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Hälterung von Großmuscheln und Identifizierung geeigneter Habitate speziell für die Flussperlmuschel

Am Beispiel der bundesweit vom Aussterben bedrohten bzw. gefährdeten Großmuschelarten (GMA), Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera, FPM) und Malermuschel (Unio pictorum, MM), sollen Managementmaßnahmen zur nachhaltigen Etablierung und Wiederansiedlung umgesetzt werden. Zur Analyse, Bewertung und Lösung der sehr komplexen Gefährdungsursachen der GMA wird eine GMA-Datenbank entwickelt, welche das dezentrale Expertenwissen zusammenfasst und validiert. Ein auf der GMA-Datenbank aufbauendes Entscheidungshilfewerkzeug (EHW) wird zur Identifikation von Habitatdefiziten bzw. von geeigneten Pilothabitaten zur Wiederansiedlung der GMA entwickelt. Bei der Habitatauswahl werden zusätzlich die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt. Notwendige Maßnahmen zur Optimierung identifizierter Habitate werden mit Hilfe eines Decision Support Systems (DSS) definiert und priorisiert. Diese Maßnahmen werden in enger Kooperation von Umsetzungs- und Wissenschaftspartnern als Best Practice-Beispiele für die Bestandssicherung der GMA-Populationen in Niederbayern und im sächsischen Vogtland erarbeitet, die dann Vorbildfunktion für Maßnahmen in anderen aktuellen oder potentiellen GMA-Lebensräumen haben (z.B. Hotspot OHT).

Digitales Orthophoto 2010

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2010. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

Digitales Orthophoto 2007

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2007. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

Digitales Orthophoto 2004

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2004. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

Digitales Orthophoto 2013

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2013. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

Digitales Orthophoto 2016

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2016. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

Konzepte zur Wiederherstellung von artenreichem Grünland in Deutschland (Grassworks-2), Modellregion Süd

Projekt ArKoNaVera: sechs Jahre Artenschutz für die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera)

Die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht und ist eine nationale Verantwortungsart. Daher steht sie besonders im Fokus des Artenschutzes. Die Forschungs- und Umsetzungspartner des Projekts ArKoNaVera, das gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumwelt-ministeriums (BMUV) sowie vom Bundesforschungs-ministerium (BMBF) gefördert wurde, engagierten sich von 2015 bis 2021 maßgeblich für die Populationsstützung der Flussperlmuschel in Niederbayern und im sächsischen Vogtland. Unter wissenschaftlicher Begleitung wurden die bestehenden Nachzuchtprogramme in beiden Gebieten intensiviert und wichtige Fließgewässer-habitate aufgewertet. Neben einer über 6.000 Tiere starken Nachzucht zur Inventur 2021 gehört auch der Nachweis hoher Überlebensraten ausgewilderter Tiere zu den Ergebnissen. Des Weiteren wurde ein Entscheidungshilfewerkzeug entwickelt, mit dem sowohl geeignete Auswilderungsstellen als auch Defizite an bestehenden Flussperlmuschelgewässern identifiziert werden können. Mehr als 100 öffentliche Veranstaltungen erreichten nachweislich auch einen großen Personenkreis, für den die Gefährdung von Flussperlmuscheln und ihrer Habitate sowie die Schutzbemühungen neu waren.

VergaOpt - Mittel- und langfristige Sicherung des Holzvergaseranlagenbestandes und Beitrag zu dessen weiterem Ausbau durch Erschließung preiswerter Brennstoffsortimente, Teilvorhaben: Brennstoffeigenschaften: Analyse und Bewertung

Im zukünftigen, von fluktuierenden Energiequellen geprägten Energiesystem werden kleine, biomassegefeuerte BHKWs eine entscheidende Rolle spielen, da sie durch stetige Verfügbarkeit, Speichervermögen und bedarfsgerechte Betriebsweise die hohen Volatilitäten von Solar- und Windkraft in der Strom- und Wärmebereitstellung ausgleichen können und damit zur notwendigen Netzstabilität und Versorgungssicherheit beitragen. Gleichzeitig werden die in Biomassevergasern derzeit noch hauptsächlich genutzten hochqualitativen Holzsortimente durch verstärkte Kreislauf- und Kaskadennutzung biogener Ressourcen kaum noch für die Energieerzeugung zur Verfügung stehen und stattdessen zunehmend durch Biomassereststoffe und biogene Abfallströme ersetzt werden. Diese sind nicht nur deutlich heterogener, sondern sind darüber hinaus meist durch einen höheren Gehalt an brennstofftechnisch anspruchsvollen Inhaltsstoffen geprägt. Deren Einsatz erfordert eine intelligente Kombination aus flexiblen, leistungsfähigen und kostengünstigen Aufbereitungswegen und einfachen aber gleichzeitig zuverlässigen Online- und Schnelltestverfahren zur Kontrolle der Brennstoffqualität vor Ort. Ihre Entwicklung und Felderprobung ist Inhalt des geplanten Vorhabens. Das geplante Forschungsvorhaben wird vom DBFZ koordiniert und gemeinsam mit dem Technologie- und Förderzentrum Straubing und der Spanner Re2 GmbH aus Neufahrn in Niederbayern innerhalb einer Dauer von 2,5 Jahren durchgeführt.

VergaOpt - Mittel- und langfristige Sicherung des Holzvergaseranlagenbestandes und Beitrag zu dessen weiterem Ausbau durch Erschließung preiswerter Brennstoffsortimente, Teilvorhaben: Brennstoffaufbereitung und Brennstoffqualität

Im zukünftigen, von fluktuierenden Energiequellen geprägten Energiesystem werden kleine, biomassegefeuerte BHKWs eine entscheidende Rolle spielen, da sie durch stetige Verfügbarkeit, Speichervermögen und bedarfsgerechte Betriebsweise die hohen Volatilitäten von Solar- und Windkraft in der Strom- und Wärmebereitstellung ausgleichen können und damit zur notwendigen Netzstabilität und Versorgungssicherheit beitragen. Gleichzeitig werden die in Biomassevergasern derzeit noch hauptsächlich genutzten hochqualitativen Holzsortimente durch verstärkte Kreislauf- und Kaskadennutzung biogener Ressourcen kaum noch für die Energieerzeugung zur Verfügung stehen und stattdessen zunehmend durch Biomassereststoffe und biogene Abfallströme ersetzt werden. Diese sind nicht nur deutlich heterogener, sondern sind darüber hinaus meist durch einen höheren Gehalt an kritischen Inhaltsstoffen geprägt. Deren Einsatz erfordert eine intelligente Kombination aus flexiblen, leistungsfähigen und kostengünstigen Aufbereitungswegen und einfachen aber gleichzeitig zuverlässigen Online- und Schnelltestverfahren zur Kontrolle der Brennstoffqualität vor Ort. Ihre Entwicklung und Felderprobung ist Inhalt des geplanten Vorhabens. Das geplante Forschungsvorhaben wird vom DBFZ koordiniert und gemeinsam mit dem Technologie- und Förderzentrum Straubing und der Spanner Re2 GmbH aus Neufahrn in Niederbayern innerhalb einer Dauer von 2,5 Jahren durchgeführt.

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