Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (L-N) in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Vorkommensdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Vorkommensdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Vorkommensdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (L-N) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Verbreitungsdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Verbreitungsdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Verbreitungsdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Wälder stellen aufgrund ihrer vielfältigen Strukturmerkmale einen wichtigen Lebensraum für eine Vielzahl von Vogelarten dar. In dieser Studie wurde die Bedeutung von Waldstrukturen für die heimische Avifauna durch die Verknüpfung fernerkundungsbasierter Daten zu Waldstrukturparametern mit Vogelmonitoringdaten untersucht. Beobachtungsdaten des Monitorings häufiger Brutvögel (MhB) und flächendeckende Datensätze des Projekts „Monitoring von Biodiversität mit Tools der Fernerkundung“ (MoBiTools) wurden verwendet, um mögliche Treiber für die Vogeldiversität und das Vorkommen von zehn ausgewählten bundesweiten Trigger- und Waldindikatorarten in den Wäldern Baden-Württembergs zu identifizieren. Neben Maßen zu Überschirmung, Baumhöhe und Randliniendichte dienten der Anteil und die Diversität von Waldtypen als erklärende Variablen. Bei den ausgewählten Trigger- und Waldindikatorarten zeigten sich starke artspezifische Unterschiede: Ein Großteil der stärker waldgebundenen Arten reagierte positiv auf die Gesamtwalddeckung, während Baumpieper (Anthus trivialis), Wendehals (Jynx torquilla) und Neuntöter (Lanius collurio) eine erhöhte Vorkommenswahrscheinlichkeit bei mittlerer Walddeckung zeigten. Gleichzeitig hatte bei diesen Arten die Randliniendichte außerhalb geschlossener Wälder einen positiven Effekt. Eine hohe Buchendeckung wirkte sich insbesondere auf das Vorkommen von Kleiber (Sitta europaea), Schwarzspecht (Dryocopus martius) und Sumpfmeise (Poecile palustris) positiv aus. Die Fichtendeckung zeigte bei keiner der untersuchten Arten einen positiven Effekt. Die Diversität der Vogelgemeinschaften wurde v. a. durch die Verfügbarkeit überproportional hoher Buchenbestände gefördert. Die analysierten Zusammenhänge zwischen den Daten zur Waldstruktur aus der Fernerkundung und hochaufgelösten Vogelbeobachtungsdaten zeigen einerseits ein großes Potenzial, aber auch die bestehenden Herausforderungen für eine großflächige Untersuchung aktueller und zukünftiger Veränderungen der Waldökosysteme.
Mit einer neuen Studie macht der NABU am 11.01.2013 auf die alarmierende Situation bei Deutschlands Feldvögeln aufmerksam. Umfangreiche Auswertungen des NABU zur aktuellen Bestandssituation und den Rückgangsursachen zeigen, dass ehemalige „Allerweltsarten“ wie Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche bundesweit erschreckende Rückgänge aufweisen. So ist seit Anfang der 1990er Jahre die Zahl brütender Kiebitze in Deutschland auf etwa ein Viertel gesunken, während die Bestände des Rebhuhns bereits seit den 1970er Jahren auf ein Bruchteil des ursprünglichen Umfangs geschrumpft sind. Neueste Bestandsdaten belegen, dass seit 2008 die Bestände von 26 der 30 Feldvogelarten abnehmen. Für Wachtel, Neuntöter und Grauammer bedeuten diese Rückgänge das Ende einer stabilen oder gar positiven Entwicklung.
EU-Nr.: DE 4239 302 und DE 4139 401 Landes-Nr.: FFH0129LSA und SPA0001LSA Jahr der Fertigstellung: 2013 Managementplan (PDF) Maßnahmen (PDF) Karten: © GeoBasis-DE / LVermGeo LSA , [010312] Es gelten die Nutzungsbedingungen des LVermGeo LSA. Karte 1 Potentielle natürliche Vegetation (PDF) Karte 2 Schutzgebiete (PDF) Biotoptypen: Karte 3a (PDF) Karte 3b (PDF) Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie: Karte 4a (PDF) Karte 4b (PDF) Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie: Karte 5.1a (PDF) Karte 5.1b (PDF) Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie: Karte 5.2a (PDF) Karte 5.2b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Eisvogel, Wachtelkönig, Kranich, Weißstorch, Fischadler, Rohrweihe, Rotmilan, Schwarzmilan Karte 5.3a (PDF) Karte 5.3b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Neuntöter, Spoerbergrasmücke, Mittelspecht, Schwarzspecht, Grauspecht Karte 5.4a (PDF) Karte 5.4b (PDF) Brutvögel (sonstige wertgebende Arten): Drosselrohrsänger, Flussregenpeifer, Flussuferläufer, Uferschwalbe, Gänsesäge Karte 5.5 (PDF) Karte 5.6 Zug- und Rastvög (PDF) Maßnahmen: Karte 6a (PDF) Karte 6b (PDF) zurück zur Übersicht "Abgeschlossene Managementpläne" Letzte Aktualisierung: 22.01.2020
Vogel des Jahres 1985 ist der Neuntöter.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] LIFE Projekt Arnikawiesen/ Borstgrasrasen Mitteleuropas Die Stiftung Natur und Umwelt RLP führt seit 2006 mit Partnern aus dem Saarland, Luxemburg und Belgien das EU LIFE Projekt „Erhaltung und Regeneration von Borstgrasrasen Mitteleuropas“ durch. Die Flächen um die Burg Baldenau, im Oberen Dhrontal und im Idarwald sind dabei ein wichtiger Mosaikstein in diesem europäischen Konzept. Borstgrasrasen sind attraktive und artenreiche Grün- landgesellschaften, die aus einer historischen Nutzung hervorgegangen sind. Sie haben in Mitteleuropa ihren Verbreitungsschwerpunkt auf bodensauren, nährstoff- armen Böden und prägten früher in den Mittelgebir- gen wesentlich das Bild der Wiesenvegetation. Mit gezielten Maßnahmen wie Rodung, Entbuschung, Beweidung und Mahd werden die gefährdeten Lebens- räume zum Schutz der vorkommenden Tier- und Pflan- zenarten wieder hergerichtet und weiterentwickelt. Weitere Infos finden Sie auch unter www.life-arnika.eu und www.snu.rlp.de. Impressum: Konzeption und Text: Vivian Boyer, Julia Langer, Boris Ruth, Margret Scholtes, Moritz Schmitt Karte: Geobasisinformationen (LiKa / DOP) © Landesamt für Vermessung und Geobasisinformationen RLP, 06.05.2009, Az.: 26 722-1.401 Papier: Recysatin, FSC-Mix Bilder: Franz-Otto Brauner, Axel Didion, Hans-Wilhelm Grömping, Manuela Hopf, Julia Langer, Gerd Ostermann, Moritz Schmitt, Margret Scholtes und Stephan Zanders Grafik: , www.eisingerdesign.de Die Arnikaschleife Auf der Arnikaschleife des Rundwanderwegs LandZeit- Tour erfahren Sie an fünf Stationen mehr über das EU LIFE Projekt Arnikawiesen / Borstgrasrasen Mitteleuro- pas der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Die Figur des Biologen der LandZeitTour stellt das Ge- samtprojekt vor. Die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, die unterschiedlichen Kreisläufe der Natur, die Gefähr- dung dieser Flächen und die Maßnahmen zum Schutz vermittelt die Arnikaschleife auf verständliche Weise. Die Arnikaschleife der LandZeitTour Bestimmungsbücher mit Tier- und Pflanzenarten aber auch drehbare Infostehlen laden dazu ein, sich mit der Natur rund um die Burg Balde- nau zu befassen. gefördert durch die Europäische Union Naturerlebnis und Geocaching rund um die Burg Baldenau Geocaching entlang der Arnikaschleife Geocaching – die moderne Schatzsuche Die Schatzsuche mit einem GPS (Global Positioning System)-Empfänger erfreut sich immer größerer Beliebt- heit. Ziel ist es, durch Beantwortung von Fragen oder durch Lösen eines Rätsels, den Standpunkt des „Schatzes“ (Cache) herauszufinden. In diesem befindet sich ein Logbuch, in das man sich mit seinem vorher im Internet registrierten Namen eintragen kann. Für unregistrierte Besucher gibt es ein Gästebuch. Ebenso befinden sich in den Caches meistens Tauschob- jekte, die mit gleichwertigem oder höherwertigem Ersatz getauscht werden dürfen. Der Inhalt des Schatzes ist nur ein kleiner Anreiz; das Ziel ist das Finden des Caches. Für registrierte Geocacher können auch sogenannte Geocoins oder Travelbugs hinterlegt sein, die mit einer weltweit einzigartigen Nummer (tracking code) regist- riert sind. Der Geocacher, der solch eine Münze oder Pla- kette entnimmt, verpflichtet sich diese in einem anderen Cache wieder abzulegen. Der Cache muss nach dem Eintragen und Tauschen wieder versteckt werden. Dabei muss die ursprüngliche Position unverändert bleiben. Zudem wird der Fund im Internet eingetragen. Damit ist das Ziel erreicht und die Schatzsuche beendet. Für das Registrieren und auch das Finden von weiteren Caches eignet sich die Plattform www.geocaching.com. So wird ein Spaziergang – gerade mit Kindern – zur aufre- genden Schatzsuche, oftmals sogar mit Lerneffekt. Viel Spaß dabei! Wir möchten Sie gerne einladen an einer Schatzsuche innerhalb der Arnikaschleife der LandZeitTour teilzuneh- men. Geparkt werden kann bei der Burgruine Baldenau (N 49° 50.122 E 007° 09.945) Durch die Beantwortung einiger Fragen zu den Statio- nen der Arnikaschleife können Sie mit Hilfe eines GPS Gerätes einen Schatz finden. Die GPS Geräte können bei der Tourist-Information Morbach (Bahnhofstraße 19) gegen Pfand ausgeliehen werden. Der Cache, befindet sich bei: N 49° 50.(B*F+G*C) E 07° 09.(2*D*C+E*F+ A*B) Die Platzhalter für die Fragen A, B, C usw. müssen nur durch die Zahlen der richtigen Antworten ersetzt und dann zum Teil multipliziert und addiert werden. Station 1: N 49° 50.073 E 007° 09.890 A / Die Stiftung Die Stiftung Natur und Umwelt RLP führt das Projekt Ar- nikawiesen/Borstgrasrasen mit verschiedenen Partnern der Großregion durch. Wie viele Partner-Regionen im Projekt gibt es mit Rheinland-Pfalz? •4 4 •8 8 •2 2 Station 2: N 49° 50.023 E 007° 10.095 B / Endlich angekommen Was unterscheidet diese Wiese von anderen Wiesen, die man so kennt? • Es führen viele Wege zu dieser Wiese. 7 • Hier wachsen viele seltene Kräuter und Gräser. 2 • Hier leben viele Füchse. 12 C / Eine Wiese voller Lebensräume Warum ist so eine Wiese mit vielen verschiedenen Pflanzen für Schmetterlinge lebenswichtig? • Hier haben Schmetterlinge keine natürlichen Feinde, denn alle Vögel leben im Wald und lassen die Schmet- terlinge in Ruhe. 5 • Die Wiese wird mehrmals im Jahr gemäht und die Schmetterlinge können den Boden besser sehen. • Hier gibt es alles was Schmetterlinge brauchen: Nahrung an Blüten, Schlafplätze an Stängeln, Wärmeplätze auf den Blüten und die richtigen Pflanzen, um die Eier abzulegen. 15 10 D / Die Vielfalt ist in Gefahr Weil die Landschaft verändert wurde, gibt es heute nicht mehr so viele Schmetterlinge wie früher. Wie viele Schmetterlingsarten gab es hier früher? • fast 20 20 • fast 40 40 • fast 100 100 E / Faszination Kreisläufe Die Abbildung stellt die vielen Kreisläufe in der Natur vereinfacht dar. Welcher Satz stimmt hier nicht? • Unbrauchbare Überreste der natürlichen Kreisläufe fallen immer an. 9 • Die Sonne liefert Energie auf die Erde und ist damit Grundlage aller Kreislaufsysteme. 12 • In den Kreisläufen der Natur geht nichts verloren. 15 Station 3: N 49° 50.110 E 007° 10.106 F / Die Tiere der Wiese – Die Fauna Wenn Tier- und Pflanzenarten besonders selten sind, werden sie in Gesetzen geschützt. Dann darf man sie nicht mehr pflücken oder in ihrem Lebensraum stören. Wie viele geschützte Tierarten leben hier auf der Wiese? • Fast 20 Tierarten sind durch das Bundesnaturschutz- gesetz oder die Schutzrichtlinien der EU geschützt. 20 • Keine Tierart ist gesetzlich geschützt. 0 • Weniger als 10 Tierarten sind geschützt. 10 Station 4: N 49° 50.021 E 007° 10.023 G / Die Pflanzen der Wiese – Die Flora Auf Wiesen an der Burg Baldenau gibt es viele seltene Pflanzen. Einige davon sind giftig. Wie viele giftige Pflanzenarten gibt es hier? • weniger als 2 2 •2–5 5 • mehr als 10 10 Geocaching und Naturschutz Gerade bei der steigenden Zahl an Geocachern ist es wichtig gewisse Regeln einzuhalten. Bei der Schatz- suche sollen keine gefährdeten Arten beeinträchtigt werden oder wichtige Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt Schaden nehmen. Bitte bleiben Sie daher auf den Wegen und suchen nicht querfeldein nach dem Cache. Auf der Fläche befindet sich eine große Anzahl an streng geschützten Pflanzen- und Tierarten, die nur noch selten in solch einer Ausprägung vorkommen. Die seltenen und bestandsgefährdeten Pflanzenge- sellschaften sind Borstgrasrasen, Magerwiesen und Nasswiesen. Hier leben Arten, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen, wie der Braunfleckige Perlmutterfalter oder die grünliche Waldhyazinthe. Weitere seltene Arten mit den spannenden Namen wie Blutwurz, Teufelsabbiss oder Neuntöter sind hier ebenso zu Hause. Falls Sie selbst einmal auf die Idee kommen einen Cache einzurichten, vergewissern Sie sich bitte genau, dass Sie keine Arten oder Biotope stören. Wir beraten Sie hierbei gerne.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Märzveilchen-Perlmutterfalter Argynnis adippe 40 - 45 mm I Juni - September Braunfleckiger Perlmutterfalter Boloria selene (offen + geschlossen) 28 - 38 mm I Mai - Juni Spaltenbreite 70 mm Großer Perlmutterfalter Argynnis aglaja 50 - 55 mm I Juni - August Spaltenbreite 70 mm Mittlerer Perlmutterfalter Argynnis niobe 40 - 45 mm I Juni - August Skabiosen-Scheckenfalter Euphydryas aurinia (offen + geschlossen) 35 - 38 mm I Mai - August Spaltenbreite 70 mm Silberfleck-Perlmutterfalter Boloria euphrosyne 36 - 44 mm I Mai - Juli Spaltenbreite 70 mm vom Deckel verdeckte Fläche Baumweißling Aporia crataegi 50 - 70 mm I Mai - Juli Spaltenbreite 70 mm Klebefläche Spaltenbreite 70 mm SCHMETTERLINGE Mädesüß-Perlmutterfalter Brenthis ino 32 - 40 mm I Mai - August Kleiner Eisvogel Limenitis camilla (offen + geschlossen) 45 - 52 mm I Juni - August Spaltenbreite 70 mm Großer Feuerfalter Lycaena dispar 27 - 40 mm I Juni - JuliBlauschillernder Feuerfalter Lycaena helle (offen + geschlossen) 12 - 14 mm I Mai - JuliLilagold Feuerfalter Lycaena hippothoe 15 - 20 mm I Juni - August Schachbrett Melanargia galathea 37 - 52 mm I Juni - AugustWachtelweizen-Scheckenfalter Melitaea athalia 35 - 40 mm I Juni - AugustWegerich-Scheckenfalter Melitaea cinxia 33 - 40 mm I Juni - JuliSilberscheckenfalter Melitaea diamina (offen + geschlossen) 31 - 35 mm I Mai - August (offen + geschlossen) Dukatenfalter Lycaena virgaureae 35 - 40 mm I Juli - September Braunkolbiger Braundickkopffalter Thymelicus sylvestris 27 - 34 mm I Juni - August Wegerichbär Parasemia plantaginis 32 - 38 mm I Juni - Juli Gewöhnliches Grünwidderchen Adscita statices 22 - 28 mm I Juni - August Blutströpfchen-Widderchen Zygaena filipendulae 35 - 40 mm I Juli - AugustGroße Goldschrecke Chrysochraon dispar M 16 -19 mm, W 20 - 30 mmWarzenbeißer Decticus verrucivorus M 24 - 38 mm, W 26 - 44 mmKurzflügelige Beißschrecke Metrioptera brachyptera M 11 - 13 mm, W 17 - 19 mm Neuntöter Lanius collurio 17 cmRaubwürger Lanius excubitor 25 cmBraunkehlchen Saxicola rubetra 14 cmSchwarzkehlchen Saxicola torquata 12 cm VÖGEL Gefleckte Keulenschrecke Myrmeleotettix maculatus M 11 - 13 mm, W 12 - 17 mm Heidegrashüpfer Stenobothrus lineatus M 15 - 19 mm, W 21 - 26 mm Wiesenpieper Anthus pratensis 15 cm Begrüßungsseite HEUSCHRECKEN Diese Fläche ist nach dem Aufklappen des Deckels, vor dem Aufziehen des Bocklets zu sehen. Bitte gegebenenfalls bei der Gestaltung beachten, z.B. als “Begrüßungsseite”. Rundaugen-Mohrenfalter Erebia medusa 32 - 40 mm I Mai - Juli Borstgrasrasen gehören in Rheinland-Pfalz wie in vergleichbaren anderen Mittelgebirgs- landschaften zu den am stärksten gefährdeten Lebensraumtypen. Bei den Borstgrasrasen handelt es sich um Grünlandgesellschaften, die aus einer histo- rischen Nutzung hervor gegangen sind und einen großen Artenreichtum aufweisen. Heutzutage ist eine regelmäßige Nutzung aus grünlandwirtschaftlicher Sicht nicht mehr interessant. Die wenigen noch existierenden Flächen drohen deshalb rasch brach zu fallen, werden aufgeforstet oder aufgedüngt. Dies führt zum Verschwinden der typischen und oftmals gefährdeten Pflanzen und Tiere wie Arnika, Mondraute, Skabiosen-Scheckenfalter oder Warzenbeißer. Die Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des EU-geförderten Projektes zur Erhaltung und Regeneration von Borstgrasrasen / Arnika- wiesen helfen, viele der seltenen und meist besonders an diesen Standort angepasste Pflanzen- und Tierarten im Gebiet zu erhalten und deren Lebensräume zu vernetzen. Spaltenbreite 70 mm Arnika Arnica montana 20 - 50 cm I Mai - Juli I g Heil-Ziest Betonica officinalis 20 - 70 cm I Juni - AugustSchwarze Flockenblume Centaurea nigra 10 - 70 cm I Juli - SeptemberFlügelginster Chamaespartium sagittale 10 - 30 cm I Mai - Juni Stengellose Kratzdistel Cirsium acaule 5 - 25 cm I Juli - September Quendel-Seide Cuscuta epithymum 20 - 60 cm I Juli - SeptemberSeidelbast Daphne mezereum 40 - 150 cm I Februar - Mai I GSteifer Augentrost Euphrasia stricta 5 - 25 cm I Juni - September I gHarzer Labkraut Galium saxatile 10 - 30 cm I Juli - AugustFärber-Ginster Genista tinctoria 30 - 80 cm I Mai - Juli I GBärwurz Meum athamanticum 20 - 60 cm I Mai - Juli Gelbe Narzisse Narcissus pseudonarcissus 15 - 40 cm I März - April I G Ginster-Sommerwurz Orobanche rapum-genistae 30 - 85 cm I Juni - Juli Wald-Läusekraut Pedicularis sylvatica 10 - 20 cm I Mai - Juni Schwarze Teufelskralle Phyteuma nigrum 20 - 80 cm I Mai - JuliBlutwurz Potentilla erecta 15 - 30 cm I Mai - OktoberKleines Helmkraut Scutellaria minor 10 - 20 cm I Juli - August Gewöhnlicher Teufelsabbiss Succisa pratensis 15 - 80 cm I Juli - SeptemberWiesen-Leinblatt Thesium pyrenaicum 10 - 40 cm I Juni - Juli Feld-Thymian Thymus pulegioides 5 - 20 cm I Juni - SeptemberTrollblume Trollius europaeus 15 - 60 cm I Mai - Juni I g Echter Ehrenpreis Veronica officinalis 15 - 20 cm I Mai - August I g Hunds-Veilchen Viola canina 5 - 30 cm I April - Juli Geflecktes Knabenkraut Dactylorhiza maculata 20 - 60 cm I Juni - August Breitblättriges Knabenkraut Dactylorhiza majalis 10 - 50 cm I Mai - JuniBraune Stendelwurz Epipactis atrorubens 20 - 70 cm I Juni - AugustManns-Knabenkraut Orchis mascula 20 - 50 cm I Mai - Juni Kleines Knabenkraut Orchis morio 10 - 40 cm I April - Juni Spaltenbreite 70 mm Katzenpfötchen Antennaria dioica 5 - 25 cm I Mai - Juli Spaltenbreite 70 mm Spaltenbreite 70 mm Orchideen Spaltenbreite 70 mm Grüne Hohlzunge Coeloglossum viride 5 - 30 cm I Mai - Juni FAR N E Spaltenbreite 70 mm Dieses Faltblatt soll einen Einblick in die Artenvielfalt dieses beson- deren Lebensraumes bieten und eine kleine Bestimmungshilfe sein. Bei den Pflanzen sind die Wuchshöhe und Blütezeit mit angegeben, zudem kennzeichnet das I G I giftige bzw. I g I schwach giftige Arten. Bei den Schmetterlingen sind die Flügelspannweite und Flugzeit sowie bei den Heuschrecken bzw. Vögeln die Größe genannt. Das Symbol kennzeichnet gefährdete Tier-und Pflanzenarten nach Bundesnaturschutzgesetz und nach FFH- bzw. Vogelschutz- richtlinie der EU. Impressum: Dieses Bestimmungsfaltblatt entstand im Rahmen des EU Life-Projektes „Erhaltung und Regeneration von Borstgrasrasen Mitteleuropas“. Weitere Informationen unter www.umweltstiftung.rlp.de und www.life-arnika.eu Herausgeber: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz Abbildungen: M. Braun, F.-O. Brauner, G. Brown, S. Caspari, F. Fasel, W. George, R. Flogaus-Faust, M. Hopf, A. Koridass, W. Müller, R. Roth, A. Schäfer, M. Schmitt, M. Scholtes, T. Weber Weiße Waldhyazinthe Platanthera bifolia 20 - 50 cm I Mai - Juli Grünliche Waldhyazinthe Platanthera chlorantha 20 - 60 cm I Mai - Juni Weißzüngel Pseudorchis albida 10 - 30 cm I Mai - September Echte Mondraute Botrychium lunaria 2 - 30 cm I Juni GRÄSER Spaltenbreite 70 mm Begrüßungsseite Diese Fläche ist nach dem Aufklappen des Deckels, vor dem Aufziehen des Bocklets zu sehen. Bitte gegebenenfalls bei der Gestaltung beachten, z.B. als “Begrüßungsseite”. Zittergras Briza media 20 - 50 cm I Mai - Juni Bleiche Segge Carex pallescens 15 - 50 cm I Mai - Juli Klebefläche vom Deckel verdeckte Fläche Sparrige Binse Juncus squarrosus 10 - 35 cm I Juni - August Borstgras Nardus stricta 10 - 30 cm I Mai - Juni
Die Biosphärenreservatsverwaltung ist für die Durchführung von praktischen Artenschutzprojekten zuständig z.B.: - Bau einer Fischaufstiegshilfe an der Spree bei Uhyst (NOL-Kreis) und an der Kleinen Spree in Milkel (LK Bautzen), - Errichtung eines Fischotterdurchlasses an einer Straße bei Förstgen (NOL-Kreis), - Rekonstruktion von Teichen im Park von Spreewiese (Krs. Bautzen), - Errichtung einer schwimmenden Brutinsel für Flußseeschwalben am Tauerwiesenteich (NOL-Kreis), - Förderung bedrohter Ackerwildkräuter (NOL-Kreis und Krs. Bautzen), - Regenerierungsmaßnahmen am Jesor-Moor bei Commerau (Krs. Bautzen) - Ausstiegshilfen aus Gräben - Errichtung von Grabentaschen - Errichtung eines Fledermausstollens - Pflege von Nahrungshabitaten für den Weißstorch - Errichtung und Betreuung von möbilen Amphibienschutzzäunen - Querbauwerke (Spree, Kleine Spree) - Storchenhorstbetreuung - Populationsstärkende Maßnahmen zu Gladiolus imbricatus und Wiederansiedelung von Arnica montana im Tiefland - zur Verbesserung der Habitatbedingungen des Neuntöters - Wildtierauffang- und Auswilderungsstation - zu Ackerwildkräutern (Erhaltung stark gefährdeter Ackerpflanzengesellschaften auf Flächen mit rudimentärem Vorkommen in Verbindung mit dem Anbau alter Getreidelandsorten und einer extensiven Landbewirtschaftung), - zum Biokarpfen/ Lausitzer Karpfen - zur Förderung der Honigbiene und der Wildinsekten (Halictus confusus/ Furchenbiene).
Zielsetzung: Erarbeitung von Habitatmodellen für ausgewählte Vogelarten (Feldlerche, Grauammer, Neuntöter, Kranich, Seeadler, Rohrweihe, Mäusebussard) in der nordostdeutschen Agrarlandschaft.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Land | 40 |
| Weitere | 87 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 7 |
| Taxon | 1 |
| Text | 56 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 76 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 131 |
| Offen | 9 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 143 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 11 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 92 |
| Keine | 29 |
| Unbekannt | 6 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 27 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 72 |
| Lebewesen und Lebensräume | 143 |
| Luft | 36 |
| Mensch und Umwelt | 143 |
| Wasser | 60 |
| Weitere | 125 |