Partielle Sonnenfinsternis am 29.03.2025 – Tipps für Sonnengucker Am 29.03.2025 ab etwa 11:20 Uhr ist in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen: größte Sonnenbedeckung in Hamburg bei ca. 20 Prozent. Vermeiden Sie unbedingt den direkten Blick in die Sonne mit ungeschützten Augen. Die Netzhaut kann in kürzester Zeit stark geschädigt werden. Beobachten Sie das Naturschauspiel nur mit speziell dafür geeigneten Brillen oder anderem wirkungsvollen Schutz. Quelle: HaiGala/stock.adobe.com Eine Sonnenfinsternis zu beobachten, ist ein besonderes Erlebnis. Am 29. März 2025 ab etwa 11:20 Uhr ist es wieder so weit. Unter anderem in Deutschland ist eine partielle (teilweise) Sonnenfinsternis zu sehen. Der Mond schiebt sich dann vor einen Teil der Sonne. Die Bedeckung der Sonnenfläche liegt zwischen ca. 10 Prozent in München und ca. 20 Prozent in Hamburg. Wie kann ich die Sonnenfinsternis ohne Gefährdung beobachten? Wer das Naturphänomen live verfolgen möchte, sollte unbedingt seine Augen schützen. Als sicherste Methode zur Sonnenbeobachtung gilt die indirekte Betrachtung mittels Projektionsmethode durch eine Lochkamera (Camera obscura) auf einen Schirm. Aber auch spezielle, für die Sonnenbeobachtung geeignete Schutzbrillen kommen in Frage. Geeignete Filter und Folien, zum Beispiel in Form der häufig angebotenen Folienbrillen weisen eine optische Dichte von ≥ 5 auf. Das bedeutet, dass maximal ca. 0,001 Prozent des Sonnenlichts durchgelassen wird. Diese Anforderung geht über die Filtereigenschaften normaler Sonnenbrillen weit hinaus. Quelle: Lost_in_the_Midwest/stock.adobe.com Achten Sie bei einer Sonnenfinsternis-Brille auf diese Eigenschaften Die Schutzbrille ist gemäß den gültigen EU -Normen als sicher für den direkten Blick in die Sonne gekennzeichnet und mit dem CE-Symbol versehen. Die aktuell gültige Norm ist DIN EN ISO 12312-2:2015. Benutzungs- und Warnhinweise sind vorhanden. Die Schutzbrille ist intakt. Bei Folienbrillen darf die Folie keine Kratzer, Löcher und Risse am Übergang zwischen Filterfolie und Pappe oder sonstige Beschädigungen aufweisen. Beschädigte Brillen dürfen keinesfalls verwendet werden. Eine gute Schutzbrille verfügt über extrabreite Bügel und liegt gut am Gesicht an, um den Einfall von Streustrahlung ins Auge zu reduzieren. Warum ist guter Schutz für die Augen so wichtig? Bei einem ungeschützten Blick in die Sonne treffen UV -Strahlung, sichtbares Licht und Infrarotstrahlung mit sehr hoher Intensität auf die empfindlichen Strukturen des Auges. Zwar wird die UV -Strahlung – mit Ausnahme eines geringen Anteils der UV -A-Strahlung – von den vorderen Augenmedien wie Hornhaut und Linse absorbiert. Sichtbares Licht und nahes Infrarot ( IR -A-Strahlung) hingegen erreichen die Netzhaut. Hier sitzen die für den Sehvorgang nötigen Rezeptoren. Ein Blick in die Sonne kann die Netzhaut in kürzester Zeit so schädigen, dass das Sehvermögen bleibend eingeschränkt wird oder sogar ganz verloren geht. Das Tückische dabei: Es gibt kein Warnsignal. Netzhautschäden lösen keinen akuten Schmerz aus. Wenn die Schädigung des Sehvermögens bemerkt wird, ist es schon zu spät. Die Schäden sind vorhanden und heilen nicht mehr. Das ist besonders gefährlich Hochgefährlich ist auch die direkte Beobachtung der Sonne durch Ferngläser, Teleskope oder Kameras. Diese Geräte bündeln die Sonnenstrahlen zusätzlich. Im Fachhandel werden spezielle Filteraufsätze oder Folien angeboten. Die Filter müssen vor der Optik des entsprechenden Geräts angebracht werden. Keine Schutzmittel "Marke Eigenbau" : "Hausmittel" wie rußgeschwärzte Gläser, schwarze Filmstreifen, CDs oder Ähnliches sind zur Sonnenbeobachtung ungeeignet und gefährlich! Vorsicht: Normale Sonnenbrillen sind zur Sonnenbeobachtung nicht geeignet und dürfen nicht verwendet werden. Stand: 12.03.2025
Norden/Hannover.. Wenn Stefan Beilke von einem erfolgreichen Tag auf dem Feld nach Hause kommt, hat er keine Ernte eingefahren, kein Korn gedroschen und keine Saat ausgebracht. Dafür hat der Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) – wenn alles optimal läuft – wertvolle Bestände der seltenen Wiesenweihe vor dem Mähtod bewahrt. Denn nicht nur Rehkitze fallen regelmäßig modernen Großflächenmähwerken zum Opfer. Eine Reportage vom Feldrand. Wenn Stefan Beilke von einem erfolgreichen Tag auf dem Feld nach Hause kommt, hat er keine Ernte eingefahren, kein Korn gedroschen und keine Saat ausgebracht. Dafür hat der Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) – wenn alles optimal läuft – wertvolle Bestände der seltenen Wiesenweihe vor dem Mähtod bewahrt. Denn nicht nur Rehkitze fallen regelmäßig modernen Großflächenmähwerken zum Opfer. Eine Reportage vom Feldrand. Es ist neun Uhr vormittags, als Stefan Beilke von der noch jungen NLWKN-Naturschutzstation Wendland-Drawehn (Landkreis Lüchow-Dannenberg) auf einem goldgelben Gerstenfeld irgendwo im Osten Niedersachsens seinen geschulten Blick schweifen lässt. Scheinbar gottverlassen steht der 60-Jährige bis zur Hüfte im Korn – Korn, das nur einen Tag später schon im Silo eines nahegelegenen Hofes landen soll. Ein Knistern auf Kanal drei, ein kurzes Rauschen, dann eine vertraute Stimme über Walkie-Talkie: „Stefan, Du bist etwa zwei Meter zu weit westlich“. Der Mann, zu dem die trotz Funkübertragung immer noch sonore Stimme gehört, heißt Manfred Schaaf. Der pensionierte Landmaschinenmechaniker ist Mitglied der Avifaunistischen Arbeitsgemeinschaft Lüchow-Dannenberg e.V.. Er steht rund drei Fußballfeldlängen entfernt am Kofferraum eines blauen Kombis. Auch Schaaf lässt den Blick schweifen – wenn auch nur indirekt: Mit einer sanften Drehbewegung justiert er immer wieder die Optik seines Spektivs nach, erst auf den halb im Kornfeld verschwundenen Kollegen, dann wieder auf jene hochgewachsene Eiche, die einige hundert Meter weiter hinten am Horizont aufragt und bei der heutigen Suche als Peilmarke dient. Wonach beide Männer, jeder auf seine Weise, Ausschau halten, ist rund 50 Zentimeter klein und hat eine in der modernen Welt mitunter fatale Angewohnheit: Denn die Wiesenweihe, ein Greifvogel aus der Familie der Habichte, bevorzugt bereits seit einigen Jahrzehnten bei der Brut Getreidefelder, seit ihre von Röhricht und Schilfrohr geprägten natürlichen Lebensräume in Mitteleuropa weitgehend zerstört sind. In Niedersachsen brüten heute regelmäßig rund 100 Paare dieser streng geschützten Art, überwiegend verteilt auf drei Verbreitungsschwerpunkte. Einer davon befindet sich seit Langem mit durchschnittlich rund zehn Paaren im Landkreis Lüchow-Dannenberg – und damit im Einsatzgebiet von Stefan Beilke und Manfred Schaaf. Die beiden Naturschützer sind an diesem warmen Frühsommermorgen im Einsatz, um Neststandorte zu markieren und sie so vor der Zerstörung durch Erntemaschinen zu bewahren. Hierfür müssen die Brutplätze der Wiesenweihe per Linienpeilung lokalisiert und zusammen mit den Landbewirtschaftern gesichert werden. Neben Fernglas und Spektiv, dessen Fokus inzwischen wieder ganz auf Stefan Beilke ruht, ist eine infrarotfähige Drohne dabei ein weiteres wichtiges Werkzeug. „Mit ihr lässt sich später die Situation in bereits ausfindig gemachten und markierten Nestern aus der Luft kontrollieren“, erklärt Manfred Schaaf. Während der ehrenamtliche Mitarbeiter im Wiesenweihen-Schutz das Feld aus der Ferne im Blick hat, kämpft sich Stefan Beilke mit vorsichtigen Schritten weiter durch die erntereife Gerste vor. Die Einsätze der beiden Männer, denen anzumerken ist, dass sie längst ein eingespieltes Team geworden sind, sie folgen einem festen Muster: Erst ein Knistern im Funkgerät – wenig später knistert es erneut, diesmal unter den Schuhen von Beilke, der sich, mit mehreren mannshohen Holzstangen ausgestattet , Meter für Meter auf möglichst gerade Linie durch das Kornfeld vorarbeitet. Dies alles, um ein anderes, ein in der Regel überhörtes, ein fatales letztes Knistern zu verhindern: Das Knistern, wenn ein Gelege der Wiesenweihe, die sich zur Balz und Brut in Niedersachsens Kornfeldern niederlässt, von einem Mähdrescher im Bruchteil einer Sekunde vernichtet wird. Mit Markierstangen und Funkgerät durchschreitet Stefan Beilke das Feld auf der Suche nach dem Horst der Wiesenweihe (Bild: Hermann Feuchter). Aufmerksam beobachten die Elterntiere den Einsatz aus luftiger Höhe. Ausgewachsene Wiesenweihen erreichen eine Spannweite von über einem Meter (Bild: Helmut Schnieder). Keine Chance gegen moderne Landmaschinen Keine Chance gegen moderne Landmaschinen „Gegen moderne landwirtschaftliche Maschinen mit einer Arbeitsbreite von zehn Metern und mehr haben Bodenbrüter wie die Wiesenweihe keine Chance“, betont Beilke, der zugleich die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten lobt: „Hier erleben wir in der Regel sehr viel Verständnis und Kooperationsbereitschaft“. 2024 rückten die Naturschützer dabei bereits besonders früh zu ihren gemeinsamen Rettungseinsätzen aus, denn nicht nur die Ernte selbst bedroht den Bruterfolg der Wiesenweihe. „Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit Anfang Mai musste die Gerste vielerorts beregnet werden. Dies erforderte eine noch frühere Suche der Nester, um sie vor der intensiven Beregnung, die in der Regel zur Nestaufgabe führt, zu schützen“, erklärt Manfred Schaaf, während sein Blick weiter gebannt dem im Kornfeld halb verschwundenen Kollegen folgt. Noch drei Schritte, dann: ein dünnes „pii-ii“. Und nochmal: „pii-ii“, irgendwo von rechts. Der von Jungvögeln der Wiesenweihe gern genutzte Hunger-Ruf, er ist ein untrügliches Zeichen: Beilke ist seinem Ziel, dem zweiten Horst der Wiesenweihe in diesem Kornfeld, ganz nah. Die Jungvögel im Nest sind bereits geschlüpft. Sie halten sich nun noch gut drei bis vier Wochen in Nestnähe auf, wo sie mit Nahrung versorgt werden. Noch ein paar Meter, dann steckt der Naturschützer eine der mitgebrachten, mit grüner Farbe markierten und damit hoffentlich weithin sichtbaren Holzstangen in die Erde. Wurde ein Nest auf diese Weise erfolgreich vor landwirtschaftlichen Maschinen geschützt, ist der weitere Bruterfolg der Wiesenweihen vor allem vom Nahrungsangebot abhängig. Mäuse, aber auch Kleinvögel und Großinsekten stehen auf dem Speiseplan der Bodenbrüter, deren Muttertier bereits wieder aufmerksam über dem Gerstenfeld kreist. Für Stefan Beilke und Manfred Schaaf ist mit der gerade vorgenommenen Markierung der Einsatz auf diesem Kornfeld nach rund einer Stunde fast abgeschlossen. Morgen wird die Ernte eingefahren. Schnell stellen die beiden Naturschützer noch einen mobilen Zaun zum Schutz vor Prädatoren wie Füchsen auf. Ob ihre Anstrengungen von Erfolg gekrönt sein werden, wird sich erst etwas später zeigen. Über den weiteren Verlauf und das Ergebnis der diesjährigen Wiesenweihen-Brutsaison in ihrem Gebiet mit aktuell zwölf Paaren werden sie voraussichtlich im August im Blog der niedersächsischen Naturschutzstationen informieren ( www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzvorort ). Abheben zum Kontrollflug: Zur Nestkontrolle setzen die Naturschützer eine infrarotfähige Drohne ein (Bild: Anne Rogge). Abheben zum Kontrollflug: Zur Nestkontrolle setzen die Naturschützer eine infrarotfähige Drohne ein (Bild: Anne Rogge). Hintergrundinformation: Hintergrundinformation: Der Wiesenweihen-Schutz wird in Niedersachsen durch die Staatliche Vogelschutzwarte im NLWKN koordiniert. Über die Wiesenweihe und die Schutzbemühungen rund um diese Art ist ein Flyer des NLWKN erschienen, vgl. www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/naturschutz-im-nlwkn-42197.html Alle Bilder zum Download: Alle Bilder zum Download: https://nlwkn.hannit-share.de/index.php/s/T897Ln9XjeMycgX Passwort: Wiesenweihe2024
Verkehrlich gesteuert und überwacht werden die Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) durch die Verkehrsregelungszentrale der Abteilung Verkehrsmanagement . Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen erfolgen durch die Abteilung Tiefbau der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Zur Verkehrsbeeinflussung werden in Tunnelanlagen durch Verkehrsbeeinflussungsanlagen Verkehrsdaten wie Geschwindigkeit, Verkehrsstärke und Sichtweite automatisch erfasst und von Verkehrsrechnern ausgewertet. Je nach Verkehrslage senden die Rechner Befehle an die Anlagen, um Geschwindigkeitsbeschränkungen und Warnhinweise wie „Stau” automatisch zu schalten und den Verkehrsablauf harmonisch zu gestalten. In einem Brandfall wird der Tunnel Tiergarten-Spreebogen signaltechnisch automatisch geschlossen. Von der Verkehrsregelungszentrale aus besteht darüber hinaus die Möglichkeit, manuell die genannten Anzeigen und weitere Anzeigen wie „Gefahrenstelle”, „Baustelle” oder Sperrungen von Fahrstreifen zu schalten Die Verkehrsdaten werden – getrennt nach Pkw(Personenkraftwagen) und Lkw – in der Regel durch über den Fahrstreifen angeordnete Radardetektoren im 15-Sekunden-Takt erfasst. Von den Detektoren werden die Daten über die Streckenstationen jedes Anzeigequerschnitts zum zugehörigen Verkehrsrechner gesendet. Neben der Verwendung der Daten zur Steuerung des Verkehrs stehen diese auch für statistische Auswertungen zur Verfügung. Die VBA sind mit LED-Technik (*L*ight *E*mitting *D*iode) ausgerüstet. Diese hat gegenüber der herkömmlichen Glasfasertechnik den Vorteil einer verbesserten Lesbarkeit. Durch die Verwendung einer patentierten Optik werden z.B. Phantomlichtzeichen durch Sonneneinstrahlung verhindert. Zudem liegt der Stromverbrauch ca. 90 Prozent niedriger als bei der Glasfasertechnik. LED besitzen eine wesentlich höhere Lebensdauer als die bisher verwendeten Halogenleuchten. Energieverbrauch, Energie- und Wartungskosten sind daher erheblich geringer.
- Zwölf Geschwindigkeitsverstöße registriert (Blankenburg) - Audi A 6 Avant entwendet (Halberstadt) Zwölf Geschwindigkeitsverstöße registriert Blankenburg – Am 15.11.2023 registrierten die Beamten in den Vormittagsstunden in der Herzogstraße insgesamt zwölf Verstöße gegen die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Fahrer eines mit 46 km/h gemessenen Pkw Mercedes aus dem Landkreis Harz muss mit einem Verwarngeld in Höhe von ca. 50 Euro rechnen. Audi A 6 Avant entwendet Halberstadt – Am 15.11.2023 schoben bislang Unbekannte das elektrisch betriebene Zufahrtstor zu einem Grundstück im Tulpenweg gewaltsam auf und entwendeten zwischen 01:00 Uhr und 06:15 Uhr einen auf dem Grundstück abgestellten weißen Audi A6 Avant mit HZ-Kennzeichen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter mittels Nutzung technischer Hilfsmittel die schlüssellose Zentralverriegelung „Keyless Go“ überwunden und den Audi somit entwendet haben. Am Fahrzeug war ein schwarzer Kühlergrill in Audi S6 Optik verbaut. Darüber hinaus verfügte der Audi über ein Panoramadach. In diesem Zusammenhang rät die Polizei, sich vor Autodieben zu schützen, indem man den Fahrzeugschlüssel im Haus nicht in der Nähe der Haustür ablegt. Darüber hinaus kann man das Funksignal abschirmen, indem der Schlüssel in eine Aluminiumhülle, evtl. eine Blechdose, gelegt wird. Sachdienliche Hinweise zum Diebstahl bzw. zum Verbleib des Fahrzeuges erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter Telefon 03941/674-293. Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-hz@polizei.sachsen.-anhalt.de
Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) beabsichtigt am Bahnhof Bremervörde den Bau einer Interimshalle sowie die Überdachung zweier Gleise für die temporäre Instandhaltung von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellentriebzügen. Die geplante Interims-Leichtbauhalle soll auf der Fläche der EVB am Bremervörder Bahnhof Süd in direkter Nachbarschaft zum Stellwerk errichtet werden. Die neue, über zwei Gleisen zu errichtende Halle soll für die Abstellung und vorübergehend auch für die Wartung der neuen Wasserstoffzüge dienen. Zudem soll ein angrenzendes Schleppdach zwei weitere Gleise für die Unterstellung von Triebwagen überdachen. Die überbauten Bestandsgleise bleiben dabei in Lage und Höhe erhalten, auch kommt es zu keiner Nutzungsänderung der Gleise. Die Leichtbauhalle wird mit einer Stahltragkonstruktion in gleicher Optik wie benachbarte Stellwerksgebäude errichtet. Die zu errichtende Halle hat eine Größe von etwa 58 Meter mal 13 Meter und damit eine Fläche von etwa 708 Quadratmeter. Dabei orientiert sich die Ausgestaltung des Gebäudes an der Länge der Züge (etwa 55 Meter). Am höchsten Punkt misst das Gebäude eine Höhe von 9,1 Meter mit um etwa 7 Grad abfallendem Dach bis auf 7,51 Meter. Angepasst an die bereits bestehenden Nachbargebäude wird die Leichtbauhalle mit Stahltragkonstruktion, Verblendmauerwerk im unteren Bereich und Wellblech-Sandwichplatten im oberen Bereich errichtet. Die Gründung erfolgt auf einer Stahlbetonbodenplatte. Die anschließende Überdachung überbaut zwei südlich gelegene Gleise und wird eine Fläche von 57,2 Meter mal 13 Meter einnehmen. Die Stahlkonstruktion des Pultdaches weist Höhen von 7,81 Meter bis auf 6,33 Meter auf.
Teilweise Sonnenfinsternis: 6 Tipps für den sicheren Blick in den Himmel Ausgabejahr 2022 Datum 17.10.2022 Quelle: HaiGala/stock.adobe.com Am 25. Oktober werden in den Mittagsstunden viele Augen gen Himmel gerichtet sein: Dann lässt sich bei gutem Wetter über Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Dabei schiebt sich der Mond ein Stück weit vor die Sonne und verdeckt sie teilweise. Wer dieses Naturphänomen live verfolgen möchte, sollte unbedingt seine Augen schützen. Denn ein direkter Blick in die Sonne kann die Netzhaut innerhalb kürzester Zeit schädigen, warnen die Expert*innen des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ). Quelle: soupstock/stock.adobe.com Darauf sollten Himmelsgucker*innen achten Sogenannte Sonnenfinsternis-Brillen sind für die Beobachtung gut geeignet. Die für diesen Zweck bestimmten Schutz- oder Folienbrillen weisen besondere Filtereigenschaften auf: Höchstens 0,001 Prozent des Sonnenlichts dürfen durchkommen. Wichtig: Die Sonnenfinsternis-Brille sollte nach den EU -Normen als sicher für den direkten Blick in die Sonne gekennzeichnet sein. Sie muss das CE-Symbol tragen; Benutzungs- und Warnhinweise liegen bei. Die Schutzbrille muss intakt sein: Bei Folienbrillen darf die Folie keine Kratzer, Löcher und Risse am Übergang zwischen Filterfolie und Pappe oder sonstige Beschädigungen aufweisen. Beschädigte Brillen sollten auf keinen Fall verwendet werden. Richtig gut ist eine Schutzbrille, wenn sie außerdem extrabreite Bügel hat und eng am Gesicht anliegt. Dann fällt möglichst wenig Licht am Glas vorbei in die Augen. Das ungeschützte Beobachten der Sonne durch Ferngläser, Teleskope oder Kameras ist gefährlich, denn diese bündeln die Sonnenstrahlen zusätzlich. Im Fachhandel werden spezielle Filteraufsätze oder Folien angeboten, die vor der Optik des Geräts angebracht werden müssen. Als sicherste Methode zur Sonnenbeobachtung gilt die Projektionsmethode durch eine Lochkamera auf einen Schirm. Diese sogenannte Camera obscura verhindert den gefährlichen direkten Blick auf die Sonne. Sie lässt sich leicht selbst bauen und ist auch für Kinder geeignet. Das BfS warnt ausdrücklich vor ungeeigneten Behelfsmitteln zur Sonnenbeobachtung: Herkömmliche Sonnen- oder Schweißerbrillen, rußiges Glas, Röntgenbilder, CDs, mehrfach gefaltete Rettungsdecken oder schwarze Filmstreifen bieten den Augen keinen zuverlässigen Schutz, sondern gefährden deren Gesundheit. Stand: 17.10.2022
Das Hintergrundpapier fasst die häufigsten Fagen und Antworten rund um Recyclingpapier zusammen: Welche Vorteile hat es, kann man es archivieren, wie ist die Optik, welches ist empfehlenswert oder ist es teurer? Quelle: www.umweltbundesamt.de
Das Dokument fasst die häufigsten Fagen und Antworten rund um Recyclingpapier zusammen: Welche Vorteile hat es, kann man es archivieren, wie ist die Optik, welches ist empfehlenswert oder ist es teurer?
Liebe Leser*innen, kerzengerade Möhren mit frisch-grünen Blättern, makellose Äpfel, Brokkoli-Köpfe, die alle dieselbe Größe haben – was im Supermarkt hübsch aussieht, ist für die Umwelt und teils auch für uns Verbraucher*innen von Nachteil. Warum, erklären wir in dieser Ausgabe von „UBA aktuell“. Außerdem erfahren Sie, wie die Position des UBA zur kontroversen Diskussion um die Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas in die EU-Taxonomie zur Definition nachhaltiger Investitionen aussieht. Für das vergangene Jahr haben wir einige interessante Zahlen für Sie und für das neue Jahr Informationen zu aktuellen Gesetzesänderungen und Terminen. Interessante Lektüre wünscht Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes Obst & Gemüse: Vorgaben des Handels belasten Umwelt und Klima unnötig Perfekte Möhren, einheitliche Kohlköpfe – Vorgaben des Handels übertreffen gesetzliche Vorgaben Quelle: Alexander Spatari / Moment / Getty Images Zu klein geratene Brokkoli-Köpfe werden Landwirt*innen häufig nicht abgenommen, da der Handel strenge Vorgaben zu Gewicht und Größe hat. Auch Äpfel, die zwar gesund und lecker sind, aber nicht makellos aussehen, gelangen wegen Vorgaben für die Optik meist nicht in den Handel. Kohlrabi, Radieschen und Möhren werden mit frisch-grünen Blättern im Supermarkt angeboten, obwohl dies das Gemüse schneller welken lässt und die Blätter meist noch im Geschäft entsorgt werden. Solche Vorgaben des Handels zu Aussehen und Größe von Obst und Gemüse gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und belasten Umwelt und Klima unnötig: Es müssen häufig mehr Pflanzenschutz- und Düngemittel eingesetzt werden und das nicht den Anforderungen entsprechende Obst und Gemüse wird im besten Fall einer Zweitverwertung zugeführt, häufig jedoch untergepflügt oder anderweitig entsorgt. „Die gesetzlichen Vorgaben genügen für hochwertige Lebensmittel. Der Handel muss nicht noch unnötig nachlegen.“, so UBA-Präsident Dirk Messner. Zusammen mit den Verbraucherzentralen hat das UBA Vorschläge vorgelegt, was sich an den Vorgaben des Handels zu Obst und Gemüse ändern sollte. Zum Beispiel sollte Obst und Gemüse grundsätzlich nach Gewicht und nicht nach Stück verkauft werden. Auf über die gesetzlichen Vermarktungsnormen hinausgehende Anforderungen an Größe, Einheitlichkeit und Aussehen kann verzichtet werden. Hiervon würden nicht nur Umwelt und Klima profitieren, sondern auch die Erzeuger*innen, die einen höheren Anteil ihrer Ernte vermarkten und durch einen geringeren Dünger- und Pestizideinsatz Kosten sparen könnten. Für Verbraucher*innen ist es von Vorteil, wenn etwa ohne Blätter angebotene Möhren und Kohlrabis länger frisch bleiben und – zum Beispiel für den Singlehaushalt – auch kleinere Kohlköpfe zur Auswahl stehen. Begleitend sollte in Supermärkten oder Kundenmagazinen darüber informiert werden, warum Obst und Gemüse, welches nicht ideal aussieht, trotzdem lecker und gesund ist und der Kauf einen Beitrag dazu leistet, Ressourcenverbrauch und Lebensmittelverschwendung zu verringern. UBA-Präsident Dirk Messner im Gespräch bei "Jung & Naiv" UBA-Präsident Dirk Messner sprach mit "Jung & Naiv" über Umweltthemen und darüber, wie er persönlich zum Thema Umweltschutz kam. Umgang mit Gemüse: Umweltbundesamt kritisiert Handelsketten UBA-Präsident Dirk Messner im SWR-"Interview der Woche" Umweltbundesamt: Gemüse lieber ohne Grünzeug dran kaufen UBA-Expertin Anne Biewald auf Deutschlandfunk Nova UBA-Zahl des Monats 1/2022 Quelle: UBA Streusalz ist für Bäume und andere Pflanzen, Tiere, Gewässer, Fahrzeuge und Bauwerke sehr schädlich. Die Schäden verursachen jährlich hohe Kosten.
Die Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) betreibt im OT Steinbeck/Luhe der Gemeinde Bispingen im Landkreis Heidekreis die Eisenbahnstrecke Lüneburg Süd – Soltau (Han) Süd. In Bahn-km 32,345 kreuzt die Gemeindestraße "Grevenhof" die voran genannte Strecke. Seit 2017 verkehrt auf dieser Strecke regelmäßig Schienengüterverkehr. Zukünftige Planungen sehen auch Personenverkehr vor. Aus diesen Gründen muss der Bahnübergang „Grevenhof“ nach Stand der Technik durch eine moderne, rechnergesteuerte Lichtzeichenanlage mit LED Optiken und Halbschranken gesichert werden.
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