Der Deutsche Naturschutztag richtet sich an im Naturschutz Engagierte aus Ehrenamt, Politik, Praxis, Planung, Verwaltung und Wissenschaft sowie alle am Naturschutz Interessierten.
Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMU Ursula Heinen-Esser stellte am 28. September 2010 auf dem 30. Deutschen Naturschutztag in Stralsund die neue Website der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) vor. Unter der Internetadresse www.biologischevielfalt.de sind alle Informationen zur NBS zusammengeführt. Als zentrale Informationsplattform berichtet die Website umfassend über die Prozesse, Initiativen und Entwicklungen im Umsetzungsprozess der NBS. Fachlich betreut wird die Website vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Zusammen mit der neuen Internetplattform wurde das neue Logo der NBS vorgestellt. Unter dem Motto „leben.natur.vielfalt“ kennzeichnet es künftig alle Projekte und Maßnahmen, die zur Umsetzung der NBS beitragen.
Übergeordnetes Ziel des FuE-Vorhabens ist es, den Umsetzungsprozess, den die Bundesregierung auf Bundesebene gestartet hat zu verstetigen und unterstützend zu begleiten. Eine erfolgreiche Umsetzung der NBS ist deshalb auf die aktive Beteiligung staatlicher wie auch nicht-staatlicher Akteure angewiesen. In diesem Kontext soll am 19. September 2012 ein Dialogforum am Rande des Deutschen Naturschutztages (DNT) in Erfurt zum Thema erneuerbare Energien veranstaltet werden. Die Veranstaltung soll die Bühne des Deutschen Naturschutztages mit seinem Schwerpunktthema 'Neue Energie - neue Herausforderungen: Naturschutz in Zeiten der Energiewende' nutzen, um dieses wichtige Thema in den Dialogprozess zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt einzubinden und nach einem Jahr Erfahrung mit dem Gesetzgebungspaket zur Energiewende zu diskutieren. Dabei soll sowohl aus der Perspektive der Anwender (Anlagenbauer, Energieerzeuger und a.), der Landnutzer (Land-, Forstwirtschaft, Kommunen) als auch des Naturschutzes diskutiert werden. Die Frage ist, ob und inwieweit es bereits gelungen ist, die eine gesellschaftliche Antwort auf den Klimawandel so zu gestalten, dass Sie dem anderen gesellschaftlichen Ziel 'Erhalt der biologischen Vielfalt' nicht entgegensteht, wo aber möglicherweise auch nachgesteuert werden müsste.