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Machbarkeitsstudie Deutschlandweite Befragung von Unternehmen zur Klimawandelanpassung

Die Folgen des Klimawandels bergen ökonomische Risiken für Unternehmen. Die physische Klimarisiken - insb. Extremwetterereignisse, veränderte Niederschlagsmuster und erhöhte Durchschnittstemperaturen - können zu Produktionsrückgängen, steigenden Rohstoffkosten und Gebäudeschäden führen. Nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamts berichten nur etwa die Hälfte der DAX-30-Unternehmen zu diesen Risiken. Dabei schätzt allein diese Gruppe die potenziellen Schäden auf einen Gesamtwert von mehreren Milliarden Euro. Über das Risikobewusstsein in anderen Unternehmen, insbesondere KMU, ist wenig bekannt. Ziel dieses Vorhabens ist es, eine Machbarkeitsstudie für die Befragung von Unternehmen bezüglich Klimarisiken und des Umgangs mit Klimawandelanpassung zu erstellen. Dabei sollen die Möglichkeiten eine repräsentative Erhebung, etwa im Rahmen existierender Unternehmenspanels, eruiert, mögliche Fragenkomplexe entworfen sowie ein handbares Konzept erstellt werden. Auch sollen vergleichbare Erhebungen in anderen OECD-Ländern als Benchmark recherchiert werden. In einer Themenkonferenz im 3. Projektjahr sollen Zwischenergebnisse mit der Zielgruppe diskutiert werden.

Renewable Energy Outlook 2030 Energy Watch Group Global Renewable Energy Scenarios

The objective of this study is to present an alternative and more realistic view of the chances of the future uses of renewable energies in the global energy supply. The scenarios in this study are based on the analysis of the development and market penetration of renewable energy technologies in different regions in the last few decades. The scenarios address the question of how fast renewable technologies might be implemented on a worldwide scale and project the costs this would incur. Many factors, such as technology costs and costreduction ratios, investments and varying economic conditions in the worlds regions, available potentials, and characteristics of growth have been incorporated in order to fulfil this task. Off course the scenarios describe two possible developments among other possibilities, but they represent realistic possibilities that give reason for optimism. The results of both scenarios show that - until 2030 - renewable capacities can be extended by a far greater amount and that it is much cheaper than most scientist and people actually think. The scenarios do explicitly not describe a maximum possible development from the technological perspective but show that much can be achieved with even moderate investments. The scenarios do not pay attention to the further development of Hydropower, except for incorporating the extensions that are planned actually. This is not done to express our disbelief in the existence of additional potentials or to ignore Hydropower, but due to the fact that reliable data about sustainable Hydropower potentials were not available. Consequently, the figures in this study show how much can be achieved, even if Hydropower remains on today's levels more or less. Higher investments into single technologies, e.g. Hydropower or Biomass, or in general than assumed in the REO 2030 scenarios will result in higher generating capacities by 2030. On the global scale scenario results for 2030 show a 29 percent renewable supply of the heat and electricity (final energy demand) in the High Variant . According to the Low Variant over 17 percent of the final electricity and heat demand can be covered by renewable energy technologies. Presuming strong political support and a barrier-free market entrance, the dominating stimulus for extending the generation capacities of renewable technologies is the amount of money invested. Within the REO scenarios we assume a growing 'willingness to pay' for clean, secure and sustainable energy supply starting with a low amount in 2010. This willingness to pay gets expressed as a target level for annual investments per inhabitant (capita) that will be reached by the year 2030. The targeted amounts differ for the various regions of the world. In global average 124 € 2006 are spent in 2030 per capita in the 'High Variant'. In the 'Low Variant' the target for 2030 is half that amount (62 € 2006 per capita and year). ...

Sondergutachten - Klimaschutz als Weltbürgerbewegung

Der 5. Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) macht unmissverständlich klar: Inakzeptable Klimafolgen, die sich jenseits der 2°C-Leitplanke häufen dürften, können nur vermieden werden, wenn der weitere Anstieg der Treibhausgaskonzentration so bald wie möglich gestoppt wird. Der WBGU empfiehlt daher, die CO2-Emissionen aus fossilen Energieträgern bis spätestens 2070 auf Null zu senken. Dies ist ein ebenso ehrgeiziges wie prägnantes Politikziel, denn jedes Land, jede Kommune, jedes Unternehmen und jeder Bürger müssen die Null schaffen , wenn die Welt als Ganzes klimaneutral werden soll. Die 2°C-Linie kann allerdings nur gehalten werden, wenn zahlreiche Akteure - insbesondere die OECD-Staaten - schon deutlich früher ihre Emissionen herunterfahren. Der Weltgesellschaft als Ganzes steht ein eng begrenztes Kohlenstoffbudget zur Verfügung, so dass der Scheitelpunkt der Emissionen möglichst bis 2020, auf alle Fälle aber in der dritten Dekade erreicht werden sollte. Der WBGU umreißt in diesem Gutachten eine Doppelstrategie für den globalen Klimaschutz, die auf das Zusammenspiel von Multilateralismus und Zivilgesellschaft setzt. Dafür sollte zum einen das für Ende 2015 angestrebte Pariser Klimaabkommen bestimmte Merkmale aufweisen, die der Beirat benennt. Insbesondere sollte ein Prozess vereinbart werden, der die Einhaltung der 2°C-Leitplanke sicherstellt. Zum anderen sollten alle gesellschaftlichen Akteure ihre spezifischen Beiträge zur Dekarbonisierung leisten. So kann eine verschränkte Verantwortungsarchitektur für die Zukunft unseres Planeten entstehen, in der vertikales Delegieren und horizontales Engagieren keinen Gegensatz bilden, sondern sich wechselseitig verstärken.

SÖF: Politiken der Nicht-Nachhaltigkeit - National-autoritärer Populismus und neue soziale Disparitäten als gesellschaftliche Rahmenbedingungen einer sozial-ökologischen Transformation

Integration von Umwelt- und Sozialstandards in die Vergabepraxis von Exportkreditbürgschaften

Im Rahmen dieser Studie wurden anhand einer Auswahl von OECD- Ländern bestehende Standards bei der Vergabe von Exportkrediten identifiziert und miteinander verglichen, um hieraus praktische Handlungsempfehlungen für weitere Reformprozesse herauszuarbeiten. Untersucht wurden dabei Bereiche wie z.B. Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz des Verfahrens sowie Berücksichtigung von Korruption, Umwelt- und Sozialauswirkungen. Die Ergebnisse der Studie wurden mit Hilfe von Literatur-, und Internetanalysen sowie zahlreichen Interviews mit Umweltexperten in verschiedenen Exportkreditagenturen zusammengetragen.

Darstellung der Potenziale zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus dem Abfallsektor in OECD Staaten und ausgewählten Schwellenländern; Nutzung der Erkenntnisse im Abfalltechniktransfer

In den letzten Jahren sind mehrere Studien erstellt worden, die das enorme Potenzial zur Treibhausgasminderung in Deutschland und der EU 27 aufzeigen, wenn die Länder die Deponierung nicht vorbehandelter Abfälle beenden und stattdessen die verstärkt getrennt gesammelten Abfälle recyceln und Restabfälle effizient thermisch behandeln. In diesem Vorhaben sollen Daten für alle OECD Staaten und ausgewählte Schwellenländer recherchiert und die Potenziale zur Vermeidung von Treibhausgasen bilanziert werden. Desweiteren sollen Vorschläge erarbeitet werden, wie mit angepasster Technik in den jeweiligen Ländern die Potenziale erschlossen werden können. Auch Aspekte mangelnder Strukturen für den Aufbau einer integrierten Abfallwirtschaft in den Zielländern sollen aufgezeigt werden. Da mit diesen Staaten vermehrt eine Zusammenarbeit im Bereich der Abfallwirtschaft erfolgt, sind derartige Angaben z.B. für die 'RETech-Initiative' des BMU zur Förderung des Exports deutscher Entsorgungstechnik von Belang. Auch die UBA-Anlaufstelle Techniktransfer kann aus den Ergebnissen Rückschlüsse für ihre strategische Aufstellung ziehen. Es sollen Hemmnisse identifiziert werden, die die Ausschöpfung der Potenziale behindern, aber auch erfolgreiche Strategien, um Klima schädigende Gase aus dem Abfallsektor zu reduzieren. Bei den Betrachtungen sollten auch die Wirkungen verschiedener Instrumente rechtlicher oder ökonomischer Art gewürdigt werden. Der Beitrag des Abfallsektors zu nationalen Minderungszielen nach dem Kyoto-Protokoll soll dargestellt werden sowie die spezifischen Kosten der CO2-Minderung für einzelne abfallwirtschaftliche Maßnahmen. Die gewonnenen Erkenntnisse können als Argumentationshilfe für eine 'zukunftsweisende Abfallwirtschaft' dienen und die Forderung nach hohen Standards stützen. Die Ergebnisse sollen als Informationsmaterial aufgearbeitet werden, das bei Veranstaltungen im In- und Ausland eingesetzt werden kann. usw.

Screening von potenziellen PBT/vPvB

Stoffe mit persistenten, bioakkumulierbaren und toxischen (PBT) oder sehr persistenten und sehr bioakkumulierbaren (vPvB) Eigenschaften gelten als besonders besorgniserregende Stoffe (substances of very high concern, SVHC). Sowohl die Europäische Chemikalienverordnung (REACH) wie auch die Schweizer Chemikalienverordnung (ChemV) verlangen, dass Stoffe mit solchen besonders besorgniserregenden Eigenschaften identifiziert und wenn möglich durch Stoffe mit weniger gefährlichen Eigenschaften ersetzt werden sollen. Damit Stoffe mit PBT- oder vPvB-Eigenschaften als solche erkannt werden können, müssen sie anhand physikalisch-chemischer, toxikologischer und ökotoxikologischer Prüfergebnisse und 'in silico' Methoden einer vertieften Beurteilung unterzogen werden. In diesem Projekt sollen ausgewählte Stoffe, für welche Indizien vorliegen, dass sie möglicherweise PBT- oder vPvB-Eigenschaften aufweisen, einem wissenschaftlichen Screening Assessment unterzogen werden, dessen Ergebnis entweder den Verdacht bestätigt, dass ein Stoff PBT- oder vPvB-Eigenschaften aufweist, oder diesen Verdacht widerlegt. Als Grundlage für die Auswahl von Stoffen, die untersucht werden sollen, dienen Listen mit PBT-/vPvB-Kandidatenstoffen, die von den Fachbehörden verschiedener OECD-Länder und von den EU-Behörden erstellt worden sind.

OECD

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wurde durch die Pariser Verträge zur Umsetzung des Marshallplanes in Europa gegründet. Sie verfügt über eine Umweltabteilung, die sich insbesondere mit dem Zusammenhang von internationalen wirtschaftlichen Aktivitäten und Umweltschutz beschäftigt. Die OECD veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Berichte zum Umweltschutz in den OECD-Ländern und auch andere Studien.

Abschaffung umweltschädigender Subventionen (EHS)

Trotz internationaler und europäischer Bemühungen und Forderungen nach Abschaffung von EHS bis 2020 (so z.B. in der Europa 2020 Wachstumsstrategie und im Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa), wurden bis dato wenig Fortschritte auf diesem Gebiet erzielt. So ist der finanzielle Umfang bestehender Subventionen global gesehen nachwievor signifikant. Beispielsweise betrugen die landwirtschaftlichen Subventionen in den OECD-Ländern USDollar261 Milliarden/Jahr für den Zeitraum 2006 bis 2008 und die weltweiten energiebezogenen Subventionen beliefen sich in 2008 auf USDollar557 Milliarden (siehe Lehmann M., P. ten Brink, S. Bassi, D. Cooper, A. Kenny, S. Kuppler, A von Moltke, and S. Withana (2011). Reforming Subsidies. In The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB) in National and International Policy Making An output of TEEB, edited by Patrick ten Brink, IEEP. Earthscan, London). Die gegenwärtig laufende Studie zur Unterstützung der Abschaffung umweltschädigender Subventionen zielt darauf ab, die Europäische Kommission bei der Umsetzung der Forderung nach Abschaffung von EHS bis 2020 zu unterstützen. Das Ecologic Institut wird zu den folgenden Zielen im Rahmen dieser Studie beitragen: Paragraph Identifikation und Definition der wesentlichen ökonomischen EHS-Typen, die einer Reform bedürfen sowie Bereitstellung konkreter Beispiele von EHS auf Ebene der EU Mitgliedstaaten (MS); Paragraph Präsentation und Analyse von Best-Practice-Beispielen für Reformprozesse von EHS und lessons learnt; Paragraph Formulierung praktischer Empfehlungen für EU MS im Hinblick auf Abschaffung und Reform von EHS im Lichte der Ziele der Europa 2020 Wachstumsstrategie und der Ressourceneffizienzagenda; Paragraph Ausführung von Beratungstätigkeiten zu technischen Aspekten der EHS-Reform und Abschaffung im Kontext des Monitorings und der Berichterstattung für die Europa 2020 Wachstumsstrategie.

Die Rolle der BRICS-Staaten in Entwicklungsländern

'Das Südwind-Institut hat zusammen mit dem Ecologic Institut eine Studie über die Rolle der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) in Entwicklungsländern durchgeführt. Das Autorenteam diskutiert, wie die BRICS-Staaten zu Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit und potenziellen Partnern werden und welche neuen Herausforderungen diese Veränderung für die EU-ODA-Agenda mit sich bringt. Einige Schlussfolgerungen sind, dass die BRICS keine homogene Allianz sind, dass Entwicklungsfinanzierung aus den BRICS in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen ist, aber noch niedrig ist im Vergleich zu den von den OECD-Ländern, und das es wichtig ist, darauf aufzupassen, dass diese neue Entwicklungsfinanzierung nachhaltig ist. Die Studie endet mit Empfehlungen für EU-Politiker/innen. Dazu gehören u.a. neue institutionelle Rahmenbedingungen der globalen Entwicklungszusammenarbeit zu definieren, in deren Rahmen die EU mit den BRICS zusammen arbeiten kann und außerdem, die BRICS in einen Dialog über die Wirksamkeit der Entwicklungshilfe und Entwicklungsstrategie zu integrieren. '

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