfalt und der (geschützten) Lebensräume von sehr großer Bedeutung. Der Nutzen für die Landwirtschaft ist durch die Verwertung des Mähgutes in den Ställen gegeben. Forstwirtschaft: Auwaldreste werden erhalten und gepflegt (Beseitigung invasiver Neophyten) und dienen als Schutzzone zu Infrastruktureinrichtungen (Straße, Bahn) Wasserwirtschaft: Natürliche Retentionsflächen, Ausgleich Wasserhaushalt Umwelt: erhalt und Pflege wertvoller geschützter Lebensraumtypen, grüne Infrastruktur an der Grenze zu Natura 2000 Gebieten; Nutzung als Naherholungsraum und für Forschungs- und Bildungszwecke im Umkreis von vielen Schulen (Exkursionen, Freiluftklassenzimmer, Praktika, Aktivworkshops, Monitoring, Maturaarbeiten, Projektunterricht, etc.) Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein ist Netzwerknoten für die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Institutionen. Förderpragramme zielen auf den Erhalt und Erweiterung von Feuchtflächen (als grüne und blaue Infrastruktur) hin. Das Projekt soll als Best Practice dienen und weitere Landbewirtschafter motivieren, in Iriswiesen zu investieren (mit entspr. Unterstützung). Die Feuchtwiesen rund um den Grimming sind als Intensivackerfläche nicht geeignet denn alle 5-10 Jahre werden diese trotz Regulierungsmaßnahamen regelmäßig überflutet. Verbesserung des Flächenmanagements, Koordination der Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit Körperschaften öffentl. Rechts wie z.B. Berg- und Naturwacht, Wassergenossenschaften, Naturschutzbund: Mitwirkung Pflege und Betreuung (insbes. Neophyten) Landbewirtschafter der Umgebung: Wissenstransfer Best Practice, Anleitungen, Erfahrungsaustausch, Bewusstseinsbildung Öffentlichkeit. Zielsetzung: Erweiterung bzw. Revitalisierung der Iriswiesen und standortsprägende Naturlebensraumtypen Grüne und blaue Korridore innerhalb und außerhalb der Natura 2000 Schutzgebiete (ca. 4 Hektar) (Gemeinde Stainach-Pürgg) Verlust der Artenvielfalt entgegen durch verbesserte nachhaltig ökologische Landnutzung und Best Practice Management für Feuchtwiesen im Oberen Steirischen Ennstal Erhalt, die Wiederherstellung und die Verbesserung der Artenvielfalt und die für die Region prägenden Lebensraumtypen. Unterstützung der Grundbesitzer durch Best Practice und Motivation sowie Hilfestellung bei ähnlichen Umsetzungsideen. Zusammenarbeit aller Interessengruppen, Motivation zu ehrenamtliches, gemeinsames Arbeiten für die Natur Schaffung eines Bioinventars zum Anschauen (Grüne Insel als Naherholung für den sanften Tourismus und als Freiluftlabor). Gemeinsame regionale Strategie zur Verbesserung und Erweiterung der Feuchtlebensräume Bewusstseinsbildung bei Landnutzern und Bevölkerung zum Erhalt und Aufwertung der Artenvielfalt in den Schutzgebieten und außerhalb. Aktive Beteiligung der Öffentlichkeit.
Diese Schrift wird vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt kostenlos herausgege- ben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Der Nachdruck bedarf der Genehmigung. Impressum Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt, Bericht zum Monitoringjahr 2023/2024 Herausgeber Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Reideburger Str. 47 • 06116 Halle (Saale) Tel.: 0345 5704-0 Fax: 0345 5704-190 E-Mail: poststelle@lau.mwu.sachsen-anhalt.de Website: lau.sachsen-anhalt.de Erarbeitung in Kooperation mit: Bundesforstbetrieb Mittelelbe Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. WWF Deutschland Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. Redaktion/Schriftleitung Dr. rer. nat. Antje Weber Autorinnen und Autoren Dr. rer. nat. Antje Weber; Julia Kamp; Michelle Dorn; K. Facius Bildredaktion WZI; Umschlaggestaltung unter Verwendung eines Fotos von Kathleen Braun 1. Auflage Dezember 2024 Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2023/24 2 Danksagung Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt Bericht zum Monitoringjahr 2023/2024, 01.05.2023–30.04.2024 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in alphabetischer Reihenfolge): Ole Anders (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Daniel Andrick (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Revier Schlangengrube), Michael Arens (Naturschutzbeauftragter Altmarkkreis Salzwedel), Tilo Arnold (Jägerschaft Wittenberg), Hubert Aselmeyer (Kamern), Jan Blaue (Loburg), Hart- wig v. Bach (NAJU), Tamara Becke (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Annaburger Heide) Torsten Beyer (Biosphärenreservat Mittelelbe), Christian Block (Bundesforstbetrieb Nördli- ches Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Körbelitz), Kathleen Braun (Parchen), Nancy Bruder (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Funktionsbereich Naturschutz), Lothar Büst (LZW Arendsee), Katja Döge (Landeszentrum Wald, Betreuungsforstamt Nordöstliche Altmark), Christian Em- merich (NABU, Dessau), Christoph Dahlhelm (Mechau), Jens Dedow (Landesforstbetrieb, Forstbetrieb Ostharz), Claudia Dietrich (Muldestausee), Jonas Döhring (Jägerschaft Zerbst), Andrea Doerks (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Stegelitz), Pascal Drafehn (Landesforstbetrieb), Rene´ und Ellen Driechciarz (Naturschutzbeauftragte des Bördekreises), Karl-Friedrich Ehlers (Landesforstbetrieb, Forstrevier Tangerhütte), Ulrike Endert (Polkau), K. Facius (Bleddin), V. Fernandez (Drömling), Steffen Fromm (Vienau), Na- line Franz (Erxleben), Armgard von Gaudecker (Forstverwaltung Ramstedt), Malte Götz (Deutsche Wildtierstiftung), Marcus Groschup (Bergwitz), Oliver Habelitz (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Kühnauer Heide), Uwe Hartmann (Stiege), Tom Hartung (Landes- forstbetrieb Sachsen-Anhalt Oberharz, Revier Stiege), Ralf Hentschel (Freundeskreis Freile- bender Wölfe e. V., Wolfsburg), Christian Heuer (Ihlowscher Forstbetrieb), Sebastian Hey (Landesforstbetrieb, Forstbetrieb Letzlingen), Frank Heyer (Landesforstbetrieb, Forstrevier Steckby), Carol Höger (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Peter Ibe (Steckby), Jan Janisch (Mellnitz), Helge John (Forstbetrieb Lochow), Samuel Klyne (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Oranienbaumer Heide), Marius Kühl (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen- Anhalt, TrÜbPl Altengrabow), Ralf Knapp (Naturschutzbeauftragter Altmarkkreis Salzwedel), Dr. Marco König (Magdeburg), Christine Köthke (Landeszentrum Wald, Betreuungsforstamt Letzlingen), Sabrina Krebs (Rehberg), Andreas Kriebel (Landesforstbetrieb, Forstbetrieb Alt- mark), Manuela Krüger (Hohes Holz), Lutz Lambrecht (Tangerhütte), Ramon Lembke (Jese- ritz), Dieter Leupold (BUND Grünes Band), Lutz Listing (Landesforstbetrieb, Forstrevier An- narode), Familie Malek (Neulingen), Heiko Marenk (Tangermünde), Barbara Mengel (Krina), Ralf Meyer (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Frank-Uwe Michler (Hochschule für nachhal- tige Entwicklung Eberswalde), Lilly Middlehoff (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Volker Na- kel (Jägerschaft Wolmirstedt), Kirsten Nienhaus (Wahlitz), Jens Noack (Golmer), S. Olitzsch- Pein (Stendal), Frank Ozimek (Landesforstbetrieb, Revier Meierei), J. Pein (Stendal), Anja Philips (LZW Arendsee), Thilo Pierau (Schorstedt), Peter Poppe (Biosphärenreservat Mit- telelbe), Dr. Stefan Reinhard (Primigenius gGmbH, Oranienbaumer Heide), Toren Reis (Lan- desforstbetrieb, Forstrevier Hoher Fläming), Lüder Richter (Stiege), Detlev Riesner (Bundes- forstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Berge), Herr Robitzsch (Landesforstbe- trieb, Revier Grenzhaus), Katja Rötz (UNESCO Biosphärenreservat Drömling), Julia Sattelkow (Kümmernitz), Uwe Sattelkow (Landesforstbetrieb, Forstbetrieb Altmark, Revier Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2023/24 3
Diese Schrift wird vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt kostenlos herausgege- ben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Der Nachdruck bedarf der Genehmigung. Für den fachlichen Inhalt der Beiträge sind die Autorinnen und Autoren selbst verantwortlich. Die von ihnen vertretenen Ansichten und Meinungen müssen nicht mit denen des Herausgebers übereinstimmen. Impressum Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt, Bericht zum Monitoringjahr 2022/23 Herausgeber Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Reideburger Str. 47 • 06116 Halle (Saale) Tel.: 0345 5704-0 Fax: 0345 5704-190 E-Mail: poststelle@lau.mwu.sachsen-anhalt.de Web: lau.sachsen-anhalt.de Erarbeitung Abteilung 4, Dezernat 44 Wolfskompetenzzentrum Iden (WZI) Autorinnen und Autoren Dr. Antje Weber, Julia Kamp, Michelle Dorn, Jonas Warner (Bundesforstbetrieb Sachsen-An- halt), Philipp Seitzer (HNEE) Redaktion/Schriftleitung Dr. Antje Weber Bildredaktion WZI; Umschlaggestaltung unter Verwen- dung eine/des Fotos von H. Anders 1. Auflage; Dezember 2023 Zitiervorschlag: WZI Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (2023): Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt. Bericht zum Monitoringjahr 2022/23. Web-Link zur Publikation: https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/das-wolfskompetenz- zentrum-wzi/monitoring/ 2 Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2022/23 Danksagung Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt Bericht zum Monitoringjahr 2022/2023, 01.05.2022 bis 30.04.2023 Mitarbeitende (in alphabetischer Reihenfolge): Heiko Anders (Belgern-Schildau), Ole Anders (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Daniel Andrick (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Revier Schlangengrube), Michael Arens (Naturschutzbeauftragter Altmarkkreis Salzwedel), Torsten Beyer (Biosphärenreservat Mittelelbe), Gerd Blanke (Brome), Christian Block (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen- Anhalt, Forstbetrieb Körbelitz), Markus Borchert (Förderverein Großtrappenschutz e.V. Nennhausen), Kathleen Braun (Parchen), Nancy Bruder (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Funktionsbereich Naturschutz), Lothar Büst (LZW Arendsee), Christoph Dahlhelm (Mechau), Claudia Dietrich (Muldestausee), Katja Döge (Landeszentrum Wald, Betreuungsforstamt Nordöstliche Altmark), Jonas Döhring (Jägerschaft Zerbst), Andrea Doerks (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Stegelitz), Pascal Drafehn (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt), Rene´ und Ellen Driechciarz (Zielitz), Nadin Edinger (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Karl-Friedrich Ehlers (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Altmark, Forstrevier Tangerhütte), Christian Emmerich (NABU, Dessau), Ulrike Endert (Polkau), K. Facius (Bleddin), Steffen Fromm (Vienau), Malte Götz (Deutsche Wildtierstiftung), Marcus Groschup (Bergwitz), Oliver Habelitz (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Kühnauer Heide), Uwe Hartmann (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Oberharz, Revier Stiege), Ralf Hentschel (Freundeskreis Freilebender Wölfe e.V., Wolfsburg), Christian Heuer (Ihlowscher Forstbetrieb), Sebastian Hey (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Letzlingen), Frank Heyer (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstrevier Steckby), Carol Höger (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Klaus-Peter Hurtig (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Funktionsbereich Naturschutz), Peter Ibe (Steckby), Jan Janisch (Mellnitz), Helge John (Forstbetrieb Lochow), Samuel Klyne (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Oranienbaumer Heide), Marius Kühl (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, TrÜbPl Altengrabow), Ralf Knapp (Naturschutzbeauftragter Altmarkkreis Salzwedel), Dr. Marco König (Magdeburg), Christine Köthke (Landeszentrum Wald, Betreuungsforstamt Letzlingen), Sabrina Krebs (Wulkau), Andreas Kriebel (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Altmark), Lutz Lambrecht (Deutleben), Ramon Lembke (Jeseritz), Dieter Leupold (BUND Grünes Band), Lutz Listing (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Süd, Forstrevier Annarode), Familie Malek (Neulingen), Heiko Marenk (Tangermünde), Barbara Mengel (Krina), Ralf Meyer (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Frank-Uwe Michler (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Lilly Middlehoff (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Volker Nakel (Jägerschaft Wolmirstedt), Kirsten Nienhaus (Wahlitz), Jens Noack (Golmer), Anja Philips (LZW Arendsee), Thilo Pierau (Schorstedt), Dr. Stefan Reinhard (Primigenius gGmbH, Oranienbaumer Heide), T. Reis (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstrevier Hoher Fläming), Lüder Richter (Stiege), Detlev Riesner (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Berge), Herr Robitzsch (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Revier Grenzhaus), Julia Sattelkow (Kümmernitz), Uwe Sattelkow (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Altmark, Revier Kümmernitz), Max Sälzer (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, TrÜbPl Klietz), Hans Schattenberg (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Ostharz), Prof. Dr. Peter Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2022/23 3
Umweltsenatorin Manja Schreiner beruft Frau Prof. Dr. Aletta Bonn für die kommenden fünf Jahre als neue Berliner Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege. Damit tritt sie die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Kowarik an, der von 2002 bis 2022 insgesamt 20 Jahre Berlins Naturschutzbeauftragter war. Die Landesbeauftragte berät die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in fachlichen und wissenschaftlichen Fragen des Naturschutzes und der Landschaftspflege und wirkt damit bei ausgewählten Entscheidungen mit. Frau Prof. Dr. Bonn leitet hauptamtlich das Department Ökosystemleistungen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und die gleichnamige Professur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Umweltsenatorin Manja Schreiner: „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit der neuen Landesbeauftragten Frau Prof. Dr. Bonn. Außerdem möchte ich auch Frau Gabi Pütz und Herrn Carlo Becker danken, die in der Übergangszeit den Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege kommissarisch geleitet haben und weiterhin stellvertretende Landesbeauftragte bleiben.“ Prof. Dr. Aletta Bonn: „Um eine gesunde, lebenswerte Stadt für Mensch und Natur zu erhalten, ist es mir ein besonderes Anliegen, Naturschutz und Klimaschutz zusammenzudenken. Berlin hat in der Senatsumweltverwaltung eine große Kompetenz. Zusammen mit dem vielfältigen Biodiversitäts-Netzwerk in den verschiedenen Ämtern und Bezirken, der Stiftung Naturschutz und GrünBerlin, den aktiven zivilgesellschaftlichen Initiativen, dem Botanischen Garten und dem Museum für Naturkunde sowie den Universitäten und Forschungsinstituten und weiteren Akteuren ist Berlin dafür prädestiniert, als grüne und attraktive Hauptstadt eine Vorbildfunktion einzunehmen.“ In ihrer Amtszeit möchte Prof. Dr. Bonn auch ein besonderes Augenmerk auf Citizen Science, oder auch die Bürgerforschung zu Flora und Fauna richten. Um gemeinsam Wissen zur Berliner Natur zu schaffen und Neues zu entdecken, möchte sie sich für die Wiederherstellung von grünen und blauen Oasen in unserer Stadt einsetzen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt für sie ist die Bedeutung der Stadtnatur für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Prof. Dr. Bonn übernimmt nun den Vorsitz des Sachverständigenbeirates für Naturschutz und Landschaftspflege. Der aus Expertinnen und Experten verschiedener naturschutzrelevanter Fachgebiete zusammengesetzte Sachverständigenbeirat beschäftigt sich mit aktuellen Themen des Naturschutzes in Berlin, unterbreitet Vorschläge und gibt Anregungen. Weitere Informationen: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/sachverstaendigenbeirat/
Diese Schrift wird vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt kostenlos herausgege- ben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Der Nachdruck bedarf der Genehmigung. Impressum Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt, Bericht zum Monitoringjahr 2021/2022 Herausgeber Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Reideburger Str. 47 • 06116 Halle (Saale) Tel.: 0345 5704-0 Fax: 0345 5704-190 E-Mail: poststelle@lau.mwu.sachsen-anhalt.de lau.sachsen-anhalt.de Erarbeitung in Kooperation mit: Bundesforstbetrieb Mittelelbe Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. WWF Deutschland Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. Redaktion Antje Weber Umschlaggestaltung unter Verwendung eines Fotos von Jan Janisch Dezember 2022 2 Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2021/22 Danksagung Wolfsmonitoring Sachsen-Anhalt Bericht zum Monitoringjahr 2021/2022, 01.05.2021–30.04.2022 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in alphabetischer Reihenfolge): Heiko Anders (Belgern-Schildau), Ole Anders (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Daniel Andrick (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Revier Schlangengrube), Michael Arens (Natur- schutzbeauftragter Altmarkkreis Salzwedel), Hubert Aselmeyer (Kamern), Torsten Beyer (Bi- osphärenreservat Mittelelbe), Gerd Blanke (Brome), Christian Block (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Körbelitz), Markus Borchert (Förderverein Groß- trappenschutz e. V. Nennhausen), Kathleen Braun (Parchen), Nancy Bruder (Bundesforstbe- trieb Mittelelbe, Funktionsbereich Naturschutz), Katja Döge (Landeszentrum Wald, Betreu- ungsforstamt Nordöstliche Altmark), Christian Emmerich (NABU, Dessau), Claudia Dietrich (Muldestausee), Andrea Doerks (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Stegelitz), Raimund Domrös (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstrevier Glücksburg), Pascal Drafehn (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt), Rene´ und Ellen Driechciarz (Zielitz), Nadin Edinger (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Karl-Friedrich Ehlers (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Altmark, Forstrevier Tangerhütte), Katja Facius (Bleddin), Steffen Fromm (Vienau), Malte Götz (Deutsche Wildtierstiftung), Marcus Groschup (Bergwitz), Oliver Habelitz (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Kühnauer Heide), Uwe Hartmann (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Oberharz, Revier Stiege), Ralf Hentschel (Freundeskreis Freilebender Wölfe e. V., Wolfsburg), Christian Heuer (Ihlowscher Forstbetrieb), Sebastian Hey (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Letzlingen), Frank Heyer (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstrevier Steckby), Dagmar Hellfritsch (Badetz), Carol Höger (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Klaus-Peter Hurtig (Bundesforstbe- trieb Mittelelbe, Funktionsbereich Naturschutz), Peter Ibe (Steckby), Helmut Jachalke (Lan- deszentrum Wald, Betreuungsforstamt Westliche Altmark), Jan Janisch (Mellnitz), Helge John (Forstbetrieb Lochow), Samuel Klyne (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Liegenschaft Ora- nienbaumer Heide), Marius Kühl (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, TrÜbPl Altengrabow), Moritz Klose (WWF Deutschland), Ralf Knapp (Naturschutzbeauftragter Alt- markkreis Salzwedel), Dr. Marco König (Magdeburg), Christine Köthke (Landeszentrum Wald, Betreuungsforstamt Letzlingen), Sabrina Krebs (Rehberg), Andreas Kriebel (Landes- forstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Altmark), Lutz Lambrecht (Tangerhütte), Ramon Lembke (Jeseritz), Dieter Leupold (BUND Grünes Band), Lutz Listing (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstbetrieb Süd, Forstrevier Annarode), Heiko Marenk (Tangermünde), Barbara Mengel (Krina), Benjamin Menn (Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt, TrÜbPl Klietz), Ralf Meyer (BUND Stiftung Goitzschewildnis), Frank-Uwe Michler (Hoch- schule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Lilly Middlehoff (Nationalpark Harz, Luchsprojekt), Volker Nakel (Jägerschaft Wolmirstedt), Kirsten Nienhaus (Wahlitz), Jens Noack (Golmer), Dr. Holger Piegert (Harz), Thilo Pierau (Schorstedt), Rebecca Rathmann (Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Forstrevier Glücksburger Heide), Dr. Stefan Reinhard (Primi- genius gGmbH, Oranienbaumer Heide), Toren Reis (Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, Forstrevier Hoher Fläming), Lüder Richter (Stiege), Detlev Riesner (Bundesforstbetrieb Nörd- liches Sachsen-Anhalt, Forstrevier Berge), Herr Robitzsch (Landesforstbetrieb Sachsen-An- halt, Revier Grenzhaus), Julia Sattelkow (Kümmernitz), Uwe Sattelkow (Landesforstbetrieb 3 Wolfsmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt 2021/22
null Naturschutzprojekte in Baden-Württemberg Baden-Württemberg/Karlsruhe. Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg informiert mit der Fachzeitschrift „Naturschutz-Info“ ausführlich über Entwicklungen und Hintergründe im Naturschutz. Fachjournalisten finden in der nun online veröffentlichten Ausgabe Wissenswertes zu zahlreichen Naturschutzprojekten aus Baden-Württemberg. Die Doppelausgabe 1/2021 + 2/2021, die das Jahr 2021 zusammenfasst, kann ab sofort von der folgenden Webseite der LUBW kostenlos heruntergeladen werden: Naturschutz-Info 2021 Heft 1 - 2 Gesamte Themenübersicht: INTERVIEW ARTEN UND LEBENSRÄUME LANDSCHAFTSPFLEGE UND LANDSCHAFTSENTWICKLUNG AKTIV UND UNTERWEGS KURZ UND BÜNDIG MENSCHEN IM NATURSCHUTZ NEUERSCHEINUNGEN Beilage Verzeichnis der Behörden für Naturschutz, Umweltschutz und der Naturschutzbeauftragten Aus Gründen des Umweltschutzes wird das Verzeichnis der „Behörden für Naturschutz, Umweltschutz und der Naturschutzbeauftragten“ mit dieser Ausgabe zukünftig nur noch online zur Verfügung gestellt. Das Verzeichnis kann als PDF-Dokument im Publikationsdienst der LUBW auf der folgenden Webseite heruntergeladen werden: https://pd.lubw.de/70729 . Bisher lag dieses Verzeichnis dem Heft Naturschutz-Info als Druckausgabe bei. Naturschutz-Info der LUBW Das Naturschutz-Info wird von der LUBW herausgegeben und ist die gemeinsame Fachzeitschrift der baden-württembergischen Naturschutzverwaltung. Die Publikation informiert über rechtliche Aspekte, Entwicklungen, Projekte und Vorgehensweisen im baden-württembergischen Naturschutz. Die Zielgruppen sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aller Fachstellen im Land sowie alle am Naturschutz Interessierten. Das Heft steht im Publikationsdienst der LUBW kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung oder kann kostenpflichtig als Druckausgabe für 5 Euro pro Einzelausgabe bestellt werden, zuzüglich Versandkostenpausschale von 3 Euro, ins Ausland von 5 Euro. Für einen Bezug des Heftes als Abonnement wenden Sie sich bitte per E-Mail an: bibliothek@lubw.bwl.de Beobachten, bewerten, beraten. Wir entwickeln Lösungen!
null Naturschutz-Info: Aktuelle Jahresausgabe veröffentlicht Die Fachzeitschrift „Naturschutz-Info“ informiert ausführlich über aktuelle Entwicklungen, Projekte, Erhebungen und Hintergründe im baden-württembergischen Naturschutz. An Naturschutzthemen interessierte Journalistinnen und Journalisten finden hier aktuelle Ergebnisse und landesspezifische Beispiele. Das nun erschienene aktuelle Heft gibt einen Überblick über die Aktivitäten im Jahr 2020. Neben zahlreichen Monitoringberichten steht das Thema Streuobstwiesen im Fokus. Streuobstwiesen Im Sommer 2020 wurde das Naturschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg novelliert. Artenreichen Streuobstwiesen wurden durch ein Erhaltungsgebot unter besonderen Schutz gestellt. Der Landkreis Tübingen gehört zusammen mit den benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen und Reutlingen zu den bedeutendsten Streuobstgebieten Mitteleuropas, die es zu erhalten gilt. Zahlreiche Projekte wurden landesweit umgesetzt, um diese artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten. An einer Pacht interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Umkreis von Mössingen können sich über die Internet-Plattform „myStueckele“ informieren, für welche Grundstücke mit welchem Obstarten man sich noch bewerben kann. Innerhalb kurzer Zeit konnten so 400 städtische, nicht mehr genutzte „Obstbaum-Stückle“ interessierten Nutzerinnen und Nutzern zugeteilt werden. Die Stiftung Körperbehindertenförderung Neckar-Alb unterstützt die Anschaffung von Geräten, die bei der Pflege und Ernte von Streuobstwiesen benötigt werden. Im Rahmen des Projektes „Streuobst-SOLAWI – solidarisch-kooperative, nachhaltige Streuobstbewirtschaftung“ finanzieren Verbraucher und Verbraucherinnen direkt eine landwirtschaftliche oder gärtnerische Produktion von Lebensmittel und erhalten dafür die entsprechenden Erzeugnisse. Details zu den Projekten und weitere Beispiele aus Baden-Württemberg finden Sie in der aktuellen Ausgabe „ Naturschutz-Info 2020“ , die kostenlos als barrierefreie PDF-Datei im Internetauftritt der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg heruntergeladen werden kann. Alle Themen im Überblick: ARTEN UND LEBENSRÄUME • Wie viele Schmetterlinge und Heuschrecken leben noch in der Normallandschaft? • Bestandssituation der Wiesenknopf-Ameisenbläulinge im FFH-Gebiet Stromberg • Die Haselmaus im Pfrunger-Burgweiler Ried – Besetzung von Nistkästen • Fledermausschutz bei Beleuchtungsprojekten – (k)ein Licht ins Dunkle bringen • Umsiedlung von Grünem Koboldmoos LANDSCHAFTSPFLEGE UND LANDSCHAFTSENTWICKLUNG • Nationalpark Schwarzwald – Kernzonen-Erweiterung • Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Untersuchungsdesign und Erfassungsmethoden des Kernzonen-Monitorings • LEV Landkreis Biberach – aktiv zwischen Schwäbischer Alb und Iller • Naturschutz weit gedacht: Ergebnisse der Halbzeitevaluation des PLENUM-Gebiets Landkreis Tübingen • Strategie zur Stärkung der biologischen Vielfalt im Landkreis Ravensburg • Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft – Modellprojekt der Stiftung Naturschutzzentrum Obere Donau • Kooperationsprojekt Lebensraum Golfplatz – Wir schaffen Artenvielfalt • Wiesenmonitoring im Regierungsbezirk Freiburg – Wiederholungsuntersuchungen nach 30 Jahren • Saatgutgewinnung in FFH-Wissen im Regierungsbezirk Freiburg – ein Erfahrungsbericht • Regulierung von Wasser-Greiskraut in naturschutzfachlich wertvollem Grünland • Die Landesstudie Gewässerökologie in Baden-Württemberg • BUND-Modellprojekt Biotopverbund Offenland AKTIV UND UNTERWEGS • Was wir morgen wissen müssen – Taxonomie-Initiative bündelt Sicherung des Artenwissens KURZ UND BÜNDIG • Bericht zur Lage der Natur in Baden-Württemberg 2020 • Hinweise zum Ausbringen von Pflanzen in der freien Natur • Naturschutzrecht – Gesetzesnovelle in Kraft MENSCHEN IM NATURSCHUTZ • Wolfgang Kaiser in den Ruhestand verabschiedet • Mission Naturschutz endet – Heinz Reinöhl in den Ruhestand verabschiedet • Schrittmacher für viele Modellprojekte – Fritz-Gerhard Link in den Ruhestand verabschiedet • LUBW-Referatsleiter Norbert Höll im wohlverdienten Ruhestand • Ein halbes Jahrhundert für den Naturschutz – Jürgen Marx in den Ruhestand verabschiedet… • Leitungswechsel beim Referat 72 des Umweltministeriums • Bodo Krauß ist neuer Leiter des Referats 74 im Umweltministerium • Andreas Kärcher ist neuer Leiter des Referats 75 im Umweltministerium • Julia Raddatz – neue Leiterin des Referats Flächenschutz, Fachdienst Naturschutz der LUBW NEUERSCHEINUNGEN BEILAGE Das aktuelle Verzeichnis der Behörden für Naturschutz, Umweltschutz und der Naturschutzbeauftragten in Baden-Württemberg liegt dieser Ausgabe bei und kann ebenfalls als PDF-Version im Webauftritt der LUBW heruntergeladen werden. Hintergrundinformation: Naturschutz-Info der LUBW Das Naturschutz-Info wird von der LUBW herausgegeben und ist die gemeinsame Fachzeitschrift der baden-württembergischen Naturschutzverwaltung. Das aktuelle Heft „ Naturschutz-Info 2020 “ steht im Publikationsdienst der LUBW kostenlos als barrierefreie PDF-Dateien zur Verfügung oder kann kostenpflichtig als Druckausgabe für 10 Euro (Doppelausgabe) bestellt werden, zuzüglich Versandkostenpausschale von 3 Euro, ins Ausland von 5 Euro. Für einen Bezug des Heftes als Abonnement wenden Sie sich bitte per E-Mail an: bibliothek@lubw.bwl.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 27 |
| Kommune | 1 |
| Land | 37 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 26 |
| Text | 31 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 35 |
| Offen | 27 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 61 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 4 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 21 |
| Keine | 24 |
| Unbekannt | 6 |
| Webseite | 17 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 38 |
| Lebewesen und Lebensräume | 62 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 62 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 62 |