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WMS Bodenschutzinformationen Land Bremen

Informationsgebiete zu Grundwasserverunreinigungen sowie Lage von Altablagerungen im Land Bremen. Der Layer "Informationsgebiet" stellt die Bereiche dar, für welche in Folge von Grundwasserverunreinigungen Anwohnerinformationen mit Empfehlungen zur Nutzungseinschränkung erfolgten. Der Layer "Altablagerung" stellt die Lage von Altablagerungen (zur Definition vgl. §2, Abs. 5 Nr. 1 BBodSchG) im Land Bremen dar. Systemumgebung: ArcGIS Server

Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Bodenkundliche Feuchtestufe - Sommerzahl (1991-2020)

Die Karte zeigt die Sommerzahl der Bodenkundlichen Feuchtestufe für den 30-jährigen Zeitraum 1991-2020. Die Bodenkundlichen Feuchtestufe (BKF) ermöglicht eine Aussage über die Feuchtesituation von Standorten. Sie gibt Auskunft über die mögliche landwirtschaftliche Nutzung und über Nutzungseinschränkungen aufgrund von Trockenheit oder Feuchte. Die BKF berücksichtigt bodenkundliche, hydrologische, morphologische und klimatische Kennwerte. Für die Beurteilung der Feuchtesituation werden 12 Feuchtestufen (von dürr bis nass) unterschieden. Ermittelt werden je nach Bodentyp auch nach Jahreszeit getrennte Werte (Frühjahrszahl/Sommerzahl, z.B. 6/2). Unterschiede zwischen Frühjahrs- und Sommerzahl können z.B. bei stauwasserbeeinflussten Böden auftreten, die im Frühjahr deutlich feuchter als im Sommer sein. Die Sommerzahl beschreibt den Feuchtezustand im Hochsommer, wenn an dem Standort kein Stauwassereinfluss mehr vorhanden ist.

Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Bodenkundliche Feuchtestufe - Frühjahrszahl (1991-2020)

Die Karte zeigt die Frühjahrszahl der Bodenkundlichen Feuchtestufe für den 30-jährigen Zeitraum 1991-2020. Die Bodenkundlichen Feuchtestufe (BKF) ermöglicht eine Aussage über die Feuchtesituation von Standorten. Sie gibt Auskunft über die mögliche landwirtschaftliche Nutzung und über Nutzungseinschränkungen aufgrund von Trockenheit oder Feuchte. Die BKF berücksichtigt bodenkundliche, hydrologische, morphologische und klimatische Kennwerte. Für die Beurteilung der Feuchtesituation werden 12 Feuchtestufen (von dürr bis nass) unterschieden. Ermittelt werden je nach Bodentyp auch nach Jahreszeit getrennte Werte (Frühjahrszahl/Sommerzahl, z.B. 6/2). Unterschiede zwischen Frühjahrs- und Sommerzahl können z.B. bei stauwasserbeeinflussten Böden auftreten, die im Frühjahr deutlich feuchter als im Sommer sein. Die Frühjahreszahl beschreibt den Feuchtezustand eines Standortes, bei stauwasserbeeinflussten Böden den Zustand in den Frühjahresmonaten, wenn Stauwasser auftritt.

Population trend of bird species: datasets from Article 12, Birds Directive 2009/147/EC reporting (2013-2018) - INTERNAL VERSION - Oct. 2020

All EU Member States are requested to monitor birds listed in the Birds Directive (2009/147/EC) and send a report about the progress made with the implementation of the Directive every 6 years following an agreed format. The assessment of breeding population short-term trend at the level of country is here presented. The spatial dataset contains gridded birds distribution data (10 km grid cells) as reported by EU Member States for the 2013-2018 period. The dataset is aggregated by species code and country in the attribute CO_MS. By use of the aggregated attribute [CO_MS], the tabular data can be joined to the spatial data to obtain e.g. the EU population status and trend. This metadata refers to the INTERNAL dataset as it includes species flagged as sensitive by Member States. Therefore, its access is restricted to only internal use by EEA.

Liegenschaftskataster

Das Liegenschaftskataster (LiKa) ist das amtliche Verzeichnis, das die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse aller Liegenschaften, d.h. Flurstücke und Gebäude, maßstabsgetreu in der Liegenschaftskarte und im Liegenschaftsbuch beschreibt. Das Liegenschaftskataster enthält Flurstücksgrenzen, Flurstücksnummern, flurstücksbezogene Angaben, z. B. Lage, Fläche, Nutzungsart, Gebäude, Straßennamen, Hausnummern, geotopographische Elemente, z. B. Böschungen und Gewässerbegrenzungen, die Eigentümerangaben des Grundbuchs, sowie Hinweise auf Belastungen, Nutzungseinschränkungen, öffentlich-rechtliche Verfahren und vieles andere mehr. 2010 hat der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung das Liegenschaftskataster für Hamburg auf ein neues technisches Verfahren umgestellt: Das bundeseinheitliche "Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem" (ALKIS®). Dabei wurden die bisherigen Hamburger Verfahren des Liegenschaftsbuchs "Hamburger Automatisiertes Liegenschaftsbuch" (HALB) und der Liegenschaftskarte "Digitale Stadtgrundkarte" durch das neue Verfahren abgelöst.

Ertüchtigung der Fußgängerbrücke über den Königsgraben

Planungsphase Die Fußgängerbrücke über den Königsgraben befindet sich im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Marienfelde. Die Brücke liegt etwa 150 m südlich des Nahmitzer Damms / Ecke Motzener Straße und überspannt den Königsgraben im Zuge eines Fußwegs nahe des Freseteichs, welcher eine Verbindung zur nahe gelegenen geschützten Grünanlage „Freizeitpark Marienfelde“ darstellt. Aufgrund einer Vielzahl an Schäden, u.a. Schäden und Pilzbefall der Holzbauteile, Abplatzungen mit freiliegender Bewehrung der Widerlager, ist die Ertüchtigung der Fußgängerbrücke über den Königsgraben notwendig. Im Rahmen der regelmäßig durchzuführenden Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 wurden aktuell erhebliche Schadensausweitungen, insbesondere an den Tragelementen des Überbaus der Holzbrücke, festgestellt. Infolgedessen wurden sofortige Nutzungseinschränkungen notwendig und die Brücke musste voll gesperrt werden. Zur Sicherstellung und Umsetzung der Nutzungseinschränkungen wurde der Überbau im Januar 2024 abgebrochen. Eine Hinweisbeschilderung zur Sperrung der Wegebeziehung in Höhe der Brücke wurde in der Örtlichkeit aufgestellt. Die Erreichbarkeit der Grünanlage ist durch die örtlich vorhandenen weiteren Wegebeziehungen, u.a. über den Nahmitzer Damm und Motzener Straße, gewährleistet. Im Zuge der Planung der Ertüchtigungsmaßnahme werden aufgrund der Lage der Brücke in einer Grünanlage die umweltrechtlichen Belange untersucht und bewertet. Das Vorhaben Der Bau Verkehrsführung Zahlen und Daten Notwendigkeit der Baumaßnahme Die Fußgängerbrücke über den Königsgraben weist diverse Schäden auf, welche die Stand- und Verkehrssicherheit sowie die Dauerhaftigkeit des Bauwerks beeinflussen. Im Zuge der Bestandsuntersuchungen und der begonnenen Planungen hat sich die Ertüchtigung der Unterbauten als wirtschaftlich realisierbar herausgestellt. Für den Überbau erfolgt aufgrund des Umfangs der Schäden eine Erneuerung. Verkehrswege Die Brücke liegt etwa 150 m südlich des Nahmitzer Damms / Ecke Motzener Straße und überspannt den Königsgraben im Zuge eines Fußwegs nahe des Freseteichs, welcher eine Verbindung zur nahe gelegenen geschützten Grünanlage „Freizeitpark Marienfelde“ darstellt. Ingenieurbauwerk Fußgängerbrücke über den Königsgraben Die Fußgängerbrücke über den Königsgraben wurde 1968 als einfeldrige Holzbrücke erbaut. Das Haupttragwerk besteht aus fünf Holzbalken mit einer Stützweite von ca. 5,0 m. Die nutzbare Breite der Brücke beträgt ca. 3,50 m. Der Überbau liegt auf flach gegründeten Stahlbetonwiderlagern auf. Voraussichtliche Bauzeit: noch in Planung Die Maßnahme zur Ertüchtigung der Fußgängerbrücke über den Königsgraben sieht eine Ertüchtigung der Unterbauten und die Erneuerung des Überbaus vor. Die wesentlichen geometrischen Parameter – insbesondere Kreuzungswinkel, Breite, Gesamtstützweite – orientieren sich am Bestand. Konkrete Angaben zum Bau können erst nach Abschluss der weiteren Planung erfolgen. Es wird eine ortsnahe Umleitungsstrecke für den Fuß- und Radverkehr geben. Konkrete Angaben zur bauzeitlichen Verkehrsführung können erst nach Abschluss der weiteren Planung erfolgen. ca. 0,90 Mio. Euro

Hochwasser und Überschwemmungen 2024

Die HWGK stellen das Ausmaß der räumlichen Ausbreitung von Überschwemmungen sowie die Wassertiefe für die Hochwasserszenarien mit hoher, mittlerer und niedriger Wahrscheinlichkeit dar (siehe Abbildung 2). Für Berlin werden in den Karten die Überschwemmungen durch Flusshochwasser dargestellt (fluviales Hochwasser). Überschwemmungen die durch kapazitative Überforderung der Abwasseranlagen, zu Tage tretendes Grundwasser, Versagen wasserwirtschaftlicher Stauanlagen oder Überflutungen durch Starkregen entstehen, werden in den Karten nicht dargestellt. Für die unterschiedlichen Szenarien stehen die HWGK im Geoportal Berlin zur Verfügung: Hochwassergefahrenkarte für Hochwasser mit hoher Wahrscheinlichkeit Hochwassergefahrenkarte für Hochwasser mit mittlerer Wahrscheinlichkeit Hochwassergefahrenkarte für Hochwasser mit niedriger Wahrscheinlichkeit Die HWRG bilden die potentiellen Hochwasserschäden für die drei Hochwasserszenarien mit hoher, mittlerer und niedriger Wahrscheinlichkeit ab. Sie geben Auskunft zur Anzahl potentiell betroffener Einwohner je Risikogebiet, zu den negativen Folgen für wirtschaftliche Tätigkeiten bzw. wie die betroffenen Flächen genutzt werden, zu negativen Auswirkungen auf UNESCO-Welterbestätten sowie zu potentiell betroffenen Schutzgebieten, wie z. B. Trinkwasserschutz- und Natura 2000-Gebiete. Für die unterschiedlichen Szenarien stehen die HWRK im Geoportal Berlin zur Verfügung: Hochwasserrisikokarte für Hochwasser mit hoher Wahrscheinlichkeit Hochwasserrisikokarte für Hochwasser mit mittlerer Wahrscheinlichkeit Hochwasserrisikokarte für Hochwasser mit niedriger Wahrscheinlichkeit HWGK und HWRK stellen ein wesentliches Instrument der Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes dar. Die HWGK und HWRK informieren über und veranschaulichen die potentiellen Gefahren und Risiken von Hochwasser. Sie können als Grundlage für eigene individuelle Vorsorgemaßnahmen genutzt werden. Zudem sind sie für die behördeninterne Nutzung bestimmt. Sie stellen die Grundlage zur Ableitung von Maßnahmen innerhalb des Hochwasserrisikomanagementplans dar. Die Kartenanwendung „Nationale Hochwassergefahren- und Risikokarten“ der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) (BfG 2019 a) bildet die national Schnittstelle für deutschlandweite Gefahren- und Risikokarten gemäß HWRM-RL. Die Karte der ÜSG des Landes Berlin zeigt die Fläche der festgesetzten und vorläufig gesicherten ÜSG in Berlin. In der Überschwemmungsgebietskarte sind die Grenzen des Überschwemmungsgebietes durch die Außenkanten der entsprechend schraffierten Fläche bestimmt. Das Gewässer und seine Ufer sind nicht Bestandteile der Überschwemmungsgebiete. Für die Überschwemmungsgebiete Untere Havel/Untere Spree und Müggelspree/Gosener Wiesen werden auch die Höhenlinien der Wasserspiegellagen in den Karten dargestellt. Für das Überschwemmungsgebiet Untere Havel/Untere Spree erfolgt eine Unterscheidung zwischen Überschwemmungsgebiet Untere Havel I und Untere Havel II, um aufgrund der hydraulischen Gegebenheiten spezifische Ausnahmen hinsichtlich der Nutzungsbeschränkungen zu normieren. Mit der Festsetzung gelten die Bestimmungen der Verordnungen des entsprechenden ÜSG, die die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes ergänzen und zum Teil abmildern. Überschwemmungsgebietsverordnung Erpe Überschwemmungsgebietsverordnung Müggelspree/Gosener Wiesen Überschwemmungsgebietsverordnung Panke Überschwemmungsgebietsverordnung Tegeler Fließ Überschwemmungsgebietsverordnung Untere Havel/Untere Spree Die vorläufige Sicherung bzw. die Festsetzung des Überschwemmungsgebiets Wuhle befindet sich aktuell in der Vorbereitung. In Überschwemmungsgebieten gelten u. a. bauliche Restriktionen und dies ist bei Planung und Raumnutzung zu berücksichtigen. Außerhalb von Überschwemmungsgebieten stellen HWGK die Flächenkulisse für sogenannte Risikogebiete dar (siehe § 78b Abs. 1 Satz 1 WHG). Auch hier gelten entsprechende Restriktionen, z.B. für Heizölverbraucheranlagen. Mit der Festsetzung gelten die Schutzbestimmungen des § 78 WHG. Sie beinhalten bauliche Einschränkungen, Nutzungseinschränkungen und den Gewässerschutz. Durch die Bestimmungen der einzelnen Rechtsverordnungen, mit denen die Überschwemmungsgebiete festgesetzt wurden, werden diese Schutzbestimmungen ergänzt und zum Teil abgemildert. Zu jeder Verordnung gehören je nach Gebietsgröße 2 bis 14 Karten. Die Karten zeigen die Fläche und die Grenzen der festgesetzten Überschwemmungsgebiete im Maßstab 1 : 2.500. Abbildung 3 zeigt eine Übersicht der einzelnen Kartenblätter (Kacheln). Die fünf Überschwemmungsgebiete in Berlin sind insgesamt 6,8 km² groß und nehmen knapp 0,8 % des gesamten Stadtgebietes ein (siehe Tabelle 3).

Wirkmechanismen von Regelungen und Förderinstrumenten des Bundes und der Länder auf den Einsatz fester Biomasse in der Wärmeerzeugung

Die Publikation untersucht, wie durch Anpassungen bestehender gesetzlicher Regelungen die Nachfrage nach fester ⁠ Biomasse ⁠ im Wärmesektor Deutschlands reduziert werden kann, angesichts begrenzter nachhaltig nutzbarer Bioenergiepotenziale. Es werden fünf Instrumente einer Wirkungsanalyse unterzogen und darauf basierend Anpassungsvorschläge erarbeitet. Um die Nutzung fester Biomasse für Gebäudewärme zu begrenzen sind restriktive Nutzungseinschränkungen notwendig (z.B. Einsatzbeschränkungen von fester Biomasse auf Gebäude niedriger Energieeffizienzklassen in Kombination mit Solarthermie). Die Publikation richtet sich an Fachleute und Entscheidungsträger im Bereich der erneuerbaren Energien und Umweltpolitik. Veröffentlicht in Texte | 48/2024.

Referenzwert

Referenzwert Als Maßstab für die Prüfung der Angemessenheit von Maßnahmen zum Schutz vor Radon dient gemäß Strahlenschutzgesetz ein Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter. Ein Referenzwert ist kein Grenzwert , der nicht überschritten werden darf. Die Definition von "Referenzwert" ist international unterschiedlich. Allen Definitionen gemein ist, dass nicht erst bei Überschreitung des Referenzwertes gehandelt werden soll – Schutzmaßnahmen sind auch vorher sinnvoll. Um Radon -Konzentrationen bewerten und vergleichen zu können, wird der so genannte Referenzwert verwendet. Er ist im deutschen Strahlenschutzgesetz auf 300 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft festgelegt. Was ist ein Referenzwert? In der öffentlichen Debatte wird der Referenzwert oftmals mit einem Grenzwert oder einem Richtwert verwechselt. Dabei gibt es deutliche Unterschiede: Ein Grenzwert ist ein Wert, der nicht überschritten werden darf. Ein Richtwert ist ein Wert, nach dem man sich richten sollte. Er sollte eingehalten werden, um nicht unter Umständen fahrlässig oder grob fahrlässig zu handeln. Im Strahlenschutz gelten Richtwerte häufig für Teilbereiche einer Situation, in der Menschen Strahlung ausgesetzt sind. Richtwerte sollen sicherstellen, dass ein Grenzwert nicht überschritten wird, wenn viele voneinander unabhängige Strahlungsquellen auf eine Person einwirken. Ein Referenzwert dient gemäß Strahlenschutzgesetz lediglich "als Maßstab für die Prüfung der Angemessenheit von Maßnahmen". "Ein Referenzwert ist kein Grenzwert ", so das Strahlenschutzgesetz. Ein "Maßstab für die Prüfung", wie es im Strahlenschutzgesetz heißt, bedeutet insbesondere nicht, dass dieser Maßstab und die Prüfung erst bei dem Referenzwert beginnen. Warum ein Referenzwert und kein Grenzwert für Radon? Ein Grenzwert ist immer dann sinnvoll, wenn das Ausmaß, in dem Menschen Strahlung ausgesetzt sind, jederzeit kontrollierbar ist – zum Beispiel, wenn bei einem geplanten Umgang mit künstlichen radioaktiven Quellen die Menge des radioaktiven Stoffes angepasst werden kann, die Umgangszeit mit dem radioaktiven Stoff minimiert werden kann, Abschirmmaßnahmen oder andere Schutzmaßnahmen (Atemschutz, besondere Kleidung) ergriffen werden können. Der Umgang mit Radon ist nicht vergleichbar, da Radon natürlichen Ursprungs ist, die Quelle der Strahlung somit nicht entfernbar und jeder Mensch ihr unvermeidbar ausgesetzt ist und bereits bei normaler Konzentration ein Risiko nachweisbar ist. Gäbe es einen Grenzwert für Radon -Konzentrationen in Gebäuden, wären dort zwingend Maßnahmen durchzuführen. Dies würde zum Beispiel Nutzungseinschränkungen vorschreiben oder zwingende Sanierungsmaßnahmen in privaten Gebäuden bedeuten. Internationale Strahlenschutz -Experten sehen die durch einen Grenzwert erforderlichen Maßnahmen nicht als angemessen an und haben sich deswegen darauf geeinigt, dass für Radon ein Referenzwert und kein Grenzwert gelten soll. Wie werden Referenzwerte international definiert? International existieren unterschiedliche Definitionen des Begriffes "Referenzwert". Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht den Referenzwert als maximal akzeptierte Radon -Konzentration in Wohnungen. Für die Internationale Strahlenschutzkommission ICRP und die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA ist der Referenzwert ein Risikoniveau, dessen geplantes Auftreten als unangemessen angesehen wird und unterhalb dessen Optimierungsmaßnahmen geplant werden sollen. Die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM versteht den Referenzwert als Konzentration, oberhalb derer Expositionen als unangemessen betrachtet werden, auch wenn es sich nicht um einen Grenzwert handelt, der nicht überschritten werden darf. Im deutschen Strahlenschutzgesetz ist der Referenzwert ein festgelegter Wert, der als Maßstab für die Prüfung der Angemessenheit von Maßnahmen dient. Das Gesetz ergänzt erläuternd: Ein Referenzwert ist kein Grenzwert . Allen Definitionen gemein ist, dass nicht erst gehandelt werden soll, wenn der Referenzwert überschritten wurde. Auch unterhalb des Referenzwertes können Maßnahmen sinnvoll sein. Gleichzeitig müssen in Ausnahmefällen Konzentrationen oberhalb des Referenzwertes akzeptiert werden, wenn Maßnahmen zur Reduzierung unangemessen sind, weil sie beispielsweise mit anderen Vorschriften kollidieren oder ihr Aufwand deutlich zu hoch wäre. Beispielsweise könnten Radon -Schutzmaßnahmen mit Denkmalschutz-Auflagen, wie etwa in alten Burgen und Schlössern, oder besonderen Hygiene-Vorschriften, zum Beispiel in Wasserwerken, kollidieren und so nur mit massiven Anstrengungen umzusetzen sein. Der Radon-Referenzwert beträgt 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft Warum 300 Becquerel pro Kubikmeter? Der Gesetzgeber hat im Strahlenschutzgesetz den Referenzwert in Deutschland sowohl in Gebäuden allgemein als auch an Arbeitsplätzen auf 300 Becquerel pro Kubikmeter festgesetzt. Bund und Länder berücksichtigten bei dieser Entscheidung unter anderem einerseits die Erkenntnisse aus medizinischen Untersuchungen, die eine messbare Erhöhung des Lungenkrebsrisikos ab einer Konzentration von 100-200 Becquerel pro Kubikmeter nachgewiesen haben und andererseits die Tatsache, dass in Deutschland die Radon-Konzentration ungleichmäßig verteilt ist. Das bedeutet, dass es Regionen gibt, die besonders durch Radon betroffen sind, weil dort hohe Radon -Konzentrationen im Boden vorkommen, die nicht verhindert werden können. Das Strahlenschutzgesetz fordert, dass das Bundesumweltministerium nach 10 Jahren einen Bericht über die Wirkung des Referenzwertes zum Schutz vor Radon vorlegt. Stand: 25.11.2024 Ionisierende Strahlung Häufige Fragen Was ist Radon? Wie breitet sich Radon aus und wie gelangt es in Häuser? Welche Radon-Konzentrationen treten in Häusern auf? Alle Fragen

Wirkmechanismen von Regelungen und Förderinstrumenten des Bundes und der Länder auf den Einsatz fester Biomasse in der Wärmeerzeugung

Die Publikation untersucht, wie durch Anpassungen bestehender gesetzlicher Regelungen die Nachfrage nach fester ⁠Biomasse⁠ im Wärmesektor Deutschlands reduziert werden kann, angesichts begrenzter nachhaltig nutzbarer Bioenergiepotenziale. Es werden fünf Instrumente einer Wirkungsanalyse unterzogen und darauf basierend Anpassungsvorschläge erarbeitet. Um die Nutzung fester Biomasse für Gebäudewärme zu begrenzen sind restriktive Nutzungseinschränkungen notwendig (z.B. Einsatzbeschränkungen von fester Biomasse auf Gebäude niedriger Energieeffizienzklassen in Kombination mit Solarthermie). Die Publikation richtet sich an Fachleute und Entscheidungsträger im Bereich der erneuerbaren Energien und Umweltpolitik.

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