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Voegel im Lebensraum Gewaesser

Ausgangslage: Wasservoegel bewohnen einen Lebensraum, der sich unter dem Einfluss des Menschen stark veraendert hat und weiter veraendert (Verbauungen, Folgen der Eutrophierung, zunehmende Praesenz des Menschen etc.). Ziel: Herausfinden, welche Anpassungen den versch. Arten erfolgreiches Brueten in ihrer angestammten Umgebung ermoeglichen, welche Faehigkeiten sie haben, sich veraenderten Bedingungen anzupassen und wie gut sie sich in der zwischenartlichen Konkurrenz durchzusetzen vermoegen. Damit sollen jene Grundlagen erarbeitet werden, welche geeignetes Handeln im Sinne des Artenschutzes ermoeglichen. Methode: Langfristig angelegte beschreibende und experimentelle Untersuchungen an Individuen von Populationen verschiedener Arten unter Einbezug des Fortpflanzungserfolges und der Entwicklung ihrer Bestaende an 4 bernischen Kleinseen. Bisher wurden Haubentaucher, Blaess- und Teichhuehner in die Untersuchung einbezogen. Bearbeitende oder in Bearbeitung stehende Themen: Verhalten und Bruterfolg der Haubentaucher bei starker Nutzung eines Gewaessers durch Wanderer, Fischer und Bootsfahrer. Anpassungen und Anpassungsfaehigkeit der Haubentaucher. Anpassungsfaehigkeit von Blaess- und Teichhuhnkueken an veraenderte Bedingungen.

Surveillance scientifique: effets de l'entretien des zones humides sur la faune et la flore (FRA)

Le projet d'etude vise a determiner quel(s) impact(s) subissent la flore et la faune de la Grande Caricaie, a la suite des mesures d'entretien realisees pour maintenir les zones naturelles de la rive a un stade de marecages non-boises (moyens de lutte contre l'atterrissement et l'embroussaillement par fauchage et debroussaillement). trois programmes de surveillance scientifique ont ete mis sur pied concernant la vegetation (depuis 1985; resp. M. Antoniazza) et les invertebres (depuis 1989; resp. B. Muelhauser). Le but principal de ces programmes est d'assurer une protection la plus complete possible aux organismes vivant dans le plus grand paysage marecageux de Suisse. (FRA)

Bestandesaufnahme der Uferschwalben im Kanton Zuerich

An Hand der gezaehlten Kolonien und Brutroehren laesst sich die Entwicklung dieser auf der Roten Liste aufgefuehrten Vogelart verfolgen. Unsere Beobachtungen koennen als Entscheidungsgrundlage fuer geplante Schutzbemuehungen gelten und geben uns ein klareres Bild der Nistortwahl und der Verteilung der Uferschwalben im Kanton.

Abklaerung von Todesfaellen bei Greifvoegeln

1.) Zielsetzung: a) Ermittlung der Todesursachen bei gehaeuften Todesfaellen von Greifvoegeln (primaer Maeusebussarde und Milane) im Fruehjahr in Ackerbaugebieten ('Fruehjahrsvergiftung'). b) Pruefung von moeglichen Wirkungsketten bei Stoffen, die fuer die Ackerbehandlung eingesetzt werden. 2.) Projektplan und Methoden: a) Erfassung der oertlichen Verteilung der Todesfaelle (durch gezielte Umfrage). b) Klassierung der Todesfaelle u.a. mittels toxikologischer und veterinaer-pathologischer Untersuchungen. c) Pruefung des Zusammenhangs Ackerbehandlung und fuer Greifvoegel erreichbares Regenwurmangebot. d) Rueckstandanalytische Untersuchung von Regenwuermern auf behandelten Aeckern. e) Eventuell experimentelle Untersuchung der Wirkung ausgewaehlter Pflanzenschutzmittel auf die Aktivitaet und Mortalitaet von Regenwuermern (Prof.C. Schlatter).

Bestand und Verbreitung ueberwinternder Wasservoegel in der Schweiz

1.) Zielsetzung: a) Ueberwachung der Winterpopulationen (Bestand und Verbreitung) b) Ausscheidung von international und national bedeutenden Wasservogelgebieten 2.) Projektplan und Methoden: a) Alljaehrliche Zaehlungen aller ueberwinternder Taucher, Schwaene, Enten und Blaesshuehner auf den wichtigen Gewaessern im ganzen Mittelland zur Ueberwachung der Bestaende b) Grundlagenbeschaffung fuer die Planung allfaelliger Untersuchungen bei Arten und Gewaessern, die mittelfristig deutliche Veraenderungen zeigen c) Periodische Neubeurteilung der international und national bedeutenden Ueberwinterungsgewaesser (Revision Inventare) d) Die Ergebnisse werden dem IWRB zur Verfuegung gestellt (internationales Projekt).

Projekt zur Foerderung bzw. Erhaltung der Dohlenkolonie am Grossmuenster

Aufgrund des Inventars der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte wurde das Grossmuenster als letzter Standort einer Dohlenkolonie der Stadt Zuerich festgestellt. In diesem Projekt geht es darum, diese letzte Kolonie zu erhalten. Im Laufe der naechsten 5 Jahre werden verschiedene Massnahmen getroffen und auf ihren Erfolg geprueft.

Zur Oekologie von Gruen- und Grauspecht im bernisch-solothurnischen Mittelland

Feldstudie Die Arbeit unterstreicht die grosse Bedeutung der inneren Grenzlinien fuer den zur Hauptsache im Wald lebenden Grauspecht und der aeusseren Grenzlinien fuer den im Wald bruetenden, aber die halboffene Landschaft nutzenden Gruenspecht. Beide Arten beduerfen um so groesserer Reviere, je geringer die Gliederung ihres Lebensraumes ist. Der z.Z. wahrscheinlich grossraeumig ruecklaeufige Bestandsentwicklung zeigende Gruenspecht kann in der halboffenen Landschaft nur jene Bereiche nutzen, die ueber Feldgehoelze, Hecken, Obstgaerten u.ae. Strukturen erreichbar sind; ueber mehr als 300 m offene Strecken (ausgeraeumte Landschaft) werden kaum ueberflogen und bleiben ungenutzt. Die Arbeit gibt ferner Auskunft ueber die Nahrung der beiden Arten, ueber das Hoehlenangebot und die interspezifische Konkurrenz unter den in Hoehlen bruetenden oder naechtigenden Vogelarten.

Bestandesentwicklung der Uferschwalbe 1980 - 1989 (BE, SO, FR)

Jaehrliche Kontrolle moeglichst aller Kies-, Sand- und Lehmausbeutungsstellen. Erfassung von deren Zustand sowie der Uferschwalbenkolonien und ihrer Groesse. Ziel ist, gesicherte Aussagen ueber die Bestandesentwicklung einer Art der Roten Liste ueber ein fuer den gesamtschweizerischen Bestand repraesentatives Gebiet zu erhalten. Damit soll moeglich werden zu entscheiden, ob, wo und welche Artenschutzmassnahmen zu treffen sind.

Zur Oekologie des Schneefinken (Montifringilla nivalis) im Hochgebirge

Feldstudie Kl. Scheidegg / Grindelwald. Untersucht werden die Anpassungen des Schneefinken an die extremen Bedingungen des Hochgebirges, wo diese Art Sommer und Winter verbringt. Da die winterlichen Schlafraeume und die Brutplaetze in senkrechten Kalksteinwaenden in 2500-3000 m ue.M. liegen, kommt der Funkuebermittlung mit Messonden und Lichtschranken ermittelter Daten grosse Bedeutung zu. Eine entsprechende Anlage wird im Rahmen dieses Projektes entwickelt. U.a. wird auch der Einfluss des Tourismus auf Vorkommen und Lebensweise dieser Vogelart untersucht.

Kormoran und Fische

1.) Zielsetzung: a) Einfluss der verfuegbaren Fischarten, ihrer raeumlichen Verteilung und Dichte auf Verteilungsmuster und Jagdverhalten des Kormorans b) Veraenderungen im erreichbaren Fischangebot und dessen Einfluss auf die Wahl des Nahrungsgewaessers (Ursachen fuer Wechsel von Seen auf Fluesse) c) Einfluss des Kormorans auf die Aeschen-Bestaende am Hochrhein. 2.)Projektplan und Methoden: Untersuchungsgebiet: Untersee, Seerhein, Hochrhein, angrenzender Bodensee, Zuerichsee, Greifensee, Pfaeffikersee, Linthkanal Methoden: a) Nahrungsanalyse anhand von Speiballen b) Kartierung Verteilungsmuster der Kormorane bei der Nahrungssuche c) Zeit- und Aktivitaetsbudget, Radiotelemetrie d) Erfassung Fischverteilung mit Echolot e) Auswertung Fangstatistik Aeschen Hochrhein f) Ermitteln der Verletzungsrate der Aeschen beim Laichfischfang.

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