Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. zeigt mit diesem Projekt, welche Möglichkeiten durch einen Naturschutzverband als Träger eines Kindergartens bestehen, auf Basis der Agenda 21 über die bisherigen Aufgaben eines Natur- und Umweltschutzverbandes hinaus eine neue Aufgabe in der Gesellschaft zu übernehmen. Durch dieses Modell wird gezeigt, welchen Einfluss ein ökologisch-orientierter, integrativer Ansatz auf die Organisationsstruktur, die pädagogische Arbeit und die Außenwirkung einer Einrichtung in Trägerschaft eines Naturschutzverbandes hat. In der Anfangsphase ging der LBV in Übereinstimmung mit vielen anderen Trägern, die integrative Einrichtungen führen, von der dreigruppigen Struktur seines Arche Noah Kindergartens aus. In einer integrativen und zwei 'normalen' Gruppen erlebten die Kinder ihre Einrichtung als einen Ort, in dem viel spieleri-sche Naturerfahrung, Entwicklung kindlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten am Lernort Natur und die Ausrichtung an dem Prinzip Maria Montessoris 'Hilf mir es selbst zu tun' Leitlinien der Kindergartenarbeit wa-ren. Schon früh wurde der Projektansatz als Methode fester Bestandteil des Arche Noah Kindergartens. Immer wurden die Kinder in die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Projekten mit einbezogen, und es wurden die Dimensionen angebahnt, die dem übergeordneten Ziel Gestaltungskompetenz (im Sinne von Prof. Dr. Gerd de Haan/FU Berlin) dienten. Intensive Schulung der Erzieherinnen durch das Umweltbildungsteam des LBV, gemeinsame Weiterentwicklung einer Pädagogik an der Schnittstelle zwi-schen Umweltbildung und Montessori-Pädagogik sowie starke Einbeziehung des Außengeländes bildeten die Grundlagen eines Prozesses, der hin zu einem offenen Haus mit vielfältigem Spiel- und Lernangebot führte. Intensive Elternarbeit, Kommunikation nach außen sowie in den Verband, intensive Beteiligung an der pädagogischen Diskussion auf allen Ebenen kennzeichneten den Fortgang des Projektes. Anpachtung eigener Flächen sowie intensive Nutzung der umgebenden Naturräume verstärkten das Leitbild des achtsamen Umgangs miteinander und wirkten sich positiv auf die pädagogische Arbeit im Arche Noah Kindergarten aus.
Im Vergleich zu anderen Metropolen ist Berlin eine grüne Stadt. Die Oberste Naturschutzbehörde bietet hier Informationen zu den Themen: NATURA 2000, Schutzgebiete, Artenschutz, Biotopschutz, Baumschutz und Naturschutzverbände. Die Arbeit des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege und des Sachverständigenbeirats als beratendes Gremium aus Spezialisten verschiedener naturschutzrelevanter Fachgebiete wird vorgestellt. Bild: Florian Möllers NATURA 2000 Im Land Berlin sind derzeit mit 15 FFH- und fünf Vogelschutzgebieten ca. 6.300 Hektar als NATURA 2000-Gebiete gemeldet, das entspricht etwa 7 Prozent der Landesfläche. Sie gehören zu einem europaweiten zusammenhängenden Netz besonderer Schutzgebiete. Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Schutzgebiete Die Unterschutzstellung ausgewählter Landschaftsbereiche ist das klassische Instrument zum Schutz von Natur und Landschaft. Um die Schutzgebiete in ihrer Qualität dauerhaft zu sichern, werden spezielle Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Informationen Bild: Dietmar Nill / linnea images Artenschutz Alle wild lebenden Tiere und wild wachsenden Pflanzen sind durch das Berliner Naturschutzgesetz geschützt. Für die besonders gefährdeten Arten gelten zusätzliche Zugriffs- und Störungsverbote, die den Schutz der Lebensstätten einschließen. Weitere Informationen Bild: Florian Möllers Biotopschutz In Berlin sind 18 besonders schutzwürdige Lebensräume – etwa Moore, Eichen-Buchenwälder und Feldhecken – unter gesetzlichen Schutz gestellt. Das Gesetz schützt diese Biotope unmittelbar. Für den Schutz der Uferröhrichte gibt es spezielle Regelungen. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Baumschutz Alle Laubbäume, die Waldkiefer sowie die Obstbäume Walnuss und Türkische Baumhasel stehen in Berlin unter dem besonderen Schutz der Baumschutzverordnung, sofern sie bestimmte Stammumfänge erreicht haben. Weitere Informationen Bild: Stefanie Schwetje Die Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege Die Landesbeauftragte hat insbesondere die Aufgabe, die Behörden für Naturschutz und Landschaftspflege fachlich und wissenschaftlich zu beraten. Es werden Daten über die Flora der Stadt gesammelt und für die Fortschreibung der Roten Liste genutzt. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege Das Gremium aus Spezialisten verschiedener Fachgebiete berät die Behörden in Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege, unterbreitet Vorschläge und Anregungen und fördert das Verständnis für Naturschutz und Landschaftspflege in der Öffentlichkeit. Weitere Informationen Bild: Jacob Schmidt Ausstellungen Auf einem Rundgang mit 42 Tafeln regt die Ausstellung “Bahnbrechende Natur” im Schöneberger Südgelände dazu an, die Stadtnatur zu entdecken. Die Ausstellung "natürlich BERLIN!" mit beeindruckenden Fotos von ausgezeichneten Naturfotografen bietet Blicke auf die vielen Naturschönheiten in Berlin. Weitere Informationen Bild: Bruno D'Amicis Vorkaufsrecht nach Naturschutzgesetz Dem Land Berlin steht nach § 53 Absatz 1 Berliner Naturschutzgesetz ein naturschutzrechtliches Vorkaufsrecht an bestimmten Grundstücken zu. Sie können hier prüfen, ob für ein bestimmtes Grundstück das jeweilige Bezirksamt ein Vorkaufsrecht geltend machen könnte. Weitere Informationen Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Naturschutzverbände Naturinteressierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger finden vielfach ihr Betätigungsfeld in anerkannten Naturschutzvereinigungen. Weitere Informationen Naturschutz- und NATURA 2000-Gebiete , Faltplan und Flyer zu den Publikationen Karte im Geoportal Berlin Schutzgebiete und Schutzobjekte nach Naturschutzrecht (inkl. Natura 2000) Rechtsvorschriften im Bereich Naturschutz Umweltkalender Berlin der Stiftung Naturschutz Berlin. Vielfältiges Angebot zu Natur- und Umweltthemen.
Ausgangssituation: Bedingt durch eine Veraenderung des gesellschaftspolitischen Umfeldes gewinnt die Instandhaltung von Freileitungstrassen nach oekologischen Kriterien zunehmend an Bedeutung. Loesung: Gemeinsam mit zwei Projektpartnern werden Strategien und Programme fuer ein oekologisch nachhaltiges Trassenmanagement entwickelt. Innovation: Basierend auf einer umfassenden Erhebung und Analyse des Ist-Zustandes werden auf repraesentativen Leitungsabschnitten alternative Verbesserungsmassnahmen erarbeitet. Nutzen: Neben einer Akzeptanzsteigerung bei den Behoerden, den Eigentuemern, der Bevoelkerung und verschiedenen Interessensgruppen (Naturschutzverbaende, Jagd-, Forstwirtschaft und Buergerinitiativen) sollen auch Kosteneinsparungspotentiale untersucht werden.
Das Nationale Naturerbe (NNE) besteht aus wertvollen Naturschutzflächen, welche zur dauerhaften naturschutzfachlichen Sicherung unentgeltlich an die Länder sowie Naturschutzverbände und -stiftungen übertragen wurden. Die NNE-Gesamtkulisse ist vielfältig, bundesweit über verschiedene Natur- und Lebensräume verteilt und umfasst sowohl kleinere Splitterflächen als auch ausgedehnte, ehemals militärisch genutzte und damit bis heute teils unbegehbare Gebiete. Um den Zustand und die Veränderung der Lebensräume, wie z. B. Laub- und Nadelwälder, Offenland und Moore, sowie ihre Vegetationsstrukturen, wie Einzelsträucher und Sukzession im Offenland oder mosaikartige Waldentwicklung, flächendeckend, einheitlich und objektiv erheben zu können, werden in dieser Pilotstudie zunächst die Anwendbarkeit und das Potenzial der Fernerkundung für das Monitoring der Naturerbeflächen untersucht. Dies geschieht beispielhaft anhand einer möglichst vielfältigen Auswahl an NNE-Gebieten und für verschiedene Vegetationsperioden. Hierfür werden bereits vorhandene, kostenfreie Fernerkundungsdaten und -ansätze verwendet und so kombiniert, dass die flächenhafte sowie strukturelle Entwicklung in NNE-Gebieten möglichst genau und detailliert erfasst und quantitativ bilanziert werden kann. Für das Training des zu entwickelnden Modells und, wo möglich auch für die Validierung, werden vorhandene Biotopkartierungen sowie punktuell aktualisierte Biotopdaten genutzt. Aufbauend auf den Ergebnissen wird das Potenzial für die NNE-Gesamtkulisse abgeschätzt sowie ein Ausblick und Empfehlungen für die Weiterentwicklung und Konzeptionierung eines NNE-Monitoringmoduls “Fernerkundung” abgeleitet.
Die Stadt Verden (Aller) möchte die Motivation in den politischen Gremien, der Verwaltung, am Betriebshof sowie bei vor Ort aktiven Naturschutzverbänden und -vereinen bündeln und durch die Formulierung zielgerichteter Maßnahmen in einer kommunalen Biodiversitätsstrategie die Artenvielfalt in der Stadt und den Ortsteilen erhöhen.
Der Landschaftsschutzverein Berlin-Brandenburg eV., Vorstand Dr. Christoph Partsch, Kurfürstendamm 50, 10707 Berlin hat eine Anerkennung als Umwelt- und Naturschutzvereinigung durch das Umweltbundesamt. Ich bitte um Zusendung aller Dokumente, Unterlagen etc. des UBA zum Landschaftsschutzverein Berlin-Brandenburg eV., v.a. zur Anerkennung als Umwelt- und Naturschutzverein durch das UBA. Dazu zählt auch die gesamte schriftliche und digitale Kommunikation zwischen dem UBA und dem Landschaftsschutzverein Berlin-Brandenburg eV. sowie des UBA mit Dritten über den Landschaftsschutzverein Berlin-Brandenburg eV. Vielen Dank.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 141 |
| Kommune | 3 |
| Land | 284 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 1 |
| Ereignis | 9 |
| Förderprogramm | 98 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Text | 269 |
| Umweltprüfung | 11 |
| WRRL-Maßnahme | 1 |
| unbekannt | 38 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 306 |
| offen | 114 |
| unbekannt | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 427 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 5 |
| Bild | 68 |
| Datei | 11 |
| Dokument | 73 |
| Keine | 186 |
| Multimedia | 2 |
| Unbekannt | 9 |
| Webdienst | 5 |
| Webseite | 166 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 222 |
| Lebewesen und Lebensräume | 413 |
| Luft | 108 |
| Mensch und Umwelt | 428 |
| Wasser | 198 |
| Weitere | 338 |