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Das Vorhaben vergleicht Stadt-Umland-Entwicklungen in Dresden und Columbus (Ohio), USA) und die Handlungsansaetze der jeweiligen Akteure. Dabei werden Moeglichkeiten aufgezeigt, die die Kooperation von Kernstaedten und Umland verbessern.
Wissenschaftler an der Ohio Universität haben herausgefunden,dass immergrüne Nadelbäume, als natürlicher Windschutz, die Umgebung am besten vor auf den Äckern eingesetzten Pestiziden schützen. Gründe hierfür sind einerseits die größere Oberfläche der Nadelbäume im Vergleich zu Laubbäumen. Andererseits wird die Luft um die nadelige Oberfläche herum stärker verwirbelt und es bleiben mehr Tropfen haften als an den glatten Blattoberflächen der Laubbäume. Es gilt nun zu klären, wo die Pestizide nach der Deposition verbleiben. Deshalb soll im Rahmen dieser Diplomarbeit ein Extraktionsverfahren für Pestizide in Koniferennadeln entwickelt werden. Bei den zu untersuchenden Pestiziden handelt es sich um gängige Herbizide. Die Bestimmung erfolgt mittels HPLC-MS.
Die Emissionen vibrationell angeregter Hydroxyl-Moleküle (OH*) enthalten wichtige Informationen über chemische und dynamische Prozesse in der irdischen Mesosphäre. Die Untersuchung von OH* während sporadischer Ionisationsereignisse stellt eine interessant Möglichkeit dar, unser Verständnis dieser chemischen und dynamischen Prozesse zu überprüfen. Bisher sind die beobachteten Störungen der OH*- Emissionen durch Ionisationsereignisse jedoch kaum verstanden. Solare Teilchenereignisse bewirken ausgeprägte Veränderungen der OH*-Emissionen, die bisher noch nicht von Modellen widergegeben werden konnten. Des Weiteren sind die beobachteten starken OH*-Emissionen während elektrischer Entladungen oberhalb von Gewitterwolken deutlich stärker als die Vorhersagen plasmachemischer Modelle. Das Ziel dieses Projektes ist, die Auswirkungen von Ionisationsvorgängen in der Mesosphäre auf OH* zu untersuchen. Zu diesem Zweck sollen bestehende Ionen- und Plasmachemie Modelle ausgebaut werden, um die chemischen Prozesse eingehend untersuchen zu können. Insbesondere soll die vorgeschlagene Bildung von OH* durch vibrationell angeregte Stickstoffmoleküle betrachtet werden. Außerdem sollen die möglichen Auswirkungen von Temperaturerhöhungen als Folge der Ionisationsvorgänge untersucht werden. Die Modellergebnisse sollen mit Satellitenbeobachtungen von OH*-Emissionen verglichen werden.
In Ohio (USA) gibt eine Fabrik mit Erlaubnis der Regierung ca. 200 t radioaktiven Uranstaubs an die Umgebung ab.
Am 2. Januar 1988 brach ein Dieselöltank mit einem Fassungsvermögen von 4 Millionen Gallonen der Ashland Oil Company in Floreffe/Pennsylvania auseinander. Der Unfall ereignete sich während der Befüllung des Tankes. 700.000 Gallonen Dieselöl gelangten in die Flüsse Monongahela und Ohio. Zeitweise war das Trinkwassereinzugsgebiet von etwa einer Millionen Menschen in Pennsylvania, West Virginia und Ohio durch den Vorfall verunreinigt. Infolge des Ölunfalls wurde die Ökosysteme der Flüsse verschmutzt sowie die Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig zerstört.
Während der letzten 5 Jahre nahm der Anteil an Erdgas aus sogenannten unkonventionellen Lagerstätten insbesondere in den Vereinigten Staaten (Pennsylvania, Texas, Ohio) deutlich zu. Der Preisverfall für Erdgas am Rohstoffmarkt wird sogar auf diese neu erschlossenen Quellen von Erdgas zurückgeführt. Zu den sogenannten unkonventionellen Erdgaslagerstätten zählen Flözgaslagerstätten (CBM - coal bed methane) und Schiefergasvorkommen (shale gas). Tight- Gas-Vorkommen nehmen eine Zwischenstellung zwischen unkonventionellen und konventionellen Erdgaslagerstätten ein. Gemeinsam ist den unkonventionellen Erdgaslagerstätten, dass das Erdgas in relativ dichten, d.h. gering permeablen Gesteinsformationen gespeichert und damit mit klassischen Methoden nicht erschließbar ist. Obwohl die Technologie der Erschließung unkonventioneller Lagerstätten vergleichbar zu der aus der traditionellen Erdgasförderung ist, muss zur Mobilisierung und Freisetzung des eingeschlossenen Gases ein deutlich erhöhter Aufwand zur Erschließung der Ressource betrieben werden. Dies beinhaltet zum einen den Einsatz der Fracking Technologie zur Erzeugung von Rissen im Lagerstättenbereich und eine hohe Zahl von Bohrungen und damit auch intensive Übertageaktivitäten. Es besteht die Sorge, dass durch Frack-Operationen Grundwasserleiter kontaminiert werden könnten. Beim Fracking werden unter sehr hohen Drucken Fluide, die u.a. verschiedene chem. Inhaltsstoffe (ca. 1 % Biozide, Polymere, Komponenten zur Unterbindung der Tonsteinquellung, Chemikalien zum Abbau der Polymere) beinhalten, in der Lagerstätte verpresst. Ferner ist zu befürchten, dass die Zahl der Havarien aufgrund der zahlreichen Transportvorgänge Übertage im Vergleich zur klassischen Erdgasförderung deutlich zunehmen könnte. Eine Anzahl von Unfällen, Umweltbeeinträchtigungen und Schäden an Infrastruktur, die mit der weltweiten Erkundung und Förderung aus unkonventionellen, aber auch konventionellen Erdgaslagerstätten in Verbindung gebracht werden, veranlassten Stellungnahmen auf Landesebene (Geol. Dienst NRW), Bundesebene (Umweltbundesamt) sowie auf europäischer Ebene. Als Reaktion darauf, aber auch auf die kontroverse, öffentliche Debatte insbesondere in den Aufsuchungsgebieten, initiierte das Unternehmen ExxonMobil einen unabhängigen und transparenten, wissenschaftlichen Informations- und Dialogprozess zur Identifikation und Bewertung möglicher Risiken für Mensch und Umwelt. Parallel zu dieser Initiative wurden sowohl durch das Land NRW als auch das Umweltbundesamt zwei weitere, eigenständige Gutachten in Auftrag gegeben. In der vorliegenden Studie der Arbeitsgruppe Risiken im Geologischen System werden Strategie und Ansätze zur Identifikation und Bewertung potentieller Kontaminationsrisiken für das Grundwasser im Zusammenhang mit Frackoperationen vorgestellt sowie die erzielten Ergebnisse und sich daraus ableitende Empfehlungen für das Münsterl. Kreidebecken und das Niedersächs. Becken vorgeschlagen. (Text gekürzt)
Stadtregionen sind heute die entscheidenden Motoren der räumlichen Entwicklung. Gleichzeitig steigt hier jedoch der Problemdruck überproportional an. Innere Differenzierungsprozesse in den Großstädten führen zu unausgewogenen räumlichen Entwicklungen und erfordern ausreichend funktionsfähige innerstädtische Ausgleichs- und Problemverarbeitungsmechanismen. Die funktionsräumliche Arbeitsteilung zwischen Kernstädten und ihrem Umland nimmt stark zu. Problematisch wird diese Arbeitsteilung dann, wenn sie sich als Null-Summen-Spiel gestaltet, d. h. die Entwicklung von Umlandgemeinden einseitig zu Lasten der Kernstädte verläuft ('Speckgürtelsyndrom'). Dies erfordert interkommunale Kooperationsstrukturen, um Lasten- und Nutzenausgleiche verhandeln zu können. Die Lösung dieser Probleme ist somit - und dies gilt in gleicher Weise für die aktuelle Situation in Ostdeutschland wie in den USA - für die Zukunftsgestaltung der gesellschaftlichen Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Die Steuerungsmechanismen, die diesen Entwicklungsprozessen in ostdeutschen und US-amerikanischen Städten zugrunde liegen, sind in ihrer Struktur ähnlich und sind in hohem Maße durch die jeweiligen Lebensbedingungen, die sozialen Verhältnisse und - damit zusammenhängend - die finanziellen und politischen Handlungsspielräume kommunaler Akteure geprägt. Ziel des gemeinsamen Vorhabens, das von IÖR sowie von Lehrstühlen der TU Dresden und der Ohio State University durchgeführt wird und sich mit den Partnerstädten Dresden und Columbus (Ohio) beschäftigt, ist die vergleichende Analyse der oben dargestellten Entwicklungsprobleme, die Aufarbeitung von Erfahrungen unterschiedlicher Problemlösungsansätze in den beiden Städten und die Erarbeitung von Vorschlägen zur Beeinflussung der Entwicklungsprozesse durch zielgerichtetes kommunales Handeln vor dem Hintergrund der jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Analyse der Grundlagen zur Verwendung mikroendolithischer Spurengemeinschaften bei der Rekonstruktion der Wassertiefe... fossiler Meere. Ordovizium: Welche Spurentaxa und Leit-Ichnocenosen sind seit mehr als 400 Millionen Jahren, nämlich seit dem Ordovizium, beständig geblieben? Probenherkunft: Ohio und Kentucky, USA. Tertiär, Salinität: Wie weit beeinflußt verschiedene Salinität das Vorkommen der Mikroendolithe? Herkunft der Proben: Sarmat und Pannon des Wiener Beckens. Tertiär E-Australien (neu): Sind biogeographische Faktoren zu berücksichtigen? Herkunft der Proben: Oligo- und Miozän von der Ostküste Australiens. Morphometrie: Ein Begleitprogramm, das die Taxonomie der Mikroendolithen auf eine sichere, operable Grundlage heben soll. Eine allgemeine Bedeutung dieser geplanten Arbeiten sehe ich außer in der Paläobathymetrie darin, daß sie die möglicherweise konservativsten Lebensgemeinschaften in der biologischen Evolution enthüllen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 14 |
| Kommune | 5 |
| Land | 2 |
| Weitere | 38 |
| Wissenschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 10 |
| Gesetzestext | 1 |
| Text | 45 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 46 |
| Offen | 12 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 57 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 2 |
| Dokument | 1 |
| Keine | 52 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 50 |
| Lebewesen und Lebensräume | 58 |
| Luft | 49 |
| Mensch und Umwelt | 58 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 57 |