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Kooperation des BfN mit Russland

Zwischen dem BfN und verschiedenen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen in der Russischen Föderation gab es zum Teil langjährige Kooperationen. Sie basierten auf dem Deutsch-Russischen Regierungsabkommen zum Umwelt- und Naturschutz von 1992, auf dessen Grundlage 1996 die Ständige Deutsch-Russische Arbeitsgruppe „Naturschutz und Biologische Vielfalt“ eingerichtet wurde. Schwerpunkte der Kooperation lagen auf der Entwicklung von Konzepten und Instrumenten für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Natur und Landschaft (Landschaftsplanung), Schutzgebietsentwicklung (z.B. UNESCO-Weltnaturerbegebiete und UNESCO Biosphärenreservate), der Bewertung von Biodiversität und Ökosystemleistungen sowie im Bereich der Umweltbildung. Durch die stark wissenschaftlich geprägte, bilaterale Zusammenarbeit entstand in der Vergangenheit Mehrwert für beide Seiten.

Entwicklungszusammenarbeit Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt Partners in Transformation - Angebote für die Wirtschaft Weitere Themen

Auch wenn die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vornehmlich in die Zuständigkeit des Bundes fällt, tragen auch die 16 Bundesländer mit einer ganzen Reihe von Projekten dazu bei, die Entwicklungsländer aktiv zu unterstützen. So auch in Sachsen-Anhalt, wo das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung für diesen Bereich zuständig ist. Grundlage sind die Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt, in denen die wichtigsten Ziele, Grundsätze, Entscheidungskriterien und Schwerpunkte der partnerschaftlichen Zusammenarbeit Sachsen-Anhalts mit Entwicklungs- und Übergangsländern dargestellt sind. Sachsen-Anhalt hat seine Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit erweitert: Bislang lag der Fokus vor allem auf der Förderung von Bildungs- und Informationsarbeit im Inland, von Nichtregierungsorganisationen sowie der Humanitären Hilfe. Hinzu kommen künftig Schwerpunkte wie die Stärkung von fairem Handel und nachhaltigem Konsum sowie die Einbeziehung von Unternehmen und Wissenschaft in die Entwicklungszusammenarbeit. Durch die Überarbeitung der Leitlinien will Sachsen-Anhalt zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 beitragen. Download: Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt Um Entwicklungserfolge in Partnerländern sowie nachhaltiges, sozial gerechtes, klimafreundliches Wirtschaftswachstum anzustoßen, stellt das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) unter der Dachmarke "Partners in Transformation" Angebote der Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Wirtschaftsakteuren bereit. Angebote für die Wirtschaft Internationale Entwicklungszusammenarbeit Regionale Entwicklungszusammenarbeit Nationale Entwicklungszusammenarbeit

Spenden für den Umwelt- und Klimaschutz

Durch Spenden Umweltorganisationen und Klimaschutzgruppen unterstützen Was Sie beim Spenden für den Umwelt- und Klimaschutz beachten sollten Spenden Sie für Projekte und Initiativen im Umwelt- und ⁠ Klimaschutz ⁠, denn Spenden hilft. Informieren Sie sich vorab über die Spendenorganisationen und deren Projekte, z. B. auf entsprechenden Portalen. Erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihrer Spende durch feste Mitglieds- oder regelmäßige Förderbeiträge. Vereinfachen Sie Ihren Recherche- und Entscheidungsaufwand, z. B. durch ein eigenes jährliches Spendenbudget. Gewusst wie Umwelt- und Klimaschutzorganisationen informieren die Öffentlichkeit, leisten wichtige Bildungsarbeit, aktivieren Menschen, decken Missstände auf und sind Interessensvertreterinnen in Gesetzgebungsprozessen für Umwelt- und ⁠ Klimaschutz ⁠. So waren beispielsweise Solarinitiativen in den 1980er und 1990er Jahren treibende Kräfte für die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das wiederum den weltweiten Durchbruch der Photovoltaik einleitete. Für solche Erfolge benötigen Nichtregierungsorganisationen und Initiativen nicht nur das Engagement ihrer Mitglieder, sondern auch in hohem Maße Spenden zur Finanzierung dieser Arbeiten. Dies gilt für große wie für kleine Organisationen. Mit Spenden den Umwelt- und Klimaschutz voranbringen: Spenden sind das Rückgrat von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen. Für professionelle Arbeit, nationale oder gar internationale Interessenvertretung oder für die Sicherstellung von Kontinuität in langfristigen Projekten werden beispielsweise hauptamtliche Mitarbeiter*innen benötigt, deren Gehälter bezahlt werden müssen. Bei der Beantragung von öffentlichen oder privaten Fördergeldern für konkrete Umwelt- und Klimaschutzprojekte ist eine solide Grundfinanzierung des "Normalbetriebs" der Organisation notwendig. Zudem müssen bei geförderten Projekten in der Regel auch finanzielle Eigenleistungen aufgebracht werden. Auch vollständig ehrenamtlich getragene Initiativen kommen nicht ohne ein Budget für entstehende Ausgaben aus, zum Beispiel für Raummieten und Material. Durch Spenden können Sie somit einen relevanten Beitrag für mehr Umwelt- und Klimaschutz leisten und die gesellschaftliche Wirkung Ihres Handelns deutlich erhöhen – auch kleine Beiträge sind hilfreich. Organisationen und Projekte auswählen: Überlegen Sie zunächst, welche Themen am ehesten zu Ihnen passen, was Ihre Spendenziele sind und welche Projekte Sie persönlich überzeugen. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach Erfahrungen über Organisationen und Projekte. Anregungen finden Sie auch auf speziellen Webseiten wie denen von Phineo , Active Philanthropy oder Betterplace (Kategorien "Umwelt" und "Klimaschutz"), wobei zu empfehlen ist, Spenden nicht über Portale, sondern direkt an die ausgewählte Organisation zu überweisen. Die Anerkennung der Organisation als gemeinnützig durch das zuständige Finanzamt ist die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Spende steuerlich geltend machen können. Außerdem ist sie ein Indiz dafür, dass die Organisation eine ordentliche Buchhaltung hat und ihre Ausgaben satzungskonform erfolgen. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit macht allerdings keine Aussagen darüber, ob die Spendengelder auch effektiv eingesetzt werden. Sie müssen letztlich selbst entscheiden, für wie vertrauenswürdig Sie die Organisation und für wie effektiv Sie deren Projekte einschätzen. Wie beim Kauf von Konsumgütern gibt es auch bei Spenden keine 100%ige Sicherheit. Weitere allgemeine Spendentipps und Hinweise für sicheres Spenden finden Sie beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) . DZI-Spendensiegel Quelle: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) Phineo-Wirkt-Siegel Quelle: Phineo DZI-Spendensiegel Phineo-Wirkt-Siegel Spendensiegel beachten: Spendensiegel können die Auswahl ebenfalls unterstützen. Sie belegen allerdings nur die Übereinstimmung mit bestimmten Prüfkriterien. Am bekanntesten ist das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) . Das Siegel zeichnet die seriöse Arbeitsweise der Organisation aus und belegt unter anderem, dass eine Organisation ihre Mittel wirtschaftlich verwendet, transparent arbeitet und ihre Spendenwerbung die Angesprochenen nicht unter Druck setzt. Ein Siegel, dass auch eine vertiefte inhaltliche Prüfung der möglichen Wirksamkeit von Projekten vornimmt, ist das Wirkt-Siegel der privatwirtschaftlichen Organisation Phineo. Es zeichnet auch eine Reihe von Projekten im Bereich ⁠ Klimaschutz ⁠ aus. Umgekehrt bedeutet die Tatsache, dass eine Organisation ein Siegel nicht hat, nicht automatisch, dass sie unseriös ist oder die Mittel nicht effektiv einsetzt. Durch Regelmäßigkeit die Wirksamkeit erhöhen: Werden Sie, wenn möglich, Mitglied, Fördermitglied oder Dauerspender*in von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen. Das Sammeln von Spenden kostet Organisationen Zeit und Geld. Dauerhafte Spenden ermöglichen hingegen Planungssicherheit und erhöhen so die Wirksamkeit ihrer Spende. Durch dauerhafte Fördermitgliedschaften in Vereinen oder Organisationen können langfristige Strukturen etabliert und stärkere positive Umweltwirkungen entfaltet werden. Z. B. sind Organisationen attraktiver für qualifizierte Mitarbeiter*innen, wenn sie diesen langfristige Verträge anbieten können. Als Mitglied können Sie zudem z. B. im Rahmen der mindestens jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen über verschiedene Fragen der Organisation mitbestimmen. Den eigenen Spendenaufwand verringern: Regelmäßige Spenden helfen auch Ihnen, den Entscheidungsaufwand zu begrenzen. Sie müssen nicht jedes Jahr neu darüber nachdenken, an wen Sie spenden möchten. Eine weitere Vereinfachung erzielen Sie, wenn Sie für sich ein festes Jahresbudget für Ihre Spenden festlegen. Der Umweltethiker Prof. Bernward Gesang empfiehlt z. B. 4 % des Jahreseinkommens und 1 % der persönlichen Zeit zu spenden. Mit Klimaschutzprojekten messbare CO 2 -Minderungen anstoßen: Wenn Sie eine Spende in Höhe einer genau bestimmbaren Menge Treibhausgase leisten möchten, können Sie auf Anbieter von freiwilligen CO 2 -Kompensationszahlungen zurückgreifen. Diese setzen konkrete Klimaschutzprojekte wie den Ausbau von erneuerbaren Energien oder die Förderung von effizienten Technologien in Entwicklungsländern um. Dabei lässt sich die Spendenhöhe direkt mit der eingesparten Menge an Treibhausgasen in Verbindung setzen. Dies ermöglicht Menschen z. B., bewusst einen Klimabeitrag in Höhe des eigenen jährlichen CO 2 -Fußabdrucks zu leisten. Weitere Hinweise finden Sie in unserem Umwelttipp Kompensation von Treibhausgasemissionen . Was Sie noch tun können: Um eine Spendenbescheinigung zu erhalten, müssen Sie Ihre Postadresse bei Spenden angeben. Bei Spenden bis 300 Euro reicht dem Finanzamt auch ein einfacher Nachweis z. B. in Form eines Kontoauszugs oder Buchungstätigung. Bedenken Sie gemeinnützige Organisationen beim Nachlass. Beachten Sie unsere Tipps zur nachhaltigen Geldanlage . Hintergrund Umweltsituation: Um die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen, sind erhebliche Anstrengungen und viel Geld notwendig. Generell fließt weltweit noch immer deutlich zu wenig Geld in den ⁠ Klimaschutz ⁠. Freiwillige finanzielle Beiträge von Privatpersonen sind daher eine gute Ergänzung zu staatlichen Maßnahmen, gerade in Bereichen, die durch Staaten oder Unternehmen eher nicht finanziert werden. Wirksamkeit einzelner Projekte: Viele Spender*innen wollen wissen, was ihr Geld genau bewirkt und fragen sich, wie sie eine gute Auswahl treffen. Die Wirksamkeit verschiedener Projekte im Detail zu vergleichen, ist sehr aufwändig. Ohne Zweifel gibt es auch Organisationen und Projekte, die das ihnen anvertraute Geld wenig effizient einsetzen. Daher hat das Thema Wirkungsmessung in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen und die Bewegung des "Effektiven Altruismus" hat sich der Idee verschrieben, mit wissenschaftlichen Methoden zu bewerten, welche Organisationen pro eingesetztem Dollar Spendengeld den größten Nutzen erzielen. Nicht alles lässt sich jedoch quantifizieren. Beispielsweise ist es sehr viel schwieriger, den durch politische Arbeit eines Umweltverbands erreichten Beitrag zur CO 2 -Einsparung zu bestimmen als die Einsparung durch die Wiederaufforstung eines Waldes. Projekte, die eher bei den politisch-gesellschaftlichen Stellschrauben ansetzen, können aber unter Umständen mit dem eingesetzten Geld viel bedeutendere Veränderungen anstoßen. Bei Spenden für den Klimaschutz lässt sich das Feld grob in die folgenden fünf Einsatzbereiche einteilen : Direkt Treibhausgase reduzieren (natürliche Lösungen wie Moor-Wiedervernässung oder Wiederaufforstung sowie Förderung klimaschonender Technologien) Förderung nachhaltigen Konsums Kampagnen/Kooperationen für mehr Klimaschutz in Unternehmen Politisches Engagement fördern Kommunikationsprojekte zur Steigerung der Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen Entsprechend der eigenen Überzeugungen lassen sich hier Schwerpunkte setzen. In jedem Fall ist es wichtig, sich von der Komplexität der Auswahl nicht vom Spenden abhalten zu lassen, da Klimaschutz am wirksamsten ist, wenn er möglichst schnell umgesetzt wird. Marktbeobachtung: Bislang geht nur ein geringer Anteil des in Deutschland gespendeten Geldes in den Umweltschutz. In 2023 flossen von allen Spenden privater Haushalte nur 3,2 % in den Umwelt- und Naturschutz, obwohl laut der Studie Umweltbewusstsein in Deutschland 2022 nach eigener Aussage 36 % der Deutschen bereit wären, Geld für Umwelt- oder Naturschutzgruppen zu spenden. Gesetzeslage: Spenden an eine gemeinnützige Organisation können steuerlich geltend gemacht werden, wenn diese vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde. Voraussetzung hierfür ist, dass die Organisation satzungsgemäß gemeinnützig anerkannte Zwecke verfolgt. Diese sind in § 52 der Abgabenordnung (AO) festgelegt. "Die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, einschließlich des Klimaschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes" sind in § 52, Abs. 2, Punkt 8 genannt. Weitere Informationen zur Gemeinnützigkeit finden Sie z. B. auf den Seiten des Deutschen Spendenrats .

Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt

Seit dem 23. September 2020 ist Berlin Mitglied im Bündnis Kommunen für Biologische Vielfalt. Gemeinsam mit über 200 deutschen Kommunen wird Berlin weiterhin die biologische Vielfalt effektiv fördern und dem Artensterben entgegentreten. Die Mitgliedschaft bietet Berlin ein zusätzliches Netzwerk, um mit anderen Städten den besonderen Rahmenbedingungen in den Stadtregionen hinsichtlich der Förderung der biologischen Vielfalt gerecht zu werden. Der Stadtregion kommt heutzutage eine besondere Bedeutung als Refugium und Rückzugsmöglichkeit für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu. Der Berliner Senat hat zum Zweck der Biodiversitätsförderung bereits im Jahr 2012 die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen, deren Umsetzung von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz – Vorgängerin der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt – auch während der Covid-19-Pandemie intensiv betrieben wird. Dabei verfolgt Berlin die Strategie der guten Nachbarschaft von Menschen, Wildtieren und Grün in der Metropolregion. Anfang des Jahres 2020 wurde die Bedeutung des städtischen Grüns als Aufenthalts- und Erholungsraum für die Berlinerinnen und Berliner immer wichtiger. Die Aufmerksamkeit der Menschen gegenüber der städtischen Natur ist in dieser Zeit, in der sie verstärkt auf das Wohnumfeld angewiesen sind, gestiegen. Es werden zahlreiche Beobachtung von Wildtieren wie Füchsen und Bibern im Stadtgebiet oder aus der Berliner Vogelwelt gemeldet. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und die vorige Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz tragen der Situation Rechnung, indem seit dem Frühjahr 2020 zusammen mit den Berliner Bezirken die StadtNaturRangerinnen und -Ranger eingesetzt werden. In den Parks und Grünanlagen Berlins stehen sie den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen rund um die Stadtnatur zur Verfügung. Hervorzuheben ist außerdem die Charta für das Berliner Stadtgrün sowie verschiedene Gebäudebrüter-, Bestäuber- und Insektenschutzprojekte mit Nichtregierungsorganisationen wie der Deutschen Wildtierstiftung, der Grünen Liga Berlin, dem Forum für Aktion und Zusammenarbeit, der Aurelia Stiftung und dem NABU Berlin. Durch die Mitgliedschaft im Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt tritt die Landeshauptstadt Berlin in den Reigen anderer großer deutscher Städte wie Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Leipzig, Dortmund und Magdeburg sowie über 200 kleinen und mittleren Kommunen.

NERIS - European Platform on preparedness for nuclear and radiological emergency response and recovery

NERIS - European Platform on preparedness for nuclear and radiological emergency response and recovery Allgemeines Ziel der Plattform NERIS ist es, ein Forum für den Dialog und die Weiterentwicklung für alle Europäischen Organisationen und Einrichtungen zu schaffen, die im radiologischen und kerntechnischen Notfallschutz tätig sind. Konkrete Ziele der Plattform NERIS Verbesserung der Wirksamkeit der derzeitigen europäischen, nationalen und lokalen Ansätze für den kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz. Förderung gemeinsamer, kohärenter Ansätze für den kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz in Europa. Identifizierung von Lücken und Forschungsbedarf im kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz. Bewältigung neuer Herausforderungen im Bereich des kerntechnischen und radiologischen Notfallschutzes. Erhaltung und Verbesserung von Know-how und technischer Expertise im kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz in Europa. Aktivitäten Um die Ziele zu erreichen, werden innerhalb von NERIS zahlreiche Aktivitäten organisiert: Einrichtung eines Forums für den Dialog zwischen europäischen, nationalen, regionalen und lokalen Behörden, Organisationen zur technischen Unterstützung (TSO), Kernkraftwerkbetreibern, Berufsorganisationen, Forschungsinstituten, Universitäten, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), nationalen und lokalen Interessenvertretern ( Stakeholder ). Initiierung und Unterstützung von partnerschaftlicher Zusammenarbeit und von Projekten auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Initiierung und Koordinierung von Netzwerkaktivitäten, um Erfahrungen auszutauschen, um zu einer besseren Harmonisierung in Europa beizutragen, zur Förderung der Pflege, Weiterentwicklung und Anpassung von bestehenden Instrumenten und Methoden im kerntechnischen und radiologischen Notfallschutz, Sicherstellung eines supranationalen Trainingsprogramm durch die Weiterführung der während des 6. EURATOM -Rahmenprogramms entwickelten Schulungen, Einführung neuer Trainingskurse, Organisation von Workshops und Übungen. Hintergrund Die Plattform wurde 2009/2010 als Folge des europäischen Forschungsprojektes EURANOS gegründet. Die Plattform wird durch ein 10-köpfiges Gremium geleitet. Der derzeitige Präsident wird vom Centre d’étude sur l’Evaluation de la Protection dans le domaine Nucléaire (CEPN, Frakreich) gestellt, das BfS stellt den Vize-Präsidenten. Die Mitgliedschaft in NERIS ist für alle Europäischen Organisationen oder Einrichtungen möglich, die im radiologischen und kerntechnischen Notfallschutz tätig sind und ihr Interesse an den Aktivitäten von NERIS durch Zustimmung zu den " Terms of References " bestätigt haben. Der Plattform sind mehr als 60 Organisationen in Europa beigetreten. Stand: 23.10.2024

Präsenzteilnahme - BASE-Talk: „Nukleare Sicherheit als Teil der Energietransformation in Zeiten des abnehmenden Konsenses“

Präsenzteilnahme - BASE-Talk: „Nukleare Sicherheit als Teil der Energietransformation in Zeiten des abnehmenden Konsenses“ Anfang 22.01.2024 18:30 Uhr Ende 22.01.2024 20:00 Uhr Im April 2023 wurden in Deutschland die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet. Dieser Schritt basierte auf einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens für den Atomausstieg und für eine klare Zielstellung zum Ausbau erneuerbarer Energien aus dem Jahr 2011. Die Rahmenbedingungen haben sich seitdem mit Blick auf den voranschreitenden Klimawandel, den erstarkenden Populismus und unerwartete geopolitische Konflikte deutlich verändert. Wie können wir trotz alledem eine sichere und lebenswerte Zukunft gestalten? Welche Verantwortung tragen staatliche Institutionen in dieser Gemengelage und welchen Beitrag können Nichtregierungsorganisationen leisten? Nach einer Keynote von Bundesumweltministerin Steffi Lemke und einem wissenschaftlichen Impuls des Astrophysik-Professors und Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch (online) werden der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Wenzel (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), der Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland Martin Kaiser und BASE -Präsident Wolfram König am Montag, den 22. Januar 2024 18:30 bis 20:00 Uhr über diese und weitere Fragen diskutieren. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Journalist Thorsten Hapke . Die Veranstaltung findet statt im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ), Wegelystraße 8, 10623 Berlin (Nahe S-Bhf Tiergarten). Im Anschluss laden wir Sie zu einem Ausklang bei Snacks und Getränken ein. Hier können Sie sich für die Präsenzteilnahme an der Veranstaltung anmelden: Adresse Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Wegelystr. 8 10623 Berlin Hinweis: Bei der Veranstaltung werden Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit gemacht Einwilligungserklärung für die Erstellung und Veröffentlichung von Fotos Herunterladen (PDF, 234KB, nicht barrierefrei) Für die Online-Teilnahme können Sie sich hier anmelden Onlineteilnahme - BASE-Talk: „Nukleare Sicherheit als Teil der Energietransformation in Zeiten des abnehmenden Konsenses“

Globale Bestandsaufnahme zeigt Klimaschutzlücken und -lösungen

Globale Bestandsaufnahme zeigt Klimaschutzlücken und -lösungen Die Globale Bestandsaufnahme bewertet alle fünf Jahre die weltweiten Fortschritte beim Erreichen der Ziele des Übereinkommens von Paris. Die erste Globale Bestandsaufnahme hat gezeigt: Es gibt große Lücken aber auch klare Lösungswege zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele. Im Auftrag des UBAs analysierten Forschende die Beiträge der Vertragsstaaten. Die erste Globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake – GST) war ein zweijähriger Prozess, in dem die nationalen Klimaschutzpläne (Nationally Determined Contributions – NDCs) sowie Fortschritte zur ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠, zur Ausrichtung von Finanzströmen an Klimaschutzziele, zur Unterstützung und zur internationalen Zusammenarbeit beim ⁠ Klimaschutz ⁠ kollektiv ausgewertet wurden. Die Ergebnisse des GST wurden auf der Klimakonferenz in Dubai im Dezember 2023 (COP28) in einem Beschluss (1/CMA.5) der Vertragsparteien des Übereinkommens von Paris zusammengefasst. Im Auftrag des Umweltbundesamtes haben Forschende des Öko-Instituts, Wuppertal-Instituts, NewClimate Instituts und von DLR Projektträger die Globale Bestandsaufnahme fachlich begleitet und Klimaschutzlücken sowie Handlungsoptionen für ambitioniertere Minderungsmaßnahmen aufgezeigt . Globale Bestandsaufnahme: Lücken und Lösungen Eine Analyse der nationalen Klimaschutzpläne und wichtigsten internationalen Berichte kam zu drei zentralen Ergebnissen: Die derzeitigen NDCs reichen nicht aus, um die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, die Vertragsparteien werden die Ziele ihrer Klimaschutzpläne mit den gegenwärtig durchgeführten und geplanten Minderungsmaßnahmen insgesamt nicht erreichen, und Technologien zur Verringerung der Treibhausgasemissionen sind in jedem Sektor verfügbar und ihre Kosten sind erheblich gesunken. Um die Lücken beim Klimaschutz zu schließen, beschlossen die Vertragsparteien des Übereinkommens von Paris als Ergebnis des GST konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Dazu zählen die Verdreifachung der Kapazität an erneuerbaren Energien und die Verdopplung der Energieeffizienz, beides bis 2030, sowie die Abkehr von fossilen Brennstoffen bis 2050. Der Beschluss fordert außerdem, die Entwaldung und Schädigung der Wälder bis 2030 zu stoppen und umzukehren und zu nachhaltigen Lebensstilen, Verbrauchs- und Produktionsmustern sowie Kreislaufwirtschaftskonzepten überzugehen. Neues Tool macht Fortschritte beim Klimaschutz detaillierter sichtbar Die Globale Bestandsaufnahme hat den Auftrag, den kollektiven, und nicht den individuellen, Fortschritt der Länder bei der Erreichung der Ziele des Übereinkommens von Paris zu bewerten. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde daher das „ Performance Distributions Tool “ entwickelt, das Möglichkeiten bietet, den kollektiven Fortschritt zur Verringerung der Treibhausgasemissionen differenzierter zu bewerten. Bei einer „Performance Distribution“ (Leistungsverteilung) handelt es sich um ein Histogramm, das Länder auf der Grundlage eines bestimmten Indikators gruppiert – zum Beispiel den Treibhausgasemissionen pro Kopf, oder nach bestimmten Sektoren. So können, außerhalb des GST-Prozesses, auch einzelne Vorreiter und Nachzügler sowie Raum für ambitionierte Maßnahmen aufgezeigt werden. Transformative Minderungsmaßnahmen im Überblick Die Ergebnisse der Globalen Bestandsaufnahme dienen den Vertragsparteien auch als Grundlage für die Ausarbeitung ihrer neuen nationalen Klimaschutzpläne, die 2025 fällig sind. Sie sollen bei der Formulierung neuer und besserer Klimaschutzmaßnahmen und der Unterstützung der Vertragsparteien berücksichtigt werden sowie zu einer besseren internationalen Zusammenarbeit beitragen. Basierend auf verfügbaren Veröffentlichungen, wie Forschungspapieren und ⁠ IPCC ⁠-Berichten, wurde ein knapper Überblick über die wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen erstellt. Ein kürzlich veröffentlichtes UBA-Diskussionspapier zeigt auf, welche dieser Minderungsmaßnahmen im Rahmen der Globalen Bestandsaufnahme beschlossen wurden und erörtert, wie sie in die neuen NDCs einfließen können. Gerechtigkeitsfragen bei der Globalen Bestandsaufnahme Das Prinzip der Gerechtigkeit spielt bei der Globalen Bestandsaufnahme eine wichtige Rolle. Denn ehrgeizige kollektive Klimaschutzmaßnahmen, die den Schutz zukünftiger Generationen berücksichtigen, sind nur dann möglich, wenn alle ihren fairen Beitrag leisten. Eine Analyse der vier Gerechtigkeitskonzepte Verantwortung, Fähigkeiten/Möglichkeiten, Egalitarismus und Genügsamkeit, die im Rahmen des Forschungsprojekts erstellt wurde, hat gezeigt, dass gerechte und ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen das Anwenden mehrerer Konzepte erfordert. In allen Bereichen des Klimaschutzes ist es von entscheidender Bedeutung, die von Land zu Land und innerhalb der Länder unterschiedlichen Fähigkeiten zu berücksichtigen. Dabei sollten alle verfügbaren Möglichkeiten für mehr Klimaschutz genutzt und ausgeweitet werden. Und jetzt? Die Ergebnisse des Global Stocktake nutzen Ein im Auftrag des UBAs erstellter Bericht kommt zum Schluss, dass erhebliche Koordinierungs- und Kommunikationsanstrengungen unternommen werden müssen, um die Ergebnisse der Globalen Bestandsaufnahme für verstärkte Klimaschutzmaßnahmen nutzen zu können. Die nationalen Regierungen sind zwar verpflichtet, die Ergebnisse des GST aufzugreifen, aber viele von ihnen sind möglicherweise nicht in der Lage oder bereit, dies zu tun. Interessierte Akteure sollten daher differenzierte Strategien entwickeln, um die verschiedenen Phasen der Ausarbeitung der neuen nationalen Klimaschutzpläne (NDC) zu beeinflussen. Dabei sollten auch die unterschiedlichen Zielgruppen, Kanäle, Botschaften und Tonalitäten berücksichtigt werden, um eine effektive Kommunikation für jede Phase zu gewährleisten. Koalitionen aus gleichgesinnten Akteuren aus Politik, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Forschung können hier unterstützen. Sie sollten sich auf positive Botschaften konzentrieren, Chancen hervorheben, die sich aus ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen ergeben, und sich von anderen Ländern inspirieren lassen. Im Vorfeld der zweiten Globalen Bestandsaufnahme, die in einem zweijährigen Prozess von 2026 bis 2028 stattfindet, wird es besonders interessant sein, die Kommunikation und den Einfluss der Ergebnisse der ersten Globalen Bestandsaufnahme auf die nächste Runde der NDCs zu beobachten und zu bewerten.

Environmentally friendly handling techniques of fertilisers in ports

The study examines fertiliser loading in German ports and its potential impact on the environment. The aim of this study is to examine the loading of fertiliser in Germany's ports with regard to a possible environmentally hazardous discharge of fertiliser into water bodies, to identify the best available technology or the best available environmental practice, and subsequently to develop practicable improvement measures for the proper, loss-reducing handling of unpackaged fertiliser in the port. The study is addressed to all North Sea and Baltic Sea ports handling fertilizers, authorities and non-governmental organizations as well as the interested public. Veröffentlicht in Texte | 131/2023.

Umweltfreundliche Umschlagtechniken von Düngemitteln in Häfen

Die Studie untersucht die Düngemittelverladung in deutschen Häfen und ihre möglichen Auswirkungen auf die Meere. Ziel dieser Studie ist es, die Düngemittelverladung in Deutschlands Häfen hinsichtlich eines möglichen umweltgefährdenden Eintrags von Düngemitteln in Gewässer zu prüfen, die beste verfügbare Technik bzw. die beste verfügbare Umweltpraxis zu identifizieren und im Anschluss praktikable Verbesserungsmaßnahmen zur sachgemäßen, Verlust reduzierenden Handhabung unverpackten Düngers im Hafen zu erarbeiten. Die Studie richtet sich an alle Nord- und Ostseehäfen die Düngemittel umschlagen, Behörden und Nichtregierungsorganisationen wie auch an die interessierte Öffentlichkeit. Veröffentlicht in Texte | 130/2023.

Landespolizei wieder bei zahlreichen ROADPOL-Aktionswochen dabei

Ablenkung im Straßenverkehr, zu hohe Geschwindigkeiten oder technische Mängel an Fahrzeugen – die Landespolizei Sachsen‑Anhalt beteiligt sich auch in 2024 wieder an ROADPOL‑Kontrollaktionen mit wechselnden thematischen Schwerpunkten. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Auch in diesem Jahr geht es uns wieder darum, für mehr Sicherheit auf unseren Straßen zu sorgen. Die Ergebnisse der vergangenen Schwerpunktaktionen haben gezeigt, wie wichtig die ROADPOL‑Aktionswochen sind. Natürlich werden sie nicht die einzigen Aktivitäten bleiben. Die Landespolizei wird konsequent und regelmäßig polizeiliche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen sowie darüber hinaus auch wieder verkehrspräventive Aktionen durchführen.“ Termine der Aktionswochen: „Truck & Bus I“: 19. bis 25. Februar 2024 „Speed I“: 15. bis 21. April 2024, einschließlich „Speedmarathon“ am 19. April 2024 „Truck & Bus II“: 13. bis 19. Mai 2024 „Speed II“: 5. bis 11. August 2024 „Focus on the Road“: 7. bis 13. Oktober 2024 „Truck & Bus III“: 11. bis 17. November 2024 Zu den jeweiligen Aktionswochen wird es wie gewohnt gesonderte Pressemitteilungen geben. Bilanz 2023: Bei den drei Aktionswochen „Truck & Bus“ im vergangenen Jahr kontrollierte die Landespolizei insgesamt mehr als 1.350 Fahrzeuge. Bei fast jedem zweiten angehaltenen Fahrzeug stellten die Kolleginnen und Kollegen Verstöße fest. Vornehmlich wiesen die Fahrzeuge technische Mängel auf oder es gab Verstöße gegen die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Bei fast 100 Fahrzeugen waren die Mängel so erheblich, dass die Weiterfahrt untersagt werden wusste. Bei den Kontrollen kam und kommt modernste Technik zum Einsatz. Die Sensoriktechnik erlaubt es den Kolleginnen und Kollegen, beispielsweise im Vorbeifahren einen Lastkraftwagen zu erfassen und auf mögliche Verstöße zu prüfen. Dafür muss er nicht angehalten werden. Dank dieser Vorauswahl können die Kontrollen zielgerichteter erfolgen. Beim länderübergreifenden Kontrolltag „Focus on the Road“ zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr gab es im vergangenen Jahr über 130 Verstöße, bei denen Kraftfahrzeugführende verbotswidrig elektronische Geräte (Mobiltelefon, Tablet oder Laptop) nutzten. „Die Polizei ist nur ein Baustein im Gesamtpaket zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Jede Verkehrsteilnehmerin und jeder Verkehrsteilnehmer hat vor allem mit dem eigenen Verhalten Einfluss darauf, wie sicher jeder von uns durch den Straßenverkehr kommt.“, so der abschließende Appell der Innenministerin Dr. Tamara Zieschang an alle Verkehrsteilnehmer. Hintergrund: Der Name „ROADPOL“ steht für „European Roads Policing Network“. Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Das Hauptziel ist es, die Zahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten nach Verkehrsunfällen auf Europas Straßen zu reduzieren. Impressum: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Verantwortlich: Patricia Blei Pressesprecherin Halberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni" 39112 Magdeburg Telefon: 0391 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5542 Fax: 0391 567-5520 E-Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

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