Das Projekt "Erfassung der rezenten Flaechennutzung und Entwicklung territorialer Nutzungskonzepte der Landwirtschaft auf dem Gebiet der ehemaligen DDR" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Fachbereich 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre durchgeführt. Ausgehend von den ueberdimensionierten Landnutzungsstrukturen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR sollen Konzepte fuer eine oekologisch und oekonomisch sinnvolle neue Landnutzungsstruktur unter den besonderen Bedingungen in den neuen Bundeslaendern entwickelt werden. Hierzu werden zur Zeit anhand von Fallbeispielen ausgewaehlter LPG'en die variierenden Standortfaktoren (Mittelgebirgslagen, Sandboeden, Loessboeden) untersucht, um darauf aufbauend zweckmaessige Landnutzungsstrukturen zu entwickeln. Erfasst und dargestellt wird die rezente Flaechennutzung unter besonderer Beruecksichtigung schutzwuerdiger Natur- und Landschaftsbestandteile sowie die natuerlichen Standorteigenschaften im Hinblick auf Klima, Boden, Geologie, Wasserhaushalt etc. anhand von Gelaendeaufnahmen, Karten, Luftbildaufnahmen und Literaturauswertungen. Weitere Daten zur Agrarstruktur und der amtlichen Statistik fliessen in die Untersuchung ein. Im Anschluss an die Datenerhebung und Darstellung schliesst sich eine Bewertung der untersuchten Gebiete fuer verschiedene Nutzungsansprueche im Sinne einer Mehrfachnutzung an. Ausgehend von den Bewertungen sollen alternative, standortspezifische Flaechennutzungskonzeptionen entwickelt werden. Aus EDV-technischer Sicht wird zu diesem Projekt ein begleitendes DV-Instrumentarium und die entsprechende Analysemethodik fuer raumbezogene Daten auf der Basis geographischer Informationssysteme entwickelt. Hierzu zaehlt sowohl die digitale als auch die datenbankgestuetze Erfassung der vielfaeltigen Flaechen- und Rauminformationen. Zu diesem Zweck wird ein PC- gestuetztes Geographisches Informationssystem eingesetzt. Methoden der Datenanalyse und Datentransformationen sollen in einem weiteren Projektabschnitt zeigen, ob und inwieweit bestehende GIS in der Lage sind, den vielfaeltigen Auswertungs- und Abfragewuenschen gerecht zu werden. Hierzu zaehlt beispielsweise die quantitative Bestimmung von Konfliktpotentialen verschiedener Nutzungsansprueche, die Simulation alternativer Planungsvarianten oder die Optimierung der Flaechennutzung an ausgewaehlten Standorten (Freizeit, Erholung, Hecken, Feldgehoelze).
Das Projekt "ERA-NET Forest Value: Ein neues Konzept für hochfeste Zellulose-Verbundwerkstoffe (StrongComposite)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe durchgeführt. Zielsetzung: Deutsche Zusammenfassung der Projektziele: Das beantragte Projekt hat die Entwicklung eines neuartigen Konzepts für hochfeste Zellulose Verbundwerkstoffe zum Ziel. Durch teilweise Delignifizierung der Holzzellwand soll diese unter Erhalt der natürlichen Anisotropie leichter komprimierbar werden. Dadurch wird die Herstellung hochfester Verbunde möglich, die gegenüber derzeitigen nicht-biobasierten Lösungen konkurrenzfähig sind. Die wissenschaftlichen Ziele umfassen ein tiefergehendes Verständnis des Delignifizierunsprozesses, die bevorzugte Anwendung 'grüner' Chemie und Verfahrenstechnik, die Synthese biobasierter Klebstoffsysteme zur Verbundwerkstoffherstellung, sowie die Herstellung von Werkstoffmustern mit hoher Steifigkeit und Festigkeit. Die technologischen Ziele bestehen in der Skalierung der Herstellungsprozesse und der Herstellung von Demonstratorobjekten entsprechend den Anforderungen der geplanten Anwendungsfelder Fahrzeugbau und Möbelbau, und in der geschlossenen Nutzung aller anfallenden Stoffströme, insbesondere Lignin zur Klebstoffsynthese. Bedeutung des Projekts für die Praxis Die Bedeutung des Projekts liegt in der sehr deutlichen Erhöhung der mechanischen Leistungsfähigkeit holzbasierter Materialien im Vergleich zu etablierten technischen Lösungen. Dadurch soll Holz als Werkstoff in Anwendungsfeldern wie dem Fahrzeugbau wieder konkurrenzfähig werden. Bei konkurrenzfähigen mechanischen Eigenschaften wird ein höherer Anteil von nachhaltigen Materialien in Fahrzeugen möglich. Hochleistungsmaterialien aus biobasierten Rohstoffen ermöglichen eine hohe regionale Wertschöpfung, nicht zuletzt auch für die forstwirtschaftliche Primärproduktion.
Das Projekt "Pilotstudie ueber Limnologie der freien Fliessstrecke der Donau und der stehenden Augewaesser aus der Sicht unterschiedlicher Nutzungsansprueche (Wildungsmauer)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Internationale Arbeitsgemeinschaft Donauforschung, Österreichisches Nationalkomitee durchgeführt.
Das Projekt "Pilotstudie ueber Limnologie eines Laufstaues aus der Sicht von unterschiedlichen Nutzungsanspruechen am Beispiel des Stauraumes Altenwoerth" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Internationale Arbeitsgemeinschaft Donauforschung, Österreichisches Nationalkomitee durchgeführt.
Das Projekt "Vorhaben: BinSmart - Begleitforschungsmaßnahme und Technologiedemonstratoren in der Binnenschifffahrt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DST - Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. durchgeführt. Die Binnenschifffahrt gilt als zuverlässiger, sicherer und umweltverträglicher Verkehrsträger, der für einen nachhaltigen Transport unverzichtbar ist. Damit sie ihre Wettbewerbsfähigkeit behaupten und stärken kann, sind Forschung und Innovation unverzichtbar. Hierzu werden konstruktive und innovative Ansätze benötigt, die für die verschiedenen Vorhaben und Beteiligten wertvolle Effizienzgewinne und Synergieeffekte ermöglichen. Als erster Schwerpunkt werden deshalb eine Begleitforschungsmaßnahme und ein Informationsaustausch initiiert. Hierzu wird eine Gruppe bestehend aus Vertretern von Forschung, Gewerbe und Verwaltung gebildet. Sie leistet einen fachlichen, themenoffenen Austausch in allen relevanten Forschungs- und Technologiefragen in der Binnenschifffahrt und thematisiert übergreifende F&E-Fragestellungen. Sie beobachtet darüber hinaus technische Innovationen in anderen Industriezweigen und prüft Möglichkeiten einer Übertragbarkeit auf die Binnenschifffahrt. Ferner begleitet sie die Erprobung und Umsetzung ausgearbeiteter Lösungen auf den Technologiedemonstratoren sowie die Betreuung von Testfeldern, wirkt mit bei der Reflektion von Vorhaben im Abgleich mit den Forschungszielen und den politisch-gesellschaftlichen Zielen. Hieraus resultieren Ansätze und Anregungen für zukünftige Forschungsaktivitäten. Der zweite Schwerpunkt behandelt Technologiedemonstratoren, mit denen zukunftsorientierte Lösungsansätze erprobt und demonstriert werden können. Hierzu werden zunächst Ansätze, Anforderungen und Kriterien für die Nutzung von Demonstratoren erarbeitet und im Weiteren exemplarisch ein Demonstrator entwickelt. Auf Basis der Projektergebnisse sollen im Anschluss (jenseits dieses Vorhabens) verschiedene Demonstratoren ausgewählt werden. Daneben soll ein Schiff gebaut und als Versuchsträger und Demonstrator themenoffen für Innovationen, z.B. im Kontext des automatisierten Fahrens oder emissionsarmer Antriebssysteme für Forschungskonsortien bereitgestellt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Modulentwicklung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von SUNOVATION Produktion GmbH durchgeführt. Im Projekt BALDACHIN wird ein innovatives Dachelement für die integrierte Photovoltaik der nächsten Generation entwickelt. Durch die Nutzung von gewalztem Profilglas, integrierten Dioden, farblicher Gestaltung und einer Modulanschlusstechnik spezielle für die Nutzung in dachintegrierten Photovoltaiksystemen wird ein optisch ansprechendes Solarmodul speziell für die erhöhten Anforderungen im Dach entstehen.
Das Projekt "Teilprojekt 1: Untersuchung der verfahrenstechnischen Anforderungen, Schnittstellen, Nachhaltigkeits- und Qualitätsparameter entlang der Prozesskette von der Biofaser zum Produkt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH durchgeführt. Angesichts steigender Umweltbelastungen durch Verpackungen sind umweltfreundliche und nachhaltige Verpackungsmaterialien erforderlich. Für ein aus pflanzlichen Nebenprodukten erzeugtes Papier sollen innovative Wege und Methoden zur Behandlung der rauen Oberflächen natürlicher Fasern entwickelt werden, um die erforderlichen Oberflächeneigenschaften und Bedruckbarkeit für eine industrielle Massentauglichkeit zu erreichen. Das Projekt adressiert die gesamte Wertschöpfungskette von der regionalen Rohstoffbereitstellung und Papierherstellung bis zum Produkt mit Partnern in Mitteldeutschland. Das Ziel des Teilvorhabens ist es, die Entwicklung des ökologisch nachhaltig bedruckbaren, oberflächenbehandelten und mikrostrukturierbaren Biofaser-Papiermaterials aus Pflanzenresten für die Anwendung insbesondere in vielfältigsten Verpackungsprodukten durch verfahrenstechnische Untersuchungen bezüglich der Anforderungen, Schnittstellen und Qualitätsparametern entlang der Prozesskette von der Biofaserbereitstellung, der Biofaser-Papiererzeugung, deren Oberflächenbehandlung, der Nutzung nachhaltiger Druckfarben und der Produkte/Herstellung von Demonstratoren abzusichern und zu begleiten. Neben den technischen Parametern sollen dabei auch die Auswirkung auf die Nachhaltigkeit innerhalb der Prozessschritte betrachtet und bewertet werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: H3-2-Entelios" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Entelios AG durchgeführt. Sicherstellung, dass Funktionalitäten der Marktplattform die Aggregator-Erfordernisse abdecken - Anbindung des Aggregator-Flexibilitätshandels an die Marktplattform - Abstimmung und Transformation zwischen Energieflexibilitätsdatenmodell und proprietärem Datenmodell des Aggregators - Abstimmung von Möglichkeiten zur Kommunikation mit Bilanzkreisverantwortlichen - Einbringung von Erfahrung aus der individuellen konkreten Vermarktung zum Ergebnisabgleichen - Anbindung des Smarten Konnektors an der IT-Schnittstelle - Anforderungen eines Aggregators an lokale Vermarktungsmöglichkeiten - Einbringung von Erfahrungen aus laufenden Pilotprojekten - Rechtsrahmen für lokale Flexibilität: Vorschläge für konkrete Ausgestaltung des Marktdesigns - Einbringung und Vergleich laufender Projekte - Einbindung von Marktplattformen über Aggregator-Systeme - Unterstützung der Nutzung des Anbindungssystem zur gleichzeitigen Flex-Vermarktung in der Regelleistung und Intraday auf Gesamtsystem-Ebene vor Ort - Testbetrieb mit Kopplung an Virtuelles Energiesystem des Aggregators - Ergebnisauswertung aller abgewickelten Tests des Aggregators
Das Projekt "Teilvorhaben: Y1-2-MAN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von MAN Energy Solutions SE durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Technologien zur Luftzerlegung, die gegenüber den konventionellen Luftzerlegungsanlagen (ASU) über eine deutlich höhere Flexibilität verfügen (FlexASU). Dies beinhaltet die Vergrößerung des Lastbereichs, die Erhöhung der Laständerungsgeschwindigkeit zwischen verschiedenen Betriebspunkten und die Möglichkeit, Last schnell vom Netz zu nehmen bzw. hochzufahren. Ermöglicht wird dies durch neue Verfahrens-, Betriebs- und Regelungskonzepte, sowie durch veränderte und auf Flexibilität optimierte Anlagenkomponenten. Mit den hier beantragten Projektarbeiten sollen Erkenntnisse und Konzepte aus Phase I für den Einsatz in der industriellen Praxis ertüchtigt werden. Dies betrifft (i) die Übertragung der Erkenntnisse bzgl. der Nutzung zusätzlicher Stellorgane von einstufigen auf mehrstufige Kompressoren sowie (ii) der Weiterentwicklung höherer, nichtlinearer Regelungskonzepte unter Berücksichtigung der industriellen Anforderungen.
Das Projekt "Gesunde und energieeffiziente Gestaltung von Sporträumen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Akustik und Bauphysik durchgeführt. Zu einer Sportinfrastruktur mit Zukunft gehören Gebäude und Räumlichkeiten, die sowohl Ansprüche an Funktionalität und Sicherheit erfüllen als auch gesunde und leistungsfördernde Aufenthaltsbedingungen bieten. Zugleich gilt es, diese Gestaltungsziele nachhaltig, mit energie- und ressourceneffizienten Gebäuden, technischen Anlagen und Ausstattungen umzusetzen. Während für Sporthallen einige Planungs- und Gestaltungshinweise vorliegen, bestehen Wissens- und Lösungsdefizite für eine große Zahl von Sport- und Trainingsräumen, wie z.B. Kraft-, Gymnastik- und Fitnessräume, und mitunter zugehörige Räumlichkeiten (Umkleide, Wellness, Erholung). Die Art und vor allem Nutzung dieser Räume stellen spezifische Anforderungen an ihre Konditionierung und Ausstattung, um Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Sporttreibenden zu gewährleisten. Eine ganzheitliche Betrachtung und nachhaltige Behandlung dieser Sport- und Trainingsräume verspricht also gesunde, attraktive Bedingungen für die sportliche Betätigung vieler Menschen, ein lukratives Optimierungspotenzial für die Träger und Betreiber sowie einen signifikanten Beitrag zur Energiewende und letztlich zum Klimaschutz. Daraus ergibt sich die Zielstellung des Projektes. Ausgehend vom Stand des Wissens werden die nutzungsspezifischen baulichen und technischen Ansprüche und Merkmale der Sporträume (Fitness, Kraft, Gymnastik usw.) repräsentativ erfasst, ausgewertet und in verallgemeinerbare Zusammenhänge überführt. Dazu dienen sowohl methodische Instrumente (Messung, Erhebung, Befragung) als auch fundierte bauphysikalische Raum- und Wirkungsmodelle, z.B. in hygrothermischer und lichttechnischer Hinsicht sowie im Bereich der Lüftungs- und Luftqualität. Mit dem Projekt werden also die wissenschaftlichen Grundlagen (Wissen, Konzepte, Kriterien) geschaffen, um in der Folge anhand konkreter Parameter und Handlungsleitlinien eine praxisorientierte Raumgestaltung realisieren zu können.
Origin | Count |
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Bund | 124 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 124 |
License | Count |
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offen | 124 |
Language | Count |
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Deutsch | 112 |
Englisch | 24 |
Resource type | Count |
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Keine | 86 |
Webseite | 38 |
Topic | Count |
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Boden | 88 |
Lebewesen & Lebensräume | 105 |
Luft | 73 |
Mensch & Umwelt | 124 |
Wasser | 69 |
Weitere | 124 |